Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Ajnabi
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Ajnabi » Do 6. Sep 2012, 17:26

Nachdem ich nun Thrive gesehen habe, muss ich diese armen Politiker in Schutz nehmen. Das wird da ganz oben bestimmt. Die gehen auch nur ihr Brot verdienen, manche so, manche so. Wir brauchen hier eine andere Lösung. Wer müssen diese Menschen stoppen die am längeren Hebel sitzen und das Geschehen in dieser Welt kontrollieren.

Wenn es jahrtausende niemanden gestört hat was Menschen mit Hanf machen und es plötzlich verteufelt wird als wäres es gefährlicher als Aids, Krebs, Schweinegrippe etc. und unschuldige zur Abschreckung in Gefägnissen sitzen, dann muss man davon ausgehen das es die Schuld der Big Player ist die eine totale Weltherrschaft anstreben. Diese müssen gestoppt werden. Für mich ist das keine bloße Verschwörungstheorie. Für mich ist das die Wahrheit, wenn ich an paar Ungereimtheiten denke wie "Die Federal Reserve" darf Geld drucken, aber wenn ich es drucke, mache ich mich Strafbar. Wie geht das?

In der Ruhe liegt die Kraft, fällt mir da ein. Mit Gewalt, meckern, stänkern, da erreichen wir nichts. Auch wenn es mir sogar manchmal schwer fällt. Diesen Spruch gibt es nicht umsonst und da steckt viel Weisheit dahinter. Ich glaube, wenn wir unser erstes Hemp-Festival hinter uns haben, sieht die Sache einbisschen positiver aus :)

So long

Omar

Philebos
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Philebos » Fr 7. Sep 2012, 08:05

das ist ein Nachteil der Demokratie: Man muss Wählerstimmen bekommen; diese Wähler sind aber im Durchschnitt nicht sonderlich kompetent in der Beurteilung relevanter Themen; diese Wähler haben oft irgendwelche abstrusen Vorstellungen über Gut und Böse; der Politiker muss diese Vorstellungen bestätigen damit er gewählt wird.

Ich würde gar nicht mehr mit der CDU/CSU diskutieren, so was bringt nichts. Hier geht es nicht um rationale Argumentation, hier geht es um Ideologie. Diskutiert mal mit einem Religiösen über Religion - das ist hoffnungslos. Man wird ihn NIE davon überzeugen, dass er sich möglicherweise irren könnte. Das ist der Witz an Religion und Ideologie.

Man muss sich auf die Politiker konzentrieren, die der Sache gegenüber offen sind und deren Weltbild eine Legalisierung nicht schon von vornherein ausschließt.

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nonick
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von nonick » Fr 7. Sep 2012, 10:09

Philebos hat geschrieben:Ich würde gar nicht mehr mit der CDU/CSU diskutieren, so was bringt nichts...
Nichts würde ich nicht sagen. Es ist schon OK wenn sich diese Stellvertreter dann in den Medien blamieren sobald sie in eine Diskussion verwickelt werden. Und vielleicht ist ja gelegentlich unter den vielen ideologisch/religiös/whatever Fanatikern einer, den man doch bekehren kann (auch wenn hier das Verhältnis vielleicht wirklich zum Arbeitsaufwand steht ;-) )
Wir werden Sie auf dieser Website über die Ergebnisse transparent und offen informieren.

chiliheadz
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von chiliheadz » Fr 7. Sep 2012, 12:38

frihet hat geschrieben:Hallo Chiliheadz,
du meinst es zwar gut, aber nicht die Studie oder die beteiligten Wissenschaftler sind es, die hier kritisiert werden müssen. Die Studie besagt nämlich nur, dass regelmäßiger Cannabiskonsum für in der Entwicklung befindliche Gehirne nachteilige Auswirkungen haben kann. Darüber muss man nicht diskutieren, es ist allgemein anerkannt, dass Jugendliche besser keine Rausch- und Genussmittel im Übermaß konsumieren sollten, wenn sie ihre Gehirnreifung nicht beeinträchtigen wollen. Außerdem wird in der Studie ebenfalls klar gesagt, dass diese negativen Auswirkungen für ausgewachsene Gehirne nicht nachgewiesen werden konnten.
Das Problem hier ist vielmehr, dass die Medien diese Meldung reißerisch aufmachen und nicht sachlich über die Ergebnisse informieren. Es wäre also unserer Sache dienlicher, wenn du den Umgang der Medien mit dieser Studie bzw. Agenturmeldung kritisieren würdest, anstatt den Wissenschaftlern ihre Qualifikationen abzusprechen.
Deine Argumentation hat Hand und Fuß, zugegeben. Ich habe jedoch etwas gelesen, das dem auch widersprechen kann. Eine amerikanische Mutter wurde von einer Nachbarin angezeigt, weil sie ihrem (damals 8-jährigen) Sohn aus Marihuana selbst gepresste Tabletten gab. Das Kind war bis zu diesem Zeitraum übermäßig aggressiv, weder durch die Lehrer, noch durch ärztliche Medikationen zu bändigen. Auch die Helfer des Jugendamtes waren machtlos. Nach der Eigenmedikation mit Marihuana erlebte die Familie erstmals Entspannung. Nach 8 Jahren nahm das Kind erstmals seine Mutter in den Arm und sagte dass er sie liebe. Das Gericht entschied nach den Aussagen von Lehrern, Jugendamt und Ärzten ERSTMALS IN DEN USA: die Mutter wurde VERPFLICHTET für ihr Kind "Marihuana" anzubauen, "Tabletten" daraus herzustellen und den Sohn damit zu versorgen. Sie blieb STRAFFREI!!!
Das an ADHS leidende Kind konnte so erfolgreich seinen Notendurchschnitt von ungenügend auf befriedigend bis gut steigern.......
Alles im Übermaß ist schädlich. In geringem Maß bzw. als Medikament genutzt kann Cannabis jedoch selbst für Jugendliche förderlich sein! THC ist schließlich der pflanzliche "Bruder" der Andanamide, des "körpereigenen THC".

Ich werde versuchen den Artikel wieder zu finden, ich glaube aber, dass du ihn bestimmt auch im "Hanfblatt" als alten Beitrag nachlesen kannst.
........

Ajnabi
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Ajnabi » Fr 7. Sep 2012, 13:06

Philebos hat geschrieben:das ist ein Nachteil der Demokratie: Man muss Wählerstimmen bekommen; diese Wähler sind aber im Durchschnitt nicht sonderlich kompetent in der Beurteilung relevanter Themen; diese Wähler haben oft irgendwelche abstrusen Vorstellungen über Gut und Böse; der Politiker muss diese Vorstellungen bestätigen damit er gewählt wird.

Ich würde gar nicht mehr mit der CDU/CSU diskutieren, so was bringt nichts. Hier geht es nicht um rationale Argumentation, hier geht es um Ideologie. Diskutiert mal mit einem Religiösen über Religion - das ist hoffnungslos. Man wird ihn NIE davon überzeugen, dass er sich möglicherweise irren könnte. Das ist der Witz an Religion und Ideologie.

Man muss sich auf die Politiker konzentrieren, die der Sache gegenüber offen sind und deren Weltbild eine Legalisierung nicht schon von vornherein ausschließt.

Dann hast du noch nicht mit mir über Religionen diskutiert. Hier scherst du (vllt. unbewusst) alle mit dem Kamm in die Ecke der Extreme. Es gibt Gut und Böse. Frag mich einfach. Fehler machen gehört zu Menschsein. Leider leben wir in einer Zeit wo alles Perfekt sein muss. Das ist das Problem.

Solange man keine Probleme hat, bzw. nicht indirekt betroffen ist dann interessiert es niemanden wo was falsch läuft und nicht. Hierzu fällt mir Mayer Amschel Rothschild ein der sagte:

"Gibt mir die Währung einer Nation - Und es intressiert mich nicht wer deren Gesetzte macht"

Demokratie ist kein Nachteil meines erachtens. Es geht darum Wissen zu erlangen und die meisten Menschen wollen kein Wissen, dieses Gefühl habe ich, wenn ich meine Umgebung bertachte. Natürlich sind diese Menschen an Wissen interessiert, aber nur an Wissen das ihnen etwas bringt. Dies ist auch die Schuld der Medien und den falschen Vorbildern die uns eine tolle Welt suggerieren, wenn man z.B Popstar geworden ist. Die meisten wissen gar nicht was das für ein Druck heutzutage in der Musikwelt herrscht, oder in der Modewelt. Bohlen und Co. bereichern sich, während Menschen weiter verdummen.

Snoop Dogg muss nicht um seinen Führerschein fürchten, wenn er mit Weed erwischt, ich aber schon. Snoop Dogg zahlt paar tausend die er dank vieler Menschen hat, und genau diese Menschen müssen um ihre Existenz fürchten, wenn diese Weed/Hash konsumieren. Passt das zusammen?

Seien wir doch mal ehrlich, wie kann es sein das eine EM läuft, während Menschen in Lybien/Syrien sterben?

Das Leben ist ein Studium sagt man im Islam. Unser Prophet (auf unnötige Diskussionen lasse ich mich nicht ein, wer um Wissen zu erweitern kann das gerne tun, aber wenn jemand jetzt mit Anti-Islam parolen kommt, den ignoriere ich)
hat gesagt, dass es die Pflicht eines Muslimen ist (Muslime sind Menschen die an die Einheit Gottes glauben und Gute Werke vollbringen. Ein Muslim der Menschen tötet, ist kein Muslim) Wissen anzueignen, auch wenn er dafür nach China schwimmen muss.

Die Weisheit hinter dieser Aussage ist es, dass das unmögliche vollbracht werden soll um Wissen zu erlangen. Man soll dafür 'kämpfen'. Wir lassen aber lieber andere für uns 'kämpfen'

so long...

frihet
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von frihet » Fr 7. Sep 2012, 15:22

chiliheadz hat geschrieben:
frihet hat geschrieben:Hallo Chiliheadz,
du meinst es zwar gut, aber nicht die Studie oder die beteiligten Wissenschaftler sind es, die hier kritisiert werden müssen. Die Studie besagt nämlich nur, dass regelmäßiger Cannabiskonsum für in der Entwicklung befindliche Gehirne nachteilige Auswirkungen haben kann. Darüber muss man nicht diskutieren, es ist allgemein anerkannt, dass Jugendliche besser keine Rausch- und Genussmittel im Übermaß konsumieren sollten, wenn sie ihre Gehirnreifung nicht beeinträchtigen wollen. Außerdem wird in der Studie ebenfalls klar gesagt, dass diese negativen Auswirkungen für ausgewachsene Gehirne nicht nachgewiesen werden konnten.
Das Problem hier ist vielmehr, dass die Medien diese Meldung reißerisch aufmachen und nicht sachlich über die Ergebnisse informieren. Es wäre also unserer Sache dienlicher, wenn du den Umgang der Medien mit dieser Studie bzw. Agenturmeldung kritisieren würdest, anstatt den Wissenschaftlern ihre Qualifikationen abzusprechen.
Deine Argumentation hat Hand und Fuß, zugegeben. Ich habe jedoch etwas gelesen, das dem auch widersprechen kann. Eine amerikanische Mutter wurde von einer Nachbarin angezeigt, weil sie ihrem (damals 8-jährigen) Sohn aus Marihuana selbst gepresste Tabletten gab. Das Kind war bis zu diesem Zeitraum übermäßig aggressiv, weder durch die Lehrer, noch durch ärztliche Medikationen zu bändigen. Auch die Helfer des Jugendamtes waren machtlos. Nach der Eigenmedikation mit Marihuana erlebte die Familie erstmals Entspannung. Nach 8 Jahren nahm das Kind erstmals seine Mutter in den Arm und sagte dass er sie liebe. Das Gericht entschied nach den Aussagen von Lehrern, Jugendamt und Ärzten ERSTMALS IN DEN USA: die Mutter wurde VERPFLICHTET für ihr Kind "Marihuana" anzubauen, "Tabletten" daraus herzustellen und den Sohn damit zu versorgen. Sie blieb STRAFFREI!!!
Das an ADHS leidende Kind konnte so erfolgreich seinen Notendurchschnitt von ungenügend auf befriedigend bis gut steigern.......
Alles im Übermaß ist schädlich. In geringem Maß bzw. als Medikament genutzt kann Cannabis jedoch selbst für Jugendliche förderlich sein! THC ist schließlich der pflanzliche "Bruder" der Andanamide, des "körpereigenen THC".

Ich werde versuchen den Artikel wieder zu finden, ich glaube aber, dass du ihn bestimmt auch im "Hanfblatt" als alten Beitrag nachlesen kannst.
........
Ich bezweifle nicht, dass diese Geschichte sich so oder ähnlich zugetragen haben kann; allerdings sollte man mit solchen Anekdoten immer extrem vorsichtig umgehen, gerade wenn man sie als Argument einsetzen möchte... Das ist ja einer der klassischen Schwachpunkte in der Argumentation vieler Prohibitionisten: Die kennen jemanden, der mal gelesen hat, etc. pp. und versuchen dann aus einem Einzelfall irgendeine relevante Schlussfolgerung zu ziehen. Dass das zumindest extrem fragwürdig ist, sollte ja auf der Hand liegen. Ich denke daher also, dass man auch mit "positiven" Anekdoten sehr zurückhaltend sein sollte, denn im Zweifel schadet man seiner Glaubwürdigkeit eher als dass man jemanden zum Nachdenken bringt. Lassen wir die Anekdoten den Prohibitionisten und nutzen lieber das mittlerweile ja massenhaft vorhandene Beweismaterial für unsere Sache. :)

Philebos
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Philebos » Fr 7. Sep 2012, 16:06

chiliheadz hat geschrieben: Deine Argumentation hat Hand und Fuß, zugegeben. Ich habe jedoch etwas gelesen, das dem auch widersprechen kann. Eine amerikanische Mutter wurde von einer Nachbarin angezeigt, weil sie ihrem (damals 8-jährigen) Sohn aus Marihuana selbst gepresste Tabletten gab. Das Kind war bis zu diesem Zeitraum übermäßig aggressiv, weder durch die Lehrer, noch durch ärztliche Medikationen zu bändigen. Auch die Helfer des Jugendamtes waren machtlos. Nach der Eigenmedikation mit Marihuana erlebte die Familie erstmals Entspannung. Nach 8 Jahren nahm das Kind erstmals seine Mutter in den Arm und sagte dass er sie liebe. Das Gericht entschied nach den Aussagen von Lehrern, Jugendamt und Ärzten ERSTMALS IN DEN USA: die Mutter wurde VERPFLICHTET für ihr Kind "Marihuana" anzubauen, "Tabletten" daraus herzustellen und den Sohn damit zu versorgen. Sie blieb STRAFFREI!!!
Das an ADHS leidende Kind konnte so erfolgreich seinen Notendurchschnitt von ungenügend auf befriedigend bis gut steigern.......
Alles im Übermaß ist schädlich. In geringem Maß bzw. als Medikament genutzt kann Cannabis jedoch selbst für Jugendliche förderlich sein! THC ist schließlich der pflanzliche "Bruder" der Andanamide, des "körpereigenen THC".

Ich werde versuchen den Artikel wieder zu finden, ich glaube aber, dass du ihn bestimmt auch im "Hanfblatt" als alten Beitrag nachlesen kannst.
........
http://www.youtube.com/watch?v=BP-RHZqTEVs

aber Ritalin ist ja keine Droge, sondern ein Medikament... :roll:

Nordel
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Nordel » Fr 7. Sep 2012, 19:27

Philebos hat geschrieben:Ich würde gar nicht mehr mit der CDU/CSU diskutieren, so was bringt nichts...
Ich bin schon der Meinung, dass es etwas bringt. Solche öffentlichen Diskussionen haben positive Effekte, die auf den ersten Blick nicht immer wahrgenommen werden.
  1. Die Verbreitung falscher Informationen kann dadurch unterbunden werden.
  2. Gleichzeitig kann man die Interessenten mit den richtigen Informationen versorgen.
  3. Das Fachwissen des Gesprächspartners kann kontrolliert bzw. in Frage gestellt werden.
  4. Die Qualifikation für seine Position wird damit auch in/direkt angezweifelt.
  5. Man hat die Möglichkeit Menschen in Schutz zu nehmen, welche die gleichen Interessen vertreten.
  6. Andere Menschen werden auf Missstände aufmerksam gemacht.
In solchen Fällen geht es also weniger darum, den Gesprächspartner zu bekehren. Es geht eher darum, seine Ansichten bzw. Vorgehensweisen öffentlich zu kritisieren, ihm sozusagen seine Glaubwürdigkeit abzusprechen. Die Erfolgsaussichten Herrn Dornquast zu bekehren dürften bei 0,001% liegen. Die Erfolgsaussichten, dass er sich selber lächerlich macht, dürften aber bei über 99% liegen. Seine weiteren Antworten bestätigen diese Annahme. :D

Seine Antworten zeigen ganz deutlich, dass er resigniert hat. Er kann sich jetzt nur noch mehr reinreiten, wenn er denn auf die Fragen eingehen würde. Ich bin gespannt, ob da noch eine 3. Runde eingeleitet wird, denn im Endeffekt hat er fast alle Fragen nicht beantwortet. Da sind noch mindestens 9 Fragen die eine Antwort verdient hätten!

Seine Fachleute wollte er immer noch nicht beim Namen nennen, er hält die Prohibition für Alkohol allerdings für nicht durchsetzbar. Was eine Alkohol-Prohibition von einer Cannabis-Prohibition unterscheidet, wollte/konnte er aber nicht erklären.
"Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher." (Galileo Galilei)

chiliheadz
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von chiliheadz » Fr 7. Sep 2012, 19:55

frihet hat geschrieben:
chiliheadz hat geschrieben:
frihet hat geschrieben:Hallo Chiliheadz,
du meinst es zwar gut, aber nicht die Studie oder die beteiligten Wissenschaftler sind es, die hier kritisiert werden müssen. Die Studie besagt nämlich nur, dass regelmäßiger Cannabiskonsum für in der Entwicklung befindliche Gehirne nachteilige Auswirkungen haben kann. Darüber muss man nicht diskutieren, es ist allgemein anerkannt, dass Jugendliche besser keine Rausch- und Genussmittel im Übermaß konsumieren sollten, wenn sie ihre Gehirnreifung nicht beeinträchtigen wollen. Außerdem wird in der Studie ebenfalls klar gesagt, dass diese negativen Auswirkungen für ausgewachsene Gehirne nicht nachgewiesen werden konnten.
Das Problem hier ist vielmehr, dass die Medien diese Meldung reißerisch aufmachen und nicht sachlich über die Ergebnisse informieren. Es wäre also unserer Sache dienlicher, wenn du den Umgang der Medien mit dieser Studie bzw. Agenturmeldung kritisieren würdest, anstatt den Wissenschaftlern ihre Qualifikationen abzusprechen.
Deine Argumentation hat Hand und Fuß, zugegeben. Ich habe jedoch etwas gelesen, das dem auch widersprechen kann. Eine amerikanische Mutter wurde von einer Nachbarin angezeigt, weil sie ihrem (damals 8-jährigen) Sohn aus Marihuana selbst gepresste Tabletten gab. Das Kind war bis zu diesem Zeitraum übermäßig aggressiv, weder durch die Lehrer, noch durch ärztliche Medikationen zu bändigen. Auch die Helfer des Jugendamtes waren machtlos. Nach der Eigenmedikation mit Marihuana erlebte die Familie erstmals Entspannung. Nach 8 Jahren nahm das Kind erstmals seine Mutter in den Arm und sagte dass er sie liebe. Das Gericht entschied nach den Aussagen von Lehrern, Jugendamt und Ärzten ERSTMALS IN DEN USA: die Mutter wurde VERPFLICHTET für ihr Kind "Marihuana" anzubauen, "Tabletten" daraus herzustellen und den Sohn damit zu versorgen. Sie blieb STRAFFREI!!!
Das an ADHS leidende Kind konnte so erfolgreich seinen Notendurchschnitt von ungenügend auf befriedigend bis gut steigern.......
Alles im Übermaß ist schädlich. In geringem Maß bzw. als Medikament genutzt kann Cannabis jedoch selbst für Jugendliche förderlich sein! THC ist schließlich der pflanzliche "Bruder" der Andanamide, des "körpereigenen THC".

Ich werde versuchen den Artikel wieder zu finden, ich glaube aber, dass du ihn bestimmt auch im "Hanfblatt" als alten Beitrag nachlesen kannst.
........
Ich bezweifle nicht, dass diese Geschichte sich so oder ähnlich zugetragen haben kann; allerdings sollte man mit solchen Anekdoten immer extrem vorsichtig umgehen, gerade wenn man sie als Argument einsetzen möchte... Das ist ja einer der klassischen Schwachpunkte in der Argumentation vieler Prohibitionisten: Die kennen jemanden, der mal gelesen hat, etc. pp. und versuchen dann aus einem Einzelfall irgendeine relevante Schlussfolgerung zu ziehen. Dass das zumindest extrem fragwürdig ist, sollte ja auf der Hand liegen. Ich denke daher also, dass man auch mit "positiven" Anekdoten sehr zurückhaltend sein sollte, denn im Zweifel schadet man seiner Glaubwürdigkeit eher als dass man jemanden zum Nachdenken bringt. Lassen wir die Anekdoten den Prohibitionisten und nutzen lieber das mittlerweile ja massenhaft vorhandene Beweismaterial für unsere Sache. :)
Hier etwas, das mein Argument untermauert: Cannabis » Aktuell » 8 Jähriger bekommt Cannabis als Medizin gegen Hyperaktivität. Ein Auszug aus diesem Blog:
Doom dissecting spiralarchitect Gerade kam auf RTL2 ein kurzer Bericht über eine amerikanische Mutter, die ihrem stark hyperaktiven Sohn Cannabis in Form von Kapseln gibt. Da dies die bisher einzige wirkende Hilfe ist (und sie hat scheinbar schon viele andere medizinische Methoden probiert), hat sie das sogar gerichtlich legitimiert bekommen. Groß hervorgehoben wurde, daß durch diese Medikationen der Junge zum ersten Mal "ich liebe dich" zu der Mutter habe sagen können. Was meint ihr dazu? # 1
» [post:605766]
» [user:471]
? 05.07.2004 00:35:37

Kantakukuruz Wer von uns würde nicht "ich liebe dich" zu seiner Mutter sagen, wenn sie ihn mit Cannabis versorgt..? Na, im Ernst. Wenn sowas unter ärztlicher Kontrolle passiert, spricht sicher nichts dagegen. # 2
» [post:605770]
» [user:173]
? 05.07.2004 00:39:09

Pils Ist doch schön für die Familie, und ich denke auch nicht das der kleine Sohnemann da Probleme mit bekommen wird, da er den Wirkstoff ja in Kapselform bekommt (was schon mal ne andere Wirkung auf den Körper hat) und das ganze ja als Medizin ansieht die ihm helft mit sich selbst klar zu kommen und nich als Drogen-Gebrauch. # 3
» [post:605773]
» [user:1100]
? 05.07.2004 00:41:04

Der Doc will Jedi werden Ist meines Achtens auch die beste Medizin für sowas... # 4
» [post:605991]
» [user:10498]
? 05.07.2004 19:24:09

Attila Auf jeden Fall besser als das früher bei Hyperaktivität verschriebene Ritalin. Hat RTL 2 auch gesagt, dass der Junge bald an der Nadel hängen wird, da er die schlimmste Einstiegsdroge überhaupt bekommen hat? # 5
» [post:606000]
» [user:1065]
? 05.07.2004 19:36:39

Der Doc will Jedi werden Auf jeden Fall besser als das früher bei Hyperaktivität verschriebene Ritalin.
Riralin wird immer noch bei Hyperaktivität verschrieben.... # 6
» [post:606006]
» [user:10498]
? 05.07.2004 19:42:18

Kantakukuruz ...was auch kein Problem ist, wenn es mit Bedacht angewendet wird. Ich denke, es ist Quatsch, zu sagen Cannabis hui und Ritalin pfui. Die intensive Beschäftigung mit dem Kind ersetzt weder das eine noch das andere. # 7
» [post:606010]
» [user:173]
? 05.07.2004 19:45:43

Mac Fly Wobei die Kapseln kein Cannabis enthalten, sondern sythetisch hergestelltes THC... Ich wusste sogar mal den Namen und den Preis, weiss nur noch, das die Kapseln hundeteuer sind :( # 8
» [post:606023]
» [user:831]
? 05.07.2004 20:08:27

Doom dissecting spiralarchitect word@Kanta # 9
» [post:606024]
» [user:471]
? 05.07.2004 20:10:01

Der Doc will Jedi werden Ich selber kenne mich aber besser mit der Wirkung/Nebenwirkung von Cannabis aus, als mit der Wirkung/Nebenwirkung von Ritalin. Ausserdem hat "Mama Nature" bei mir einfach einen höheren Stellenwert als Pharmakonzerne. Hinzu kommt, daß Cannabis -oder nennen wir es in diesem Zusammenhang besser mal Hanf- früher in größeren Mengen hierzulande angebaut wurde. Ich meine natürlich vor der Prohibition. Damals wurden auch allerlei nützliche Dinge aus Hanf hergestellt, wie Seile, Kleidung etc. Ich denke die Anwendungsgebiete sind bekannt. Und natürlich haben die "Hanfbauern" die Blüten der Pflanzen, die sie noch übrig hatten, da sie keine andere Verwendung fanden, mal geraucht, sind auf die beruhigende Wirkung aufmerksam geworden und haben diese fortan ausgenutzt. Auch denke ich, daß im Bereich des schamanistischem Glaubens der vor und teils noch während des Mittelalters hierzulande herrschte, Cannabis eine Rolle Spielte. Fazit: Cannabis als "Medikament" hat meinesachtens in unserem Land schon eine Jahrhundertelange Tradition, die erst durch die Prohibition (Ich find dett Wort in diesem Zusammenhang einfach zu genial...) der BRD gebrochen wurde und heutzutage einfach brachliegt. In diesem Zusammenhang: Wie lange gibt es Ritalin schon...? Wie gut kennt man sich mit den Nebenwirkungen aus...? Und noch ein anderer Denkansatz: Sowohl Ritalin als auch Hanf wären in diesem Zusammenhang Medikamente, welche die Symptome einer Krankheit unterdrücken, jedoch nicht die Ursache beseitigen. Leider gibt es bisher bei Hyperaktivität keine bekannte Methode, "das Übel an der Wurzel zu packen" Abschließen nochmal ein dickes WÖRD an Kantakukuruz hierfür: Die intensive Beschäftigung mit dem Kind ersetzt weder das eine noch das andere.
Passs bloß auf, Du wirst mir immer symphatischer... Edit: @ Mac Fly Meinst Du Dronabinol...? # 10
» [post:606027]
» [user:10498]
? 05.07.2004 20:12:19

Wer also Lust darauf hat meine Aussage zu überprüfen, der sehe dort einmal nach! Es war ein "Auszug" aus dem Juli 2004, es wurde über einen Bericht von RTL II gesprochen....

chiliheadz
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von chiliheadz » Fr 7. Sep 2012, 20:23

Als weiteren Anstoß empfehle ich die neuere Studie aus Heidelberg. Hier ein kurzer Einblick mit Link:
Cannabinoids 2008;3(1):1-4 [deutschsprachige Fassung]
© International Association for Cannabis as Medicine 1
Fallbericht
Cannabis verbessert Symptome der ADHS
Peter Strohbeck-Kühner, Gisela Skopp, Rainer Mattern
Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin, Kliniken der Universität Heidelberg, Voss Str. 2, 69115 Heidelberg, Deutschland
Nachlesen: http://www.cannabis-med.org/data/pdf/de_2008_01_1.pdf

So viel zu Behauptungen ohne Quellenangabe ( was natürlich in der Regel wichtig und richtig ist!). Ich denke dass hier auch einfach die eigene Meinung und Erfahrung zählen sollte! Quellenangaben und Links werden in der Regel aus Zeitgründen weniger Beachtung finden, da man in der Regel nach dem Studium der vielen Links wieder automatisch "ausgeloggt" wurde und sich neu anmelden muss ;) . Natürlich sind Links sehr wichtig, sollten aber einer selbst gezogenen Quintessenz hinten an gestellt werden, damit der Sinn der Aussage überprüft werden kann. Wir sind hier keine reine "Sammlung von Links", sondern ein Forum, in dem sich auch relativ "unwissende" und "hilfesuchende" Mitmenschen einbringen können und sollen, auch wenn sie das teilweise "Fachchinesisch" nicht verstehen. Klare und deutliche Meinungsäußerungen sind meiner Meinung nach deshalb wichtiger als kurze "Link-Postings", die für uneingeweihte mehr Probleme als Hilfen aufwerfen können. Nicht jeder hat die Zeit lange Recherchen in Filmen und Schriftbeiträgen zu überprüfen. Kurze Essenzberichte bringen da oft mehr! Wer dann genauere Infos benötigt, kann ja den Verfasser per PN über weitere Informationen befragen. Ich jedenfalls werde jeden nach besten Kräften unterstützen und mit umfangreichen Informationen dienlich sein. ... :mrgreen:

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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von bushdoctor » So 9. Sep 2012, 20:17

Nordel hat geschrieben: Seine Antworten zeigen ganz deutlich, dass er resigniert hat. Er kann sich jetzt nur noch mehr reinreiten, wenn er denn auf die Fragen eingehen würde. Ich bin gespannt, ob da noch eine 3. Runde eingeleitet wird, denn im Endeffekt hat er fast alle Fragen nicht beantwortet. Da sind noch mindestens 9 Fragen die eine Antwort verdient hätten!
Da läßt jemand wohl nicht locker und frägt nochmal bei Herrn Dornquast nach:
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-3 ... ml#q356310

:mrgreen:

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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von TheBeginning » Mo 10. Sep 2012, 08:56

Und seine Antwort spricht Bände...
Die Publikation der Studie in den deutschen Medien hat leider sehr viel Aufklärungsarbeit zerstört.
Wäre Sie richtig wiedergegeben worden, hätte Sie uns sogar helfen können.
Aber nein, die Schlagzeile wird jetzt auch schon von Politikern aufgegriffen und als neues Prohibitionsinstrument genutzt.
Man siehe nur allein schon das Zitat bei Herrn Dornquast auf abgeordnetenwatch.de (http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_ ... 49237.html)

edit: Link korrigiert
Zuletzt geändert von TheBeginning am Di 11. Sep 2012, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Aleã » Di 11. Sep 2012, 19:24

MaximilianPlenert hat geschrieben: und wenn sich was zu cannabis als medizin findet wird so getan als sei es etwas völlig anderes wenn man es aus der apotheke bekommt. ansonsten gilt: bad news are good news
Wirklich?


http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 9a418.html
http://content.stuttgarter-nachrichten. ... ezept.html
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/D ... auf-Rezept

Zugegeben, manche tun es tasächlich so (z.B. die Süddeutsche) , manche sind aber immer Kontra (bzw. verwenden unpassende Begriffe wie Rauschgift etc.).

Andererseits scheint Cannabis mehr in den Medien wichtiger zu sein als andere Drogen (was mehr oder weniger gut ist. Salvia Divinorum wurde dennoch verboten, obwohl kein Mensch davon voher wusste...).

Oder hat jemand die Schlagzeile: "Speed nun auf Rezept!" mitgelesen? Außer ich... :lol:
TheBeginning hat geschrieben:Die Publikation der Studie in den deutschen Medien hat leider sehr viel Aufklärungsarbeit zerstört.
Nunja, kommt darauf an. Im Internet gibt es schon teilweise "virtuelle Kriege" und Prohibitionisten nehmen die "Kiffen macht dumm"-Studie als Argument, treten aber ins Fettnäpfchen, da die Studie eigentlich auch aussagt, dass der IQ durch Cannabis auch steigen kann und der IQ eigentlich nichts mit Schlauheit oder Dummheit zu tun hat.
Jedoch ist dieses natürlich in der Politik und den Medien anders, niemand ist so gebildet und versteht (IQ =/= Schlauheit) oder wenigstens in der Lage Leserkommentare zu lesen, falls es welche gibt.

Aufklärungsarbeit läuft für mich in der Schule, der Eltern etc. aber ja! Die Aufklärungsarbeit ist da tasächlich zerstört. Ich höre mittlerweile Berichte von Schülern, wo Lehrer Plakate in der Schule aufgehängt haben, die auf die Studie hinweisen, dass Kiffen dumm macht...

Auch die Ablenkung, dass eigentlich Alkohol (und wohl die ganzen Stoffe abseits von Nikotin in den Zigaretten) das Gehirn auf Dauer oder akut "verdummt" ist nicht im Sinne einer Aufklärung.


Das mit den Gesetzen, dass Alkohol an Minderjährige geben "gar nicht so verboten" ist, ist mir erstaunlich? Oo D.h. ich dürfte als Erziehungsberechtigter einem 14-Jährigen Kind Alkohol geben und ihn damit auch beinahe ins ewige Koma schicken lassen und würde dennoch eine geringere Strafe erhalten, als hätte ich ihm 5mg Hasch gegeben, nur weil letzteres illegal ist? oO

Das lässt sich irgendwie jetzt schwer verarbeiten...

EDIT: @TheBeginning:

Link funktioniert nicht!

TheBeginning
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von TheBeginning » Di 11. Sep 2012, 21:12

Den Link hab ich korrigiert. Danke für den Hinweis
Anbei nochmal der richtige Link:
http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_ ... 49237.html

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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von bushdoctor » Mi 12. Sep 2012, 12:23

Aleã hat geschrieben: Das mit den Gesetzen, dass Alkohol an Minderjährige geben "gar nicht so verboten" ist, ist mir erstaunlich? Oo D.h. ich dürfte als Erziehungsberechtigter einem 14-Jährigen Kind Alkohol geben und ihn damit auch beinahe ins ewige Koma schicken lassen und würde dennoch eine geringere Strafe erhalten, als hätte ich ihm 5mg Hasch gegeben, nur weil letzteres illegal ist? oO

Das lässt sich irgendwie jetzt schwer verarbeiten...
Das mit der Abgabe von Alkohol und Tabak an Kinder und Jugendliche scheint in der Tat nicht ganz einfach zu sein:
Laut Jugendschutzgesetz ist es zwar VERBOTEN selbiges an Minderjährige abzugeben, wer aber dagegen verstößt wird im engeren juristischen Sinne nicht "bestraft", sondern begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße belegt ist. Einem Gastwirt kann nach etlichen Verstößen dann auch die Konzession entzogen werden.

Für "Privatleute" gilt: Man könnte im Prinzip 1000x im Jahr eine Ordnungswidrigkeit begehen, solange man immer brav das "Schutzgeld" bezahlt, passiert einem sonst nix.

Wenn aber "was passiert" und die Minderjährigen sich z.B. ins Koma trinken oder gar wegen Überdosisierung sterben, dann ist das sehr wohl ein Straftatbestand, z.B. fahrlässige Körperverletzung (mit Todesfolge)... und hier greift dann das Strafrecht.

Bei illegalen Substanzen des BtmG greift immer das Strafrecht. Herr Dornquast hat das wohl auf die Schnelle auch nicht so ganz verstanden.
Schade, dass er die Frage, ob er die Abgabe von Alkohol an Minderjährige gerne "strafrechtlich bewertet" sehen würde, nicht beantwortet hat.

Prinzipiell macht es meiner Meinung nach schon "Sinn", die Abgabe von psychotropen Substanzen an Minderjährige unter (echte) Strafe zu stellen, von daher hoffe ich, dass bei Herrn Dornquast die Frage, ob Cannabis-Besitz auch "nur eine Ordungswidrigkeit" sein könnte, zumindest gewisse Denkprozesse bei Ihm ausgelöst hat...
Zuletzt geändert von bushdoctor am Mi 12. Sep 2012, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.

chiliheadz
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von chiliheadz » Mi 12. Sep 2012, 15:03

bushdoctor hat geschrieben:
Nordel hat geschrieben: Seine Antworten zeigen ganz deutlich, dass er resigniert hat. Er kann sich jetzt nur noch mehr reinreiten, wenn er denn auf die Fragen eingehen würde. Ich bin gespannt, ob da noch eine 3. Runde eingeleitet wird, denn im Endeffekt hat er fast alle Fragen nicht beantwortet. Da sind noch mindestens 9 Fragen die eine Antwort verdient hätten!
Da läßt jemand wohl nicht locker und frägt nochmal bei Herrn Dornquast nach:
http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-3 ... ml#q356310

:mrgreen:
Hier noch ein "Nachschlag" für den guten Herrn, den ich ihm heute geschickt habe:
Sehr geehrter Herr Volker Dornquast!
Ich hoffe, dass sie die von ihnen aufgestellte These "Kiffen macht dumm", die sie ungeprüft und verfälscht aus den Medien übernommen haben nun widerrufen. Was sagen sie zu gegenteiligen und wissenschaftlich BEWIESENEN Aussagen wie die Studie der Uni Heidelberg? Link:Cannabinoids 2008;3(1):1-4 [deutschsprachige Fassung]
© International Association for Cannabis as Medicine
"Cannabis verbessert Symptome der ADHS", Peter Strohbeck-Kühner, Gisela Skopp, Rainer Mattern Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin, Kliniken der Universität Heidelberg, nachlesen: http://www.cannabis-med.org/data/pdf/de_2008_01_1.pdf
Dies nur als Beispiel! Möchten sie ihre Aussage, die lediglich auf fälschlichen "Inhaltsangaben" der durch sie herangezogenen Studie beruhen nicht zurücknehmen? Es wäre sicherlich dumm, wenn sie sich auf Aussagen berufen, die so an keiner Stelle der Studie behauptet wurden. Wussten sie, dass sie Nutzung von Fluorid haltiger Zahnpasta durch die Mutter ungeborenem Leben bis zu 8 (!!!) IQ-Punkte in der Zukunft kostet, also ERHEBLICH MEHR, als es Cannabis könnte? Wussten sie, dass "erlaubte Medikamente" wie "Strattera" (siehe Ärzteinformation !) Patienten (KINDER!) vergiften, impotent, blind, geistig behindert u.v.m. in 10 % aller dort beschriebenen Nebenwirkungen machen DARF, ohne dass ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, weil diese Informationen der Bevölkerung "wohlweißlich" vorenthalten wird? Dürfen Politiker "Halbwahrheiten" verbreiten, Wahrheiten unterdrücken und somit zu Gunsten der Finanzwelt Menschenleben in Gefahr bringen? Was halten sie von Politikern, die nicht auf Fragen eingehen, sondern mit Ablenkung, Phrasen und Hinhaltetaktiken Fragenden abwimmeln? Wären sie willens, die an sie gerichteten Fragen des Herrn Torsten Hergesell vom 05.09.2012 aus "abgeordnetenwatch..de" einmal konkret zu beantworten?
Mit freundlichen Grüßen,
Peter Messer
:lol:
Zuletzt geändert von chiliheadz am Mi 12. Sep 2012, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Aleã » Mi 12. Sep 2012, 17:35

Ich will ja eigentlich keinen Streit im "eigenen Boot" anfangen, aber gehört das eigentlich mittlerweile schon zu deiner eigenen Ideologie ständig Strattera und andere "Drogen" ins schlechte Licht zu rücken nur um Cannabis besser darstehen zu lassen ohne überhaupt Beweise und Quellen anzugeben?

Übrigens habe ich Stunden an diesem Beitrag verfasst, es wäre schön, wenn du mal hier entgegen kommen würdest oder gehört das Ignorieren zu deiner Argumentationsstrategie?:
http://hanfverband.de/forum/viewtopic.p ... 6965#p6965
Wussten sie, dass "erlaubte Medikamente" wie "Strattera" (siehe Ärzteinformation !) Patienten (KINDER!) vergiften, impotent, blind, geistig behindert u.v.m. in 10 % aller dort beschriebenen Nebenwirkungen machen DARF
Unsinn! Unsinn! Unsinn!

Suche Belege oder wenigstes einen beschriebenen Fall...

Als AD(H)Sler (+ weiteren Diagnosen) führe ich bereits schon einen "5-Fronten-Krieg" gegen irrationale und unbegründete Behauptungen. Wegen so etwas hat man als AD(H)Sler wohl bis heute kaum eine Auswahl an Medikamenten. z.B. hätte MDPV ein therapeutisches Potenzial, kommt aber nie über die Verwendung als Badesalz... Natürlich haben Cannabinoide eine positive Wirkung bei AD(H)S (da die Frage bei Cannabis eher lautet: Wo denn nicht?), dennoch sollte man die Auswahl an Medikamenten vergrößern wollen und nicht "ersetzen".

In der Homöopathie wird dieser Grundsatz auch gemacht. 10000 Sorten, für jeden Menschen eine eigene. - Egal, dass alle irgendwie gleich gut/schlecht wirken...

"Vorgegaukelte Gesundheit" ist akzeptiert. Richtige Gesundheit eben nicht...

chiliheadz
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von chiliheadz » Mi 12. Sep 2012, 19:46

Aleã hat geschrieben:Ich will ja eigentlich keinen Streit im "eigenen Boot" anfangen, aber gehört das eigentlich mittlerweile schon zu deiner eigenen Ideologie ständig Strattera und andere "Drogen" ins schlechte Licht zu rücken nur um Cannabis besser darstehen zu lassen ohne überhaupt Beweise und Quellen anzugeben?

Übrigens habe ich Stunden an diesem Beitrag verfasst, es wäre schön, wenn du mal hier entgegen kommen würdest oder gehört das Ignorieren zu deiner Argumentationsstrategie?:
http://hanfverband.de/forum/viewtopic.p ... 6965#p6965
Wussten sie, dass "erlaubte Medikamente" wie "Strattera" (siehe Ärzteinformation !) Patienten (KINDER!) vergiften, impotent, blind, geistig behindert u.v.m. in 10 % aller dort beschriebenen Nebenwirkungen machen DARF
Unsinn! Unsinn! Unsinn!

Suche Belege oder wenigstes einen beschriebenen Fall...

Als AD(H)Sler (+ weiteren Diagnosen) führe ich bereits schon einen "5-Fronten-Krieg" gegen irrationale und unbegründete Behauptungen. Wegen so etwas hat man als AD(H)Sler wohl bis heute kaum eine Auswahl an Medikamenten. z.B. hätte MDPV ein therapeutisches Potenzial, kommt aber nie über die Verwendung als Badesalz... Natürlich haben Cannabinoide eine positive Wirkung bei AD(H)S (da die Frage bei Cannabis eher lautet: Wo denn nicht?), dennoch sollte man die Auswahl an Medikamenten vergrößern wollen und nicht "ersetzen".

In der Homöopathie wird dieser Grundsatz auch gemacht. 10000 Sorten, für jeden Menschen eine eigene. - Egal, dass alle irgendwie gleich gut/schlecht wirken...

"Vorgegaukelte Gesundheit" ist akzeptiert. Richtige Gesundheit eben nicht...
DUMMHEIT, DUMMHEIT, DUMMHEIT ????
Was sollen solche dummen Angriffe? ICH BIN FACHKRAFT und gerade auch auf DIESEM GEBIET sehr gut informiert!

Wenn du "Belege" suchst, dann schau einmal bei der IACM hinein oder frage wenigstens nach meinen Erfahrungen, bzw. "ob ich bereit bin dir die ÄRZTEINFORMATION von Strattera zu schicken, die der Öffentlichkeit im allgemeinen verborgen bleibt! ICH HABE SIE NÄMLICH IM GEGENSATZ ZU DIR!
Ich habe langjährig ADS/ADHS- Kranke versorgt und ihre Leidenswege verfolgt. Dein unqualifiziertes Verhalten zeigt mir nur eins: "Wer am lautesten schreit hat oft die wenigste Ahnung!" Versuche bitte nicht "einem Arzt das Operieren" beizubringen!

Wenn du also tatsächlich die Ärzteinformation benötigst, die NUR Fachpersonal zur freien Verfügung bekommt, schreibe mir eine PN und ich sende sie dir.
Eine Kostprobe davon? Bittesehr!

Auszug aus der Fachinformation:

.......Die Unbedenklichkeit von Einzeldosen von mehr als 120 mg und Gesamttagesdosen von mehr als 150 mg wurde nicht systematisch untersucht. In einigen Fällen kann es angebracht sein, die Behandlung ins Erwachsenenalter hinein fortzusetzen.
Weitere Informationen zur sicheren Anwendung des Arzneimittels:
Die Behandlung muss von einem Arzt begonnen oder überwaacht werden, der angemessenes Wissen und Erfahrung in der Behandlung von ADHS besitzt.
In den klinischen Studien wurden keine ausgeprägten Entzugsymptome beschrieben. Im Falle nennenswerter Nebenwirkungen kann Atomoxetin abrupt abgesetzt werden; ansonsten kann das Arzneimittel über einen angemessenen Zeitraum ausgeschlichen werden.
Bei Jugendlichen, bei denen die Symptomatik ins Erwachsenenalter fortbesteht und die eindeutig von der Behandlung profitierten, kann es angemessen sein, die Behandlung ins Erwachsenenalter hinein fortzuführen.
Der Beginn einer Behandlung mit STRATTERA im Erwachsenenalter ist jedoch nicht angemessen.
Besondere Patientengruppen
Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit mäßiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh Class B) sollten die Initialdosen sowie die angestrebten Zieldosen auf 50 % der üblichen Dosis reduziert werden. Bei Patienten mit schwerer
Leberinsuffizienz (Child-Pugh Class C) sollten die Initialdosen sowie die angestrebten Zieldosen auf 25 % der üblichen Dosis reduziert werden.
Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz war die Bioverfügbarkeit von Atomoxetin um etwa 65 % im Vergleich mit gesunden Patienten erhöht. Allerdings gab es keine Unterschiede, wenn die Bioverfügbarkeit auf Basis der mg/kg Dosis berechnet wurde. Dementsprechend kann STRATTERA an ADHS-Patienten mit einer Nierenerkrankung im Endstadium oder weniger schwerer Niereninsuffizienz in den üblichen Dosen angewendet werden. Atomoxetin kann bei Patienten mit einer Nierenerkrankung im Endstadium einen vorbestehenden
Bluthochdruck verstärken.
Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von STRATTERA bei Kindern unter 6 Jahren ist nicht untersucht. Daher darf STRATTERA bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.
Ältere Menschen: Nicht zutreffend.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen Atomoxetin oder einen der sonstigen Bestandteile.
Atomoxetin darf nicht in Kombination mit einem Monoaminoxidase (MAO) Hemmer
angewendet werden. Die Therapie mit einem MAO-Hemmer muss seit mindestens 2 Wochen beendet sein, bevor Atomoxetin angewendet werden darf. Auch Atomoxetin muss mindestens 2 Wochen lang abgesetzt sein, bevor die Behandlung mit einem MAOHemmer begonnen werden darf.
Atomoxetin darf bei Patienten mit Engwinkelglaukom nicht angewendet werden, da in klinischen Studien die Atomoxetinanwendung mit einer erhöhten Inzidenz einer Mydriasis verbunden war.
4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Mögliche allergische Reaktionen: Wenn auch nur gelegentlich, wurde bei Patienten, die Atomoxetin eingenommen hatten, über allergische Reaktionen, einschließlich Hautausschlag, angioneurotische Ödeme und Urtikaria, berichtet.
Viele Atomoxetin-Patienten zeigten eine mäßige Pulserhöhung (im Mittel 10 Schläge/ min) und/oder einen Blutdruckanstieg (im Mittel 5 mm Hg) (siehe Abschnitt 4.8). Bei den meisten Patienten sind diese Veränderungen klinisch nicht von Bedeutung. Atomoxetin sollte bei Patienten mit Bluthochdruck,
Tachykardie sowie einer kardiovaskulären oder zerebrovaskulären Erkrankung
mit Vorsicht eingesetzt werden. Puls und Blutdruck sind während der Therapie in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.

Über orthostatische Hypotonie wurde ebenfalls berichtet. Atomoxetin sollte bei Patienten mit einer Prädisposition für eine Hypotonie mit Vorsicht angewendet werden. Bei Patienten, die eine Gelbsucht entwickeln oder für die aufgrund von Laborwerten eine Leberschädigung nachgewiesen werden konnte, muss Strattera abgesetzt werden.
Die Behandlung darf nicht wieder aufgenommen werden. Sehr selten wurde über
Lebertoxizität berichtet, die an Hand von erhöhten Leberenzymwerten und erhöhtem Bilirubin in Verbindung mit Gelbsucht erkennbar wurde.

Längenwachstum und Entwicklung sollen während einer Atomoxetin-Behandlung beobachtet werden. Patienten, bei denen eine Langzeittherapie erforderlich ist, müssen überwacht werden. Eine Dosisreduktion der Unterbrechung der Therapie ist in Betracht zu ziehen, wenn die Patienten nicht ausreichend wachsen oder nicht ausreichend an Gewicht zunehmen.
Klinische Daten weisen nicht auf einen nachteiligen Effekt bezüglich der Kognition oder Sexualentwicklung hin. Allerdings ist der Umfang verfügbarer Langzeitdaten begrenzt.
Daher sollten Patienten, die eine Langzeittherapie benötigen, sorgfältig überwacht werden.
Wie bei anderen psychotropen Arzneimitteln kann die Möglichkeit seltener, schwerwiegender psychiatrischer Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Wirkungen anderer Arzneimittel auf Atomoxetin:
MAO-Hemmer: Atomoxetin darf nicht zusammen mit MAO-Hemmern angewendet werden (siehe Abschnitt 4.3).
CYP2D6-Inhibitoren (z. B. Fluoxetin, Paroxetin): Atomoxetin wird hauptsächlich durch CYP2D6 zu 4-Hydroxyatomoxetin verstoffwechselt.

Bei Patienten mit einer stark ausgeprägten Verstoffwechselung durch
CYP2D6 (,,extensive metabolizer‘‘) können selektive CYP2D6-Inhibitoren die Atomoxetin Steady-State Plasmakonzentration auf ein ähnliches Niveau erhöhen, wie es bei Patienten mit schwach ausgeprägter Verstoffwechselung
durch CYP2D6 (,,poor metabolizer‘‘) beobachtet wurde. In vitro Studien sprechen
dafür, dass bei Patienten mit schwach ausgeprägter Verstoffwechselung durch
CYP2D6 die gleichzeitige Anwendung von Cytochrom-P450-Inhibitoren die Atomoxetin-Plasmakonzentration nicht erhöhen wird.

Ein langsameres Auftitrieren von Atomoxetin kann bei Patienten notwendig werden, die gleichzeitig CYP2D6-Inhibitoren einnehmen.

Salbutamol: Werden Patienten mit hohen Dosen von inhalativ oder systemisch (oral
oder intravenös) angewandten Salbutamol (oder anderen Beta2-Agonisten)behandelt,
ist Atomoxetin vorsichtig anzuwenden, da die Wirkung von Salbutamol auf das Herzkreislaufsystem verstärkt werden kann.
Blutdrucksenkende Arzneimittel: Wegen der möglichen Wirkungen auf den Blutdruck
sollte Atomoxetin in Kombination mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln vorsichtig
eingesetzt werden.
Arzneimittel, die den Noradrenalinhaushalt beeinflussen: Arzneimittel mit einer Wirkung auf Noradrenalin sollten bei gleichzeitiger Anwendung von Atomoxetin vorsichtig eingesetzt werden, da additive oder synergistische
pharmakologische Effekte möglich sind. Beispiele sind hier Antidepressiva wie
Imipramin, Venlafaxin und Mirtazapin oder schleimhautabschwellende Mittel wie Pseudoephedrin oder Phenylephrin.
Arzneimittel, die den pH-Wert im Magen beeinflussen:
Arzneimittel, die den pH-Wert des Magens erhöhen (Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid, Omeprazol) hatten keinen
Einfluss auf die Bioverfügbarkeit von Atomoxetin.
Arzneimittel mit hoher Plasmaproteinbindung:
In vitro wurden Verdrängungsstudien mit Atomoxetin und anderen Arzneimitteln
mit hoher Plasmaproteinbindung in therapeutischen Dosen durchgeführt. Warfarin,
Acetylsalicylsäure, Phenytoin oder Diazepam hatten keine Wirkung auf die Bindung
von Atomoxetin an Humanalbumin. Gleichzeitig beeinflusste Atomoxetin nicht die Bindung dieser Substanzen an Humanalbumin.
Wirkung von Atomoxetin auf andere Arzneimittel:
Cytochrom-P450-Enzyme: Atomoxetin besitzt keine klinisch signifikante hemmende
oder induzierende Wirkung auf Cytochrom- P450-Enzyme, einschließlich CYP1A2,
CYP3A, CYP2D6 und CYP2C9. 4.6 Schwangerschaft und Stillzeit
Für Atomoxetin liegen keine klinischen Daten bei exponierten Schwangeren vor. Generell lassen tierexperimentelle Studien nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3).
Atomoxetin darf während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden, es sei denn, der mögliche Nutzen rechtfertigt das mögliche Risiko für den Fetus.
Atomoxetin und/oder seine Metaboliten werden bei Ratten in die Milch ausgeschieden.
Es ist nicht bekannt, ob Atomoxetin in Muttermilch ausgeschieden wird. Aufgrund
der unzureichenden Datenlage dürfen stillende Mütter Atomoxetin nicht anwenden.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt.
Unter Atomoxetin trat im Vergleich zu Placebo vermehrt Müdigkeit auf. Nur bei pädiatrischen Patienten trat unter Atomoxetin im Vergleich zu Placebo vermehrt Somnolenz auf. Patienten müssen darauf hingewiesen werden, vorsichtig zu sein, wenn sie Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis sie sicher sind, dass ihre Leistungsfähigkeit durch die Einnahme von Atomoxetin nicht beeinträchtigt
wird.
4.8 Nebenwirkungen
Kinder und Jugendliche:
Abdominale Beschwerden und verminderter Appetit sind die häufigsten Nebenwirkungen unter Atomoxetin. Sie wurden für 18 bzw.
16 % der Patienten berichtet, führen aber nur selten zu einem Absetzen des Arzneimittels (die Abbruchquote betrug 0,3 % wegen abdominaler Beschwerden und 0,0 % wegen verminderten Appetits). Diese Nebenwirkungen
sind üblicherweise vorübergehend.

Bei einigen Patienten ist mit dem verminderten Appetit ein Gewichtsverlust zu Therapiebeginn verbunden (durchschnittlich etwa 0,5 kg); diese Wirkungen waren bei den höchsten Dosen am stärksten ausgeprägt. Nach dem anfänglichen Gewichtsverlust zeigten Atomoxetin-Patienten während der Langzeitbehandlung einen durchschnittlichen Gewichtsanstieg. Wachstumsraten (Gewicht und Größe) nach 2-jähriger Behandlung sind nahezu normal (siehe Abschnitt 4.4).

Übelkeit und Erbrechen traten vorübergehend bei 9 bzw. 11 % der Patienten auf, vor allem während des ersten Therapiemonats. Allerdings waren diese Vorfälle nur leicht bis mäßig ausgeprägt und es kam nicht zu einer signifikanten Zahl von Therapieabbrüchen (Abbruchrate 0,5 %).

In Placebo-kontrollierten pädiatrischen Studien zeigten Atomoxetin-Patienten im Vergleich zu Placebo einen mittleren Pulsanstieg von etwa 6 Schlägen pro Minute sowie einen mittleren Anstieg des systolischen und des diastolischen Blutdrucks von etwa 2 mm Quecksilbersäule. In Placebo-kontrollierten Erwachsenenstudien zeigten Atomoxetin-Patienten im Vergleich zu Placebo einen mittleren Pulsanstieg von etwa 6 Schlägen pro Minute sowie einen mittleren Blutdruckanstieg von 3 mm Hg systolisch und 1 mm Hg diastolisch.
Aufgrund seiner Wirkung auf den noradrenergen Tonus wurden bei Atomoxetin-Patienten orthostatische Hypotonie(0,2 %, N=7) und Ohnmacht (0,8 %, N=26) berichtet.
Atomoxetin sollte bei Patienten, die zu Hypotonie neigen, mit Vorsicht eingesetzt werden.
Die folgende Tabelle zu Nebenwirkungen basiert auf den unerwünschten Ereignissen sowie den Ergebnissen von Laboruntersuchungen aus klinischen Studien bei Kindern und Jugendlichen.
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Häufig (1 –10 %): Influenza (Erkältung,
grippeartige Symptome) Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr häufig ( 10 %): Verminderter Appetit.
Häufig (1 –10 %): Appetitlosigkeit

Psychiatrische Erkrankungen
Häufig (1 –10 %): frühmorgendliches Erwachen,
Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig (1 –10 %): Schwindel, Somnolenz
Augenerkrankungen
Häufig (1 –10 %): Mydriasis

Herzerkrankungen
Gelegentlich (0,1 –1 %): Palpitation, Sinustachykardie
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Sehr häufig ( 10 %): Abdominale Beschwerden,
Erbrechen Häufig (1 –10 %): Verstopfung, Dyspepsie,
Übelkeit
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig (1 –10 %): Dermatitis, Pruritus, Hautausschlag

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig (1 –10 %): Müdigkeit
Untersuchungen
Häufig (1 –10 %): Gewichtsverlust
Die folgenden unerwünschten Ereignisse traten bei mindestens 2 % der Patienten mit schwach ausgeprägter CYP2D6-Verstoffwechselung (PM = ,,poor metabolizer‘‘) auf und waren bei PMs entweder doppelt so häufig oder statistisch signifikant häufiger als bei Patienten mit stark ausgeprägter CYP2D6-Verstoffwechselung (EM = ,,extensive metabolizer‘‘): Verminderter Appetit
(24,1 % der PMs, 17,0 % der EMs); Schlaflosigkeit
(10,5 % der PMs, 6,8 % der EMs); Durchschlafstörungen (3,8 % der PMs,
1,5 % der EMs); Blasenschwäche (3,0 % der PMs, 1,2 % der EMs); depressive Stimmung (3,0 % der PMs, 1,0 % der EMs); Tremor
(5,1 % der PMs, 1,1 % der EMs); frühmorgendliches Erwachen (3,0 % der PMs,
1,1 % der EMs); Konjunktivitis (3,0 % der PMs, 1,5 % der EMs); Ohnmacht (2,1 % der PMs, 0,7 % der EMs); Mydriasis (2,5 % der PMs, 0,7 % der EMs).

Die folgenden Ereignisse erfüllen nicht die oben genannten Kriterien, wurden aber öfter von PMs (Patienten mit schwach ausgeprägter CYP2D6-Verstoffwechselung) als von EMs (Patienten mit stark ausgeprägter CYP2D6-Verstoffwechselung berichtet):
Ängstlichkeit (2,5 % der PMs, 2,2 % der EMs); Depression (2,5 % der PMs, 1,9 % der EMs). Zusätzlich war bei PM-Patienten in Studien mit einer Dauer von bis zu 10 Wochen der Gewichtsverlust stärker ausgeprägt (im Mittel 0,6 kg bei EMs und 1,1 kg bei PMs).

Erwachsene:
Bei Erwachsenen waren die unter Atomoxetin am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse gastrointestinaler oder urogenitaler Natur. Falls Erwachsene Beschwerden hinsichtlich eines Harnverhalts oder einer Harnverzögerung haben, sollte ein möglicher Zusammenhang mit der Atomoxetinanwendung erwogen werden. Während Akut- oder Langzeitbehandlung kam es
hinsichtlich der Arzneimittelsicherheit zu keinen ernsthaften Bedenken. Die folgende Tabelle zu Nebenwirkungen basiert auf den unerwünschten Ereignissen sowie den Ergebnissen von Laboruntersuchungen aus klinischen Studien bei Erwachsenen.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr häufig ( 10 %): Verminderter Appetit

Psychiatrische Erkrankungen
Häufig (1 –10 %): Frühmorgendliches Erwachen, reduzierte Libido, Schlafstörungen

Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig ( 10 %): Schlaflosigkeit
Häufig (1 –10 %): Schwindel, Durchschlafstörungen, Kopfschmerzen Herzerkrankungen
Häufig (1 –10 %): Palpitation, Tachykardie
Gefäßerkrankungen
Häufig (1 –10 %): Hitzewallungen
Gelegentlich (0,1 –1 %): Kältegefühl in den Extremitäten
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Sehr häufig ( 10 %): Mundtrockenheit, Übelkeit
Häufig (1 –10 %): Abdominale Beschwerden, Verstopfung, Dyspepsie, Blähungen
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig (1 –10 %): Dermatitis, vermehrtes Schwitzen
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Häufig (1 –10 %): Schwierigkeiten beim Harnlassen, Miktionsverlängerung, Harnverhalt
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Häufig (1 –10 %): Dysmenorrhoe, Ejakulationsstörungen, Ejakulationsversagen,
Erektionsstörungen, Impotenz, unregelmäßige Menstruation, ungewöhnlicher Orgasmus, Prostatitis
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden
am Verabreichungsort
Häufig (1 –10 %): Müdigkeit, Lethargie, Muskelsteifigkeit
Untersuchungen
Häufig (1 –10 %): Gewichtsabnahme

Die folgenden Ereignisse wurden sehr selten berichtet: Von der Norm abweichende
Leberfunktionstests, Gelbsucht und Hepatitis.
4.9 Überdosierung
Anzeichen und Symptome:
Aus klinischen Studien existiert eine begrenzte Erfahrung mit AtomoxetinÜberdosierungen.
Todesfälle wurden nicht beobachtet.

Nach der Markteinführung wurden nicht tödlich verlaufende akute und chronische Atomoxetin-Überdosierungen berichtet. Die häufigsten Symptome, die im Zusammenhang mit akuter und chronischer Überdosierung berichtet wurden, waren Somnolenz, Agitiertheit, Hyperaktivität, Verhaltensauffälligkeit sowie gastrointestinale Symptome.

Alle Ereignisse waren vom Schweregrad her leicht bis mäßig. Anzeichen und Symptome, die mit einer leichten bis mäßigen Aktivierung des Sympathikus einhergehen (z. B. Mydriasis, Tachykardie, Mundtrockenheit),
wurden ebenfalls beobachtet. Alle Patienten erholten sich von diesen Ereignissen.
Behandlung einer Überdosierung:
Die Aufrechterhaltung der Atmung sollte sichergestellt werden. Die Überwachung der Herz- und Vitalfunktionen wird empfohlen,
neben weiteren angemessenen symptomatischen und unterstützenden Maßnahmen.
Eine Magenspülung kann sinnvoll sein, wenn sie kurz nach der Einnahme durchgeführt wird. Die Gabe von Aktivkohle kann helfen, die Resorption zu vermindern. Da Atomoxetin eine starke Plasmaproteinbindung aufweist, ist eine Dialyse zur Behandlung einer Überdosierung wahrscheinlich nicht sinnvoll.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

............................
Dieses Arzneimittel enthält einen Stoff, dessen
Wirkung in der medizinischen Wissenschaft
noch nicht allgemein bekannt ist.


Januar 2005
Fachinformation
STRATTERA
5 8758-X639 -- STRATTERA -- n
Auszug Ende.
Reicht dir dieser "kurze Einblick" oder glaubst du immer noch hier einem "Dummhansel" Medizin beibringen zu müssen? :?: :?: :idea: :?:

Florian Rister
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von Florian Rister » Mi 12. Sep 2012, 20:03

@chiliheadz:
Es wäre schön, wenn du nicht einfach nur irgendetwas aus dieser Ärzteinformation gepostet hättest, sondern den Part aus dem du diese Behauptung gezogen hast:

Wussten sie, dass "erlaubte Medikamente" wie "Strattera" (siehe Ärzteinformation !) Patienten (KINDER!) vergiften, impotent, blind, geistig behindert u.v.m. in 10 % aller dort beschriebenen Nebenwirkungen machen DARF, ohne dass ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, weil diese Informationen der Bevölkerung "wohlweißlich" vorenthalten wird?

Eine Diskussion darüber, wer hier mehr Ahnung von ADHS hat, bringt keinen von uns weiter...
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chiliheadz
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Re: Kiffen macht, laut angeblicher Langzeitstudie, "dumm"!

Beitrag von chiliheadz » Mi 12. Sep 2012, 20:58

groooveman85 hat geschrieben:@chiliheadz:
Es wäre schön, wenn du nicht einfach nur irgendetwas aus dieser Ärzteinformation gepostet hättest, sondern den Part aus dem du diese Behauptung gezogen hast:

Wussten sie, dass "erlaubte Medikamente" wie "Strattera" (siehe Ärzteinformation !) Patienten (KINDER!) vergiften, impotent, blind, geistig behindert u.v.m. in 10 % aller dort beschriebenen Nebenwirkungen machen DARF, ohne dass ein Aufschrei durch die Bevölkerung geht, weil diese Informationen der Bevölkerung "wohlweißlich" vorenthalten wird?

Eine Diskussion darüber, wer hier mehr Ahnung von ADHS hat, bringt keinen von uns weiter...
@Grooveman85
Ich akzeptiere deine Meinung!
Ich habe eine lange "Sammlung", gerade ADS/ADHS betreffend, die ich über Jahre meiner Tätigkeit mit diesen Patienten aufgebaut und gesammelt habe. Ich spreche also von Eigenerfahrungen, Patientenberichten, Berichten aus der Ärzteschaft und Fachpresse, die hier jeweils bis auf das kleinste aufzuführen sicherlich zu umfangreich ist. Wer etwas genaueres wissen möchte soll mich deshalb per PN anschreiben, selber in Fachberichten nachlesen, sich bei Patientenorganisationen kundig machen, beim IACM veröffentlichte Berichte nachlesen etc.Keiner soll hier versuchen ohne Arbeit bequem seine Kritikwut zu stillen, in dem man auf fehlende "Quellenangaben" herumreitet.
Wir sind ein Forum und machen hier keine wissenschaftlichen Doktorarbeiten, die zur "allgemeinen Bewertung" einem "Professorengremium" vorgelegt werden müssen. Die zunehmenden Kritiken bewirken nur eines: Keiner wird mehr wagen seine Informationen preis zu geben, wenn sie aus Quellen stammen, die nicht benannt werden wollen oder aus "Eigenerfahrungen" stammen. Keiner will sich "lächerlich" machen, seine "Schweigepflicht" verletzen oder für ein "Statement" rechtswissenschaftliche Untersuchungen anstellen, damit keine "strafende Kritik" über sie/ihn hineinbricht.
Diskussionen über "Kompetenzen" bringt natürlich nichts. Im Gegenteil: sie entzweit (was Prohibitionisten nur RECHT sein kann). Andererseits mit "Ignoranz" zu antworten ist wohl auch nicht der richtige Weg. Keiner möchte ignoriert, jeder ERNST genommen werden.

Wer als Fach-Frau/Mann/Betroffener Kenntnisse erlangt hat, gar Fachinformationen und deren AUSSAGEN VERSTEHT, der weiß wovon ich hier rede. Personen die von diesem Gebiet nicht betroffen sind, die wissenschaftliche Aussagekraft nicht genau kennen, werden genau wie bei einer "rechtlichen Gesetzesauslegung" nur "Bahnhof" verstehen, da ihnen die entsprechende Ausbildung und somit oft der Überblick fehlt.

Im übrigen ist eine "reine Ärzteinformation" noch etwas anderes als eine "Fachinformation", die (informativ) noch weiter gehen kann ....

Du hast also RECHT, dass eine Diskussion über "Ahnung" der Personen NICHTS bringt. Ebenso wenig bringt es etwas, auf eigene Erfahrungswerte zu pfeifen, seitenlange "Statements" von anderen "Fachpersonen" zu zitieren, Quellenangaben in Masse zu bringen und den User damit zu überfordern.
Wer Wissen benötigt und WILL, der kann per PN nachfragen oder sich selber um Quellen bemühen, über die man diskutieren kann. Ich finde es lachhaft sich um "des Kaisers Bart" zu streiten und damit unser gemeinsames Ziel aus den Augen zu verlieren......

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