Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

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Hans Dampf
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Hans Dampf » Fr 2. Aug 2019, 06:57

1/5 Sterne ...

... leider bei nur einer Bewertung. Viele Bewertungsportale veröffentlichen erst ab einer bestimmten Anzahl von Bewertungen, bspw. 5.

Ändert aber nichts an der leider negativen Berichterstattung des Artikels :cry:
"Das Schöne an der Mitgliedschaft im DHV ist dass man nichts tun muss außer zahlen und die Legalisierung trotzdem voranbringt. Aktiv mit-Menschen reden und sie offen für Neues zu machen erzeugt aber die größte Wirksamkeit für eine L. hier in D."

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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie » Fr 2. Aug 2019, 08:28

Martin Mainz hat geschrieben:
Do 1. Aug 2019, 23:37
Allerdings ist der Bericht sehr einseitig und unterschlägt oft, daß es auch um Mischkonsum geht. Oder um völlig übertriebenen Konsum, wo die Ursache des Problems ganz wo anders liegt.
Der Bericht unterschlägt nicht "oft", sondern "nur"... und: übertriebenen Konsum, wer hat das nicht während seiner Sturm- und Drangphase getan? Gab es dabei jemals diese "Aussetzer"? Nein. Warum nicht? Weil's ganz einfach nicht stimmt (ganz anders als beim Alkohol, nebenbei bemerkt). Und das Gras war damals auch nicht "schlechter als heute" - so ein Schmarrn ;). Diesen Unsinn muss man als das darstellen, was es ist: Unsinn!

(Das geht nicht gegen Dich, Du bist nur der "Aufhänger" - sorry)

Was es gibt ist, dass der / die eine oder andere das Zeug nicht verträgt oder nicht mag. Lässt er / sie es halt bleiben und gut ist.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Martin Mainz » Sa 17. Aug 2019, 14:57

Experte warnt vor Cannabis-Konsum: „Jugendliche können sich dumm kiffen“

Interview mit Ulrich Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie am Isar-Amper-Klinikum (München)

Welche Folgen kann THC haben? Schädliche. Allen voran, dass man davon süchtig werden kann. Darüber hinaus kann THC Psychosen auslösen, etwa Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Das geht so weit, dass Betroffene auf diese Vorstellungen reagieren, andere Leute angreifen oder denken sie werden verfolgt.
...
Ich habe schon einige Leute auf Intensivstationen gesehen, die aus dem dritten Stock gesprungen sind, weil sie dachten, im Zimmer ist ein Dämon.


Quelle: https://www.merkur.de/lokales/muenchen- ... chComments


Immerhin hat er kapiert, daß Cannabis keine Einstiegsdroge ist.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie » Sa 17. Aug 2019, 15:06

Martin Mainz hat geschrieben:
Sa 17. Aug 2019, 14:57
Ich habe schon einige Leute auf Intensivstationen gesehen, die aus dem dritten Stock gesprungen sind, weil sie dachten, im Zimmer ist ein Dämon.
Haha... mich verfolgt auch ein Dämon und sagt "konsumiere das und es geht dir besser". Er verführt mich auch immer mit seinem "himmlischen" Geruch. Oh man.
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DigiOnysos
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Merkur.de - Artikel über Cannabis immer negativ

Beitrag von DigiOnysos » Mo 19. Aug 2019, 15:30

Hallo Leute,

Ich habe schon ein paar Artikel von Merkur.de gelesen die im Zusammenhang mit Cannabis standen und diese waren immer eindeutig einseitig und "cannabisfeindlich" geschrieben.
Das waren aber meistens Nachrichten über ausgehobene "Plantagen" (auch mal 5, 6 Pflanzen als solche bezeichnet), verhaftete Händler, etc.

Nun haben die ein längeres Interview mit Ulrich Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie am Isar-Amper-Klinikum geführt... und das ist ja mal der Hammer.

https://www.merkur.de/lokales/muenchen- ... 19143.html

Die einseitige Berichterstattung ist bei denen offenbar üblich aber hier antwortet der "Chefarzt" teilweise mit stinknormalen Lügen. Zum Beispiel, dass schon der einmalige Konsum irreversible Gehirnschäden zur Folge haben kann, insbesondere das Kurz- und Langzeitgedächtnis betreffend (was vor kurzem durch eine amerikanische Studie widerlegt wurde) und solcherlei Sachen.

Eigentlich die klassischen Schlachtrufe der "Ich-bin-dagegen-Menschen" aber in diesem Fall ist der Mann Chefarzt einer Klinik für Abhängigkeitserkrankungen.

Wie soll man mit so etwas umgehen? Denn mir scheint, je mehr Sympathisanten die Legalisierung bekommt desto mehr solche Sperrholzköpfe tauchen auf.

PS: Der "Chefarzt" meint er hätte schon Leute gesehen, die auf Paranoia in der Intensivstation aus dem 3. Stock gesprungen sind, weil der Teufel sie angeblich verfolgte. Da stellt sich mir nur eine Frage. Warum in Gottes Namen kann ein Patient der Intensivstation die Fenster sperrangelweit öffnen?

PSS: Ich glaube wirklich die Legalisierung kommt früher oder später.
Das Ende der Welt aber auch.

Hanf Solo
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Hanf Solo » Di 20. Aug 2019, 11:23

Ich habe schon einige Leute auf Intensivstationen gesehen, die aus dem dritten Stock gesprungen sind, weil sie dachten, im Zimmer ist ein Dämon.
Tja, klar dass Psychosen ausgelöst werden - die Staatsgewalt steht bei jedem illegalem Konsum nun mal immer als Dämon hinter dem Konsument. Über lange Zeit verhärtet sich eben diese unterschwellinge Angst. So knacht die Politik unsere zarten Seelen. Danke, liebe CDU, für den mitkonsumierenden Antichristen.

Lieber bissl irre, als Alkoholiker und tod.

Politiker rechnen wohl eher - Ein toter Alkoholiker kostet keine Rente! Danke fürs Beschützen!

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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie » Fr 30. Aug 2019, 13:36

Legalisierung von Cannabis verharmlost Gefahren

„Das PatientenForum“ warnt vor dem Genuss von Marihuana

(30.08.2019) In Deutschland wird derzeit heftig über die Legalisierung von Cannabis gestritten, handelt es sich doch um die am häufigsten illegal konsumierte Droge. Rund vier Millionen Menschen rauchen in Deutschland regelmäßig Marihuana. Es gibt Cannabis mittlereile sogar auf Rezept. „Doch“, so mahnt der Präsident des Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen „Das PatientenForum“ e.V. in Mainz, Manfred Pfeiffer, „die Legalisierung von Cannabis verharmlost die medizinischen Gefahren.“


http://www.frankfurt-live.com/legalisie ... 15068.html

Kein Kommentar ;)
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Andi76
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Andi76 » Di 17. Sep 2019, 08:50

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/c ... e-102.html

Erneut wird in der Presse Cannabis dargestellt als gäbe es viele Menschen mit Psychosen davon.
Das dies nur ein geringer Anteil an den über 4Mio Konsumenten ist wird nicht gesagt.
Angesichts der 3Mio Toten aufgrund Alkohol weltweit und der unzähligen Gewaltstraftaten unter Alkoholeinfluss müssten solche Berichte über Alkohol gezeigt werden.
Der Alkohol zerstört die Menschen regelrecht wenn sie süchtig sind danach.
Angesichts dieser Fakten handelt jeder vernünftig der Cannabis anstatt Alkohol konsumiert.
Was wir brauchen ist eine Aufklärung schon im Jugendalter und der Thc Gehalt des Cannabis muss deklariert sein.
Dazu braucht es die Legalisierung.

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Steckling
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Steckling » Do 3. Okt 2019, 04:05

In wie fern hilft denn eine Deklarierung des THC Gehaltes?
Und bei was?
Die Wirkungsweise ergibt sich ja aus dem Gesamtprofil von über 130 Cannabinoiden und Terpenen sowie Wechselwirkungen aus Anbautechnik, Trocknung, Aufbereitung und Darreichungsform. Und nicht zuletzt Set und Setting beim Kosum.

Ich kann Dir versichern dass ein Gras mit zB 8% THC Dich durchaus für Stunden völlig abschießen kann, wärend eines mit 24% Dich die Hausaufgabe Deines Lebens schreiben lässt. Die Wirkung ist nicht am THC Gehalt festzumachen.
Ich kenne Leute die auf isoliertem reinen THC den Horrortrip ihres Lebens durchgemacht haben. Passionierte Kiffer. Haben sich fast zu tode gekotzt an dem Pharma Dreck.
Was ich NICHT brauche ist eine pharmazeutische Industrie die erst jedes einzelne Molekül meiner Pflanze zerlegt, isoliert, patentiert, und mir dann einen unvorstellbar teuren synthetischen Mix aufbereitet, der scheiße wirkt, und dann wirklich nur eine süchtig machende dreckige Scheiß-Droge ist. Aber eben legal und mit dem Segen der Regierung.
Da ist mir die natürliche Heilpflanze doch lieber, und die sehe ich als mein Menschenrecht. Da muss ich niemanden um Erlaubnis fragen.
Ich brauche niemanden der mir vorschreibt welche Tomate, welche Kartoffel und welchen Cannabis ich mir in den Blumentopf stecken darf. Was mir gut tut weiß ich nämlich selbst am besten.

Und wenn dann die Pharmalobby wiedermal den Drogenbeauftragten zum Essen lädt; all die vielen Arbeitsplätze die davon abhängen dass Cannabis nicht die Umsätze von Opioiden schmälern dürfte... fuck you! Dann haben wir eben 10 Weißkittel weniger, aber 1000 Gärtner mehr. In Vollbeschäftigung. So what?!


Aufklärung bereits im Jugendalter, JA! Absolut JA!!
Das ist für mich und meine Kinder sowas von selbstverständlich.
Hat mir schon mein Opa beigebracht.
Wenn wir zusammen im Garten oder auf Waldspaziergang sind erzähle ich ihnen ständig wie jede einzelne Blume funktioniert, möglicherweise giftig ist, oder einen tollen Salat gibt. Wie sie auf welche Insekten wechselwirkt, die Nützlinge nährt, und mit diesen die Schädlinge vertreibt. Wie das gesamte Ökosystem funktioniert.
Nämlich nicht in Kosten und Produkten, sondern in stets wechselseitigem Leben.

Nun lässt sich aus Leben und leben lassen eben kein Profit schlagen, daher auch Prohibition und Lügenhetze.
Gut, wir ersticken unseren Planeten mit aller Gewalt unter Plastikdreck, aber Hanf ist böse! mkay?
quo bono... das sollte einem klar sein.

Konsumentenschutz besteht nicht darin die Pflanze in ihre Moleküle zu zerlegen, und zu patentieren.
Klar, kann man machen, ist dann halt Scheiße.
Sondern dem Konsumenten beizubringen dass diverse Strains eben diverse Wirkungen haben, und man sich auf eine wundervolle Erkundungsreise einlässt. Besser als jede Kreuzfahrt aufm Luxusdampfer. Vergleichbar mit der Erkenntnis dass (bei gleichem Blutalkoholgehalt) ein Irischer Single-Malt eben ganz anders wirkt als ein Bayrisches Weißbier, obwohl doch beides gleichsam nur Alkohol wäre.

Lediglich ein Reinheitsgebot sollte Gesetzesgrundlage sein.
Einklagbarer Schutz vor Pansch und Streckmitteln.
Die züchterische Vielfalt aber den passionierten Menschen überlassen bleiben die sich damit auskennen, anstatt sie einzusperren.
Arbeitsplätze statt volle Knäste eben.


Was das Video anbelangt, lieber Andi, ich habe es keine 3 Minuten ertragen.
Polizeianwärter die so tun als wenn sie Ex-Kiffer wären, und nach Drehbuch dumme Klischees aufplappern.
Als gäbe es dafür ein Lob vom Nikolaus. Null Authenzität.
Und ich kenne genug ECHTE Absolventen solcher Runden. So lächerliche Staats-Vokabeln benutzt kein einziger Mensch der auch nur annährend mal mit der Materie zu tun hatte. Das ist ein Lehrfilm von und für Polizeianwärter.
Da ist kein Leiden oder Lebensschmerz in den Blicken zu sehen, dem man in solchen realen Runden grundsätzlich begegnet, aber dafür dieser spezielle "Schnapper" Bullenblick. Und merke: Flip-Flops überzeugen nicht wenn man Euch ansieht dass Ihr sowas normalerweise niemals tragt.
Habt Ihr wirklich nichts sinnvolleres zu tun? Wie wärs denn mal mit Verbrecher jagen, statt Kiffer zu drangsalieren?
Was kostete den Steuerzahler diese alberne Produktion?
So ein Müll hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen, und schon gar nicht hierher verlinkt. Sorry.

Immerhin lässt sich hier wiedermal erstaunlich gut die shizophrene Wirkung der Prohibition aufzeigen: Selbstverleugnung, Verfolgungsangst und Lügenkultur. Denn jedes einzelene genannte Argument warum Cannabis so schlimm gewesen sei im Leben der Darsteller, stellt eine grundtypische Folge der Prohibition, der gesellschaftlichen Ächtung dar, jedoch nicht der Pflanze oder deren Wirkung.
Das jedoch hat keiner der Schauspieler begriffen, und das sieht man in jeder Sekunde.

Die schlimmste Nebenwirkung ist nach wie vor die Strafverfolgung.

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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie » Sa 12. Okt 2019, 09:05

Dreimal so heftig wie in Woodstock

Cannabis ist die beliebteste illegale Droge Bayerns. Eine Legalisierung hält der Präventionsbeamte der Coburger Polizei für gefährlich. Und er hat gute Argumente dafür.

Coburg - Seit etwa zwei Jahren besucht Kriminaloberkommissar Matthias Lange Schulen und Betriebe in Coburg, Kronach und Lichtenfels, um Jugendliche, Eltern und Lehrer über Drogen aufzuklären. Allein heuer hielt er bereits über 100 Vorträge zu dem Thema - das nicht an Brisanz verliert. Auch, weil die Zahl Rauschgift- und Beschaffungsdelikte in Bayern 2018 um ganze acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. In Oberfranken stellte die Polizei ebenfalls eine Steigerung fest - wenngleich die Zunahme im Bereich Drogenkriminalität hier lediglich 1,8 Prozent beträgt.


https://www.np-coburg.de/region/coburg/ ... 20,6945739

Ja, die Polizei... das sind wir ja gewohnt.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie » Sa 12. Okt 2019, 11:41

@Steckling: Du hast schon recht, dass das eigentlich nicht hier her verlinkt gehört, aber dieser Thread befasst sich gerade mit dem Thema, welche blödsinnigen z. B. Videos zusammengeworfen werden, um Cannabis schlecht zu machen. Das heißt nicht, dass Andi76 oder wer auch immer das auch glaubt ;).
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