Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

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HanfBär
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Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von HanfBär » Sa 18. Jul 2020, 01:10

Hallo ihr Lieben,

die aktuellen DHV-News zeigen die richtig hässlichen Seiten des Schwarzmarkts. In den Niederlanden wurden mehrere Schiffscontainer aufgefunden,
die zu Folterkammern ausgebaut worden sind. Diese Folterkammern waren wohl brandneu und sollten bald wer weiß wohin verschifft werden, um Menschen zu foltern.

Seid ihr schon den hässlichen Seiten des Schwarzmarkts begegnet? Es würde mich interessieren, was da so eure Erfahrungen sind und ich möchte euch jetzt meine teilen:

In Mönchengladbach haben einmal die Hells Angels und die Bandidos einen Revierkampf ausgefochten. Ich war mittendrin.
Rauch überall, keine freie Sicht. Schreie, Krawall und ich hatte meinen Bruder aus den Augen verloren und gesucht.
Die Angst war groß, ihm könnte etwas geschehen sein. Naja, für mich und meinen Bruder war die Nacht ohne Verletzungen ausgegangen,
aber das gilt nicht für alle, die damals dabei waren. Eine Person wurde meines Wissens nach abgestochen, mit der ich persönlich nicht bekannt war.

In Mönchengladbach wurden Leichen gefunden, wo der Verdacht da war, dass da Drogendeals schief gelaufen sind. In meinem gesamten Leben 2-3,
aber reicht ja schon. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Natürlich gab es auch genug Vorkommnisse, die wohl eher üblich sind. Streckmittel und Dealer, die an Minderjährige verkaufen und selbst minderjährig sind.

Also, was habt ihr in eurem Umfeld erlebt, wenn wir die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts thematisieren?

p.s. sorry wenn ich mir das falsche Unterforum ausgesucht habe. Das entsprechende Unterforum "Debatte um den Schwarzmarkt" gibt es nicht und die SuFu hat mich nicht zum richtigen Unterforum geleitet. Bitte einfach verschieben lieber Admin, falls nötig.
Zuletzt geändert von HanfBär am Sa 18. Jul 2020, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Martin Mainz
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Re: Folterkammer / Niederlande

Beitrag von Martin Mainz » Sa 18. Jul 2020, 07:23

Das Thema ist auf jeden Fall so hier noch nicht besprochen worden (in meiner Zeit)

Ich habe keine schlechte Erfahrung diesbezgl. zu berichten.
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Re: Folterkammer / Niederlande

Beitrag von Cookie » Sa 18. Jul 2020, 09:22

Ich habe mal davon gehört - Anfang der Neunziger - wie Studienkollegen beim Billardspielen Zeugen eines "Revierkampfes" wurden, wobei einer der Beiden erschossen wurde. Ich weiß zwar, dass es um Drogen ging, aber nicht um welche. Nehme aber an, dass Cannabis dabei auch eine Rolle spielte. Das war in Mannheim.

Ansonsten bzw. persönlich habe ich nichts dergleichen erlebt, aber viel gehört und gelesen.
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Re: Folterkammer / Niederlande

Beitrag von HanfBär » Sa 18. Jul 2020, 10:41

Ein Dealer hat einen konkurrierenden Dealer in aller Öffentlichkeit abgeknallt, in der Kneipe oder wo auch immer der Billardtisch stand? Hart.
Hätte der dem nicht wenigstens in einer dunklen Gasse auflauern können, so wie hier bei mir in der Stadt die Tötungen abseits der Öffentlichkeit stattgefunden haben?
Nicht mal Killer haben mehr Anstand ....... *ironie*

Ich wollte deine Geschichte gerade in die Google-Suchmaschine eintippen und die Autovervollständigung hat Mannheim sofort mit Drogen assoziiert. Scheinbar hat sich die Situation dort in der Stadt in 30 Jahren kaum verändert.
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Re: Folterkammer / Niederlande

Beitrag von Cookie » Sa 18. Jul 2020, 10:56

HanfBär hat geschrieben:
Sa 18. Jul 2020, 10:41
Ein Dealer hat einen konkurrierenden Dealer in aller Öffentlichkeit abgeknallt, in der Kneipe oder wo auch immer der Billardtisch stand?
Vorausgesetzt, das waren Dealer, kann man das so sagen. Aber Details weiß ich nicht.
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Re: Folterkammer / Niederlande

Beitrag von HanfBär » Sa 18. Jul 2020, 11:22

Ich habe mal davon gehört - Anfang der Neunziger - wie Studienkollegen beim Billardspielen Zeugen eines "Revierkampfes" wurden
Da kann ich eine ähnliche Geschichte nachreichen. Also ich war weder direkt noch indirekt beteiligt, aber die Frau und Tochter eines ehemaligen Arbeitskollegen wurden in einem öffentlichen Park von einem Dealer der Hells Angels angegriffen, der bekanntermaßen immer mit und auf Chrystal rum läuft. Mitbekommen habe ich das quasi live vom Beifahrersitz aus. Ich denke der Typ war einfach viel zu drauf.
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Martin Mainz » Sa 18. Jul 2020, 14:23

Hab mal den Titel angepasst.
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von HanfBär » Di 21. Jul 2020, 11:40

Ich hab schon so oft die Schwarzmarkt-Methoden mitbekommen, dass ich kaum noch zählen kann haha. Mir sind nämlich nochmal zwei Geschichten in dem Zusammenhang eingefallen.

1. Räuberische Erpressung
Die Hells Angels (die kontrollieren bei uns den Markt) haben einem Dealer aufgelauert, sein Cannabis geraubt, sein Geld geraubt und 500€ Schutzgeld pro Monat verlangt, wenn er weiter verkaufen will. Da er Frau und Kind hat, verkauft er jetzt nichts mehr. Wie ihr euch vorstellen könnt, hat er sich nicht deswegen an die Polizei gewendet.

2. Rekrutierung
Ich weiß jetzt nicht, ob das direkt eine Straftat darstellt, aber ich bin schon von Hells Angels angeworben worden. Die gehen zu uns in die Altstadt in die Partyszene und sprechen junge Leute an. Ob man was dazu verdienen möchte, so beginnt das Gespräch. Ich hab die veräppelt, nach Aufstiegschancen gefragt und mich innerlich tot gelacht. Einer von denen hat es leider relativ schnell gemerkt, dass ich mir im Schutze der Öffentlichkeit meinen Spaß erlaubt habe.

Aber andere werden teils sogar vom "Charme" dieser Gruppe angezogen. Einen entfernten Bekannten über zwei Ecken von mir hatten sie erfolgreich angeworben. Er hatte mich im Club nach einer Telefonnummer gefragt, wo er Speed bekommt. Rein zufällig hatte ich tatsächlich einen Kontakt und als ich ihm den auch in leicht alkoholisiertem Zustand geben wollte, standen mit einem mal 5 Leute um mich rum und da hab ich den Braten gerochen: Die wollten den Kontakt um dem aufzulauern.
Ich habe das Gespräch sofort beendet und bin heim gegangen - nicht ohne das ungute Gefühl, verfolgt zu werden.
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Steckling » Sa 22. Aug 2020, 04:10

Hässliche Geschichten aus der Szene der Gesetzlosen gibt es so viele...

manchmal tönt da einer herum: wie wichtig er wohl sei, dass "Hells Angels" ihn um sein Revier bringen wollten...
ja, die gibt es.
Also die Situationen.
Und die Quatschmäuler.
Quatschen sich um Kopf und Kragen, halten sich für die größten Dealer im Dorf, und brechen dann heulend zusammen wenns tatsächlich mal Besuch von der Chefetage gibt.
Ich sag Euch was zu den "Hells Angels":
Du hast solange ne große Fresse bis Du tatsächlich plötzlich drin steckst.
Kenne genug Leute die plötzlich ganz klein mit Hut waren nachdem sie was von "Hells Angels wollen mich" gequatscht hatten.
Wegen deiner tollen, wichtigen Speed Connect? ernsthaft...?

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Steckling
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Steckling » Sa 12. Sep 2020, 09:17

Aber richten wir unseren Fokus auf Cannabis, denn nur darum gehts hier doch.
Ich kenne den Schwarzmarkt und dessen Auswüchse seit 40 Jahren.

Das Allerschlimmste daran ist, dass aus einer göttlichen Droge, einer Huldigung an Shiva, einem Freiheitsdrang und einer Menschenrechtsbewegung am Ende doch nur eines bleibt: ein unendlicher Rechtsstreit, und weitere 100 Jahre Unterdrückung, während Kiffen zu sowas profanem wird wie Putzmittel schnüffeln, und Gras zu einer reinen Handelsware.
Das ist das Schlimmste für mich.

Ich lege mich Tag für Tag seit 40 Jahren dafür ins Zeug meinen Cannabis-affinen Mitmenschen den Weg zurück von schnödem Konsum hin zu kultiviertem Genuss zu vermitteln.
"Der Schwarzmarkt", genauso wie der liberalisierte Markt hingegen will nur Masse und Profit, Konsum und Marktanteile.
Das widerspricht dem "Kiffen" zur Gänze, und verdreht eine so wunderbare Sache zu Scheiße.

Hätte es Gras in der Apotheke gegeben, keiner von uns Jugendlichen hätte auch nur den Hals danach gedreht.
Aber wir mussten ziemlich miese Dealertypen konsultieren - für scheißgras zu scheißpreisen. Und klar gabs dann auch schon mal ne Line ausgegeben. Was nich wenige von uns tatsächlich ziemlich mies drauf brachte. Cannabismangel kannste mit einer Nacht schlafen ausschwitzen, aber Koksentzug haste für den Rest deines Lebens.
Zuletzt geändert von Steckling am Sa 12. Sep 2020, 09:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Cookie » Sa 12. Sep 2020, 09:32

Das sehe ich auch so, obwohl ich die letzten rund 20 Jahre eine positive Erfahrung gemacht habe, was mit meinem Dealer zu tun hatte... aber auch er musste zusehen, irgendwie zu überleben, ohne dabei sonderlich reich zu werden. Und deshalb hat er mir anfangs auch anderes angeboten, allerdings nichts, mit dem ich so gar nichts anfangen konnte (vor allem Pilze). Ich habe es jedoch abgelehnt, da ich mit Cannabis genau die Droge gefunden habe, die ich suchte. Um dem "Schwarmarkt" zu entkommen habe ich mittlerweile aber angefangen, selbst anzubauen. Zum Glück, denn ich bin nicht mehr mobil (aus gesundheitlichen Gründen) - es waren über 200km zum Dealer. Das hat mich nochmal mehr zum Bio-Gärtner werden lassen ;).
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Steckling » Sa 12. Sep 2020, 09:36

Wundervoll, lass Dich drücken :)

Pilze sind nochmal ein ganz anderes Thema für mich. Da brauchte ich nie nen Dealer, sondern hatte nen Freund mit Pferdekoppel :D
Sind mir aber zu heftig, Gras ist eben nunmal meine Medizin. Mehr brauch ich nicht, nach was anderem steht mir nicht der Sinn.
Und ich verfluche den Tag als ich von meinem damaligen Dealer meine erste Nase Koks angenommen hatte. Das wäre ohne Schwarzmarkt sicher nie passiert. Und mein Leben wäre sicher um einiges stabiler verlaufen.

Die (entkriminalisierte) Hausapotheke ist im Grunde der Schlüssel um den Canna-Schwarzmarkt zu verdrängen.
Wenn man das denn möchte.
Weder Marktwirtschaft noch Law&Order werden das jemals erreichen, solange es noch Konsumenten mit Qualitätsbewusstsein gibt.
Und daran arbeite ich.
Zuletzt geändert von Steckling am Sa 12. Sep 2020, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Cookie » Sa 12. Sep 2020, 09:51

Steckling hat geschrieben:
Sa 12. Sep 2020, 09:36
Pilze sind nochmal ein ganz anderes Thema für mich. ...
Sind mir aber zu heftig, Gras ist meine Medizin.
Ja, geht mir auch so. Aber wer es braucht oder meint zu brauchen... ich bin der Letzte, der das verurteilt. Aber aufklärt, so weit das möglich ist bzw. mein Gegenüber noch zuhören kann und will. Ich habe aus meiner Jugend eine Erinnerung an einen - mag das nicht sagen! - "Junkie", der ein halbes Jahr zuvor noch ein guter Kumpel war, es immer noch war, aber nicht mehr davon abzubringen gewesen ist. Ein halbes Jahr später war er tot, allerdings wegen eines Unfalls.

Hab schon viele schöne wie schlechte Dinge von Pilzen gehört, und es mag auch interessant sein wie ein LSD Trip, aber mir ist trotzdem nicht danach - und das hat nichts mit der Repression oder der Verfügbarkeit zu tun. Ich kenne auch Leute - ziemlich gut - die damit zurecht kommen. Das wäre also nicht das Problem, da ran zu kommen.
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Steckling » Sa 12. Sep 2020, 10:05

Haha, da ist sie wieder: die Polemik aus der so viele Fakenews und Irrglauben entstehen.
Ein halbes Jahr später war er tot... aha! erst Cannabis, dann Pilze, dann Tot.
Dass es ein Unfall war der nichts mit Drogen zu tun hatte, das nimmt schon niemand mehr wahr an dem Punkt.
Ist so wie BILD: Drogentoter in der Elbe! 3,8 Promille, drei Kopfschüsse, von einem LKW überrollt, dann mit Betonschuhen in der Elbe versenkt, der Tote hatte Cannabis im Blut!^^

Nein, nimm kein Blatt vor den Mund. "Junkie" trifft manchmal leider wirklich zu.
Ich habe viele solche kennengelernt und verloren. Ich nenne sie "Allesfresser", was aber auch nicht gerecht ist, denn meist steckt dahinter eine psychische Erkrankung die auch mit Cani nicht gemildert werden kann.

Vielleicht sollte man auch einfach mal diesen Begriff "Schwarzmarkt" überdenken, bzw konkretisieren.
Ich würde gerne ein Geschäft führen, mit versteuertem erstklassigem Gras aus regionalem Anbau, professioneller Beratung, Auswahl etc.
Ganz normal, legal, Steuern zahlend. Krankenversicherung und Sozialabgaben für meine Angstellten.
Ich wäre stolz!
Zuletzt geändert von Steckling am Sa 12. Sep 2020, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Cookie » Sa 12. Sep 2020, 10:20

Steckling hat geschrieben:
Sa 12. Sep 2020, 10:05
Drogentoter in der Elbe! 3,8 Promille, drei Kopfschüsse, von einem LKW überrollt, dann mit Betonschuhen in der Elbe versenkt, der Tote hatte Cannabis im Blut!^^
Ich weiß nicht mal, ob Cannabis (groß) im Spiel war, es ging sehr schnell dass er an der Nadel hing... verrückt, ist nicht älter als 15 geworden.
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Cookie » Sa 12. Sep 2020, 10:23

Steckling hat geschrieben:
Sa 12. Sep 2020, 10:05
Vielleicht sollte man auch einfach mal diesen Begriff "Schwarzmarkt" überdenken, bzw konkretisieren.
Ich würde gerne ein Geschäft führen, mit versteuertem erstklassigem Gras, professioneller Beratung, Auswahl etc.
Ganz normal, legal, Steuern zahlend. Krankenversicherung und Sozialabgaben für meine Angstellten.
Ich wäre stolz!
Hehe, dann wäre es ja kein Schwarzmarkt mehr. Da wäre ich sofort dabei! Habe auch Interesse daran, nebenbei ;).
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Steckling » Sa 12. Sep 2020, 10:36

15 ist aber schon echt krass.
Vielleicht hätte ein legaler Zugang zu hochwertigen Heilpflanzen noch helfen können.
Vielleicht aber auch nicht.
"Schuld" wird sicher nicht ein Joint gewesen sein. Die Ursachen für unkontrollierten Substanzmissbrauch liegen ja nicht in der Substanz begründet, sondern in mangelnder Selbstkontrolle, in der frühen Kindheit gereift.

Ich sag immer: die Einstiegsdroge ist fehlende Liebe.
Denn das macht Kinder schwach.
Dann kommt Zucker, Werbeterror, und dann Frustfressen, Ritzen, Magersucht, der ganze Scheiss.
Ein weiteres schlimmes Schicksal.

Schwarzmarkt, also allein auf Cani (albanische Großproduktionen) bezogen, macht zumindest mal das:
er vertickt uns übelsten Scheißdreck für teuer Geld, und macht damit die Leute blöd:
zu blöd um edles gutes Gras und Graskultur von einem Ballermann Scheiss zu unterscheiden.

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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von Cookie » Sa 12. Sep 2020, 11:07

Steckling hat geschrieben:
Sa 12. Sep 2020, 10:36
Ich sag immer: die Einstiegsdroge ist fehlende Liebe.
Denn das macht Kinder schwach.
Ja, ich denke, das war es auch: fehlende elterliche Liebe gepaart mit Unverständnis... aber Details kenne ich nicht.
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Re: Die hässlichen Seiten des Schwarzmarkts

Beitrag von DavidS.xd » Di 15. Sep 2020, 16:17

Steckling hat geschrieben:
Sa 12. Sep 2020, 09:17
...
"Der Schwarzmarkt", genauso wie der liberalisierte Markt hingegen will nur Masse und Profit, Konsum und Marktanteile.
Das war mir so noch nicht aufgefallen! Der Schwarzmarkt ist der liberalste Markt, den man sich vorstellen kann, weil er sich ja sowieso nach keinen Vorschriften oder Gesetzen richtet.
Ist ja kein Geheimnis wohin das führt... Zustände wie es sie jetzt halt gibt. Kriminelle Organisationen kontrollieren den Markt und schrecken nicht davor zurück "Foltercontainer" einzusetzen. Während sich Gesundheit, Jugend- und Verbraucher*innenschutz nicht bloß mit geringerer Priorität begnügen müssen, sondern von den Akteuren gar nicht erst beachtet werden... Toller Plan
Ganz einfach: Alkohol ist erlaubt, weil es eine legale Droge ist. - Cannabis ist verboten, weil es eine illegale Droge ist.

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