Abhängigkeitsangst

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lulila23
Beiträge: 1
Registriert: So 20. Apr 2014, 23:13

Abhängigkeitsangst

Beitrag von lulila23 »

Hallo Leute,
ertsmal eine kleine Vorgeschichte. Ich bin 18 Jahre und kiffe nun seit etwa August 2013 und das in regelmäßigen Abständen, d.h. am Wochenende oft 2 Tage und manchmal noch einmal unter Der Woche (meist Donnerstags). Momentan beeinflusst das meinen Alltag nicht und ich bin schon länger auf diesem Level, welches ich auch so halten möchte.
Jetzt habe ich gerade Ferien für zwei Wochen. In den Ferien kiffe ich auch öfters und auch unter der Woche. Die erste Woche ist nun vorbei und ich habe jeden Tag, außer 2 mal innerhalb 10 Tagen gekifft. Ich will es aber auch nicht weniger machen, weil gerade Ferien sind.
Nun habe ich aber relativ Angst, dass ich von diesem Level nicht mehr runterkomme, wenn die Schule wieder anfängt.
Für wie gefährlich haltet ihr die Situation oder ist euch oder jemandem den ihr kennt schon eine ähnliche Situation begegnet?
Danke für Antworten!
PS: Man muss dazu sagen, dass ich jetzt in den Ferien immer mal z.B. nur abends ein paar rauche mit Freunden und den restlichen Tag nicht. Es war aber auch ein Tag dabei, an dem ich fast den ganzen Tag geraucht habe!
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bushdoctor
Beiträge: 2401
Registriert: Mo 27. Feb 2012, 15:51
Wohnort: Region Ulm

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von bushdoctor »

Schwierig, da eine Aussage zu machen...
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du "Probleme" mit Deinem Konsum hast, dann stelle doch den Konsum für einige Tage vollständig ein und schaue mal, wie Du Dich dann fühlst.

Als Grundsatz (Selbstschutz) hat sich bei mir früher folgendes bewährt: "Kein Joint vor Sonnenuntergang!" Also erst nach Feierabend... ;-)
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Gerd50
Beiträge: 1803
Registriert: Di 6. Mär 2012, 01:01

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von Gerd50 »

Angst ist ein Schutzmechanismus des Körpers den man beachten sollte, was du ja
auch machst, wie dein Beitrag zeigt. Manchmal reagiert der Kopf mit übertriebenen
Ängsten auf irgendwelche Situationen. Doch wenn Drogen im Spiel sind ist es m.M.n.
richtig und wichtig, eine Strategie zu entwickeln, um Ängsten entgegen zu wirken.

Ein paar Tage Pause und wenn du danach wieder rauchen willst, wende die von
Bushdoctor beschriebene Regel an. Sollten sich bei Einhaltung der Regel erneut
Gewissensbisse und Ängste bemerkbar machen, rate ich dir zu einer längeren
Pause, da Ängste hinderlich dabei sind, Aufgaben des Alltags zu bewältigen.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
NorthernLight
Beiträge: 114
Registriert: So 26. Mai 2013, 16:07

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von NorthernLight »

Moin Lulila,

zunächst mal, wie konsumierst du denn? Joint mit Tabak? Rauchst du auch sonst Zigaretten?

Die situation wie du sie beschreibst kennen sicher viele.

Kiffen kann ganz leicht zur gewohnheit werden. Und ne gewohnheit wieder ablegen ist gar nicht so einfach.
Wenn du mit Tabak rauchst, kommt die nikotinabhängigkeit noch dazu. Wenn man schmacht bekommt läßt es sich dann schwer sagen, ob es am Gras oder am Tabak liegt. Oft ist es der Tabak, weil einem daß aber nicht bewußt ist macht man sich dann ne mische fertig.

Auf dauer kann aus gewohnheitskiffen natürlich ne psychische abhängigkeit entstehen.
Um das Risiko zu minimieren solltest du den Tabak möglichst weglassen und statt täglich zu kiffen, daß lieber auf "besondere gelegenheiten" beschränken. Jemand der am Wochenende mit den Kumpels mal zwei bier trinkt, oder wenige male bei feiern etwas mehr, wird auch nicht zum alkoholiker.

Lass das kiffen was besonderes sein! dann mußt du nicht drauf verzichten und hast nur ein geringes risiko.
und am besten mach dich mal bezüglich vaporisieren schlau. rauchen ist immer schlecht.

Ein weiterer Risikofaktor ist Gruppenzwang.. Mach was dein Gefühl dir sagt, und nicht was die Kumpels meinen. Außer sie sind Verantwortungsbewußt und Vernünftig:-)

schöne Ostern!
Philebos
Beiträge: 83
Registriert: Mo 13. Feb 2012, 17:47

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von Philebos »

du bist nach 10 Tagen täglichem Kiffen nicht süchtig :roll:
Ernst Berlin
Beiträge: 775
Registriert: Fr 24. Feb 2012, 13:09
Wohnort: Berlin

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von Ernst Berlin »

@lulia,

Du brauchst keine Angst zu haben. Klar kann man sich daran gewöhnen, Morgends schon was zu konsumieren, aber genauso schnell geht es auch in die andere Richtung. Besser du versuchst das schon mal, bevor es schwierig wird. Und immer mal ne Pause machen ist auch nicht verkehrt.
Privat Sponsor des DHV seit 06.10.2009... Wann machst du mit? :D
dahound
Beiträge: 70
Registriert: Mo 17. Mär 2014, 22:42

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von dahound »

Ob du mit Tabak oder ohne rauchst wäre auch meine erste Frage gewesen. Gerade beim Rauchen von Tabak-Cannabis Mischungen kommts zu einem Nikotinflash, was abhängig machen kann. Wenn du ansonsten auch noch Zigaretten rauchst, sollte man sich auf jeden Fall überlegen, ob eine eventuelle Sucht nicht doch am Tabak liegt. Auch hier nochmal der Hinweis, besorg dir nen Vape oder back paar nette Kekse ;) das ist wesentlich gesünder.

Auch wichtig ist, Cannabis nicht zur Gewohnheit werden zu lassen. Das ganze wird dann ein angelerntes Verhalten (ja klingt doof ich weiß :D) bzw ein Gewohnheitsmuster, aus dem man erstmal wieder rauskommen muss.

Sieh es als etwas besonderes, dass man genießen sollte. Dann ist es auch umso schöner, wenn man sich mal wieder nach ein paar Tagen Wartezeit etwas zur Entspannung mit Freunden gönnt.
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
brinkomat
Beiträge: 2
Registriert: Mo 8. Dez 2014, 15:38

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von brinkomat »

ich denke da so darüber milch oder zucker im kaffee macht auch abhängig wenn du immer deinen kaffee mit milch trinkst und dann auf einmal schwarz ist das auch doof und mann muss sich drann gewöhnen
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Gerd50
Beiträge: 1803
Registriert: Di 6. Mär 2012, 01:01

Re: Abhängigkeitsangst

Beitrag von Gerd50 »

@brinkomat, du hast eine PN ;)
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
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