Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

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Der Auswanderer
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Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Der Auswanderer » Mi 28. Mär 2012, 17:34

Hallo Hanffreunde,

Ich frage mich immer wieder wie WIR gemeinsam nach dem Dialog weiter machen wollen?

Der Dialog hat so einiges ins Rollen gebracht, unter anderem das WIR uns hier gerade versammeln um für eine
gemeinsame Sache kämpfen zu können, der Re-legalisierung! Jedoch, das sollten wir alle erwarten, wird auch diesmal
keine Antwort der Bundesregierung zu erwarten sein. Wir können natürlich brav warten mit welchen Wahlversprechen
die Parteien auf uns warten um uns wiedereinmal ruhig stellen zu können, ODER wir packen die Sache endlich bei den "Eiern".

Wir sind ja nicht zum Spass hier, sondern müssen aktiv sein.

Daher sollten wir zwar auch wie von Max und Georg schon vorgeschlagen Lokal arbeiten aber wir müssen
uns auch auf das grosse ganze besinnen.

Wenn wir das Thema wirklich bei den "Eiern" packen wollen, dann schlage ich vor in irgendeiner Form die rechtliche Schiene
an zu greifen. Der normale Bürger der keine Ahnung von Cannabis hat und seit jahrzenten schon von den Medien und Politikern
gezielt manipuliert wurde, der wird auch weiterhin jahrzente brauchen um sich uns an zu schliessen.

Aufklärung ist gut, sollte sicher nicht zu kurz kommen, aber wenn wir ehrlich sind, das wird auch weiterhin ein endloser
Kampf werden. Was können wir also tun? Dazu möchte ich gerne "klartext" zitieren, denn er hat wie schon so oft auch davor,
einfach mal klartext gesprochen!

ich will Ihnen auf keinen Fall Unrecht tun. Allerdings bin ich für "Klartext" in der Diskussion.
Aus meiner Sicht geht es nicht darum, irgendwelche unwissenden Gegner nur "ja nicht zu sehr zu verschrecken",
sondern es geht einzig und alleine um Fakten!

Nur mit diesen Fakten kann ein Anliegen legitimiert und durchgesetzt werden können,
wobei darüber letztlich nicht der uninformierte Bürger, dem man sich anbiedert sein JA geben wird,
sondern die zwingende Logik des Rechtsstaates!

Hier und nur hier kann der Staat gezwungen werden,
sich an seinen eigenen Grundlagen zu orientieren und auch das nur solange,
solange er tatsächlich ein Rechtsstaat ist! Sollte das mittlerweile in Deutschland nicht mehr der Fall sein,
dann sind solche Diskussionen und "Dialoge über Deutschland" allenfalls Hinhaltetaktik und Augenwischerei.

Wenn man sich nicht traut, die für das Anliegen sprechenden Fakten konsequent zum Ausdruck zu bringen
,
so könnt ihr allesamt noch so nett erklären, wieviel Steuern man einnimmt,
wie schädlich doch Alkohol sei und wieviel Nützliches man doch aus Hanf herstellen kann.
Man wird euch bestenfalls mitleidig belächeln in den Etagen der Macht!

Als ich vor gut 35 Jahren das erste Mal in Amsterdam war und sah, wie es dort zuging,
dachte ich, dass es wohl nicht mehr lange gehen kann. Das was dort selbstverständlich funktionierte,
konnte doch denen jenseits der Grenze nicht lange verborgen bleiben.
Doch wie man sieht, führt man diese Diskussion noch heute in D!

am 28.03.2012 um 14:47 Uhr von klartext (Gast) kommentiert
UND
Es ist ja recht schön, wenn sie hier Tipps geben, um der Sache dienlich zu sein.
Aber selbst dafür bedarf es einer gewissen Sachkenntnis.

So ist Ihr Hinweis, wegen des Verstoßes gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
in der Gesetzgebung nicht aus der Masse der Betroffenen abzuleiten, sondern aus der Strafe im Vergleich zu der Tat und dem Schaden
den sie mit sich bringt!

Darüber hinaus ist eine Verfassungswidrigkeit der strafrechtlichen Cannabisprohibition aus Art.2 u. 3 GG hier schon ausführlich dargelegt worden,
die alleine ausreichen würde für das BVerfG, um hier endlich eine Entscheidung zu fällen. Wie ich Ihrem Ratschlag entnehmen darf, haben Sie allerdings bezüglich entsprechender Klagen vor diesem Gericht keinerlei Ahnung, denn sonst wüssten Sie, dass das Bundesverfassungsgericht sich an diesem Punkt nicht für zuständig erklärt und dafür das Konstrukt der "Entscheidungsprärogative der Politik" kreiert hat. Natürlich sind auch solche Fragen hier vor einiger Zeit schon abgehandelt worden, aber man kann ja schließlich nicht alles lesen, nicht?

In der Regel werden solche Klagen vom BVerfG ohne Angabe von Gründen zurückgewiesen, was seit der Änderung des Art.93 GG im Jahre 1993 möglich ist. Selbst eine Normenkontrollklage des AG Bernau/ Brandenburg vor einigen Jahren wurde abgewiesen.

Man könnte hier durchaus von einer "Gleichschaltung" des obersten Gerichtes mit dem Gesetzgeber in Fragen der Cannabisprohibition sprechen.
Wir müssen also den Staat mit seiner gesetzlichen Unverhältnismässigkeit konfrontieren.
Dem Staat auf Augenhöhe entgegentreten und klar machen das man bei diesen Verhalten nicht
weiter von einem Rechtsstaat sprechen kann, sondern das dieses Verhalten eher einem derzeit
oft im Bezug auf "islamstaaten" benutzen Unrechtsstaat zurückgeführt werden kann.
Denn eines muss man hier ganz klar sagen, aussenpolitsch ist deutschland dahingehend eine
Lachnummer, da Deutschland sein eigenes Volk selbst unterdrückt, gar politisch verfolgt wie man hier unweigerlich
erkennen kann.

Ich will daher dringend aufrufen von Abgeordnetenwatch gebrauch zu machen.
Politiker die gleichen Fakten vor zu legen die in den zwei beispiel Briefen an den Bundespräsidenten schon verfasst worden

Link zu den Briefen

http://hanfverband.de/forum/viewtopic.p ... 41d4777592

Weiterhin möchte ich aber Max und Georg dazu auffordern mit uns gemeinsam eine gezielte Aktion
zu planen, uns mit zu nehmen, uns an den neuesten Projekten teilhaben lassen. Ich weiss das wir damit
viel Arbeit auf zwei Menschen und derren Schultern lasten. Aber ich und ich glaube viele von uns vertrauen
euch und wollen euch mit allem was wir nur können unterstützen. Lasst uns Gemeinsam eine Grossaktion planen
die es in sich hat.

Was ist eigentlich mit dem Schildower Kreis?
Können wir da Unterstützung erfahren? Rechtlichen? Politischen?


Bitte verzeiht meine Rechtschreibung, aber auf meiner dänischen Tastatur fehlen mir einige Buchstaben :-)
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CosmicWizard
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von CosmicWizard » Mi 28. Mär 2012, 18:17

Der rechtliche Weg kommt mir in letzter Zeit auch immer häufiger in den Sinn. Auch meiner Meinung nach ist er zur kurzfristigen Legalisierung unsere einzige Möglichkeit.

Florian Rister
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Florian Rister » Mi 28. Mär 2012, 18:44

Natürlich wird es auch nach dem Dialog DHV-Aktionen geben. Nur weiß ich persönlich nicht, wie die genau aussehen könnten.

Sammelt doch mal Ideen: Wie könnte man Medienaufmerksamkeit erreichen? Wie kann man Politiker erreichen?

Das Hoffen auf die ganz große Aktion, den alles entscheidenden Befreiungsschlag kann ich nicht teilen, ich bin überzeugt wir werden an diesem Thema noch einige Jahre und Jahrzehnte arbeiten müssen, genauso wie die Homosexuellen ja heute auch noch an ihrem Thema arbeiten müssen.

Ein paar gute Ideen gab es ja schon:

- Die Kommentare vom Zukunftsdialog ausdrucken und feierlich zum Bundestag tragen
- Einen jährlichen Preis verleihen
- offener Brief an Bundespräsident Gauck

Aktionen in Baden-Würtemberg wären natürlich gut. Die Grüne Regierung muss sich da ja eigentlich mal rechtfertigen..
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Dan » Mi 28. Mär 2012, 18:47

Ich würde es schon als Erfolg sehen wenn sich International mehr Staaten für den richtigen weg entscheiden würden, was auch Einfluss auf die nationale Politik hätte.
Letztens war ich auf der suche nach Pro Cannabis-Vereinigungen weltweit, leider ohne großen Erfolg bis auf die üblichen verdächtigen, Cannabisculture, NORML. Vielleicht weiß einer hier im Forum mehr ? Links ect.
Es gäbe so viel was wir von anderen abschauen könnten, schließlich ist das Problem nicht nur ein nationales.
"WIR" sind nicht alleine... ganz im Gegenteil wir wachsen täglich.

Vielleicht möchte der Threadstarter unser Froum damit beglücken indem er "Klartext" ins Forum einlädt ? (Wenn er nicht schon unter uns ist).

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Der Auswanderer
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Der Auswanderer » Mi 28. Mär 2012, 18:56

Dan hat geschrieben:Ich würde es schon als Erfolg sehen wenn sich International mehr Staaten für den richtigen weg entscheiden würden, was auch Einfluss auf die nationale Politik hätte.
Letztens war ich auf der suche nach Pro Cannabis-Vereinigungen weltweit, leider ohne großen Erfolg bis auf die üblichen verdächtigen, Cannabisculture, NORML. Vielleicht weiß einer hier im Forum mehr ? Links ect.
Es gäbe so viel was wir von anderen abschauen könnten, schließlich ist das Problem nicht nur ein nationales.
"WIR" sind nicht alleine... ganz im Gegenteil wir wachsen täglich.

Vielleicht möchte der Threadstarter unser Froum damit beglücken indem er "Klartext" ins Forum einlädt ? (Wenn er nicht schon unter uns ist).

Bereits getan :-)

Siehe :
@ Klartext

Nach allem was ich von Ihnen bereits lesen durfte, nach allem was ich mir selbst erlaubt habe und dabei ohne Sie jemals gefragt zu haben (an dieser Stelle möchte ich mich Entschuldigen) ins DHV Forum zitiert zu haben, möchte ich einmal von Ihnen wissen was Sie vorschlagen wie WIR gemeinsam weiter machen können um das wohl gemeinsame Ziel auch erreichen zu können?

Sie sind natürlich Herzlich eingeladen dies auch im DHV Forum zu kommentieren wo wir bereits das Thema "Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?" behandeln.

Ich gebe Ihnen Recht das wir das Thema nicht weiter nur mit Hilfe von Aufklärung durch bekommen sondern das Kind bei den Eiern packen sollten. Was dann auch bedeutet das wir in irgendeiner Form das politische Rechtssystem in Frage stellen müssen und davon ausgehen müssen das deutschland immer mehr zu einer Art Unrechtsstaat verkommt der seine Bürger bewusst hintergeht und Gesetzeslücken mit Blokadefüllern auffüllt. Das muss ein Ende haben. Ich erhoffe mir natürlich vom Bundespresidenten eine Stellungnahme, aber ob er in seinem Alter und in seiner jetzigen Stellung immernoch unvoreingenommen an ein bürgerliches Freieheitsthema gehen will bleibt hier noch zu beantworten.

Ich bin auf Ihre Antwort gespannt.

am 28.03.2012 um 18:00 Uhr von Der Auswanderer (Gast) kommentiert
#



@ groooveman

Auch ich bin nicht der Ansicht das eine einzelne Aktion alles Verändern wird, es sei denn wir könnten uns mit 2-3000 Mann treffen und
uns vorm Bundestag tagelang anketten, das essen Verweigern, im Kauf nehmen angezeigt zu werden und durch unsere Sitzblokade
die Medien aber auch die Politik und besonders den Bundespräsidenten darauf aufmerksam machen... Evlt wäre das nicht einmal
genug. Aber ich halte sehr viel davon gerade dahingehend eine Grossaktion zu planen.

So toll ich die Hanfparade auch finde, aber mehr als ein Augenzwinkern in Politik und in RTL2 Nachrichten hat das bisher nicht gebracht.
Traurig aber wahr.

P.S: Ich merke immer wieder das wenn man viele Jahre im Ausland lebt, die deutsche Rechtschreibung nachlässt.
Dies gilt hier mir zu verzeihen.
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Der Auswanderer
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Der Auswanderer » Mi 28. Mär 2012, 19:29

HIer die Antwort von Klartext:

@Der Auswanderer,
darüber denke ich derzeit auch nach,
allerdings war ich noch nie Mitglied in entsprechenden Organisationen oder irgendwelchen Parteien.
Im Prinzip geht es um Recht und Recht kostet in diesem Land Geld!

Sollte die Politik nicht reagieren, wobei der Erfolg der Piraten und deren weiteres Engagement für Cannabis zu beobachten ist, da dies u.U. andere Parteien zum Handeln zwingen könnte, ist aus meiner Sicht der juristische Weg bis hin zum europäischen Gerichtshof so oft wie nur möglich zu fördern und zu begehen. "Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen" um es mit einem Satz aus Goethes Faust zu sagen.

Somit wäre nach den Möglichkeiten des DHV zu fragen. Sind dort Juristen Mitglied? Wäre es möglich, eine Art Rechtsbeihilfe, besser noch Rechtsschutzversicherung für Cannabiskonsumenten zu organisieren, die jedem betroffenen Mitglied juristischen Beistand durch alle Instanzen garantiert, solange es sich nur um Cannabisdelikte handelt? Wenn 1000de Verfahren nicht vor dem Amtsgericht ihr Ende finden, sondern nach der zweiten Instanz direkt zum BVerfG kommen und von dort zum EuGH, dann wird das weder von der Politik, noch von der Justiz ignoriert werden können. Wenn jeder Betroffene vor Gericht die Anklage als nicht zulässig erklären würde, da sie auf verfassungswidriger Gesetzeslage beruht und den Richter auffordern würde, von sich aus nach Art.100 GG den Fall dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen, dann würde das schon Wirkung zeigen.
Gruß
klartext
Ich sage Euch, wir müssen fähige und kluge Leute wie Ihn mit ans Schiff holen, falls er nicht schon unter uns schlummert.

Die grüne Hilfe die Georg hier anspricht, ist dies nicht ein erster Schritt in Richtung Rechtsbeistand?
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Patrick
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Patrick » Mi 28. Mär 2012, 19:46

Boah so sehr wie der Schädel brummt, mir lässt dass hier alles keine Ruhe!

Hier mal meine Konkreten Vorschläge für Aktionen mit Wirkung!?! (sollte ich vllt. noch mal in "Aktiv werden" Posten) sind natürlich nochmal zu bewerten bzw. gemeinsam zu besprechen!

1.)
Gerichtsverhandlungen Gruppiert (20-30, oder mehr !) aufsuchen mit Bannern, "Cannabiskonsumenten sind keine Verbecher", dies ist zwar grenzwertig stellt aber glaube ich "nur" eine Ordnungswidrigket dar, dies würde wenn Ordnungshaft verhängt die Kosten für Cannabisverhandlungen Immens in die Höhe treiben und einen nicht zu unterschätzenden Verwaltungsakt darstellen!

Gerichtsverhandlungen sind Öffentlich und werden vorher ausgehangen!

Als gegenargument für diese Aktion kann man nur eins nennen, evtl. härtere Bestrafung für den Angeklagten durch einen verärgerten Richter, wäre also zu überdenken, hätte aber Wirkung!! Konsequenzen für die Beteiligten kann ich so nicht abschätzen!



2.) Polizei und Gerichtsgebäude mit Bannern (Beschriebene Bettlaken "Cannabiskonsumenten sind keine Verbecher" über Nacht an-/zuhängen!

Würde ggf. nur den Aktionisten Schaden, würde aber bei der Presse ggf. aufmerksamkeit erregen welche es Public macht, wenn es in mehreren Städten passiert!


3.) Flyer in Öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden verteilen/auslegen/werfen (wurfzettel)/ausversehen fallen lassen :mrgreen: mit dem Aufdruck "Cannabiskonsumenten sind keine Verbrecher" und hinten drauf ein wenig Aufklärung!


4.) Entsorgt euer Vogelfutter an Öffentlichen Plätzen, möchte hier ja niemand zum Hanfanbau auffordern :mrgreen: (gabs aber schon!)

So erstmal 4. Konkrete Vorschläge von mir, dürfen gerne Diskutiert werden!

lg. Patrick
... Vorsicht frisch gewischt ! ...

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His Master's Voice
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von His Master's Voice » Mi 28. Mär 2012, 23:19

Ich klinkte mich auch mal ein.

Allem oben gesagten kann ich im Großen und Ganzen zustimmen. Was mir darüber hinaus noch einfällt was wir tun können ist irgendwie mehr Mitstreiter zu aktivieren.

Ich finde, wir sind noch sehr wenige. Wenn in diesem Forum 1000 Leute wären, dann hätten wir schon eine kleine Partei. In meinem Forums-Begrüßungstext, habe ich am Ende Stéphane Hessel zitiert und möchte auch hier auf etwas eingehen, was er gesagt hat. Er war im 2. Weltkrieg in der Resistánce in Frankreich. Ich kann Euch seine kleinen Streitschriften "Empört Euch!" und "Engagiert Euch!" übrigens ans Herz legen. Dort steht einiges zur aktuellen globalen Lage und den aktuellen Möglichkeiten des Widerstands. Aber das nur am Rande. Worauf ich in dem Zusammenhang eigentlich hinaus will, ist, dass Hessel sagt, dass man im Besten Fall höchstens bei 10 bis 15 Prozent der Leute damit rechnen kann, dass sie sich am Widerstand beteiligen. Gehen wir jetzt mal nur von den 4 Millionen Cannabis-Konsumenten in Deutschland aus, dann sollten nach Hessels etwa 400.000 Leute dabei sein, mit denen wir rechnen könnten. Selbst im schlechtesten Fall sag ich mal immer noch 200.000.

Wir sollten versuchen diese 200.000 mit allen Mitteln auf unser Forum hier aufmerksam zu machen und unbedingt zur Mitarbeit zu bewegen.

Wichtig dann auch, dass das Forum irgendwie nach was aussieht. Im Moment ist das hier alles etwas zu Vanilla. Da würde ich Energie reinstecken. Die Forenstruktur muss übersichtlicher werden. Z.B. sollte der Ortsgruppenbereich (und nicht nur der) von der ersten Seite aus klickbar sein. Insgesamt also dringend an den Vorschlägen im "Über das Forum"-Topic arbeiten und umsetzen. Mein erster Eindruck, als ich vor einem Monat hier das erste mal her kam, war dass hier ist alles ganz klein, ganz am Anfang und ganz unausgereift. Seid mir nicht böse, aber DAS war mein Eindruck. Als ich dann gesehen habe, dass der einzige Admin im Krankenhaus liegt und deshalb momentan nichts geht, dachte ich mir ok, abwarten. Aber jetzt ist es immer noch so und ich denke manchmal, das so mancher der Leute, die hier reingucken, sich auch denken, na warten wirs mal ab. Die sehen aus, als können sie nicht mal ein Forum gestalten, wie soll das dann mit der Politik sein. Seid mir nicht böse ich liebe das Forum und ich will auch nicht auf den Mitarbeitern vom DHV rumbashen, aber ich glaube das andere so denken und sich dann abwenden, obwohl wir sie hier gebrauchen könnten.

Wenn wir also mehr Werbung für dieses Forum hier machen wollen, MUSS das Ganze hier auf alle Fälle optimiert werden. Das sehe ich als einen der dringendsten Punkte an. Mehr Identität und Professionalität im Forum selbst.

Jetzt zu der Frage, wie wir überhaupt mehr Leute hier zur Mitarbeit bewegen können:
1. Wir sollten erreichen, dass jeder, der sich hier anmeldet von da an auch den Newsletter bekommt. Ich weiss, das kann jeder im Zweifel abstellen, aber wir sollten das schon klar machen, dass das sozusagen Grundbedingung für das Funktionieren der Community ist, dass jeder weiter erreichbar bleibt, auch wenn er sich mal für längere Zeit hier ausklinkt.
Dann sollte es zumindest sowas wie eine "Reminder"-Mail in regelmäßigen Abständen geben, von wegen "Das Deutsche Hanfforum vermisst Dich, komm und mach weiter mit. Wir brauchen jeden Einzelnen", so in der Art. Auf diese Weise können wir mit der Zeit eine immer größere Masse für Aktionen wie Abstimmungen, Demos etc. aktivieren. Sprich wir müssen in den Aufbau einer lebendigen Community investieren.

2. Was das Rekruting weiterer Mitstreiter angeht, denke ich gerade, ob wir nicht sowas wie ein Rekrutierungsprinzip einführen. Also so von wegen, dass jeder im Laufe seiner Mitgliedschaft einen weiteres Mitglied für die Mitarbeit gewinnen SOLLTE (nicht muss). Jeder kennt doch wenigstens eine Person, der er eine aktive Beteiligung hier zutrauen würde. Diese Person könnte er gezielt ansprechen und dann auch aktiv in die Community einführen. Das halte ich ingesamt für effektiver, als zu versuchen blind alle möglichen Leute von einer Mitarbeit zu überzeugen. Vielleicht könnte man das Ganze ja auch irgendwie statistisch kenntlich machen. Jeder der neu dazu kommt muss angeben, wer ihn "geworben" hat und dann bekommt derjenige Punkte gutgeschrieben.
Ich weiss, das klingt jetzt son bisschen Sekten-mäßig, aber es gibt ja hier keinerlei sonstigen Verpflichtungen, mir geht es dabei eher um eine Art Prinzip um möglichst schnell eine große Zahl von engagierten Teilnehmern zu gewinnen, indem man gezielt auf einzelne zugeht und sie auch am Anfang etwas "betreut" um ihnen den Einstieg zu erleichtern.

3. Dabei fällt mir der dritte Punkt ein, und auch hier geht es ums Forum. Wir sollten Neulingen eine Art Wegweiser in die Hand geben, wo sie was hier im Forum finden und wo sie sich wie beteiligen können. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass große Communities auf Newbies oft etwas abgeschottet wirken und der Einstieg nicht immer leicht fällt. Das könnte man übrigens darüber hinaus auch durch die unter Punkt 2 beschriebene persönliche "Betreuung" abfedern.


Insgesamt sehe ich so ganz direkt im Moment keine Hammer-Aktion durch die wir so richtig was reißen könnten. Am ehesten halte ich noch ein Dauer-Sit-in vor dem Reichstag oder an einem ähnlich prominenten Ort für sinnvoll. So ähnlich wie die Occupy-Leute oder die spanischen und die israelischen Jugendlichen letztes Jahr. Ein Camp um das die Medien nicht herumkommen. Da könnte man dann ein Dyckmans-Kasperle-Theater aufführen. Dyckmans als Teufelchen natürlich.. :lol:


Achso eine Sache hätte ich da noch. Die ist aber ziemlich krass und echt hart und fett. Ich hatte neulich den Gedanken was eigentlich wäre, wenn sich die Inhaftierten melden würden. Und ganz krass, wenn die in den Hungerstreik oder Ähnliches treten würden. Aber da ich selbst nicht in deren Haut stecke würde ich das nie von jemandem verlangen. Nur wo wir hier gerade Ideen sammeln.
Zuletzt geändert von His Master's Voice am Mi 18. Apr 2012, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Eodredt Jenkis
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Eodredt Jenkis » Do 29. Mär 2012, 03:39

Mhhhh also ich stimme auch mal mit ein.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Also, alles richtig was hier geschrieben ist. Wenn jetzt nicht bald irgendein statement von der Politik kommt, wird sich das alles im Sand verlaufen.
Ich meine es gibt ja auch Politiker die den Zukunftsdialog lesen, was ich aber nicht verstehe das sich noch kein Politiker dazu geäußert hat. Man brauch sich ja nur mal ein paar Kommentare durchlesen. Das sind alles bewiesene Fakten!
Verantwortliche müssen doch zugeben das dort zu 99% die Wahrheit steht und müssen sich doch denken:,,Puhhh eigentlich haben die schon Recht''. Spätestens da müssen sich doch ein paar Augen öffnen und zugeben das die Logik sich nicht verbiegen lässt. Ich bekomme echt Kopfschmerzen bei diesem Thema und immer wieder die Volksmythen wiederlegen muss, was zum Glück recht einfach ist. Wenn ich doch schon schaffe, meine Schwiegermutter in 3 Sätzen und 2 Minuten davon zu überzeugen das ein Verbot gar nichts bringt und sie sagt:,, Mhhh da hast du vollkommen Recht'', dann müssen doch Studierte Politiker einräumen das die Argumente und Fakten die für die Entkriminalisierung sprechen einfach wahr sind.
Und wenn ich dann so Lügen von Politikern höre, da klappen mir die Fussnägel hoch...

Ich finde die nächsten Aktionen müssen richtige Paukenschläge sein, damit sich endlich mal die Verantwortlichen äußern und daran scheitern die Wahrheiten vor allen zu verbiegen.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sich ne Suppe draus machen...

Achso, ich z.B wäre bereit, mich für meine Freiheit und die der anderen anzuketten und zu hungern.

Nachti...

Dîals Tân
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Re: Dialog bald zu ende: Wie gehts weiter? Gemeinsam planen?

Beitrag von Dîals Tân » Do 26. Apr 2012, 11:43

jo da sind ja schon ziemlich viele gute Ideen zusammen gekommen. Aber ich hab auch was auf Lager :-p
Ein Guter Anwalt und eine Große Sammelklage *gibt es so was in Deutschland eigl ?* sollte was bringen.
Ich währe ebenfalls bereit mich für diese Sache anzuketten und zu hungern *immerhin ist es das wovon ich träume seit ich damit angefangen habe*

Aber fileicht währe diese Strategie zu Agressief, eine Größere Aktion vor dem Bundestag ist aber eine Gute Idee... was ist mit dem CannaBus ? Der würde sich vorm Bundestag sicher gut machen dazu noch so viele Leute von uns wie wir auftreiben können mit Broschüren und einigen die auf direkt gestellte Fragen zum Thema Marihuana eingehen mit T-Shirts auf denen informator steht *lacht* und das muss im Fressenverzeichniss *grinst* ähm bei Facebook groß angekündigt werden und bei Twitter und was weiß ich nicht alles, wir leben im Zeitalter der Globalisierung es kann doch echt nicht so schwer sein mit ein wenig anstrengung auf unsere sache Medienwirksam aufmerksam zu machen.

Und es würde mich wirklich mal interessiern was polizisten, Rechtsanwälte und Richter zu dem Thema allg. zu sagen hätte. Wenn man mit solchen Leuten Termiene vereinbart und sich nüchtern mit denen unterhält und sie fileicht sogar nix dagegen hätten es auf Video für YouTube auf zu nehmen... Was wird die öffentlichkeit wohl über Graß denken wenn Richter, Ärzte, Anwälte und Polizisten die wahrheit zugeben ?

Danke für eure Aufmerksamkeit und ich bitte die Rechtsschreibfehler die ich mit sicherheit gemacht habe zu endschuldigen :-/

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