Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

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chiliheadz
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Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

Beitrag von chiliheadz » So 19. Aug 2012, 17:17

Auffallend ist bei diesem, gerne von der CDU zitierten Arzt, dass er sich im "engsten Kreise" mit "Doktoren" umgibt, die in Wirklichkeit "medizinische Laien" sind. Kein einziger Facharzt in seinem "Forschungsgremium", sondern Dr. Phil. massenweise, die dann auch ihren "Psychologen", also "!Hilfskraft! für einen Facharzt, ähnlich eines "Sanitäters" an einer Unfallstelle sind. Siehe hierzu den Auszug aus der Seite: http://www.uke.de/zentren/suchtfragen-k ... _47267.php . Auszug:
Mitarbeiterverzeichnis DZSKJ

Ärztlicher Leiter
Prof. Dr. med. Rainer Thomasius (Lebenslauf, PDF)
Telefon: (040) 7410 - 52206
Telefax: (040) 7410 - 56571
E-Mail: thomasius@uke.de
Sekretariat
Frau Andrea Lentfer
Telefon: (040) 7410 - 59307
Telefax: (040) 7410 - 56571
E-Mail: sekretariat.dzskj@uke.de

Wissenschaftliche Mitarbeiter(innen)
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf Tel. Nr.: (040) 7410 -
Name Tel E-Mail
Dr. phil. Dipl.-Psych. Nicolas Arnaud - 59861 n.arnaud@uke.de

Dr. phil. Dipl.-Psych. Christiane Baldus - 58402 cbaldus@uke.de

Dr. phil. Päd. M.A. Sonja Bröning - 59873 s.broening@uke.de

Dipl.-Psych. Silke Diestelkamp - 58051 s.diestelkamp@uke.de

Mag. rer. nat. Magdalena Drechsel - 59912 m.drechsel@uke.de

Dipl.-Psych. Andrea Haevelmann - 55259 a.haevelmann@uke.de

Dipl.-Psych. Sally Kindermann - 58181 skinderm@uke.de

Dr. phil. Dipl.-Psych. Peter-Michael Sack - 59359 psack@uke.de

M. Sc. Julian Stappenbeck - 57166 j.stappenbeck@uke.de

Dr. phil. Dipl.-Psych. Lutz Wartberg - 59356 lwartber@uke.de

Dr. phil. Dipl.-Psych. Astrid Wendell - 59503 a.wendell@uke.de

Dr. phil. Dipl.-Psych. Annika Wiedow - 58541 a.wiedow@uke.de

Auszug Ende.
Ein Arzt, der sich aus seinem Lebenslauf ersichtlich, NICHT direkt mit der Cannabisproblematik speziell, sondern wohl eher mit Faqmilienproblematik, die zu allgemeinem Arznei, Rauschgift ( auch Alkohol) und letztlich Drogenproblematik beschäftigt hat.
Wie sieht es wohl aus, wenn sich "JEMAND" mit abhängigen "Angestellten" unterhält, die weder die vorrauszusetzende Qualifikation als ARZT besitzen, noch durch andere Ärzte innerhalb dieses "Gremiums" internationale Erkenntnisse eingebracht werden, die nicht vorher einer "Begutachtung" durch den EINZIGEN FACHARZT, Dr. Thomasius, in Augenschein genommen wurden? UNABHÄNGIG, WAHRTHAFTIG, REAL, GLAUBWÜRDIG????

WER SICH SOLCH EINEN GUTEN GUTACHTER LEISTEN KANN,WIRD AUCH GUTE GRÜNDE DAFÜR HABEN.....HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, CDU..... :!: :!: :!:

fireship
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Re: Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

Beitrag von fireship » Mo 20. Aug 2012, 14:37

Tja Chiliheadz,

du hast es auf den Punkt gebracht. Dr. Thomasius ist kein Experte in Sachen Cannabis. Nun wird er natürlich durch seine Gutachten
die er für die Bundesregierung erstellt bestimmt seine Vorteile haben, oder? Damit ist Dr. Thomasius eine der Personen die dafür
verantwortlich sind das Cannabiskonsumenten in diesem Land diskriminiert und kriminalisiert werden und noch schlimmer die menschliche
Würde genommen wird. Vielen Dank Herr Dr. Thomasius sie sind wahrlich ein Experte.

Fireship

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His Master's Voice
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Re: Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

Beitrag von His Master's Voice » Di 21. Aug 2012, 13:22

@chiliheadz
Guter Beitrag. Erhellend. Über den werten Dr. Thomasius sollte unbedingt weiter publiziert werden.
Wir sind Millionen...

MaximilianPlenert
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Re: Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

Beitrag von MaximilianPlenert » Sa 8. Sep 2012, 10:26

ein phänomen dass man bei Thomasius beobachten kann und auch leider auch bei anderen menschen aus der drogenhilfe zu finden ist, ist das bei denen primär die fälle landen bei denen - aus welchen gründen auch immer - vieles schief gelaufen ist und wenn man jeden tag mit wirklich kaputten gestalten zu tun hat, neigt man automatisch dazu diese beobachtungen zu verallgemeinern.

andersrum haben einige von auch sicher eine verzerrte wahrnehmung wenn sie nur mit menschen umgeben sind, die keine probleme mit cannabis haben.

die wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen....

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Aleã
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Re: Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

Beitrag von Aleã » So 16. Sep 2012, 17:57

MaximilianPlenert hat geschrieben:ein phänomen dass man bei Thomasius beobachten kann und auch leider auch bei anderen menschen aus der drogenhilfe zu finden ist, ist das bei denen primär die fälle landen bei denen - aus welchen gründen auch immer - vieles schief gelaufen ist und wenn man jeden tag mit wirklich kaputten gestalten zu tun hat, neigt man automatisch dazu diese beobachtungen zu verallgemeinern.

andersrum haben einige von auch sicher eine verzerrte wahrnehmung wenn sie nur mit menschen umgeben sind, die keine probleme mit cannabis haben.
Trotzdem scheint Thomasius aber Ursache mit Wirkung zu verwechseln.

Jeder hat sicherlich ein negatives Bild von Heroin-Abhängigen, Alkohol-Abhängigen etc. , selbst wenn sie die Abstinenz erreicht haben BIS man mal den Mut hat zu fragen, WER dieser Mensch ist und WARUM er in die Abhängigkeit kam.

Die sogenannten W-Fragen scheinen heutzutage noch nicht wichtig genug zu sein, wenn man einen Menschen trifft.


Ob man dieses Phänomen bei anderen Menschen aus der Drogenhilfe sehen kann weiß ich nicht genau. Ich höre, dass (früher?) von staatlichen Drogenhilfen niemand eine Ahnung besitzt von der Wirkung, der Hintergründe und das dort das Motto gilt "Die Droge ist immer schuld!".

Von privaten Drogenhilfen höre ich eher das Gegenteil, dass auch nach dem Menschen gefragt wird und die Ursachen gesucht werden. An meiner damaligen Schul-Drogenprävention wurden Drogen nie wirklich verteufelt (außer Alkohol), sondern wir mussten selber Informationen nach Drogen suchen und in Eigenregie kommt man natürlich nicht an der "Einstiegsdrogen-Theorie" vorbei, wenn man wikifiziert.

MaximilianPlenert
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Re: Gutachter "Dr. Thomasius" und Cannabis....

Beitrag von MaximilianPlenert » Mi 3. Okt 2012, 12:02

ich weiß nicht ob eine unterteilung der drogenhilfe in staatlich vs. privat auf die realität passt, in der regel sind die eigentlich alle nicht staatlich organisiert, aber großsteils staatlich finanziert. die konfliktlinien laufen hier eher zwischen akzeptanz orientierung akzept.org oder nicht

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