Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_06.01.15)

Sabine
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Sabine »

Hi devil !

Ich weiss jetzt zwar nicht genau, ob das mit Dir vergleichbar und hilfreich ist, aber interessant ist es allemal :

http://blog.beck.de/2014/09/02/olg-brem ... i-24a-stvg

Kommentar #1,4 und 7 :?
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Gerd50
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Gerd50 »

Hier ein aktueller Fall, der mit deinem identisch ist. Eine Frau hatte zugegeben, Stunden
vor einer Autofahrt Hanf konsumiert zu haben. Einmaliger Konsum reicht aber nicht aus,
um den Führerschein zu entziehen, so das OVG Hamburg.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/fuehre ... 64028.html
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devilfish
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

Und der nächste Supergau ... Es gibt kein Labor in ganz Deutschland, wo mir bis zum 14.11 das Ergebnis einer sechsmonatigen Drogen-Haaranalyse liefern kann.
Wie steh ich denn jetzt da vor Gericht, bitte..? Seit vorgestern Versuch ich eins zu finden, keine Chance. Der Brief zur Hauptverhandlung kommt 14 Tage vor dem Verhandlungstermin. Und alle Labore sagen einem: "das dauert in der Regel 3 Wochen und beschleunigen kann man das nicht". :(
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Sabine
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Sabine »

Hast Du diese Aussagen schriftlich ? Wenn nein, es sich schriftlich geben lassen und mitnehmen.

Wundert mich allerdings nicht, das die alle über/ausgelastet sind, wenn ich mir die Meldung der Polizei Bodenseekreis anschaue. Allein dort über 17000 Cannabisdelikte in einem Jahr angezeigt, hauptsächlich aus Verkehrskontrollen.
GrüneHilfe@BW
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von GrüneHilfe@BW »

Wozu brauchst du das denn? Es geht bei der Verhandlung doch nur um die Frage ob du dich den Tag vorsätzlich oder fahrlässig unter Drogeeinfluß (1,0ng) hinters Steuer gesetzt hast. Das Du danach vielleicht ein braver Junge warst, bringt ein Fleißbienchen, ist aber letztlich nicht relevant für die Sache die verhandelt wird.
Zuletzt geändert von GrüneHilfe@BW am Do 6. Nov 2014, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.
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bushdoctor
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von bushdoctor »

GrüneHilfe@BW hat geschrieben:Du danach vielleicht ein braver Junge warst, bringt ein Fleißbienchen, ist aber letztlich nicht relevant für die Sache die verhandelt wird.
Ist leider absolut richtig! Es geht in der Verhandlung nur um "die Sache", die Gegenstand des Verfahrens ist. Und der steht in der "Einladung"...
GrüneHilfe@BW
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von GrüneHilfe@BW »

@Gerd50: Das hat mit dem vorliegenden Fall nichts zu tun, da gehts um die Enziehung durch die Fahrerlaubnisbehörde.

StVG24a kriegt man nur über ein Schlupfloch "gekippt". Es setzt Fahrlässigigkeit vorraus. Man könnte nun argumentieren, dass man sich zum dem Zeitpunkt in keinsterweise mehr berauscht gefühlt hat und daher auch nicht von Fahrlässigkeit die Rede sein kann. Das reicht aber nicht aus.

Der Gesetzgeber verlangt vom Strassenverkehrteilnehmer eine Sorgfaltspflicht. Dazu gehört eben auch, dass man wenn man Cannabis konsumiert eine entsprechende Pause einlegt, denn es ist allgemein bekannt, dass Cannabis länger im Blut ist und es allein nicht ausreicht sich wieder fit zu fühlen.

Wenn aber keine wirkliche zeitliche Nähe des Konsums zur Autofahrt mehr besteht (>24h) kann man argumentieren, dass der Verkehrsteilnehmer es auch unter Einhaltung seiner Sorgfaltspflicht objektiv nicht erkennen konnte, dass die Blutkonzentration noch über 1,0ng/ml lag, sich selbst testen kann man ja nicht. Somit läge keine Fahrlässigkeit vor.

Dan könnte dann Gutachter holen, die versuchen den Konsumzeitpunkt anhand der gemessenen Werte zu bestimmen.
Oft wird das den Gerichten zu aufwändig, da es hier ja nur um eine Kleinigkeit geht und sie stellen ein. Wenn die Gegenseite aber partout nicht will, hat man schlechte Karten, ein echter Freispruch ist da normalerweise nicht drin.
Im Zweifelsfall unterstellen die einfach eine Schutzbehauptung - Klappe zu, Affe tot.

Die grundsätzlichen Werte passen für so eine Argumentation. Der Anwalt zitiert dann noch etliche Studien und Gutachten was im Kern nicht wirklich was bringt, aber es geht manchmal auch nur um die Summe der Argumente und Verhandlungen in die Länge zu ziehen. Man könnte die aber alle einfach mit dem Argument "Grenzwertkommission" wegwischen.
Deswegen will man hier einfach auf eine Einstellung hinaus, weil Staatsanwalt und Richter irgendwann keinen Bock mehr haben mehrere Verhandlungstage für so eine Lappalie anzusetzen.
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Gerd50
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Gerd50 »

Danke für die Information. Ich hoffte, dass das Urteil des OVG Hamburg ein Schlupfloch sein
könnte. Doch da eine Bußgeldsache verhandelt wird, verstehe ich jetzt, dass es zwei paar
Schuhe sind.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
devilfish
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

Es geht vielleicht nur um eine Kleinigkeit für die Richterin und oder den Staatsanwalt. Für mich persönlich ist das aber ne riesen Sache! Das dubioseste und schlimmste, was mir jemals in meinem ganzen Leben passiert ist.
Soweit ich heute Abend alles richtig gelesen habe, könnte man, wenn man verurteilt wird, sogar noch Rechtsbeschwerde einlegen. Nö, also ich bleib dabei, und ich geh da hin. Ich sag wie es ist bzw war.. und wenn sie mir nicht glauben wollen oder können, dann hab ich eben Pech gehabt an dem Tag ,oder mit der Frau Richterin und dem Staatsanwalt.
Wisst ihr mein Kopf trennt ziemlich gut zwischen Unrecht und Recht, möchte ich mal behaupten. Und es ist ja auch nicht so, das ich etwas zu verbergen oder befürchten hätte, zumindest nicht vor mir selbst. Ich hab aus meiner Sicht, sowie auch der von vielen vielen anderen Menschen, nichts kriminelles, böses, mutwilliges oder gefährliches getan! Mir stärkt jeder den ich kenne den Rücken, also kann ich mich da auch guten gewissens hinsetzen. Natürlich entschuldige ich mich für meinen "kleinen/großen" unbewussten Fehler und gelobe Besserung (totale Abstinenz), aber ich bin ebenfalls auch der Auffassung, das ein Fahrverbot bzw. die komplette Strafe sowie sämtliches vorgehen total ungerecht und überzogen ist. Letzteres behalte ich natürlich für mich :)

Wie auch immer, wir werden es erleben.


Edit:
Im Attest meiner Ärztin steht:

Herr Patient ist seit 2005 in meiner hausärztlichen Behandlung.
Er stellte sich am 24.2.2014, gegen 12 Uhr, in Begleitung zweier Polizisten, wegen Schmerzen in meiner Sprechstunde vor.

Sein psychischer Zustand sowie sein Verhalten war bisher, wie auch speziell an diesem Tage unauffällig.

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Ich hab die Frau weder dafür bezahlt noch gebeten oder gebettelt. Lediglich abends angerufen und gefragt ob ich auf sie einen Eindruck gemacht hätte, als hätte ich unter Drogeneinfluss gestanden. Das verneinte sie. Darauf hab ich gefragt, ob sie mir das auch für den Ernstfall schriftlich bestätigen würde, was sie auch direkt bejahte. Die Sprechstundenhilfe war ebenfalls entsetzt, als ich denen die Story erzählt habe.

So, und ich soll mir wirklich von dem Blutabnahmearzt, nach nem Kreislaufzusammenbruch und darauf folgenden Tests, Unterstellungen ala "deutlich unter Drogeneinfluss" gefallen lassen? AUF KEINEN FALL!
Wir werden es erleben! Außerdem bin ich kein krimineller!
JK420
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von JK420 »

Mir kamen hier beim lesen noch 2 gedanken-gänge.

Du hattest ja vor der Kontrolle schon eine Weile starke Schmerzen.
Hast du hier über die Möglichkeit nachgedacht, dass du das Cannabis natürlich nur zu medizinischen Zwecken genommen hast? Das sieht vor Gericht vll. auch anders aus, als jemand der sich nur zum Spaß "zu dröhnt". Desweiteren könnte das in den Medien populärer werden, wenn Sie dir wegen deiner selbst verschriebenen "Medizin" den Lappen weg nehmen (insofern du überhaupt möchtest, dass dein Fall an die große "Glocke" gehangen wird).
devilfish hat geschrieben:Natürlich entschuldige ich mich für meinen "kleinen/großen" unbewussten Fehler und gelobe Besserung (totale Abstinenz), aber ich bin ebenfalls auch der Auffassung, das ein Fahrverbot bzw. die komplette Strafe sowie sämtliches vorgehen total ungerecht und überzogen ist. Letzteres behalte ich natürlich für mich :)
Hast du schon das Buch "Cannabis und Führerschein" gelesen?
Da werden die ungerechten Gesetze im Straßenverkehr und Drogen aufgearbeitet.
Ich habe da mal etwas gelesen, dass die Strafe angemessen sein muss. Eine Strafe darf Ihren "Sinn" nicht verlieren. Wenn du aber ein Bußgeld zahlen musst und dir dann trotzdem der Lappen abgenommen wird, steht die Strafe nicht im Verhältnis. Weil du ja aus deiner Bußgeldstrafe nichts lernen kannst, wenn dir eh der Lappen mit MPU und allen drum und dran abgeonmmen wird.
Leider weiß ich nicht mehr wie genau das hieß. Aber so oder so ähnlich stand das da drin. Da kannst du ja auch nochmal deinen Anwalt fragen. Und wenn du das Buch noch nicht hast, kann ich dir das wirklich nur empfehlen!! Kannst du gleich bei Amazon in der Kindelversion runterladen. Dann kannst du heute gleich noch anfangen mit lesen^^
devilfish
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

Danke für die Empfehlung .. Ich hab das Buch schon seit Monaten hier. ;)
Da greift man sich aber an den Kopf beim lesen!!
Medizinisch weiß ich nicht. Ich hab das halt gemacht, aber nicht wirklich mit dem Hintergrund es soll jetzt helfen.
Ich wollte einfach mal n paar Stunden entspannt auf dem Sofa liegen und PlayStation mit spielen wenn ich ehrlich bin. Im Bett hält man es nach einer Woche ja auch nicht mehr aus.
Mal angenommen ich würde das so auslegen wollen, wie du schreibst. Dann sagt Frau Richterin: aha, und wenn sie wieder Schmerzen haben, nehmen Sie es wieder" oder "nehmen Sie das immer, wenn sie Schmerzen haben?"
Ich bin echt froh wenn der Termin gelaufen ist, ganz egal wie das ausgeht. Aber ich will jetzt endlich wissen was Sache ist!

Edit:
Und ja natürlich, es gehört jeder verdammte Fall an die große Glocke gehängt, wenn dieses Unrecht wirklich Realität ist!
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Gerd50
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Gerd50 »

Dieses Unrecht ist leider Realität. Zum an die große Glocke hängen braucht es
Netzwerke. Hast du diesen Termin

https://www.facebook.com/events/465804513559424/?ref=22

mitbekommen?
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

Nein, aber jetzt hab ich ihn mitbekommen :)
Ich werd da aber entweder extrem zu spät kommen oder gar nicht hin können.. Mal gucken.. Bei meinem Glück klappts eh net^^
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

So also...

Ich hab das jetzt mit 3 Anwälten durchgekaut. Meine Anwältin hat mich heute auch zurück gerufen. Das Ding (Die OWi) zu drehen wird nicht möglich sein. Das einzige was möglich sein wird, ist gegen den Entzug der Führerschienstelle vor zu gehen. Und in diesem Fall wohl dann auch mit (sehr) guten Karten.
Gegen die 1,1ng der OWi wird man aber keinerlei oder nicht genügend Argumente vorbringen können. So jedenfalls die Aussage von gleich 3 Fachleuten. :roll:

Also.. knappe 1000€ weg und ein Monat Fahrverbot werden angetreten. Wie das gehen soll weiß ich zwar noch nicht, aber es muss ja irgendwie.
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Gerd50
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Gerd50 »

Ich presse Daumen und große Zehen, dass es dann wenigstens mit der FS Stelle gut
für dich ausgehen wird :)

An anderer Stelle hast du von verletzten Gefühlen geschrieben, was ich gut nachvollziehen
konnte. Hab da so meine Erfahrungen mit der Justiz und auch anderen Behörden.
Deswegen habe ich den Link der Frankfurter Hanfinitiative gepostet. Mit dieser
Gefühlslage umgehen ist leichter, wenn man sich mit Menschen im direkten
Gespräch austauschen kann, die ebenfalls schlechte Erfahrungen mit Behörden
gemacht haben.

Passend dazu höre ich grad einen schönen Song von Fela Kuti - Gimme shit, i give you shit :mrgreen:
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

Danke :)

Am Ende kommt das volle Programm.. Warten wir es ab..
Ich hab gerade meinen Lappen weggeschickt und fahr jetzt ein paar Runden einkaufen.
Keller vollmachen mit Getränken und so ne faxen. Ohne Auto ist's eben nix mit mal schnell wo hin fahren :(
Hoffentlich vergess ich nichts wichtiges^^
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von JK420 »

devilfish hat geschrieben:Medizinisch weiß ich nicht. Ich hab das halt gemacht, aber nicht wirklich mit dem Hintergrund es soll jetzt helfen.
Ich wollte einfach mal n paar Stunden entspannt auf dem Sofa liegen und PlayStation mit spielen wenn ich ehrlich bin. Im Bett hält man es nach einer Woche ja auch nicht mehr aus.
Mal angenommen ich würde das so auslegen wollen, wie du schreibst. Dann sagt Frau Richterin: aha, und wenn sie wieder Schmerzen haben, nehmen Sie es wieder" oder "nehmen Sie das immer, wenn sie Schmerzen haben?"
Das kann man so oder so sehen. Es war ja nur eine Idee. Schließlich gibt es schon positive Gereichtsurteile über Cannabis-Patienten. Zwar passen die nicht direkt auf deine Situation, aber ich denke, dass das vll. etwas ausmachen könnte. Schließlich hättest du es dann nicht zum Spaß gemacht. Da könnte die Richterin das ja auch so sehen: "Aha, und wenn Sie das nächste mal Spaß haben wollen, nehmen Sie es wieder?"^^
Es war wie gesagt nur eine Idee. Selbstverständlich musst du das alleine Entscheiden. Ich drücke dir auf jeden Fall auch alle Daumen!!!!!

devilfish hat geschrieben:Danke für die Empfehlung .. Ich hab das Buch schon seit Monaten hier. ;)
Da greift man sich aber an den Kopf beim lesen!!
Ja das habe ich mir auch gedacht... man bedenke, dass die Leute (Polizei, Richter etc.) auch von unseren Steuergeldern bezahlt werden... :cry:
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von devilfish »

Guten Morgen liebe Freunde der Kunst.
Ich hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachten?

Mit ist nun am 18.12.2014 eine Aufforderung zu einem ärztlichen Gutachten ins Haus geflattert. Darin steht es muss das Konsumverhalten geklärt werden. Einmalig, gelegentlich oder regelmäßig.

Bei der Dekra kostet dies 495€. Ich habe dort mal angerufen und vorsichtshalber nachgefragt, ob es möglich ist auch eine Haaranalyse mit einfließen zu lassen, was auch für weitere 185€ machbar wäre.
Ich möchte das aus dem einfachen Grund tun, das mir danach nicht noch eine MPU aufgedrückt werden kann.
Seh ich das richtig, das wenn ich 6 od. 12 Monate mit den Haaren belegen kann, ich dann definitiv raus bin, nach der Geschichte mit dem ärztlichen Gutachten? Oder könnte mir dann trotzdem noch eine MPU drohen?

Danke und einen guten Rutsch!
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von Sabine »

devilfish hat geschrieben: Bei der Dekra kostet dies 495€. Ich habe dort mal angerufen und vorsichtshalber nachgefragt, ob es möglich ist auch eine Haaranalyse mit einfließen zu lassen, was auch für weitere 185€ machbar wäre.
Hoffe, Du hast nicht den TAZ-Artikel (http://taz.de/Drogenkontrolle-in-Ungarn/!151915/) über Drogenscreenings in Ungarn gelesen...

Die verlangen 75€ ! für den Test. Auch wenn das Preis/Lohnniveau insgesamt dort niedriger ist, kann man sich ausrechnen, wie sich hier einige eine goldene Nase verdienen. :evil:

Die Unterlagen vom Haderthauer, der ja auch Drogenscreenings abgerechnet hat, werden zur Zeit diesbezüglich untersucht.
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bushdoctor
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Re: Tag X - Ich wusste er wird kommen,...(Update_04.11.14)

Beitrag von bushdoctor »

devilfish hat geschrieben: Mit ist nun am 18.12.2014 eine Aufforderung zu einem ärztlichen Gutachten ins Haus geflattert. Darin steht es muss das Konsumverhalten geklärt werden. Einmalig, gelegentlich oder regelmäßig.

Bei der Dekra kostet dies 495€.
Ich denke, die Extra-Kosten für die Haaranalyse könntest Du Dir sparen... Bei den von Dir angegenbenen Werten, die bei der damaligen Verkehrskontrolle festgestellt wurden (15ng THC-COOH / ml) kannst Du auf einmaligen Probierkonsum plädieren und durch das Dekra-Gutachten nachweisen, dass Du seit dem "clean" bist. Das sollte der Führerscheinstelle reichen...

Ob allerdings eine MPU "notwendig" ist, liegt ganz und gar im Ermessen der Führerscheinstelle. Wenn aber in dem Dir zugegangenen Schreiben nichts von MPU steht, Du auf "Probierkonsum" plädierst und dies auch noch vom Gutachten bestätigt wird, dann sehe ich keinen Grund, wieso noch eine MPU gemacht werden müsste...
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