Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

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fireship
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Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

Beitrag von fireship » Di 11. Sep 2012, 12:30

Liebe Kiffergemeinde,

jetzt gehts los. Ich habe gerade einen tierischen Hals und hab nur noch die Schnauze voll. Sind wir wirklich der Meinung
das sich eine Legalisierung politisch erreichen lässt. Es wird Zeit das wir unsere Strategien grundlegend ändern. Wer sind
wir eigentlich das wir uns so etwas über Jahrzehnte hinweg bieten lassen. Unglaublich jetzt ist Feierabend. Lieber DHV
meint ihr nicht auch das es langsam Zeit wird zu agieren und zwar nicht nur politisch. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Zum Artikel

http://www.spiegel.de/karriere/kiffen-i ... 54913.html

fireship
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Re: Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

Beitrag von fireship » Di 11. Sep 2012, 14:00

Merde der link ist falsch kein Wunder wenn man auf 180 ist

hier der korrekte link

http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 54913.html

funktioniert immer noch nicht. gebt in der suchleiste einfach kiffen in der freizeit ein dann erscheint der Artikel unter Arbeitsrecht

Radulf
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Re: Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

Beitrag von Radulf » Di 11. Sep 2012, 14:49

fireship hat geschrieben:... So kann es jedenfalls nicht weitergehen...
Der Betriebsarzt macht ein Drogenscreening und meldet es dem Arbeitgeber?! Scheint aber nach heutiger allgemeiner Auffassung legal zu sein und eine begründete Ausnahme von der ärztlichen Schweigepflicht. Sauerei. Wenn der Doc mal an den Falschen gerät, kann er froh sein wenn er ne gute Zahn-Zusatz-Versicherung hat. Warum lassen Kiffer sich fast ein halbes Jahrhundert lang diese Schikanen gefallen???

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Aleã
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Re: Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

Beitrag von Aleã » Di 11. Sep 2012, 20:03

Radulf hat geschrieben: Scheint aber nach heutiger allgemeiner Auffassung legal zu sein und eine begründete Ausnahme von der ärztlichen Schweigepflicht. Sauerei. Wenn der Doc mal an den Falschen gerät, kann er froh sein wenn er ne gute Zahn-Zusatz-Versicherung hat.
und am Ende heißt es man sei abhängig, da man nie so aggressiv reagiert hätte, wäre man "normal".
Aber wie ist das nun mit der ärztlichen Schweigepflicht? In einem Drogenforum wird/wurde darüber ausgiebig diskutiert und da kam man zu dem Ergebnis, dass es fast gar keine Ausnahmen bei der Schweigepflicht gibt.
Der Arzt darf z.B. der Polizei nur etwas melden, wenn ein Leben bedroht wird (z.B. das der Patient sagt, man wolle am Tag XY Herrn/Frau XY umbringen...). Drogenkonsum wäre in dem Punkt aber wiederum irrelevant.

Ebenso darf selbst ein (Amts-)Arzt zur überprüfung der Berufstauglichkeit NUR sagen ob der Jugendliche für einen ausübenen Beruf tauglich ist oder nicht. Weder Diagnosen noch persönliche Dinge dürfen genannt werden.

Wenn der Arzt ohne Erlaubnis die Schweigepflicht bricht, stehen für ihn hohe Strafen bis zum Berufsverbot. Normalerweise traut sich sich das kein Arzt. Wenn er es trotzdem macht, sollte man ihn auf der Stelle anklagen. Egal wie gut das Verhältnis zum Arzt immer war...
Warum lassen Kiffer sich fast ein halbes Jahrhundert lang diese Schikanen gefallen???
Tja wo sind die 4-8 Mio. Kiffer in Deutschland (oder wie hoch momentan die geschätze Zahl ist) , wenn man sie braucht?

Das ist die entscheidendste Frage:

1. Chillen sie mit Joints und Keksen zu Hause an den Hanfparadentagen und träumen sich vor, wie es wohl abginge wenn Cannabis endlich legal ist?
2. Sitzen diese im Gefängnis?
3. Haben Angst ins Gefängnis zu kommen und setzen sich deshalb nicht ein und gehen mal nach draußen? Sind also eingeschüchtert?
4. Oder ist für die Konsumenten Cannabis, Joints und Haschisch mittlerweile "so normal" geworden, dass sie sich nicht mehr dafür einsetzen wollen bzw. brauchen und sich nur darauf konzentrieren es nur diskret zu konsumieren?
5. Wollen wir überhaupt eine Legalisierung? Schließlich ist das Suchen nach Streckmitteln, Bezugsquellen, das Versteckspiel und Action mit der Polizei auch ein Hobby, was zum "Drogenkonsum" scheinbar dazu gehört.

Das sah man auch bei Steffen Geyers Cannabiskultour. Dort sind manche gar nicht persönlich aufgetaucht obwohl diese sich angekündigt haben.

Am Ende bleiben da quasi nur noch Patienten, die schon lange für ihre Medizin kämpfen mussten und es auch für Cannabis weiter tun, leider sind diese verständlich sehr geschwächt.

Wie trommelt man also alle zusammen?

chiliheadz
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Re: Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

Beitrag von chiliheadz » Do 13. Sep 2012, 17:14

fireship hat geschrieben:Liebe Kiffergemeinde,

jetzt gehts los. Ich habe gerade einen tierischen Hals und hab nur noch die Schnauze voll. Sind wir wirklich der Meinung
das sich eine Legalisierung politisch erreichen lässt. Es wird Zeit das wir unsere Strategien grundlegend ändern. Wer sind
wir eigentlich das wir uns so etwas über Jahrzehnte hinweg bieten lassen. Unglaublich jetzt ist Feierabend. Lieber DHV
meint ihr nicht auch das es langsam Zeit wird zu agieren und zwar nicht nur politisch. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

Zum Artikel

http://www.spiegel.de/karriere/kiffen-i ... 54913.html
http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 54913.html muss der Link jetzt heißen....

chiliheadz
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Re: Kiffen in der Freizeit führt zur Kündigung

Beitrag von chiliheadz » Do 13. Sep 2012, 17:37

Mein Brief an den Spiegel online:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 54913.html

Sehr geehrte Herren! Würden sie sich einmal die Mühe machen in aussagen der europäischen Drogenkonferenz, wissenschaftliche aussagen der Universität Heidelberg oder bei der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabismedizin (IACM) zu recherchieren, wäre ihnen aufgefallen, dass hier auf "unwirksame Cannabisrückstände" geprüft wurde, die keinerlei Relevanz für Verkehrssicherheit und Sicherheit am Arbeitsplatz besitzen. Im Gegenteil! Neueste (wissenschaftliche) Erhebungen der Universität Heidelberg (und andere!) haben festgestellt, dass NACH dem "Rauscherleben" sogar eine erhöhte Aufmerksamkeit, Vorsicht und Umsicht die Regel ist. Hierbei wurde nicht einmal der "medizinische" Gebrauch, sondern der "Missbrauch" als Rauschmittel" zu Grunde gelegt! Cannabis- Abfallprodukte sind jedoch auch nach dem Genuss von frei verkäuflichem "Hanftee, Hanf-Speiseöl, Hanf-Haarshampoo, Hanf-Bier" etc. messbar! Einem "betrunkenen Betriebsrat" wird wohl NICHT der Arbeitsplatz gekündigt, wenn er auf der Betriebsfeier sein (nach BtmG) "RAUSCHGIFT" Bier zu sich genommen hat! Untersuchen sie doch einmal die Todeszahlen (am Arbeitsplatz) durch Alkohol im Verhältnis zu Cannabis. DAS wäre eine Schlagzeile! Für Recherchen können sie sich sicherlich an den DHV, den Deutschen Hanfverband wenden, der ihnen auch wissenschaftlich haltbare Informationen an die Hand geben kann. Ich empfehle jedem Bürger sich nicht länger betrügen zu lassen, sondern sich über das älteste und wirkungsvollste Heilmittel (KREBS u.a.!) zu informieren! Mit freundlichen Grüßen, Peter Messer
:mrgreen:
Gesendet an: http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 54913.html

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