Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Standpunkt - Cannabis ist überreguliert

Seit bald vier Jahren soll das „Cannabis als Medizin“-Gesetz Patient*innen den Zugang zu medizinischem Cannabis ermöglichen. Jedoch ist dieses alte pflanzliche Arzneimittel nicht hinreichend anerkannt und der Zugang für die Betroffenen oft beschwerlich. Adrian Fischer, Arzt und Mitgründer von DEMECAN, fordert darum eine Überarbeitung des Gesetzes.

[..]

Cannabis wirkt. Cannabis wird als Medizin bereits seit einigen Jahren in vielen Ländern legal und mit guten Erfolgen eingesetzt. Für viele schwer erkrankte Patient*innen erweist es sich als eine wirksame und sehr verträgliche Therapiealternative – gerade und auch dann, wenn Standardtherapien ausgeschöpft sind und/oder unzureichend wirken. Die Therapie mit medizinischem Cannabis erfolgt dabei – auch, weil es als Betäubungsmittel eingestuft ist – nach strengen Regeln und strikter Überwachung. Daher ist es erstaunlich und bedauerlich, dass nach nun bald vier Jahren intensiver Erfahrung mit medizinischem Cannabis, die Stigmatisierung in Deutschland immer noch nicht überwunden wurde.


https://background.tagesspiegel.de/gesu ... rreguliert
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Gegen Angst und Schlafstörungen: THC aus Cannabis lindert Parkinson-Symptome

Angstzustände, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Störung der Wahrnehmung und der Stimmung: Parkinson ist weit mehr als eine motorische Erkrankung, sie löst eine Vielzahl von Leiden aus. Psychoaktives THC kann Abhilfe schaffen und das Leben wieder lebenswerter machen.


https://www.trendsderzukunft.de/gegen-a ... -symptome/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Studie: Konsum von Cannabis könnte gegen PTBS-Symptome helfen

Einer aktuellen Studie zufolge soll der Konsum von Cannabis bei PTBS helfen. Wissenschaftler vom Ministerium für Gesundheit und Umwelt in Colorado, fanden heraus, dass Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung ihre Symptome mithilfe von Cannabis lindern konnten. Dabei wurden PTBS-Patienten, die regelmäßig medizinisches Cannabis konsumierten, über ein Jahr begleitetet. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Cannabis einnahm, berichteten die Konsumenten der vielversprechenden Pflanze von einer Linderung der Symptome.


https://www.myweedo.de/gruene-seiten/ge ... -symptome/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Cannabis als Schmerztherapie

Gesundheit/Antwort - 09.03.2021 (hib 300/2021)

Berlin: (hib/PK) Die weitaus meisten Patienten, die mit Cannabis-Arzneimitteln behandelt werden, leiden unter Schmerzen einschließlich Migräne. Das geht aus der Antwort (19/27010) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/26645) der Linksfraktion hervor.

Unter den 13.343 erfassten Fällen betrug der Anteil der Patienten mit Schmerzen etwa 75 Prozent. Bei rund 17 Prozent der erfassten Patienten lag als Grunderkrankung ein Tumor vor, in rund sechs Prozent der Fälle litten Patienten unter Multipler Sklerose. In 33 Prozent der Fälle wurde den Angaben zufolge die Therapie mit Cannabisarzneimitteln vor Ablauf eines Jahres abgebrochen.


https://www.bundestag.de/presse/hib/827056-827056
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Wurlitzer1920
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Kassen-Report
Am häufigsten werden Cannabis-Blüten verschrieben

Cannabis als Therapie bleibt ein Reizthema. Ärzte und Wissenschaftler fordern, die Widersprüche der Versorgung mit dem umstrittenen Wirkstoff erneut in den Blick zu nehmen.

... Verordnung von Cannabis-Blüten auffällig

Allein 62 Prozent der Gesamtrechnung für THC-haltige Therapien der BKK Mobil Oil entfielen im Jahr 2019 demnach auf getrocknete Blüten, „auffällig häufig“ verordnet von Hausärzten, haben die Forscher festgestellt. Das sei „hochalarmierend“, kommentierte der Schmerzmediziner und ehemalige Chefarzt der Schmerzklinik an der Universität Bochum Professor Christoph Maier die Untersuchung der BKK-Daten am Mittwoch.

Dieses Faktum weise bei verordneten Mengen von bis zu 20 Gramm am Tag auf Sucht und sogar Kriminalität hin. Selbst in den Niederlanden liege die durchschnittlich verordnete Menge an Cannabisblüten bei weniger als einem Gramm, sagte Maier....

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Am ... 17801.html

https://www.volksfreund.de/pr/pressepor ... d-56728161

...Für die Experten erstaunlichstes Ergebnis der Studie: 62% der Leistungsausgaben entfielen 2019 auf unverarbeitete Cannabisblüten und Blüten in Zubereitungen. "Archaisch anmutende Therapien in Zeiten der Verfügbarkeit von standardisiert hergestellten und im Markt verfügbaren zugelassenen Cannabis-Produkten und vor allem gut geprüften, wirksamen und vielfach erprobten Schmerzmitteln", urteilt Studienleiter Glaeske. In diesen Bereich fielen auch die Hochkostenfälle mit Ausgaben von mehr als 15.000 Euro im Analysezeitraum von 34 Monaten. Auffällig sei in diesem Zusammenhang, dass vor allem männliche Patienten im Alter von 20 bis 29 Jahren zu den Antragstellern gehörten. Auffälligkeiten auch bei den Tagesdosen: Diese würden mitunter um ein Vielfaches über denen des staatlichen Cannabisprogrammes der Niederlande liegen. Dies ließe auch die Frage aufkommen, ob diese Dosierungen noch mit einer verantwortungsvollen Versorgung in Einklang zu bringen seien oder ob getrocknete Cannabisblüten auch als Rauschmittel "auf Rezept" missbraucht oder sogar weiterverkauft werden, so der Experte...
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Bis zu 20g pro Tag? So so... bei einer max. Menge von 100g pro Monat schwierig, auch in "Ausnahmefällen", in denen darüber verschrieben wird. Pfeifen - sechs, setzen.
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Wurlitzer1920
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Würde auch in Frage stellen, das es sich bei den Apothekenpreisen lohnt,
das Cannabis weiter zu verkaufen.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Wurlitzer1920 hat geschrieben: Do 11. Mär 2021, 13:06 Auffällig sei in diesem Zusammenhang, dass vor allem männliche Patienten im Alter von 20 bis 29 Jahren zu den Antragstellern gehörten.
Das wäre aber schon auffällig.

Also, hier der Report um den es geht: https://www.bkk-mobil-oil.de/dam/jcr:1d ... t-2020.pdf

Erst mal fällt mir auf, daß es teilweise ziemlich kleine Teilnehmerzahlen sind.

Dann liegt die Spitze der Antragsteller bei den 50-59 jährigen (Seite 33, Abbildung 10: Anzahl Patientinnen und Patienten mit Leistungsausgaben für Cannabinoide 2017 bis Oktober 2019 nach Lebensaltersdekade). Nur in den Hochkostenfällen mit N deutlich unter 100 könnte man so eine Aussage wie oben herauslesen mit 30-39 und nicht 20-29, oder irre ich mich da?
Hochkostenfälle
Die Sichtprüfung aller Verordnungen von Cannabinoiden für n = 62 Patientinnen sowie Patienten ergab, dass diese für 52 % der Leistungsausgaben nach § 31 (6) SGB V verantwortlich sind. Hierbei waren jedoch nicht alle Fälle mittels Sichtprüfung auswertbar. Im Einzelnen fällt auf, dass der Anteil von männlichen Patienten bis zu zehnfach höher liegt als der Anteil der weiblichen und dass Frauen in dieser Hochkostenfallgruppe erst ab dem Alter 30 bis 39 Lebensjahre Cannabinoide erhielten (siehe Abbildung 20).
Bleibt nur noch die Subgruppe dieser 62 Patienten die mit ADHS gesondert betrachtet wurden:
ADHS als Subgruppe der Hochkostenfälle
...
Im Einzelnen handelt es sich um drei Männer von 20 bis 29, zwei von 30 bis 39 sowie eine Frau dieser Altersgruppe und eine Frau der Altersgruppe 40 bis 49 Lebensjahre.
Kommt daher die 20 bis 29?

Ansonsten ein sehr interessanter Bericht, der sich vor allem mit der Versorgungsstabilität beschäftigt. Ein Mißbrauch wird in diesem Bericht nirgends vermutet.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Das finde ich auch erwähnenswert (S66):
Weiterhin wurden für Cannabis bisher 378 mögliche Arzneimittelwechselwirkungen bei drugs.com
dokumentiert3, d.h. 24 schwere sowie 354 mittelschwere (drugs.com, 2020)
über Wechselwirkung mit dem Verweis auf https://www.drugs.com/drug-interactions/cannabis.html
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Drei
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Drei »

Martin Mainz hat geschrieben: Do 11. Mär 2021, 15:33 Ansonsten ein sehr interessanter Bericht, der sich vor allem mit der Versorgungsstabilität beschäftigt. Ein Mißbrauch wird in diesem Bericht nirgends vermutet.
Haben wir den gleichen Bericht gelesen?

S. 48:
Zudem weist die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) bei hohen Verordnungsmengen unverarbeiteter Blüten auf einen möglicherweise vorliegenden missbräuchlichen Konsum von Cannabis hin (AMK, 2020). Die höchste verordnete Menge in der Auswertung der Daten der BKK Mobil Oil auf einem Btm-Rezept betrug 620 g Cannabisblüten bei einer Tagesdosis von 20 g (= 20.000 mg) für
31 Tage, verordnet von einer allgemeinmedizinischen Praxis.
Diese Mengen sind mit einer arzneilichen Anwendung definitiv nicht mehr zu erklären, da im staatlichen Programm der Niederlande die meisten Patientinnen und Patienten mit Tagesdosen von 0,62 bis 0,82 g (= 620 bis 820 mg) auskamen (Hoop et
al., 2018). Es wirft Fragen zur Qualifikation des API und Verantwortung von Apotheken im Rahmen einer rationalen Nutzung der Therapieoption Cannabisblüten auf.
Beachtet man die Stellungnahme der DGPPN zum Gesetz „Cannabis als Medizin“, so
rät diese vom therapeutischen Gebrauch der Darreichungsform Cannabisblüten ab,
da Erkenntnisse aus den Vereinigten Staaten von Amerika vorliegen, dass Jugendliche in bis zu 20 % der Fälle deren illegal konsumiertes Cannabis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des „Medizinischen Cannabis-Programms“ käuflich erworben haben (DGPPN, 2016)
S. 65:
Eine Notwendigkeit der Darreichungsform Cannabisblüten zur Inhalation stellten
viele Fachgesellschaften bereits während des Gesetzgebungsverfahrens als nicht
mehr zeitgemäß in Frage. Einerseits, weil unverarbeitete Blüten an Jugendliche weiterverkauft werden könnten, andererseits weil das schnelle Anfluten im ZNS nach
Inhalation eine iatrogenen Sucht fördern könnte (ABDA, 2016; BÄK, 2016; DGAI,
2016; DGPPN, 2016; DPhG, 2017).
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Da war einer schneller.
Die zitierten Stellen sind mir auch aufgefallen.
Finde jedoch, das sich das in den Presseberichten wesentlich dramatischer
liest, als im PDF.
"Gestaltungsspielraum" der Presse halt.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Ja die Stellen hab ich auch gelesen, aber wie Wurlitzer sagt, fand ich das auch nicht so dramatisch. Die Stellen die du rausgesucht hast, sind genau die an denen sich der Artikel aufhängt. Dabei sind es sind 82 Seiten. Und das mit der Alterbehauptung konnte ich trotzdem nicht nachvollziehen. Die 620g sind natürlich krass :mrgreen: aber scheinbar ja auch eher ein Einzelfall zu sein.
moepens
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von moepens »

Dass im Bericht selbst die Forderung nach einem AMNOG-Prozess aufkommt (S.29) ist unüblich und mit dem Interesse des Geldgebers zu erklären. Dieselbe Forderung kam vor 2 Jahren seitens der AfD: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/082/1908278.pdf
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Cannabis-Report 2020 - Glaeske: „Cannabis ist kein Wundermittel!“

... Abschließend sprechen die Autoren des Cannabis-Reports 2020 einige Empfehlungen aus, mit denen die Anwendung von Cannabinoiden im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung auf eine rationalere Basis gestellt werden könnte. So raten sie dazu, eine Einschränkung der Verordnung auf Ärzte mit besonderer Sachkunde bzw. Facharztweiterbildung anzustreben. Ein eigenes Rezeptformular (C-Rezept) für die Verordnung von Cannabinoiden analog dem T-Rezept könnte der Ärzteschaft außerdem den Status einer zumeist experimentellen Therapie besser verdeutlichen. Außerdem sollte die Anwendung von Cannabisblüten auf klinische Zulassungsstudien beschränkt werden. Angesichts ihrer Befunde werde die Forderung nach einer Nutzenbewertung der gesamten Cannabis-Anwendungspalette immer lauter, schreiben die Experten weiter. „Cannabis ist schließlich kein Wundermittel!“, fasst Glaeske zusammen. Er spricht sich deshalb nachdrücklich dafür aus, wie bei allen neuen Arzneimitteltherapien schnellstens eine AMNOG-Prüfung beim gemeinsamen Bundesausschuss nachzuholen.

Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... dermittel/
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Medizinisches Cannabis wird zu 96 Prozent von Ärzten in Westdeutschland verschrieben
  • Der Markt für medizinisches Cannabis boomt. Einer Analyse des Anbieters Cannamedical zufolge ist die Verteilung in Deutschland allerdings sehr ungleich.
  • Die legale Medizin wird demnach vor allem in Westdeutschland verschrieben und verkauft, Spitzenreiter ist Bayern.
  • Das Unternehmen verkauft mehr als 100 Kilogramm Cannabis pro Monat zu medizinischen Zwecken. Der Markt soll allein in Deutschland milliardenschwer sein.
https://www.businessinsider.de/wirtscha ... schrieben/

Interessant, vor allem, dass Bayern Spitzenreiter ist... dabei behaupten doch alle, dass es "gerade in Bayern so schwer / schwierig" sei, an medizinisches Cannabis zu kommen.
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Drei
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Drei »

Cookie hat geschrieben: Mi 24. Mär 2021, 07:50Interessant, vor allem, dass Bayern Spitzenreiter ist... dabei behaupten doch alle, dass es "gerade in Bayern so schwer / schwierig" sei, an medizinisches Cannabis zu kommen.
Komme aus Bayern und es ist hier wirklich unglaublich schwierig. Die Patienten hier scheinen einfach mehr zu kämpfen, weil der Repressionsdruck so hoch ist.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

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Cannabis als Medizin in Deutschland: Wenn herkömmliche Therapieansätze versagen

Seit März 2017 darf Cannabis (Hanf) schwerkranken Menschen auf Rezept verschrieben werden, um deren Lebensqualität zu verbessern. Zwei Wirkstoffe der Hanfpflanze sind dabei ausschlaggebend, um die gewünschten Effekte zu erzielen: THC und CBD. Landläufig wird Cannabis mit THC (Tetrahydrocannabinol) gleichgesetzt. THC besitzt psychoaktive Wirkungen. Im Gegensatz dazu zeitigt CBD (Cannabinol), eine Substanz derselben Pflanze, keinerlei berauschende Effekte. Beide Wirkstoffe sind in vielen Darreichungsformen erhältlich.

[..]

Fazit

Bei den Erfolgen von Medizinalhanf stimmt es nachdenklich, warum Cannabis nur in besonders schweren Fällen verschrieben werden darf. Bei einer Öffnung auch für minder schwere Fälle könnte Millionen von Menschen eine lange Leidenszeit erspart bleiben.


https://www.wochenblatt.de/lokales/rege ... gen-618635
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