Cannabis vs Corona

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Allgemeine Umfrage zu Cannabis und Corona

Beitrag von Cookie » Fr 10. Apr 2020, 16:39

Allgemeine Umfrage zu Cannabis und Corona

Centre for Drug Research der Goethe-Universität will es wissen

Vor zwei Tagen startete eine Umfrage der Hochschule Merseburg bezüglich der persönlichen Erkenntnisse erkrankter Covid-19-Patienten mit Marihuana. Jetzt macht die Goethe-Universität aus Frankfurt weiter und möchte von Menschen in einer Umfrage erfahren, wie sich die allgemeine Situation in der Krisenzeit verändert hat. Eine allgemeine Umfrage zu Cannabis und Corona wurde gestartet.


https://hanfjournal.de/2020/04/10/allge ... nd-corona/

Habe teilgenommen :P!

Da wird an einer Stelle gefragt, ob sich der Preis von Cannabis geändert hat vor und seit "Corona"... das weiß ich ehrlich gesagt nicht (mehr), weil ich seit Jahren Selbstversorger bin. Kann man aber zum Glück leer lassen.

Link zur Umfrage: https://limesurvey.uni-frankfurt.de/lim ... =Y&lang=de
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Hans Dampf
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Re: Allgemeine Umfrage zu Cannabis und Corona

Beitrag von Hans Dampf » Fr 10. Apr 2020, 18:31

Betrifft ja eigentlich nur Corona-Patienten...
Hab auch mitgemacht, aber den Eindruck gar nicht zum Zielpublikum zu gehören...
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Re: Allgemeine Umfrage zu Cannabis und Corona

Beitrag von Cookie » Fr 10. Apr 2020, 18:41

Hans Dampf hat geschrieben:
Fr 10. Apr 2020, 18:31
Betrifft ja eigentlich nur Corona-Patienten...
Hä? Nein. Aber Dich betrifft es wirklich nicht, da Du "Patient" bist - allerdings Cannabis-Patient ;).
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Martin Mainz
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Do 30. Apr 2020, 16:07

Erste Ergebnisse der Cannabis und Covid-19-Studie

Anfang des Monats startete die Hochschule Merseburg eine Online-Umfrage bezüglich der Erfahrungen von Covid-19-Betroffenen mit einer Cannabisselbstmedikation. Prof. Dr. phil. habil. Gundula Barsch teilt jetzt bereits einige der dort eingegangenen Aussagen auf dem Web-Portal www.freies-ganja.de und veröffentlicht dort auch die bereits ausgewerteten Antworten der Teilnehmer zusammengefasst. Auch wenn die Untersuchung erst am Anfang steht, möchte man jetzt schon mit jedem Interessierten über das bisherige Fazit diskutieren, das noch viele Fragen offenlässt.
...
So konnte bislang festgestellt werden, dass anfänglich fast 600 Personen an der Umfrage teilnahmen, doch ein Großteil während der Beantwortung den Stecker zog. Somit stehen aktuell nur 96 komplett ausgefüllte Fragebögen zur Untersuchung parat, die von Menschen in einem Alter zwischen 20 und 69 Jahren bearbeitet wurden. Nur 13 Prozent Frauen machten hier vollständig mit.
...
Von den Menschen, die ihre Covid-19-Infektion näher beschrieben und zum Zeitpunkt der Umfrage bereits getestet wurden, erklärten 9 Prozent einen nicht merklichen Befall, 22 Prozent besaßen milde Symptome und 22 Prozent mittelschwere Auswirkungen. Keiner der Mitwirkenden wurde bis zu diesem Zeitpunkt stationär aufgenommen, damit also auch nicht intensivmedizinisch betreut. Somit befasst sich die Studie im aktuellen Moment nur mit Ungetesteten als auch mit Covid-19-Getesten, die leichte bis mittelschwere Krankheitssymptomen besaßen.


Quelle: https://hanfjournal.de/2020/04/29/erste ... 19-studie/
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Wurlitzer1920
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Wurlitzer1920 » So 3. Mai 2020, 15:24

Covid-19-Infektion und Cannabis
Hilft Cannabis bei Covid-19-Infektion und ändert sich der Drogengebrauch durch den Lockdown – Zwei Umfragen

Der neuartige Erreger Covid-19 kann durch seine hohe Infektiosität zu einer Gefahr für alle Menschen werden. Besorgniserregend ist zugleich, dass bisher keine standardisierten Behandlungsmöglichkeiten bekannt sind, mit denen Krankheitsverläufe gemildert und verkürzt, Heilungsprozesse unterstützt oder die Entwicklung schwerer Verläufe ausgebremst werden könnten. Ob Symptome nach einer Infizierung überhaupt in Erscheinung treten und wie heftig sich diese entwickeln hängt vor allem von der Funktionsfähigkeit des eigenen Immunsystems ab.
Covid-19-Infektion und Cannabis......

https://blogs.taz.de/drogerie/2020/05/0 ... -cannabis/

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie » Sa 9. Mai 2020, 09:03

Schützt Cannabis vor dem Coronavirus?

Kanadische Forscher vermuten, dass die Heilpflanze möglicherweise vor dem neuen Coronavirus schützt. Ihre Ergebnisse sind Teil der Forschung über die Verwendung von Cannabis zur Behandlung von Krebs und Morbus Crohn.

Bei der Suche nach einem Impfstoff oder einem Medikament gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verfolgen Forscher derzeit sowohl traditionelle als auch weniger traditionelle Wege.

[..]

Und jetzt kommt aus Kanada die Meldung, dass bestimmte Wirkstoffe in der psychoaktiven Droge Cannabis auch den Schutz von Zellen gegen das Coronavirus erhöhen könnten. Falls die Studie verifiziert werden sollte, könnte Cannabis demnach auf ähnliche Weise wie Nikotin wirken.

"Die Ergebnisse zu COVID stammen aus unseren Studien zu Arthritis, Morbus Crohn, Krebs und anderen", sagt Dr. Igor Kovalchuck, Professor für Biowissenschaften an der Universität Lethbridge, in einer E-Mail an die Deutsche Welle.


https://www.dw.com/de/sch%C3%BCtzt-cann ... a-53371833
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Martin Mainz
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Sa 9. Mai 2020, 09:43

Kanadische Forscher: Cannabis schützt möglicherweise vor dem Coronavirus

Wie bei der vermuteten Wirkung von Nikotin auf das Coronavirus gehen die Forscher davon aus, dass einige Cannabis-Inhaltsstoffe die Fähigkeit des Virus verringern, in die Zellen der Lunge zu gelangen, wo es sich festsetzt, vermehrt und verbreitet.

In einem bislang nicht von Forscherkollegen geprüften Artikel ("peer review") auf preprints.org schreiben Kovalchuck und seinen Kollegen, dass ihre speziell entwickelten Cannabis-Stämme das Eindringen des Virus in den menschlichen Körper wirksam verhindern.

Das Coronavirus benötigt einen "Rezeptor", um in eine menschliche Wirtszelle einzudringen. Dieser Rezeptor ist als "Angiotensin-konvertierendes Enzym II" oder ACE2 bekannt. ACE2 findet sich im Lungengewebe, im Mund- und Nasenschleim, in den Nieren, in den Hoden und im Magen-Darm-Trakt, schreiben sie.

Laut ihrer Theorie könnte es sein, dass Cannabioide den ACE2-Spiegel in diesen "Gateways" verändern. Der menschliche Wirt wäre damit weniger anfällig und verletzlich gegenüber dem Virus. So könnte sich grundsätzlich das Infektionsrisiko verringern. "Wenn sich kein ACE2 im Gewebe befindet, kann das Virus nicht eindringen", erläutert der Biologieprofessor Kovalchuck.
...
Die Kanadischen Forscher haben über 800 neue Cannabis sativa-Varianten mit hohen CBD-Werten entwickelt und bei ihnen 13 Extrakte identifiziert, die ihrer Meinung nach die ACE2- Werte in diesen menschlichen Gateways modulieren. "Unsere Sorten haben einen hohen CBD- oder ausgewogenen CBD/THC-Gehalt, weil man eine höhere Dosis verabreichen kann und die Menschen nicht durch die psychoaktiven Eigenschaften von THC beeinträchtigt werden", so Kovalchuck.


Quelle: https://www.focus.de/wissen/natur/poten ... 70860.html
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Hans Dampf
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Hans Dampf » Sa 9. Mai 2020, 10:16

Wenn der Artikel die gleiche Qualität hätte wie die Kommentare der Leser des Fokus, dann wäre es des Lesens nicht wert.
Finde ihn aber ganz informativ.
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Sa 9. Mai 2020, 13:28

Die haben im Prinzip den Artikel aus der TAZ, den Wurlitzer schon gepostet hatte, übernommen. Ich hab aber noch ein paar Ausschnitte zitiert, die ich ganz interessant fand. Ich hab auch mal die Studie selbst angefangen zu lesen, aber pfffff, das ist echt anstrengend :ugeek:
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Mo 11. Mai 2020, 10:35

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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Di 19. Mai 2020, 10:21

Und noch ein Spätzünder zum Thema (steht aber auch nix Neues drinne):

https://www.merkur.de/welt/coronavirus- ... 68323.html
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Cookie » Sa 30. Mai 2020, 09:16

Kiffen gegen Corona - was ist dran?

Erst Nikotin, jetzt auch noch Cannabis. Nimmt man beides zusammen, ist man bei einem veritablen Joint. Französiche Forscher haben verlauten lassen, dass Nikotin gegen das neuartige Coronavirus helfen könnte. Laut einer kanadischen Studie gilt das auch für Wirkstoffe der psychoaktiven Droge Cannabis. Doch das ist natürlich noch lange kein Grund, sich in die Illegalität zu begeben ...


https://www.mdr.de/brisant/cannabis-hil ... a-100.html

Es kommt zwar "sehr spät", aber das Bild zum Artikel fand ich trotzdem gut ;).
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Hans Dampf » So 31. Mai 2020, 00:20

Cookie hat geschrieben:
Sa 30. Mai 2020, 09:16
Kiffen gegen Corona - was ist dran?

Erst Nikotin, jetzt auch noch Cannabis. Nimmt man beides zusammen, ist man bei einem veritablen Joint. Französiche Forscher haben verlauten lassen, dass Nikotin gegen das neuartige Coronavirus helfen könnte. Laut einer kanadischen Studie gilt das auch für Wirkstoffe der psychoaktiven Droge Cannabis. Doch das ist natürlich noch lange kein Grund, sich in die Illegalität zu begeben ...


https://www.mdr.de/brisant/cannabis-hil ... a-100.html

Es kommt zwar "sehr spät", aber das Bild zum Artikel fand ich trotzdem gut ;).
Dafür ist der Inhalt umso falscher. Da wird mal schnell alles durcheinander geworfen.
Aber immerhin im Grundtenor positiv...
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Cookie » Do 25. Jun 2020, 12:23

UN befürchten mehr Drogenkonsum wegen Coronakrise

Dass in der Krise vermehrt zu Drogen gegriffen wird - der UN bereitet das Sorge. Aber die Coronakrise könnte auch ein wachsendes Angebot zur Folge haben.

Als Folge der Coronakrise befürchtet das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) einen Anstieg beim Drogenkonsum.

Nach bisherigen Erfahrungen sei steigende Arbeitslosigkeit - wie in dramatischer Weise in der aktuellen Krise - immer verbunden gewesen mit einem Plus beim Griff zu Drogen, so die Behörde in ihrem Jahresbericht, der in Wien vorgestellt wurde. «Die Covid-19-Krise und der wirtschaftliche Abschwung drohen die Drogengefahren noch weiter zu verschärfen», sagte UNODC-Generaldirektorin Ghada Waly.

[..]

Die meisten von ihnen nehmen Haschisch. 35,6 Millionen Süchtige litten an von Drogen verursachten Gesundheitsbeschwerden. Der Markt sei durch die Vielfalt der rund 500 Designer-Drogen wie Fentanyl unübersichtlich geworden, hieß es.


https://www.obermain.de/ueberregional/b ... 179,841148

Die meisten nehmen Cannabis. "Haschisch" ist nur eine von vielen Darreichungsformen... aber wem sag ich das.

Zumindest was Cannabis betrifft gäbe es da eine Lösung. Nix Designer-Droge, Natur pur.
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Wurlitzer1920 » Mi 22. Jul 2020, 18:04

Forscher sind zuversichtlich - Cannabis könnte Corona-Medizin werden

Wissenschaftler untersuchen, ob CBD als Mittel gegen Corona-Symptome eingesetzt werden kann. Erste Versuche seien Erfolg versprechend.

Einige Forscher suchen derzeit an einem eher ungewöhnlichen Ort nach einem Corona-Heilmittel: in Hanfpflanzen. Diese sollen Eigenschaften aufweisen, die möglicherweise gegen Infektionen des Virus helfen könnten, zitiert «Forbes» aus einem Bericht von US-Wissenschaftlern. Möglicherweise könne das nicht psychoaktive CBD sogar als Antiviren-Medikament benutzt werden.

«Jüngste Berichte lassen vermuten, dass eine akute Corona-Infektion mit einem Zytokin-Protein verbunden ist, das zu den Symptomen Fieber, Husten und Muskelschmerzen beiträgt», heisst es in dem Bericht. Diese extremen Fälle von Entzündungen könnten zu schweren Lungenentzündungen führen, die die Lungen verstopfen und das Atmen erschweren oder unmöglich machen.
Kampf gegen Lungenfibrose
...
Daneben sagen die Forscher allerdings auch, dass CBD möglicherweise auch direkt gegen Corona-Folgen eingesetzt werden könnte. Dies hätten Tierversuche gezeigt. Spezifisch geht es in den Studien um die Behandlung von Lungenfibrose – dabei wird verstärkt Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen gebildet, wodurch die Lunge verhärtet und vernarbt und damit die Atmung erschwert wird. Lungenfibrose ist ein relativ häufiges Merkmal einer schwereren Corona-Infektion.

Nebst CBD würden auch mit THC Tests durchgeführt, von denen sich die Forscher einiges versprechen. Allerdings verursache THC teilweise starke Nebenwirkungen, wonach Tests mit CBD fast keine Nebenwirkungen zeigen würden.


https://www.blick.ch/news/ausland/forsc ... 06237.html

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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Cookie » Do 20. Aug 2020, 15:07

Studie: Cannabis als Behandlungsmöglichkeit von Covid-19

Einer Studie der Hochschule Merseburg zufolge deuten die Ergebnisse einer aktuellen Online-Befragung darauf hin, dass Cannabis Covid-19-Patienten eine nebenwirkungsarme Linderung ermöglichen und den Krankheitsverlauf abschwächen kann. An der anonymen Online-Umfrage nahmen Personen teil, die ein positives Testergebnis zu Covid-19 erhalten und keinerlei oder mehr oder weniger starke Krankheitssymptome entwickelt hatten und zur Behandlung Cannabis nutzten. Die Befragung startete in der Hochphase der Pandemie-Maßnahmen am 01.04.2020 und wurde am 26.06.2020 beendet.
...
Insgesamt haben sich 899 Personen für die Online-Befragung interessiert und 162 Personen die komplette Umfrage beantwortet. Davon konnten 77 Personen nachweisen, tatsächlich an Covid-19 erkrankt zu sein. Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 35 Jahre – die älteste Person 69 Jahre, die jüngste 24 Jahre – alt.


https://www.hanf-magazin.com/wissenscha ... -covid-19/
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Martin Mainz
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Di 15. Sep 2020, 10:21

Cannabis könnte im Kampf gegen Corona helfen - Forscher mit wichtigen Erkenntnissen

Neue Forschungsergebnisse aus den USA könnten nun einen bahnbrechenden Erfolg im Kampf gegen Corona bedeuten. Den Studien zufolge könnte Cannabis das Potenzial besitzen, Corona-Erkrankten vor akutem Lungenversagen (ADRS) zu schützen. Lungenversagen ist eine tödliche Komplikation bei einer schweren Covid-19-Erkrankung.
...
Die Forscher haben für ihre Studie Mäusen ein Gift verabreicht. Dieses ruft eine Reaktion des Immunsystems hervor, die zu Lungenversagen führt. Im nächsten Schritt spritzten die Wissenschaftler den erkrankten Mäusen den Cannabis-Stoff THC - mit der Folge: 100 Prozent der Mäuse überlebten das Lungenversagen.


Quelle: https://www.hna.de/wirtschaft/corona-ca ... 43311.html

English article: https://www.thestate.com/news/coronavir ... 21785.html
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Hanfkraut » Di 15. Sep 2020, 20:54

.... Wollte ich auch gerade hier posten :P
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

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Martin Mainz
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von Martin Mainz » Do 22. Okt 2020, 15:04

CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden

Schon seit Beginn der globalen Corona-Pandemie forschen verschiedene Wissenschaftler an den möglichen Vorteilen, die eine Behandlung mit in Cannabis enthaltenen Wirkstoffen verspricht. Zuletzt machte die Untersuchung an Mäusen Schlagzeile, die davon berichtete, dass einhundert Prozent mit THC behandelter Mäuse ein künstlich hervorgerufenes Akutes Lungenversagen überlebten, was im Kampf gegen Covid 19 Hoffnung schürte. Nun gibt es die nächsten Forschungsergebnisse des Dental College of Georgia und des Medical College of Georgia der Augusta University, wo erneut Cannabidiol – also CBD – eine nicht zu verachtende Wirksamkeit gegen die Symptome einer Sars-CoV-2-Erkrankung aufzeigte. CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden.
...
Apelin arbeitet zusammen mit dem Angiotensin-konvertierendes-Enzym-2-Rezeptor (ACE2), um den Blutdruck zu kontrollieren, doch genau dieser Rezeptor wird von Covid-19 dazu genutzt, um in die menschlichen Zellen einzudringen.
...
Die Autoren der Studie stellten jetzt fest, dass Behandlungen mit CBD es irgendwie ermöglichen, die Apelinproduktion in infizierten Körpern wieder anzutreiben, die Lunge zu schützen und sogar einige der strukturellen Schäden zu reparieren, die Viren wie COVID-19 verursachen.


Quelle: https://hanfjournal.de/2020/10/21/cbd-a ... nschaeden/
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Re: Cannabis vs Corona

Beitrag von cannabis02 » So 25. Okt 2020, 08:14

Anzumerken ist aber auch, dass man dies nicht so interpretieren sollte, als wäre Cannabis vorbeugend gut gegen Covid-19. Wenn man es zu früh und nicht gezielt zur Behandlung einsetzt, könnte es den Verlauf verschlimmern, weil es dann das Immunsystem unterdrückt. Ich glaube, das wurde hier noch nicht so explizit erwähnt.
Aber ist trotzdem sehr interessant, dass THC eine mögliche Behandlungsmethode darstellen kann. Mal schauen, wie es noch weitergeht...
Liebe Grüße!
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Walter Ludin (*1945)

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