Sammlung Cannabis gegen Krebs

Sabine
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Spektrum "Krebs durch künstliches Cannabis"

Beitrag von Sabine » Mo 1. Jun 2015, 19:40

Wenn das so stimmt, noch ein weiterer Grund, diesen Dreck nicht zu sich zu nehmen

"Synthetische Cannabinoide, die als legale Ersatzstoffe für Cannabis auf dem Markt sind, verursachen DNA-Schäden."

http://www.spektrum.de/news/forscher-wa ... is/1343104

Sabine
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"Krebs schützt nicht vor Strafe"

Beitrag von Sabine » Di 9. Jun 2015, 05:44

"Hohenthanner vor Gericht
61-jähriger Hanf-Züchter: Krebs schützt nicht vor Strafe
Bei dem ehemaligen Maurer waren 2012 zeitgleich ein Kehlkopfkrebs und Tuberkulose festgestellt worden. Wegen der damaligen Tbc-Erkrankung, die inzwischen überwunden sei, habe keine Strahlenbehandlung stattfinden können, so der Verteidiger. Die Dosierung der seinem Mandanten verschriebenen Medikamente hätten nicht ausgereicht, um die Schmerzen des 61-Jährigen adäquat zu lindern, geschweige denn zu beheben. Noch heute, so berichtete der Frührentner, müsse er mit künstlicher Ernährung zurecht kommen, wie es mit seiner Krebserkrankung weitergehe, stehe noch in den Sternen."


http://www.wochenblatt.de/nachrichten/l ... t67,309999

Die letzten Worte des Richters an den Angeklagten sind nur noch widerwärtig und menschenverachtend. Selbst wenn es in dieser Gegend einen Arzt geben sollte, der einem beim Ausfüllen einer Ausnahmeregelung hilft, bei so einer kleinen Rente, die sogar bei der Geldauflage berücksichtigt wurde, könnte der Mann sich nie und nimmer Cannabis aus der Apotheke leisten.

Bild

Don Quischotte
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Don Quischotte » Fr 20. Nov 2015, 13:39

If you see the Cops, warn a brother

Fraagender

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Fraagender » So 29. Nov 2015, 13:38

Danke für die neuen Links. Hab die Liste aktualisiert. :)

Sabine
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sabine » Mo 21. Dez 2015, 14:42

"Das therapeutische Potential von Cannabis: Wie Marihuana bei Tumorzellen verursacht, dass sie „Selbstmord“ begehen

Das therapeutische Potenzial von Cannabis scheint grenzenlos. Christina Sanchez, ein Molekularbiologin der „Compultense-Universität“ in Madrid, hat die molekulare Wirkung von Cannabinoiden schon mehr als 10 Jahre studiert. Während dieser Zeit hat sie und ihre Kollegen gesehen, dass Tetrahydrocannabinol oder THC genannt, die primäre psychoaktive Komponente von Cannabis, bei Tumorzellen "Selbstmord" induziert, während gesunde Zellen unbeschadet bleiben."


http://www.epochtimes.de/gesundheit/can ... 93422.html

Sabine
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sabine » So 3. Jan 2016, 10:32

Ein neues Video

http://www.focus.de/gesundheit/videos/u ... 80607.html


Verdammt, wann kommt unsere Regierung endlich in die Puschen :evil:

Lasst alle an (Krebs) Erkrankten, die es ausprobieren wollen, Cannabis zu sich nehmen und quält sie nicht zusätzlich mit Strafverfolgung.
Soviel Fasten, Beichten, Kreuzwegandacht, Rosenkranz beten und was die katholische Kirche sonst so alles an Bussmöglichkeiten anbietet, werden Gröhe, Mortler und im Hintergrund Beteiltigte zeitlich gar nicht mehr erledigen können für die Vielzahl an Leid und Tod, welches sie durch Ablehnung und Verzögerung erschaffen.

Sabine
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sabine » Mo 4. Jan 2016, 15:40

Ein vorsichtig positiver Artikel des Berliner Kuriers

"Der Krebs-Killer aus der Hasch-Plantage
Kiffen für mehr Gelassenheit! Wer „Gras“ raucht, sucht das Rauschgefühl. Aber Cannabis ist scheinbar nicht nur eine Alltagsdroge, sondern ein wahres Wundermittel. Denn das aus der Hanfpflanze gewonnene Pulver soll auch direkt zur Krebsheilung beitragen. Das hat das US-Gesundheitsministerium jetzt offiziell bestätigt."


http://www.berliner-kurier.de/news/pano ... e-23253420

Fraagender

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Fraagender » Mi 20. Jan 2016, 18:49

Edit: Hat sich erledigt.
Zuletzt geändert von Fraagender am Do 9. Jun 2016, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.

Sanne
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sanne » Mo 25. Jan 2016, 15:26

Hallo,
hoffe bei dir richtig zu sein und noch mehr hoffe ich auf seriöse Hilfe. Ohne jetzt auf meine ganze Geschichte einzugehen (kann ich aber gerne nachholen) bitte ich um Hilfe. Ich brauche wirklich dringend das cannabisöl ("Rick simpsen"). Ich habe leider überhaupt keine Ahnung wo ich auf seriöse Weise die Blüten oder/und Blätter zur Selbstherstellung bekomme bzw. was natürlich noch besser wäre, das fertig hergestellte Öl. Es sind so viele Anbieter mit so dermaßen unterschiedlichen Preisen und mit Sicherheit nicht alle fair. Dazu kommt, dass mir empfohlen wurde CBD-Öl zu nehmen, andere sagen THC kann nur wirken. Und wie viel Prozent sollte das Öl mindestens haben? Die Gesetze zu THC kenne ich. Die Zeit drängt SEHR, kann mir BITTE jemand helfen?
Ganz lieben herzlichen Dank,
Sanne

Sabine
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sabine » Mo 25. Jan 2016, 16:53

Hi Sanne !

Das mit dem seriös ist eine Sache, was aber momentan wesentlich hinderlicher ist, ist die Legalität.

Alles was Du im Internet bestellen kannst rund ums RC-Öl, ist in Deutschland illegal !

Die einzigste Möglichkeit zur Zeit ist = einen Arzt finden, mit dem man eine Ausnahmegenehmigung beantragt, hoffen, das die Apotheken Cannabis vorrätig haben und dann das Öl selber herstellen. Allerdings braucht man dazu sehr viel Cannabis und da ist dann die Frage, ob man soviel genehmigt bekommt.

Könnte selber das RC-Öl gebrauchen, habe aber keine Chance auf eine Ausnahmegenehmigung, da es mir trotz "unheilbar" relativ gut geht. Daher nutze ich seit Beginn diesen Jahres ein CBD-Extrakt. Inwiefern es auf meine Krebsgeschehen Einfluss hat, kann ich und auch meine Ärzte nicht beurteilen. Fakt ist, meine große Lebermetastase ist um die Hälfte kleiner geworden, seit ich CBD nehme UND Antikörper (+ Tablettenchemo) bekomme.

Sorry, so wirklich geholfen ist Dir damit ja nicht, aber soweit ich weiss, dürfen wir hier Dir öffentlich auch keine illegalen Tipps geben.

Doc_A
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Doc_A » Sa 30. Jan 2016, 11:34

Mit den RSOs gibt es ein Problem. (Ein Punkt, bei dem der Herr Thomasius völlig recht hat.)

Man weiß nicht, was drin ist. Die Zusammensetzung jedes einzelnen Öls im Fläschchen unterscheidet sich. Man weiß nicht, welches Rohmaterial verwendet wurde (jede einzelne individuelle Pflanze hat ein eigenes individuelles Wirkstoffprofil) und verschiedene Herstellungsmethoden könnten einen leichten Einfluß auf die Zusammensetzung haben (Extraktionstemperatur/Löslichkeiten/Reinheit).

Das Rick-Simpson-Öl gibt es nicht.
:shock:

Fraagender

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Fraagender » Sa 30. Jan 2016, 14:18

Doc_A hat geschrieben:Mit den RSOs gibt es ein Problem. (Ein Punkt, bei dem der Herr Thomasius völlig recht hat.)

Man weiß nicht, was drin ist. Die Zusammensetzung jedes einzelnen Öls im Fläschchen unterscheidet sich. Man weiß nicht, welches Rohmaterial verwendet wurde (jede einzelne individuelle Pflanze hat ein eigenes individuelles Wirkstoffprofil) und verschiedene Herstellungsmethoden könnten einen leichten Einfluß auf die Zusammensetzung haben (Extraktionstemperatur/Löslichkeiten/Reinheit).

Das Rick-Simpson-Öl gibt es nicht.

Man kann die Sache natürlich auch verkomplizieren!

Rick Simpson hat Sorten mit viel THC verwendet - also alles was als "Rauschhanf" bekannt ist. Wenn man noch etwas tiefer in die Materie eindringt, "muss" man wissen dass er "Indica"-Sorten dafür verwendet hat. Fertig!

Untersuchungen haben gezeigt dass THC Krebs bekämpft. Fertig!

THC-A wird durch Erhitzen in THC umgewandelt. Rick Simpson nimmt einen Reiskocher - Fertig! siehe Edit unten!!!

Natürlich ist jedes Öl unterschiedlich wenn man sich die weiteren Bestandteile wie z.B. CBD oder CBN, CBG etc ansieht - aber im Grunde geht es bei Rick Simpson Öl um THC... Fertig! :D

Wenn man nach neuesten Untersuchungen geht, weiß man dass CBD auch Krebs bekämpft und am besten in Kombination mit THC verwendet wird. Also könnte man die Rick Simpson Methode auch für "1:1" (THC:CBD) Sorten verwenden - Fertig!

Es ist nicht alles so kompliziert wie es "Zweifler" gerne hinstellen.

EDIT: Die Dauer und Höhe der Hitze beim Reiskocher reicht wohl doch nicht aus um das gesamte THCA in THC zu wandeln. Es soll bei etwa 50% des THCA's liegen. Um es komplett umzuwandeln ist eine gewisse Hitze über eine gewisse Dauer nötig. Im Internet (vor allem viel auf uk420.com) nehmen die meisten dafür einen Elektro-Ofen. Quelle: http://www.uk420.com/boards/index.php?showtopic=367953 und: https://skunkpharmresearch.com/decarboxylation/
Mann muss auch darauf achten das Material nicht zu lange zu erhitzen, sonst wandelt sich das wertvolle THC in CBN um!

Das Ganze nennt sich "Decarboxylation"
Zuletzt geändert von Fraagender am So 29. Mai 2016, 12:57, insgesamt 2-mal geändert.

Doc_A
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Doc_A » Sa 30. Jan 2016, 14:51

Die Recherchen der 3Sat-Reporterin zur Sendung vorgestern haben gezeigt, daß es eben leider nicht so einfach ist. Du redest von "einfach" und "fertig!". Das RSO hat nur bei einem Teil der Patienten angeschlagen. Weißt Du warum? (Bitte keine Spekulationen, sondern Fakten) Du redest von "Indica" und anderer Stelle von THC. Ist in Nicht-Indicas kein THC vorhanden? Warum soll es mit denen denn nicht gehen?

Die Sache ist kompliziert. Es wird eine Sisyphus-Arbeit sein, die ganzen Details wie Krebsart, Stadium, Wirkstoffkombinationen und die Wirkung auf die individuelle Biochemie der Patienten zu erforschen.

Die Schweinerei ist, daß a) nicht seriös und intensiv geforscht wird und b) erwachsene Patienten nicht selbst entscheiden können, wie sie behandelt werden.
:shock:

Fraagender

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Fraagender » Sa 30. Jan 2016, 19:06

Dass das RSO nicht bei allen Patienten geholfen hat ist absolut richtig. Das möchte ich auch gar nicht in Frage stellen.

Es gibt aber eine Reihe von Krebserkrankungen bei denen sich gezeigt hat dass man gute Chancen hat:

- Prostata Krebs
- Leber Krebs
- Hautkrebs
- Hirntumore
- Lungenkrebs
- Brustkrebs
- Leukämie
(u.U. auch Gebährmutterhalskrebs)

Es scheint noch eine Reihe weiterer Krebserkrankungen zu geben bei denen "Hanföl" hilft.

Ich weiß natürlich nicht warum es bei manchen wirkt und bei manchen nicht. Die "CBD Crew" hat auf ihrer Homepage eine wohl wichtige Info mit der ich persönlich aber wenig anfangen kann - nämlich:

"Now we’ve found that Cannabidiol works with many kinds of aggressive cancers — brain, prostate — any kind in which these high levels of ID-1 are present."

"... any kind in which these high levels of ID-1 are present"... nun müsste man wissen was mit ID-1 gemeint ist und welche Krebsarten damit gemeint sind. Allerdings geht es hier um die Wirksamkeit von CBD und nicht THC.

Natürlich muss man jeden warnen der denkt es sei ein Allheilmittel für jeden Krebs in jedem Stadium.

Es wäre überaus interessant zu wissen, was Rick Simpson in Erfahrung brachte - ich meine damit welche Patienten er mit Erfolg behandelt hat und welche nicht. Meines Wissenstandes nach hat Rick Simpson bei 70% der Patienten ein positives Ergebnis (Krebs wurde geheilt).

Natürlich eignet sich jede Art von Cannabis die viel THC enthält. Ich wollte damit nur sagen, wenn man nach Rick Simpson geht, nimmt man eben Indicas- auch wegen ihrer beruhigenden Wirkung und somit gibt es eben schon DAS Rick Simpson Öl. Mit Sativas soll es komplizierter sein die Wirkung zu "verkraften", weil sie mehr Energie geben und man nur schwer innerlich zur Ruhe kommt.

Mit einem hast du auf jeden Fall recht. Niemand sollte der Zugang zu RSO verwehrt werden, der die Hoffnung haben "kann" sich damit heilen zu können.

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bushdoctor
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von bushdoctor » So 31. Jan 2016, 19:34

Fraagender hat geschrieben:
"... any kind in which these high levels of ID-1 are present"... nun müsste man wissen was mit ID-1 gemeint ist und welche Krebsarten damit gemeint sind.
ID-1 ist eine Genexpression, die wohl bei bestimmten Krebszellen gerade in der "Ausbreitungsphase" (proliferation, "Metastasierung") aktiv ist: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17177845

Vielleicht hilft dieser deutsche Artikel auf dem Chirurgie-Portal zu etwas mehr Klarheit:
http://www.chirurgie-portal.de/news/201 ... mpfen.html

Fraagender

Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Fraagender » Mo 1. Feb 2016, 13:52

Danke Bushdoctor! :)

HDFUH
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von HDFUH » Fr 5. Feb 2016, 17:31

Patente mit Cannabis zur Krebs behandlung:

Phytocannabinoids for use in the treatment of breast cancer
http://www.google.com/patents/EP2768493A1?cl=en

PHYTOCANNABINOIDS FOR USE IN THE TREATMENT OF CANCER
http://www.faqs.org/patents/app/20140221469

Patent application title: Inhibition of Tumour Cell Migration
http://www.faqs.org/patents/app/20080262099
Werde auch du Mitglied bei einem der legendärsten Legalisierungsvereine Deutschlands. Einfach den Mitgliedsantrag ausfüllen und an uns schicken:
http://cannabiscolonia.de/wp-content/up ... ag-NEU.pdf

Sabine
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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sabine » Fr 19. Feb 2016, 16:00

" Bietet Cannabis neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs?

Seit Jahren hoffen Forscher, dass Cannabinoide wie THC das Wachstum von Krebszellen hemmen könnten. In Zellkulturen und bei Mäusen ist das mehrfach gelungen – ein Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
...
Die neuen Wirkstoffe, um die es in diesem Fall geht, sind Cannabinoide. Neu im Sinne von: nicht wissenschaftlich erforscht. Schon vor Jahrtausenden haben Menschen die Cannabispflanze auch als Heilmittel angewendet. Cannabinoide sind die Stoffe aus der Pflanze, die high machen – und die das Wachstum von Tumorzellen hemmen können.
Zumindest in Versuchen mit Krebszellen im Labor – der allerersten Stufe – hat das inzwischen wiederholt funktioniert. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr etwa zeigte, dass Dronabinol, synthetisch hergestelltes Tetrahydrocannabinol (THC) das Wachstum von Leukämiezellen bremste. In weiteren Laborversuchen haben Cannibinoide gegen Krebszellen verschiedenster Art gewirkt.

Bei einigen Krebsarten haben die Cannabinoide auch in Tierversuchen – der zweiten frühen Testphase – das Tumorwachstum gehemmt. Bei Mäusen halfen Cannabiswirkstoffe gegen Brustkrebs, der schon Metastasen bildete. Die Metastasen breiteten sich langsamer aus.
Auch Mäusen, denen Zellen aus Gliomen eingepflanzt wurden, halfen Cannabinoide. Wenn die Mäuse die Stoffe erhalten hatten, wirkten Bestrahlungen bei ihnen besser gegen den Krebs. Gliome sind aggressive Tumoren des Zentralen Nervensystems, meist treten sie im Gehirn auf. Auch bei Leberkrebs halfen Cannabinoide, auch hier bisher leider nur: in einem Versuch mit Mäusen."


http://www.welt.de/gesundheit/article15 ... Krebs.html


Hm, mein Mann nennt mich manchmal auch Maus, gilt das dann auch ? ;)

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Re: Sammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Sabine » Di 3. Mai 2016, 19:07

" Cannabis tötet Krebszellen ohne gesunde Zellen zu schädigen
Jüngste Studien sehen großes Potenzial von Cannabis in der Krebstherapie

„Das Besondere an Cannabinoiden bei der Bekämpfung von Krebszellen ist ihre Eigenschaft, nur bei Krebszellen und nicht bei gesunden Zellen einen programmierten Zelltod, sogenannte Apoptosen, auszulösen“, erklärt Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der „Medical Cannabis Declaration“. „Das unterscheidet Cannabinoide grundsätzlich von Standard-Chemotherapeutika, die starke Nebenwirkungen verursachen können, weil auch gesunde Zellen geschädigt werden.“
Alle bekannten Chemotherapeutika schädigen schnell wachsende Gewebe, sodass es zu den bekannten Nebenwirkungen wie beispielsweise Haarausfall, Übelkeit, Schädigungen der Blutbildung etc. kommt. Die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), die wichtigsten Inhaltsstoffe der Cannabispflanze, verschonen dagegen gesunde Zellen und wirken spezifisch gegen Krebszellen. Obwohl es schon seit den 90er Jahren Hinweise auf eine Krebshemmung durch Cannabis gab – Cannabisraucher hatten signifikant weniger Lungenkrebs, als von den Schadstoffen im Rauch zu erwarten gewesen wäre – wurde das Potenzial zur Krebsbekämpfung erst in den letzten Jahren entdeckt. Nun wird es weltweit intensiv erforscht.

Der gemeinnützige Verein „Medical Cannabis Declaration“ hat sich zum Ziel gesetzt, das medizinische Potenzial von Cannabis durch eine Informationskampagne in zehn Weltsprachen bekannt zu machen und Patienten den Zugang zu Cannabis als Medizin zu erleichtern. Finanziert wird die Kampagne durch Crowdfunding auf der bekannten Plattform Indiegogo: http://www.indiegogo.com/projects/say-y ... edicine--5

Vor wenigen Wochen publizierte die Fachzeitschrift „Current Oncology“ eine Sonderausgabe zu Cannabis in der Krebstherapie mit dem Titel: „Use of Cannabinoids in Cancer Care“. Dieses bislang umfassendste Dokument zeigt die vielen Facetten von THC und CBD bei der Krebsbehandlung.

Die Arbeitsgruppe von Burkhard Hinz an der Universität Rostock hat im April 2016 in einer Übersichtsstudie dargestellt, wie Cannabinoide Krebszellen angreifen (Originaltitel „Antitumorigenic targets of cannabinoids – current status and implications“). Im Ausblick schreiben die Autoren: „Betrachtet man das positive Risiko-Profil von Cannabinoiden, insbesondere das von CBD, könnte der Einsatz von Cannabinoiden ein wichtiges Behandlungsinstrument werden, von dem Krebspatienten stark profitieren“.

Ein weiterer Fachartikel, ebenfalls aus diesem Jahr, soll zeigen, wie intensiv aktuell das Thema Cannabinoide und Krebs untersucht wird. Unter dem Titel „Anticancer mechanisms of cannabinoids“ schreiben Guillermo Velasco und Kollegen von der Universität Madrid zusammenfassend: „Insgesamt lässt sich sagen, dass Cannabinoide das Absterben von Tumorzellen einleiten, die Blutgefäßneubildung (Angiogenese) hemmen und im Tiermodell Krebserkrankungen verhindern. Es gibt Anzeichen dafür, dass sie ähnliche Wirkung bei Patienten mit Hirntumoren (Glioblastom) aufweisen. Da Cannabinoide ein akzeptables Risiko-Profil haben, sind klinische Studien für Cannabinoide als einzelnes Medikament oder, idealerweise, in Kombinationstherapien für Glioblastom und andere Krebsarten nicht nur berechtigt, sondern auch dringend notwendig.“

Zwei verschiedene Mechanismen scheinen bei der Hemmung des Tumorwachstums durch Cannabinoide eine besondere Rolle zu spielen, der programmierte Zelltod (Apoptose) und die Hemmung der Blutgefäßneubildung (Angiogenese). Beide Wirkungen werden vermutlich durch das Andocken von Cannabinoiden an Cannabinoid-Rezeptoren ausgelöst. Weitere Effekte, die Wissenschaftler diskutieren, sind eine Hemmung der Zellteilung, eine reduzierte Metastasenbildung und geringere Ausbreitung in Nachbargewebe sowie Störungen der Abfallbewältigung von Krebszellen, die zu deren Zelltod führen können.

Diese Information wurde durch den gemeinnützigen Verein „Medical Cannabis Declaration (MCD)“ im Rahmen seiner laufenden, weltweiten Informationskampagne „Say Yes to Cannabis as Medicine“ erstellt. Eine Literaturliste zu den neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema Cannabis & Krebs findet sich hier: http://cannabis-med.org/ ..."


http://www.ptext.de/nachrichten/cannabi ... en-1091190

Doc_A
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Registriert: So 31. Aug 2014, 11:21

Cannabis & Krebs im Boulevard-Blättle

Beitrag von Doc_A » Mo 4. Jul 2016, 11:35

http://www.bunte.de/lifestyle/gesundhei ... 19081.html

"Studien beweisen Cannabis tötet Krebszellen"

Das ist jetzt nicht unbedingt eine sensationelle Neuigkeit, daß die 'Bunte' damit daherkommt, ist aber schon bemerkenswert. (incl. herzzerreißende Kinder-Krebs-Bilder)

Irgendwann wird es niemand mehr ignorieren können. (OKOK, außer der AfD natürlich.)
:shock:

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