Cannabis gegen Migräne

Tom 13
Beiträge: 3
Registriert: So 29. Jan 2017, 17:26

Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Tom 13 » So 29. Jan 2017, 17:42

Hallo Leute
bin neu hier und finde es super das es euch gibt.
Ich leider schon immer unter starken Migräne Anfällen ( die Schmerzen sind so stark das ich ins KKH muss im eine Infusion zu bekommen)
Ich habe es eine Zeit lang mit Cannabis versucht und es war erstaunlich ich hatte keinen einzigen Anfall. Nun meine Frage:
Kann ich Cannabis aus Rezept verschrieben bekommen? wenn ja was muss ich machen?

Danke für eure Antwort und noch einen schönen Abend

MFG

Benutzeravatar
Martin Mainz
Beiträge: 3298
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Martin Mainz » So 29. Jan 2017, 19:49

Hallo Tom und willkommen im Forum.

Du musst als erstes einen Arzt finden, der Dir Cannabis verschreibt (ab März natürlich, da ist das neue Gesetz dann in Kraft). Das dürfte der schwierigste Teil sein und wir arbeiten an einer Sammlung hier im Forum. Ärzte abklappern ist langwirig, aber es kann sich lohnen, vielleicht auch bewaffnet mit Infomaterial. Je mehr Patienten zu ihren Ärzten gehen und nachfragen, desto eher erfolgt auch das bei den meisten Ärzten notwendige Umdenken.

Viel Erfolg wünsch ich auf jeden Fall!

Gruß, Martin
Ehrenamtlicher Foren-Putzer und Teilzeitadmin

Sabine
Beiträge: 7662
Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Sabine » Mo 30. Jan 2017, 04:41

Als Argument könnte Dir noch dienen, das Migränepatienten bei der Bfarm in der Vergangenheit eine Ausnahmegenehmigung erhalten haben.

Tom 13
Beiträge: 3
Registriert: So 29. Jan 2017, 17:26

Re: Cannabis gegen Migräne/ADHS

Beitrag von Tom 13 » Di 7. Mär 2017, 18:53

Hallo liebes Forum

hab jetzt einige Ärzte abgeklappert und keiner will mir helfen. Hab bei meinem ersten Post vergessen zu sagen das ich auch noch ADHS habe.
Was kann ich den tun damit ich einen Arzt finde der mich unterstützt?
Chemischen Scheiß verschreiben sie sofort aber etwas das aus der Natur kommt bekommt man nicht.
Bin langsam mit meinem Latein am Ende.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Vielen danke und einen schönen Abend noch

Sabine
Beiträge: 7662
Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Sabine » Di 7. Mär 2017, 19:00

Hast Du schon mal im IACM-Forum nachgefragt ? http://www.cannabis-med.org/german/forum/forum.php

Aber sei geduldig, wenn nicht sofort Antworten kommen.

Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 2941
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Cookie » Di 7. Mär 2017, 19:00

Ganz ehrlich. Ich würde nicht bitten bzw. um Unterstützung fragen, sondern fordern. Zudem würde ich an Deiner Stelle deutlich machen, dass ich die anderen chemischen Substanzen nicht vertrage / nicht möchte (z. B. weil sie abhängig machen). Dann sind sie dazu verpflichtet, außer die Ärzte wollen sich einer Klage wegen unterlassener Hilfeleistung ausgesetzt sehen, was die Approbation kosten kann.

Das wäre der knallharte Weg, den ich gehen würde :)!
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 2941
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Cookie » Di 7. Mär 2017, 19:12

PS: Das war absichtlich etwas überspitzt formuliert, aber im Grunde ist es doch genau das: Wir lassen uns viel zu schnell ins Bockshorn jagen und einschüchtern bzw. ausbremsen. Dagegen hilft nur, hart zu bleiben. Schließlich hätte man sich ansonsten das neue Gesetz auch sparen können.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

Sabine
Beiträge: 7662
Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Sabine » Di 7. Mär 2017, 19:22

Das ist ja nicht nur bei Cannabis so. :roll:

Und es ist verdammt schwierig für angeschlagene Patienten, zermürbt durch die Krankheit und nicht unwahrscheinlichen Kämpfen mit Behörden wegen Frührente, Einstufung zur Schwerbehinderung etc. da noch eine selbstbewußte Haltung gegenüber dem Arzt einzunehmen.

Eigentlich kann man da nur raten, eine Person, die einem unterstützt, mitzunehmen. Auch wenn sich der Arzt dadurch in die Defensive gedrängt sieht = mal Pech für ihn.

Jeder Arbeiter/Angestellte hat das Recht, zu sogenannten Mitarbeitergesprächen ein Mitglied des Betriebsrats (sofern vorhanden) mitzubringen, warum sollte dies Patienten verwehrt sein.

Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 2941
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Cookie » Di 7. Mär 2017, 19:28

Ja, das ist ein guter Tipp, eine Vertrauensperson mitzunehmen, wenn man sich selbst nicht stark und selbstbewusst genug fühlt, das gegenüber dem Arzt "durchzudrücken". Dagegen spricht rein gar nichts.

Ich habe selbst Krebs (gehabt) und eine zeitweise 100%-ige Behinderung anerkannt bekommen, daher kenne ich den Behördenstress sehr gut. Allerdings bin ich selbst stark und selbstbewusst genug, damit allein zurecht zu kommen. Meine damalige Freundin war bei der zweiten Krebs-Diagnose dabei und dann eher mehr Wrack als Hilfe ;).
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa

Duck
Beiträge: 1287
Registriert: So 29. Jan 2017, 14:56

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Duck » Di 7. Mär 2017, 21:33

Cookie hat geschrieben:Ganz ehrlich. Ich würde nicht bitten bzw. um Unterstützung fragen, sondern fordern. Zudem würde ich an Deiner Stelle deutlich machen, dass ich die anderen chemischen Substanzen nicht vertrage / nicht möchte (z. B. weil sie abhängig machen). Dann sind sie dazu verpflichtet, außer die Ärzte wollen sich einer Klage wegen unterlassener Hilfeleistung ausgesetzt sehen, was die Approbation kosten kann.

Das wäre der knallharte Weg, den ich gehen würde :)!

Ich kann dem nur beipflichten, denn interesse oder mitgefühl haben die nicht.
Als ich vor schmerzen unterlassener hilfe und verzweiflung nen Nervenzusammenbruch im KH hatte, sind die 3 Ärzte einfach aus dem raum gegangen.

Ich habe jeglichen Respekt vor denen verloren. :evil:

Hobbit
Beiträge: 1
Registriert: So 4. Jun 2017, 17:27

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Hobbit » So 4. Jun 2017, 17:32

Mal im Ernst, wer richtige Migräne hat, der will doch nicht auch noch total breit durchs lLeben laufen. LOL :lol:
Ich nehme seit 6 Monaten Migrolon, auch rein pflanzlich aber nix zum abschießen, sondern es wirkt sehr gut gegen meine Migräne-Attacken. Den Joind rauch ich mir dann, wenn meine Migräne widda wech ist !!! ( und das ist meistens nach 2 Kapseln und ca. 30 Minuten ) also - Migrolon - ein echter Migräne killer ! :roll:

Hanfkraut
Beiträge: 871
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Hanfkraut » So 4. Jun 2017, 18:36

Ämm..
Cbd Gras mit sehr geringen thc Gehalt geht gegen Migräne gut.!

Alternativ geht auch chilli, getrocknet herunter schlucken. Meinetwegen auch chilli in Kapsel.

Wichtig ist das sie extrem scharf sind.
Es gibt auch noch andere Pflanzen die gut gegen Migräne helfen können.
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

DrGreenthumb
Beiträge: 244
Registriert: Do 18. Mai 2017, 16:53

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von DrGreenthumb » So 4. Jun 2017, 21:13

Also ich habe wegen meiner chronischen Migräne die Genehmigung der KK bekommen und vom Arzt jetzt erstmal Dronabinol Tropfen verschrieben bekommen. Werde aber defintiv auf Blüten umsteigen, um zu testen ob ein höherer CBD Gehalt evtl sogar noch besser hilft.

Pures CBD hab ich schon getestet, das hilft bei mir so gut wie gar nicht. 50:50 THC/CBD Sorten will ich unbedingt noch testen.

Also mir hilft Cannabis definitiv am besten gegen nen akuten Anfall! Natürlich kann es die Migräne nicht heilen, aber auch die Häufigkeit der Attacken ging deutlich zurück bei mir.

Hanfkraut
Beiträge: 871
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Hanfkraut » So 4. Jun 2017, 21:49

... Ähnliches kann ich auch berichten cbd tropfen 5% Lösung 30 tropfen haben sehr wahrscheinlich kaum oder garnicht geholfen.
Habe diese aber bei Amazon bestellt.
Nun stelle ich mir die Frage ob die Tropfen ein fake waren, zumal ich anders gelesen habe und diese bei mir nicht wirklich wirken.
Im Handel sind leider fake tropfen angeblich unterwegs. Ob ich davon betroffen war weiß ich nicht.

Ggf. Sollte die Ursache der Migräne festgestellt werden, oft gibt es Ursachen und kennt man diese können die Migräne auch beendet werden oder gelindert werden.
Bei mir sind hohe Temperaturen, hohe Ozon Werte und der feinstaub dafür überwiegend verantwortlich!
Im Winter bin ich da etwas besser dran. Zumindest was die Migräne betrifft.
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf

srjosi
Beiträge: 27
Registriert: Di 9. Jun 2015, 09:37

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von srjosi » Mo 5. Jun 2017, 09:14

Hi,
Ich habe meine Migräne mit sativex gut unter Kontrolle. Hatte im letzten halben Jahr keinen vollständigen Anfall. Hurra. Die Anfälle ließen sich zuverlässig in der aura Phase beenden. Es ist jetzt die extreme wetterfühligkeit die immer noch Probleme macht und sich nur hochdosiert ertragen lässt.

David133
Beiträge: 34
Registriert: Mi 15. Mär 2017, 18:58

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von David133 » Mo 5. Jun 2017, 10:43

-
Zuletzt geändert von David133 am Di 27. Jun 2017, 08:37, insgesamt 1-mal geändert.

DrGreenthumb
Beiträge: 244
Registriert: Do 18. Mai 2017, 16:53

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von DrGreenthumb » Mi 7. Jun 2017, 15:29

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit der Dosierung vorischtig sein muss. Am besten helfen bei mir, soweit ich bisher testen konnte, Sativa lastige Sorten mit relativ hohem THC-Gehalt, aber nur sehr niedrig dosiert. Ich rede von ca. 50mg Blüten, inhaliert per Vaporizer.

Der anfängliche Schmerz geht dann meistens relativ schnell weg und die Attacke legt erst gar nicht richtig los, wer Migräne hat weiss was ich meine. Ich muss dann nur früh genug inhalieren, wenn die Schmerzen schon zu stark sind werden sie durch das Cannabis nur etwas schwächer aber gehen nicht mehr ganz weg.

Wenn ich merke, dass der Schmerz nachlässt, konsumiere ich meist nochmal eine kleine Dosis um mich zu entspannen. Dann bin ich mir jedesmal sicher, dass ich zumindest die nächsten 2-3 Tage keine Schmerzen mehr habe!

Wenn ich gleich am Anfang höher dosiere, habe ich beim Anfluten der Wirkung oft so ein Drücken im Kopf, was bei akuten Migräneattacken nicht unbedingt so angenehm ist zusätzlich. Und bei einer höheren THC Dosis, vor allem bei Sativa Sorten, ist man Anfangs ja oft eher etwas angespannt bzw. hibbelig, was auch oft nicht so förderlich ist.

Ich werde auf jedenfall jetzt endlich mal alle verfügbaren Sorten durchprobieren, dann kann ich genau sagen, was mir bei Migräne am besten hilft.

Sabine
Beiträge: 7662
Registriert: Fr 18. Apr 2014, 09:15

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von Sabine » Do 29. Jun 2017, 17:10

"Cannabis wirkt bei Migräne
...
Italienische Wissenschaftler haben in einer Studie eine weitere potenzielle Indikation der Cannabinoide entdeckt: Möglicherweise kann Medizinalhanf zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne eingesetzt werden.

Ein Forscherteam um Dr. Maria Nicolodi hat untersucht, inwiefern Wirkstoffe des Cannabis zur Prophylaxe oder Therapie der Migräne und Clusterkopfschmerzen geeignet sind. Zunächst wurde die Dosis bestimmt, die eine Wirkung hervorruft. 48 Migräne-Patienten bekamen in diesem Rahmen zunächst 10 mg einer Kombination aus zwei Präparaten zur oralen Anwendung.

Präparat 1 (Bedrocan) enthielt 19 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) und Präparat 2 (Bedrolite) 9 Prozent Cannabidiol (CBD) und weniger als 0,4 Prozent THC. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Dosen unter 100 mg keinen Effekt erzielten. Erst die Einnahme von 200 mg der Wirkstoffkombination konnte akute Schmerzen um 55 Prozent reduzieren. "


http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichte ... -migraene/

MDK, touché !

trasher
Beiträge: 46
Registriert: Mi 22. Mär 2017, 15:39

Re: Cannabis gegen Migräne

Beitrag von trasher » Sa 1. Jul 2017, 22:26

also ich bin überzeugt von der guten wirkung bei migränesymptome.

zumal die wirkung beim inhalieren schon nach 5 min. einsetzt.
zudem muss ich sagen, seit dem ich 0,5 g täglich mediziniere,
habe ich deutlich weniger Attacken.

bedica von bedrocan ist da n guter partner. ;)

und nach 18 jahren Tabletten, ne super alternative!

littleganja

Hilfe bei Migräne

Beitrag von littleganja » So 10. Sep 2017, 09:32

Der Ultimative Tipp für alle mit Migräne, 0,2 - 0,3 Psilos Pilze! Growboxen gibt's im Internet, 0,2 - 0,3 haben keine Psychoaktive Wirkung.
Warum wirken Psilos gegen Kopfschmerzen: Da die Synapsen im Gehirn mit dem Botenstoffe des Pilzes besetzt werden und der Schmerz nicht andocken kann :arrow: vereinfacht erklärt.

Bei mir z.b. wenn ich nur Bedrocan konsumiere bekomme ich sogar latente Kopfschmerzen, es spricht nichts dagegen das Kopfschmerz Patienten wenn Cannabis nicht 100% hilft auch mal diesen Weg gehen, alles besser wie zu leiden!

Die Information habe ich von Markus Berger "DEA" Youtube, zuvor war mir nur der Einsatz im Bereich Herzmedizin bekannt.

Falls ihr das mit den Growbox probieren wollt, bitte darauf achten das ihr nur Legal bestellt z.b. bei Zamnesia, die achten darauf das es Legal ist, aktuell glaube ich nur die Trüffel.


Haftungsausschluss:
Diese Informationen stellen keine Anleitung oder Motivation zum Drogenkonsum dar! Psilocybin und Psilocin unterliegen dem BtMG. Besitz, Erwerb und Handel damit sind strafbar! Die Forum Betreiber übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch irgendeine Art der Nutzung der Informationen dieses Textes entstehen.
Zuletzt geändert von Martin Mainz am So 10. Sep 2017, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Haftungsausschluss hinzugefügt

Antworten

Zurück zu „Cannabis als Medizin“