Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Studie: Cannabis bietet sofortige Linderung der Symptome einer Depression

03.07.2020 Forscher an der Universität von New Mexico haben die unmittelbaren Auswirkungen des Konsums von natürlichen Cannabisblüten oder “Buds” (Knospen) auf die Symptome von Depressionen anhand von Daten untersucht, die von der Releaf App gesammelt wurden.

Die Daten zeigen, dass Cannabis (Marihuana) bereits wenige Augenblicke nach dem Konsum zu einer durchschnittlichen Symptomverbesserung von fast vier Punkten auf einer Skala von 0-10 führte.

In der kürzlich im Yale Journal of Biology and Medicine veröffentlichten Studie zeigen die Forscher, dass die überwiegende Mehrheit der Cannabis konsumierenden Patienten, über antidepressive Wirkungen berichten, auch wenn das Ausmaß der Wirkung und der Nebenwirkungen mit den grundlegenden Eigenschaften der Pflanze variieren.

Eines der interessanteren Ergebnisse dieser Studie, schreibt Forscher Jacob Miguel Vigil vom Fachbereich für Psychologie, ist, dass Cannabisblüten mit relativ hohen Gehalten an Tetrahydrocannabinol (THC) besonders deutlich mit einer sofortigen Verringerung der Intensität der Depressionssymptome in Verbindung gebracht werden konnten.


https://arznei-news.de/cannabis-depressionen/#a1
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Wie wirkt Cannabis auf das menschliche Immunsystem?

Cannabis ist in der Lage, das menschliche Immunsystem zu beeinflussen, so die Studienergebnisse neuer Forschungen. THC und CBD, die beiden wichtigsten Substanzen in der Cannabis-Pflanze, interagierten mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem. Sie können viele Krankheiten und Symptome positiv beeinflussen. Hanf als Heilpflanze steht mittlerweile im Fokus der Wissenschaft. Dabei stellt sich die Frage, wie genau die positiven Effekte auf die menschliche Gesundheit aussehen. Am Ende kann Cannabis vielleicht sogar Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise HIV heilen?


https://www.wissen.de/wie-wirkt-cannabi ... mmunsystem
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Wurlitzer1920
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Hinter 14.000 Tonnen Beton: Deutschlands erste legale Cannabis-Anlage

Seit 2017 können sich Patienten Cannabis für medizinische Zwecke vom Arzt verschreiben lassen.
In Deutschland soll Ende des Jahres das erste Mal legal angebauter Cannabis geerntet werden.
Doch die Sicherheitsanforderungen für den Anbau sind immens.


...Sicherheitsanforderungen für den Anbau sehr streng

Seit 2017 können sich Patienten Cannabis für medizinische Zwecke regulär vom Arzt verschreiben lassen. Bislang importiert Deutschland Cannabis-Blüten. Deshalb hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zwei weiteren Firmen den Anbau erlaubt.
Die Sicherheitsanforderungen sind immens. 14.000 Tonnen Stahlbeton wurden verbaut. Die Außenwände sind 24 Zentimeter dick. Detektoren und Sensoren registrieren, wenn sich jemand nähert. Drinnen gilt das Vier-Augen-Prinzip. Sogar die Exkremente der Mitarbeiter werden nach dem Toilettengang geschreddert. Bis Ende des Jahres sollen 50 Mitarbeiter einen Job gefunden haben.

https://www.rnd.de/wissen/hinter-14000- ... NIRF4.html
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Studie: Cannabis zeigt Potenzial bei der Behandlung der Sichelzellkrankheit

Eine aktuelle Studie der University of California in Irvine gibt Hinweise darauf, dass Cannabis eine sichere und potenziell effektive Behandlungsmöglichkeit für chronische Schmerzen in Verbindung mit der Sichelzellkrankheit sein könnte.

Die Studie wurde gemeinsam von der University of California, der Forscherin Dr. Kalpna Gupta und Dr. Donald Abrams von der Universität in San Francisco geleitet. Sie umfasste 23 Patienten, die Cannabis oder ein Placebo während zwei fünftägiger stationärer Sitzungen verdampften. Die Sitzungen lagen mindestens 30 Tage auseinander.

Dr. Gupta erklärte gegenüber UCI News, die Studienergebnisse zeigen, dass verdampftes Cannabis für Sichelzellenpatienten im Allgemeinen sicher zu sein scheine. Das in den Studien verwendete Cannabis, stammte vom National Institute on Drug Abuse, einem Forschungsinstitut der US-Bundesregierung, und enthielt ein ausgeglichenes Verhältnis von THC zu CBD.


https://www.hanf-magazin.com/wissenscha ... krankheit/
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Cookie hat geschrieben: Do 23. Jul 2020, 13:05Sie umfasste 23 Patienten, die Cannabis oder ein Placebo während zwei fünftägiger stationärer Sitzungen verdampften...
Nur 23 Testpersonen, von denen die Häfte Cannabis bekamen. Etwas schmal für eine fundierte Aussage.
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bad guy
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von bad guy »

Bezüglich rnd.de Nachricht :
Die Aussage "das erste in Deutschland angebaute medizinisches Cannabis" stimmt natürlich nicht. Vor nicht einmal 100 Jahren wurde es angebaut und medizinisch genutzt.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

bad guy hat geschrieben: Mo 27. Jul 2020, 10:37 Die Aussage "das erste in Deutschland angebaute medizinisches Cannabis" stimmt natürlich nicht.
Ja, das ist wahr... aber es klingt so gut, wenn man es schreibt ;). Ich tippe mal auf ein Prohbitionsresultat (die Leute glauben schon, dass es "noch nie Cannabis in D gegeben hat"), obwohl es durchaus auch Absicht sein kann.
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Drei
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Drei »

Die Titrationsphase bei Vaporisation von Cannabis Flos

Die Einnahme von medizinischem Cannabis Flos über einen Vaporizers ermöglicht dem Patienten eine fein angepasste Dosierung bei vergleichsweise schnellem Einsetzen der Wirkung innerhalb weniger Minuten. Ärzte und Therapeuten können dabei zusehen, wie beim Patienten die Wirkung eintritt. Leider stellt die Vaporisation von medizinischen Cannabisblüten für viele Ärzte und Patienten aus Ermangelung von Erfahrung ein unbekanntes Gebiet dar. Diese Anleitung soll helfen, Berührungsängste abzubauen und mögliche Fehler von vornherein zu vermeiden.

https://www.hanf-magazin.com/medizin/si ... abis-flos/
moepens
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von moepens »

Cannabis als Schmerzmittel – Richter winkte ab

„Zur Linderung seines Cluster-Kopfschmerzes“, lautete die Begründung eines 35-Jährigen aus dem Bezirk Melk für den Betrieb einer Indoor-Plantage, wo im Zuge einer Hausdurchsuchung 26 Cannabispflanzen entdeckt wurden. Fast ein Kilo Kraut habe er bereits geerntet und teilweise verkauft, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft St. Pölten.

...

Den Ausführungen von Verteidiger Marc Gollowitsch, dass sein Mandant ausschließlich für den Eigenbedarf angebaut habe, um ein Mittel gegen seinen massiven Kopfschmerz zu haben, konnte der Richter keinen Glauben schenken. „Sie haben eine Sorte mit einem exorbitant hohem halluzinogenen Wirkstoff verwendet, die für eine Schmerztherapie jedoch nicht geeignet ist“, widersprach Herr Rat. Darüber hinaus seien auch nicht die Blüten, sondern nur die Blätter bei Schmerzen sinnvoll einsetzbar, wie er aus zahlreichen ähnlichen Prozessen von Sachverständigen wisse.

Er verurteilte den 35-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten, die der Angeklagte nach Rücksprache mit seinem Verteidiger auch annahm (rechtskräftig).


Quelle: https://www.meinbezirk.at/melk/c-lokale ... b_a4189317
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

moepens hat geschrieben: Fr 14. Aug 2020, 14:37 Darüber hinaus seien auch nicht die Blüten, sondern nur die Blätter bei Schmerzen sinnvoll einsetzbar, wie er aus zahlreichen ähnlichen Prozessen von Sachverständigen wisse.
Ja dann tun mir die Österreicher leid :roll:... gut Nacht, Justiz!
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Drei
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Drei »

moepens hat geschrieben: Fr 14. Aug 2020, 14:37Er verurteilte den 35-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten, die der Angeklagte nach Rücksprache mit seinem Verteidiger auch annahm (rechtskräftig).
Warte mal, wurde da eben in meinem Nachbarland ernsthaft zu 12 Monaten Schmerzen verurteilt? Nichts anderes ist das ja, denn ich gehe davon aus, dass er in dem Zeitraum seine Medizin nicht nehmen darf...
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Vaporizer erhöhen Arzneimittelwirkung von Cannabis

Wissenschaftler der Johns Hopkins School of Medicine haben deshalb untersucht, welche Konsumart sich bei der Nutzung von Cannabis als Arzneimittel besonders eignet. Laut der im Fachmagazin JAMA Network Open publizierten Studie hat das Team um Tory Spindle dabei das Rauchen von Cannabiszigaretten und das Verdampfen der Pflanzen in einem guten Vaporizer verglichen.

Die 17 erwachsenen Probanden haben im Vorfeld der Studie für mindestens einen Monat kein Cannabis konsumiert. Während des Experiments erhielten sie Cannabis mit null, zehn oder 25 Milligramm THC, das sie rauchten oder verdampften. Die Wissenschaftler analysierten anschließend anhand von Blutproben wie viel THC die Probanden dabei aufnahmen.
...
Die THC-Konzentration im Blut lag im Mittel beim Verdampfen bei 14,4 ng/ml, während beim Rauchen nur 10,2 ng/ml erreicht wurden. Dies zeigt laut den Studienautoren, dass ein Vaporizer die Arzneimittelwirkung von Cannabis durch die bessere THC-Aufnahme erhöht. Spindle konstatiert daher, dass „das Inhalieren und Rauchen von Cannabis unterschiedliche Arzneimittelwirkungen auslösen kann.“


Quelle: https://www.forschung-und-wissen.de/nac ... s-13374079


Wer häts gedacht..
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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf »

Letztendlich sagt das bei nur 17(!) Probanden nur aus, dass das THc effektiver aufgenommen wird.
Ob das Gleiche für all die anderen Stoffe(Terpenprofil...) gilt ist nicht klar, und ob dadurch die medizinische Wirkung besser oder schlechter wird ebenfalls nicht.

Bleibt noch viel zu erforschen...
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Ein "Nachtrag" zu "Cannabis als Schmerzmittel – Richter winkte ab" von moepens:

Peinlich: „Richter Ahnungslos“ erklärt Grower vor Gericht Cannabis

Richter genießen in der Gesellschaft hohen Respekt, müssen aber auch eine hohe Verantwortung tragen. Nur die allerbesten Jura-Absolventen (wahrlich kein Studiengang, in dem man den Studenten die guten Noten hinterherwirft) bekommen überhaupt die Chance, den Beruf zu ergreifen. Man sollte also davon ausgehen, dass größtenteils intelligente und vernunftbegabte Menschen einen solchen, nebenbei bemerkt, gut bezahlten Posten besetzen.

Davon ist vielleicht auch ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Melk ausgegangen, bei dem im Rahmen einer Hausdurchsuchung 26 Cannabispflanzen gefunden wurden. Wobei in Zeiten der Prohibition ja klar sein muss, dass auch dem tolerantesten Richter durch die Gesetzbücher ein großes Stück weit die Hände gebunden sind. Im Zuge der Gerichtsverhandlung wurde leider deutlich, dass es sich bei dem Vorsitzenden in diesem Fall nicht um eine tolerante und verständnisvolle Person handelte, sondern wohl um eine sehr dumme. So dumm, dass man sich fragen muss, wie er es überhaupt auf der Karriereleiter so weit nach oben schaffen konnte.
...
„Sie haben eine Sorte mit einem exorbitant hohem halluzinogenen Wirkstoff verwendet, die für eine Schmerztherapie jedoch nicht geeignet ist.“ Puh, das ist starker Tobak für jeden, der auch nur ein bisschen Ahnung von den Wirkstoffen der Cannabispflanze hat. Doch es kommt noch schlimmer: bei der Schmerzbekämpfung seien außerdem nur Cannabisblätter und nicht die Blüten wirksam, das sei auch die Meinung von Experten und Sachverständigen. Spätestens hier rollen sich wohl bei vielen Cannabiskonsumenten die Fußnägel hoch.


http://highway-magazin.de/news/oesterre ... wirkstoffe
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DavidS.xd
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von DavidS.xd »

Innerlich koche ich wenn ich so einen Dreck lese.
Das ist das Gegenteil von Fachwissen und eine gehörige Portion unberechtigte Selbstüberzeugung!
In einer Demokratie sollten Argumente zählen!
Ganz einfach: Alkohol ist erlaubt, weil es eine legale Droge ist. - Cannabis ist verboten, weil es eine illegale Droge ist.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Tja, Gerichte sind aber "was Besonderes"... was da erzählt wird, ist die "Wahrheit", wenn es angenommen wurde (durch den Delinquenten) oder es ein "Höchstes Gericht" ist. Traurig, sehr sogar! Mit Demokratie hat das leider nichts zu tun.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Tabubruch Cannabis – das Ende der evidenzbasierten Medizin?

Seit der Legalisierung von Cannabis im März 2017 scheint der Hype um das neue „Wundermittel“ nicht abzuflachen. Doch die Studienlage war bereits damals von Experten als unzureichend bemängelt. Auch drei Jahre nach der Zulassung mahnt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) einen rationalen Umgang mit Cannabis an. Wir haben mit Norbert Schürmann, dem Vizepräsidenten der DGS, über die Möglichkeiten und Grenzen der Cannabinoide gesprochen.


https://www.coliquio.de/wissen/Praxis-W ... edizin-100

"Evidenzbasierte" Medizin... na ja, doch wohl auch stark Ideologie geleitet - meine Meinung.
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Cookie »

Cannabis: BfArM verschätzt sich

Berlin - Die Kritik an der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zum Anbau in Deutschland ausgeschriebenen Menge an medizinischem Cannabis reißt nicht ab. Die 10,4 Tonnen, die über einen Zeitraum von vier Jahren angebaut werden dürfen, reichen nicht annähernd für die Versorgung des deutschen Marktes. Importabhängigkeit ist die Folge. Wie groß die Lücke ist, zeigt nun die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion: Der Importbedarf hat sich demnach von 2015 bis 2019 vervierzehnfacht, dieses Jahr musste das BfArM wie fast jedes Jahr nachträglich eine Erhöhung der Importmenge beantragen – und zwar 75 Prozent mehr als bisher geschätzt. Lieferengpässe seien dennoch nicht zu erwarten, so die Bundesregierung. Die FDP kritisiert die Entscheidung, am komplizierten Import festzuhalten, statt die heimische Produktion zu stärken.


https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... etzt-sich/
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Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Hans Dampf »

Cookie hat geschrieben: Fr 28. Aug 2020, 06:54 Cannabis: BfArM verschätzt sich
...
https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... etzt-sich/


Ich habe dort schon auf den Kommentar eines Lesers geantwortet, der uns Patienten indirekt unterstellt keine Patienten zu sein. Der hatte auch drei Upvotes.

Ich denke es ist wichtig, bei solchen Artikeln früh und sachlich einen Kommentar zu schreiben. Generell: Werdet aktiv!
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Martin Mainz
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Neue Cannabis-Regeln verunsichern Patienten und Anbieter

Unklare Fälle, unberechenbare Kosten, hohe Ablehnungsquoten: Gründer, Juristen und Politiker plädieren für eine Reform der Cannabis-Legalisierung für Patienten. In Frankfurt diskutierten sie miteinander.
...
Der häufigste Nutzer ist seinen Zahlen nach weder Hippie noch Student, sondern im Schnitt 50 bis 59 Jahre alt. Bislang importiert Cansativa die Hanfpflanzen aus Kanada und den Niederlanden. Fortan wird es auch staatlich kontrollierte Ernten aus Deutschland geben, 2,6 Tonnen sind künftig im Jahr erlaubt, bei beispielsweise 20 Euro Abgabepreis je Gramm hätten die deutschen Pflanzen einen Wert von 52Millionen Euro. Patienten bekommen im Monat meist 35 bis 55 Gramm verschrieben, das ergäbe für sie Kosten von 700 bis 1100Euro. Die Kassen erstatten knapp die Hälfte, 9,52 Euro je Gramm.
...
Da es allerdings im Gesetz keine Positivliste gibt, kann jede Kasse im Prinzip selbst entscheiden, ob sie die Anträge der Patienten auf Kostenübernahme akzeptiert. Das Wort „Willkür“ spricht der Jurist Schüffner nicht aus, er nennt es lieber „sehr unterschiedliche Vorgehensweisen“. Der Abgeordnete Pürsün verweist darauf, dass in Hessen im Bundesvergleich die wenigsten Anträge auf Kostenübernahme akzeptiert würden, die Quote liege bei rund 60 Prozent. Solche geringen Quoten seien gerade für Patienten ein „etwas unbefriedigender Zustand“, sekundiert Schüffner. Auch Ärzte würden sich angesichts der unklaren Rechtslage weiter scheuen, Rezepte für Cannabis auszustellen.


Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ ... 44078.html


Hier der Stream zum Talk: https://www.youtube.com/watch?v=G8xFFZXRrJE
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