Bauchschmerzen und andere Beschwerden

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Skateandsmokedude
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Bauchschmerzen und andere Beschwerden

Beitrag von Skateandsmokedude » Mo 5. Nov 2012, 16:41

Hallo liebe Community, heute habe ich bei Facebook einen Artikel gelesen, der vom DHV veröffentlicht wurde:
Kiffen macht krank
Schock-Meldung aus den USA: Marihuana löst Schmerzen aus, anstatt sie zu lindern

Erst dachte ich, ach wieder so eine Publizierung von Blödsinn, doch ich musste bei diesem Text an mich, wie auch an Freunde von mir denken, alle beschweren sich des öfteren über Bauchschmerzen. Ich denke bei mir den Auslöser gefunden zu haben, aber meint ihr Streß bzw. die Angst davor erwischt zu werden macht einem so heftige Probleme, dass ohne Magentabletten kaum mehr was geht ?

Lasst eurem Geschreibsel freien Lauf (:
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nonick
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Re: Bauchschmerzen und andere Beschwerden

Beitrag von nonick » Mo 5. Nov 2012, 16:58

Meinst du das ernst? Wie auch immer: wtf! blödsinn! ... angeblich verschwanden die Bauchschmerzen nachdem das cannabinoid haltige Arzneimittel - also kein cannabis und evtl. weitere Inhaltsstoffe - abgesetzt wurde. Beobachtet hat man genau einen Fall und vermutet nun, dass Menschen die mit unerklärlichen Bauchschmerzen zum Arzt gehen, häufig Cannabis Konsumenten sind. WTF
Wir werden Sie auf dieser Website über die Ergebnisse transparent und offen informieren.

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overturn
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Re: Bauchschmerzen und andere Beschwerden

Beitrag von overturn » Mo 5. Nov 2012, 17:08

Hallo, Skateandsmokedude!

Dies ist ein Teilbereich der Psychosomatik. Beispielsweise haben Menschen, die ihren Kummer, oder ihre Wut, wie man so schön sagt, runterschlucken, oftmals auch eine ungewöhnlich hohe Menge Luft innerhalb des Bauchraumes, was wiederum zu Schmerzen führen kann.

Ich beziehe mich dabei alleinig auf die Fragestellung, ob Angst und Stress Bauchschmerzen verursachen können. Dass Cannabis Schmerzen auslöst, anstatt sie zu lindern, halte ich für Schwachfug.

Grüße!
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Florian Rister
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Re: Bauchschmerzen und andere Beschwerden

Beitrag von Florian Rister » Mo 5. Nov 2012, 19:58

Hm... Naja ganz grundsätzlich, unabhängig von Cannabis, ist es ja manchmal bei Medikamenten so, dass übermäßiger Mißbrauch eines Medikaments Nebenwirkungen auslöst, die den Symptomen der zu behandelnden Krankheit ähneln. Chronischer Schmerzmittelmißbrauch kann chronische Schmerzen hinterlassen, das ist bekannt.

Wenn deine Freunde allerdings über Bauchschmerzen in zeitlichem Zusammenhang mit kiffen klagen, dann würde ich das eher auf zuviel Tabak und/oder schlechte Ernährung schieben. Grade der Tabak kann in hohen Dosen sehr schnell Bauchschmerzen auslösen, kennt eigentlich jeder der viel Tabak raucht, oder?
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bushdoctor
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Re: Bauchschmerzen und andere Beschwerden

Beitrag von bushdoctor » Di 6. Nov 2012, 09:09

Ich muss overturn recht geben: Bauchschmerzen deuten in der Regel auf Ängste und Ärger hin. Nicht umsonst gibt es die Sprichwörter "Das ist mir auf den Magen geschlagen!", "Wut im Bauch", "Das geht mir an die Nieren",...

Persönlich hatte ich selbst mehrere Jahre lange derbste Probleme mit meinem Blinddarm. Zu dieser Zeit konsumierte ich überhaupt kein Cannabis. Die Doktoren wollten mir den Blinddarm auch immer schön entfernen, was ich aber nicht wollte. Meine Mutter sagte damals, dass das von Zukunftsängsten kommt und dass sich das schon wieder geben würde.
In meinem Leben hat sich damals einiges geändert, was in der Rücksschau damit zusammenhing. Zwei Jahre später war alles wieder gut und ich habe seit über 7 Jahren keine Probleme mehr mit dem "Blinddarm" gehabt.

Cannabis und Bauchschmerzen kann ich mir nicht als Kausalzusammenhang vorstellen... nur von der psychosomatischen Seite her, nämlich dass Cannabis die psychische Prädisposition verstärkt und dadurch die Bauchschmerzen zu Tage treten.

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overturn
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Re: Bauchschmerzen und andere Beschwerden

Beitrag von overturn » Di 6. Nov 2012, 16:52

Hallo, grooveman!
groooveman85 hat geschrieben:Hm... Naja ganz grundsätzlich, unabhängig von Cannabis, ist es ja manchmal bei Medikamenten so, dass übermäßiger Mißbrauch eines Medikaments Nebenwirkungen auslöst, die den Symptomen der zu behandelnden Krankheit ähneln. Chronischer Schmerzmittelmißbrauch kann chronische Schmerzen hinterlassen, das ist bekannt.
Das stimmt und ist an dieser Stelle auch von Bedeutung. In dem Zusammenhang wäre das Schmerzgedächtnis, bzw. die Hyperalgesie zu nennen. Dies betrifft in erster Linie die Opioide und wird mit dem spezifischen Wirkmechanismus begründet. Cannabis lindert Schmerzen, wenn man so will, zwar auf gleiche Art und Weise, aber nicht auf selbige. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich grad aus diesem Grund, aber nicht mal exklusiv auf diesen einen Fall beschränkt, wenn wir von der Hypothese einer opioid-induzierten Hyperalgesie sprechen, Cannabis als Schmerzmittel empfiehlt.

Hierbei handelt es sich allerdings um höchst spekulative Aussagen ,)

Grüße!
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