Fahren Unter BTM

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nadine
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Fahren Unter BTM

Beitrag von nadine » Mi 5. Mär 2014, 18:45

Hallo erst mal ich hab da mal ein anliegen ein Eiliges Ich habe heute ein Unfall gehabt wo ich Eigentlich nicht dran schuld war das nette Taxi kam aus der Seitengasse raus führ auf die Strasse um auf die rechte Seite zu kommen er fuhr und ich fing an zu bremsen leider hat es geregnet und es hat geknallt das ist ja nicht so schlimm schlimmer ist mein Führerschein liegt jetzt bei der Polizei,Da ich den Abend davor gekifft hatte ja dann kam die Polizei und der nette Heer schaute mir tief in die Augen und stellte mir die Frage aller Fragen haben sie Ja hab ich gleich U-Probe & Blut mein lappen erst mal 4 Wochen weg ich hab noch kein Widerspruch eingelegt weil es ist verdammt das erste mal das ich sowas hab & machen muss ich wäre euch sehr dankbar wenn mir einer weiter helfen könnte.Ich bin echt angewiesen weil ich habe 7 kinder & eins davon muss alle 14 Tage ins Krankenhaus.
Ja also ich hab kp.
Danke mit Freudl Gruß
Nadine

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DrGonzo
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Re: Fahren Unter BTM

Beitrag von DrGonzo » Mi 5. Mär 2014, 19:06

Vorweg, ich bin kein Rechtsexperte und dieses Forum beschäftigt auch eher mit dem Wandel der Drogenpolitik als mit dem Verkehrsrecht. Aber vielleicht bekommst du hier noch die ein oder andere Aussage.

Du hast den Konsum zugegeben (Fehler!) und so wie ich das sehe war das dann für dich eine Drogenfahrt - samt Beweismittel des Bluttestes. Vergleichbar als wenn du während des Unfalls betrunken gewesen wärst. Du wirst also wahrscheinlich eine Teilschuld am Unfall bekommen.
Bei deinem Führerschein obliegt es der Führerscheinstelle was damit weiter passiert. Aber auch hier befürchte ich nichts Gutes. Im Extremfall wirst du dich auf hohe Kosten, eine MPU und regelmäßige Abstinenznachweise einstellen müssen.
Tut mir leid, aber wir alle arbeiten daran, dass die Ergebnisse der DRUID Studie mit in die Gesetzgebung einfließen. Damit es auch für THC wissenschaftliche Grenzwerte gibt.
Ich glaube dir sofort, dass du keinen Rausch mehr am nächsten Tag hattest, der Gesetzgeber sieht das aber anders.

Wenn du Privatsponsor beim DHV bist (und ich hoffe ich sage das nicht schon wieder falsch) bekommst du eine kostenlose Erstberatung wie du mit dem Thema Führerschein in so einem Fall umgehen kannst.
Dein Fall ist mal wieder ein trauriges Beispiel, dass es nichts hilft den Kopf in den Sand zu stecken.
Man muss sich für eine rationale Drogenpolitik einsetzen, sonst geschieht sowas wie in deinem beschriebenen Fall.

Viel Glück und halt uns auf dem Laufenden!
Für einen rationalen und verantwortungsvollen Umgang mit psychoaktiven Substanzen und Menschen die sie konsumieren.

nadine
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Re: Fahren Unter BTM

Beitrag von nadine » Fr 7. Mär 2014, 09:59

Hallo u Danke für die Antwort na ja das hört sich ja echt übel an aber so ist das leider. ich warte jetzt ab und Info dann wieder das ist wirklich übel...Ich habe Widerspruch eingelegt aus dem Grund ich habe 7 Kinder und ja brauche ihn mehr als weniger Ja Ich warte ab dann weiter.


MFG Nadine

grünlingen
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Re: Fahren Unter BTM

Beitrag von grünlingen » Di 8. Apr 2014, 22:44

Hallo Nadine, ich befürchte du wirst in etwa 3-6 Monaten einen Brief von der MPU bekommen. Ich schlage dir vor schon vorab Urinproben in einer MPU Prüfstelle abzugeben und an einem Seminar teilzunehmen , wo du dich mit deiner " Drogenfahrt " und "was für ein schlechter Mensch du bist " auseinandersetzt. Du bekommst ein Teilnahmezertifikat. Mit diesem und den Urinproben gehst du zu deiner Ersten MPU. Und mit ein wenig Glück kommst du bei der ersten MPU durch. Wenn nicht dann wird der Lappen eingezogen. Danach 6 Monate Urinabgabe, Pschologe... . Rechne mit kosten im besten Fall von 1500 Euro und 3500 Euro. Ich wünsch dir viel Glück. Zeig Reue , denk dir deinen Teil...so klapts meistens am besten.

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