Kokain und Aktivismus

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hank (tot)
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Kokain und Aktivismus

Beitrag von hank (tot) » Do 12. Sep 2019, 01:28

'ntag,

ich habe mich hier ein bisschen eingelesen - kenne tatsächlich auch ein paar Vereinsmitglieder. Ich verstehe euer Anliegen, finde es aber um so schader, dass ausgerechnet :) hier ein düsteres Bild von der Wirkung der Konkurrenzpflanze Coca gezeichnet wird.

Klar: Pullis kann man aus ihren Blättern nicht stricken. Aber die Dosis macht das Gift. Ein verantwortungsvoller Umgang mit jeder Droge sollte geboten sein, wie man an den zahllosen Alkoholtoten sehen kann. Mich erstaunt, dass es bisher keinen Kokainverband zu geben scheint, obwohl dieses dem Cannabis die Vorteile voraus hat, dass Passivkonsum unbeteiligter Passanten nahezu unmöglich ist und der Konsum außerdem geruchsneutral bleibt.

Ich wäre interessiert, da eine Art Gegengewicht zu schaffen, zur Aufklärung über Chancen und Risiken freien Konsums mit dem Ziel der Legalisierung. Auch gestrecktes, illegales Koks durch sauberes, legales Koks zu ersetzen kann nur in unser aller Sinne sein, ob nun selbst Konsument oder nicht.

Ich habe ja fast ein bisschen Angst vor der Antwort, wollte das dennoch mal als grobe Idee hier reinskizzieren. Ich schaue aber lieber erst morgen wieder rein...

Ungeachtet meiner eigenen Interessen: Vielen Dank den Aktivisten dieses Vereins hier für ihre bisher sehr gute Arbeit! :)
paloma oheee

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Martin Mainz
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Re: Kokain und Aktivismus

Beitrag von Martin Mainz » Do 12. Sep 2019, 07:18

Hallo hank!
hank (tot) hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 01:28
...Ich verstehe euer Anliegen, finde es aber um so schader, dass ausgerechnet :) hier ein düsteres Bild von der Wirkung der Konkurrenzpflanze Coca gezeichnet wird.
Wenn Du hier im Forum nach Coca suchst findest Du eigentlich durchgehend postive Beiträge. Das Forum ist zwar speziell für die Legalisierung von Cannabis ausgelegt, ich denke aber auch, daß eine generelle Legalisierung bei allen Drogen eher Vorteile als Nachteile hat (siehe auch Portugals Umgang).
hank (tot) hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 01:28
Ich habe ja fast ein bisschen Angst vor der Antwort
Wer nett fragt oder postet bekommt hier eigentlich auch immer nette Antworten :mrgreen:
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hank (tot)
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Re: Kokain und Aktivismus

Beitrag von hank (tot) » Do 12. Sep 2019, 09:57

Ich habe ein paar Beiträge gefunden, in denen sinngemäß "Cannabis ist nicht Kokain und darum nicht zu verbieten" steht - aber es war schon spät... ;)
paloma oheee

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Steckling
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Re: Kokain und Aktivismus

Beitrag von Steckling » Mo 16. Sep 2019, 04:29

Hallo (toter) hank.

Richtig, genau wie sauberes Gras, sauberes Wasser, saubere Luft, wollen wir natürlich auch sauberes Koks.
Bis hier hin sind wir einer Meinung.

Einen Kokainverband kannst Du gerne gründen. Du wärest erstaunt wie viele Mediziner, Ärzte und Apotheker mit Dir einer Meinung wären. Aber dies hier ist der Hanf Verband, nicht der Kokain oder Alle-Drogen-Verband. Auch wenn es da zuweilen Schnittmengen gibt.

Was ich nicht akzeptiere ist als Legalisierungsargument anzuführen dass Koks weniger schlimm sei weil weniger Passivraucher zu Schaden kämen.
Mal von Base oder Crack Rauchen abgesehen, was ebenfalls Passivraucher gefährdet.

Lieber ist mir ein vermeindlicher "langhaariger Hippie" im Park, von dessen Tüte ich je nach Windrichtung mal den Duft wahrnehme, als ein agressiver Kokser der mit seinem 3er im aufgegeilten Koks-Größenwahn Frauen und Kinder totfährt.
Hier passiert, LIVE erlebt!

Koks kann man in keinster Weise mit Jane vergleichen: also gründe einen Koksverband, ich komm auch gern vorbei.
Aber hier ist der Hanfverband, mit dem ich gerne für meine Pflanze auf die Straße gehe.
Aber nicht für Kokser, sorry

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