Ich habe fast jedes mal einen Bad Trip

Alle Themen, die sonst nirgendwo hingehören könnt ihr hier diskutieren.
Dopeworld
Beiträge: 513
Registriert: So 20. Jan 2013, 02:04

Re: Ich habe fast jedes mal einen Bad Trip

Beitrag von Dopeworld »

Immer an das Alter denken. Ich kann für mich sagen, alles mit dem ich vor dem 20/18 Lebensjahr angefangen habe, ist problematischer. Ganja (13/14), Speed 16/17), Tabak (6/7 gepafft, 12 Lunge), Alkohol (10-15), LSD/SHrooms (17/19).

Diacetylmorphin und MDMA hab ich mit 25-30 Jahren zum 1. Mal probiert und das hat sich relativ leicht im den Stoffwechsel integriert. Hab mit beiden Sachen nicht mehr zu tun als der Durchschnitt. Auch kein Bedürfnis nach Kick.

Beim Kiffen kenn ich das noch mit 16. Das "Filme" schieben. Also aufpassen!
D O P E W O R L D
Dopeworld
Beiträge: 513
Registriert: So 20. Jan 2013, 02:04

Re: Ich habe fast jedes mal einen Bad Trip

Beitrag von Dopeworld »

"Filmrisse"hab ich ab und zu noch, meist in Verbindung mit Alkohol.
Sind in der Regel, auf Störungen vom Kurzzeit Gedächtnis zurückzuführen.
Bin letztens in die falsche U-Bahn eingestiegen. Plötzlich orientierungslos, was war die letzten 2 Minuten? Dann hab ich's gecheckt, mit logisch denken. Und Langzeit Gedächtnis. Wenn ich nüchtern bin wieder, kann ich es auch gedanklich und emotional rekonstruieren.
Deshalb auch immer Konsum unterbrechen, bei zu starken Störungen.

;)
D O P E W O R L D
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 3696
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Ich habe fast jedes mal einen Bad Trip

Beitrag von Cookie »

Dopeworld hat geschrieben: Mi 16. Jun 2021, 09:04 Bin letztens in die falsche U-Bahn eingestiegen. Plötzlich orientierungslos, was war die letzten 2 Minuten?
Hehe... dafür brauche ich keinen Alkohol, es geht auch ganz ohne und "nur mit Cannabis". Als ich jünger aber schon die Sache gewohnt war hatte ich mal einen bzw. mehrere Filmrisse. Das war damals im CenterParc und der Haschkakao war doch zu heftig geworden, nachdem die Kollegin vom Nachbarbungalow als sie herein kam meinte "Hey, das riecht aber gut bei Euch... oh, da muss noch mehr ran. Am besten nehme ich meinen schwarzen Afghanen!" - wie ich rund 45 Minuten nach dem Betreten des Bades feststellen musste. Das war schon krass, z. B. wie ich mich ein paar cm über dem Boden schwebend fühlte, als ich in der Wildwasserbahn das letzte Stück nahm (nach einer gefühlten Ewigkeit, in der ich mich nicht traute, die letzte "Hürde" zu nehmen)... oder beim Tauchen und Radfahren unter Wasser... das Gefühl hat man so nicht mehr, ist schwer zu beschreiben. Jedenfalls wurde es noch krasser, als ich den Weg zurück vom Bad zum Bungalow nehmen musste... ganz allein im Dunkeln (ich war früher raus als der Rest)... huch, was war eben? Wo wollte ich hin? Ach ja, zum... hallo? Wo bin ich jetzt? Ich muss mich mal an den Baum setzen... bestimmt findet man mich morgen erfroren. Das geht auch ni... oops, schon wieder woanders? Ach was, ich geb's jetzt auf. Geb mich geschlagen. Irgendwann werde ich schon wieder heim k... hallo? Ach, Nummer 48! Passt!
:D

So bzw. ähnlich ist mir das tatsächlich passiert. Das war wirklich heftig, aber schön war's irgendwie auch. Weil ich in dem Moment zurück fand, als ich mich drauf einließ. Ich habe keine Ahnung wie oder ob es Zufall war, dass ich vor unserem Gebäude zu mir kam, ich rechne aber damit, dass mein Un(ter)bewusstsein entschieden hatte, die Kontrolle zu übernehmen, weil das Bewusstsein das offenbar nicht mehr hinbekam ;).

Bemerkenswert fand und finde ich daran auch, dass ich in den bewussten Momenten völlig klar war, in den unbewussten hingegen das völlige Gegenteil. Der Übergang von einem Zustand in den anderen kam unverhofft und verlief "plötzlich". Gefühlt hat das ganze Stunden, die halbe Nacht, gedauert, real war etwas über eine halbe Stunde vergangen :mrgreen:.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Antworten

Zurück zu „Sonstiges“