Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

pepre
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von pepre »

https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... lisierung/
... Die Erfahrungen aus den Legalisierungsländern deuten darauf hin, dass die Prävalenz von Cannabiskonsumstörungen zunimmt, unter anderem infolge der zu niedrigeren Preisen verfügbaren potenteren synthetischen Cannabinoide. ...
Die Arzneimittel-Kommission... hat nicht begriffen, warum legalisiert werden soll... :roll:
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Wow, so was nennt man "voll daneben" oder "sechs, setzen". :lol:

Außerdem, Arzeimittelkommision... seit wann reden wir vom "Arzeimittel" Cannabis, wenn wir den "recreational" Markt meinen? Bitte bleibt bei euren Themen. Danke ;).
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Havliza (CDU) lehnt Cannabis-Legalisierung ab

Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) lehnt die von der Ampel-Koalition im Bund geplante Legalisierung von Cannabis ab. "Da habe ich erhebliche Einwände", sagte Havliza dem WESER-KURIER. "Ich gönne jedem erwachsenen Menschen, dass er in gewissen Lebenssituationen zum Joint greift und für ein paar Stunden besser drauf ist, ohne deswegen von der Justiz belangt zu werden. Geschenkt." Darum gehe es nicht. "Das größte Problem ist der Jugendschutz", warnte die frühere Strafrichterin. Jugendliche würden möglicherweise in die Illegalität abgedrängt, weil das staatlich regulierte Produkt am Ende viel zu teuer für sie werde.

Die immer wieder angeführte Entlastung von Polizei und Gerichten dürfe kein Argument sein. "Wir können doch nicht sagen: Bis gestern war etwas schlimm, heute ist es aber nicht mehr so schlimm, weil wir die Justiz entlasten wollen. Dieser eher betriebswirtschaftliche Blick auf die Justiz ist mir fremd", betonte die Ministerin. "Polizei und Justiz müssen vielmehr so ausgestattet werden, dass wir weiter alle Straftaten angemessen verfolgen können." Dies gelte für Drogendelikte ebenso wie fürs sogenannte Schwarzfahren und auch Ladendiebstähle.


https://www.presseportal.de/pm/30479/5187588

So, so, sie gönnt "jedem erwachsenen Menschen, dass er in gewissen Lebenssituationen zum Joint greift und für ein paar Stunden besser drauf ist, ohne deswegen von der Justiz belangt zu werden. Geschenkt." Doch wo ist das Geschenk ;)? Wir haben noch viel zu tun, um Leuten von der CDU etwas mehr Gespür für uns beizubringen... zum zweiten Teil ihrer Aussage kann man nur Blindheit vor den Unterschieden gewisser "Straftaten" vorwerfen. Die eine bedingt Fremdschädigung - ist also eine Straftat -, die andere nicht.
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Martin Mainz
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

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Patienten schauen auch hier gerne rein: https://www.cannabis-medic.de/
freifahrt
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von freifahrt »

musste mich da gestern ja auch mal melden: :mrgreen:

Sehr geehrte Frau Justizministerin Havliza,

aufgrund Ihrer erschütternden Aussagen in einem Artikel des Weser-Kurier vom 03.04.2022 (Havliza (CDU) lehnt Cannabis-Legalisierung ab) möchte ich Sie doch einmal um Erklärung Ihrer kryptischen Äußerungen dort bitten.

In diesem Artikel äußerten Sie sich wie folgt:

1. "Das größte Problem ist der Jugendschutz", warnte die frühere Strafrichterin. Jugendliche würden möglicherweise in die Illegalität abgedrängt, weil das staatlich regulierte Produkt am Ende viel zu teuer für sie werde.“

Frau Havliza, ist Ihnen mit Ihrem Werdegang und Ihrer jetzigen Postion die Sie bekleiden das Jugendschutzgesetz, ein Gesetz extra zum Schutze der Jugend, etwa wirklich nicht bekannt?

Ist es denn zu glauben, Sie machen sich ernsthaft Sorgen, Cannabis könnte für Jugendliche zu teuer werden?

Was bitte machen Sie denn heute mit den unbestreitbar in die Illegalität abgedrängten Jugendlichen außer sie gewöhnlich mit dem Strafrecht zu bedrohen und zu verfolgen – im Extremfall sogar ein ganzes Leben lang, wegen eines einmaligen, nur gesellschaftlich geächtetem Verhalten, das in der Regel niemanden schädigt?

Die Cannabis-Tabuisierung ist älter als Sie Frau Justizministerin! Und gerade weil Cannabis illegal ist gibt es auch ein echtes Problem mit dem Jugendschutz dort.


2. "Wir können doch nicht sagen: Bis gestern war etwas schlimm, heute ist es aber nicht mehr so schlimm, weil wir die Justiz entlasten wollen. Dieser eher betriebswirtschaftliche Blick auf die Justiz ist mir fremd", betonte die Ministerin.“

Doch, genau so ist es richtig Frau Justizministerin Havliza! Denn nur wenn man in der Lage ist alte Fehler zu erkennen kann man diese erkannten Fehler berichtigen um ein schon „gewohntes Unrecht“ zu verhindern! Eigentlich unglaublich, dass Sie als Justizministerin und ehemalige Strafrichterin diese Umstände nicht zu erkennen vermögen!


3. "Polizei und Justiz müssen vielmehr so ausgestattet werden, dass wir weiter alle Straftaten angemessen verfolgen können." Dies gelte für Drogendelikte ebenso wie fürs sogenannte Schwarzfahren und auch Ladendiebstähle.“

Für Sie Frau Justizministerin Havliza ist also ein Verstoß gegen das rein ideologische Cannabis-Verbot das Gleiche wie Schwarzfahren oder Ladendiebstähle?

Und bei Ihren jetzt schon jahrzehntelang ausgeübten Tätigkeiten „zum Wohle des Volkes“ ist Ihnen tatsächlich nie aufgefallen, dass es sich bei den Cannabis-Delikten in der Regel um einen niemanden schädigenden Vorgang handelt, im Gegensatz zum Schwarzfahren oder zu Ladendiebstählen?

Apropos „Drogendelikte“, damit meinen Sie sicher wohl wieder nur die in Ihrer Propaganda gemeinten Drogen – sprich die illegalen Drogen aber nicht die Todesdroge Nr. 2 in Deutschland, das Rauschgift, die legale Droge Alkohol die auch den Jugendlichen frei steht! So sieht Jugendschutz für Sie aus, so helfen Sie unserer Jugend?


Abschließend kann ich nur sagen, dass es zum Glück offenbar nicht nur Ideologie verdorbene Menschen wie Sie in unserem Lande gibt, denn sonst ständen die Frauen immer noch ohne Stimme und Recht ausschließlich am Kochtopf, der Fremdenhass würde wild wuchern und die Schwulen säßen im Knast anstatt wie heute heiraten zu können.

Für mich Frau Justizministerin Havliza befinden Sie sich mit Ihren unstimmigen Thesen im Rückschritt, auf dem Wege der Zerstörung und nicht im Fortschritt auf dem Wege zu einem besseren, toleranten Miteinander.

Mit freundlichem Gruß
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Gar nicht übel :mrgreen: - ob's sie interessieren wird, ist eine andere Sache, aber "was recht ist muss recht bleiben". Gut so!
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Holetschek besorgt über Cannabis-Pläne der Ampel

München (dpa) - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich über die von der Bundesregierung geplante kontrollierte Freigabe von Cannabis besorgt gezeigt. "Es muss verhindert werden, dass die Hemmschwelle sinkt und noch mehr Menschen als bisher Cannabis konsumieren", sagte der CSU-Politiker am Samstag.


https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... ampel.html

Seine "Besorgnis" teile ich nicht ;).
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pepre
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: Sa 7. Mai 2022, 13:02 Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek...
Einstellungsvorraussetzung für hohe CSU-Ämter ist 'Faktenresistenz'... :lol:
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Da könntest Du recht haben... und trotzig wie ein kleines Kind: "Is wohl gefährlich - so!" ;)
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freifahrt
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Niedersächsische Justizministerin Havliza

Beitrag von freifahrt »

Am 02.05.2022 gab es noch Post von der Justizministerin, natürlich nicht ohne die bekannten Thesen des Bundesmärchenonkels Thomasius!

Ihre E-Mail vom 5. April 2022

Sehr geehrter Herr,

Frau Ministerin Havliza hat mich gebeten, Ihnen auf Ihre oben genannte E-Mail zu antworten. Mit Interesse habe ich Ihre E-Mail zu der Frage einer Legalisierung von Cannabis gelesen. Ich finde es wichtig, dass dieses Thema nicht nur in der Politik, sondern auch in der Breite der Bevölkerung diskutiert wird.

In der Sache ist eine Legalisierung von Cannabis jedoch insbesondere aus Gründen des Jugendschutzes abzulehnen.

Von einer Legalisierung für Erwachsene könnte ein Signal für Jugendliche und Heranwachsende ausgehen, die Droge sei nicht so schlimm. Dies hätte zur Folge, dass mit einer Legalisierung der Konsum bei dieser besonders schützenswerten Gruppe deutlich ansteigen würde. Das gesundheitliche Risiko durch den Konsum von Cannabis ist aber nach dem wissenschaftlichen Forschungsstand als hoch anzusehen. Es kann zu ernsthaften körperlichen und seelischen Schäden kommen. Dies zeigt sich an einem gehäuften Auftreten von Psychosen. Aber auch die Wahrscheinlichkeit, an einer bipolaren Störung, an einer Angststörung oder Depression zu erkranken, ist deutlich erhöht. Hinzu kommen negative Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten wie Erinnerungsleistung, Aufmerksamkeit, Problemlösen und Denkleistung. Dabei sind die Risiken umso höher, je jünger die Konsumenten sind. Vor diesem Hintergrund sollten insbesondere Jugendliche und Heranwachsende auch mit Mitteln des Strafrechts soweit wie möglich von einem Cannabiskonsum abgehalten werden.

Von Befürwortern einer Cannabislegalisierung wird häufig das Argument der Entlastung von Polizei und Justiz gebracht. Dieses Argument ist allerdings nicht stichhaltig. Zum einen bestehen bereits erhebliche Zweifel daran, ob mit einer Legalisierung tatsächlich die Entlastung von Polizei und Justiz verbunden ist. Denn auch bei einer Legalisierung ist davon auszugehen, dass sich neben den legalen Shops ein Schwarzmarkt halten wird, auf dem günstigere und potentere Cannabisprodukte erworben werden. Es ist vielmehr zu erwarten, dass dieser Schwarzmarkt auch weiterhin von hoch kriminellen Banden beherrscht wird, mit denen sich Polizei und Justiz also auch weiterhin beschäftigen müssen. Aber selbst wenn sich in diesem Bereich gewisse Einsparungen ergäben, würde die Überwachung und Lizensierung des legalen Marktes Kosten an anderer Stelle verursachen.

Auch möchte ich Ihrer Aussage, dass es sich bei Cannabis-Delikten in der Regel um einen niemanden schädigenden Vorgang handele, entgegnen, dass jeder Konsument aufgrund der erheblichen gesundheitlichen Gefahren zumindest sich selbst und damit mittelbar auch die Gesellschaft schädigt. Hinzukommen Schäden im Bereich des Gesundheitssystems sowie mögliche Unfälle im Straßenverkehr.

Hochachtungsvoll Im Auftrag
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Die Legalisierung von Cannabis als Gefahr für Jugendliche

08:09 Minuten

Thomasius, Rainer · 17. Juni 2022, 06:36 Uhr


https://www.deutschlandfunkkultur.de/di ... 4-100.html

Wer's hören will... ich nicht ;).
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pepre
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von pepre »

Cookie hat geschrieben: Fr 17. Jun 2022, 09:30Thomasius, Rainer
Geboren 1957... Hm... 65 Jahre alt... Da steht doch bald die Emeritierung, bzw - besser - Pensionierung an? ;)

Vermutlich wird er aber weiter als altersstarrsinniger Greis durch die Talkshows irrlichtern... :(
Zuletzt geändert von pepre am Fr 17. Jun 2022, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Da hast Du recht - hoffen wir's... ist ja auch sein "letzter Versuch", etwas zu reißen :D.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Wurlitzer1920 »

Kommentar von Staatsanwalt a.D. Harry Wilke
Zur geplanten Legalisierung von Cannabis: "Viel Rauch um nichts!"


Der langjährige Fuldaer Staatsanwalt Harry Wilke hat sich am Landgericht Fulda jahrzehntelang mit dem illegalen Gebrauch von Betäubungsmitteln beschäftigt. Die Diskussion um die Freigabe von Cannabis hat ihn über 20 Jahre seines Berufslebens begleitet. Lesen Sie seine fachliche Einschätzung zur geplanten Gesetzesänderung des Bundestags, mit der die Abgabe von Cannabis an über 18-Jährige legalisiert werden soll. Harry Wilke legt Wert auf die Feststellung, dass er nie einer Partei angehört hat...
https://osthessen-news.de/n11689296/zur ... ichts.html

Keinerlei Unrechtsbewusstsein...
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von pepre »

ZDF: https://www.youtube.com/watch?v=3dWxQ-SwgHg
Cannabis: Immer mehr Konsumenten - und immer mehr Patienten | ZDF Volle Kanne

Der Konsum von Cannabis nimmt immer weiter zu – so auch die Fälle von psychischen Folgestörungen. Seit 2000 hat sich die Fallzahl von Patienten, die aufgrund einer cannabinoid-​induzierten psychischen Störung stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten, beinahe verfünffacht.

Neben dem zunehmenden Konsum in der Allgemeinbevölkerung sehen Forscher des Universitätsklinikum Ulm auch Präparate mit immer höherem THC-Gehalt als Ursache an.
Das ZDF mal wieder als Sprachrohr der CDU-Position 🤪

Eigentlich finden sich da nur Argumente für die Legalisierung, wenn man das mal durchdenkt... 🤔

Und der Linus aus dem Beitrag scheint vom Rausch völlig überrannt und darüber (nachhaltig) zu Tode erschrocken zu sein. Tja, da war wohl die Dosierung viel zu hoch oder irgendein Dreckpamp war mit drinnen. Das hätte mit legalem Hanf alles nicht passieren müssen... :roll:
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Martin Mainz
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Martin Mainz »

Cannabis-Konsum belastet Gesundheitssysteme
ZEIT ONLINE hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen.

Laut einem Bericht der Vereinten Nationen werden Haschisch und Marihuana auf dem Markt stärker – das führe zusammen mit regelmäßigem Konsum zu einem Anstieg von Sucht und psychischen Erkrankungen in Westeuropa.



Quellen:
https://www.zeit.de/news/2022-06/27/can ... itssysteme
https://www.bietigheimerzeitung.de/inha ... 9c7d3.html
https://www.spiegel.de/panorama/uno-dro ... 4bef67dd83
https://web.de/magazine/panorama/un-leg ... e-37054270
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... steme.html
und und
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von Cookie »

Martin Mainz hat geschrieben: Mo 27. Jun 2022, 08:56 ... Sucht und psychischen Erkrankungen in Westeuropa.
Na wenn es nur "Westeuropa" betrifft ;)... ein Grund für eine schnelle Legalisierung, wie wir schon häufig feststellten.
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Re: Sammlung: Schlechte Presse gegen Cannabis

Beitrag von pepre »

Ah! Der o.g. Bericht kommt vom UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung¹, UNODC, in Wien.

Natürlich malen die tiefschwarz: denen bricht ja mit der Legalisierung ein Großteil ihrer Existenzberechtigung weg:
Der UNO-Bericht geht derzeit von über 284 Millionen Drogenkonsumenten weltweit aus. Davon seien 209 Millionen Haschisch-Konsumenten.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt... ;)

Selten einen so intentional zusammengerührten Quark von einem Organ der UNO gelesen. Da scheint ja die nackte Panik von wegen "Aber, aber, aber... unsere Jobs!!!" zu herrschen. Hoffentlich beruhigen sie sich bei einem Glas Heurigen wieder... :lol:

Die Krönung ist aber natürlich die höchst tendenziöse Zusammenfassung, welche die DPA in die Welt geblasen hat. Und alle anderen Medien plappern das völlig unreflektiert nach, bzw dramatisieren sogar noch stilistisch.

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¹ Die Gründungsintention "Drogen = Verbrechen = böse" ist ja schon im Namen erkennbar.

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PS: ich würde mir ja mal Schlagzeilen mit gleicher Aufregung wünschen, jedoch zum Thema "Die Gier und der absurde Reichtum des reichsten 1000stel der Menschheit verursacht massenhaft Verbrechen, Elend und Tod". 8-)
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