Sammlung Cannabis gegen Migräne
Re: Cannabis - Migräne - Rezept - Krankenkasse
patienten haben angst vor spritzen und ärzte haben angst vor regress, nicht berechtigt oder angemessen, nur menschlich...
Re: Cannabis - Migräne - Rezept - Krankenkasse
Mit Verlaub, wichtiger für den OP wäre wohl erstmal die KÜ zu bekommenHarro hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 17:27 Wichtiger wäre wohl Fälle aufzuzeigen, wo irgendein Arzt tatsächlich zu Zahlungen oder irgendwelchen Regressforderungen gerichtlich verurteilt wurde - obwohl in der Behandlungszeit für dasjenige Medikament eine Kostenübernahmeerklärung der KK vorlag.
Ansonsten gibt es zum Regress bei der Verschreibung von Cannabinoiden einen Artikel von Leafly, der die Lage gut zusammenfasst: https://www.leafly.de/regress-cannabis-auf-rezept/
Re: Cannabis - Migräne - Rezept - Krankenkasse
die global commission on drugs hats besser ausgedrückt deswegen poste ich euch das mal
https://www.globalcommissionondrugs.org ... online.pdfEinige Länder regulieren die Abgabe von kontrollierten Medikamenten derart streng – eine
Massnahme, die mit den UN-Drogenübereinkommen zusammenhängt – dass Ärzte in einem Klima
der Angst und rechtlichen Verunsicherung operieren müssen, real oder vermeintlich. Die
Angst vor strafrechtlicher Verfolgung oder wegen Berufspflichtverletzung angeklagt zu werden,
hält viele davon ab, kontrollierte Medikamente zu verschreiben. Dazu kommt, dass dieser Zustand die
gesellschaftliche Haltung beeinflusst und stark zur Stigmatisierung von Menschen, die legal oder illegal
kontrollierte Substanzen konsumieren, beiträgt.
Re: Cannabis gegen Migräne
Ich habe selten Kopfschmerzen also kann ich dazu nichts sagen.
Ich mische aber CBD Blüten immer mit den "standard"-Blüten, die meistens nur noch THC enthalten. Für mich persönlich ist das ein sehr viel angenehmeres High
Es entspannt halt die Muskeln und ich habe aus dem Freundeskreis gehört, dass Sportler es nach dem Training gerne mal benutzen.
Und dass es bei Psychedelika dazu beitragen kann schwierige Trips zu lindern/zu vermeiden, eben weil es entspannend wirkt
Ich mische aber CBD Blüten immer mit den "standard"-Blüten, die meistens nur noch THC enthalten. Für mich persönlich ist das ein sehr viel angenehmeres High
Es entspannt halt die Muskeln und ich habe aus dem Freundeskreis gehört, dass Sportler es nach dem Training gerne mal benutzen.
Und dass es bei Psychedelika dazu beitragen kann schwierige Trips zu lindern/zu vermeiden, eben weil es entspannend wirkt
Ganz einfach: Alkohol ist erlaubt, weil es eine legale Droge ist. - Cannabis ist verboten, weil es eine illegale Droge ist.
Re: Cannabis gegen Migräne
Ich habe nix gegen "CBD Gras", wer's mag, bitte sehr... aber ich hab was gegen "CBD als Allheilmittel", den Hype der drum gemacht wird usw. Es ist eins von vielen (!) Cannabinoiden, und mir würde u. A. THC fehlen. Ich nutze "Gras", manches hat mehr THC / CBD, manches weniger. That's it
. Nebenbei: ich nutze auch kein reines THC aka Dronabinol.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Re: Cannabis gegen Migräne
Zu Cannabis gegen Migräne: CBD kann außerhalb der Hauptphase sehr nützlich sein, u.a. kann es eine stabilisierende Wirkung zeigen, in der Hauptphase aber wirkt i.d.R. eine starke Sorte am Besten.
Re: Cannabis gegen Migräne
Cannabispatienten mit Migräne, bitte diesen Fragebogen ausfüllen: https://www.migraeneliga.de/cannabisstudie
Durchgeführt wird die Studie vom Oberbayerischen Kopfschmerzzentrum (LMU Klinikum, München).
Durchgeführt wird die Studie vom Oberbayerischen Kopfschmerzzentrum (LMU Klinikum, München).
Migräne bei regelmäßiger Einnahme
Hallo liebes Forum,
Ich nehme seid kurzer Zeit Cannabis ca. 0.5 Gramm täglich (20% THC) morgens und mittags als Eatable und es hilft gegen einige Symptome von ADHS sehr gut. Ich spüre vor allem bei emotionalen Symptomen (Angst, Depression, Reizbarkeit) und Schlafstörungen starke Besserung, leider auch starke Nebenwirkungen das Gedächtnis betreffend (lässt sich mit Ritalin etwas abmildern).
Jetzt habe ich aber eine krasse Migräneattacke inklusive Kotzen erlebt. bevor ich Cannabis regelmäßig nahm hatte ich das nicht. Kann das mit dem Konsum zusammen hängen? Ich erinnere mich sowas gehabt zu haben als ich vor Jahren mal regelmäßiger Genusskiffer war.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Was kann man dagegen machen? Ich würde nur ungern auf die Behandlung verzichten.
Vielen Dank
Ich nehme seid kurzer Zeit Cannabis ca. 0.5 Gramm täglich (20% THC) morgens und mittags als Eatable und es hilft gegen einige Symptome von ADHS sehr gut. Ich spüre vor allem bei emotionalen Symptomen (Angst, Depression, Reizbarkeit) und Schlafstörungen starke Besserung, leider auch starke Nebenwirkungen das Gedächtnis betreffend (lässt sich mit Ritalin etwas abmildern).
Jetzt habe ich aber eine krasse Migräneattacke inklusive Kotzen erlebt. bevor ich Cannabis regelmäßig nahm hatte ich das nicht. Kann das mit dem Konsum zusammen hängen? Ich erinnere mich sowas gehabt zu haben als ich vor Jahren mal regelmäßiger Genusskiffer war.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Was kann man dagegen machen? Ich würde nur ungern auf die Behandlung verzichten.
Vielen Dank
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
"Spass beiseite!" ^^
Meine Experimente haben mir wiederholt bestätigt, daß es noch andere psychoaktive Substanzen in Cannabis gibt, als THC - die aber auf eine (sehr) geringe Menge von THC angewiesen sind, um sich entfalten zu können. Wie das physiologisch abläuft, ist für mich unerklärbar schon weil ich von Physiologie überhaupt keine Ahnung habe.
Das erste dieser Experimente mit extrem niedrigem THC- und hohem CBD-Anteil habe ich im Januar 21 gemacht und hier auch beschrieben - S. 22 dieses threads im unteren Drittel.
Weil ich nicht glaube, als einziger den Stein der Weisen entdeckt zu haben, halte ich es für sehr gut möglich, daß Vertreiber von CBD-Produkten und -Blüten auch schon dahinter gekommen sein könnten und die Verhältnisse durch Züchtung und/oder Zusätze soweit optimiert haben, daß sie auch Blüten mit maximal den zulässigen 0,2% THC anbieten können, die aber trotzdem kräftige psychoaktive Wirkung haben und deswegen auch auf dem Markt zunehmend erfolgreich sein und sich verbreiten werden. Wenn das nicht schon so ist, wird es aber bald schon so sein. Und irgendwann wird es mal Unfallfahrer und sonstige "Rauschtäter" geben, die nach feststehendem Konsum solcher CBD-Produkte alle äusseren Zeichen eines fetzigen Cannabis-Rauschs aufweisen, aber die Blutproben gleichwohl "THC negativ" bleiben. Und dann geht der Spaß erst richtig los, wenn "die Wissenschaft" und erst recht diejenigen, welche "die Politik" machen, diesen Umstand zur Kenntnis nehmen - worst case kehren wir dann schnell zum Totalverbot wieder zurück und ich kann nur beten, daß das Medizinalcannabis davon nicht betroffen sein wird.
Meine Experimente haben mir wiederholt bestätigt, daß es noch andere psychoaktive Substanzen in Cannabis gibt, als THC - die aber auf eine (sehr) geringe Menge von THC angewiesen sind, um sich entfalten zu können. Wie das physiologisch abläuft, ist für mich unerklärbar schon weil ich von Physiologie überhaupt keine Ahnung habe.
Das erste dieser Experimente mit extrem niedrigem THC- und hohem CBD-Anteil habe ich im Januar 21 gemacht und hier auch beschrieben - S. 22 dieses threads im unteren Drittel.
Weil ich nicht glaube, als einziger den Stein der Weisen entdeckt zu haben, halte ich es für sehr gut möglich, daß Vertreiber von CBD-Produkten und -Blüten auch schon dahinter gekommen sein könnten und die Verhältnisse durch Züchtung und/oder Zusätze soweit optimiert haben, daß sie auch Blüten mit maximal den zulässigen 0,2% THC anbieten können, die aber trotzdem kräftige psychoaktive Wirkung haben und deswegen auch auf dem Markt zunehmend erfolgreich sein und sich verbreiten werden. Wenn das nicht schon so ist, wird es aber bald schon so sein. Und irgendwann wird es mal Unfallfahrer und sonstige "Rauschtäter" geben, die nach feststehendem Konsum solcher CBD-Produkte alle äusseren Zeichen eines fetzigen Cannabis-Rauschs aufweisen, aber die Blutproben gleichwohl "THC negativ" bleiben. Und dann geht der Spaß erst richtig los, wenn "die Wissenschaft" und erst recht diejenigen, welche "die Politik" machen, diesen Umstand zur Kenntnis nehmen - worst case kehren wir dann schnell zum Totalverbot wieder zurück und ich kann nur beten, daß das Medizinalcannabis davon nicht betroffen sein wird.
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Ich habe heute das THC : CBD = 1: 20 von "Maluti CBD" (siehe voriger Beitrag) "nachgebastelt" mit 10 mg "LA Confidential" von Grünhorn mit 20% THC und 1% CBD und 200 mg (!) "Orange Bud" - CBD-Blüten mit ca. 10% CBD und < 0,2 % THC von "Platta" (einem Leipziger CBD-shop mit Ladenlokalen).
Das psychoaktive Ergebnis war vergleichbar mit dem von "Maluti CBD". Ich muß also meine vorige Aussage etwas relativieren: es ist auch möglich, daß es noch unbekannte Wechselwirkungen von THC und CBD die größere Rolle spielen. Im Grunde kann ich insofern nur spekulieren.
Ich habe diese neue Mischung am heutigen Nachmittag - in Ansehung des schlechten Wetters - auch mal in einer hohen Einzeldosis geraucht - auch die "richtige" Rauschwirkung lässt sich damit ohne weiteres erreichen.
Das psychoaktive Ergebnis war vergleichbar mit dem von "Maluti CBD". Ich muß also meine vorige Aussage etwas relativieren: es ist auch möglich, daß es noch unbekannte Wechselwirkungen von THC und CBD die größere Rolle spielen. Im Grunde kann ich insofern nur spekulieren.
Ich habe diese neue Mischung am heutigen Nachmittag - in Ansehung des schlechten Wetters - auch mal in einer hohen Einzeldosis geraucht - auch die "richtige" Rauschwirkung lässt sich damit ohne weiteres erreichen.
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Du treibst doch keinen Mißbrauch mit Deiner MedizinFreno hat geschrieben: Fr 29. Mär 2024, 20:04 auch mal in einer hohen Einzeldosis geraucht - auch die "richtige" Rauschwirkung lässt sich damit ohne weiteres erreichen.
Das kann Dich die Fahrerlaubnis kosten
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Ich als Patient muß sagen/feststellen, daß bei mir überhaupt keine Rauschwirkung eintritt 
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Meine Experimente führe ich seit über 3 Jahren in Absprache und mit Billigung meines Psychiaters durch. Ihr Hauptzweck ist die Vermeidung von Toleranzbildung, weil ich Cannabis auf unabsehbare Zeit, wahrscheinlich bis ans Lebensende benötigen werde und va die Nebenwirkungen bei höheren Dosierungen vermeiden bzw so gering wie möglich zu halten. Rauschwirkungen sollen ja bei der alltäglichen Einnahme vermieden werden, um die Alltagsfähigkeit zu erhalten.
Da diese Nebenwirkungen, soweit ich sehe, im Wesentlichen dem THC zuschrieben werden, ergab sich daraus auch das Ziel, den THC-Anteil so gering wie möglich zu halten.
Die Entdeckung der hohen psychoaktiven Wirksamkeit der beschriebenen Mischungen mit THC/CBD-Verhältnissen von 1:10 bis 1:20 ist ein Zufallsergebnis. Mit derartig hohen psychoaktiven Wirkungen bei diesen Verhältnissen habe ich durchaus nicht gerechnet - auch Grünhorn hat sie bei "Maluti CBD" in der Produktbeschreibung explizit für ausgeschlossen erklärt, weswegen ich mich ja auch an Grünhorn gewandt habe. Man sieht ja auch an den Reaktionen hier, daß kaum jemand "vom Fach" sowas für möglich hält.
Selbstredend führe ich kein Kfz, wenn ich Rauschwirkungen verspüre - ich besitze auch keines - und befleißige mich der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen bei allen anderen Verrichtungen.
Für mich bedeuten die jüngsten Erfahrungen ein gewisses Umdenken: diese Mischungen 1:20 und ihre unerwarteten Wirkungen - so angenehm sie subjektiv sein können - sind einfach "too much".
Da diese Nebenwirkungen, soweit ich sehe, im Wesentlichen dem THC zuschrieben werden, ergab sich daraus auch das Ziel, den THC-Anteil so gering wie möglich zu halten.
Die Entdeckung der hohen psychoaktiven Wirksamkeit der beschriebenen Mischungen mit THC/CBD-Verhältnissen von 1:10 bis 1:20 ist ein Zufallsergebnis. Mit derartig hohen psychoaktiven Wirkungen bei diesen Verhältnissen habe ich durchaus nicht gerechnet - auch Grünhorn hat sie bei "Maluti CBD" in der Produktbeschreibung explizit für ausgeschlossen erklärt, weswegen ich mich ja auch an Grünhorn gewandt habe. Man sieht ja auch an den Reaktionen hier, daß kaum jemand "vom Fach" sowas für möglich hält.
Selbstredend führe ich kein Kfz, wenn ich Rauschwirkungen verspüre - ich besitze auch keines - und befleißige mich der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen bei allen anderen Verrichtungen.
Für mich bedeuten die jüngsten Erfahrungen ein gewisses Umdenken: diese Mischungen 1:20 und ihre unerwarteten Wirkungen - so angenehm sie subjektiv sein können - sind einfach "too much".
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Ich spreche auch auf geringste Mengen an, auch bei CBD merke ich teils deutliche Veränderungen im Bewusstsein. Allerdings versetzen mich die Auren meiner "komplizierten" Migräne oft in Zustände, in denen ich nicht am sozialen Leben teilnehmen geschweige denn Auto fahren o.ä. kann.
Von Blockaden über Sehstörungen, starke Emotionen und veränderte Bewusstseinszustände ist da vieles dabei. Um die in Schach zu halten brauch ich dann doch etwas mehr bzw. weitere Medikamente, Therapien und Verhaltensweisen.
Wobei ich denke dass die Interaktion über das einfache Verständnis hinausgeht, da die Migräne ja "Bestandteil" meines Nervensystems ist. Wenn ich es einfach ausdrücken müsste dann würde ich sagen die Migräne führt ein Eigenleben.
Von Blockaden über Sehstörungen, starke Emotionen und veränderte Bewusstseinszustände ist da vieles dabei. Um die in Schach zu halten brauch ich dann doch etwas mehr bzw. weitere Medikamente, Therapien und Verhaltensweisen.
Wobei ich denke dass die Interaktion über das einfache Verständnis hinausgeht, da die Migräne ja "Bestandteil" meines Nervensystems ist. Wenn ich es einfach ausdrücken müsste dann würde ich sagen die Migräne führt ein Eigenleben.
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Mit einer "kopfschmerzlosen" Miränge - "Augenmigräne" - hatte ich auch einige Jahre zu würgen und es dauerte lange, bis eine korrekte Diagnose zustande kam, weil ich nämlich auch eine Trigeminusneuropathie (aufgrund einer "trichilemalen Zyste", die auf die Trigeminusnerven drückt) habe, deren Schmerzbild dem der "typischen" Migräne sehr ähnlich ist. So 2011 - 2014 hatte ich immer wieder eine Aura, die das gesamte Sichtfeld ausgefüllt hatte - ich war also praktisch blind. Damals schon hatte ich Gelegenheit, die therapeutische Wirksamkeit von Cannabis kennenzulernen: ein "stick" brachte die Aura in wenigen Minuten zum Verschwinden. Die letztendlich richtige Diagnose kam dadurch zustande, daß ich mich an einen Augenarzt wandte, der ein "Kneipenbekannter" von mir gewesen war und sich aufgrunddessen richtig viel Zeit - über eine Stunde - genommen hatte.moepens hat geschrieben: Sa 30. Mär 2024, 14:48 Ich spreche auch auf geringste Mengen an, auch bei CBD merke ich teils deutliche Veränderungen im Bewusstsein. Allerdings versetzen mich die Auren meiner "komplizierten" Migräne oft in Zustände, in denen ich nicht am sozialen Leben teilnehmen geschweige denn Auto fahren o.ä. kann.
Von Blockaden über Sehstörungen, starke Emotionen und veränderte Bewusstseinszustände ist da vieles dabei. Um die in Schach zu halten brauch ich dann doch etwas mehr bzw. weitere Medikamente, Therapien und Verhaltensweisen.
Wobei ich denke dass die Interaktion über das einfache Verständnis hinausgeht, da die Migräne ja "Bestandteil" meines Nervensystems ist. Wenn ich es einfach ausdrücken müsste dann würde ich sagen die Migräne führt ein Eigenleben.
Es scheint mir ein generelles Problem der medizinischen Nutzung von Cannabis zu sein, daß regelmässig viel zu hohe Dosen verschrieben werden. Auf der HP von Grünhorn wird 1 g / Tag als durchschnittliche Dosis angegeben. Ein Gutteil dieser Fälle wird darauf zurückzuführen sein, daß die Patienten aufgrund vorherigem regelmässigen Konsum einer hohe Toleranz entwickelt haben - aber ein vielleicht anderer großer Teil ist auch auf die mangelnde Erfahrung in der Ärzteschaft zurückzuführen. Daß es Indikationen gibt, insbesondere bei MS und Schmerzpatienten, bei denen sehr hohe Dosen erforderlich sind, ist mir bekannt.
Re: Medizinalcannabis: Namen, Sorten und Genetik
Früher war meine Migräne klassisch ausgeprägt, mit Phänomenen wie von dir beschrieben aber ohne ungewöhnliche Auren - klassische Auren hatte ich trotzdem bis zu 3 mal am Tag. Cannabis wirkte dabei Top gegen Übelkeit und Schmerzen und ich konnte im Leben neue Wege gehen. Nach jahrelanger, berufsbedingt ungünstiger Belastung veränderte sich die Migräne, sie begann sich ungewöhnlich auszuprägen.Freno hat geschrieben: Sa 30. Mär 2024, 21:50 Mit einer "kopfschmerzlosen" Miränge - "Augenmigräne" - hatte ich auch einige Jahre zu würgen und es dauerte lange, bis eine korrekte Diagnose zustande kam, weil ich nämlich auch eine Trigeminusneuropathie (aufgrund einer "trichilemalen Zyste", die auf die Trigeminusnerven drückt) habe, deren Schmerzbild dem der "typischen" Migräne sehr ähnlich ist. So 2011 - 2014 hatte ich immer wieder eine Aura, die das gesamte Sichtfeld ausgefüllt hatte - ich war also praktisch blind. Damals schon hatte ich Gelegenheit, die therapeutische Wirksamkeit von Cannabis kennenzulernen: ein "stick" brachte die Aura in wenigen Minuten zum Verschwinden. Die letztendlich richtige Diagnose kam dadurch zustande, daß ich mich an einen Augenarzt wandte, der ein "Kneipenbekannter" von mir gewesen war und sich aufgrunddessen richtig viel Zeit - über eine Stunde - genommen hatte.
Wichtig war es die Antikörperspritze zu verwenden (ohne KÜ sehr kostspielig), die hat eine konstante, beruhigende Wirkung - aber ein guter Teil bleibt trotzdem übrig da die Migräne quasi täglich vorhanden ist. Eine Augenärztin konnte auch nur raten dass die Migräne sich beruhigen muss.
Ich konnte hier mit Cannabis nicht mehr viel optimieren, die Auren entstehen vermutlich im Hirnstamm (wo es wenig Cannabinoidrezeptoren gibt). Einen guten Tipp gab mir kürzlich eine Neurologin: sie riet mir zu Melatonin, da die Migräne i.d.R. aus dem Schlaf heraus entsteht.
Meine Strategie ist nun mir den Wecker nachts zu stellen und wenn ich davon wach werde, nehme ich Melatonin. Ansonsten schlafe ich einfach weiter. Damit haben sich die ungewöhnlichen Nervenprobleme sehr beruhigt, toi toi toi dass es so bleibt!
Re: Cannabis gegen Migräne
Vor der Migräne habe ich seit einigen Jahren Ruhe - sie war höchstwahrscheinlich psychosomatisch (mit-)bedingt. Interessant fand ich, daß ich sie auch mit jäher Überzuckerung wegbekommen konnte. Seither habe ich stets ein paar Blättchen "Dextros" am Mann. Die Ärzte hatten da nix dagegen - allerdings hat mich meine Aura nicht so häufig geplagt gehabt.
Studie zu Migräne
https://www.netdoktor.de/news/cannabis- ... eattacken/
Kiffen verkürzt Migräneattacken
Dass Cannabis bei einer Attacke helfen kann, wird schon länger berichtet. Nun haben Forschende des San Diego Center for Pain Medicine das auch in einer Studie bestätigen können. Dazu ließen sie 92 Migränebetroffene zu Beginn des Migräneanfalls den Inhalt einer genau dosierten Cannabiskapsel mithilfe eines Verdampfers inhalieren.
...
Insgesamt behandelten die Patientinnen und Patienten 247 Migräneattacken mit den Hanfkapseln. Nach zwei Stunden war jeweils ein gewisser Anteil der Betroffenen in allen Gruppen schmerzfrei:Bei 67,2 Prozent der Betroffenen aus der THC/CBD-Gruppe hatten sich die Schmerzen nach zwei Stunden zumindest reduziert, in der Placebogruppe war das nur bei 46,6 Prozent der Teilnehmenden der Fall.
- 34,5 Prozent in der THC/CBD-Gruppe
- 27,9 Prozent in der reinen THC-Gruppe
- 22,8 Prozent in der reinen CBD-Gruppe
- 15,5 Prozent in der Placebogruppe
...
Re: Studie zu Migräne
Wichtige Info, die im Artikel leider fehlt: Die Kombination aus THC und CBD war Placebo nach 2 Stunden bzgl. Schmerzfreiheit überlegen, nicht jedoch singulär THC oder CBD.pepre hat geschrieben: Sa 11. Mai 2024, 06:23 https://www.netdoktor.de/news/cannabis- ... eattacken/
Kiffen verkürzt Migräneattacken
Dass Cannabis bei einer Attacke helfen kann, wird schon länger berichtet. Nun haben Forschende des San Diego Center for Pain Medicine das auch in einer Studie bestätigen können. Dazu ließen sie 92 Migränebetroffene zu Beginn des Migräneanfalls den Inhalt einer genau dosierten Cannabiskapsel mithilfe eines Verdampfers inhalieren.
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Insgesamt behandelten die Patientinnen und Patienten 247 Migräneattacken mit den Hanfkapseln. Nach zwei Stunden war jeweils ein gewisser Anteil der Betroffenen in allen Gruppen schmerzfrei:Bei 67,2 Prozent der Betroffenen aus der THC/CBD-Gruppe hatten sich die Schmerzen nach zwei Stunden zumindest reduziert, in der Placebogruppe war das nur bei 46,6 Prozent der Teilnehmenden der Fall.
- 34,5 Prozent in der THC/CBD-Gruppe
- 27,9 Prozent in der reinen THC-Gruppe
- 22,8 Prozent in der reinen CBD-Gruppe
- 15,5 Prozent in der Placebogruppe
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Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38405890/