Anschreiben an die Grünen . Allgemeines blabla über Cannabis und vor allem eine Anfrage zur Haltung einer Petition in Tübingen. Seine Nachricht ist die erste durch weg positive von den grünen. ( Hab leider 7 Wochen drauf gewartet) . Herr Palmer wich aus, Jakob Sierig unterstellt mir durch die Blume einen Suchtcharakter und Sybille Metzler , hält nicht mal eine medizinische Freigabe für notwendig. Ei Ei Ei die grünen. Auf diese Antwort jedoch lässt sich was aufbauen.
Leider zwingt mich mein Examen meine Hanfaktivisten Arbeit auf der politischen Ebene einzustellen, sowie diverse Briefkästen mit Flyern nicht mehr fühlen zu können.
Ich hoffe hier noch mehr Mitstreiter zu finden. Einen ersten Tübinger Hanfstammtisch zu veranstallten und dann mit vollem Karacho in wenigen Monaten es in Tübingen krachen zu lassen.
Das Thema muss den Parteien " entzogen" werden. Es ist nicht schick in einer Partei mit der Drogenpolitik Kariere zu machen. Verständlich. Man kriegt von jedem, auch von der eigenen Partei eins auf die SChnauze.
Darum muss es eine presente Bewegung in Tübingen auf die Strasse gehen, damit die PRO CANNABIS Parteien sehen , hoppala vielleicht lohnt es sich doch da mehr zu tun. Ansonsten geschieht nichts !!!!!!
Demokratie, Grundrechte und Bewegungen gehen vom Bürger aus. Parteien sind nur das Sprachrohr und verkrusten, wenn der Bürger sich ausruht.
Darum , macht mit !!!!!!!!!!
Für ein Colorade in Tübingen, Deutschland und Europa...ok fangen wir erstmal in Tübingen an
Sehr geehrter das bin wohl ich
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 06. April 2014 und zum Thema Cannabis.
Die Prohibitionspolitik von Cannabisprodukten muss in weiten Teilen als gescheitert betrachtet werden und geht an der heutigen Lebensrealität von Millionen Menschen in Deutschland vorbei. Die Folgen sind ein blühender Schwarzmarkt mit unkontrollierten und gefährdenden Stoffen für Konsumentinnen und Konsumenten sowie ein immenser Aufwand für dessen Strafverfolgung. Die Politik des Verbots treibt zudem Millionen Menschen in die Illegalität und verwehrt ihnen Ihr Recht auf emanzipatorisches selbstbestimmtes Handeln.
Als Bündnisgrüne stehen wir deshalb für eine rationalere und am Menschen orientierte Drogenpolitik, die die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger stärkt. Ein staatliches Eingreifen halten wir nur dann für gegeben, wenn Konsumentinnen und Konsumenten ihre Handlungen nicht mehr selbstverantwortlich steuern können oder eine Schädigung Dritter droht und wollen grundsätzlich Menschen zu einem gesundheitlich unbedenklichen oder risikoarmen Drogengebrauch befähigen.
Die Prävention, eine konsequente Durchsetzung des Jugendschutzes und die Möglichkeit der bedarfsgerechten Therapie von Abhängigen und Schadensminderung von Konsumfolgen stehen dabei jedoch im Zentrum unserer Politik.
Im Hinblick auf Cannabis treten wir für einen selbstbestimmteren und freieren Umgang ein, der die Konsumrisiken weder verharmlost noch übertreibt. Deshalb wollen wir eine weitgehende Gleichbehandlung von Cannabis mit anderen legalen Drogen und kurzfristig den Besitz, Anbau zum Eigengebrauch entkriminalisieren. Ferner stellt die medizinische Verwendung von Cannabisprodukten eine Option dar. Längerfristig streben wir eine Abgabe von Cannabis in lizensierten Fachgeschäften an. Die Machbarkeitsprüfung des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg für ein derartiges Vorhaben unterstütze ich daher sehr.
Alternative Möglichkeiten wie Drug-Checking Programme oder die von Ihnen angesprochenen Cannabis-social-Clubs sind ebenso ein Fortschritt im Sinne eines emanzipatorischen Konsumverhalten und sind daher begrüßenswert.
Nach der Klärung aller gesellschaftsrelevanten Faktoren stehe ich einer Petition für die Einrichtung eines Cannabis-Social-Clubs für die regulierte Abgabe von Cannabis in Tübingen daher offen gegenüber.
Mit freundlichen Grüßen
Chris Kühn