Cannabis-Fachtagung in Frankfurt: Drogenkonsum:
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Römer-Koalition Faule Kompromisse schaden den Grünen
Die schwarz-grüne Römer-Koalition versucht verzweifelt, sich möglichst unangreifbar zu machen. Themen mit Konfliktpotenzial wie die Legalisierung von Cannabis-Konsum sollen rasch aus der Welt. Doch insbesondere den Grünen könnten faule Kompromisse schaden. Ein Kommentar."
http://www.fr-online.de/frankfurt/roeme ... 44628.html
Die schwarz-grüne Römer-Koalition versucht verzweifelt, sich möglichst unangreifbar zu machen. Themen mit Konfliktpotenzial wie die Legalisierung von Cannabis-Konsum sollen rasch aus der Welt. Doch insbesondere den Grünen könnten faule Kompromisse schaden. Ein Kommentar."
http://www.fr-online.de/frankfurt/roeme ... 44628.html
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Cannabis als Medikament: Drogenreferat gründet Beratungsstelle
Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt will künftig gezielt Menschen helfen, die Cannabis legal als Medikament einsetzen wollen. "
http://www.t-online.de/regionales/id_74 ... telle.html
Wenn sie noch eine Ärzte(liste) parat haben, die Cannabis positiv gegenübersteht und einem bei dem
Antrag unterstützt, dann ist das eine sehr gute Idee !
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.p ... ssetermine
Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt will künftig gezielt Menschen helfen, die Cannabis legal als Medikament einsetzen wollen. "
http://www.t-online.de/regionales/id_74 ... telle.html
Wenn sie noch eine Ärzte(liste) parat haben, die Cannabis positiv gegenübersteht und einem bei dem
Antrag unterstützt, dann ist das eine sehr gute Idee !
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.p ... ssetermine
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Medizinische Nutzung von Cannabis Stadt stellt Cannabis-Pilotprojekt vor
Mit einer Beratung zur medizinischen Nutzung von Cannabis will Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Diskussion über den Umgang mit Cannabis voranbringen. Ein Arzt und ein Anwalt sollen im Gesundheitsamt eine spezielle Sprechstunde anbieten.
Am Mittwoch, 17. Juni, um 14 Uhr soll die Fachberatung zur medizinischen Nutzung von Cannabis erstmals ihre Pforten öffnen. Im Frankfurter Gesundheitsamt, Breite Gasse 28, werden der Allgemeinmediziner Michael Schmidt und der Rechtsanwalt Markus Cronjäger für zwei Stunden über „Medical Marihuana“ informieren. Das Beratungsangebot – ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt des Gesundheitsamts und Drogenreferats – soll danach mindestens bis zum Jahresende fortgesetzt werden. Der Ort und die Sprechzeit bleiben gleich.
Das Projekt ist unter Telefon 01 51-50 85 59 38 erreichbar."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Sta ... 75,1436727
Mit einer Beratung zur medizinischen Nutzung von Cannabis will Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Diskussion über den Umgang mit Cannabis voranbringen. Ein Arzt und ein Anwalt sollen im Gesundheitsamt eine spezielle Sprechstunde anbieten.
Am Mittwoch, 17. Juni, um 14 Uhr soll die Fachberatung zur medizinischen Nutzung von Cannabis erstmals ihre Pforten öffnen. Im Frankfurter Gesundheitsamt, Breite Gasse 28, werden der Allgemeinmediziner Michael Schmidt und der Rechtsanwalt Markus Cronjäger für zwei Stunden über „Medical Marihuana“ informieren. Das Beratungsangebot – ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt des Gesundheitsamts und Drogenreferats – soll danach mindestens bis zum Jahresende fortgesetzt werden. Der Ort und die Sprechzeit bleiben gleich.
Das Projekt ist unter Telefon 01 51-50 85 59 38 erreichbar."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Sta ... 75,1436727
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
" Der Joint gegen den Schmerz
Pilotversuch: In Frankfurt wird über den medizinischen Nutzen von Cannabis informiert"
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/f ... hmerz.html
2 Stunden pro Woche, die werden mit Anfragen und Terminen aus ganz Deutschland so dermassig überschüttet werden...
Pilotversuch: In Frankfurt wird über den medizinischen Nutzen von Cannabis informiert"
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/f ... hmerz.html
2 Stunden pro Woche, die werden mit Anfragen und Terminen aus ganz Deutschland so dermassig überschüttet werden...
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Jetzt bloß nicht das L-Wort sagen
Die Befürworter einer Cannabis-Freigabe haben in Frankfurt die Diskussion fest im Griff. Doch von der schwarz-grünen Stadtregierung ist kein großer Wurf zu erwarten. Sie feiert sich lieber für kleine Schritte. "
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/c ... 72510.html
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.p ... alt]=54632
"Das Leben könnte so schön sein, gäbe es keine Drogentests."
Die Befürworter einer Cannabis-Freigabe haben in Frankfurt die Diskussion fest im Griff. Doch von der schwarz-grünen Stadtregierung ist kein großer Wurf zu erwarten. Sie feiert sich lieber für kleine Schritte. "
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/c ... 72510.html
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.p ... alt]=54632
"Das Leben könnte so schön sein, gäbe es keine Drogentests."
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Kommunalwahlprogramm beschlossen
Piraten: Stadt soll Cannabis anbauen
Mit Forderungen nach kostenlosen, rund um die Uhr geöffneten Kindertagesstätten und städtischem Drogenanbau ziehen die Piraten in den Kommunalwahlkampf. Am Sonntag hat die Partei ihr Kommunalwahlprogramm beschlossen.
...
Die Piraten plädieren für eine „repressionsfreie Drogenpolitik“. So soll der Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf nicht mehr verfolgt werden, die Stadt soll einen eigenen Betrieb gründen, um in einem Modellprojekt die Droge anzubauen. Außerdem soll es regulierte Abgabestellen für Cannabis geben sowie die Möglichkeit, bei einer städtischen Stelle die Qualität von Drogen testen zu lassen."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Pir ... 75,1662728
Wie bitte, keinen Eigenanbau mehr ? Wieder mal u.a. die Patienten vergesssen ?! Was ist, wenn die Stadt nun nicht die Sorte(n) anbaut, die Patient braucht ?
Piraten: Stadt soll Cannabis anbauen
Mit Forderungen nach kostenlosen, rund um die Uhr geöffneten Kindertagesstätten und städtischem Drogenanbau ziehen die Piraten in den Kommunalwahlkampf. Am Sonntag hat die Partei ihr Kommunalwahlprogramm beschlossen.
...
Die Piraten plädieren für eine „repressionsfreie Drogenpolitik“. So soll der Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf nicht mehr verfolgt werden, die Stadt soll einen eigenen Betrieb gründen, um in einem Modellprojekt die Droge anzubauen. Außerdem soll es regulierte Abgabestellen für Cannabis geben sowie die Möglichkeit, bei einer städtischen Stelle die Qualität von Drogen testen zu lassen."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Pir ... 75,1662728
Wie bitte, keinen Eigenanbau mehr ? Wieder mal u.a. die Patienten vergesssen ?! Was ist, wenn die Stadt nun nicht die Sorte(n) anbaut, die Patient braucht ?
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
" FDP beschließt Programm
...
In der Gesundheitspolitik tritt die FDP für eine „medizinische Legalisierung von Cannabis“ und einen entsprechenden Modellversuch ein."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Sch ... 75,1704328
Hm, im März hat sich das noch so angehört :
"Die FDP Frankfurt spricht sich für eine Legalisierung von Cannabis und eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aus.
Außerdem unterstützt die FDP Frankfurt das von der Frankfurter Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal, Rosemarie Heilig, geforderte Modellprojekt für eine legale Abgabe von Cannabis in Frankfurt. Der Magistrat der Stadt Frankfurt wird aufgefordert, beim Bundesinsitut für Arzneimittel eine entsprechende Ausnahmegenehmigung zu beantragen."
http://www.fdp-frankfurt.de/Soziales-un ... index.html
Fehler der Zeitung oder eine Änderung des Programms ?
...
In der Gesundheitspolitik tritt die FDP für eine „medizinische Legalisierung von Cannabis“ und einen entsprechenden Modellversuch ein."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Sch ... 75,1704328
Hm, im März hat sich das noch so angehört :
"Die FDP Frankfurt spricht sich für eine Legalisierung von Cannabis und eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aus.
Außerdem unterstützt die FDP Frankfurt das von der Frankfurter Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal, Rosemarie Heilig, geforderte Modellprojekt für eine legale Abgabe von Cannabis in Frankfurt. Der Magistrat der Stadt Frankfurt wird aufgefordert, beim Bundesinsitut für Arzneimittel eine entsprechende Ausnahmegenehmigung zu beantragen."
http://www.fdp-frankfurt.de/Soziales-un ... index.html
Fehler der Zeitung oder eine Änderung des Programms ?
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Legalisierung von Cannabis – Interview mit der SPD MdB Ulli Nissen
Ulli Nissen (56) ist Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Frankfurt II. Sie setzt sich unter anderem für die Legalisierung von Cannabis ein.
...
Warum sollte sich die SPD insgesamt für eine Legalisierung einsetzen?
„Die aktuelle Drogenpolitik, die einen repressiven Ansatz verfolgt, ist gescheitert. Gerade in Hinblick auf den Cannabis-Konsum wird dies deutlich. Die jüngsten von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung veröffentlichten Zahlen zeigen einen weiteren Anstieg der Konsumentenzahlen – ein Beleg, dass das Verbot und die Kriminalisierung nicht den Konsum eindämmen, sondern Cannabis weiterhin die meistkonsumierte illegale Droge ist. Deshalb brauchen wir die Einführung eines regulierten Marktes.“
...
Die Linke, die Grünen, die Piraten und mittlerweile sogar die FDP haben die Legalisierung von Cannabis in ihrem Parteiprogramm. Die Grünen haben im Bundestag 2015 mit dem Cannabis-Kontrollgesetz einen weiteren guten Vorstoß gemacht. Wie stehst Du zu diesem und wie vereint man all die verschiedenen Ansätze der einzelnen Parteien?
„Die SPD ist 2013 eine Koalition mit der CDU/CSU eingegangen. Wir haben einen Koalitionsvertrag geschlossen und arbeiten diesen ab. Es ist ein Teil der Vereinbarung, dass wir nur Anträge, Gesetze und Initiativen im Deutschen Bundestag unterstützen, die der Koalitionspartner mitträgt. (Hervorhebung von mir ) Daher spielen die Politikansätze von Linken und Grünen nur eine Rolle bei einer eventuellen Koalitionsfrage ab 2017. Ich bin mir dabei sicher, dass die SPD an der Frage der Liberalisierung von Cannabis keine mögliche Koalition scheitern lassen wird.“
Wann kommt die Legalisierung von Cannabis und wenn, mit wem?
„Bei einer Koalition von Rot-Rot-Grün auf Bundesebene wäre eine Legalisierung von Cannabis vorstellbar. Eine solche Konstellation halte ich jedoch in den nächsten fünf Jahren nicht für machbar. Das liegt insbesondere an den außenpolitischen Positionen der Linken.“"
http://www.xtranews.de/2016/01/23/legal ... li-nissen/
Es gibt da einen Spruch von Karl Valentin, der passt ganz gut :
"Mögen hätt ich schon wollen,
aber dürfen habe ich mich nicht getraut."

Ulli Nissen (56) ist Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Frankfurt II. Sie setzt sich unter anderem für die Legalisierung von Cannabis ein.
...
Warum sollte sich die SPD insgesamt für eine Legalisierung einsetzen?
„Die aktuelle Drogenpolitik, die einen repressiven Ansatz verfolgt, ist gescheitert. Gerade in Hinblick auf den Cannabis-Konsum wird dies deutlich. Die jüngsten von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung veröffentlichten Zahlen zeigen einen weiteren Anstieg der Konsumentenzahlen – ein Beleg, dass das Verbot und die Kriminalisierung nicht den Konsum eindämmen, sondern Cannabis weiterhin die meistkonsumierte illegale Droge ist. Deshalb brauchen wir die Einführung eines regulierten Marktes.“
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Die Linke, die Grünen, die Piraten und mittlerweile sogar die FDP haben die Legalisierung von Cannabis in ihrem Parteiprogramm. Die Grünen haben im Bundestag 2015 mit dem Cannabis-Kontrollgesetz einen weiteren guten Vorstoß gemacht. Wie stehst Du zu diesem und wie vereint man all die verschiedenen Ansätze der einzelnen Parteien?
„Die SPD ist 2013 eine Koalition mit der CDU/CSU eingegangen. Wir haben einen Koalitionsvertrag geschlossen und arbeiten diesen ab. Es ist ein Teil der Vereinbarung, dass wir nur Anträge, Gesetze und Initiativen im Deutschen Bundestag unterstützen, die der Koalitionspartner mitträgt. (Hervorhebung von mir ) Daher spielen die Politikansätze von Linken und Grünen nur eine Rolle bei einer eventuellen Koalitionsfrage ab 2017. Ich bin mir dabei sicher, dass die SPD an der Frage der Liberalisierung von Cannabis keine mögliche Koalition scheitern lassen wird.“
Wann kommt die Legalisierung von Cannabis und wenn, mit wem?
„Bei einer Koalition von Rot-Rot-Grün auf Bundesebene wäre eine Legalisierung von Cannabis vorstellbar. Eine solche Konstellation halte ich jedoch in den nächsten fünf Jahren nicht für machbar. Das liegt insbesondere an den außenpolitischen Positionen der Linken.“"
http://www.xtranews.de/2016/01/23/legal ... li-nissen/
Es gibt da einen Spruch von Karl Valentin, der passt ganz gut :
"Mögen hätt ich schon wollen,
aber dürfen habe ich mich nicht getraut."
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Drogenpolitik in Hessen
Cannabis-Streit schwelt weiter
Der Streit über die kontrollierte Abgabe von Cannabis geht im hessischen Landtag weiter. Die FDP schlägt einen Kompromiss vor, der für die CDU tragbar ist.
Im Streit über die mögliche Freigabe von Cannabis sucht der hessische Landtag über die Sommerpause nach einer Einigung. Der Rechtsausschuss des Parlaments vertagte am Mittwoch erneut die Abstimmung über die vorliegenden Anträge, um doch noch einen Kompromiss zu finden.
...
Die FDP bemüht sich nun um einen Kompromiss, der für die Christdemokraten tragbar ist. Ihr Fraktionsvorsitzender Florian Rentsch schickte den anderen Fraktionen in dieser Woche den Entwurf für einen gemeinsamen Antrag, in dem sich Passagen eines früheren FDP-Antrags ebenso wie Teile eines schwarz-grünen Papiers wiederfinden.
Rentsch sagte am Mittwoch im Rechtsausschuss, man sei „mittlerweile ein Jahr hinter der politischen Diskussion her“. Es sei an der Zeit, die „politisch sehr großen Unterschiede“ zu überbrücken.
Der CDU-Justizpolitiker Hartmut Honka wies darauf hin, dass der FDP-Entwurf kurzfristig eingetroffen sei. Honka bat um Verständnis dafür, dass sich seine Fraktion nicht „von gestern bis heute“ habe abstimmen können. Man müsse das Thema auf die Zeit nach der Sommerpause vertagen. Damit zeigten sich alle einverstanden.
Die FDP spricht sich in ihrem Kompromissentwurf dafür aus, in einem hessischen Modellversuch die kontrollierte Abgabe von Cannabis zu testen, zum Beispiel in Frankfurt. Hierfür müssten Bundesgesetze geändert werden, wofür sich Hessen einsetzen solle. "
http://www.fr-online.de/rhein-main/drog ... 37598.html
Cannabis-Streit schwelt weiter
Der Streit über die kontrollierte Abgabe von Cannabis geht im hessischen Landtag weiter. Die FDP schlägt einen Kompromiss vor, der für die CDU tragbar ist.
Im Streit über die mögliche Freigabe von Cannabis sucht der hessische Landtag über die Sommerpause nach einer Einigung. Der Rechtsausschuss des Parlaments vertagte am Mittwoch erneut die Abstimmung über die vorliegenden Anträge, um doch noch einen Kompromiss zu finden.
...
Die FDP bemüht sich nun um einen Kompromiss, der für die Christdemokraten tragbar ist. Ihr Fraktionsvorsitzender Florian Rentsch schickte den anderen Fraktionen in dieser Woche den Entwurf für einen gemeinsamen Antrag, in dem sich Passagen eines früheren FDP-Antrags ebenso wie Teile eines schwarz-grünen Papiers wiederfinden.
Rentsch sagte am Mittwoch im Rechtsausschuss, man sei „mittlerweile ein Jahr hinter der politischen Diskussion her“. Es sei an der Zeit, die „politisch sehr großen Unterschiede“ zu überbrücken.
Der CDU-Justizpolitiker Hartmut Honka wies darauf hin, dass der FDP-Entwurf kurzfristig eingetroffen sei. Honka bat um Verständnis dafür, dass sich seine Fraktion nicht „von gestern bis heute“ habe abstimmen können. Man müsse das Thema auf die Zeit nach der Sommerpause vertagen. Damit zeigten sich alle einverstanden.
Die FDP spricht sich in ihrem Kompromissentwurf dafür aus, in einem hessischen Modellversuch die kontrollierte Abgabe von Cannabis zu testen, zum Beispiel in Frankfurt. Hierfür müssten Bundesgesetze geändert werden, wofür sich Hessen einsetzen solle. "
http://www.fr-online.de/rhein-main/drog ... 37598.html
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Rosemarie Heilig stellt Dokumentation zur Frankfurter Fachtagung ‚Jugendliche und Cannabis‘ vor
Wie ticken Jugendliche? Welche Rolle spielt Cannabis in ihrem Alltag? Was sind ihre Motive, zu kiffen und wie kann Jugendschutz gelingen? Antworten, Thesen und Positionen zu diesen und weit mehr Fragen sind nachzulesen in der druckfrischen Dokumentation der zweiten Frankfurter Fachtagung „Jugendliche und Cannabis – wir sprechen darüber: Miteinander, sachlich, kontrovers, offen“. Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig hat den knapp 100 Seiten starken Reader mit allen Tagungs-Referaten, Diskussionen über 16 Tischthemen oder Twitter-Beiträgen und Statements von Frankfurter Schülern am Donnerstag, 7. Juli, im Gesundheitsausschuss vorgestellt.
...
Die öffentliche Gesundheit und nicht die Strafverfolgung solle im Vordergrund stehen: „Unser Ziel muss sein, Jugendliche vor den negativen Folgen des Konsums zu bewahren, ohne jugendliches Experimentierverhalten zu kriminalisieren und zu tabuisieren.“ Das geltende Betäubungsmittelgesetz nennt Heilig „kontraproduktiv“, weil es Offenheit im Umgang mit der illegalen Droge erschwere, und das Jugendschutzgesetz sei wirkungslos, denn Cannabis komme darin nicht vor."
http://www.mittelrhein-tageblatt.de/fra ... -vor-35994
Wie ticken Jugendliche? Welche Rolle spielt Cannabis in ihrem Alltag? Was sind ihre Motive, zu kiffen und wie kann Jugendschutz gelingen? Antworten, Thesen und Positionen zu diesen und weit mehr Fragen sind nachzulesen in der druckfrischen Dokumentation der zweiten Frankfurter Fachtagung „Jugendliche und Cannabis – wir sprechen darüber: Miteinander, sachlich, kontrovers, offen“. Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig hat den knapp 100 Seiten starken Reader mit allen Tagungs-Referaten, Diskussionen über 16 Tischthemen oder Twitter-Beiträgen und Statements von Frankfurter Schülern am Donnerstag, 7. Juli, im Gesundheitsausschuss vorgestellt.
...
Die öffentliche Gesundheit und nicht die Strafverfolgung solle im Vordergrund stehen: „Unser Ziel muss sein, Jugendliche vor den negativen Folgen des Konsums zu bewahren, ohne jugendliches Experimentierverhalten zu kriminalisieren und zu tabuisieren.“ Das geltende Betäubungsmittelgesetz nennt Heilig „kontraproduktiv“, weil es Offenheit im Umgang mit der illegalen Droge erschwere, und das Jugendschutzgesetz sei wirkungslos, denn Cannabis komme darin nicht vor."
http://www.mittelrhein-tageblatt.de/fra ... -vor-35994
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Zustände wie in den Neunzigern dürfen sich nicht wiederholen
Die Frankfurter Taunusanlage war in den Neunzigern der Treffpunkt der Heroinabhängigen. Der „Frankfurter Weg“ hatte diese offene Drogenszene beendet. Doch nun sind die Junkies wieder da.
Es müssen mehrere Junkies gewesen sein, die sich in der Nacht in der Taunusanlage versammelt haben. Am Morgen danach liegen Spritzen herum und Alufolien mit eindeutigen Spuren von Heroinkonsum. Auf einer Bank ist ein blutbeflecktes Taschentuch zu sehen. Der ganze Boden ist übersät mit den Hinterlassenschaften einer Drogennacht. Und das, obwohl die Anlage seit vielen Jahren eigentlich als sauber gilt. Die Stadt rühmt sich damit, dass seit Beginn des „Frankfurter Wegs“ die offene Drogenszene so gut wie nicht mehr existiere. Nun droht sie wieder zu wachsen. Nicht nur im Bahnhofsviertel, sondern auch andernorts.
...
Dass sich vermehrt wieder Konsumenten in die Anlagen zurückzögen, hänge auch damit zusammen, dass die Druckräume nachts geschlossen hätten. „Wir haben diese Entwicklung im Blick“, sagt Kießling. Man sei mit dem Drogenreferat und allen anderen beteiligten Stellen im Gespräch.
...
Laut Ernst muss nun beobachtet werden, ob sich dieser Ort als Treffpunkt verfestigt. „Der Konsum in Grünanlagen fällt natürlich immer ins Auge und birgt einen Konflikt.“ Umso wichtiger sei es, den Anhängigen rechtzeitig Hilfe anzubieten. Dass Spritzen und anderes Fixerwerkzeug liegen gelassen werden, wird Ernst zufolge nicht toleriert. Mitarbeiter des Projekts Fegerflotte seien schon gebeten worden, verstärkt im Anlagenring nach Utensilien zu suchen und diese einzusammeln.
...
In der Obermainanlage versammelten sich vor allem Personen aus der Haschisch-Szene, die sich sonst eher im Allerheiligenviertel aufhielten. Seitdem dort die Polizei verstärkt kontrolliere, hätten sich die Gruppen andere Orte gesucht.
Erst am Donnerstag fand wieder eine größere Kontrolle im Allerheiligenviertel statt, die unter anderem dazu diente, die Szene zu verunsichern. Rund 30Gramm Marihuana und elf Gramm Haschisch stellten die Beamten sicher. "
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 07702.html
Vielleicht ist es schlichtweg nur das jetzige warme Sommerwetter, welches die Menschen dazu veranlaßt, draussen zu sein.
Die Frankfurter Taunusanlage war in den Neunzigern der Treffpunkt der Heroinabhängigen. Der „Frankfurter Weg“ hatte diese offene Drogenszene beendet. Doch nun sind die Junkies wieder da.
Es müssen mehrere Junkies gewesen sein, die sich in der Nacht in der Taunusanlage versammelt haben. Am Morgen danach liegen Spritzen herum und Alufolien mit eindeutigen Spuren von Heroinkonsum. Auf einer Bank ist ein blutbeflecktes Taschentuch zu sehen. Der ganze Boden ist übersät mit den Hinterlassenschaften einer Drogennacht. Und das, obwohl die Anlage seit vielen Jahren eigentlich als sauber gilt. Die Stadt rühmt sich damit, dass seit Beginn des „Frankfurter Wegs“ die offene Drogenszene so gut wie nicht mehr existiere. Nun droht sie wieder zu wachsen. Nicht nur im Bahnhofsviertel, sondern auch andernorts.
...
Dass sich vermehrt wieder Konsumenten in die Anlagen zurückzögen, hänge auch damit zusammen, dass die Druckräume nachts geschlossen hätten. „Wir haben diese Entwicklung im Blick“, sagt Kießling. Man sei mit dem Drogenreferat und allen anderen beteiligten Stellen im Gespräch.
...
Laut Ernst muss nun beobachtet werden, ob sich dieser Ort als Treffpunkt verfestigt. „Der Konsum in Grünanlagen fällt natürlich immer ins Auge und birgt einen Konflikt.“ Umso wichtiger sei es, den Anhängigen rechtzeitig Hilfe anzubieten. Dass Spritzen und anderes Fixerwerkzeug liegen gelassen werden, wird Ernst zufolge nicht toleriert. Mitarbeiter des Projekts Fegerflotte seien schon gebeten worden, verstärkt im Anlagenring nach Utensilien zu suchen und diese einzusammeln.
...
In der Obermainanlage versammelten sich vor allem Personen aus der Haschisch-Szene, die sich sonst eher im Allerheiligenviertel aufhielten. Seitdem dort die Polizei verstärkt kontrolliere, hätten sich die Gruppen andere Orte gesucht.
Erst am Donnerstag fand wieder eine größere Kontrolle im Allerheiligenviertel statt, die unter anderem dazu diente, die Szene zu verunsichern. Rund 30Gramm Marihuana und elf Gramm Haschisch stellten die Beamten sicher. "
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 07702.html
Vielleicht ist es schlichtweg nur das jetzige warme Sommerwetter, welches die Menschen dazu veranlaßt, draussen zu sein.
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Land gegen Cannabis-Projekt
Schwarz-Grün in Hessen ist gegen die Abgabe von Cannabis an Schwerstkranke und die Unterstützung eines Frankfurter Modellprojekts, um Erkenntnisse über die Auswirkungen zu gewinnen.
Für einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis bekämen die Frankfurter Grünen keine Unterstützung von den Parteifreunden im Landtag: Gemeinsam mit Koalitionspartnerin CDU lehnten diese am Mittwoch in Wiesbaden einen entsprechenden FDP-Antrag ab.
...
Der von der SPD mitgetragene Antrag argumentiert mit juristischen und gesundheitspolitischen Aspekten. Die Strafverfolgung in den Bundesländern sei unterschiedlich geregelt, und die Drogen vom Schwarzmarkt seien oft gepantscht. Deshalb solle das Land die Frankfurter bei ihren Bemühungen auf Bundesebene unterstützen. Aber die haben aktuell ohnehin kein Interesse (siehe Artikel unten)."
http://www.fr-online.de/rhein-main/cann ... 97116.html
Schwarz-Grün in Hessen ist gegen die Abgabe von Cannabis an Schwerstkranke und die Unterstützung eines Frankfurter Modellprojekts, um Erkenntnisse über die Auswirkungen zu gewinnen.
Für einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis bekämen die Frankfurter Grünen keine Unterstützung von den Parteifreunden im Landtag: Gemeinsam mit Koalitionspartnerin CDU lehnten diese am Mittwoch in Wiesbaden einen entsprechenden FDP-Antrag ab.
...
Der von der SPD mitgetragene Antrag argumentiert mit juristischen und gesundheitspolitischen Aspekten. Die Strafverfolgung in den Bundesländern sei unterschiedlich geregelt, und die Drogen vom Schwarzmarkt seien oft gepantscht. Deshalb solle das Land die Frankfurter bei ihren Bemühungen auf Bundesebene unterstützen. Aber die haben aktuell ohnehin kein Interesse (siehe Artikel unten)."
http://www.fr-online.de/rhein-main/cann ... 97116.html
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
http://www.fr-online.de/panorama/cannab ... 03912.html
Ein unspektakulärer und vernünftiger Artikel/Kommentar eines Arztes, der jahrelang Schwerstabhängige betreut und behandelt hat. -
"... Im Hessischen Landtag hat in dieser Woche die FDP eine schrittweise Legalisierung von Cannabis gefordert und beantragt. Abgelehnt hat das, sogar auch die Abgabe an Schwerstkranke, die schwarz-grüne Landesregierung!"
Die Grünen haben in Hessen gegen die medizinische Anwendung von Cannabis gestimmt??? Ich hatte bisher den Eindruck, daß die Grünen ihre Statements zum Thema Cannabis ernst meinen und (mit) dafür sorgen wollen, daß dieser, "Drogenpolitik" genannte und schon Jahrzehnte andauernde, Menschenrechtsverstoß endlich beendet wird.
Es scheint völlig egal zu sein, ob die Grünen den MP stellen oder den Juniorpartner geben oder mit (hell-)rot oder schwarz koalieren. Es scheint nur zwischen 'vor der Wahl' und 'nach der Wahl' unterschieden zu werden. Peinlich.
Wird bei schwarz-grün im Bund der §175 wieder eingeführt? Jaja, ich weiß, man soll die Dinge immer möglichst positiv sehen: Mit diesen Grünen wird es wenigstens niemals dazu kommen, daß es einen 'Fleischverbotstag' geben wird. (aus Rückgratmangel, wollen würden da bestimmt einige)
Edit: Ich habe gerade in Wikipedia den §175 nachgeschlagen und gesehen, daß selbiger Paragraph im Sommer 1994 ersatzlos gestrichen wurde. Welch Ironie: Das BVerfG hat fast zeitgleich sein 94er-Cannabisurteil gefällt. 22 Jahre später werden Cannabiskonsumenten immer noch verfolgt, Schwule und Lesben dürfen "heiraten" (beinahe zumindest).
Ein unspektakulärer und vernünftiger Artikel/Kommentar eines Arztes, der jahrelang Schwerstabhängige betreut und behandelt hat. -
"... Im Hessischen Landtag hat in dieser Woche die FDP eine schrittweise Legalisierung von Cannabis gefordert und beantragt. Abgelehnt hat das, sogar auch die Abgabe an Schwerstkranke, die schwarz-grüne Landesregierung!"
Die Grünen haben in Hessen gegen die medizinische Anwendung von Cannabis gestimmt??? Ich hatte bisher den Eindruck, daß die Grünen ihre Statements zum Thema Cannabis ernst meinen und (mit) dafür sorgen wollen, daß dieser, "Drogenpolitik" genannte und schon Jahrzehnte andauernde, Menschenrechtsverstoß endlich beendet wird.
Es scheint völlig egal zu sein, ob die Grünen den MP stellen oder den Juniorpartner geben oder mit (hell-)rot oder schwarz koalieren. Es scheint nur zwischen 'vor der Wahl' und 'nach der Wahl' unterschieden zu werden. Peinlich.
Wird bei schwarz-grün im Bund der §175 wieder eingeführt? Jaja, ich weiß, man soll die Dinge immer möglichst positiv sehen: Mit diesen Grünen wird es wenigstens niemals dazu kommen, daß es einen 'Fleischverbotstag' geben wird. (aus Rückgratmangel, wollen würden da bestimmt einige)
Edit: Ich habe gerade in Wikipedia den §175 nachgeschlagen und gesehen, daß selbiger Paragraph im Sommer 1994 ersatzlos gestrichen wurde. Welch Ironie: Das BVerfG hat fast zeitgleich sein 94er-Cannabisurteil gefällt. 22 Jahre später werden Cannabiskonsumenten immer noch verfolgt, Schwule und Lesben dürfen "heiraten" (beinahe zumindest).
-
Ernst Berlin
- Beiträge: 750
- Registriert: Fr 24. Feb 2012, 13:09
- Wohnort: Berlin
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
Ich glaube das es schon auch immer es damit zu tun hat ob man auf Bundes oder Landesebene Politik gemacht wird und auf Landesebene kann man tatsächlich die Grünen vergessen. Nirgends ausser in Kreuzberg machen die Grünen was wenn sie mit regieren.
Ich habe bei Kandidatenwatch eine Frage für einen Bezirk in Berlin gefrag und eine Bundespolitische Antwort bekommen, also gleich Null gelesen was meine Frage war. Komplette Ignoranz, von daher werde ich die selbe Frage noch mal den Linken stellen, kommt da auch ignoranz, werde ich meine beiden Stimmen der Tierschutzpartei geben.
Ich habe bei Kandidatenwatch eine Frage für einen Bezirk in Berlin gefrag und eine Bundespolitische Antwort bekommen, also gleich Null gelesen was meine Frage war. Komplette Ignoranz, von daher werde ich die selbe Frage noch mal den Linken stellen, kommt da auch ignoranz, werde ich meine beiden Stimmen der Tierschutzpartei geben.
Privat Sponsor des DHV seit 06.10.2009... Wann machst du mit? 
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
Und so schauts auf den Strassen von Frankfurt aus, während, egal ob auf Länder-oder Bundesebene, weiterhin diskutiert, blockiert und lamentiert wird :
"Bedrohung durch die Drogenszene
Niddastraße, Hauptbahnhof, Weißfrauenkirche: Die Drogenszene hat einige Orte in Frankfurt fest im Griff. Nun will der Sicherheitsdezernent der Stadt reagieren.
Die Polizei ist schon wieder da. In Schrittgeschwindigkeit fährt der Streifenwagen durch die Niddastraße, hält an. Die Beamten schauen in die Nebenstraßen hinein, schließlich bleibt das Fahrzeug an der Ecke zur Düsseldorfer Straße stehen. Dort, vor der Sparkassenfiliale, stehen die Dealer üblicherweise und verkaufen Haschisch. Doch an diesem Mittwoch sind auffallend wenige da. Vielleicht, weil es erst am Tag zuvor wieder eine Festnahme gegeben hat. Vielleicht auch, weil die Polizei neulich einige der Depots ausgehoben hat. Die Beamten kontrollieren die Szene inzwischen täglich.
Dennoch macht sich allmählich Frust unter den Beamten breit.
...
Unter der Hand jedoch berichten Polizisten mittlerweile öfter davon, dass sie sich in ihrer Arbeit eingeschränkt fühlten. Entweder bekämen sie keine richterliche Genehmigung, wenn sie einen Dealer über einen längeren Zeitraum observieren wollten. Oder die Amtsrichter erließen nach einer Festnahme keine Untersuchungshaft.
In diese Kerbe schlägt nun auch der Frankfurter Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU), der am Montag im Sicherheitsausschuss des Stadtparlaments sagte, er wundere sich, warum manche Richter im Fall von polizeibekannten Drogendealern derart lax seien."
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 36013.html
"Bedrohung durch die Drogenszene
Niddastraße, Hauptbahnhof, Weißfrauenkirche: Die Drogenszene hat einige Orte in Frankfurt fest im Griff. Nun will der Sicherheitsdezernent der Stadt reagieren.
Die Polizei ist schon wieder da. In Schrittgeschwindigkeit fährt der Streifenwagen durch die Niddastraße, hält an. Die Beamten schauen in die Nebenstraßen hinein, schließlich bleibt das Fahrzeug an der Ecke zur Düsseldorfer Straße stehen. Dort, vor der Sparkassenfiliale, stehen die Dealer üblicherweise und verkaufen Haschisch. Doch an diesem Mittwoch sind auffallend wenige da. Vielleicht, weil es erst am Tag zuvor wieder eine Festnahme gegeben hat. Vielleicht auch, weil die Polizei neulich einige der Depots ausgehoben hat. Die Beamten kontrollieren die Szene inzwischen täglich.
Dennoch macht sich allmählich Frust unter den Beamten breit.
...
Unter der Hand jedoch berichten Polizisten mittlerweile öfter davon, dass sie sich in ihrer Arbeit eingeschränkt fühlten. Entweder bekämen sie keine richterliche Genehmigung, wenn sie einen Dealer über einen längeren Zeitraum observieren wollten. Oder die Amtsrichter erließen nach einer Festnahme keine Untersuchungshaft.
In diese Kerbe schlägt nun auch der Frankfurter Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU), der am Montag im Sicherheitsausschuss des Stadtparlaments sagte, er wundere sich, warum manche Richter im Fall von polizeibekannten Drogendealern derart lax seien."
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 36013.html
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Der Frankfurter Hauptbahnhof verkommt vor aller Augen
Die B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs wird von Dealern dominiert. Polizei und Sicherheitspersonal schauen zu. Reisende fühlen sich zunehmend bedroht.
Der Frankfurter Hauptbahnhof verkommt zunehmend zum Drogenumschlagplatz. Schon vor Monaten hat sich dort eine Szene etabliert, die vor allem in der B-Ebene, das heißt in der Geschäftspassage zwischen Fernverkehr- und S-Bahn-Gleisen, rund um die Uhr Rauschgift verkauft – vor den Augen des Sicherheitspersonals der Deutschen Bahn.
Der Konzern verweist darauf, dass es schon zusätzliche Streifen durch die Stadtpolizei des Ordnungsamtes gebe. Die jedoch sagen selbst, sie seien für das Problem eigentlich gar nicht zuständig. Das seien die Landes- und die Bundespolizei, aus denen wiederum zu hören ist, der Drogenhandel habe so stark zugenommen, dass der Aufwand der Kontrollen bald nicht mehr lohne.
...
Die Straftäter sind den Sicherheitsbehörden fast alle bekannt. Zum Großteil handelt es sich um junge Männer aus Nordafrika, die mit dem Flüchtlingsstrom nach Deutschland gekommen seien, heißt es. Sie gelten als „renitent“, da sie sich auch durch Razzien nicht beeindrucken ließen. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, die die B-Ebene täglich durchstreifen, berichten, die Szene agiere hochprofessionell.
...
Die Problematik sei aber „nicht von heute auf morgen zu lösen. Da braucht man einen langen Atem.“
...
Die Bahn verweist darauf, dass sie inzwischen eine feste Streife rund um die Uhr durch die B-Ebene patrouillieren lasse. Die Dealer stört das allerdings nicht. Sie verkaufen einfach weiter."
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 58258.html
Nichtstun, Verantwortlichkeiten hin- und herschieben, Dealer, die in ihren Heimatländern ein anderes Auftreten der Polizei gewohnt sind, Problemlösung ist "irgendwie, irgendwann und irgendwo" mal in Sicht ...
... nur "unsere" Lösung, den Dealern durch kontrollierte Verkaufstellen das Wasser abzugraben, wird noch nicht mal ansatzweise erwähnt.
Die B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs wird von Dealern dominiert. Polizei und Sicherheitspersonal schauen zu. Reisende fühlen sich zunehmend bedroht.
Der Frankfurter Hauptbahnhof verkommt zunehmend zum Drogenumschlagplatz. Schon vor Monaten hat sich dort eine Szene etabliert, die vor allem in der B-Ebene, das heißt in der Geschäftspassage zwischen Fernverkehr- und S-Bahn-Gleisen, rund um die Uhr Rauschgift verkauft – vor den Augen des Sicherheitspersonals der Deutschen Bahn.
Der Konzern verweist darauf, dass es schon zusätzliche Streifen durch die Stadtpolizei des Ordnungsamtes gebe. Die jedoch sagen selbst, sie seien für das Problem eigentlich gar nicht zuständig. Das seien die Landes- und die Bundespolizei, aus denen wiederum zu hören ist, der Drogenhandel habe so stark zugenommen, dass der Aufwand der Kontrollen bald nicht mehr lohne.
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Die Straftäter sind den Sicherheitsbehörden fast alle bekannt. Zum Großteil handelt es sich um junge Männer aus Nordafrika, die mit dem Flüchtlingsstrom nach Deutschland gekommen seien, heißt es. Sie gelten als „renitent“, da sie sich auch durch Razzien nicht beeindrucken ließen. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, die die B-Ebene täglich durchstreifen, berichten, die Szene agiere hochprofessionell.
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Die Problematik sei aber „nicht von heute auf morgen zu lösen. Da braucht man einen langen Atem.“
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Die Bahn verweist darauf, dass sie inzwischen eine feste Streife rund um die Uhr durch die B-Ebene patrouillieren lasse. Die Dealer stört das allerdings nicht. Sie verkaufen einfach weiter."
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 58258.html
Nichtstun, Verantwortlichkeiten hin- und herschieben, Dealer, die in ihren Heimatländern ein anderes Auftreten der Polizei gewohnt sind, Problemlösung ist "irgendwie, irgendwann und irgendwo" mal in Sicht ...
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Im Viertel der Dealer
Bis zur Mainzer Landstraße: Der Drogenhandel hat sich ausgebreitet
Der Rauschgifthandel am Frankfurter Hauptbahnhof beschränkt sich nicht nur auf die B-Ebene und die Düsseldorfer Straße. Das ganze Viertel zwischen Bahnstation und Mainzer Landstraße ist betroffen. Vielen Unternehmern, Anwohnern und Wirten stinken die krummen Geschäfte vor ihrer Tür gewaltig.
In der B-Ebene wird mit Crack gedealt, in der Düsseldorfer Straße mit Cannabis. So einfach schien die Geografie des Drogenhandels im und am Hauptbahnhof bislang zu sein. Tatsächlich ist der Aktionsradius der Dealer aber weitaus größer: In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats für das Bahnhofsviertel machten Anrainer deutlich, dass sich der Straßenhandel mit Haschisch und Marihuana längst auf die Ottostraße, eine Parallelstraße der Düsseldorfer Straße, ausgedehnt hat. Recherchen dieser Zeitung ergaben nun, dass die Dealer im gesamten Quartier zwischen Hauptbahnhof und Mainzer Landstraße unterwegs sind – sehr zum Missfallen der Unternehmer, Anwohner und Wirte.
Der Schwerpunkt des Cannabis-Handels, der laut Polizei von Männern aus den nordafrikanischen Maghreb-Staaten dominiert wird, befindet sich zwar weiterhin in der stark frequentierten Düsseldorfer Straße, die Dealer sind inzwischen aber in der gesamten westlichen Niddastraße unterwegs und bieten ihre Ware mitunter auch in deren Seitenstraßen zum Verkauf an.
...
Vereinzelt gibt es übrigens auch andere Stimmen im Quartier: „Ein Gastronom warnt vor „Hysterie“ und betont, dass keiner seiner Gäste jemals einer Straftat zum Opfer gefallen sei. Die Dealer täten niemandem etwas an, „sie lachen sich nur schlapp, wenn sie festgenommen werden“. Eine junge Frau aus der Ottostraße spricht sich sogar gegen das Durchgreifen der Polizei aus: Dunkelhäutige Menschen stünden neuerdings unter Generalverdacht, findet sie. „Das schürt Hass.“ Ein Mittel gegen den Cannabis-Schwarzmarkt könnte ihrer Ansicht nach eine Entkriminalisierung der Droge sein."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Bis ... 75,2361481
"Kommentar: "Frankfurter Weg" prüfen
...
Die Welle der Empörung spülte nämlich einen Zweifel zurück an Land, den man ein für allemal versenkt zu haben glaubte: den Zweifel am „Frankfurter Weg“, der liberalen Drogenpolitik der Stadt. Das Konzept aus Prävention, Repression gegen Dealer und Hilfe für Suchtkranke, zu dem auch offizielle Drogenkonsumräume gehören, ging in den 90er Jahren an den Start und wurde von mehreren Städten im In- und Ausland kopiert. Heute ist es eine der unantastbaren „Heiligen Kühe“ der Frankfurter Kommunalpolitik.
Ist der „Frankfurter Weg“ gescheitert? Mit Blick in die Vergangenheit muss die Antwort auf diese Frage ganz klar „Nein“ lauten: ...
Der Erfolg des „Frankfurter Wegs“ darf aber nicht zu einem unreflektierten „Weiter so“ führen."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Kom ... 75,2361480
Leider weicht der Autor des Kommentars der Frage aus, wie es denn weitergehen soll, besonders im Bereich des Cannabiskonsums und der Dealerei damit.
Bis zur Mainzer Landstraße: Der Drogenhandel hat sich ausgebreitet
Der Rauschgifthandel am Frankfurter Hauptbahnhof beschränkt sich nicht nur auf die B-Ebene und die Düsseldorfer Straße. Das ganze Viertel zwischen Bahnstation und Mainzer Landstraße ist betroffen. Vielen Unternehmern, Anwohnern und Wirten stinken die krummen Geschäfte vor ihrer Tür gewaltig.
In der B-Ebene wird mit Crack gedealt, in der Düsseldorfer Straße mit Cannabis. So einfach schien die Geografie des Drogenhandels im und am Hauptbahnhof bislang zu sein. Tatsächlich ist der Aktionsradius der Dealer aber weitaus größer: In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats für das Bahnhofsviertel machten Anrainer deutlich, dass sich der Straßenhandel mit Haschisch und Marihuana längst auf die Ottostraße, eine Parallelstraße der Düsseldorfer Straße, ausgedehnt hat. Recherchen dieser Zeitung ergaben nun, dass die Dealer im gesamten Quartier zwischen Hauptbahnhof und Mainzer Landstraße unterwegs sind – sehr zum Missfallen der Unternehmer, Anwohner und Wirte.
Der Schwerpunkt des Cannabis-Handels, der laut Polizei von Männern aus den nordafrikanischen Maghreb-Staaten dominiert wird, befindet sich zwar weiterhin in der stark frequentierten Düsseldorfer Straße, die Dealer sind inzwischen aber in der gesamten westlichen Niddastraße unterwegs und bieten ihre Ware mitunter auch in deren Seitenstraßen zum Verkauf an.
...
Vereinzelt gibt es übrigens auch andere Stimmen im Quartier: „Ein Gastronom warnt vor „Hysterie“ und betont, dass keiner seiner Gäste jemals einer Straftat zum Opfer gefallen sei. Die Dealer täten niemandem etwas an, „sie lachen sich nur schlapp, wenn sie festgenommen werden“. Eine junge Frau aus der Ottostraße spricht sich sogar gegen das Durchgreifen der Polizei aus: Dunkelhäutige Menschen stünden neuerdings unter Generalverdacht, findet sie. „Das schürt Hass.“ Ein Mittel gegen den Cannabis-Schwarzmarkt könnte ihrer Ansicht nach eine Entkriminalisierung der Droge sein."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Bis ... 75,2361481
"Kommentar: "Frankfurter Weg" prüfen
...
Die Welle der Empörung spülte nämlich einen Zweifel zurück an Land, den man ein für allemal versenkt zu haben glaubte: den Zweifel am „Frankfurter Weg“, der liberalen Drogenpolitik der Stadt. Das Konzept aus Prävention, Repression gegen Dealer und Hilfe für Suchtkranke, zu dem auch offizielle Drogenkonsumräume gehören, ging in den 90er Jahren an den Start und wurde von mehreren Städten im In- und Ausland kopiert. Heute ist es eine der unantastbaren „Heiligen Kühe“ der Frankfurter Kommunalpolitik.
Ist der „Frankfurter Weg“ gescheitert? Mit Blick in die Vergangenheit muss die Antwort auf diese Frage ganz klar „Nein“ lauten: ...
Der Erfolg des „Frankfurter Wegs“ darf aber nicht zu einem unreflektierten „Weiter so“ führen."
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Kom ... 75,2361480
Leider weicht der Autor des Kommentars der Frage aus, wie es denn weitergehen soll, besonders im Bereich des Cannabiskonsums und der Dealerei damit.
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Polizei verstärkt Druck auf Dealer
Für Einsätze gegen Drogenhändler im Bahnhofsviertel stehen deutlich mehr Beamte bereit. Zudem hofft die Polizei auf Staatsanwaltschaft und Ausländerbehörde.
Mit mehr Personal, einem neuen Einsatzkonzept und einer besseren Zusammenarbeit mit Staatsanwaltschaft und Stadt will die Frankfurter Polizei gegen den Drogenhandel im Bahnhofsviertel vorgehen. Polizeipräsident Gerhard Bereswill stellte am Donnerstag die sogenannte Besondere Aufbauorganisation vor, eine Art Sonderkommission, die sich ausschließlich um die Probleme in dem Gebiet kümmert.
...
Monatelang habe die Polizei versucht, die Situation mit konventionellen Mitteln in den Griff zu bekommen. Von Januar bis Ende November gab es laut Bereswill 210 Großkontrollen und Razzien. Doch die Dealer hätten sich davon unbeeindruckt gezeigt. Im Gegenteil: „Es gibt eine zunehmende Respektlosigkeit gegenüber der Polizei.“ Claudia Rogalski, die die neue Aufbauorganisation leitet, berichtete auch von Übergriffen auf Beamte. Häufig solidarisierten sich Außenstehende mit Menschen, die gerade kontrolliert werden, und versuchten sogar, die Verdächtigen „aus der Kontrolle zu befreien“.
Durch die vor zwei Wochen gegründete Besondere Aufbauorganisation können täglich 100 zusätzliche Polizisten im Bahnhofsviertel eingesetzt werden. Dadurch nehme der Kontrolldruck deutlich zu, sagte Bereswill. Erste Erfolge gebe es bereits. ... Und auch die Drogenszene habe reagiert. Sie verlagere sich etwa von der Taunusstraße in die B-Ebene des Hauptbahnhofs oder in die Münchener Straße.
...
Ausdrücklich bekannte sich Bereswill zum sogenannten Frankfurter Weg, wonach Schwerstabhängigen geholfen werden soll. Es gehe nicht darum, kranke Menschen zu kriminalisieren. Die Polizeiarbeit richte sich gegen die Dealer, nicht gegen die Abhängigen. "
http://www.fr-online.de/frankfurt/frank ... 98804.html
Liebe "schwerstabhängige kranke Cannabis-Abhängige", bitte meldet Euch hier, falls obige Worte des Herrn Bereswill Euch doch betreffen sollten. Wäre interessant zu wissen, ob da wirklich unterschieden wird.
Für Einsätze gegen Drogenhändler im Bahnhofsviertel stehen deutlich mehr Beamte bereit. Zudem hofft die Polizei auf Staatsanwaltschaft und Ausländerbehörde.
Mit mehr Personal, einem neuen Einsatzkonzept und einer besseren Zusammenarbeit mit Staatsanwaltschaft und Stadt will die Frankfurter Polizei gegen den Drogenhandel im Bahnhofsviertel vorgehen. Polizeipräsident Gerhard Bereswill stellte am Donnerstag die sogenannte Besondere Aufbauorganisation vor, eine Art Sonderkommission, die sich ausschließlich um die Probleme in dem Gebiet kümmert.
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Monatelang habe die Polizei versucht, die Situation mit konventionellen Mitteln in den Griff zu bekommen. Von Januar bis Ende November gab es laut Bereswill 210 Großkontrollen und Razzien. Doch die Dealer hätten sich davon unbeeindruckt gezeigt. Im Gegenteil: „Es gibt eine zunehmende Respektlosigkeit gegenüber der Polizei.“ Claudia Rogalski, die die neue Aufbauorganisation leitet, berichtete auch von Übergriffen auf Beamte. Häufig solidarisierten sich Außenstehende mit Menschen, die gerade kontrolliert werden, und versuchten sogar, die Verdächtigen „aus der Kontrolle zu befreien“.
Durch die vor zwei Wochen gegründete Besondere Aufbauorganisation können täglich 100 zusätzliche Polizisten im Bahnhofsviertel eingesetzt werden. Dadurch nehme der Kontrolldruck deutlich zu, sagte Bereswill. Erste Erfolge gebe es bereits. ... Und auch die Drogenszene habe reagiert. Sie verlagere sich etwa von der Taunusstraße in die B-Ebene des Hauptbahnhofs oder in die Münchener Straße.
...
Ausdrücklich bekannte sich Bereswill zum sogenannten Frankfurter Weg, wonach Schwerstabhängigen geholfen werden soll. Es gehe nicht darum, kranke Menschen zu kriminalisieren. Die Polizeiarbeit richte sich gegen die Dealer, nicht gegen die Abhängigen. "
http://www.fr-online.de/frankfurt/frank ... 98804.html
Liebe "schwerstabhängige kranke Cannabis-Abhängige", bitte meldet Euch hier, falls obige Worte des Herrn Bereswill Euch doch betreffen sollten. Wäre interessant zu wissen, ob da wirklich unterschieden wird.
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Frankfurter FDP fordert Cannabis-Modellversuch
Um die Drogenkriminalität in der Stadt einzudämmen, fordert die Frankfurter FDP einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene. «Die bisherige rechtliche Handhabung hat sich nicht als erfolgreich erwiesen», erklärte der rechtspolitische Sprecher der FDP-Römerfraktion, Uwe Schulz, am Mittwoch."
https://www.welt.de/regionales/hessen/a ... rsuch.html
Um die Drogenkriminalität in der Stadt einzudämmen, fordert die Frankfurter FDP einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene. «Die bisherige rechtliche Handhabung hat sich nicht als erfolgreich erwiesen», erklärte der rechtspolitische Sprecher der FDP-Römerfraktion, Uwe Schulz, am Mittwoch."
https://www.welt.de/regionales/hessen/a ... rsuch.html
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Cannabis in der Schmerztherapie
Seit März ist es für schwerkranke Menschen einfacher, Cannabis für die medizinische Behandlung zu erhalten. Gesundheitsdezernent Stefan Majer stellte am Mittwoch das neue Konzept vor, das Frankfurt einen Modellstatus verleihen soll.
...
Neben dem neuen Gesetz, das am 10. März in Kraft getreten ist und einen leichteren Zugang zum medizinischen Cannabis erlaubt, startet die Drogenhilfe der Stadt gemeinsam mit der Goethe-Universität eine umfangreiche Studie. „Es ist wichtig, dass das Produkt aus der Schmuddelecke wegkommt, Cannabis ist auch ein Medikament“, so Jan Groneberg, Direktor des Instituts für Medizinsoziologie, Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Frankfurter Goethe-Universität. Sein Institut führt in den nächsten drei Jahren die Studie durch, die aufklären und informieren will. Zunächst sollen etwa 2000 Ärzte aus der Frankfurter Region nach ihrem Kenntnisstand befragt werden, der durch Schulungen und Fachtagungen dann kontinuierlich verbessert werden soll, um das Ziel von Majer zu erreichen: „Cannabis soll ganz selbstverständlicher Bestandteil der ärztlichen Behandlung werden.“ Die Daten der Begleitstudie sollen dann auch als Modell für den Bund herangezogen werden, Frankfurt eine deutsche Großstadt repräsentieren."
https://www.journal-frankfurt.de/journa ... 29474.html
Seit März ist es für schwerkranke Menschen einfacher, Cannabis für die medizinische Behandlung zu erhalten. Gesundheitsdezernent Stefan Majer stellte am Mittwoch das neue Konzept vor, das Frankfurt einen Modellstatus verleihen soll.
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Neben dem neuen Gesetz, das am 10. März in Kraft getreten ist und einen leichteren Zugang zum medizinischen Cannabis erlaubt, startet die Drogenhilfe der Stadt gemeinsam mit der Goethe-Universität eine umfangreiche Studie. „Es ist wichtig, dass das Produkt aus der Schmuddelecke wegkommt, Cannabis ist auch ein Medikament“, so Jan Groneberg, Direktor des Instituts für Medizinsoziologie, Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Frankfurter Goethe-Universität. Sein Institut führt in den nächsten drei Jahren die Studie durch, die aufklären und informieren will. Zunächst sollen etwa 2000 Ärzte aus der Frankfurter Region nach ihrem Kenntnisstand befragt werden, der durch Schulungen und Fachtagungen dann kontinuierlich verbessert werden soll, um das Ziel von Majer zu erreichen: „Cannabis soll ganz selbstverständlicher Bestandteil der ärztlichen Behandlung werden.“ Die Daten der Begleitstudie sollen dann auch als Modell für den Bund herangezogen werden, Frankfurt eine deutsche Großstadt repräsentieren."
https://www.journal-frankfurt.de/journa ... 29474.html
Re: Sammlung "Frankfurter Weg"
"Streit um den Rausch
Die Politik tut sich mit dem Thema weiche Drogen schwer. Die Einschätzungen schwanken zwischen „Freigabe“ und „Warnungen“ vor den Gefahren.
...
Zum Hintergrund: Der Global Marijuana March, kurz GMM, ist eine weltweite Aktion die in hunderten Städten weltweit zum gleichen Tag stattfindet. Die Organisatoren der Demonstration machen keinen Hehl daraus, was sie mit ihrer Aktion erreichen möchten. Es ist eine „Demonstration für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“, wie auf dem Demo-Flugblatt zu lesen ist. In der hessischen Politik wird dieses Thema auch unter den Parteien kontrovers diskutiert. Diese Zeitung hat einmal nachgefragt.
„Die hessische SPD hat – ebenso wie die Bundes-SPD – die Freigabe von Cannabis zur medizinischen Anwendung, beispielsweise in der Schmerztherapie, immer befürwortet“, sagt Christoph Gehring, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Diese Haltung bilde sich auch schließlich in dem kürzlich entsprechend geänderten Arzneimittelgesetz des Bundes ab. „Was die Freigabe zum allgemeinen Konsum angeht, so gibt es derzeit weder einen gesellschaftlichen noch einen innerparteilichen Konsens in der hessischen SPD“, so Gehring. Nach seiner Einschätzung dürfte sich die Zahl der Befürworter einer Freigabe, der Kritiker sowie der Unentschiedenen etwa die Waage halten.
...
Ansonsten bestätigten zahlreiche Experten die Ansicht, dass eine Legalisierung von Drogen gesundheitspolitisch nicht zu verantworten sei. Die Zahl junger Menschen, die sich zum Beispiel wegen eines Cannabis-Problems behandeln lassen, nehme zu. Je früher Jugendliche Cannabis konsumierten, desto höher sei das Risiko, dauerhafte und tendenziell irreversible gesundheitliche Schäden, insbesondere Schizophrenie oder ähnliche Krankheitsbilder, davonzutragen. „Die Forderung nach einer Drogenfreigabe, auch nur von Cannabis, ist daher aus unserer Sicht der falsche Weg, weil sie den Einstieg in Drogenkarrieren erleichtern würde“, so die Auffassung von Bartelt.
...
Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Janine Wissler, möchte, dass Cannabis-Nutzer nicht mehr, wie bisher, kriminalisiert werden.
...
Angesichts der zahlreichen „sinnvollen Argumente“ spricht sich auch die FDP für eine kontrollierte Freigabe von Cannabis über lizenzierte Geschäfte an Erwachsene aus, wie Nicola Beer, FDP-Generalsekretärin und hessische Landtagsabgeordnete erläutert."
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/S ... 73,2625893
Die Politik tut sich mit dem Thema weiche Drogen schwer. Die Einschätzungen schwanken zwischen „Freigabe“ und „Warnungen“ vor den Gefahren.
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Zum Hintergrund: Der Global Marijuana March, kurz GMM, ist eine weltweite Aktion die in hunderten Städten weltweit zum gleichen Tag stattfindet. Die Organisatoren der Demonstration machen keinen Hehl daraus, was sie mit ihrer Aktion erreichen möchten. Es ist eine „Demonstration für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“, wie auf dem Demo-Flugblatt zu lesen ist. In der hessischen Politik wird dieses Thema auch unter den Parteien kontrovers diskutiert. Diese Zeitung hat einmal nachgefragt.
„Die hessische SPD hat – ebenso wie die Bundes-SPD – die Freigabe von Cannabis zur medizinischen Anwendung, beispielsweise in der Schmerztherapie, immer befürwortet“, sagt Christoph Gehring, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Diese Haltung bilde sich auch schließlich in dem kürzlich entsprechend geänderten Arzneimittelgesetz des Bundes ab. „Was die Freigabe zum allgemeinen Konsum angeht, so gibt es derzeit weder einen gesellschaftlichen noch einen innerparteilichen Konsens in der hessischen SPD“, so Gehring. Nach seiner Einschätzung dürfte sich die Zahl der Befürworter einer Freigabe, der Kritiker sowie der Unentschiedenen etwa die Waage halten.
...
Ansonsten bestätigten zahlreiche Experten die Ansicht, dass eine Legalisierung von Drogen gesundheitspolitisch nicht zu verantworten sei. Die Zahl junger Menschen, die sich zum Beispiel wegen eines Cannabis-Problems behandeln lassen, nehme zu. Je früher Jugendliche Cannabis konsumierten, desto höher sei das Risiko, dauerhafte und tendenziell irreversible gesundheitliche Schäden, insbesondere Schizophrenie oder ähnliche Krankheitsbilder, davonzutragen. „Die Forderung nach einer Drogenfreigabe, auch nur von Cannabis, ist daher aus unserer Sicht der falsche Weg, weil sie den Einstieg in Drogenkarrieren erleichtern würde“, so die Auffassung von Bartelt.
...
Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Janine Wissler, möchte, dass Cannabis-Nutzer nicht mehr, wie bisher, kriminalisiert werden.
...
Angesichts der zahlreichen „sinnvollen Argumente“ spricht sich auch die FDP für eine kontrollierte Freigabe von Cannabis über lizenzierte Geschäfte an Erwachsene aus, wie Nicola Beer, FDP-Generalsekretärin und hessische Landtagsabgeordnete erläutert."
http://www.fnp.de/nachrichten/politik/S ... 73,2625893