Cannabis als Medikament gegen Schmerzen hat eine lange Geschichte. Es kann Patienten mit Epilepsie, multipler Sklerose oder Ängstlichkeit helfen, mit „Kiffen“ hat das dann nichts zu tun. Aber Cannabis-Konsum kann unter Umständen auch zu Psychosen führen. Beat Lutz ist Professor für Physiologische Chemie an der Uni Mainz, seit 1997 erforscht er das Endocannabinoid-System. Ein Interview über Cannabis als Medikament, den Nutzen und die Risiken.
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Cannabis als weiche Droge betrachtet: Kann schon ein einziger Joint schaden?
Lutz: Das weiß ich nicht, aber die Null-Dosis ist auf jeden Fall die beste. Ich bin gar kein Befürworter der Legalisierung von Cannabis als Genussmittel.
Warum?
Lutz: Weil ich denke, dass Cannabis durchaus schädliche Effekte haben kann. Wenn ich etwas legalisiere, dann meinen natürlich die jungen Menschen, dass es harmlos ist. Und das wäre ein verheerendes Signal. Wie gefährlich die Freigabe ist, hat man in den USA gesehen. Seit der Legalisierung in manchen Staaten gibt es dort viel mehr Fälle von Psychosen. Dass Alkohol und Nikotin ebenfalls schädlich sind, ist kein Argument, Cannabis zu legalisieren."
http://www.augsburger-allgemeine.de/wis ... 22032.html
Klasse, kaum gibt es einen Kontra-Beitrag, wird der Kommentarbereich geschlossen. Bloss keine Diskussionen, wäre ja schon ein falsches Signal
Edit :
sogar dieser eine Kommentar wurde gelöscht. Dabei war er sachlich vollkommen richtig und nicht beleidigend. Einzig ein paar Rechtschreibfehler waren zu finden.
Frei nach dem Motto : Gegenargumente könnten die Leserschaft verunsichern und wären ein falsches Signal. Erbärmlich ist das!