Hier gibt es einen Bericht zu Merkels Dialog: -->
http://www.cicero.de/berliner-republik/ ... erin/49892 und dazuhin kann man dort über eine einfache Registrierung einen Kommentar hinterlassen.
Habe das mal als klartext gemacht, allerdings wird der dort auch erstmal von Redakteuren überprüft. Bisher ist er noch nicht erschienen. Für DHV - Leser gibt es klartext allerdings wieder aktuell ab Veröffentlichung.
Es ist jetzt Zeit, das Engagement im DüD auf die Foren der Medien im Internet zu richten, zumal die offiziellen Medien jetzt mit der Kanzlerdarstellung vom DüD ihre Nachrichtenspalten füllen.
klartext
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Und hier der klartext-kommentar zum Beitrag des o.g. Link:
Eigentlich ist dieser Dialog für die Kanzlerin eine schallende Ohrfeige gewesen. Da, wo sie ihn mit ausgewähltem Publikum vor Fernsehkameras inszeniert hatte, hatte er wohl mehr den angepassten Unterhaltungscharakter und dort, wo der Bürger sich frei und offen äußern konnte, scheinen dessen Wünsche weit entfernt von dem, womit unsere Kanzlerin in die Zukunft aufbrechen möchte.
Die Legalisierung von Cannabis ist neben 2 Ausländerthemen unter den ersten 3 Vorschlägen, genauer auf Platz 2 gekommen, nachdem sie schon letztes Jahr auf Platz 1 der 30 wichtigsten Fragen der Deutschen war. Hier scheint offensichtlich eine durchaus berechtigte Forderung nach Abschaffung rechtsstaatlich unzulässiger Strafverfolgung schlüssig formuliert, worauf die Initiative zu Recht eine klare und begründete Antwort seitens der Kanzlerin erwartet. Eine solche aber ist sie allem Anschein nach bisher nicht bereit zu geben. Einige der Teilnehmer an der Diskussion beschwerten sich sogar über ideologische Zensur ihrer Beiträge durch das Bundespresseamt, welches die Redaktion des Dialoges im Internet innehatte. Diese konnten zum Teil aber über das Forum des Deutschen Hanf Verbandes trotzdem gelesen werden, da sie dort ebenfalls parallel gepostet wurden und in diesem Forum keine Vorabselektion stattfindet.
Weiterhin schafften es Vorschläge wie die Abschaffung der GEZ und ein sachgerechtes Waffenrecht ebenso unter die ersten 10 Plätze, die die Kanzlerin wohl auch nicht auf Ihrer Zukunftsagenda stehen hat! Eigentlich wurde der Dialog kurz nach Beginn von den Medien und der Politik fast schon beschämt verschwiegen.
Wenn dieser Dialog also der Auftakt zum Wahlkampf von Frau Merkel sein sollte, dann könnte sein Motto wohl so lauten:
"Bürger, ihr könnt fordern, was ihr wollt,
gemacht wird, was ich und meine Partei will!"
Na wenn der Michel dann trotzdem noch 'ja' sagen sollte, dann ist er wohl selber schuld und hat es auch nicht anders verdient!
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