Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisierung

Hier wollen wir über unseren und andere cannabisbezogene Vorschläge beim Zukunftsdialog von Frau Merkel sprechen und uns überlegen wie wir möglichste viele davon unter die TOP 10 bringen.
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Grashüpfer
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Grashüpfer »

Weiteres Gedankenspiel zur Menge x

Um einer weiteren Überwachung (Chipkarte etc.) zu entgehen aber die Fairness gegenüber den Kunden zu wahren, würde sich die Abgabe von Cannabis dann auf die im Gesetz festgelegte Menge beziehen, die man dabei haben darf. Wer draussen angetroffen wird und mehr als erlaubt mit sich führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die überschüssige Menge darf demjenigen dann weggenommen werden und kann zu wissenschaftlichen od. medizinischen Zwecken an Institute oder in einen Pool für Patienten gehen. Ausserdem wird die Ware in bestimmten Verpackungen (IdentCode, Artikelbezeichnung etc.) ausgehändigt, in der sie ausnahmslos auch vom Kunden weiter aufzubewahren wäre (sinnvoll oder eher nicht, müsste man noch sehen), damit man immernoch Rückschluss darauf hat, wo das Cannabis erworben wurde.
Cannabis legalisieren = den Markt für Erwachsene regulieren!
CosmicWizard
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von CosmicWizard »

Ja, Alkohol sollte, auch wenn das nicht unbedingt zum Thema gehört, ebenfalls nur noch in Fachgeschäften wie z.B. in Skandinavien verkauft werden, allein der Gleichstellung wegen.
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

ich bin für die chipkarte und für begrenzte mengen zum eigenbedarf!!!!! natürlich kommt mir auch der gedanke zu datenspeicherung aber diese auch nur um die menge festzulegen die man konsumieren sollte und dürfte nicht um einem im nachhinein nen strick draus zu knüpfen sondern einfach zur gesunden kontrolle!!!
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

CosmicWizard hat geschrieben:Ja, Alkohol sollte, auch wenn das nicht unbedingt zum Thema gehört, ebenfalls nur noch in Fachgeschäften wie z.B. in Skandinavien verkauft werden, allein der Gleichstellung wegen.
da wäre ich auch für!!!!
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

Dr. Bob hat geschrieben:Wenn es denn mal entkriminalisiert wäre! :roll:

Ich wäre dafür, dass man 2-5 Pflanzen zu Hause anbauen darf und man die Erntemenge lagern darf.

CSC fände ich ok - für die, die nicht anbauen können oder wollen.

Vielleicht auch so Fachgeschäfte wie in Österreich, wo man sich Stecklinge kaufen kann.

Ein Shopsystem ähnlich den US-Dispensaries, auch für Patienten, würde mir gefallen.

Anbau in lizenzierten Gärtnereien.
das könnte ich mir auch so vorstellen dass man genau wie beim jagd oder fischereischein ne prüfung oder so ähnlich ablegt um den nachweis des sachverstandes zu erbringen
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

Edeltraud hat geschrieben:Der von den Linken bevorzugte Lösungsweg der Cannabis Sozial Clubs erreicht m.M.n. nur die regelmäßigen Gebraucher ohne der Möglichkeit des Heimanbaus.(wg. Wohnraum-Mangel oder den Kindern z.B.)
Die Leute die seltener konsumieren wollen wären mit dem holländischen Coffeeshop-Modell besser beraten, da man sich dann keinen Vorrat anlegen muß, wäre der Konsum vielleicht überlegter und seltener !?
Einen Verkauf wie vergleichsweise heute Bier u. Wein in Supermärkten sollte es aber nicht geben, man soll sich schon Bewußt sein, dass es sich bei THC-Cannabis auch um ein Sakrament und um eine Medizin handelt.!?
ganz genau so sehe ich das auch!!!!! als ex hardliner ;) der dennoch gerne ab und zu einen gönnen würde
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

man sollte vieleicht cannabis nicht nur als rauschmittel sondern auch als rohstoff und regenerierbare energie ansehen !!!cannabis ist nicht nur zum zudröhnen da !!!! nein man kann sehr sehr viele dinge daraus herstellen!!! das wären weitaus mehr fliegen als zwei mit einer klappe;)
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

Patrick hat geschrieben:1. Anbau zur Selbstversorgung! bis max. 5 Pflanzen (Ertragsmenge unrelevant!) für die Deckung eines zb. Jahresbedarfs EIGENKONSUM.

1.2 1:1 Naturaltausch des Eigenkonsums/anbaus, der Geschmacks/Aroma (Ätherische Öle) und Rauschspektrum ((THCV:)THC:CBD:CBN ) Quantität gegenüber :)

2. Fachgeschäfte mit der Möglichkeit zur Abgabe zum Eigenkonsum von max. 10 - 20 Gramm (je nach Konsum Wochen - Monatsration).

(WOBEI ich Grenzwerte hier ehh für unangebracht halte denn diese gibt es beim toxischem Alkohol auch nicht!)

2.1 Anbau/Anliefer/Lagermengen - Lizenzen/Genehmigungen für Fachgeschäfte u. Fachgeschäfte Versorger.

3. Versteuerung des Endproduktpreises mit bis zu 22% Genuss und Rauschmittelsteuer. Wie auf alle anderen Genuss und Rauschmittel (Alkohol, Nikotin, Koffein, Salvinorin, Psilocybin, Thc etc?). Somite sollte auch gute Qualität zu heutigen Preisen erhältlich sein und ein Zusätzlicher Schwarzmarkt wie es ihn auch in den Niederlanden gibt unterbunden werden können?!

4. Finanzierung von Beratungstellen und Behandlung von Gesundheitsschäden, verursacht durch Rausch und Genussmittellkonsum, über 25% der (neuen) R.u.Gm. Steuer sowie 25% der folgenden Einsparungen der Straf und Justizvollzzugsbehörden/-anstallten.


5. Vernünftige zuverlässige Verfahren aktives THC im Schweiß, Urin sowie Blut festzustellen und angemessene Grenzwerte der STVO und Realität gemäß zu schaffen.

5.1 Andere Vorgehensweisen bei Vertößen gemäß (neuer) STVO, Führerscheinentzug JA aber Verhältnissmäßig!.


6. Aus R.u.Gm. Steuer Medzinalhanf finanzieren bzw. die KK subventionieren bei Bedarf, oder diese zur Zahlung von Mezinalhanf bei bestimmten Leiden verpflichten!

7. Alterbeschränkung (18? 21? Jahre)

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

(hoffe R/S Fehler halten sich in Grenzen bin schon leicht fertsch)

(edit: teilweise erweitert!)
hammer!!! du willst psylpcibin auch mit aufnehmen ???? ja warum auch nicht .... ne pilzvergiftung kann man sich theoretisch in jedem wald oder auch woanders zuziehen ;) :mrgreen:
ariposteles
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von ariposteles »

Ich sehe auch Spielraum für eine Kombination zwischen CSCs und Coffeshop. Die Abgabe bis zu einer bundesweit einheitlichen Obergrenze wird nur für Mitglieder geduldet. Von mir aus auch mit Chipkarte. Die Vorteile:

1. Das Modell ist dadurch unbrauchbar für kriminelle Banden, welche sich durch CSCs vor Strafverfolgung schützen wollen
2. Man hätte einen niederschwelligen Zugang zu Personen mit problematischen Konsum. Eine Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern ist sinnvoll, sollte aber eher beobachtend und verhältnismäßig als kritisch und regulierend sein.

Nichtmitgliedern über 18 ist der Konsum nur innerhalb des Clubs gestattet. Die sollten am besten auch nur fertig gerollte Joints mit eher moderatem Gehalt bekommen.

Dadurch soll verhindert werden:
1. Das Cannabis von Unbefugten nach außen gebracht wird, weil es wenig attraktiv ist mit fertigen Joints zu dealen.
2. Unangenehme Rauschzustände bei Unerfahrenen Konsumenten.

Auch wenn es zu einer kontrollierten Abgabe kommt, wird es erst mal noch ne Menge Freiwildganja geben. Ziel muss es daher sein, den bereits bestehenden Schwarzmarkt trocken zu legen.
Bis zu einer gewissen "geringen Menge" wäre bei volljährigen Nichtmitgliedern eine Ordnungswidrigkeit gegeben, wenn das Cannabis aus einem Club stammt. Falls die Bezugsquelle des Cannabis ungeklärt bleibt oder nachgewiesenermaßen aus dem Schwarzmarkt stammt, kommt es zum Strafverfahren.

Das wäre mMn auf den ersten Blick ein Ansatz, bei dem die Umwälzung nicht zu abbrupt wäre. Denn so sehr die Repression hier auch angeprangert wird, auf einen Schlag abschaffen lässt sie sich nicht. Sie muss Stück für Stück wegrationalisiert und auf die illegale Händlerebene gelenkt werden.
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Patrick
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Patrick »

rumpelheinzchen hat geschrieben: hammer!!! du willst psylpcibin auch mit aufnehmen ???? ja warum auch nicht .... ne pilzvergiftung kann man sich theoretisch in jedem wald oder auch woanders zuziehen ;) :mrgreen:
Finde das auch einige andere Entheogene/Psychedelika zu unrecht Verboten sind. Aber erstmal ist der verünftige Umgang seitens des Staates und der Bevölkerung mit Cannabis das primäre Ziel!

War auch nur ein Vorschlag, und ist ja nicht verbindlich aufgeführt sollte hier aber auch erstmal nicht weiter disskutiert werden?!

mfg. Patrick
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Florian Rister »

Richtig,
ihr könnt gerne eure Gedanken zur Legalisierung von anderen Drogen in einem anderen Thread schreiben, aber hier geht es darum, wie genau die Legalisierung von Cannabis gestaltet werden könnte, bzw. welche Modelle es dazu gibt.
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skiddo
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von skiddo »

Ich denke an eine ähnlcihe Regelung wie in Kalifornien:

1) Um überhaupt Zugang zu Cannabis zu bekommen muss man sich eine Art Attest vom Arzt holen, die dann folgende Form haben kann:
"Patient X darf Y Wochen/Monate Cannabis konsumieren" (ähnliches wäre auch für andere Drogen denkbar: Psylocybin und Salvia fallen mir direkt ein)
Der Arzt klärt den Patienten über Risiken etc. auf und kann Auflagen erteilen, wie zB. psychologisches Gutachten, etc. Dieses Attest wird erst ab einem gewissen Alter (18/21) ausgehändigt.
2) Da das Attest zeitlich begrenzt ist, muss der Konsument wieder zum Arzt, womit eine Art Kontrolle existiert.
3) Besitz und öffentlicher Konsum nur mit mitgeführtem Attest. Hier kann eine maximale Menge eingeführt werden.
4) In bestimmten Fachläden (ähnlich Aphotheken, mit staatlicher Lizenz), ohne ansprechende Werbung, können, wenn ein Attest vorhanden ist, Cannabisprodukte eingekauft werden. Diese Fachläden haben ihre eigenen Gewächshäuser/Lieferanten. Externe Grower müssen dementsprechend eine Lizenz haben: Diebstahlschutz, Gesundheitschutz, etc. Zugang für nicht attestierte verboten.
5) In diesen Fachläden darf nicht konsumiert werden, sie sollen nur den Zweck der Verteilung haben.
6) Es gibt eine Steuer auf Cannabisprodukte. Unterschieden wird nur zwischen den verschiedenen Konsumformen (Haschisch, Marihuana, Essbares, Tinkturen, Öl, ...)
7) Maximale Ausgabemenge pro Konsument muss festgelegt werden.
8) Eigenanbau nur mit Attest.

Man müsste ein deutsches Wort für diese Fachläden finden. Diese kann man auch mit Auflagen belegen (min. 500m entfernt von Schulen, o.ä.)

Ich glaube das kalifornische System ist das beste und stabilste, es darf nur nicht wie jetzt unter dem Tarnmantel des rein medizinischen Zweckes geführt werden. Wenn an sich jeder Erwachsene zum Arzt gehen kann und sich ein Attest holen kann, ohne "Kopfschmerzen" zu haben, bleibt man ehrlich und aufrichtig. Ärzte haben ja weiterhin die Möglichkeit bei "Kopfschmerzen" den Patienten auf die medizinische Wirkung von Cannabis hinzuweisen. Das würde das Auftauchen solcher Kush-Docs (Ärzte, die dafür werben für 40$ dir ein Attest auszustellen, egal was du hast) eventuell vermeiden. Diese Scheinheiligkeit ist meiner Meinung nach nicht richtig vertretbar.
Vorarim
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Vorarim »

skiddo hat geschrieben:Ich denke an eine ähnlcihe Regelung wie in Kalifornien:

1) Um überhaupt Zugang zu Cannabis zu bekommen muss man sich eine Art Attest vom Arzt holen, die dann folgende Form haben kann:
"Patient X darf Y Wochen/Monate Cannabis konsumieren" (ähnliches wäre auch für andere Drogen denkbar: Psylocybin und Salvia fallen mir direkt ein)
Der Arzt klärt den Patienten über Risiken etc. auf und kann Auflagen erteilen, wie zB. psychologisches Gutachten, etc. Dieses Attest wird erst ab einem gewissen Alter (18/21) ausgehändigt.
Finde ich nicht so sinnvoll wenn ich ehrlich sein darf.
Allein schon weil Deutschland dazu tendiert alles "über-zu-regulieren", was in dem Fall sehr wahrscheinlich bedeuten würde, dass der Arzt das Attest nicht ausstellen muss und auf jeden Fall ein psychologisches Gutachten erstellt werden muss, was bereits hier viel vom Sinn der Regelung negieren würde.

Auch muss man einfach sagen, dass in Deutschland eine Grenze bei 18 Jahren gezogen wird, ab diesem Zeitpunkt geht man davon aus, dass eine Person über die notwendige geistige Reife verfügt seinen Lebensweg selbst bestimmen zu können. Es dürfte schwer zu vermitteln sein, dass man Auto fahren darf, sich mit hartem Alkohol die Kante geben darf, sich vertraglich binden sich also auch ein Haus kaufen könnte.. Aber trotzdem erst ab 21 Jahren Cannabis konsumieren darf.. Das würde auch den Schwarzmarkt gerade im Alter zwischen 18-21 Jahren nicht unterbinden.
skiddo hat geschrieben: 2) Da das Attest zeitlich begrenzt ist, muss der Konsument wieder zum Arzt, womit eine Art Kontrolle existiert.
Das man alle 2-4 Wochen, wahrscheinlich eher alle 3 Monate, passend zum neuen Quartal ( Praxisgebühr) zum Arzt rennen muss unterstützt diesen Regulierungs-Wahn imho nur zusätzlich. Da würde ich einen dauerhaften Ansatz als sinnvoller erachten.
So sehr sich Deutschland auch sorgen um den Straßenverkehr macht, niemand käme auf die Idee jedem Autofahrer aufzuerlegen, nach 5 Jahren den Führerschein neu zu machen und das an die Auflage zu koppeln ein ÄG oder ähnliches zu machen.
skiddo hat geschrieben: 3) Besitz und öffentlicher Konsum nur mit mitgeführtem Attest. Hier kann eine maximale Menge eingeführt werden.
Was soll geschehen, wenn man das Attest gerade nicht dabei hat? Owi, die ausgesetzt werden kann, wenn man das Attest nachträglich vorlegt?
skiddo hat geschrieben: 4) In bestimmten Fachläden (ähnlich Aphotheken, mit staatlicher Lizenz), ohne ansprechende Werbung, können, wenn ein Attest vorhanden ist, Cannabisprodukte eingekauft werden. Diese Fachläden haben ihre eigenen Gewächshäuser/Lieferanten. Externe Grower müssen dementsprechend eine Lizenz haben: Diebstahlschutz, Gesundheitschutz, etc. Zugang für nicht attestierte verboten.
Wäre hier wieder die Frage, was passiert mit denjenigen, die eben kein Attest vom Arzt bekommen würden.
Ebenso, wie es fraglich ist, was unter "Diebstahlschutz" zu verstehen ist.. Wer daheim in seiner Wohnung grown würde, hätte sicher auch kein Verständnis dafür, dass er ab dem Zeitpunkt niemanden mehr in selbige lassen kann, sofern er nicht eine 20mm-Panzertür vor seinem Growroom hat.
skiddo hat geschrieben: 6) Es gibt eine Steuer auf Cannabisprodukte. Unterschieden wird nur zwischen den verschiedenen Konsumformen (Haschisch, Marihuana, Essbares, Tinkturen, Öl, ...)


Steuer ja, unterscheiden würde ich aber eher hinsichtlich THC-Gehalt und nicht über die Konsumform. Imho würde hier sowieso eine Genussmittelsteuer deutlich mehr Sinn machen, die dann auch direkt für Alkohol und Tabak gelten müsste.
skiddo hat geschrieben: 7) Maximale Ausgabemenge pro Konsument muss festgelegt werden.
Problem ist imho hier wieder die "Überregulierung".. Wenn jemand nun mit 3-4 Attestierten mal einen schönen Abend verbringt und seine Ration aufbraucht, er sich keine weitere ausgeben lassen kann, wird er sich wieder mit dem Schwarzmarkt begnügen müssen.
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Nordel
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Nordel »

@skiddo
Sorry aber mit deiner Lösung könnte ich mich gar nicht anfreunden. Es ist einfach viel zu kompliziert und enthält viele Regeln, die in der Form unnötig wären.
1) Um überhaupt Zugang zu Cannabis zu bekommen muss man sich eine Art Attest vom Arzt holen, die dann folgende Form haben kann:
"Patient X darf Y Wochen/Monate Cannabis konsumieren" (ähnliches wäre auch für andere Drogen denkbar: Psylocybin und Salvia fallen mir direkt ein)
Der Arzt klärt den Patienten über Risiken etc. auf und kann Auflagen erteilen, wie zB. psychologisches Gutachten, etc. Dieses Attest wird erst ab einem gewissen Alter (18/21) ausgehändigt.
Warum sollte ein Konsument überhaupt einen Test vollziehen müssen, damit er ein Recht auf Cannabis hat? Warum sollte er das in bestimmten Abständen wiederholen? Wenn ein Arzt Auflagen erteilen kann, halte ich das für eine Zumutung, weil dann im Endeffekt der Arzt entscheidet, ob ich konsumieren darf oder nicht. Wer weiß, welche Auflagen der Arzt dann alles erteilt und so etwas kostet auch Geld, ein Arzt (Hausarzt, Psychologe, etc.) kostet Geld, der arbeitet nicht umsonst. Ich glaube kaum, dass es die Krankenkassen übernehmen würden und selbst wenn, dann wäre es eine Belastung für unsere Sozialkassen, die in dieser Form unnötig ist.
2) Da das Attest zeitlich begrenzt ist, muss der Konsument wieder zum Arzt, womit eine Art Kontrolle existiert.
Das kostet erneut Geld und was würde der Arzt denn dadurch kontrollieren? Er würde den Konsumenten doch nur alle paar Wochen/Monate zu Gesicht bekommen, ihm sein Attest ausstellen und ihn anschließend wider gehen lassen. Wie viel der Konsument wirklich konsumiert, kann er doch so gar nicht feststellen, weil er es ja nicht verkauft. Er könnte somit gar keinen Einfluss auf das Konsummuster des Konsumenten nehmen.
3) Besitz und öffentlicher Konsum nur mit mitgeführtem Attest. Hier kann eine maximale Menge eingeführt werden.
Eine Grenze bei der Menge sollte natürlich vorhanden sein, dem stimme ich zu. Konsum an öffentlichen Plätzen halte ich für unnötig und auch nicht durchsetzbar. Wir leben in einer Zeit, wo selbst gegen normale Raucher hart vorgegangen wird, da wirst du starke Probleme bekommen, der Gesellschaft zu erklären, warum du öffentlich Cannabis konsumieren darfst, ein normaler Raucher aber keine Zigaretten rauchen kann. Ich finde es auch nicht in Ordnung, wenn jemand durch die Stadt mit einem Joint laufen würde, ich denke ein bisschen Rücksicht auf Kinder und andere Menschen sollte man schon nehmen. Konsum an abgelegenen Plätzen (Wald, beim Zelten am Kanal, usw.) könnte ich noch akzeptieren, aber alles andere ist in meinen Augen nicht in Ordnung.
4) In bestimmten Fachläden (ähnlich Aphotheken, mit staatlicher Lizenz), ohne ansprechende Werbung, können, wenn ein Attest vorhanden ist, Cannabisprodukte eingekauft werden. Diese Fachläden haben ihre eigenen Gewächshäuser/Lieferanten. Externe Grower müssen dementsprechend eine Lizenz haben: Diebstahlschutz, Gesundheitschutz, etc. Zugang für nicht attestierte verboten.
Wenn du eh Drogenfachgeschäfte eröffnen willst, warum dann der Umweg über dem Arzt? Ein Apotheker oder eben anderes Fachpersonal, was die Kunden über Risiken, Sorten und Konsummuster aufklären kann, ist doch völlig ausreichend. Was ist mit denen, die keinen lockeren Arzt finden, aber trotzdem Cannabis konsumieren wollen? Die hätten ja dann keinen Zugang zu diesen Geschäften und müssten weiterhin auf dem Schwarzmarkt kaufen oder sich etwas von Freunden mitbringen lassen. Ich denke jeder 18 Jährige sollte selber entscheiden dürfen, ob er Cannabis konsumieren möchte oder nicht, er kann ja auch bereits harten Alkohol kaufen, er kann an Wahlen teilnehmen und darf jeden Laden im Rotlichtviertel betreten.
5) In diesen Fachläden darf nicht konsumiert werden, sie sollen nur den Zweck der Verteilung haben.
Damit könnte ich mich noch anfreunden.
6) Es gibt eine Steuer auf Cannabisprodukte. Unterschieden wird nur zwischen den verschiedenen Konsumformen (Haschisch, Marihuana, Essbares, Tinkturen, Öl, ...)
Steuern sollten natürlich erhoben werden, ich würde die Steuern einfach am Preis ausrichten.
7) Maximale Ausgabemenge pro Konsument muss festgelegt werden.
Auf jeden Fall!
8) Eigenanbau nur mit Attest.
Dagegen! Wie man bereits feststellen konnte, bin ich generell gegen diese Lösung über einem Arzt.
Ich stelle mir eine reguläre Abgabe so vor:

Drogenfachgeschäfte

1) Altersbeschränkungen
Zutritt ab 18 Jahren. Meine Begründung für dieses Alter ist folgende. Wir können einen 18 Jährigen nicht plausibel erklären, warum er sich harten Alkohol und Zigaretten kaufen kann, zu jedem x beliebigen Laden Zutritt hat, seinen Führerschein machen kann, ein Stimmrecht bei Wahlen hat, aber kein Cannabis erwerben darf. Wenn wir die 18, 19 und 20 Jährigen ausschließen, dann zwingen wir diese Altersklassen wider dazu, sich ihre Ware auf dem Schwarzmarkt kaufen zu müssen. Aus diesem Grund halte ich eine Abgabe an 18 Jährige für sinnvoll.

2) Geschäftsmodell und Mitarbeiter
Die Geschäfte sind nicht privatisiert, sondern unter staatlicher Kontrolle. Dadurch ist gewährleistet, dass kein profitorientiertes Gedankengut auftritt, was der Prävention widersprechen würde. Die Mitarbeiter sollten qualifiziert sein und die Konsumenten über Risiken, Sorten, Konsummuster, Konsummöglichkeiten, usw. aufklären können. Die Bezahlung der Mitarbeiter könnte durch eine Konsumsteuer geregelt werden.

3) Bezugsquellen für die Geschäfte
Die Geschäfte sollten ihre Ware durch einen staatlich kontrollierten Anbau beziehen können oder eine Lizenz erhalten, selber Cannabis anbauen zu dürfen. Es muss gewährleistet werden, dass immer genug Ware vorhanden ist, das ist mitunter der schwierigste Teil bei einer regulären Abgabe. Man könnte hier auch eine Regelung einbauen wie bei den Cannabis Social Clubs, also Mitglieder, die sich anmelden können und für jedes Mitglied darf eine Pflanze angebaut werden.

4) Preise
Die Preise sollten zwischen 5€ und 10€ liegen. Der Kurs auf dem Schwarzmarkt sollte auf jeden Fall unterboten werden, oder zumindest den gleichen Kurs haben, ansonsten würden weiterhin viele Konsumenten auf dem Schwarzmarkt kaufen. Die Preise sollten für die normalen Konsumenten etwas höher sein, als für die Menschen, die medizinisch darauf angewiesen sind. Ich denke, niemand hat damit ein Problem 1€ mehr zu zahlen, als ein kranker Mensch der aus medizinischen Gründen auf Cannabis angewiesen ist. Dadurch könnten wir die Sozialkassen entlasten und gewährleisten, dass die Leute, die aus medizinischen Gründen auf Cannabis angewiesen sind, zu günstigeren Konditionen an ihre Medikamente gelangen. Wer ein Gutachten von einem Arzt hat, sollte die Kosten zumindest zu einem großen Teil absetzen lassen können.

5) Steuern
Es sollten Steuern erhoben werden, womit die Geschäfte finanziert werden und der Rest des Geldes, könnte für die Prävention investiert werden. Die Steuer sollte auf dem Endpreis aufgeschlagen werden, ein gewisser Prozentsatz davon ist dann die Steuer, ich nenne diese Steuer mal Konsumsteuer. Wie bei der Mehrwertsteuer, wie hoch diese Steuer sein soll, da bin ich mir noch nicht sicher, ich habe diesbezüglich noch keine Berechnungen gemacht.

6) Werbeverbot und Informationsmaterial
Werbung sollte verboten sein. In den Geschäften sollten Flyer und Broschüren ausgelegt werden, welche die Konsumenten aufklären, also weitere präventive Maßnahmen.

7) Wo darf konsumiert werden?
Rauchen auf öffentlichen Plätzen sollte verboten sein. Der Konsum sollte sich auf abgelegene Plätze oder extra dafür vorgesehene Plätze abspielen, oder eben in den eigenen vier Wänden. Ich bin kein Fan davon, in der Stadt oder so mit einem Joint rumzulaufen, ich denke wir sollten Jugendlichen und Kindern nicht den Konsum vorführen. Es ist auch schwierig der Öffentlichkeit zu erklären, warum die Nichtraucherschutzgesetze für Nikotin existieren und die Cannabis Konsumenten davon verschont bleiben sollten. Man könnte in den Drogenfachgeschäften auch Nebenräume einrichten, wo die Leute sich treffen können und zusammen konsumieren können. Wie in einem Cannabis Social Club. Dort könnte Billardtische, Kicker, Dartscheiben, Fernseher, Zeitschriften, usw. vorhanden sein. Auch hier sollte wider Fachpersonal eingesetzt werden. Getränke und Essen könnten dort auch angeboten werden, allerdings nichts Alkoholisches.

8) Alkohol und Tabak
Alkohol und Tabak sollten ab sofort aus den Supermärkten und aus dem Kiosk, Tankstellen, usw. verschwinden und nur noch über die Drogenfachgeschäfte verkauft werden. Wer Tabak rauchen möchte, hat auch Zutritt zu den Nebenräumen, wo sich die Billardtische usw. befinden. Alkohol sollte dort aber nicht konsumiert werden, weil wir alle wissen, dass dadurch Probleme auftreten können. Ich denke der Großteil, der sich in so einem Geschäft eine Flasche Wodka kauft, will diese Flasche auch zu Hause trinken und nicht in einem Drogenfachgeschäft. Außerdem gibt es für solche Dinge ja auch Kneipen, Bars und Pubs, die Konsumenten von Alkohol wären also nicht ausgeschlossen. Das Werbeverbot sollte auch hier angewendet werden. Keine Werbung für Alkohol und Nikotin im Fernsehen, auf Plakaten oder im Radio.

9) Eigenanbau
Der Eigenanbau von 2 - 5 Pflanzen sollte erlaubt werden, weil sich dadurch die Menschen zu günstigen Konditionen selber versorgen können. Das würde auch denen helfen, die aus medizinischen Gründen auf Cannabis angewiesen sind. Wer keine Lust hat sich mit diesem Thema zu beschäftigen oder einfach keinen grünen Daumen besitzt, der kann auf die Drogenfachgeschäfte zurückgreifen.

10) Verkauf und Weitergabe an private Personen und Jugendliche
Der Verkauf sollte für private Personen verboten bleiben, damit kein Handel mit der Ware stattfinden kann. Die Weitergabe an Minderjährige sollte natürlich auch verboten sein. Wer gegen diese Regeln verstößt, sollte hart bestraft werden, beim ersten Vergehen eine hohe Geldstrafe und wenn der Konsument ein weiteres mal auffällt, eine Haftstrafe bis zu 5 Jahren.

11) Grenzwerte im Straßenverkehr
Es sollten Grenzwerte im Straßenverkehr eingeführt werden. Es muss zumindest dafür gesorgt werden, dass die Abbauprodukte nicht zu einem Verlust des Führerscheins führen können.

12) Maximale Abgabemenge pro Tag
Pro Tag sollte ein Konsument nicht mehr als 5g kaufen dürfen. Um das zu kontrollieren, könnten Mitgliedskarten ausgegeben werden, wo festgehalten wird, wie viel eine Person bereits gekauft hat. Dadurch wäre gewährleistet, dass eine Person nicht von einem Drogenfachgeschäft zum Nächsten läuft und dort erneut 5g kauft.

13) Orte wo die Fachgeschäfte eröffnet werden können
Diese Geschäfte sollten nicht in der Nähe von Schulen, Kinderspielplätzen, Universitäten, Kindergärten und Kindertagesstätten eröffnet werden. Dadurch soll eine indirekte Werbung verhindert werden.

Vielleicht habe ich noch etwas vergessen, es könnte also sein, dass ich diesen Text noch erweitern werde. So ungefähr stelle ich mir jedenfalls eine reguläre Abgabe vor.

Nette Grüße
Nordel
"Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher." (Galileo Galilei)
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Bom
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Bom »

WOW! Respekt, Nordel. Finde ich rundum sehr gut, nur 8.) finde ich schwierig umzusetzen. (Das soll aber nicht heißen, dass ich dem nicht zustimmen würde.)
Kommt, wir packens jetzt an!
skiddo
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von skiddo »

Nordel hat geschrieben:@skiddo
Sorry aber mit deiner Lösung könnte ich mich gar nicht anfreunden. Es ist einfach viel zu kompliziert und enthält viele Regeln, die in der Form unnötig wären.

Warum sollte ein Konsument überhaupt einen Test vollziehen müssen, damit er ein Recht auf Cannabis hat? Warum sollte er das in bestimmten Abständen wiederholen? Wenn ein Arzt Auflagen erteilen kann, halte ich das für eine Zumutung, weil dann im Endeffekt der Arzt entscheidet, ob ich konsumieren darf oder nicht. Wer weiß, welche Auflagen der Arzt dann alles erteilt und so etwas kostet auch Geld, ein Arzt (Hausarzt, Psychologe, etc.) kostet Geld, der arbeitet nicht umsonst. Ich glaube kaum, dass es die Krankenkassen übernehmen würden und selbst wenn, dann wäre es eine Belastung für unsere Sozialkassen, die in dieser Form unnötig ist.
Krankenkassen sollen es nicht übernehmen und Ärzte sind verpflichtet, dir das Attest auszustellen. Nur findet eine Art Untersuchung (regelmäßig) statt, die bei eventuell auftretenden Problemen zu weiterführenden Maßnahmen leiten kann. Wie genau die Abbrechnungsysteme bei Ärzten/Krankenkassen funktionieren, also wie man einen solchen Besuch reguliert/finanziert weiß ich selber nicht, da fehlen mir Informationen.
Das kostet erneut Geld und was würde der Arzt denn dadurch kontrollieren? Er würde den Konsumenten doch nur alle paar Wochen/Monate zu Gesicht bekommen, ihm sein Attest ausstellen und ihn anschließend wider gehen lassen. Wie viel der Konsument wirklich konsumiert, kann er doch so gar nicht feststellen, weil er es ja nicht verkauft. Er könnte somit gar keinen Einfluss auf das Konsummuster des Konsumenten nehmen.
Wieviel du konsumierst, wann, wo, mit wem und warum bleibt auch alles dir überlassen. Nur falls es gesundheitlich problematisch wird, ist so dein Arzt automatisch der erste, der davon erfährt und dir helfen kann.
Eine Grenze bei der Menge sollte natürlich vorhanden sein, dem stimme ich zu. Konsum an öffentlichen Plätzen halte ich für unnötig und auch nicht durchsetzbar. Wir leben in einer Zeit, wo selbst gegen normale Raucher hart vorgegangen wird, da wirst du starke Probleme bekommen, der Gesellschaft zu erklären, warum du öffentlich Cannabis konsumieren darfst, ein normaler Raucher aber keine Zigaretten rauchen kann. Ich finde es auch nicht in Ordnung, wenn jemand durch die Stadt mit einem Joint laufen würde, ich denke ein bisschen Rücksicht auf Kinder und andere Menschen sollte man schon nehmen. Konsum an abgelegenen Plätzen (Wald, beim Zelten am Kanal, usw.) könnte ich noch akzeptieren, aber alles andere ist in meinen Augen nicht in Ordnung.
Meiner Meinung nach ist es keine gute Regelung, Kiffer und/oder Cannabis Patienten dazu zu zwingen ihre Genussmittel/Medikamente hinter geschlossenen Türen zu konsumieren. Auch wenn du vielleicht nicht gerne draußen kiffst, so mache ich es fast nur weil ich mich in meiner eigenen Wohnung viel zu eingeengt fühle (und auch gar nicht so viel Zeit hätte). Ich bin sicher das das auch andere so sehen.
Wenn du eh Drogenfachgeschäfte eröffnen willst, warum dann der Umweg über dem Arzt? Ein Apotheker oder eben anderes Fachpersonal, was die Kunden über Risiken, Sorten und Konsummuster aufklären kann, ist doch völlig ausreichend. Was ist mit denen, die keinen lockeren Arzt finden, aber trotzdem Cannabis konsumieren wollen? Die hätten ja dann keinen Zugang zu diesen Geschäften und müssten weiterhin auf dem Schwarzmarkt kaufen oder sich etwas von Freunden mitbringen lassen. Ich denke jeder 18 Jährige sollte selber entscheiden dürfen, ob er Cannabis konsumieren möchte oder nicht, er kann ja auch bereits harten Alkohol kaufen, er kann an Wahlen teilnehmen und darf jeden Laden im Rotlichtviertel betreten.
Kein 18-Jähriger kann zurzeit Cannabis konsumieren. Um das zu ändern muss man es ja nicht genauso machen, wie es bei Alkohol und Tabak gemacht wurde. Wie wir sehen, ist dieser unbegrenzte Zugang anfällig für Fehler. Jeder von uns kennt die Fälle von 14 Jährigen mit Vodkaflaschen. Alkohol ist soweit verbreitet, das jährlich tausende daran sterben. Das liegt mit an der fehlenden Prävention (und an der weitaus höheren Giftigkeit!). Warum nicht diesmal einen anderen Weg wählen?

An Kalifornien sehen wir, das das grundliegende Prinzip mit den Recommendations funktioniert. Leider wird das Model, was dort offiziell nur für medizinisches Marihuana gilt, hauptsächlich von Genusskiffern, die keine großen medizinischen Probleme haben, benutzt. Nun, ich will das nicht verteufeln, ich weiß das Cannabis bei leichten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, etc helfen kann. Nur sollte man bei der Wahrheit bleiben, warum man es benutzt.
Zu medizinischen Zwecken muss Cannabis verfügbar sein, da wo es helfen kann soll es auch eingesetzt sein. Zusätzlich soll es als Genussmittel verfügbar sein, am besten so, das die Jugend, die Gesundheit und das Volk maximal beschützt bleiben. Das passiert (so lange es keine hundertprozentige Akzeptanz von Cannabis in unserer Gesellschaft gibt) nur, wenn sich Ärzte damit beschäftigen.
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

jeder von uns sollte zufrieden sein wenn er einestages ohne angst im coffeshop und zuhause entkrimminalisiert im gesunden mahsse einen rauchen darf. zumindest hoffe ich dass das irgendwann mal der fall sein wird. ich bin aber auch dagegen dass der öffentliche konsum von cannabis uneingeschränkt erlaubt wird. in holland darf man das beispielsweise auch nicht da darf man auch nicht irgendwo auf der strasse sitzen und bier trinken. soetwas wird da als ordnungswidrigkeit geahndet. genau so stell ich mir das für hier auch vor!
CosmicWizard
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von CosmicWizard »

Nordel, ich stimme dir zu 100% zu!
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Bom
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Bom »

Nee. Sorry. Was ich nun von mir gebe ist nicht bös gemeint, aber ich musste leider an einigen Stellen den Kopf schütteln.
skiddo hat geschrieben:
Krankenkassen sollen es nicht übernehmen und Ärzte sind verpflichtet, dir das Attest auszustellen. Nur findet eine Art Untersuchung (regelmäßig) statt, die bei eventuell auftretenden Problemen zu weiterführenden Maßnahmen leiten kann. Wie genau die Abbrechnungsysteme bei Ärzten/Krankenkassen funktionieren, also wie man einen solchen Besuch reguliert/finanziert weiß ich selber nicht, da fehlen mir Informationen.
Ein Arzt hat ein gewisses Budget, was er auf einen Patienten anwenden kann. Beim Hausarzt sind es zur Zeit 30-40€ pro Quartal. Die Krankenkassen schreiben den Betrag pro Quartal neu vor.
Nur mal so ein Beispiel: Wenn du ein Beratungsgespräch mit deinem Hausarzt über Impfungen führen willst, die nötig sind, damit du dich in Afrika nicht mit Malaria o.ä. infizierst, zahlst du als Kassenpatient gleich mal 30€.
Beim Arzt ist nichts für lau, skiddo. Wenn du diese "untersuchung", die du vorschlägst, nicht privat bezahlst, und die KK auch nicht, dann bezahlts nämlich der Arzt... nicht.

Wieviel du konsumierst, wann, wo, mit wem und warum bleibt auch alles dir überlassen. Nur falls es gesundheitlich problematisch wird, ist so dein Arzt automatisch der erste, der davon erfährt und dir helfen kann.
Määääp, nicht gut. Natürlich bleibt dir dein Konsum selbst überlassen. Aber was wann wie "problematischer Konsum" ist/wäre ist bei jedem anders bzw. müsste erst festgelegt werden. Folge: Bürokratischer Rattenschwanz - kilometerlang. Eine Ausarbeitung von Bürokratiemist kostet nur Steuergelder... und ist mMn total sinnlos. In gewisser weise widersprichst du dir also selbst: Du kannst dich also zum problematischen Konsum entscheiden? Nein, eigentlich müsste aus der bürokratischen Regelung ja hervorgehen, was ein "problematischer Konsum" ist, also würde der Arztbesuch eine Konsumkontrolle sein! Määäääp! Igittigitt, bloß nicht!!!

Meiner Meinung nach ist es keine gute Regelung, Kiffer und/oder Cannabis Patienten dazu zu zwingen ihre Genussmittel/Medikamente hinter geschlossenen Türen zu konsumieren. Auch wenn du vielleicht nicht gerne draußen kiffst, so mache ich es fast nur weil ich mich in meiner eigenen Wohnung viel zu eingeengt fühle (und auch gar nicht so viel Zeit hätte). Ich bin sicher das das auch andere so sehen.
Was ist das denn bitte für eine Begründung... Tut mir leid, ich will deine Meinung nicht komplett niedermachen, aber ich kann da nur den Kopf schütteln.
Gedankenspiel: Wie willst du denn durchsetzen, dass in Kneipen, an Bahnhöfen usw. nur gekifft und nicht geraucht wird? :mrgreen:
Mit dem öffentlichen Cannabis in Form von Nahrung zusich nehmen, beispielsweise Gebäck, könnte ich mich anfreunden.
Kein 18-Jähriger kann zurzeit Cannabis konsumieren.
Natürlich könnte ich das, wenn ich 18 wäre. ;)
Um das zu ändern muss man es ja nicht genauso machen, wie es bei Alkohol und Tabak gemacht wurde.
Wie wurde es denn gemacht? ...und WAS wurde gemacht? :? Was wäre noch gleich dein Verbesserungsvorschlag? Dass ich das mit dem Arzt nicht sinnvoll finde, hab ich oben ja schon geschrieben...
Wie wir sehen, ist dieser unbegrenzte Zugang anfällig für Fehler. Jeder von uns kennt die Fälle von 14 Jährigen mit Vodkaflaschen.
Ist es der unbegrenzte Zugang oder das soziale Umfeld und die mangelnde Aufklärung? Mit Begrenzung des Zugangs erreichst du mMn nichts: Siehe Drogenprohibition.

Alkohol ist soweit verbreitet, das jährlich tausende daran sterben. Das liegt mit an der fehlenden Prävention (und an der weitaus höheren Giftigkeit!).


Alkohol ist weitverbreitet und in der Gesellschaft etabliert, richtig. Wie stellst du dir die Prävention vor? :)
Warum nicht diesmal einen anderen Weg wählen?
Den über Ärzte, die Beratungs/Kontrollgespräche aus eigener Tasche bezahlen sollen? Du, ich glaub, das wird so nix :)
An Kalifornien sehen wir, das das grundliegende Prinzip mit den Recommendations funktioniert. Leider wird das Model, was dort offiziell nur für medizinisches Marihuana gilt, hauptsächlich von Genusskiffern, die keine großen medizinischen Probleme haben, benutzt. Nun, ich will das nicht verteufeln, ich weiß das Cannabis bei leichten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, etc helfen kann. Nur sollte man bei der Wahrheit bleiben, warum man es benutzt.


Aber warum muss ich mir dann beim Arzt ein Attest holen? HÄ???? (Verstehe ich nicht.) Ich dachte immer, Atteste gibts nur für kranke Menschen...
Zu medizinischen Zwecken muss Cannabis verfügbar sein, da wo es helfen kann soll es auch eingesetzt sein. Zusätzlich soll es als Genussmittel verfügbar sein, am besten so, das die Jugend, die Gesundheit und das Volk maximal beschützt bleiben.
Maximale Beschützung durch absolute Kontrolle? Ne, das klappt wohl nicht.. Siehe unten.

Das passiert (so lange es keine hundertprozentige Akzeptanz von Cannabis in unserer Gesellschaft gibt) nur, wenn sich Ärzte damit beschäftigen.
Halte ich für nicht richtig. Ärzte haben weitaus größere Probleme als sich mit Leuten zu beschäftigen, die kiffen wollen und es sowieso tun, wenn man es ihnen verbietet.
Und so kommt es auch zu keiner "hundertprozentigen Akzeptanz" (Achtung: Nicht Möglich.). Ich finde, Cannabis sollte entkriminalisiert werden. Nicht zu einem Zwittermedikament.


...Ich möchte mit meiner Kritik nicht erreichen, dass du mich jetzt doof findest, nur dass du dein Geschriebenes mal reflektierst :)

Ich weiß (und bin der festen Überzeugung :mrgreen: ), dass meine Meinung ist nicht absolut ist. Auch wenn es vielleicht durch meinen Schreibstil so rüberkommt.

Meine Meinung: Zwanghafte Kontrolle und Verbote bringen nicht viel, das hat die Vergangenheit gezeigt. Aufklärung, statt sinnfreier Bürokratie, Verbote, usw.

Mit Verboten förderst du nur weiterhin die Kriminalisierung (Kiffen, trotz Arztverbot) bzw. auch die Kriminalität (illegale Weitergabe).

Wir ziehen alle an einem Strang, aber man muss den Politikern natürlich auch sinnvolle Vorschläge machen. Dieser gehört leider nicht dazu, es sei denn, du kannst meine Argumente widerlegen...
Kommt, wir packens jetzt an!
skiddo
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von skiddo »

Bom hat geschrieben:Nee. Sorry. Was ich nun von mir gebe ist nicht bös gemeint, aber ich musste leider an einigen Stellen den Kopf schütteln.
[...]
...Ich möchte mit meiner Kritik nicht erreichen, dass du mich jetzt doof findest, nur dass du dein Geschriebenes mal reflektierst :)

Ich weiß (und bin der festen Überzeugung :mrgreen: ), dass meine Meinung ist nicht absolut ist. Auch wenn es vielleicht durch meinen Schreibstil so rüberkommt.
Erstmal: Keine Sorge. ich bin ein kritikfähiger Mensch. Ich fühle mich in keiner Weise angegriffen. Schön, das du dir alles durchliest und deine Meinung dazu äußerst, dafür sind wir hier.

Zum Thema: ich stelle mir das so vor, das der Arzt dir das Attest (oder wie auch immer man das nennen mag. Mir viel kein besseres Wort ein, in Kalifornien heißen die Dinger Recommendations, so weit ich weiß) geben muss, sofern du es haben willst. Das würde dazu führen, das man einerseits durch den Arzt eine gesundheitliche Kontrolle hat, also wenn es Anzeichen für problematischen Konsum gibt, er den Konsumenten direkt zu einem seiner Kollegen schicken kann, der dem ihm dann weiterhelfen kann. So muss nur jeder, der es ausprobieren mag zum Arzt gehen und kriegt dort Aufklärung. Da gibt es kein Verbot, sofern du alt genug bist. Der Arzt kann den Konsumenten auf mögliche Gefahren (Einnahme anderer Medikamente/psychologische Probleme/körperliche Probleme), die durch Cannabis eventuell verstärkt werden können (hier muss ich sagen, dass ich nicht weiß, was es alles für Probleme geben kann. Vielleicht gibt es auch gar keine aber dann hat der Arzt nur weniger zu tun) hinweisen und direkt behandeln/überweisen.

Missverstanden wurde auch mein Vorschlag, Cannabis Konsum öffentlich zu erlauben. Damit meinte ich nicht, das man überall auf einmal Cannabis rauchen kann, da müsste einerseits natürlich der Raucherschutz erfüllt werden, so das man nicht in der Schule, im Bäcker oder auf der Arbeit rauchen kann. Zusätzlich kann man Sonderregeln einführen. Ich finde gerade keine Quelle aber ich habe irgendwann mal gelesen, das es in Amsterdam solche Zonen gab, in denen das öffentliche Rauchen von Cannabis toleriert, bzw. nicht-toleriert wurde. Man könnte also den Raucherschutz erweitern, wie weit, das muss man mit Experten diskutieren und zu einem Konsens kommen. Ich verstehe, dass es dort zu Problemen kommen kann, allerdings wird Cannabis niemals seinen durch Propaganda auferlegten Ruf verlieren, wenn man weiterhin so tut, als wäre es ansteckend oder tödlich. Rauchen tut doch auch jeder überall.

Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass es hier nicht darum geht, allen Kiffern in Deutschland einen Gefallen zu tun. Sicherlich, ich als Konsument würde es extrem begrüßen, wenn ich ab morgen über die Straße in einen Laden gehen kann und mir dort mein Cannabis legal kaufen kann. Doch müssen wir eine Lösung finden, die auch Leute akzeptieren können, die anders darüber denken. Solange wir nur unseren Standpunkt durchbolzen wollen, wird uns keiner zuhören.

Dinge wie Daten-, Jugend- und Gesundheitsschutz müssen beachtet werden. Ich bin auf mein geschildertes Modell gekommen, in dem ich versucht habe, diese 3 zu vereinen.

Konsumenten müssten also, um an ihr Cannabis zu kommen, einmal im Monat zu einem Arzt (eventuell gibt es dafür auch besondere Ärzte), der gibt einem eine Aufklärung zu dem Thema, danach das Attest (oder wie auch immer man das nennen mag), danach gehst du fröhlich zu einem dieser Läden, zeigst dein Attest (..) und kannst dir dort kaufen was du magst (bis zu einem festgelegten Satz). Dann geht dein Leben weiter wie vorher. Man könnte die Docs zahlen, ja warum nicht? Immerhin leisten sie ja auch einen Beitrag indem sie dich aufklären. Es müssen ja auch nicht unbedingt Ärzte sein, falls jemand eine bessere Idee hat, wer diese ungezwungene "Kontrolle" durchführt, bitte her damit.

Ich glaube einfach, dass eine Lösung wie in Holland oder Spanien in Deutschland nicht durchsetzbar ist. Trotzdem finde ich es extrem wichtig, der Kriminalisierung entgegen zu wirken.

Danke, skiddo.
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

ok wir leben ja schliesslich im bürokratischen deutschland wo so vieles komplizierter gemacht wird als nötich :mrgreen:
dann sagen wir mal jeder der n weedpass haben will geht erst einmal zum artzt und bekommt da beratung aufklärung und so weiter......... diese sitzung muss er natürlich selbst bezahlen ( was ich als privat versicherter sowieso machen muss ) . find ich auch in ordnung! aber von vornherein muss es erst mal die freigabe dafür geben überhaupt erstmal ein angebot zu stellen sei es in der apotheke im coffeeshop cannaclubs oder der legale eigenanbau zuhause ! sonst hab ich nachher den àttest in der hand `aber keine anlaufstelle wo ich das legal kaufen kann und darf....... ich finde wir sollten das niederländische model vorschieben sehen was bei denen nicht so gut läuft und wenn möglich besser machen!!! alles andere kostet zuviel und dauert zu lange! machen wirs doch mal wie die chinesen ..... gehen überall gucken und kopierens nur mit dem unterschied manche dinge besser zu machen. :ugeek:
420warrior
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von 420warrior »

Ihr macht euch hier ganz schönen Kopf. Gras muss legal sein, ich wills anbaun und rauchen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob jetzt Shops oder Clubs oder Apotheken. Wtf wen interessierts? Wir sind Kiffer, über so ätzende Einschränkungen mit Ärzten oder so sollen die Spießer nachdenken. Clubs wirken viell. gut um das rüberzubringen an so Leute, aber wer weiß schon was die denken :)
rumpelheinzchen
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von rumpelheinzchen »

420warrior hat geschrieben:Ihr macht euch hier ganz schönen Kopf. Gras muss legal sein, ich wills anbaun und rauchen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob jetzt Shops oder Clubs oder Apotheken. Wtf wen interessierts? Wir sind Kiffer, über so ätzende Einschränkungen mit Ärzten oder so sollen die Spießer nachdenken. Clubs wirken viell. gut um das rüberzubringen an so Leute, aber wer weiß schon was die denken :)
sag ich ja !!! aber irgendwas muss man sich ja einfallen lassen :mrgreen:
skiddo
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von skiddo »

420warrior hat geschrieben:Ihr macht euch hier ganz schönen Kopf. Gras muss legal sein, ich wills anbaun und rauchen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob jetzt Shops oder Clubs oder Apotheken. Wtf wen interessierts? Wir sind Kiffer, über so ätzende Einschränkungen mit Ärzten oder so sollen die Spießer nachdenken. Clubs wirken viell. gut um das rüberzubringen an so Leute, aber wer weiß schon was die denken :)
Ich hatte schon befürchtet, dass sowas passiert. Eine Flut von verplanten Kiffern war hier zu erwarten. Bitte les dir nochmal genau durch, worum es in diesem Thread geht. Hier geht es genau darum Systeme/Modelle zu besprechen, die wir den "Spießern" dann präsentieren können. Du solltest eventuell nochmal genau nachlesen, worum es hier geht.
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Bom
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Registriert: Mo 13. Feb 2012, 18:39
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie

Beitrag von Bom »

skiddo hat geschrieben:
420warrior hat geschrieben:Ihr macht euch hier ganz schönen Kopf. Gras muss legal sein, ich wills anbaun und rauchen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob jetzt Shops oder Clubs oder Apotheken. Wtf wen interessierts? Wir sind Kiffer, über so ätzende Einschränkungen mit Ärzten oder so sollen die Spießer nachdenken. Clubs wirken viell. gut um das rüberzubringen an so Leute, aber wer weiß schon was die denken :)
Ich hatte schon befürchtet, dass sowas passiert. Eine Flut von verplanten Kiffern war hier zu erwarten. Bitte les dir nochmal genau durch, worum es in diesem Thread geht. Hier geht es genau darum Systeme/Modelle zu besprechen, die wir den "Spießern" dann präsentieren können. Du solltest eventuell nochmal genau nachlesen, worum es hier geht.
Ich muss skiddo rechtgeben! Und nicht nur das.


ich möchte mal schnell den spiegel auspacken und gewissen membern vorhalten:
"ey leute, ich will kiffen, ist mir doch s****ßegal wie! wir gehn auf die straße und tuns einfach! yeah! legalize it!"
HÄ?

tut mir leid, wenn ich das ins lächerliche ziehn muss.
und ihr glaubt, das klappt? ja? einfach so? na dann viel spass. da haben die konservativen politiker nämlich gleich wieder einen grund um die prohibition zu festigen! Toll!

der legalisierungsprozess ist lang und der weg voll mit riesigen steinen und engstirnigen politikern. da kann man nicht einfach mit smoke ins ankommen. Mit so einer Einstellung generiert man widerstand und DAS ist absolut KONTRAPRODUKTIV.

Wie ich in einem anderen Post schon geschrieben habe:
Ich möchte mit meiner Kritik nicht erreichen, dass du mich jetzt doof findest, nur dass du dein Geschriebenes mal reflektierst :)

Ich weiß (und bin der festen Überzeugung :mrgreen: ), dass meine Meinung ist nicht absolut ist. Auch wenn es vielleicht durch meinen Schreibstil so rüberkommt.

Also, speziell 420Warrior, deinen Tatendrang in allen ehren: Bitte, in Gottes Namen, mehr nachdenken! Weil sonst solltest du dich vielleicht mal von 420Warrior in 420Legalisierungsbremse umbenennen lassen... Sorry, ich will dir nicht zu nahe treten. Und es ist wirklich nicht böse gemeint.
Kommt, wir packens jetzt an!
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