Nochmals vielen Dank an Alle! Jeder sachliche Kommentar ist hier erwünscht. Wir sind immer noch bei einer wichtigen Meinungsbildung zur Vorbereitung der Legalisierung von Cannabis in DE. Die Beteiligten der Ampel, die es später in Gesetzestext gießen werden, brauchen klare Vorgaben vom Hanfverband.
So, nun zu den Antworten.
Freno hat geschrieben: Di 25. Jan 2022, 20:06
Ich rechne nicht damit, daß ein privater Anbau legalisiert werden wird. Man wird es damit begründen, daß privater Anbau auch regelmässig zum Weiterverkauf dient und damit die so bitter nötige staatliche Kontrolle unterlaufen wird ...
Diese Meinung teile ich nicht. Die Zeit der Repression ist vorbei und damit auch die Zeit der Hausdurchsuchungen wegen Cannabisduft auf der Straße.

Die Polizei hat wirklich wichtigeres zu tun, als Kiffer zu kontrollieren. Die bisherige Praxis hat zu nichts geführt. Es ist nun die Zeit gekommen, um neue Wege zu gehen.
Hans Dampf hat geschrieben: Mo 24. Jan 2022, 21:51
ich fände keine Mengenbegrenzung sinnvoll.
Warum auch?
- Von dem Zeug geht keinerlei Gefahr für die Umwelt aus*
- Wie du sagst, es ist lagerfähig und warum sollte ich mir nicht meine selbst angebauten Blüten und Harze davon über die Jahre reifen lassen?**
- Und noch ein krasses Gegenbeispiel: hochprozentigen Ethanol, aka Alkohol, kann man bis 10.000 l einfach so lagern ohne dass man melden muss. Die Gefahren die im gesundheitlichen Bereich vom Alk ausgehen sind hinreichend bekannt, die latente Explosionsgefahr, die von dem gelagerten Alkohol ausgehen kann, ist auch zu erwähnen.***
Zusammenfassung: 1-2 kg sind ein Witz, wenn ich im Garten alleine schon ein paar Kilogramm im Jahr anbauen könnte (würde ich nicht, aber warum nicht, vielleicht will ich auch im hohen Alter was aus dem eigenen Garten aus vergangenen Tagen haben

)
Schönen Abend!
Keine Gefahr für die Umwelt, aber Kinder sollen es nicht auf dem Gehsteig finden.
Du hast Recht.
Eine private Mengenbegrenzung macht bei Cannabis keinen Sinn. Zumindest aus Rechtlicher Sicht.
Die Ampelkoalition möchte auch Alkohol und Zigaretten anders Regeln, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich hoffe, dass damit die Hautnahe Präsenz von Hochprozentigem Alkohol in den Supermärkten direkt vor der Kasse ein Ende hat.
Martin Mainz hat geschrieben: Di 25. Jan 2022, 09:18
Ich halte weder zu hause noch beim Einkauf eine Mengenbegrenzung für sinnvoll (außer bei Hamsterkäufen zu Coronazeiten, da sollte rationiert werden!) Ich glaube auch nicht, daß für zu hause eine kommt, bzw. das so was niemals kontrolliert wird. Beim Einkauf wirds wahrscheinlich erst mal eine geben (pro forma), bzw. die außerhalb der Wohnung mitgeführte Menge wird begrenzt.
Klingt gut. Da bin ich bei dir.
Cookie hat geschrieben: Di 25. Jan 2022, 09:45
Da die Lagermenge im Privathaushalt ohnehin nicht kontrolliert werden kann außer bei einer HD, sehe ich das ganz gelassen

... eine andere Sache ist, was legal ist und was nicht. Einfach um "sich wohl zu fühlen". Ich denke, das wird 200g nicht überschreiten. Bei Privatanbau wäre das aber mind. pro Pflanze zu sehen.
Es kann m. E. nur eine maximale Einkaufsmenge festgelegt werden für EINEN Einkauf. Ansonsten ist eine Form von Registrierung notwendig, die hier keiner will... obwohl auch die anonym von Statten gehen kann. Ich will das aber auch nicht. Außerdem baue ich eh meist selbst an, also für was registrieren?
Ja, mal sehen. Ich denke die Gesundheitspolitiker von der Ampel möchten es gleich richtig regeln. Die Einkaufsmenge wird wohl zumindest am Anfang begrenzt werden, da die Herstellung und der Vertrieb noch nicht annähernd 400 Tonnen pro Jahr leisten können. Ich persönlich hätte nichts gegen eine Registrierung beim Händler meiner Wahl, aber da bin ich wohl eher in der Minderheit.
FraFra