Hanfige Grüße
Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisierung
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Skateandsmokedude
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Also solch einen Vorschlag mit Verbindung des Coffee-Shop-, sowie das Modell der Social- Clubs fände ich super diese geben das Marihuana an die Shops ab, somit wäre es kontrolliert mit Liebe angebaut und jeder kann sich was von seiner Pflanze nehmen über einen Verwalter dieser Clubs und der Überschuss zur nächsten Ernte geht an die Shops und alle zahlen Steuern Top Einwand von Eumel soweit ich mich Erinnern kann 
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CosmicWizard
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Die Kombinationslösung und der damit verbundene Import aus traditionellen Anbaugebieten für den Verkauf in Coffeeshops ist natürlich die Beste.Skateandsmokedude hat geschrieben:Also solch einen Vorschlag mit Verbindung des Coffee-Shop-, sowie das Modell der Social- Clubs fände ich super diese geben das Marihuana an die Shops ab, somit wäre es kontrolliert mit Liebe angebaut und jeder kann sich was von seiner Pflanze nehmen über einen Verwalter dieser Clubs und der Überschuss zur nächsten Ernte geht an die Shops und alle zahlen Steuern Top Einwand von Eumel soweit ich mich Erinnern kann
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Florian Rister
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Also ich habe mal ein Video aus einem spanischen CSC gesehen, da haben die auch verschiedene Sorten Import-Haschisch gehabt, und haben das Cannabis auch generell per Gramm verkauft an ihre Mitglieder.
Insgesamt stellen sich viele von euch ein hochreguliertes, striktes Kontrollsystem vor. In Spanien ist das aber scheinbar ein bißchen wie in Holland in den 70ern. Alles neu und wild, und ein bißchen unreguliert.
Hier mal ein Video über den "Resin Club", den Cannabis Club der Samenfirma "Resin Seeds" (das alleine erinnert ja schon sehr stark an Holland) : http://www.youtube.com/watch?v=rjfsR4h5 ... ideo_title
Und hier ein anderes Video dass etwas länger und seriöser ist: http://www.youtube.com/watch?v=oeKGpJw-uW8
Beide natürlich auf Englisch.
Insgesamt stellen sich viele von euch ein hochreguliertes, striktes Kontrollsystem vor. In Spanien ist das aber scheinbar ein bißchen wie in Holland in den 70ern. Alles neu und wild, und ein bißchen unreguliert.
Hier mal ein Video über den "Resin Club", den Cannabis Club der Samenfirma "Resin Seeds" (das alleine erinnert ja schon sehr stark an Holland) : http://www.youtube.com/watch?v=rjfsR4h5 ... ideo_title
Und hier ein anderes Video dass etwas länger und seriöser ist: http://www.youtube.com/watch?v=oeKGpJw-uW8
Beide natürlich auf Englisch.
Legalisierungsbefürworter seit 2000
DHV-Mitglied seit 2010
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CosmicWizard
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Aber bezüglich Cannabis ist ''neu, wild und unreguliert'' für unsere vielleicht richtig, aber eben nicht für Menschen, die gegen eine Legalisierung sind, oder sich nur aufgrund des Versprechens strenger Kontrollen überzeugen lassen.
- His Master's Voice
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Hallo, ich lese hier schon ein Weilchen mit und finde einiges schon ganz gut, habe mir aber auch ein paar eigene Gedanken gemacht. (Sorry dass es so viel ist, aber irgendwie gings nicht kürzer. Vielleicht sollten wir die Unterthemen in verschiedene Threads aufteilen?)
Erstens die Frage: Welches Gesamtkonzept macht Sinn? Vereine? Cannabis-Shops? Beides?
Zunächst mal kann ich mir nicht vorstellen, dass die Produktion von Cannabisblüten für öffentliche Verkaufsstellen von auf Vereinsbasis organisierten Cannabis-Clubs ausgefüllt werden kann. Cannabis-Clubs sollen interessierten Privatpersonen den kontrollierten Eigenanbau von Pflanzen ermöglichen. Hier kann es nur um die Deckung des Eigenbedarfs der Mitglieder gehen. Alles andere wäre eine unübersehbare Vermischung von Privaterzeugern und öffentlich organisiertem Verkauf. Von daher bin ich grundsätzlich für eine klare Trennung zwischen Verkaufsstellen und Cannabis-Clubs. In den Verkaufsstellen gibt es nur Cannabis, dass von lizenzierten Growern hergestellt und vertrieben wird. Und die CSCs bieten Privatleuten die Möglichkeit im Verein organisiert Pflanzen für den Eigenverbrauch anzupflanzen.
Systemisch betrachtet, führt das zu dem Schluss, dass wir um ein zweigleisiges Konzept kaum herumkommen werden. Denn liesse man ausschließlich Verkaufsstellen zu, würde das mit Sicherheit unter den Hanffreunden selbst für Widerstand sorgen, da eine nicht unbeträchtliche Gruppe ihr Canna gerne selber anbauen möchte, so ist es ja auch heute schon. Das können wir nicht abstellen. Das muss es also geben. Liesse man aber andererseits ausschließlich Cannabis-Vereine zu, dann denke ich, bekämen wir relativ schnell wieder einen illegalen Markt, auf dem Vereinsmitglieder ihr Cannabis an Nichtmitglieder weiterverkaufen würden. Einfach, weil die Nachfrage bestünde. Außerdem hat vielleicht auch nicht jeder Zeit und Lust in einem Cannabis-Verein Pflanzen aufzuziehen, von der abschreckenden Wirkung durch Registrierungszwang mal ganz abgesehen.
Ich denke daher wir sollten von Anfang an auf eine kombinierte Lösung mit zwei getrennten Produktions- und Ertragsverwertungsketten setzen.
Zu den Verkaufsstellen:
Wichtig finde ich, dass sichergestellt ist, dass die Verkaufsstellen nur von lizenzierten Growern beliefert werden. Z.B. indem eine Verkaufsstelle ihre Lieferanten und deren Liefermengen benennen können muss. So ähnlich wie bei der Umsatzsteuer-ID heute auch schon praktiziert. (Kontrolle durch Polizei und Finanzamt?). Desweiteren sollten die Verkaufsstellen nicht gewinnorientiert betrieben werden. Der Schwerpunkt sollte auf der kontrollierten Abgabe liegen. Und wie nordel es bereits vorgeschlagen hat (20.02.2012 09:39), sollten die Verkaufsstellen nicht in der Nähe von Kinderinstitutionen u.ä. eingerichtet werden.
Was die rechtliche Grauzone angeht, in der sich Transportpersonen von Verkaufsstellen wie in Holland beim Transport großer Mengen durch den öffentlichen Raum befinden, stelle ich mir vor, dass man vorschreiben könnte, dass diese außerhalb von Produktionsanlagen und Verkaufsstellen durch Transportpersonen nur in verplombten Verpackungen transportiert und gelagert werden dürfen. (Verplombung durch die lizenzierten Grower)
Zum Verkauf durch Privatpersonen:
Was den Cannabis-Verkauf durch Privatpersonen angeht, schließe ich mich dem Vorschlag nordels vom 20.02.2012 an: "Der Verkauf sollte für private Personen verboten bleiben, damit kein Handel mit der Ware stattfinden kann. Die Weitergabe an Minderjährige sollte natürlich auch verboten sein. Wer gegen diese Regeln verstößt, sollte hart bestraft werden, beim ersten Vergehen eine hohe Geldstrafe und wenn der Konsument ein weiteres mal auffällt, eine Haftstrafe [...]" Da hätten dann die Gegner auch ihr Law-and-Order.
Wie läuft das mit der Produktion?
Wie bereits oben angerissen, sehe ich hier ausschließlich lizenzierte Grower, die Verkaufstellen beliefern dürfen. Da ich über die Großproduktion von Cannabis nur eine rudimentäre Vorstellung habe, kann ich hier nur ein bischen rumspinnen. Vielleicht könnte man vorschreiben, dass Grower Cannabis nur in speziell gesicherten Bereichen anbauen und ausgeben dürfen. Hier sehe ich Orientierungsmöglichkeiten bei den bestehenden Vorschriften z.B. für die Produktion von Sprengmitteln oder Feuerwerkskörpern. Vielleicht hat hier jemand genauere Vorstellungen. Ach und btw: Über welche Mengen deutschlandweit reden wir hier eigenlich so in etwa? Weiß dazu jemand etwas?
Was ist mit Eigenanbau?
Was den Eigenanbau im privaten Rahmen angeht, das sehe ich kritisch. Die Gegner haben den Antrag der Linken im Januar unter Anderem mit dem Argument abgewehrt, dass es bei der Zulassung von Eigenanbau (auch in Clubs) zu unkontrollierter Ausbreitung von Cannabis kommen kann. Ein Argument, dem man sich nicht ohne Weiteres verschließen kann. Da sollte man wirlich sehr genau drüber nachdenken, welches Modell hier tragen könnte. (Sorry an alle Grünbedaumten, so leid es mir tut, denn ich weiss, dass das Spass macht.
) Aber irgendwie muss das jedenfalls auch kontrolliert sein, sonst kriegen wir unser Anliegen nie durch. Vielleicht so wie Waffenbesitz oder Haltung von Giftschlangen über Besitzeintragung?
Welche Altersgrenze für den Verkauf?
Aus medizinischer Sicht wäre, was den Jugendschutz angeht, wohl eigentlich 21 das richtige Alter, das gilt allerdings auch in gewissem Maß für Alkohol. Und solange der ab 18, ja teilweise ab 16 erhältlich ist, wird ein Mindestalter 21 wohl kaum durchgehen.
Grenzwerte bei den verkauften und mitgeführten Mengen? Ja? Nein?
Grenzwerte sind ein sehr zentrales Thema, denn da sehe ich zwei konkurrierende Ansätze mit sehr weitreichenden unterschiedlichen Konsequenzen. Entweder man sagt: freier Verkauf an jeden Berechtigten (z.B. deutscher Pass). Das Wäre die unbürokratischste und im Grunde vom gesunden Menschenvestand her richtige Variante. Denn davon ausgehend, dass man sich mit Cannabis höchstens langfristig schaden kann und dass es keine bekannten Fälle von akuter Überdosierung gibt, besteht eigentlich kein Grund für eine begrenzte Abgabe. Auch die Vorstellung, dass sich jemand große Mengen kauft, um diese dann seinerseits weiterzuverkaufen, ist in einem System das ja ohnehin den Erwerb beliebiger Mengen durch jeden Berechtigten erlaubt, relativ abwegig.
Ein Schwachpunkt bleibt allerdings, und das führt dann (wie weiter unten beschrieben) zu einem komplett anderen System. Was ist bei einem freien Verkauf mit dem Jugendschutz? Die unter 18-jährigen können noch nichts in den Verkaufsstellen kaufen. Sie werden also versuchen, über Privatpersonen an Cannabis zu kommen. Wie die Erfahrungen mit anderen Altersbeschränkungen zeigen, wird sich das, egal in welchem System, nicht zur Gänze verhindern lassen. Ist allerdings der Erwerb beliebiger Mengen durch Berechtigte möglich, dann besteht die nicht unerhebliche Gefahr, dass tatsächlich jemand anfängt, in größerem Stil an Minderjährige weiter zu verkaufen. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Ist das möglich, sind wir wieder ganz fix bei einem Schwarzmarkt und das wollen wir ja gerade loswerden.
Von daher wird es wohl ohne eine Kontrolle sowohl der Verkaufsmengen, als auch der im öffentlichen Raum mitgeführten und auch der privat vorgehaltenen Mengen nicht gehen.
Ok, also Grenzwerte, Aber wie hoch?
Zu den Mengen: In Holland bekomme ich im Coffeshop 5g pro Tag. Das halte ich persönlich für eine mehr als ausreichende Menge. Das gleiche sollte für die Straße gelten. Habe ich dort etwas dabei, dann auch nur in einem gewissen Grenzwert (ebenfalls 5g ?). Wenn jemand eine Lieferung für einen Coffeshop mit sich führt (bis 500g), dann geht das auch, aber wie bereits oben beschrieben ausschließlich in einer verplombten Packung. Wie viel Cannabis man zu Hause haben darf ist ebenfalls fraglich. Vielleicht sollten wir auf der Suche nach der richtigen Menge dazu einfach eine Umfrage hier im Forum starten. Ich für meinen Teil finde, man kommt mit 5g lange aus, weiss nicht, wie das bei anderen ist. Vielleicht maximal 20g?. Mitglieder in CSCs sollten hier erweiterte Rechte bekommen (100g?) mit Herkunftsnachweis durch den Verein. Vielleicht auch mal nach Spanien gucken, wie die das da machen.
Also Grenzwerte bei den Verkaufsmengen. Gut, aber wie kontrollieren??
Wie oben beschrieben, wird es nicht ohne Kontrolle der abgegebenen Mengen gehen. Das macht das Ganze natürlich etwas komplizierter als beim freien Verkauf an Berechtigte. Vor allem treten in diesem Zusammenhang organisatorische und datenschutzrechtliche Schwierigkeiten auf. Ich halte z.B. Chipkarten oder sonstige Registrierungssysteme (mit Foto??) für nicht praktikabel. In Holland läuft das zwar so, aber in Deutschland werden wir so ein System nicht eingeführt bekommen. Erstens sehr aufwendig und zweitens sehr heikel was Datenschutz angeht. (Das einzige was ich mir in der Richtung vorstellen KÖNNTE, ist dass man beim Einkauf die Krankenkassenkarte vorzeigt, mit entsprechender Wirkung auf das Gesundheitskonto aber das müsste man dann auch für Alkohol- und Tabakkonsumenten einführen und ich denke bis wir so weit sind, dauert es noch ein bisschen.)
Da man andererseits kaum eine persönliche Verkaufsmenge kontrollieren kann, ohne dass persönliche Daten erhoben werden, gilt es, die persönlichen Daten, die in diesem Zusammenhang erhoben werden müssen, auf ein Minimum zu reduzieren. Mir schwebt deshalb ein halbanonymes System vor. Wer sich in einer Verkaufsstelle Cannabis kaufen möchte, holt sich vorher eine Art generelle Bezugskarte mit leeren Feldern (sagen wir 30 Stück), die danach 30 Tage gültig ist. Mit dieser Karte kann ich dann innerhalb der nächsten 30 Tage jeweils eine Ration pro Tag in einer Verkaufsstelle meiner Wahl erwerben. Für jede verkaufte Ration wird mir die Karte dort gelocht/abgestempelt. Die Ausgabe der Karte (und die Festlegung der Grenzwerte) erfolgt durch die Länder über die örtlichen Bürgerbüros. Dort zeige ich meinen Ausweis. Die Mitarbeiter checken, ob ich in den letzten 30 Tagen eine Karte abgeholt habe. Wenn nicht, dann erhalte ich sie, sonst muss ich bis zum Ablauf der 30 Tage warten. Mit diesem System gäbe es keine Möglichkeit, mein Konsumverhalten detailliert zu analysieren, aber ich könnte auch nicht unkontrollierte Mengen einkaufen. Die Behörden wüssten lediglich, dass ich Cannabis kaufen möchte. Sie erfahren aber nicht, wie viel, bei wem und wann. Auch der Cannabis-Tourismus nach Deutschland würde damit unterbunden. Das dürfte für so manchen Gegner nicht unerheblich sein. Auch, dass man in den Ausgabestellen der Karten Suchtberatung anbieten oder zumindest bewerben könnte fällt mir da ein.
Dann die Frage: Konsum in speziellen Räumen oder öffentlich oder wie?
Zunächst nochmal ganz ausdrücklich: Geschlossene Verkaufsräume sehe ich auch zumindest für den Anfang als einzige Möglichkeit, der Öffentlichkeit die Legalisierung abzuringen. Gutes Vorbild hier wie bereits von Grasshüpfer angedacht: Sexshops. An den Regelungen für Sexshops könnten sich auch die Werberichtlinien für Cannabisprodukte orientieren.
Was den Konsum angeht, so halte ich ihn in der Öffentlichkeit im Grunde für möglich (Festivals, Natur, Parks u.ä.) und das sollten wir auch fordern. Halt im Rahmen der sowieso schon geltenden Regeln für Raucher und des Jugendschutzes. Andererseits ist das ein Punkt, in dem wir Kompromissbereitschaft zeigen könnten. Sollte der Konsum (vorerst) nur im privaten Bereich erlaubt sein, dann geht davon die Welt auch nicht unter und es wäre ein Anfang.
Besteuerung Ja/Nein?
Steuern auf den Verkauf von Cannabisprodukten halte ich für unausweichlich und auch gut. Ebenso auf den lizenzierten Anbau durch Grower. Clubs sollten von Steuern ausgenommen sein. Sie zahlen Beiträge für den Selbsterhalt, von denen ein Anteil in Suchtprävention etc. fließt. Die Steuern sollten wenn möglich zweckgebunden für Suchtberatung, Aufklärung ausgegeben werden und sich am THC-Gehalt der Cannabis-Produkte orientieren. Zu beachten ist lediglich, dass die Steueraufschläge nicht ihrerseits wieder schwarzmarkterzeugend wirken.
Soweit meine Ideen zu den genannten Punkten.
Achso: Ganz wichtig! ist auch ein zuverlässiges Verfahren zur Blut-THC-Messung. (Kennt hier vielleicht jemand Forschungsansätze, hier MÜSSEN wir bald etwas vorzuweisen haben, dass ist nämlich ein sehr zentraler Punkt der gegnerischen Kritik). Ansonsten denke ich, bei Verstoß gegen THC-Grenzwerte der StVO: Behandlung analog zu Alkohol am Steuer.
Abschließend sei gesagt, dass ich sämtliche in den bisherigen Beiträgen geforderten Eignungsnachweise für den Konsum als abwegig einschätze (nicht persönlich nehmen)
. Sowohl Intelligenztests, als auch ärztliche Atteste und dergleichen. Es geht hier um die alltagstaugliche Organisation des Vertriebs eines Genussmittels. Weder braucht es da einen Führerschein, noch ein Gesundheitszeugnis. Sowas sollten wir gar nicht erst anfangen. Das ist erstens nicht nötig und führt zweitens nur wieder zu Vorurteilen in gewissen Kreisen. Meine Meinung.
Das diese ganzen Regeln in weiten Teilen auch (und gerade) für harten Alkohol gelten müssten sehe ich übrigends auch so. Wenn wir allerdings versuchen, das auch noch durchzuboxen, dann könnte es sein, dass wir uns ganz schnell verheben. Es sei denn wir verbünden uns mit der Anti-Alkohol-Lobby.
Erstens die Frage: Welches Gesamtkonzept macht Sinn? Vereine? Cannabis-Shops? Beides?
Zunächst mal kann ich mir nicht vorstellen, dass die Produktion von Cannabisblüten für öffentliche Verkaufsstellen von auf Vereinsbasis organisierten Cannabis-Clubs ausgefüllt werden kann. Cannabis-Clubs sollen interessierten Privatpersonen den kontrollierten Eigenanbau von Pflanzen ermöglichen. Hier kann es nur um die Deckung des Eigenbedarfs der Mitglieder gehen. Alles andere wäre eine unübersehbare Vermischung von Privaterzeugern und öffentlich organisiertem Verkauf. Von daher bin ich grundsätzlich für eine klare Trennung zwischen Verkaufsstellen und Cannabis-Clubs. In den Verkaufsstellen gibt es nur Cannabis, dass von lizenzierten Growern hergestellt und vertrieben wird. Und die CSCs bieten Privatleuten die Möglichkeit im Verein organisiert Pflanzen für den Eigenverbrauch anzupflanzen.
Systemisch betrachtet, führt das zu dem Schluss, dass wir um ein zweigleisiges Konzept kaum herumkommen werden. Denn liesse man ausschließlich Verkaufsstellen zu, würde das mit Sicherheit unter den Hanffreunden selbst für Widerstand sorgen, da eine nicht unbeträchtliche Gruppe ihr Canna gerne selber anbauen möchte, so ist es ja auch heute schon. Das können wir nicht abstellen. Das muss es also geben. Liesse man aber andererseits ausschließlich Cannabis-Vereine zu, dann denke ich, bekämen wir relativ schnell wieder einen illegalen Markt, auf dem Vereinsmitglieder ihr Cannabis an Nichtmitglieder weiterverkaufen würden. Einfach, weil die Nachfrage bestünde. Außerdem hat vielleicht auch nicht jeder Zeit und Lust in einem Cannabis-Verein Pflanzen aufzuziehen, von der abschreckenden Wirkung durch Registrierungszwang mal ganz abgesehen.
Ich denke daher wir sollten von Anfang an auf eine kombinierte Lösung mit zwei getrennten Produktions- und Ertragsverwertungsketten setzen.
Zu den Verkaufsstellen:
Wichtig finde ich, dass sichergestellt ist, dass die Verkaufsstellen nur von lizenzierten Growern beliefert werden. Z.B. indem eine Verkaufsstelle ihre Lieferanten und deren Liefermengen benennen können muss. So ähnlich wie bei der Umsatzsteuer-ID heute auch schon praktiziert. (Kontrolle durch Polizei und Finanzamt?). Desweiteren sollten die Verkaufsstellen nicht gewinnorientiert betrieben werden. Der Schwerpunkt sollte auf der kontrollierten Abgabe liegen. Und wie nordel es bereits vorgeschlagen hat (20.02.2012 09:39), sollten die Verkaufsstellen nicht in der Nähe von Kinderinstitutionen u.ä. eingerichtet werden.
Was die rechtliche Grauzone angeht, in der sich Transportpersonen von Verkaufsstellen wie in Holland beim Transport großer Mengen durch den öffentlichen Raum befinden, stelle ich mir vor, dass man vorschreiben könnte, dass diese außerhalb von Produktionsanlagen und Verkaufsstellen durch Transportpersonen nur in verplombten Verpackungen transportiert und gelagert werden dürfen. (Verplombung durch die lizenzierten Grower)
Zum Verkauf durch Privatpersonen:
Was den Cannabis-Verkauf durch Privatpersonen angeht, schließe ich mich dem Vorschlag nordels vom 20.02.2012 an: "Der Verkauf sollte für private Personen verboten bleiben, damit kein Handel mit der Ware stattfinden kann. Die Weitergabe an Minderjährige sollte natürlich auch verboten sein. Wer gegen diese Regeln verstößt, sollte hart bestraft werden, beim ersten Vergehen eine hohe Geldstrafe und wenn der Konsument ein weiteres mal auffällt, eine Haftstrafe [...]" Da hätten dann die Gegner auch ihr Law-and-Order.
Wie läuft das mit der Produktion?
Wie bereits oben angerissen, sehe ich hier ausschließlich lizenzierte Grower, die Verkaufstellen beliefern dürfen. Da ich über die Großproduktion von Cannabis nur eine rudimentäre Vorstellung habe, kann ich hier nur ein bischen rumspinnen. Vielleicht könnte man vorschreiben, dass Grower Cannabis nur in speziell gesicherten Bereichen anbauen und ausgeben dürfen. Hier sehe ich Orientierungsmöglichkeiten bei den bestehenden Vorschriften z.B. für die Produktion von Sprengmitteln oder Feuerwerkskörpern. Vielleicht hat hier jemand genauere Vorstellungen. Ach und btw: Über welche Mengen deutschlandweit reden wir hier eigenlich so in etwa? Weiß dazu jemand etwas?
Was ist mit Eigenanbau?
Was den Eigenanbau im privaten Rahmen angeht, das sehe ich kritisch. Die Gegner haben den Antrag der Linken im Januar unter Anderem mit dem Argument abgewehrt, dass es bei der Zulassung von Eigenanbau (auch in Clubs) zu unkontrollierter Ausbreitung von Cannabis kommen kann. Ein Argument, dem man sich nicht ohne Weiteres verschließen kann. Da sollte man wirlich sehr genau drüber nachdenken, welches Modell hier tragen könnte. (Sorry an alle Grünbedaumten, so leid es mir tut, denn ich weiss, dass das Spass macht.
Welche Altersgrenze für den Verkauf?
Aus medizinischer Sicht wäre, was den Jugendschutz angeht, wohl eigentlich 21 das richtige Alter, das gilt allerdings auch in gewissem Maß für Alkohol. Und solange der ab 18, ja teilweise ab 16 erhältlich ist, wird ein Mindestalter 21 wohl kaum durchgehen.
Grenzwerte bei den verkauften und mitgeführten Mengen? Ja? Nein?
Grenzwerte sind ein sehr zentrales Thema, denn da sehe ich zwei konkurrierende Ansätze mit sehr weitreichenden unterschiedlichen Konsequenzen. Entweder man sagt: freier Verkauf an jeden Berechtigten (z.B. deutscher Pass). Das Wäre die unbürokratischste und im Grunde vom gesunden Menschenvestand her richtige Variante. Denn davon ausgehend, dass man sich mit Cannabis höchstens langfristig schaden kann und dass es keine bekannten Fälle von akuter Überdosierung gibt, besteht eigentlich kein Grund für eine begrenzte Abgabe. Auch die Vorstellung, dass sich jemand große Mengen kauft, um diese dann seinerseits weiterzuverkaufen, ist in einem System das ja ohnehin den Erwerb beliebiger Mengen durch jeden Berechtigten erlaubt, relativ abwegig.
Ein Schwachpunkt bleibt allerdings, und das führt dann (wie weiter unten beschrieben) zu einem komplett anderen System. Was ist bei einem freien Verkauf mit dem Jugendschutz? Die unter 18-jährigen können noch nichts in den Verkaufsstellen kaufen. Sie werden also versuchen, über Privatpersonen an Cannabis zu kommen. Wie die Erfahrungen mit anderen Altersbeschränkungen zeigen, wird sich das, egal in welchem System, nicht zur Gänze verhindern lassen. Ist allerdings der Erwerb beliebiger Mengen durch Berechtigte möglich, dann besteht die nicht unerhebliche Gefahr, dass tatsächlich jemand anfängt, in größerem Stil an Minderjährige weiter zu verkaufen. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Ist das möglich, sind wir wieder ganz fix bei einem Schwarzmarkt und das wollen wir ja gerade loswerden.
Von daher wird es wohl ohne eine Kontrolle sowohl der Verkaufsmengen, als auch der im öffentlichen Raum mitgeführten und auch der privat vorgehaltenen Mengen nicht gehen.
Ok, also Grenzwerte, Aber wie hoch?
Zu den Mengen: In Holland bekomme ich im Coffeshop 5g pro Tag. Das halte ich persönlich für eine mehr als ausreichende Menge. Das gleiche sollte für die Straße gelten. Habe ich dort etwas dabei, dann auch nur in einem gewissen Grenzwert (ebenfalls 5g ?). Wenn jemand eine Lieferung für einen Coffeshop mit sich führt (bis 500g), dann geht das auch, aber wie bereits oben beschrieben ausschließlich in einer verplombten Packung. Wie viel Cannabis man zu Hause haben darf ist ebenfalls fraglich. Vielleicht sollten wir auf der Suche nach der richtigen Menge dazu einfach eine Umfrage hier im Forum starten. Ich für meinen Teil finde, man kommt mit 5g lange aus, weiss nicht, wie das bei anderen ist. Vielleicht maximal 20g?. Mitglieder in CSCs sollten hier erweiterte Rechte bekommen (100g?) mit Herkunftsnachweis durch den Verein. Vielleicht auch mal nach Spanien gucken, wie die das da machen.
Also Grenzwerte bei den Verkaufsmengen. Gut, aber wie kontrollieren??
Wie oben beschrieben, wird es nicht ohne Kontrolle der abgegebenen Mengen gehen. Das macht das Ganze natürlich etwas komplizierter als beim freien Verkauf an Berechtigte. Vor allem treten in diesem Zusammenhang organisatorische und datenschutzrechtliche Schwierigkeiten auf. Ich halte z.B. Chipkarten oder sonstige Registrierungssysteme (mit Foto??) für nicht praktikabel. In Holland läuft das zwar so, aber in Deutschland werden wir so ein System nicht eingeführt bekommen. Erstens sehr aufwendig und zweitens sehr heikel was Datenschutz angeht. (Das einzige was ich mir in der Richtung vorstellen KÖNNTE, ist dass man beim Einkauf die Krankenkassenkarte vorzeigt, mit entsprechender Wirkung auf das Gesundheitskonto aber das müsste man dann auch für Alkohol- und Tabakkonsumenten einführen und ich denke bis wir so weit sind, dauert es noch ein bisschen.)
Da man andererseits kaum eine persönliche Verkaufsmenge kontrollieren kann, ohne dass persönliche Daten erhoben werden, gilt es, die persönlichen Daten, die in diesem Zusammenhang erhoben werden müssen, auf ein Minimum zu reduzieren. Mir schwebt deshalb ein halbanonymes System vor. Wer sich in einer Verkaufsstelle Cannabis kaufen möchte, holt sich vorher eine Art generelle Bezugskarte mit leeren Feldern (sagen wir 30 Stück), die danach 30 Tage gültig ist. Mit dieser Karte kann ich dann innerhalb der nächsten 30 Tage jeweils eine Ration pro Tag in einer Verkaufsstelle meiner Wahl erwerben. Für jede verkaufte Ration wird mir die Karte dort gelocht/abgestempelt. Die Ausgabe der Karte (und die Festlegung der Grenzwerte) erfolgt durch die Länder über die örtlichen Bürgerbüros. Dort zeige ich meinen Ausweis. Die Mitarbeiter checken, ob ich in den letzten 30 Tagen eine Karte abgeholt habe. Wenn nicht, dann erhalte ich sie, sonst muss ich bis zum Ablauf der 30 Tage warten. Mit diesem System gäbe es keine Möglichkeit, mein Konsumverhalten detailliert zu analysieren, aber ich könnte auch nicht unkontrollierte Mengen einkaufen. Die Behörden wüssten lediglich, dass ich Cannabis kaufen möchte. Sie erfahren aber nicht, wie viel, bei wem und wann. Auch der Cannabis-Tourismus nach Deutschland würde damit unterbunden. Das dürfte für so manchen Gegner nicht unerheblich sein. Auch, dass man in den Ausgabestellen der Karten Suchtberatung anbieten oder zumindest bewerben könnte fällt mir da ein.
Dann die Frage: Konsum in speziellen Räumen oder öffentlich oder wie?
Zunächst nochmal ganz ausdrücklich: Geschlossene Verkaufsräume sehe ich auch zumindest für den Anfang als einzige Möglichkeit, der Öffentlichkeit die Legalisierung abzuringen. Gutes Vorbild hier wie bereits von Grasshüpfer angedacht: Sexshops. An den Regelungen für Sexshops könnten sich auch die Werberichtlinien für Cannabisprodukte orientieren.
Was den Konsum angeht, so halte ich ihn in der Öffentlichkeit im Grunde für möglich (Festivals, Natur, Parks u.ä.) und das sollten wir auch fordern. Halt im Rahmen der sowieso schon geltenden Regeln für Raucher und des Jugendschutzes. Andererseits ist das ein Punkt, in dem wir Kompromissbereitschaft zeigen könnten. Sollte der Konsum (vorerst) nur im privaten Bereich erlaubt sein, dann geht davon die Welt auch nicht unter und es wäre ein Anfang.
Besteuerung Ja/Nein?
Steuern auf den Verkauf von Cannabisprodukten halte ich für unausweichlich und auch gut. Ebenso auf den lizenzierten Anbau durch Grower. Clubs sollten von Steuern ausgenommen sein. Sie zahlen Beiträge für den Selbsterhalt, von denen ein Anteil in Suchtprävention etc. fließt. Die Steuern sollten wenn möglich zweckgebunden für Suchtberatung, Aufklärung ausgegeben werden und sich am THC-Gehalt der Cannabis-Produkte orientieren. Zu beachten ist lediglich, dass die Steueraufschläge nicht ihrerseits wieder schwarzmarkterzeugend wirken.
Soweit meine Ideen zu den genannten Punkten.
Achso: Ganz wichtig! ist auch ein zuverlässiges Verfahren zur Blut-THC-Messung. (Kennt hier vielleicht jemand Forschungsansätze, hier MÜSSEN wir bald etwas vorzuweisen haben, dass ist nämlich ein sehr zentraler Punkt der gegnerischen Kritik). Ansonsten denke ich, bei Verstoß gegen THC-Grenzwerte der StVO: Behandlung analog zu Alkohol am Steuer.
Abschließend sei gesagt, dass ich sämtliche in den bisherigen Beiträgen geforderten Eignungsnachweise für den Konsum als abwegig einschätze (nicht persönlich nehmen)
Das diese ganzen Regeln in weiten Teilen auch (und gerade) für harten Alkohol gelten müssten sehe ich übrigends auch so. Wenn wir allerdings versuchen, das auch noch durchzuboxen, dann könnte es sein, dass wir uns ganz schnell verheben. Es sei denn wir verbünden uns mit der Anti-Alkohol-Lobby.
Wir sind Millionen...
- His Master's Voice
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
@groooveman85
Hey, ich hatte Deine Videos noch gar nicht gesehen. Ja das mit dem spanischen Club ist ja richtig High-Tec und schon sehr komplex und ausgereift. Gefällt mir sehr gut. Da scheint man ja wohl auch mitmachen zu können, ohne sich ständig um Pflanzen kümmern zu müssen usw. Ich hatte mir das mit den Clubs bisher irgendwie mehr so wie nen Anglerverein mit viel Geklöne und Vereinsgemeier etc. vorgestellt. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht und so wild und unreguliert kam mir das jetzt gar nicht vor. Die haben da ja richtig Angestellte. Auch was der Typ mit dem grünen T-Shirt am Ende gesagt hat, fand ich sehr gut. Dass sie den Kommerz konsequent aus dem Thema heraushalten wollen und dass sie Coffeeshops überhaupt nicht bräuchten.
Also wenn wir so was hier auch hinbekämen, dann könnte ich für meinen Teil schon damit leben.
Dieses letzte Video ist super. Das sollten wir unbedingt vielen Leuten zeigen. Das ist auf alle Fälle geeignet, Ängste und Vorurteile abzubauen. Auch weil hier gut die medizinische Seite mit gezeigt wird. Das war definitiv keine Schmuddel-Klitsche von ein paar zugedrönten Druffies. Danke für den Link.
Hey, ich hatte Deine Videos noch gar nicht gesehen. Ja das mit dem spanischen Club ist ja richtig High-Tec und schon sehr komplex und ausgereift. Gefällt mir sehr gut. Da scheint man ja wohl auch mitmachen zu können, ohne sich ständig um Pflanzen kümmern zu müssen usw. Ich hatte mir das mit den Clubs bisher irgendwie mehr so wie nen Anglerverein mit viel Geklöne und Vereinsgemeier etc. vorgestellt. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht und so wild und unreguliert kam mir das jetzt gar nicht vor. Die haben da ja richtig Angestellte. Auch was der Typ mit dem grünen T-Shirt am Ende gesagt hat, fand ich sehr gut. Dass sie den Kommerz konsequent aus dem Thema heraushalten wollen und dass sie Coffeeshops überhaupt nicht bräuchten.
Also wenn wir so was hier auch hinbekämen, dann könnte ich für meinen Teil schon damit leben.
Dieses letzte Video ist super. Das sollten wir unbedingt vielen Leuten zeigen. Das ist auf alle Fälle geeignet, Ängste und Vorurteile abzubauen. Auch weil hier gut die medizinische Seite mit gezeigt wird. Das war definitiv keine Schmuddel-Klitsche von ein paar zugedrönten Druffies. Danke für den Link.
Wir sind Millionen...
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Was mich bei der Legalisierung stört ist, dass es im Bundestag noch zweimal durchgesprochen wird.
Danach sollte die Abstimmung kommen....und nun meine Angst oder Befürchtung
CDU und FDP haben zusammen mehr Stimmen asl Die Linke., SPD und Grüne zusammen.
Das bedeutet, dass man aus den Reihen von CDU und FDP Abgeordnete überzeugen müsste, aber wie kann man dieses tun?
Steckt man den Kopf in' Sand, wird man am Arsch erkannt!
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CosmicWizard
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Dass der Antrag durchkommt, brauchst du im Grunde eh nicht zu erwarten, da CDU/CSU und FDP geschlossen dagegen stimmen werden und auch wohl auch ein Großteil der SPD-Abgeordneten.Ruderalis hat geschrieben:![]()
Was mich bei der Legalisierung stört ist, dass es im Bundestag noch zweimal durchgesprochen wird.
Danach sollte die Abstimmung kommen....und nun meine Angst oder Befürchtung![]()
CDU und FDP haben zusammen mehr Stimmen asl Die Linke., SPD und Grüne zusammen.
Das bedeutet, dass man aus den Reihen von CDU und FDP Abgeordnete überzeugen müsste, aber wie kann man dieses tun?
Jemand eine Idee?
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TheBeginning
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Ich denke auch, mit der derzeitigen Regierung wird es keine Chance geben das der Antrag durchkommt bzw. durchgesetzt wird.
Auch der Zukunftsdialog wird daran sehr wahrscheinlich nichts ändern.
Ich werde es Gefühl einfach nicht los, das Frau Merkel das einfach nur als "Pre"-Wahlkamp nutzen wird.
Sie hat ja auch schon des öfteren in den Videos erwähnt, das Sie und die Experten sich die Vorschläge rauspicken werden die deren Meinung nach gut und vielversprechend sind.
Leider nicht wie beschrieben die Höchstbewerteten und die mit den meisten Kommentaren...
Ich werde auch das Gefühl nicht los, das im DHV Vorschlag extrem zensiert wird, komischerweise hat der nur ca. halbsoviel Kommentare wie der Islam Vorschlag
Edit: Eine Entkriminalisierung wäre vielleicht eher möglich, aber der Antrag der Linken wird, allein schon um den Linken eins auszuwischen, definitiv nicht positiv abgestimmt werden.
Auch der Zukunftsdialog wird daran sehr wahrscheinlich nichts ändern.
Ich werde es Gefühl einfach nicht los, das Frau Merkel das einfach nur als "Pre"-Wahlkamp nutzen wird.
Sie hat ja auch schon des öfteren in den Videos erwähnt, das Sie und die Experten sich die Vorschläge rauspicken werden die deren Meinung nach gut und vielversprechend sind.
Leider nicht wie beschrieben die Höchstbewerteten und die mit den meisten Kommentaren...
Ich werde auch das Gefühl nicht los, das im DHV Vorschlag extrem zensiert wird, komischerweise hat der nur ca. halbsoviel Kommentare wie der Islam Vorschlag
Edit: Eine Entkriminalisierung wäre vielleicht eher möglich, aber der Antrag der Linken wird, allein schon um den Linken eins auszuwischen, definitiv nicht positiv abgestimmt werden.
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TheBeginning
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Ich bin mal gespannt, ob nach dem 15. April die Seite noch online sein wird, bzw. ob man die Kommentare und Votes noch einsehen kann.
Ich hoffe doch schwer. Meines Wissens wäre es legal, wenn man sich die Seite kurz vor Ende "sichern" würde. z.B. "sichern unter..." oder in anderer Form.
Oder einen Dienst wie Webarchive nutzen oder so
Falls die Damen und Herren doch auf die Idee kommen hinterher noch mehr unerwünschtes zu Zensieren
Ich hoffe doch schwer. Meines Wissens wäre es legal, wenn man sich die Seite kurz vor Ende "sichern" würde. z.B. "sichern unter..." oder in anderer Form.
Oder einen Dienst wie Webarchive nutzen oder so
Falls die Damen und Herren doch auf die Idee kommen hinterher noch mehr unerwünschtes zu Zensieren
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Es sollte klar sein, das es eine wirkliche Legalisierung nicht geben wird. Dafür gibt es zu viele Interessenskonflikte in der Politik.
Alteingesessene Parteien, die um ihre Wähler bangen, wenn sie das voran schieben was sie doch so wirkungsvoll geächtet haben. Ganze Wirtschaftsbereiche (Papier, Textil, Genussmittel, auch die mit MPU's beschäftigten Behörden zähl ich dazu, Pharma, Apotheker usw.) die um ihre Gewinne und ihren Einfluss fürchten.
Ich denke mal, die Kanzlerin steht von der Seite her unter einem Druck, den wir gar nicht in der Lage sind aufzubauen. Wenn überhaupt eine Chance auf eine halbwegs zügige Lösung besteht, dann nach dem Kalifornischen Model. Die Pharmalobby weint und zetert zwar noch, aber die wissen ganz genau, das die medizinische Wirkung von THC zu spezifisch ist, um es ersetzen zu können. Und das ist nunmal Naturprodukt.
Mal nebenbei gefragt. Glaubt ihr wirklich, die Kalifornier hätten nicht gewusst, das die THC auch für den Konsum indirekt freigeben damit? Die hätten nicht beachtet, das der Konsument auch immer nen Arzt findet für sein Rezept? Die haben einfach ne Lösung gesucht und gefunden, ihr gesellschaftliches Problem zu lösen ohne allzu große Interessenskonflikte. Und wenn wir schlau sind, geben wir unserer Politik auch diese Möglichkeit.
Also massiv Kranke an die Front ^^
Alteingesessene Parteien, die um ihre Wähler bangen, wenn sie das voran schieben was sie doch so wirkungsvoll geächtet haben. Ganze Wirtschaftsbereiche (Papier, Textil, Genussmittel, auch die mit MPU's beschäftigten Behörden zähl ich dazu, Pharma, Apotheker usw.) die um ihre Gewinne und ihren Einfluss fürchten.
Ich denke mal, die Kanzlerin steht von der Seite her unter einem Druck, den wir gar nicht in der Lage sind aufzubauen. Wenn überhaupt eine Chance auf eine halbwegs zügige Lösung besteht, dann nach dem Kalifornischen Model. Die Pharmalobby weint und zetert zwar noch, aber die wissen ganz genau, das die medizinische Wirkung von THC zu spezifisch ist, um es ersetzen zu können. Und das ist nunmal Naturprodukt.
Mal nebenbei gefragt. Glaubt ihr wirklich, die Kalifornier hätten nicht gewusst, das die THC auch für den Konsum indirekt freigeben damit? Die hätten nicht beachtet, das der Konsument auch immer nen Arzt findet für sein Rezept? Die haben einfach ne Lösung gesucht und gefunden, ihr gesellschaftliches Problem zu lösen ohne allzu große Interessenskonflikte. Und wenn wir schlau sind, geben wir unserer Politik auch diese Möglichkeit.
Also massiv Kranke an die Front ^^
Wer vor seinen Kindern konsumiert, fängt an, sie zu töten.
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Ich frage bestimmt nicht Frau Merkel, ob ich mir zuhause ein paar Pflänzchen für den Eigenbedarf züchten darf oder nicht.
Unsere Politiker sollen mal schön den Rand halten, diese verlogene Verbecherbande. Ich sage nur Guttenberg, Wulff, Niebel und wie sie noch alle heißen
Unsere Politiker sollen mal schön den Rand halten, diese verlogene Verbecherbande. Ich sage nur Guttenberg, Wulff, Niebel und wie sie noch alle heißen
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Hoffentlich erlese ich daraus richtig, dass Du bislang nicht am eigenen Leib erfahren musstest, mit welcher Brutalität und Hardneckigkeit "Frau Merkel" versucht vom Gegenteil zu "überzeugen"KifferJan hat geschrieben:Ich frage bestimmt nicht Frau Merkel, ob ich mir zuhause ein paar Pflänzchen für den Eigenbedarf züchten darf oder nicht.
Wir werden Sie auf dieser Website über die Ergebnisse transparent und offen informieren.
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Herrlich diese Diskussion hier 
Ich denke die Entkriminalisierung sollte so einfach wie nur möglich gestaltet werden. Auch wenn es den kontrollbedürftigen, überbürokratisierten Deutschen nicht gefällt.
Mal ein paar Ideen:
- Abgabe, selbstverständlich, nur unter berücksichtigung des Jugendschutzes. Also keine Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren.
- Abgabe nur in offiziellen Stellen. Also in Coffeeshops und Social Clubs. In den Clubs natürlich nur an Mitglieder.
- Konsum nur in Coffeeshops oder daheim. Öffentlicher Konsum sollte als Ordnungswiedrigkeit geahndet werden. Dasselbe wünsche ich mir auch für Alkoholkonsum.
- über die Menge die besitzt werden darf werden wir wahrscheinlich keinen Konsenz finden. Ein Selbstversorger sollte ruhig ein halbes Kilo zuhause lagern dürfen. Was spricht dagegen einmal im Jahr einen Jahresvorrat anzupflanzen?
- medizinisches Marihuana sollte steuerbefreit verkauft werden. Vielleicht wäre es sogar denkbar das medizinisches Gras bei Krankheiten die eindeutig nachweisbar sind (grüner Star, AIDS, Krebs usw.) von der Krankenkasse bezahlt wird.
Es gibt so vieles was zu berücksichtigen wäre und was nicht zu berücksichtigen ist. In Kanada z.B. gibt es auch Marihuana für kranke Menschen. Denen wird, je nach schwere der Erkrankung, eine bestimmte Anzahl an Pflanzen zugestanden die angepflanzt werden dürfen. Da gibts dann Grower denen 40 Pflanzen erlaubt werden, die werden einzeln unter 1000 Watt Lampen großgezogen und pro Pflanze sind bis zu einem Kilo Ernte drin. Dazu gibts auf der Internetseite der Grow einen interessanten Artikel. Ich glaube kaum das sich die kanadischen Politiker das so gedacht haben.
Mit einer Entkriminalisierung/Legalisierung wird sich sicherlich schnell ein eigener, noch nicht vorhersehbarer, Wirtschaftskreislauf bilden. Ich kann mir gut vorstellen das viele Gärtnereibetriebe sich dann sagen "OK, wir haben 4 Gewächshäuser, pflanzen wir doch in einem mal ordentlich Gras". Viele kleine Grower werden vielleicht auf die Idee kommen und legal und offiziell anbauen wollen. Als Zulieferer für Coffeeshops. Ähnlich wie es in NL schon der Fall ist, da leider nur meist illegal.
Die Möglichkeiten einer Legalisierung sind vielfältig, die Frage ist nur wieviel man uns zugestehen wird?
Eins ist für mich jedoch klar: je mehr Regeln und Beschränkungen es geben wird, desto größer wird der Schwarzmarkt bleiben.
LG, Marshall
Ich denke die Entkriminalisierung sollte so einfach wie nur möglich gestaltet werden. Auch wenn es den kontrollbedürftigen, überbürokratisierten Deutschen nicht gefällt.
Mal ein paar Ideen:
- Abgabe, selbstverständlich, nur unter berücksichtigung des Jugendschutzes. Also keine Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren.
- Abgabe nur in offiziellen Stellen. Also in Coffeeshops und Social Clubs. In den Clubs natürlich nur an Mitglieder.
- Konsum nur in Coffeeshops oder daheim. Öffentlicher Konsum sollte als Ordnungswiedrigkeit geahndet werden. Dasselbe wünsche ich mir auch für Alkoholkonsum.
- über die Menge die besitzt werden darf werden wir wahrscheinlich keinen Konsenz finden. Ein Selbstversorger sollte ruhig ein halbes Kilo zuhause lagern dürfen. Was spricht dagegen einmal im Jahr einen Jahresvorrat anzupflanzen?
- medizinisches Marihuana sollte steuerbefreit verkauft werden. Vielleicht wäre es sogar denkbar das medizinisches Gras bei Krankheiten die eindeutig nachweisbar sind (grüner Star, AIDS, Krebs usw.) von der Krankenkasse bezahlt wird.
Es gibt so vieles was zu berücksichtigen wäre und was nicht zu berücksichtigen ist. In Kanada z.B. gibt es auch Marihuana für kranke Menschen. Denen wird, je nach schwere der Erkrankung, eine bestimmte Anzahl an Pflanzen zugestanden die angepflanzt werden dürfen. Da gibts dann Grower denen 40 Pflanzen erlaubt werden, die werden einzeln unter 1000 Watt Lampen großgezogen und pro Pflanze sind bis zu einem Kilo Ernte drin. Dazu gibts auf der Internetseite der Grow einen interessanten Artikel. Ich glaube kaum das sich die kanadischen Politiker das so gedacht haben.
Mit einer Entkriminalisierung/Legalisierung wird sich sicherlich schnell ein eigener, noch nicht vorhersehbarer, Wirtschaftskreislauf bilden. Ich kann mir gut vorstellen das viele Gärtnereibetriebe sich dann sagen "OK, wir haben 4 Gewächshäuser, pflanzen wir doch in einem mal ordentlich Gras". Viele kleine Grower werden vielleicht auf die Idee kommen und legal und offiziell anbauen wollen. Als Zulieferer für Coffeeshops. Ähnlich wie es in NL schon der Fall ist, da leider nur meist illegal.
Die Möglichkeiten einer Legalisierung sind vielfältig, die Frage ist nur wieviel man uns zugestehen wird?
Eins ist für mich jedoch klar: je mehr Regeln und Beschränkungen es geben wird, desto größer wird der Schwarzmarkt bleiben.
LG, Marshall
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger. Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen. Warum sollten Volksvertreter da aus der Art schlagen?
WIR sind die breite Bevölkerung!
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Meiner Meinung nach hilft es nur zu demonstrieren. Bundestag lahm legen mit zig tausend Anhängern! Auf die Strasse mit uns.......
- bushdoctor
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Auch durch Demonstrationen haben wir aber immer noch keine Lösung, WIE die "Legalisierung" aussehen soll...Joko hat geschrieben:Meiner Meinung nach hilft es nur zu demonstrieren. Bundestag lahm legen mit zig tausend Anhängern! Auf die Strasse mit uns.......
Mich wundert es, dass ich in diesem Thread meinen Senf noch nicht abgegeben habe, wo doch die Umsetzung der "Legalisierung" mein Hauptanliegen ist.
Momentan arbeite ich an einem konkreten Vorschlag, der die "Legalisierung" von Cannabis über die Ausnahmegenehmigungen nach §3 BtmG ermöglichen würde...
Folgendes Zitat aus dem aktuellen Gerichtsurteil des OVG Münster hat mich dazu inspiriert:
Der Vorschlag dürfte aber die wenigsten hier in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen, da mit der Ausnahmegenehmigung immer auch eine "Registrierung" bei der Bundesopiumstelle einhergeht. Durch einige kleine "Entkriminalisierungsanpassungen" im BtmG könnte aber auch eine Zwangsregistrierung für alle umgangen werden. Nur die "Anbaulizenzen" müßten registriert werden, denn irgendwie brauchen wir ja "legale" Hanfpflanzen.Die Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes wie auch die internationalen Suchtstoffübereinkommen müssten so ausgelegt werden, dass die Erteilung einer Erlaubnis an Privatpersonen möglich ist.
Der ganz große Vorteil dieser Lösung wäre, dass der komplette gesetzgeberische Überbau unverändert übernommen werden könnte und somit niemand sich um neue Gesetze kümmern muss. Die "internationalen Verträge" bleiben auch eingehalten, denn Hanf bleibt ja "de jure" weiterhin verboten, nur die Ausnahmegenehmigungen würden mehr oder weniger zu einer reinen Formalität schrumpfen. Der Anbau und Vertrieb würde im Privatrecht über Cannabis Sozial Clubs geregelt werden (oder natürlich Eigenanbau).
Durch das BtmG hätte man automatisch auch schon ein "Strafrecht" für Verfehlungen in Zusammenhang mit den Ausnahmegenehmigungen und (noch ein Vorteil) die "geringe Menge" ließe sich individuell in die Ausnahmegenehmigungen reinschreiben, so dass ein kranker Mensch eine größere Menge mit sich führen darf als es der Standard vorgibt.
Wenn ich soweit bin, werde ich meine Ausarbeitung hier im Forum posten...
-
Florian Rister
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
bushdoctor ich bin sehr gespannt auf deinen Vorschlag. Ich glaube auch, dass der Weg für Cannabis Social Clubs in Deutschland vorerst nur über die Patienten gehen kann.
Einige Patienten dürfen bereits Cannabis erwerben, und die Entwicklung scheint durchaus weiterzugehen.
Ich vermute allerdings du hast noch nicht das Feedback von Gunther Weigleins Anwalt gelesen:
Einige Patienten dürfen bereits Cannabis erwerben, und die Entwicklung scheint durchaus weiterzugehen.
Ich vermute allerdings du hast noch nicht das Feedback von Gunther Weigleins Anwalt gelesen:
Es sieht also nicht so aus, als ob die Entscheidung des Gerichts in Münster jetzt bereits den Weg für Patienten-Anbauvereine freigemacht hätte.Hier ein Text meines Rechtsanswaltes, was er so vom Urteil des OVG Münster vom 07.12.2012 zum Thema Eigenanbau von Cannabis hält. Lieber Oliver, lieber Günter,
die Schmierenkommödie ist fertig und der Vorhang gefallen: Die Klage wurde abgewiesen, weil Kollege Tolmein sie nicht auf die deutliche Aufforderung des Gerichts hin zurückgenommen hat. Im Urteil wird nur ganz knapp stehen, dass "dahinstehen kann" ob der Anspruch auf Eigenanbau bestand. Denn jedenfalls sei er nach Eintritt der Krankenkasse für ein THC-Präparat nicht mehr gegeben.
Für uns bedeutet das: Bitte an das VG, nunmehr zu entscheiden. Wir warten dann ab, ob auch in Eurem Fall die Mafia aus BMG und Kasse sich verständigt und Euch Dronabinol oder Sativex anbietet. Andernfalls kommt das VG Köln gehörig ins Schwitzen. Wenn dann ein Angebot der Kasse kommt, müssen wir allerdings im Kosteninteresse zurückziehen und wissen, dass auf diesem Weg derzeit einen Erlaubnis oder eine sonstige Verbesserung Eurer Situation nicht möglich ist.
nichts berechnen.
Beste Grüsse
M
Legalisierungsbefürworter seit 2000
DHV-Mitglied seit 2010
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- bushdoctor
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Eine Chance sehe ich noch für Michael F. nach dem Urteil vom OVG Münster. Er bekommt jetzt von der Krankenkasse Dronabinol, also teil-synthetisches THC, bezahlt. Wenn er ärztlich attestiert bekommt, dass Dronabinol beim ihm medizinisch schlechter wirksam ist als natürliches Cannabis, dann kann er die Kasse zur Kostenübernahme von Medizinal-Cannabis aus Holland "zwingen" oder - falls sich die Kasse wieder weigert - nochmals einen Antrag auf Eigenanbau stellen...groooveman85 hat geschrieben: Es sieht also nicht so aus, als ob die Entscheidung des Gerichts in Münster jetzt bereits den Weg für Patienten-Anbauvereine freigemacht hätte.
...das Ganze ist doch ein Scheißspiel auf dem Rücken schwer kranker Mitmenschen!!!
Eins dürfte aber klar sein: Um Patienten-Anbau-Vereine zu ermöglichen braucht es die Kooperationsbereitschaft der Bundesopiumstelle im BfArM. Dabei ist eigentlich unenerheblich was Frau Merkel und der Rest des Bundestages darüber denken, denn das BfArM ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
Es obliegt allein dem Ermessen der Bundesopiumstelle, ob ein "öffentliches Interesse" vorliegt, Ausnahmegenehmigungen nach § 3 BtmG an Privatpersonen auszugeben oder nicht. Maximal das Bundesgesundheitsministerum kann da ein Wörtchen mitreden, indem es die internen Leitlinien und Verwaltungsvorschriften für das BfArm beim Thema "Cannabis" lockert. Aber am Ende ist es immer eine "Sachbearbeiter-Entscheidung"...
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Ich persönlich finde das wir uns viel zu viel auf dieses System wirrwarr vertiefen! Cannabiskonsumenten, egal ob Patient oder nicht, zu kriminalisieren ist Verfassungswidrig! Punkt! Meine Meinung mag sehr weit Links angesiedelt zu sein, aber ich denke wir müssen durch Massenproteste uns unser Recht erzwingen! Von heute auf morgen gehört Cannabis legalisiert, und von Apotheken aus ohne besondere Eignungstest an jeden vollmündigen Bürger verkauft!
- bushdoctor
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Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Warum gerade von Apotheken aus?Joko hat geschrieben:Von heute auf morgen gehört Cannabis legalisiert, und von Apotheken aus ohne besondere Eignungstest an jeden vollmündigen Bürger verkauft!
Welcher rechtliche Rahmen soll erzwingen, dass Cannabis apothekenpflichtig und erst ab 18 Jahren verkauft werden darf, wenn kein Rezept vorliegt? Das Arzneimittelgesetz? Dann schauen wir mal nach:
http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1 ... E002116140
Okay, soweit ich das überflogen habe (§§ 2, 3, 9, 13, 14, 43, 44) könnte das in der Tat eine gangbare Alternative für die Legalisierung sein!!! Es muss nur noch eine Regelung für das "ab 18" gefunden werden, denn hier gibt der Abschnitt über "Apothekenpflicht" nichts her. Es liegt dann im Ermessen des Apothekers, ob er die "Cannabis-Arznei" an 7-Jährige (beschränkt geschäftsfähig) verkauft oder nicht. In der Regel wird der/die Apotheker/in richtig entscheiden.
Apothekenpflichtig heißt, dass es nur in der Apotheke verkauft werden darf und nirgends sonst, heißt aber nicht, dass dies nur auf Rezept oder an bestimmte andere Bedingungen geknüpft ist, wie z.B. Volljährigkeit.
Da aber die Apotheker in der Regel gute Menschen sind, und auch keine Packung Aspirin an 7-Jährige abgeben würden, kann man hier denke ich bedenkenlos eine Apotheken-Lösung ins Auge fassen!
Die rechtlichen Auswirkungen auf den Eigenanbau kann ich so schnell nicht überblicken...
Aber da Arzneimittel-Herstellung nach §13 AMG nur einer behördlichen Erlaubnis bedarf, falls man Arzneimittel gewerbsmäßig herstellt oder eine juristische Person (Anbau-Verein) ist, dürfte der private Anbau von Hanf eigentlich nichts im Wege stehen. Die Abgabe von Arzneimitteln an Dritte (ohne Erlaubnis) ist aber verboten...
Insgesamt ist das "Apotheken-Model" aber m.E.durchaus attraktiv!
Die BRD muss vorher nur aus den UN-Konventionen zur Drogenbekämpfung austreten, danach kann sofort in Apotheken verkauft werden...
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Vor allen Dingen! Stehen wir, die Gemeinschaft, DAS VOLK! Wenn wir geschloßen fordern, wird es passieren. Der Beamtenstadl und die Bundestagsabgeordneten treiben es immer soweit sie können! Wir müssen nur fordern....... Un-Beschlüße, Reformen, Sanktionen ist alles nur Papierkram! WIR MÜSSEN auf die Straße, solange bis das geschieht was wir uns wünschen!
Wir bezahlen sie doch, aber sie arbeiten gar nicht für uns! Wir kiffen, aber sie belangen uns dafür und wollen uns an der Flasche sehen! Radikal denkend, aber nicht gewalttätig handelnd ist meiner Meinung nach das einzige was hilft! Das wollte ich damit sagen!
Die AMG`s die sie entworfen haben die letzten paar Jahre sind en Witz........ Das zeigen unter anderem aufkommende Märkte wie die der Designerdrogen/Rc`s.........
Wir orientieren uns an deren Gerüst, und wundern uns warum unsere Praktiken misslingen?! Derselbe Zwang den die ausüben müssen wir zurückführen!
Wir bezahlen sie doch, aber sie arbeiten gar nicht für uns! Wir kiffen, aber sie belangen uns dafür und wollen uns an der Flasche sehen! Radikal denkend, aber nicht gewalttätig handelnd ist meiner Meinung nach das einzige was hilft! Das wollte ich damit sagen!
Die AMG`s die sie entworfen haben die letzten paar Jahre sind en Witz........ Das zeigen unter anderem aufkommende Märkte wie die der Designerdrogen/Rc`s.........
Wir orientieren uns an deren Gerüst, und wundern uns warum unsere Praktiken misslingen?! Derselbe Zwang den die ausüben müssen wir zurückführen!
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
24/7 . Importware. Denn Menschen südlich des Äquators QDER in dessen Nähe verstehen sich besten auf den Anbau
& Sonnenenergie ist reichlich vorhanden , ganz ohne Verkabelung . Zudem ist der Anbau gut für den Boden und läst auch andere Nahrungsmittel wohl gedeien . Auch als Medizin könnte es wieder eingesetzt werden . Gerade im Zeitalter von A I D S kann das Imunsystem diesen "Puscher" gebrauchen .
Die Mietpreise hier sind gesalzen . Energie & Equipment schießen den Produktpreis hinter den Mond .
Agraländer freuen sich über "fair trade" . Zerstörten Ländern helfen sich wieder aufzubau ist ein positiver Nebenefekt .
Qder mensch versucht , dem Farmer der neben seinem brennenden Feld steht , zu vermitteln , daß er sich sein Tütchen im "420 Shop" kaufen kann.
ONE LOVE
& Sonnenenergie ist reichlich vorhanden , ganz ohne Verkabelung . Zudem ist der Anbau gut für den Boden und läst auch andere Nahrungsmittel wohl gedeien . Auch als Medizin könnte es wieder eingesetzt werden . Gerade im Zeitalter von A I D S kann das Imunsystem diesen "Puscher" gebrauchen .
Die Mietpreise hier sind gesalzen . Energie & Equipment schießen den Produktpreis hinter den Mond .
Agraländer freuen sich über "fair trade" . Zerstörten Ländern helfen sich wieder aufzubau ist ein positiver Nebenefekt .
Qder mensch versucht , dem Farmer der neben seinem brennenden Feld steht , zu vermitteln , daß er sich sein Tütchen im "420 Shop" kaufen kann.
ONE LOVE
“A paranoid is someone who knows a little of what's going on. A psychotic is a guy who's just found out what's going on.”
― William S. Burroughs (*5.2.1914)
― William S. Burroughs (*5.2.1914)
-
Jahrow Hemphill
- Beiträge: 1
- Registriert: Di 5. Feb 2013, 16:47
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
Mhm 
Wie sollte eine Legalisierugn aussehen?
Ich kann mich nur meinen Vorrednern (größtenteils) anschließen:
-Jugendschutz soll natürlich eingehalten werden
--> Keine Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren.
Hier macht das aAlter sogar einigermaßen Sinn, da neulich eine Studie rausgekommen ist, die nahelegt, das nach dem Ende der Pubertät sogar absolut Chronischer Dauerkonsum nahezu keine effekte auf unsere geistige Zurechnungsfähigkeit hat...
-Verkehrsregelung
--> Es sollte natürlich verboten bleiben berauscht zu fahren, aber eine sinvolles Testverfahren müsste entwickelt werden...
-Konsum & Anbau
-->In den eigenen Vier oder mehr Wänden oder halt in speziellen kontrollierten besteuerten Coffeshops oder halt in den Clubräumen der Growervereine^^ (schöne Vorstellung)
-Medizinisch
-->Unbesteuertes natürliches Heilmittel auf Rezept erhältlich, was sonst
Dazu hab ich noch eine Avaaz-Petition, die sich auch mit genau diesen Forderungen beschäftigt...
Ist zwar ein wenig offtopic, aber wäre cool, wenn ihr das mit unterstützt...
http://www.avaaz.org/de/petition/Legali ... utschland/
Grüße,
Jahrow
Wie sollte eine Legalisierugn aussehen?
Ich kann mich nur meinen Vorrednern (größtenteils) anschließen:
-Jugendschutz soll natürlich eingehalten werden
--> Keine Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren.
Hier macht das aAlter sogar einigermaßen Sinn, da neulich eine Studie rausgekommen ist, die nahelegt, das nach dem Ende der Pubertät sogar absolut Chronischer Dauerkonsum nahezu keine effekte auf unsere geistige Zurechnungsfähigkeit hat...
-Verkehrsregelung
--> Es sollte natürlich verboten bleiben berauscht zu fahren, aber eine sinvolles Testverfahren müsste entwickelt werden...
-Konsum & Anbau
-->In den eigenen Vier oder mehr Wänden oder halt in speziellen kontrollierten besteuerten Coffeshops oder halt in den Clubräumen der Growervereine^^ (schöne Vorstellung)
-Medizinisch
-->Unbesteuertes natürliches Heilmittel auf Rezept erhältlich, was sonst
Dazu hab ich noch eine Avaaz-Petition, die sich auch mit genau diesen Forderungen beschäftigt...
Ist zwar ein wenig offtopic, aber wäre cool, wenn ihr das mit unterstützt...
http://www.avaaz.org/de/petition/Legali ... utschland/
Grüße,
Jahrow
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
sehe das allgemeon so wie in: Nach dem Krieg gegen die Drogen: Modelle für einen regulierten Umgang
http://hanfverband.de/index.php/nachric ... ten-umgang
evidenzbasierte regulierung
2.2 Verschreibung
2.4 Das Apothekenmodell
2.5 Lizenzsystem; 2.6 Lizenzierte Orte für Kauf und Konsum
2.7 Verkauf ohne besondere Zulassungsbeschränkungen
z.B.
Heroin = Verschreibung, Das Apothekenmodell
Alkohol, Cannabis = Lizenzsystem; Lizenzierte Orte für Kauf und Konsum
Coca Tea, Kaffee = Verkauf ohne besondere Zulassungsbeschränkungen
http://hanfverband.de/index.php/nachric ... ten-umgang
evidenzbasierte regulierung
2.2 Verschreibung
2.4 Das Apothekenmodell
2.5 Lizenzsystem; 2.6 Lizenzierte Orte für Kauf und Konsum
2.7 Verkauf ohne besondere Zulassungsbeschränkungen
z.B.
Heroin = Verschreibung, Das Apothekenmodell
Alkohol, Cannabis = Lizenzsystem; Lizenzierte Orte für Kauf und Konsum
Coca Tea, Kaffee = Verkauf ohne besondere Zulassungsbeschränkungen
D O P E W O R L D
-
AndyBednarzik
- Beiträge: 1
- Registriert: Do 14. Feb 2013, 15:47
Re: Vorschläge zur Umsetzung der LegalisierungEntkrimialisie
hallo,
ich finde man sollte das Model direkt für deutschland entwickeln.
man könnte hier auch so eine chipkarte verwenden. also wo das alter, wohnort, vllt foto von der person drauf ist.
dort könnte man in einem system gespeichert sein, wo der Ladenbesitzer genau sieht wieviel jemand am tag gekauft hat.
damit man das alles regulieren kann.
ich denke auch das man eine klare reglung über die stückzahl am tag/ woche hervorheben muss. 3g am tag finde ich völlig okay und nicht übertrieben.
wir leben im digitalenzeitalter da ist sowas schon möglich. vergleichbar mit Krankenkassen karten.
wenn man sich was beim shop kaufen wolle und diese karte nicht dabei hat, dann hat man pech und bekommt nichts.
ich finde man sollte das Model direkt für deutschland entwickeln.
man könnte hier auch so eine chipkarte verwenden. also wo das alter, wohnort, vllt foto von der person drauf ist.
dort könnte man in einem system gespeichert sein, wo der Ladenbesitzer genau sieht wieviel jemand am tag gekauft hat.
damit man das alles regulieren kann.
ich denke auch das man eine klare reglung über die stückzahl am tag/ woche hervorheben muss. 3g am tag finde ich völlig okay und nicht übertrieben.
wir leben im digitalenzeitalter da ist sowas schon möglich. vergleichbar mit Krankenkassen karten.
wenn man sich was beim shop kaufen wolle und diese karte nicht dabei hat, dann hat man pech und bekommt nichts.