Strecken ohne die Lunge zu schädigen beim Verbrennen oder Verdampfen, das geht nicht, denn jegliche Inhalation kann sich schädigend auswirken. Insbesondere wenn es um Verbrennungsprodukte geht muss man die Frage negativ beantworten.
Was die Normung betrifft: erstmal bräuchte man Erkenntnisse zum Ausgangsmaterial, also Testen. Wenn geringe Schwankungen okay wären, dann geht das technisch und wirtschaftlich jetzt schon, solange die Produktion stabil bleibt. Auch bei Hasch aus üblicher Produktion sind +-25% machbar wenn die Bedingungen kontrolliert sind. Aber man könnte kaum garantieren dass es statistische Ausreisser gibt ohne intensives Testen.
Ein absolut gleicher Wirkstoffgehalt wäre viel schwieriger umzusetzen, da müsste man schon medizinische Kriterien anlegen. Dabei kommt die Frage nach der Wirtschaftlichkeit auf. Selbst bei medizinischen Cannabissorten kann der THC-Gehalt +-10% schwanken - ohne Beachtung der Unterschiede bei unterschiedlichen Pflanzenteilen (Blatt, Stengel, Blüte). Man müsste sonst zuviel Material entsorgen.
Sicher könnte man z.B. aus mehreren Quellen etwas zusammen "panschen" bzw. je nach Ausgangsmaterial strecken, das würde aber wieder viele Tests bedeuten und die Frage ist ob das beim Konsumenten gut ankommt. Mancherorts wird z.B. Verschnitt aus unterschiedlichen Quellen benutzt um Edibles herzustellen, das ist dem Konsumenten dann eher egal. Aber auch hier gibt es keine Sicherheit zum Wirkstoffgehalt und Schwankungen sind die Regel. Außerdem war eher nach der Inhalation gefragt, da sieht das schon anders aus mit der Akzeptanz.
Unterm Strich ist bzgl. Hasch also ganz sicher die beste Methode: Stabile Sorten als Ausgangsmaterial und bewährte Herstellungsmethoden, insbesondere Siebung. Das kommt dann beim Verbraucher ganz sicher gut an.
Die üblichen herstellungsbedingten Bezeichnungen beim Hasch sind zudem gewissermaßen ein Qualitätssiegel und können schon zur groben Einschätzung des Wirkstoffgehalts dienen.
Und so ein komplett künstlich hergestelltes Produkt, genormt auf THC- und CBD-Gehalt, mit zugefügten Terpenen etc. (also wenn man voll auf Extraktionsmethoden setzen würde) ... das wäre zumindest gewöhnungsbedürftig

da hält sich der Genuss wahrscheinlich in Grenzen.