Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Entkriminalisierung und gemeinschaftlicher Anbau sind nur ein Zwischenschritt: aber wohin?
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FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cannabis wird in Fachgeschäften verkauft. Es wird kleine Läden auf dem Lande geben und riesige Läden in der Großstadt.

Das Angebot wird auch sehr unterschiedlich sein. In kleinen Läden gibt es 20 verschiedene Sorten vorverpackte Ware von Kräutern.


In kleinen Läden gibt es verschiedene Sorten, von denen man jeweils 5 Gramm als Probiermenge im Schraubglas bekommen kann, um sie zuhause zu testen. Man könnte auch eine Tüte mit 25 Gramm einer Sorte kaufen.
Sorten, die vor Ort nicht verfügbar sind, aber im Katalog des Großhandels stehen, können bestellt werden.

FraFra
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Fr 11. Nov 2022, 22:01, insgesamt 5-mal geändert.
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Martin Mainz
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Martin Mainz »

Mach mal bitte einen genauen Plan, wer wieviel Gramm wohin bekommt und schick das Ganze an irgendjemand der was zu sagen hat.
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FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 08:40 Mach mal bitte einen genauen Plan, wer wieviel Gramm wohin bekommt und schick das Ganze an irgendjemand der was zu sagen hat.
Ich verstehe was du meinst. Unkonkreter geht es kaum noch. Meinetwegen kannst du es wieder löschen.

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Cosmo01
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cosmo01 »

am besten wäre es man würde die Apotheken ganz raus lassen aus der Cannabis Medizin !

den die sind die Preistreiber mit x Auflagen usw auch wenn die Kassen es bezahlt, muss es ja nicht unnötig teuer sein den die Kassen haben ja angeblich auch kein Geld(werden belastet)
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FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Zigarettenkonzerne sollte man auch draussen lassen. Die müssen nicht noch reicher werden.

FraFra
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Sa 29. Okt 2022, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

17. Auf der Umverpackung sind die folgenden Hinweise verpflichtend zu deklarieren: Hersteller/An-
7bauer; Anbauland; Gewicht; Erntedatum; Sorte; Mindesthaltbarkeit, THC- und CBD-Gehalt, Warn-
hinweise im Hinblick auf Altersgrenze, keinen Konsum während der Schwangerschaft und keinen
Konsum im Zusammenhang mit dem (bevorstehenden) Führen eines Fahrzeugs oder dem Bedienen
von Maschinen. In der Packungsbeilage müssen die folgenden Hinweise enthalten sein: Suchtrisi-
ken, inklusive eines Hinweises auf mögliche neurologische und gesundheitliche Schäden bei einem
Konsum unter 25 Jahre; notwendige Vorkehrungen zum Kinder- und Jugendschutz, Hinweise auf
Suchtberatungsstellen, Informations-Website der Bundesregierung (vgl. Ziffer 25); Wechselwirkun-
gen mit Medikamenten und bei Mischkonsum mit anderen THC-haltigen Produkten sowie zur Stra-
ßenverkehrstauglichkeit bzw. zum Bedienen von Maschinen; kein Konsum während Schwanger-
schaft und Stillzeit. Überdies wird auf Angebote in leichter Sprache verwiesen.
Teil des Entwurfes "Eckpunkte des BMG zur Legalisierung von Cannabis"

Diese Vorschrift ist schlecht umsetzbar und kann so nicht bleiben. Es sind zu viele Vorgaben, die zwingend einzuhalten sind. So genau muss es der Verbraucher gar nicht wissen und der Platz auf der Verpackung ist auch begrenzt. So geht das auf keinen Fall durch.

Hier wird wohl davon ausgegangen, dass die Kräuter in Medizinverpackungen mit Beipackzettel verkauft werden. Jedes Gramm wohl? Was wäre das für eine gewaltige Recourcenverschwendung. Was bringt es den Namen des Anbauers zu kennen? Das genaue Erntedatum ist nicht notwendig, denn ein Erntemonat oder eine Erntewoche würde es auch tun. Der Text wiederholt sich ausserdem in Bezug auf Schwangerschaft.

Die wichtigsten Angaben sind Sortenname, Gewicht in Gramm und THC/CBD-Gehalt und kämen auf das Etikett (Vorderseite der Verpackung). An einer Seite wird das MHD und ein Länderkürzel aufgedruckt.
Die Warnhinweise und Konsumempfehlungen können im Fachgeschäft ausgelegt oder aufgehangen werden.
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Ausserdem soll vor möglichen Schäden gewarnt werden, die Wissenschaftlich eigentlich noch nicht belegt wurden. Wo sind die Hirnschäden?

Statt einer Packungsbeilage, die sowieso viel zu klein gedruckt wäre, gibt es einen QR-Code auf dem Etikett, der auf eine Seite des Großhändlers zeigt, wo die Angaben zu der Charge von Hanfblüten abgelegt wurden. Die Informationen können auch von Blinden angehört werden.
  • * Wizzwazz Hanfblüten
    * 11% THC , 3% CBD , 0,5% CBG , 0,2% CBN
    * Mindesthaltbarkeit bis Ende November im Jahr 2024
    * Geerntet in Deutschland

    * Ab 18 Jahren
    * Das Produkt ist Kindersicher aufzubewahren! Kindersichere Verpackungen gibt es im Fachgeschäft.
    * Ein regelmäßiger Konsum im Alter von 13 bis 18 Jahren ist besonders schädlich für die Entwicklung des Gehirns. Geben Sie es keinesfalls an Jugendliche weiter!
    * THC kann für mehrere Stunden die Wahrnehmung verändern und Schmerzen lindern.
    * Das Produkt darf nicht von Schwangeren oder Stillenden verwendet werden, um das Baby nicht in der Entwicklung zu beeinträchtigen! THC reichert sich in der Muttermilch an.
    * Das Bedienen von Maschinen oder das Fahren von Fahrzeugen im Straßenverkehr ist unter dem Einfluss von THC nicht erlaubt. Das Einschätzen von Zeit oder Geschwindigkeit ist unter dem Einfluss von THC gestört. Nach der Inhalation von THC sollte mindestens 6 Stunden kein Fahrzeug gelenkt werden.
    * Die Gehirnentwicklung von Männern, ist erst über dem Alter von 25 Jahren abgeschlossen. Bis zu diesem Alter sollten Männer mit allen Substanzen besonders vorsichtig sein.
    * Das Produkt ist kühl und trocken zu lagern, um Schimmel zu verhindern und die Aromen zu bewahren.
    * Ein Mischkonsum mit Medikamenten und/oder mit Alkohol ist unbedingt zu vermeiden, da die Wirkung sich verstärken oder abschwächen könnte.
    * Diabetiker werden vor der appetitanregenden Wirkung gewarnt, die nach dem Konsum und unter dem Einfluss von THC auftreten kann.
    * Erstkonsumenten, wird die Inhalation mit einem Vaporisator empfohlen. Temperatur unter 200°Celsius.
    * Erstkonsumenten werden vor der Überdosierung gewarnt. Eine starke Überdosis ist sehr unangenehm und belastet die Organe. Vorsichtiges Herantasten wird dringend empfohlen.
    * Dauerkonsum ist ein Anzeichen für eine mögliche Sucht. Konsumpausen sind regelmäßig nötig und werden dringend empfohlen, um einen problematischen Konsum zu verhindern.
    * Stellen Sie bei sich oder Anderen einen problematischen Konsum fest, kontaktieren Sie einen Arzt oder die Drogenhilfe, um darüber zu reden.
    * Regelmäßige Konsumpausen von mehreren Tagen oder Wochen sind zu empfehlen, da sie einer Toleranzbildung entgegenwirken und Routinekonsum vorbeugen. Kurz- und langfristiger Konsum von Cannabis hat Einfluss auf das Kurzzeitgedächtnis. Auch die Planung- und Entscheidungsfindung, das Reaktionsvermögen, sowie motorische Koordination, Stimmung und Aufmerksamkeit/Wahrnehmung können beeinflusst werden. Häufiger Konsum (täglich oder fast täglich) erhöht das Risiko für gesundheitliche oder soziale Folgen, und kann sogar zu psychischer Abhängigkeit führen. Sollte das Konsumverhalten wiederkehrende Probleme verursachen, empfiehlt es sich das eigene Verhalten zu hinterfragen. Hierbei kann die Unterstützung einer Drogen- und Suchtberatung von großer Hilfe sein.
    * Bewahren Sie das Produkt vor Ihren Haustieren geschützt auf. Hunde und Katzen vertragen kein Cannabis.
    * www.cannabisfakten.de
    * www.BzgA.de
    * Anbauer #00123456
    * Bei Mängeln am Produkt, wenden Sie sich an die Verkaufsstelle oder Ihren Großhändler.
    * Entsorgung ist möglich, im Fachgeschäft. Entsorgen Sie das Produkt verantwortungsvoll, so dass Kinder nicht den Besitz erlangen können.
    * Ende der Informationen.
Vielleicht wäre noch der Hinweis einzufügen, dass Erstkonsumenten es möglichst nicht alleine konsumieren sollten und vorher einen erfahrenen Konsumenten fragen sollten, ob er beim ersten Mal dabei sein könnte. Das erste Mal ist besonders fehleranfällig bei unerfahrenen Konsumenten. Falls Probleme auftreten, kann der Andere helfen. Deshalb beführworte ich auch den Probierkonsum im Fachgeschäft.
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Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Sa 18. Mär 2023, 19:21, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Martin Mainz hat geschrieben: Do 15. Sep 2022, 09:01 Einen Online-Handel soll im Eckpunktepapier nicht vorgesehen sein, so Carmen Wegge mit Dirk Heidenblut auf Insta (viewtopic.php?p=96841#p96841). Auf dem Land sollen die Apos das übernehmen, wenn sich ein Fachgeschäft nicht lohnt.
Da bin ich dagegen. Ein Verkauf in Apotheken macht keinen Sinn.

Die Kunden auf dem Lande können es direkt beim Großhändler bestellen (bis zu 100 Gramm Cannabis) und es wird per Post geliefert.

Mein Gott! Was bin ich blos für eine Blitzbirne.

FraFra
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

Das ist doch mit dem aktuellen Eckpunktepapier Geschichte... Apos wie auch Online-Handel.
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Martin Mainz
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Martin Mainz »

FraFraFrankenstein hat geschrieben: Mi 2. Nov 2022, 14:28 Die Kunden auf dem Lande können es direkt beim Großhändler bestellen (bis zu 100 Gramm Cannabis) und es wird per Post geliefert.

Mein Gott! Was bin ich blos für eine Blitzbirne.
Apos könnten weiterhin zusätzlich beliefern. Mehr als 30 g geht nicht lt. Echpunkte. Blitzbirne adé!
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Ihr denkt also, dass die Werte im Eckpunktepapier auf alle Zeiten festbetoniert wurden? Mit nichten! Das Papier muss noch durch den Bundestag und es ist auch nicht ganz schlüssig. Das heisst, das da noch nachgebessert werden muss.

Hanfige Grüße

Blitzbirne
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Re: Welchen Preis soll Cannabis bekommen?!

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cookie hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 07:32
Freno hat geschrieben: Di 9. Aug 2022, 00:18 Preise von < 10 € / Gramm für legales Cannabis halte ich für völlig unrealistisch.
Hast Du eigentlich Hans Dampfs Post wirklich gelesen? Selbst heute ist es in Deutschland möglich, legales med. Cannabis für < 10 € zu bekommen, trotz der "Auflagen". Dann wird es auch wahrscheinlich sein, dass legales Freizeit Cannabis für < 10 € bei "geringeren Auflagen" zu haben sein wird.
Das sehe ich auch so. Mal sehen, ob es ein track and trace schon im Anbau geben soll, oder erst ab dem Großhandel. Ist noch nicht entschieden.

Wenn es 2024 im Laden zu kaufen sein soll, dann muss es 2023 ab April angebaut (ca.250 Tonnen im ersten Jahr) werden. Ich hoffe, bis da hin ist die Lieferkette geklärt und die Samen für die Anbauer legal zu erwerben. Sonst würde Import nötig oder 2024 sehr enttäuschend. Ausserdem müssen spätestens im November 2023 die fünf Großhändler ihre Lagerkapazität für Blüten bei jeweils 50 bis 70 Tonnen bereit haben. Laborkapazitäten müssen bereitstehen, um alle Chargen zu testen. Dann muss es vom Großhandel in kleine Gebinde verpackt werden und im Dezember 2023 an die Geschäfte ausgeliefert werden.


Blitzbirne
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Mo 28. Nov 2022, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Sonnepaula
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Sonnepaula »

Also aktuell sind die Preise bei Grünhorn teilweise unter 10€! Zumindest eine Sorte, vereinzelte andere kratzen an der 10€ Grenze. Ich habe bereits mehrere Rezepte eingelöst. Bisher nichts günstigeres als Grünhorn gefunden (Tilray Mango 25 mit 10,99€ , Four20 GG 20/1 für 7,99€ und Sour Kush von Four20 zu 11, 99€) oder geht es doch noch günstiger irgendwo?
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Martin Mainz
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Martin Mainz »

Cannabis-Erwerb: Am liebsten in der Apotheke

Jetzt hat die Sanity Group, ein Berliner Cannabisunternehmen, beim Marktforschungsinstitut Statista und dem Meinungsforschungsinstitut Civey eine Umfrage in Auftrag gegeben.

Demnach können sich zwei Drittel der Befragten den Kauf von Cannabis in der Apotheke vorstellen. Die Hälfte nannte den Bezug in lizenzierten Fachgeschäften, 27 Prozent ziehen aber auch ausgewählte staatliche Institutionen in Erwägung. Darüber hinaus plädieren 54 Prozent für eine Höchstabgabemenge pro Person.
...
Insgesamt sind laut Umfrage 34 Prozent der Befragten den vorgestellten Plänen positiv gegenüber eingestellt. Auf der anderen Seite bewerteten sie 38 Prozent als negativ. Eindeutige Unterschiede gibt es zwischen den befragten Altersgruppen. Während sich in der Gruppe der 18-29-Jährigen noch mehr als 50 Prozent positiv äußerten, lehnen 47 Prozent der über 65-Jährigen das Eckpunktepapier ab.

Das Interesse am Thema Cannabis-Legalisierung ist extrem groß: 70 Prozent der Befragten gaben an, die Diskussion zu verfolgen, unter den 18-29-Jährigen sogar 87 Prozent.


Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachricht ... -apotheke/


Das ist doch mal kreativ: aus "Cannabis-Kauf in Apotheken für Mehrheit denkbar" basteln die die Überschrift "Cannabis-Erwerb: Am liebsten in der Apotheke"
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Das Thema ist hier schon längst geklärt. Wir sind für Fachgeschäfte und nicht für Tankstellen oder Apotheken.

Interessant ist, dass so viele Leute für eine Höchstabgabemenge sind. Das ist sehr progressiv. Da wäre ich auch für, statt der Höchstbesitzmenge, die der Gesundheitsminister anstrebt.
Ich könnte mir 100 Gramm im Monat pro Person vorstellen, oder eben 25 Gramm Gras plus 10 Gramm Extrakt am Tag.

FraFra
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am So 25. Dez 2022, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Bahli
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Bahli »

Hey,
finde es etwas schade das Cannabis im Oralen Bereich so stark eingeschränkt werden soll. Auch bei den Varianten die jetzt geplant sind. Im Eckpunktepapier steht "oralen Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays und Tropfen". Finde schade das Cannabis Pulver (THC Pulver) es nicht ins Eckpunktepapier geschafft hat. Es ist kein Edible und ich sehe irgendwie nicht wieso Kapseln und Tropfen erlaubt werden sollen aber THC Pulver nicht, kategorisch passt es eben auch viel mehr zu letzteren als zu Edibles. Was sagt ihr dazu? Meint ihr das wird noch im finalen Papier angepasst?

Liebe Grüße
pepre
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von pepre »

Bahli hat geschrieben: Sa 5. Nov 2022, 21:06 Kapseln, Sprays und Tropfen
Für Medizinalhanf wird das kein Problem sein, bzw ist jetzt schon keines.

Bei Genußhanf wird das wohl dauern, bis sich die Hysterie gelegt hat, und Hanf zur Normalität wurde.

CDU/CSU/AfD blasen nur Sturm dagegen, weil es so ein herrlich populistisches Thema ist, bei dem jeder bierseelige Stammtisch sofort zustimmt. Einen anderen Grund hat das nicht. Es geht um Wählerstimmen, sonst nix. Sobald man Logik und Vernunft einschaltet kommt man unausweichlich zum Schluß, dass die Legalisierung ein Muss ist.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Liebe SPD, die Apotheken sträuben sich gegen den Verkauf von Freizeitcannabis! Was macht ihr nun? Alles bleibt, wie es ist?

Was ist mit Onlinehandel?

FraFra
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

Noch einmal: Herr Lauterbach hat die Apotheken nicht mal vorgesehen! Es gibt eigene Geschäfte, weit genug von Schulen und Kindergärten entfernt.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cookie hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 16:39 Noch einmal: Herr Lauterbach hat die Apotheken nicht mal vorgesehen! Es gibt eigene Geschäfte, weit genug von Schulen und Kindergärten entfernt.
Beim Lanz hat er aber glaube ich von Apotheken gesprochen. Mir fehlt da noch das Konzept. Ist alles noch lange nicht ausgereift. Die Eckpunkte sind ziemlich mager, für die Zeit, die sie gebraucht haben. War der Hanfverband überhaupt beteiligt an den Eckpunkten?

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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Cookie »

Da bin ich mir aber zu 100% sicher, auch kein Onlinehandel (zumindest bisher, da es dem "Beratungsangebot" widerspricht) ;)... nein, im Nachhinein ist der DHV an "politischen" Beschlüssen natürlich nicht beteiligt.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Cookie hat geschrieben: Mo 7. Nov 2022, 17:08 Da bin ich mir aber zu 100% sicher, auch kein Onlinehandel (zumindest bisher, da es dem "Beratungsangebot" widerspricht) ;)... nein, im Nachhinein ist der DHV an "politischen" Beschlüssen natürlich nicht beteiligt.
Noch mal. Die Eckpunkte sind bisher eher ein Vorschlag und noch nicht ausgereift. Da muss noch einiges angepasst werden! Dass tatsächlich Apotheken Genusscannabis verkaufen sehe ich noch gar nicht. Nicht mal am Horizont. Das heißt, dass es auch Onlinehandel geben muss. Wie genau, steht noch in den Sternen, oder im Vollmond. :D

FraFra

Fragt doch bitte mal eure Apotheken, ob ihr ab 2024 dort Genusscannabis kaufen könnt! Kennt der Apotheker sich aus damit? Zwei Stück Mohnkuchen noch dazu, bitte!

EDIT: Ich habe heute in meiner Apotheke gefragt, ob sie demnächst Genusscannabis verkaufen! Ich hätte genau so gut nach grünen Ausserirdischen fragen können. Die gibt es nämlich nur auf Sonderrezept. Totale Fehlanzeige.
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Bahli hat geschrieben: Sa 5. Nov 2022, 21:06 Hey,
finde es etwas schade das Cannabis im Oralen Bereich so stark eingeschränkt werden soll. Auch bei den Varianten die jetzt geplant sind. Im Eckpunktepapier steht "oralen Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays und Tropfen". Finde schade das Cannabis Pulver (THC Pulver) es nicht ins Eckpunktepapier geschafft hat. Es ist kein Edible und ich sehe irgendwie nicht wieso Kapseln und Tropfen erlaubt werden sollen aber THC Pulver nicht, kategorisch passt es eben auch viel mehr zu letzteren als zu Edibles. Was sagt ihr dazu? Meint ihr das wird noch im finalen Papier angepasst?

Liebe Grüße
Das habe ich jetzt auch so gesehen. Scheinbar gibt es im Eckpunktepapier kein Haschisch oder Extrakte. Nur Kräuter, Tropfen und Pillen. Na, das wird bestimmt noch einige Diskussionen geben. Kann sein, dass sich da noch was ändert. Kann ich aber nicht versprechen. Ich kann auch ganz gut ohne Haschisch auskommen, wenn wenigstens Co²-Extrakt und reines THC angeboten würden.

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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Jahkob »

Ich befürchte der "Eigenanbau" hat es ins Eckpunktepapier geschafft um den Bedarf etwas abzuflachen. Bei Einfuhr von medizinischem Cannabis ist das ja kein Problem aber wie sieht das bei Cannabis aus das für den Freizeitkonsum gedacht ist? Denke da bleibt kurzfristig nur im eigenen Land anbauen. Sprich weitere Verzögerungen und vermutlich Mengen die lächerlich wenig sind.

Mir kommt das alles extrem zäh und langsam vor wie es sich entwickelt und es wirkt undurchdacht und halbgar. Das alles wirft für mich mehr Fragen auf und lässt andere komplett unbeantwortet.
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FraFraFrankenstein
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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Jahkob hat geschrieben: Fr 11. Nov 2022, 23:46 ...und vermutlich Mengen die lächerlich wenig sind.

Mir kommt das alles extrem zäh und langsam vor wie es sich entwickelt und es wirkt undurchdacht und halbgar. Das alles wirft für mich mehr Fragen auf und lässt andere komplett unbeantwortet.
Da stimme ich dir vollkommen zu. Ich verstehe es auch nicht. Herr Lauterbach hat wohl nicht genügend Fachleute befragt. Nur die Innenminister, die keine Ahnung davon haben. Es knischt an allen Ecken. Das ist kein Entwurf, das ist ein Alptraum.

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Re: Wie soll Cannabis verkauft werden ?

Beitrag von Crimilein »

Ganz einfach die Abgabe sollte wie in Afrika mit ner Art Patienten zu unterscheiden ob mit oder ohne ärztlicher Diagnose btm Rezept. Personalisierte/Genussmittel Karte die staatlich kontrolliert und ausgestellt wird Ablaufen um die Kontrolle zu gewährleisten das die monatlichen Mengen nicht überschritten werden um illegalen Verkauf zb.an Minderjährige zu verhindern…und um übertriebenen Drogen Tourismus zu verhindern bzw ohne deutsche Wohnanschrieft zb.nur Abgabe von sehr geringfügigen Mengen an Touristen durch Ausstellung einer personalisierten Touristen Karte mit der Möglichkeit diese online zu beantragen.wäre sonst genauso möglich wie in den Niederlanden von Shop zu Shop zu rennen,sonst landet es auch nur wieder auf der Straße um algm verkauf zu verhindern,auch wenn es im Widerspruch zum eigen Anbau steht wobei da die Möglichkeit besteht das nur Cannabis Patienten die eingeschränkte Erlaubnis erhalten
Zuletzt geändert von Crimilein am So 13. Nov 2022, 14:35, insgesamt 2-mal geändert.
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