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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Fr 8. Nov 2019, 21:48
von Parade
"
Das Betäubungsmittelgesetz habe seinen Zweck, Drogengebrauch einzudämmen, nicht erreicht."
Das BtMG setzt eine UN-Konvention(von 1961) um, welche die BRD unterzeichnet hat.
An der UN-Konvention hatten viele Länder mit teils unterschiedlichen Interessen mitgekocht. Mehrere Anbauländer stimmten zu, nachdem ihnen Entwicklungshilfe zugesagt wurde.
Wikipedia: "
Am Entwurf wurde über zehn Jahre lang gearbeitet. Bei der Konferenz zur Verabschiedung des Einheitsabkommens im Januar 1961 bildeten sich fünf Fraktionen, abhängig von den nationalen Interessen der beteiligten Staaten"
Länder deren BtMG sich auf diese alte Konvention berufen, werden ihre BtMG anpassen wenn die Konvention geändert wird. Wieso sonst? Dann könnte man sich solche Abkommen sparen.
Interessant daran finde ich das immer mehr Länder auf das Völkerrecht 'scheissen', aber dieser völkerrechtliche Vertrag wird strange umgesetzt.
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Mo 11. Nov 2019, 16:15
von k3k3
Ist die Schüler Union überhaupt ein Organ der CDU?
CDU-Nachwuchs fordert Legalisierung von Cannabis
Wer 21 Jahre alt ist, sollte legal kiffen dürfen: Das wünscht sich die jüngste Nachwuchsorganisation der Unionsparteien. Damit stellen sich die konservativen Schüler offen gegen ihre Mutterpartei.
Die Schüler Union fordert die Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Konsum, Besitz und Abgabe von Cannabis an Menschen ab 21 Jahren sollte nicht mehr strafbar sein, erklärte die Nachwuchsorganisation der Unionsparteien am Montag. "Ich setze mich für eine deutsche Leitkultur ein, ich finde härtere Abschiebungen richtig. Und ich finde die Legalisierung von Cannabis richtig", sagte der SU-Bundesvorsitzende Finn Wandhoff. Die SU ist gegen eine Legalisierung schon ab 18 Jahren, weil das Gehirn dann noch nicht zu Ende entwickelt sei.
https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... nabis.html
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Mo 11. Nov 2019, 20:36
von bad guy
Und wie sieht es mit Bier und Wein aus?
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Mo 11. Nov 2019, 23:48
von Parade
bad guy hat geschrieben: Mo 11. Nov 2019, 20:36
Und wie sieht es mit Bier und Wein aus?
"Jeden Tag zwei drei Weizenbier, die müssen einfach sein"
Volker Kauder (13 Jahre Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, davor CDU-Generalsekretär)
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Mo 2. Dez 2019, 13:09
von Cookie
Legalisierung von Cannabis: Das denken die Franken darüber
Eine aktuelle Umfrage hat ergeben: Eine deutliche Mehrheit der Deutschen ist für eine weitgehende Legalisierung von Cannabis.
Über die Legalisierung von Cannabis wird seit Jahren diskutiert, zuletzt wieder verstärkt. Die neue Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) hat angeregt, offen darüber zu diskutieren.
[..]
Sollte Cannabis legalisiert werden? So denkt die Bevölkerung
Einer aktuellen Umfrage zufolge sind über 80 Prozent der Deutschen für eine weitgehende Legalisierung von Cannabis, entweder zu medizinischen Zwecken oder vollständig. In Auftrag gegeben hat die Studie der Online-Shop vaay.com. Das Unternehmen vertreibt CBD-Öle, als THC-freie Produkte auf Basis von Cannabis. Die Studie, durchgeführt von Civey, zeichnet ein recht eindeutiges Bild.
Insgesamt stimmten 42 Prozent der Aussage zu, dass Cannabis legal, reguliert und besteuert sein sollte und 42,1 Prozent der Aussage, es sollte nur für medizinische Zwecke legal sein. Je nach Bundesland variierten die Ergebnisse, aber in jedem Bundesland waren mindestens 75 Prozent entweder für komplette Legalisierung oder für die Freigabe für medizinische Zwecke.
https://www.infranken.de/ueberregional/ ... 30,4614409
Allerdings finde ich es komisch, jetzt noch u. A. nach medizinischem Cannabis zu fragen, nachdem es ja schon so ist

.
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Di 31. Dez 2019, 12:16
von Cookie
Grünen-Fraktionsvorsitzende will Cannabis-Verbot aufheben
Sollte Cannabis legal zu erwerben sein? Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt fordert das – und erklärt, warum sie das für nötig hält.
Berlin. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt dringt auf die Freigabe weicher Drogen. „Das Cannabis-Verbot ist gescheitert. Das bestätigt auch die Polizei“, sagte sie unserer Redaktion. „Die Cannabis-Verbotspolitik nützt nur dem organisierten Verbrechen.“
Entscheidend sei, den Schwarzmarkt auszutrocknen und so den Jugend- und Gesundheitsschutz zu stärken. „Dafür wollen wir ein reguliertes und überwachtes System für Anbau, Handel und Abgabe von Cannabis schaffen“, fügte Göring-Eckardt hinzu.
https://www.morgenpost.de/politik/artic ... heben.html
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Di 31. Dez 2019, 12:19
von Cookie
Kolumne Recht: Cannabis Legalisierung – der Jahresrückblick
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Grund genug, um die Ereignisse rund um die Cannabis-Legalisierung in Deutschland und auf der ganzen Welt zusammenzufassen.
Um die schlechte Nachricht vorwegzunehmen: Weder die Legalisierung von Cannabis noch die Entkriminalisierung der Konsumenten ist 2019 realisiert worden. Im Schwarzmarkt wurden auch dieses Jahr höchstwahrscheinlich mehr als 500 Tonnen gehandelt. Ohne jegliche Kontrolle des Staates über Jugendschutz, Prävention, Produktqualität, Steueraufkommen, und organisierte Kriminalität. Es werden immer noch 180.000 Ermittlungsverfahren wegen Cannabis geführt. Davon 2/3 gegen Konsumenten. Im Görlitzer Park wird immer noch gedealt. Sogar vor den Augen der neuen Bundesdrogenbeauftragten, die dort letztlich einen Besuch abgestattet hat.
https://www.leafly.de/kolumne-recht-can ... lisierung/
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Sa 4. Jan 2020, 10:52
von Cookie
Drogenpolitik: SPD-Vorsitzende fordern Freigabe von Cannabis
SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sprechen sich für Freigabe weicher Drogen aus. Gut finden sie das Kiffen aber nicht.
Berlin. Wo sie ihren Platz im Willy-Brandt-Haus finden, ist den beiden neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans noch nicht ganz klar. Das große Büro mit dem Blick über den Stadtteil Kreuzberg, das vor ihnen Andrea Nahles, Martin Schulz und Sigmar Gabriel gehörte, wollen sie sich jedenfalls nicht teilen. Im Interview setzen sich Esken und Walter-Borjans neue Ziele.
https://www.morgenpost.de/politik/inlan ... laene.html
Immerhin, auch wenn ich beide nicht für "die große Zukunft der SPD" halte

.
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Sa 4. Jan 2020, 12:28
von Hans Dampf
Wow!!!
Und das in einer bestehenden Koalition!
Ist das die Wende?
2020 fängt gut an

Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Sa 4. Jan 2020, 13:21
von Cookie
Hans Dampf hat geschrieben: Sa 4. Jan 2020, 12:28
Ist das die Wende?
2020 fängt gut an
Ich glaube es nicht, außer die GroKo geht den Weg alles Vergänglichen... sieht aber nicht so aus. Und dann oder ab 2021 muss noch der richtige "Partner" gefunden werden. Sieht auch schlecht aus

. Also, mit der SPD aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, aber wir werden sehen.
Abgesehen davon geht 2020 gut los - da ist was dran

.
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Di 7. Jan 2020, 08:52
von Cookie
Hier noch ein "Nachschlag"...
Neue SPD Spitze fordert Cannabis Legalisierung
Nun haben wir die Katze endlich auch bei den Sozialdemokraten aus dem Sack gelassen beim Thema Cannabis und tatsächlich fordern Norbert-Walter Borjans und Saskia Esken nun die Legalisierung! Wir hatten schon bei der langen Kür der Kandidaten im vergangenen Herbst dieses Duo als vielleicht bestes für eine Freigabe beim Hanf beschrieben und nun sind wir gespannt, wie genau die Umsetzung erfolgt. Das Thema Cannabis Legalisierung kann für die SPD ein rundes Projekt werden pro Bürgerrechte, moderne Medizin und sogar Steuern, so dass die neuen Chefs vielleicht sogar schon ein Konzept in der Tasche haben? Werfen wir also mal einen Blick auf die in den Medien gerade präsenten Äußerungen bei der SPD zu Haschisch und Marihuana – ist das nur ein Windei oder hat die Forderung nach einer Freigabe wirklich Substanz?
https://www.thc.guide/neue-spd-spitze-f ... rung-2176/
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 23:28
von k3k3
Dem Christdemokraten wurde vorgehalten, dass die FDP den Verkauf von Cannabis an Erwachsene befürworte. Thorsten Frei sprach sich gegen die Legalisierung aus, weil die meisten Konsumenten härterer Drogen auch Haschisch geraucht hätten oder noch rauchen. Und in Ländern, in denen Cannabis frei erhältlich sei, nehme der Konsum harter Drogen zu.
https://www.nq-online.de/lokales/thorst ... 3-16-.html
So kommt die CDU super an bei der Jugend.
Denken die Vollidioten von der CDU wirklich, die jungen Menschen sind dumm?
Die Ludwig sollte ganz schnell erstmals Aufklärung in ihrer und Schwesterpartei betreiben und erst dann über Prävention nachdenken.
Wenn die CDU/CSU über Cannabis redet, kommt nur Dünnschiss raus.
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: So 12. Jan 2020, 21:39
von bad guy
„Warum sind Sie der CDU beigetreten?“ will ein Jugendlicher wissen. Weil sie eine Volkspartei sei und den Anspruch habe, Politik für die ganze Bevölkerung zu machen, weil sie Politik vom einzelnen Menschen her mache und nicht von oben nach unten.

Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Mi 15. Jan 2020, 23:13
von Freedolin
Der BR gibt Contra durch den "Report München" :
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... s-165.html
Übelste Stimmungsmache mit:
- einer Minderjährigen in psychiatrischer Behandlung
- diverse Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden "is alles viel schlimmer als wie früher!!!"
- und einem Prof.Dr. Suchtforscher "Legalisieren ist auch keine Lösung!!!"
Die Aussage des Leiters des Drogenlabors des LKA in Bayern:
"Als ich vor über 30 Jahren angefangen habe, lag der durchschnittliche THC-Gehalt bei Marihuana bei etwa einem Prozent."
Ach Was? Ein Prozent? Soviel wie Industriehanf heutzutage in der Schweiz?
Und der Herr Professor Doktor Autorität-durch-schicke-Titel:
Für Rainer Thomasius vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat Cannabis heute nichts mehr mit einer sanften Droge zu tun. Es sei inzwischen ein "hochpotentes Halluzinogen", mit einer "Qualität von LSD".
Lachhaft.
So übel wie sein "Interview" aber zusammen geschnitten ist, sollte man mal bei ihm nachfragen, ob er in diesem Trauerspiel korrekt wiedergegeben wurde.
Und falls doch, auf welchen Quellen er sich bezieht.
In US-Bundesstaaten wie Colorado wird Marihuana seit einigen Jahren legal verkauft. Dort sei die Lage laut aktueller Studien nicht besser, sondern wesentlich schlimmer geworden, sagt Suchtforscher Thomasius: "Das, was wir immer befürchtet haben, bildet sich jetzt in den USA erstmalig ab. Die Legalisierung führt zu Sucht, Psychosen und Suiziden unter Cannabiseinfluss."
Da hätten wir doch gerne mal eine Quellenangabe, oder?
In Bayern ist das vielleicht "Investigativer Journalismus" von Fabian Mader und Oliver Bendixen, in der freien Welt ist das nur reißerische Propaganda aus dem letzten Jahrtausend...
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Do 16. Jan 2020, 03:44
von Digger
Jau, LSD Weed.
Das muss das mit über 44% aus Berlin sein

Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Do 16. Jan 2020, 07:09
von Martin Mainz
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Do 16. Jan 2020, 08:22
von Cookie
Legalisierung von Cannabis - Wer sich unbedingt schaden will, soll das bitte schön tun
Ein historisches Lehrstück, auch über die Wirkung rigoroser Verbote. Wenn solche nämlich auf Güter abzielen, die sich hoher Nachfrage erfreuen, sind sie zum Scheitern verurteilt. Von Fatima Abbas
Auch wenn sich die Lehren aus der Prohibition nicht eins zu eins auf die heutige Debatte über die Legalisierung von Cannabis übertragen lassen: Sie helfen bei der Analyse.
Was Alkohol und Hanf hierzulande unterscheidet, ist die Nachfrage. Studien zufolge gibt es unter den Jugendlichen in Deutschland zwar immer mehr Kiffer. Alkohol ist und bleibt aber die Droge Nummer eins. Cannabis wird in der Breite deutlich weniger konsumiert. Ob das so ist, weil Bier, Wein und Co erlaubt sind, und ob es anders wäre, wenn Hanf legal wäre, lässt sich aktuell nicht ermitteln. Angesichts der Faktenlage lässt sich jedoch mit Fug und Recht die Frage stellen, warum Alkohol, der mindestens genauso schädlich ist, frei erhältlich ist, während Hanf im Nebel von Hinterzimmern verschwinden soll.
https://www.pfaelzischer-merkur.de/komm ... d-48359265
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Do 16. Jan 2020, 08:26
von Cookie
Linke fordern Cannabis-Club für Dortmund: Wächst in der BVB-Stadt bald Hanf in Massen?
Die Partei "Die Linke" fordert einen Cannabis-Club für Dortmund. Die Stadt sollte zudem eigenes Hanf anbauen und verkaufen. Was steckt hinter dem Plan?
Dortmund - Die Linken in Dortmund wollen das Leben von schwerkranken Menschen in der Stadt verbessern und fordern die Gründung einer Art "Cannabis-Club". In diesem Club, der bei den Linken "Patienten-Vereinigung" heißt, sollen Dortmunder Cannabis-Patienten eintreten können und Cannabis durch qualifiziertes Fachpersonal erhalten.
https://www.ruhr24.de/dortmund/dortmund ... 42121.html
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Fr 17. Jan 2020, 12:17
von k3k3
Digger hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 03:44
Jau, LSD Weed.
Das muss das mit über 44% aus Berlin sein
Selbst 80% Konzentrat ist nicht wie LSD. ^^
Aber schön zu sehen, in welch wunderbarer demokratie wir leben. Da wird bewusst im fernsehen mit Gebühren eine Lügensendung verbreitet.
Oder ist die ARD das Sprachrohr der Regierung bzw CDU, hat da jemand mal prüfen lassen?
Ganz ehrlich, mit Gebühren gezielt Meinungsmache und Propaganda muss ja wohl verboten sein für die Öffentlich rechtlichen!
Der DHV könnte sich ja mal einen Anwalt schnappen, gegen die Sendung vorgehen, auch wenn es vielleicht keinen Erfolg bringen sollte, aber eine mediale Aufmerksamkeit hätte man sicher!
Wohl viel mehr als es mit der Justizoffensive der Fall war.
Das das was bringt, hat man ja bei dem Polizisten gesehen, der gegen die Heute Show vorgehen wollte.
Wo wurde denn über die Kampagne ausser bei 2 kleinen Zeitungen berichtet?
Die Bayern gehen in die Offensive seit 2020, vielleicht sollte der DHV mal ein wenig auch aggressiver auftreten bzw sich den Tatsachen anpassen.
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Fr 17. Jan 2020, 12:39
von Cookie
Der DHV "meinte", dagegen vorzugehen mit der kleinen Video Antwort, hat damit aber meines Erachtens das Ziel verfehlt bzw. die Sache nicht richtig einsortiert. Es kam viel zu sanft an und es fehlte mir der "Pepp", den ich ansonsten vom DHV bzw. Georg gewohnt bin! Also, hier hätte ich mir auch "etwas mehr" gewünscht, ganz ehrlich. Es ist eine Sache, die stereotypischen Thesen zu senden (na ja, man kennt ja fast nix anderes), aber es ist eine ganz andere, offensichtliche Lügen und Volksverdummung zu verbreiten.
Siehe auch
https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 10&#p79305
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: So 19. Jan 2020, 13:12
von Cookie
„Legalize it“ statt Cannabis-Regulierung!
Eine staatlich kontrollierte Cannabis-Abgabe wird den Konsumenten nicht gerecht
Fragt man einen ganz normalen Cannabis-Konsumenten, wie er es denn gerne hätte mit der Freigabe der Heiligen Pflanze, er würde antworten: Frei soll der Hanf sein, so wie alle anderen Genussmittel, die im Rahmen des Jugendschutzgesetzes frei erhältlich sind. Schließlich kommt ja auch niemand auf die Idee, den Handel mit Wein, Bier und Tabak staatlich zu kontrollieren bzw. willkürlich zu beschränken. Jeder Bürger kann so viel Bier-, Wein- und Cognacfässer im Keller einlagern, wie er will, und keine Staatsanwaltschaft sähe sich veranlasst, deswegen Razzien anzuordnen und die Schluckspechte und Schnapsdrosseln wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einzukerkern.
[..]
Aus Sicht der Cannabis-Befürworter im Deutschen Bundestag scheint eine staatliche Regulierung der richtige Weg. Doch führt dieser Weg wirklich ans Ziel? Kann der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden, indem alle Hänflinge dazu gezwungen werden, überteuertes Industriegras zu konsumieren?
Nein, staatliche Regulierung legt den Hanffreunden nur neue verfassungswidrige Fesseln an, Der Staat darf nicht willkürlich wesentlich Gleiches ungleich bzw. wesentlich Ungleiches gleich behandeln.
https://hanfjournal.de/2020/01/19/legal ... gulierung/
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: So 26. Jan 2020, 12:24
von Martin Mainz
Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Di 28. Jan 2020, 08:42
von Cookie
Umfrage zur Cannabis-Legalisierung
Insgesamt unterstützen 84,1 % der Deutschen die Legalisierung von Cannabis zu einem gewissen Grad: entweder für Freizeitzwecke oder für den medizinischen Einsatz. Männer sprechen sich eher für die Legalisierung aus als Frauen und Eltern eher als kinderlose Menschen. Diese und viele weitere spannende Ergebnisse zeigt die bisher größte repräsentative Umfrage zum Thema Cannabis in Deutschland.
https://www.leafly.de/umfrage-zur-canna ... lisierung/
Männer sprechen sich eher für die Legalisierung aus als Frauen und Eltern eher als kinderlose Menschen.
Hier ist ein logischer Fehler enthalten, aber vielleicht bin ich auch nur ein Pedant

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Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Di 28. Jan 2020, 17:57
von k3k3
Cookie hat geschrieben: Di 28. Jan 2020, 08:42
Hier ist ein logischer Fehler enthalten, aber vielleicht bin ich auch nur ein Pedant

.
Die Umfrage hat mich in einigen Punkten auch sehr überrascht.
Sehr ausführlich und die Richtung passt auch.
Seit 2020 geht die CSU verstärkt gegen Cannabis vor, BR, ARD und die Bayrische Polizei ^^
Sehr amüsant. Ich frag mich nur, was die Ludwig so sicher macht, dass die CDU/CSU die nächsten 10 Jahre den Kanzler stellt um das Verbot aufrecht erhalten zu können, oder würde die Ludwig sogar eine Koalition mit der AFD eingehen für das Verbot?


Is wohl nur gelaber nach paar Maß Bier.

Re: Debatte um Cannabis-Legalisierung
Verfasst: Di 28. Jan 2020, 18:36
von bad guy
Das sind echt sehr wichtige Zahlen. Wir brauchen einfach mehr Broschüren in Deutschlands Briefkästen.
Die nächste DHV Spendenkampange nur für die Verteilung von Broschüren? Damit erreicht man mMn die Zielgruppe am ehesten.