- FAZ: Cannabis-Legalisierung drängt Schwarzmarkt nicht zurück
- Bild: Cannabis-Schwarzmarkt brummt auch mit Legalisierung
- Focus: Schwarzmarkt boomt nach Cannabis-Legalisierung weiter
- Welt: Schwarzmarkt weiter intakt
- DLF: Schwarzmarkt für Cannabis wurde kaum zurückgedrängt
Nochmal zur Erinnerung: mittlerweile stammen knapp 80% des Cannabis aus legalen Quellen (Eigenanbau [35,1%] und Verschreibungen [43,7%]). Die Qualität ist damit gesichert und überhaupt nicht vergleichgbar mit der vormaligen Situation, den hochgefährlichen und gestreckten Dreck von der organisierten Kriminalität kaufen zu müssen. Das verschweigen die Prohibitionisten-Medien unisono. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Weitergabe von Ernte-Überschüssen und gemeinsamen Konsum kommentarlos dem gleichen "Schwarzmarkt" zuzuordnen wie vor der Teil-Entkriminalisierung ist ein Unding und dient nur der Ideologie der Prohibition. Das ist fadenscheinig und auf Fakenews-Niveau.
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Update. Folgende Formulierung findet sich in mehreren Artikeln:
Das bietet zwei Interpretationen:[Manthey] erläuterte mit Blick auf das deutsche Modell der Legalisierung, dass man sich nach wie vor anstrengen müsse, um an Cannabis zu gelangen, das nicht an jeder Straßenecke verkauft werde.
- [Schwarzmarkt-]Cannabis gibt es an jeder Straßenecke. Um welches zu bekommen, das nicht vom Schwarzmarkt stammt, muss man sich anstrengen. (Wahre Aussage)
- Man muss sich anstrengen an Cannabis zu kommen, da es nicht an jeder Straßenecke zu bekommen ist. (Falsche Aussage)