Also natürlich gibt es das. Sowohl als auch.
Bei mir waren die Depressionsphasen wellenförmig.
Verändert haben sich die Abstände.
Und das wird mein Leben lang so sein. Unbehandelt. Also chronisch, obwohl nicht durchgehend gleich stark.
Und genau dabei hilft dir eine Reha oder (besser danach) therapie. Zu verstehen, was passiert, wie du es beeinflussen kannst. Ich kann Dir da nur Bad Dürkheim wärmstens empfehlen. Du lernst eine Menge. Es gibt da täglich Vorträge und Unterricht.
Wie gesagt: mit Medikation, egal ob Pille, canna oder beides erreichst du alleine nicht viel.
Das wäre dann so eine typische stoffliche Abhängigkeit: mit Medikation alles gut, einmal keine media, Spiegel sinkt:Zusammenbruch.
Du solltest Cannabis nutzen, dir die nötige Zeit zu verschaffen andere Strategien zu entwickeln. Du willst die Depris ja besiegen, oder?
Nicht nur (dein leben lang) betäuben.
Ich hatte es irgendwo geschrieben: eine persönliche maximaldosis bedrocan holt mich aus einer heftigen gemütsphase schlagartig raus.
Gibt mir Zeit (ich kann schlafen oder spazieregehen, juhu!) andere Strategien ( das lernst du auch in der Reha) anzuwenden. Das kann alles sein. Manche machen hart Sport. Andere fangen mit Stricken an
Und ohne Therapeuten ? Oder Reha? Vergiss es.
Du hattest nur die falschen. Bei mir waren es auch 5-6 bis ich jemand Gutes hatte.
Das ist nicht ganz leicht.
Als tip geb ich dir auf den weg: nimm jemand älteren. Keine jungen, die sich grad selbstständig gemacht haben. Die probieren noch aus, was sie gelernt haben. Ein älterer Therapeut spricht aus Erfahrung mit viiielen patienten. Das fehlt bei den u40 jährigen. Sag ich mal so