Re: ES REICHT!
Verfasst: Di 20. Aug 2019, 04:16
Nö! Ärzte nerven? Die haben kein Problem damit, nervende schwerst kranke Patienten trotzdem aus der Praxis zu werfen.Hanf Solo hat geschrieben: Mo 19. Aug 2019, 20:18 Wer krank ist, der kann die Ärzte nerven, bis sie sich informiert haben -
Und außerdem haben die lange genug Zeit gehabt, sich zu informieren. Die haben zum Wohle ihrer Patienten zu handeln und nicht deren Zustand noch zu verschlimmern... sagt das nicht auch der Hippokratische Eid aus?
Das sind doch nur deren Ausreden, mit denen sie den Patienten für dumm verkaufen wollen. Genau so wie auch Apotheken und Krankenkassen. Die Krankenkassen, weil sie einen Haufen Kohle sparen, solange wie sie nicht zahlen müssen, weil die Gesetze und Vorschriften durch planlose Theoretiker absichtlich schwammig ausgedrückt wurden und somit die vorhandenen Lücken selbstverständlich genutzt werden. Die Apotheker aus denselben Gründen. Auch sie versuchen, die Patienten für dumm zu verkaufen, reden bei CBD von Nachschubproblemen, nur um sich nicht kümmern zu müssten. Ich möchte nicht wissen, was diese Alchimisten in ihren Hinterstübchen sonst so am zusammenbrauen sind.
Ich habe 2014 mal diesen Beitrag geschrieben, als man noch Anträge auf med. Cannabis bei der Bundesopiumstelle stellen musste, als man in Uruguays Apotheken Cannabis legal für'n Appel und Ei kaufen konnte, als in Colorado Cannabis legal gekauft werden konnte und das dem Staat in nur einem Monat zwei Millionen Dollar zusätzlicher Steuereinnahmen gebracht hat, als ein spanisches Dorf sich mit dem Cannabisanbau aus der Wirtschaftskrise holen wollte: https://nimissa.wordpress.com/2014/05/0 ... e-no-hope/
Das ist fünf Jahre her. Lange genug Zeit, um sich ausreichend zu informieren.
Da bin ich anderer Meinung. Nicht wir müssen mit den Politikern reden, sondern sie müssen auf uns zukommen. Das sind die vom Volk gewählten Volksvertreter, die in unserem Sinne und zum Wohl des Volkes zu handeln haben, als deren sogenannte Angestellte. Denn mehr sind sie eigentlich nicht. Und es ist jetzt mal Zeit, dass der "Arbeitgeber" sagt: "So, Leutz, ihr habt genug Scheiße gebaut, wir müssen Euch wegen Schlechtleistung und Arbeitsverweigerung entlassen". Wie es in jedem anderen Unternehmen auch üblich ist. Kein Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter gern, die nur Geld kosten, aber die Leistung nicht bringen. Klar, ist einfach gedacht. Aber genau so einfach ist es tatsächlich auch.Hanf Solo hat geschrieben: Mo 19. Aug 2019, 20:18 Lösung gibt es eine ganz einfache: redet mit der Partei/dem Politiker eures Vertrauens
https://www.youtube.com/watch?v=R3DHJhiGFlY
Ich habe mir dies Video bzw. diese Diskussionsrunde angeschaut und ich ziehe vor Georg Wurth meinen Hut, dass er bei dieser erbsenzählenden Korinthenkackerei dieser Tusse von der Jungen Union, der zeit- und vollkommen unwichtigen Wortklauberei dieses Polizistenheinis, so ruhig geblieben ist. Ich hätte platzen können. Diese beiden sind aber ein sehr repräsentatives Beispiel dafür, welche Menschen uns am langen Arm verhungern lassen wollen. Ignorant und Arrogant!
Die Politiker müssen auf uns zukommen, weil sie viel besser vernetzt sind, auch aufgrund der Öffentlichkeit in der sie stehen und die sie haben, sodass sie wesentlich schneller auf kürzeren Wegen eine wesentlich größere Riesenwelle machen können, als wir, wenn wir erst durch den Vordereingang kommend die irre langen Vorschriftskorridore lang laufen müssen, bis wir endlich vor der Tür zum Ziel stehen, um dann wieder feststellen zu müssen, dass aufgrund eines Verfahrensfehlers, die Tür sich doch nicht öffnen lässt. Da bin ich doch viel schneller, wenn ich gleich durch die Hintertür gehe.
Und wir als kranke Menschen haben außerdem noch das Recht aus Notwehr zu handeln, wenn unsere körperliche Unversehrtheit, die uns gemäß Grundgesetz zusteht, durch vorsätzliche Körperverletzung, die durch Gesetzgebung und Verfahrensvorschriften unterstützt bzw. hervorgerufen wird, gefährdet ist.
Mit dieser Thematik beschäftigen sich schon zig verschiedene Juristen an zig verschiedenen Stellen. Auch die müsste man an einem Ort bündeln.
So... ist spät, ich lasse jetzt noch Stéphane Hessel zu Wort kommen: „Empört Euch! – Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen.“