Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Wo kann Cannabis als Medizin helfen, welche Erfahrungen wurde mit spezifischen Medikamenten gemacht?
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Ein möglicher Zusammenhang wäre da z.B. die Verstärkung von Angst was widerum zu Verspannungen führt bzw. dazu dass Schmerzen stärker wahrgenommen werden. Auch der Anstieg des Blutdrucks nach dem Inhalieren kann zu schaffen machen.
Danke dir moepens für die Besserungswünsche und Beitrag!

Ich glaube, dass das gut sein kann, dass Angst - inhalieren- stärkere Wahrnehmung der Angst -dann Angst vor der Angst usw. zu stärkerer Verspannung und Verstärkung wiederum der Wahrnehmung der Verspannung führt.
Es ist ein blöder Kreislauf. Denke , ich brauche da therapeutische Begleitung, psychotherapeutisch. Mal sehen. Habe den Tipp bekommen, doch mal eine Blüte zu probieren, die eben mehr CBD und so gut wie kein THC hat.
Ich glaube , da gab es eine und die werde ich mal nachsehen. Dann probiere ich eben nun noch eine indica mit CBD-THC gleicher Höhe und eins mit nur CBD oder deutlich viel mehr CBD.

ICh gebe noch nicht auf. Mache aber wohl mal eine Pause um zu sehen, was passiert.

Ich bin äußerst sensibel in der Wahrnehmung, im Körper, in der Psyche usw. Da ist eigentlich jedes Medikament bisher eine Gratwanderung geworden. Aber ich finde schon mal eindeutig gut, dass Cannabis nicht körperlich abhängig macht, wie all die anderen Medikamente, die ich nahm und dass es als pflanzliches Mittel noch sehr gute Wirkungen in anderen Bereichen hat (Krebszellenwachstum....hatte mal ein Krebsvorstadium am Muttermund, daher ist das auch beruhigend).
Mit CBD hatte ich vorher gute Erfahrungen gemacht, das kann ich mir nur nicht leisten, für so wenig Öl und CBD so viel Geld auszugeben...

Ich merke schon wieder ganz leichten Schmerz steigender Natur, weil das Wetter wohl wechselt, der Wind, Abkühlung (die ich eigentlich gut fände, hätte ich nicht bei Wechsel Schmerzen...auch als es von kühl auf heiß wieder ging, gings mir gar nicht gut...).

LG Thuja
Duck
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Duck »

Ein cbd extrakt müsste die kasse auch zahlen müssen ;)
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Ja, Bedrolite ist eins mit CBD 9% und <1 an THC Gehalt. Und Argyle werde ich auch noch beantragen.
Dann weiter sehen. Ich hoffe, es ist was für mich , das wäre schön!
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Keine Ursache :)

Hast du schonmal progressive Muskelrelaxion nach Jakobson probiert bzw. eine multimodale Schmerztherapie?

Bestimmt tut dir mehr CBD in Blütenform gut. Die Kombination mit etwas THC macht es aber mMn aus. Die Sorten die du genannt hast wären also gut geeignet.

Andere Arzneimittel habe ich leider auch schlecht vertragen bzw. nach einiger Zeit garnicht mehr also habe ich jahrelang mit CBD-Ölen und Extrakten aus dem Internet experimentiert, mehr als ein Jahr lang hab ich es als Rezeptur verschrieben bekommen. Die Wirkung war aber bei weitem nicht so gut wie das selbstgemachte Öl aus Blüten.

Hier habe ich eine kleine Anleitung geschrieben: viewtopic.php?f=22&t=7410&sid=9923abb0b ... 004#p43112
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Danke moepens,

das mit dem Öl interessiert mich sehr. Ich habe jetzt wieder erstmal ein 4% Öl CBD von cibdol im Einkaufswagen...aber es selbst zu machen, evtl auch sogar aktuell mit dem Penelope würde mich auch interessieren.
DENN: ich könnte es viel weniger dosieren als im Vaporizer! Oder?

Eine wichtige Frage dazu, dann würde ich heute mal gleich eins machen:
wenn ich weniger als eine Tasse Öl und eine Tasse Blüten (wie viel Gramm sind das denn?) nehmen will,
was rätst du für einen kleinen Versuch?
Und muss ich die Blüten da zermahlen vorher?

Ist ne super Idee wirklich! So könnte ich, falls ich das Penelope nicht mehr inhalieren will, es als Öl einnehmen versuchen. Dachte sogar im Bett heute morgen dran...ob ich es nicht anders einnehmen kann.

Hast du das mit der oralen Einnahme gemeint, das Öl?

Bin ganz aufgeregt, weil es mir vielleicht den Kauf des CBD Öls sparen könnte, habe immer hin noch jede Menge von Penelope, weil bisher wenig verbraucht. Im Grunde wäre sogar ne Tasse möglich.
Also grinden oder nicht grinden? Und wie geht nochmal dieses Erhitzen vorher?

Achja, noch was: ich habe heute nur Sonnenblumenöl da, Rapsöl und Sesamöl. Wäre da was dabei? Dann muss ich nicht extra Olivenöl kaufen?

PS: noch eine frage: wenn ich es vorher nicht erst erhitze, ist dann der THC Gehalt geringer, bzw. dessen wirkung?
Also gemeint ist: braucht das CBD für seine Wirkung auch das erhitzen? Denn wenn nicht, lasse ich das aus und mache nur das Wasserbad...ich will ja mehr CBD oder nur CBD Öl im Grunde.

LG Thuja
thcola
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von thcola »

bzgl "angst"

probiere mal das Pedanios 22/1 für den abend aus, es beruhigt die nerven und den kopf, entspannt und verursacht kein herzrasen
wegen des hohen thc gehalts halt wenig dosieren am anfang.

wirkt in diesem spektrum bei mir auch viel besser als das penelope
viel glück
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Danke Thcola (lustiger Name)!

Weiß nicht, ob ich noch soviel THC will, aber dachte auch , mal eine mit mehr THC, eine mit Indica THC und eine mit mehr CBD und keinem THC zu probieren, zu beantragen und dann zu sehen, was am besten ist.

ZUM THEMA ÖL nochmal...hab das hier gefunden:
Bei 100 °C sollte das Pflanzenmaterial für eine Zeitdauer von 60-120 Minuten erhitzt werden. Dies ist beispielsweise bei der Herstellung eines Cannabis-Olivenölextrakts umsetzbar. Dabei können einige Gramm Cannabisblüten in etwas Olivenöl oder ein anderes Öl gegeben werden, das dann in einem kochenden Wasserbad für ein bis zwei Stunden erhitzt wird. Die Cannabinoide und Terpene gelangen in das Öl und werden gleichzeitig decarboxyliert.
Quelle: https://hanfjournal.de/2016/05/13/decar ... c-und-cbd/

Denke, so mache ich das mal hier....brauche jetzt mal vorsichtshalber Olivenöl....und bin gespannt, nehme einfach nur ne drittel Espressotasse und halt soviel Öl ebenso ...will ja nicht gleich 10g auf einmal verlieren, wenn es nichts wird!

Apothekenfläschen werde ich wohl heute nicht mehr kriegen...ob ich einfach eine "ale" leere CBD Öl Flasche nehmen kann? Die lässt sich leider schwer reinigen, wegen dem Öl da drin...aber vielleicht gehts mit etwas Pulver für die Spülmaschine und danach auskochen ja.

Irgendwo (nur wo :? :oops: ) hatte ich mal ein Flüssigkeitsthermometer...für damals die Babyziegenmilch für meinen Sohn, die ich pasteurisieren musste...hoffe, das ist noch irgendwo, dann kann ich es besser kontrollieren.

Danke für die Idee nochmal, das ist echt toll!
Zuletzt geändert von Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Hi Florian,

nett, wir haben uns überkreuzt beim Schreiben.
Vielleicht interessiert dich auch das Rezept von dem ich im letzten Beitrag schrieb, ist aus dem Beitrag von Grotenhermen wohl.

LG Thuja
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Kein Problem!

Ja, mit der oralen Einnahme war ein Öl gemeint - aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten z.B. Cannabisbutter, Cannabismilch (bzw. "Bhang") ... Eine entspannende Milch kann man z.B. aus dem Cannabis machen, das man schon vaporisiert hat indem man es zermahlt und in einem Wasserbad für eine Stunde mit Milch kocht. Öl finde ich allerdings noch besser.

Ich nutze Olivenöl weil es (angeblich) von allen Speiseölen am geeignetsten ist. Das müsste google wissen. Ein anderes Öl geht aber auch. Dunkles Sesamöl sollte allerdings nicht erhitzt werden und unraffiniertes Sonnenblumenöl ist glaub ich wegen dem niedrigen Rauchpunkt nicht dafür geeignet. Rapsöl ist aber ganz bestimmt okay.

Von der Dosierung her braucht man tatsächlich wesentlich weniger als im Vaporiser. Der Nachteil ist, dass es etwas dauert bis es kommt, vielleicht nach einer Stunde oder etwas länger - aber es kommt bestimmt, wenn man gut gearbeitet hat :)

Das Mengenverhältnis von Blüten zu Öl ist einfach mindestens 1:1, am besten aber noch mehr Öl. Ich selbst würde mindestens auf 1:2 gehen, wenn nicht noch mehr. Die Dosierung ergibt sich später eh durch die Pipette. Du musst da also nicht super genau sein, wichtiger ist das Verhältnis der Sorten untereinander...

In der Pflanze sind THC und CBD ohne vorherige Erhitzung bzw. "Decarboxilierung" als Säuren gebunden, als THC-A und CBD-A. Beide haben eine andere (medizinische) Wirkung als THC bzw. CBD und diese ist schwächer. Ich würde THC-A und CBD-A eigentlich nur bei ganzen Pflanzen in Betracht ziehen, will aber nicht ausschließen dass es Patienten gibt denen das besser hilft.
Wenn man nur ein paar Blüten hat dann ist es allerdings logisch, sie zu "aktivieren" (decarboxilieren), also zu erhitzen. Ein Vorteil wäre es zu Decarboxilieren bevor man Öl macht, wenn man damit z.B. auch andere Speisen zubereiten will. Weil das Öl aber für lange Zeit ins Wasserbad kommt wird das sicher auch ausreichen.

Da die Sorten mit Betonung auf THC mindestens 13-14% THC haben, Bedrolite aber nur ungefähr 9% CBD hat und sie somit nicht gut vergleichbar sind sollte man bei dieser Kombination etwas aufpassen und bei dem THC-reichen erstmal vorsichtig sein. Das hast du ja sowieso geplant. Letztendlich sind Dosierung und das optimale Verhältnis von Cannabinoiden (vielleicht auch von Terpenen) einfach eine sehr individuelle Geschichte. Wenn es nicht beim ersten Mal klappt, dann nicht aufgeben!

Interessant in diesem Zusammenhang wäre z.B. folgende Information:
Wissenschaft/Mensch: Die angstlösende Wirkung von CBD war in einer mittleren Dosis am höchsten
Die Gabe von CBD reduzierte die Angst bei gesunden Personen in einer dosisabhängigen Kurve. Die subjektive Angst wurde mit 300 mg CBD, jedoch nicht mit 100 und 900 mg CBD in einer Situation, die Angst verursacht (Test für öffentliches Reden), reduziert.
Universität von Sao Paulo, Brasilien.
Zuardi AW, et al. Front Pharmacol. 2017;8:259.
(Zitat von http://www.cannabis-med.org/german/bull ... php?id=513)

Für einen kleinen Versuch kann man auf niedriger Temperatur ein Wasserbad vorbereiten, in die Schüssel etwas Cannabis geben, das Ganze mit Öl bedecken (mehr schadet nicht), ein paar Tropfen Wasser dazugeben, ab und zu rühren und 8 Stunden warten. Man sollte das Cannabis vorher entweder gut mit dem Messer oder im Mörser zerkleinern.

Viel Erfolg bei deinen Versuchen!
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Jetzt hab ich mein Thermometer für Wasser, Öl , gefunden...Leider geht es genau bis 100°C, dann weiß ich ja nicht, wann ich drüber komme. Vielleicht sollte ich so knapp bei 95° C bleiben? Ob das auch ok ist?

Fragt sich halt, ob das auf dem Herd so einfach zu bewerkstelligen ist, eine bestimmte Temperatur zu halten...werde mal Stufe 1 oder 0,5 nehmen. Habe noch einen alten Herd, wo man drei Stufen drehen kann am Knopf :oops:
Zuletzt geändert von Thuja am Sa 17. Jun 2017, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Hey danke nochmal moepens!!!!

Du, blöde Frage nochmal, aber wie kann ich es decarboxilieren? Geht das im Herd auch?
Wenn ja bei wieviel Grad usw.?

LG und Danke dir wirklich, auch dass du gerade jetzt reingeschneit bist!

Thuja
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

9 Minuten ist sicher zu wenig um alle Cannabinoide zu lösen. Es gibt auch Rezepte, in denen 2 Stunden empfohlen werden aber in dem Fall gilt: viel hilft viel, vor allem wenn man vorher nicht decarboxiliert. Das Cannabis vorher schon in den Ofen oder ins Wasserbad zu tun und dann das Öl 2 Stunden im Wasserbad arbeiten lassen wäre imo einen Versuch wert.

Was mich bei Alkohol abgehalten hat war, dass nur die Lösung mit Ethanol lebensmitteltechnisch gut geeignet ist und der ist teuer. Ausserdem kann man das nicht mal einfach so machen. Aber Butter/Öl hat jeder daheim :)

@Florian

Das Wasser im Wasserbad soll etwas kochen! So kann die Temperatur in der Schüssel darüber nicht wesentlich über 100°C kommen und man braucht kein Thermometer. U.u. muss man aber noch Wasser dazugeben wenn es verdampft.

@Thuja
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Ich helfe gerne wenn ich kann :)

Decarboxilieren: Entweder z.B. bei 130°C im Ofen für 30 Minuten (Vorsicht, stinkt!) oder für 60 Minuten im geschlossenen Einmachglas im Wasserbad (stinkt weniger).

Lesenswert: https://archiv.hanfjournal.de/hajo-webs ... hermen.php
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Nochmal kurz, moepens:

1. riecht es , wenn man im Herd decarboxiliert? Muss ich zwingend meine Tiere schützen und nicht im Raum haben, Türe schließen (sind nebenan)?

2. Du schreibst
Das Wasser im Wasserbad soll etwas kochen!

Aber soll es die ganze Zeit über "etwas" kochen? Das ist schwierig, finde ich, das aufrecht zu erhalten oder? Naja, mache nie was mit Wasserbad und Schokoüberzug für Kuchen ist leichter ;) :oops:
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Ja es riecht, weil sich die Terpene (ätherische Öle) schon bei niedrigen Temperaturen verflüchtigen. Aber die haben keinen berauschenden Effekt und man muss seine Haustiere nicht schützen.

Das Wasser im Wasserbad muss beständig mindestens köcheln. Da die Schüssel darauf eng anliegt, tropft das meiste Wasser wieder in den Topf zurück. Ein bisschen Schwund gibts aber schon. Einfach alle 1-2 Stunden mal checken, das genügt.... Keine Angst, das wird schon ;) Kochen ist keine exakte Wissenschaft ^^

@ Thuja

Entzünden kann sich das Öl im Wasserbad übrigens nicht (zumindest ohne direkten Kontakt mit dem Boden des Topfes, d.h. solange Wasser oder Luft als "Puffer" vorhanden ist und wenn das Öl zum Kochen geeignet ist), aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst und der Topf kann kaputt gehen wenn man vergisst Wasser nachzufüllen. Darum: Rühren und Wasserstand beobachten.

@ Florian
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

moepens hat geschrieben:Ich helfe gerne wenn ich kann :)

Decarboxilieren: Entweder z.B. bei 130°C im Ofen für 30 Minuten (Vorsicht, stinkt!) oder für 60 Minuten im geschlossenen Einmachglas im Wasserbad (stinkt weniger).

Lesenswert: https://archiv.hanfjournal.de/hajo-webs ... hermen.php
Aber auf dieser Seite steht auch:
Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert.
Dann kann man doch fünf Minuten bei 200-210 °C im Backofen auch gewinnen?
aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst
ohoh....das hoffe ich mal nicht...wie kann es passieren?
Ich habe nämlich zwei Herdbrände früher schon gehabt :oops: Öl in der Pfanne vergessen, weil Telefon klingelt und sowas. Aber beim Wasserbad, wie könnte es brennen?

LG und immer wieder Danke,
Thuja
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Thuja hat geschrieben: Aber auf dieser Seite steht auch:
Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert.
Dann kann man doch fünf Minuten bei 200-210 °C im Backofen auch gewinnen?
Kann man zwar probieren, in dem Fall waren es aber anscheinend Laborbedingungen - weiter unten steht dazu:
Wenn das ungeschützte Kraut zur Decarboxylierung im Backofen erhitzt wird, sollte die Temperatur nicht über 130 Grad liegen, damit die Cannabinoide nicht verdampfen. Es lässt sich leider bisher keine optimale Zeit für eine solche Erhitzung angeben. 20 bis 30 Minuten sollten jedoch nach meiner Auffassung nicht überschritten werden. Allerdings soll auch eine Erhitzung bei hohen Temperaturen für nur wenige Sekunden ein zu starkes Verdampfen bei guter Decarboxylierung ermöglichen. Genau Daten sind mehr dazu aber nicht bekannt.
Mir persönlich sind dementsprechend erstmal niedrigere Temperaturen lieber. Ich glaube für dich wäre das auch ganz gut
[...]da bei einer Erhitzung über einer Temperatur von 75 Grad Celsius parallel zur Umwandlung von THC-Säuren nach THC auch THC abgebaut wird.
Also kannst du es so ein wenig steuern und verhindern, dass zuviel THC in dein Öl kommt.
Raum für Optimierung ist aber bestimmt vorhanden :)
Thuja hat geschrieben:
aber das Öl kann anbrennen wenn man nicht aufpasst
ohoh....das hoffe ich mal nicht...wie kann es passieren?
Ich habe nämlich zwei Herdbrände früher schon gehabt :oops: Öl in der Pfanne vergessen, weil Telefon klingelt und sowas. Aber beim Wasserbad, wie könnte es brennen?
Gemeint war anbrennen, nicht verbrennen. Das Öl setzt sich am Rand fest und das Pflanzenmaterial kann etwas anbrennen. Viel gefährlicher ist das natürlich wenn man Öl direkt im Topf bei niedriger Temperatur kocht.
Skylinez
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Skylinez »

Hallo,

ich bräuchte mal kurz Eure Hilfe

Ich habe heute eine Genehmigung für das Bedrolite bekommen

Ist das jetzt ein Sativa oder Indica - da es weniger als 1% THC hat
aber 9 % CBD ?

vielen dank und alles Gute

P.s. hat jemand Erfahrungen mit dem Bedrolite vorallem in einem Vaporizer ?

lg
Duck
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Duck »

Das wird hier aber ganz schön OT :roll:
Skylinez
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Registriert: Sa 17. Jun 2017, 14:16

Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Skylinez »

jo, sorry ... wollte keinen neuen Thread aufmachen, da es
hier ja auch um Indica bzw Sativa ging ... vielleicht wäre
das Bedrolite ja auch was für Thuja :)

lg
Skylinez
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Skylinez »

vielen dank :)
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Keine Ursache :)


On topic:
Vor ein paar Stunden habe ich eine ganze Tafel (!) Schokolade verputzt. Für Nicht-Migräniker: Das ist eigentlich ein No-Go ;) Selbst bei ein paar Stücken wäre alles aus für ganze 24 Stunden und auch mit Vaporisieren wäre es hart. Jetzt hatte ich nur minutenweise leichte Schmerzen mit ein paar peaks dazwischen, etwas Bauchweh und Blähungen. Morgen früh wird es wahrscheinlich schwer, wenn die Wirkung des Öls über Nacht verflogen ist... vielleicht aber auch nicht, wenn das Öl den Verlauf beeinflussen kann. Aber auf jeden Fall ist das ziemlich geil :)

Ich hoffe sehr, dass euch das Öl auch so gut hilft!
Thuja
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von Thuja »

Danke nochmal moepens, bist toll, ihr seid alle toll!
Man lernt und lernt und ich will allein wegen all der noch offenen Möglichkeiten jetzt doch noch nicht aufgeben.
Dank euch :D

Danke Duck, dass du dir dachtest, es wäre zuviel OT ... aber es ist bis jetzt noch ok!
Skylinez lag nicht ganz falsch, es hat schon auch mit meinen Gedanken usw. zu tun.

ich bremse, wenn mir was zu weit vom Thema weg geht. Das Thema Öl war super hier. Es ist gut für mich, wenn alles in dem Thread eintaucht, was mir gerade hilft und meinen Weg stärkt und Neues einbringt.
Skylinez hat geschrieben:jo, sorry ... wollte keinen neuen Thread aufmachen, da es
hier ja auch um Indica bzw Sativa ging ... vielleicht wäre
das Bedrolite ja auch was für Thuja :)

lg
Ja, habe Bedrolite auch im Visier!!! Und Argyle wegen des Indica. Und dann weitersehen.

Morgen wird Öl gemacht! Drückt mir die Daumen, werde berichten.

LG Thuja und eine gute Nacht für alle ohne Schmerzen und mit schönen Träumen!
moepens
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Re: Mein Weg mit Cannabis: Fibromyalgie, Angst, PTBS

Beitrag von moepens »

Dankeschön alle! :)

Ich hatte eine sehr kurze Nacht aber nicht wegen Schmerzen. Der Vorteil ist, dass ich die Einnahme der nächsten Dosis nicht verschlafen hab ;)

Vom Öl bzw. vom Cannabis brauche ich übrigens extrem wenig. Die gleiche Menge, die im Vaporisator nach einem, spätestens nach zwei Tagen weg war, hält jetzt sicher eine Woche!
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