Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Schwierig, aber nicht unmöglich: Kostenübernahme durch Krankenkassen.
Saimen13
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Re: Kostenübernahme Techniker

Beitrag von Saimen13 »

Wäre bei PTBS eine Übernahme möglich?
Kann mir ja schlecht was Ausdenken und bin froh, dass es mir bei meinen momentanigen Hilft.
Wenn die dann nicht bezahlen ist das das kleinere Übel. Bin froh keine Tabletten mehr nehmen zu müssen.
moepens
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von moepens »

Eine Kostenübernahme zu bekommen ist mit PTBS sicherlich wahrscheinlicher. Bist du in psychiatrischer Behandlung?
Sesshin
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Wie ist der aktuelle Stand bei den Krankenkassen?

Beitrag von Sesshin »

Hallo miteinander, ich war schon länger etwas abwesend was das Thema Genehmigung der Krankenkassen angeht und wollte mal nachfragen wie sich die Situation inzwischen entwickelt hat. Sind die Kassen nach wie vor so schwierig oder hat sich die Quote erhöht? Gibt es eine empfehlenswerte Kasse mit einer höheren Quote?
ganjaman420
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Re: Wie ist der aktuelle Stand bei den Krankenkassen?

Beitrag von ganjaman420 »

Aok hab ich gehört hat sich was getan, da war ein bericht darüber. Genaueres weiß ich leider nicht
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Sack90
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Kostenübernahme selbst stellen

Beitrag von Sack90 »

Moin Zusammen,

ich weiß nicht, ob dieses Thema schonmal behandelt wurde. So richtig gefunden habe ich nichts:

Ich bin gesetzlich versichert und bekomme seit etwa zwei Jahren Cannabisblüten auf (Privat-)Rezept von meinem Hausarzt.
Nach Beginn der Therapie durch einen anderen Arzt (vor zwei Jahren war das noch alles recht frisch, mein Hausarzt wollte noch nicht)
wurde bei der Krankenkasse ein Antrag zur Kostenübernahme gestellt. Der war total grottig:
Da wurde einfach nur die Blütensorte, die Medikation und sonst nichts reingeschrieben. Den hat die Krankenkasse bzw. der MDK natürlich abgelehnt...

Nachdem das nun alles einige Zeit zurückliegt frage ich mich, ob ich auch selbst die Möglichkeit habe, einen Kostenübernahmeantrag bei der Krankenkasse zu stellen.
Ich möchte einen schlechten Antrag wie damals vermeiden und würde entsprechend ausführlich schreiben und vor allem die versuchten Behandlungen der letzten 12 Jahre
von mir dokumentiert beilegen.

Hat bereits jemand Erfahrungen sammeln können? Kann ich das überhaupt selbstständig versuchen oder wird mein Hausarzt beim Antrag zwingend benötigt?

Grüße,

der Sack
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Cookie
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von Cookie »

Du brauchst nicht Deinen Hausarzt, aber einen Arzt schon, der das Ganze unterzeichnet, denn der Arzt ist derjenige, welcher mit seiner Unterschrift die Therapie gut heißt.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Abukarim80
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Cannabis kassen Kostenübernahme

Beitrag von Abukarim80 »

Ich leide seit Kindesalter an schlafparalyse, als Kind wuste ich nicht was es genau war. Als ich 15 War traute ich mich einen Artzt darauf anzusprechen , darauf hin hat er mir Antidepressiva gegeben, bei meiner ersten Einnahme ist es auch geblieben.
Mit 18 probierte ich Cannabis, das half nicht nur meiner paralyse . Ich kamm auch besser mit meinem posttraumatische Belastungsstörung klar . Und seit dem mediziniere ich mich selbst auf dem illegalen Markt. Wer schlafparalyse hat der versteht wie ich und mein Umfeld von dieser Krankheit Leiden.
Ich hab Anfang des Jahres einen Artzt gefunden der mir die Ketten der Kriminalität abgenommen hat.
Aber leider kann ich mir kein privat Rezept leisten .
Mit dem kriminellen Markt hab ich abgeschlossen aber jede Nacht die ich Ohne Cannabis bin ist die Hölle.
Ich brauche Hilfe für einen schnelleren weg für die Kostenübernahme. Oder überhaupt eine Richtung in disem wir war.
Ich versuche so transparent zu sein wie es geht aber es geht nicht vorran.

Hilfe !! Hilfe!! :cry:
moepens
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Re: Cannabis kassen Kostenübernahme

Beitrag von moepens »

Hallo,
wenn es neurologisch abgeklärt ist hört sich das nach einem Fall für einen Psychiater an, insbesondere auch die PTBS. Dafür wurden schon Kostenübernahmen bewilligt.
Vielleicht wäre sogar ein Neurologe gewillt, wenn du begleitende Therapien hast. Verschreiben kann aber im Prinzip auch der Hausarzt, sofern er Betäubungsmittel verschreibt.
Einen "schnelleren" Weg für die Kostenübernahme gibt es leider nicht...
Abukarim80
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Re: Cannabis kassen Kostenübernahme

Beitrag von Abukarim80 »

Und weiß jemand welcher Psychiater in erlangen dem Cannabis als Medizin nicht abgeneigt ist?
ganjaman420
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Re: Cannabis kassen Kostenübernahme

Beitrag von ganjaman420 »

Frag bei der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin
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yansche
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Registriert: Mi 21. Jul 2021, 08:36

Re: Unzulässige Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*

Beitrag von yansche »

Habe gestern mit meiner KK telefoniert (darf ich den Namen der KK nennen?), der Antrag ging am 16.07.2021 dort ein (Zentraler Posteingang, Einschreiben + Rückschein), die KK rief also nach 3 Werktagen schon an was mich erstmal gleich gefreut hat... naja 8-)

Am Telefon wurde mir gesagt der Antrag hat nur eine Unterschrift meiner Ärztin, ein Stempel aber nicht daher kann man diesen Antrag nicht zum MDK weiterleiten (Also, wohlmöglich wird hier jeder Antrag direkt weitergeleitet) -

"Das sieht ohne Stempel ja etwas aus als stünde ihre Ärztin nicht hinter Ihnen, also bitte klären sonst können wir den Antrag nicht an den MDK weiterleiten/ nicht offiziell annehmen" ... Naja ich werde nachbessern (hier ist positiv: Ich kann per Mail nachbessern/ habe dazu auch gleich gestern mit meiner Ärztin telefoniert, wir schauen weiter, sie schickt nun einen Stempel/ eine Bestätigung per E-Mail an die Mitarbeiterin der KK).

Nun warum habe ich mich angemeldet?
Im nachfolgenden Gesprächsverlauf wurde ich ziemlich unter Druck gesetzt/ verwirrt, mit komischen Fragen bombardiert (kann man glaube ich schon so ausdrücken), was mir eher komisch vorkommt warum hat man so viele Fragen als einfache Mitarbeiterin? Am besten man zieht den Antrag direkt zurück oder was? ... oder sagen wir so ich fühlte mich wohl ziemlich angreifen/ weiterhin?

- Warum nehmen sie Blüten und kein Dronabinol?
- Was machen sie in 12 Monaten wenn so eine Behandlung mit Cannabis zu Ende wäre? :shock:
- Wollen sie ihr Leben lang Cannabis konsumieren/ haben Sie darüber nachgedacht?

Ein paar Fragen lässt man sich wohl gefallen, ich will ehrlich sein... und aus Freundlichkeit geht man ja erstmal auch auf alles ein... Es gibt ja für alles auch eine logische Erklärung oder nicht? Dann kam mir das aber alles komisch vor da mir nicht zugehört wurde, sondern ständig ins Wort gefallen wurde... als sie fragte ob ich es immer, mein Leben lang, konsumieren will plötzlich "Ja aber eigentlich können sie das gar nicht wissen" ... Hammer! Dazu möchte ich hervorheben - bei PTBS/ Trauma gibt es keine Standard-Therapie (was soll da ausgeschöpft werden), außerdem kaum wirksame Medikamente ohne Nebenwirkungen (außer man steht auf Chemie/Abhängigkeit und will einfach nichts mehr mitbekommen). Also was soll sowas? Und mit Sicherheit bin ich kein Zombie mehr wie im letzten Jahr, diese Blüten haben mein Leben komplett gedreht - Ich sagte dann es reicht und woher soll ich das jetzt alles wissen und hey solche Fragen setzen einen unnötig unter Druck, vorallem weil es hier um viel Geld geht (50g/ Monat) -
Die Fragestunde hörte auf - man kann glaube ich klar sagen: Stop, reicht mir bis hier hin und ich habe Ihnen nichts zu sagen/ sie sind nicht der MDK - denkt an euch!

Die Sache mit Dronabinol scheint interessant - man beantragt Blüten (aus einen ganz bestimmten Grund) und mit Sicherheit kein Negativ-Antrag für Dronabinol - völlig anderes Medikament/ andere Wirkung - außerdem keine Erfahrung (Anmerkung: genau wie mit unzähligen anderen Betäubungsmitteln/ Medikamenten - Hat mal einer dran gedacht das ich zum ersten Mal wirklich zufrieden bin/ seit Cannabis auf insg. fünf Psychopharmaka verzichte/ es mir gesundheitlich noch nie so gut ging? Wo sind all die Nebenwirkungen hin?)

Liebe Grüße

PTBS/ K-PTBS, ACE-Score 9 (Schwerst-Traumatisiert, Behinderung 15%, Seit 2020 Arbeitsunfähig auf Grund einer Polizeikontrolle bei der ich leider Re-traumatisiert wurde... manche haben halt einfach Pech... )
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Martin Mainz
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Re: Unzulässige Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo Yansche und herzlich willkommen im Forum!

Ja, die KK darfst du nennen, nur keine Personen (Ärzte, Apotheker, etc). Ist denn schon eine Ablehnung da? Ansonsten wäre der Strang hier eigentlich erst mal die falsche Adresse (das ziehe ich dann später ggf. um).

Bei Cannabis wird in der Regel der MDK eingeschaltet und dann sind es bis zu 5 Wochen Zweit ab Antragstellung bis zur Entscheidung. Ansonsten tritt die automatishe Genehmigungsfiktion ein, der Antrag ist dann erst mal bewilligt, die KK kann das aber nachträglich noch anders entscheiden.

Das mit den Fragen durch die KK hab ich hier noch nicht so gelesen, daß ist schon wirklich etwas makaber. Die haben wohl einen Fragebogen dazu entwickelt?!

Viel Glück!
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moepens
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Re: Unzulässige Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*

Beitrag von moepens »

Martin Mainz hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 11:44dann sind es bis zu 5 Wochen Zweit ab Antragstellung bis zur Entscheidung. Ansonsten tritt die automatishe Genehmigungsfiktion ein, der Antrag ist dann erst mal bewilligt, die KK kann das aber nachträglich noch anders entscheiden.
Das hat sich leider zum Nachteil der Patienten geändert, es besteht nach Ende der Frist lediglich ein vorläufiger Leistungsanspruch, der Arzt kann bis zur endgültigen Entscheidung "gutgläubig" verschreiben.
Siehe https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft ... 09828.html
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Martin Mainz
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Re: Unzulässige Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*

Beitrag von Martin Mainz »

Martin Mainz hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 11:44..., die KK kann das aber nachträglich noch anders entscheiden.
Deswegen der Satz.
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yansche
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Re: Unzulässige Ablehnung Cannabis *Erste Hilfe*

Beitrag von yansche »

Hey Martin, es ist noch keine Ablehnung da, d.h. ich warte aktuell noch die 5 Wochen ab (wird so wie ich die Frau der VIACTIV verstanden habe sowieso an den MDK gehen). Kurz noch zu den Fragen: Ja es war ein längeres Gespräch obwohl sie nur sagen wollte das der Stempel fehlt... Ich lasse dann auch mal die Spekulationen sein, einfach abwarten - werde sehen wie es nun weiter geht.

Danke für's Verschieben und auch für die lieben Willkommensgrüße :)
yansche
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von yansche »

Habe vor einigen Tagen die KÜ durch die VIACTIV beantragt - PTBS
Da ich bereits Privatrezepte eingelöst habe und hier lesen konnte die Frage: Darf ich das wirklich nicht angeben und wieso sollte ich lügen wenn ich danach gefragt werde? Es ist in der Tat so, dass ich bereits einige Rezepte einlösen konnte... ich war natürlich auch ehrlich bei den Angaben...

Die KÜ mache ich auch aus finanziellen Gründen... bin seit 2020 arbeitsunfähig, 15 % Behinderung, durch die PTBS nicht voll arbeitsfähig... Der Therapie-Erfolg ist gerade, dass ich von fünf Psychopharmaka weg bin (nehme absolut nichts mehr ein) - nur noch Cannabis, kaum noch körperliche Symptome wie Migräne, chron. Rückenschmerzen ... ich bin ein ganz anderer Mensch der fast täglich zum Fitness geht/ wieder in der Gesellschaft sein kann, sich soziale Sachen aufbaut... Aber gut, bisher läuft alles noch - will gerade nichts festmachen.
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Martin Mainz
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von Martin Mainz »

An sich geht das die KK zur Kostenübernahme nix an, andererseit zeigt es, daß es wirkt. Solange deine Arzt*in hinter dir steht, sollte das kein Problem sein, das ist wirklich das Wichtigste. Ich würde auch eher bei der Wahrheit bleiben.

PS: Deine ersten Beiträge sind jetzt auch hier, passt besser.
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CannaPhil
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Re: Diverse Fragen zum KK-Fragebogen

Beitrag von CannaPhil »

Hallo zusammen,

Ich habe heute die Eingangsbestätigung für meine KÜ bekommen.

Seltsamerweise steht darin:


"Bitte beachten sie: Diese Mitteilung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des Patientenrechtegesetzes. Ihr Antrag befindet sich noch in der Prüfung. Durch diese Mitteilung tritt die Genehmigungsfiktion nach Paragraph 13 Abs. 3a Satz 6 SGB V nicht ein. Zur Wahrung Ihres eventuellen Leisungsanspruchs empfehlen wir ihnen , davon abzusehen, sich die Leistung vor Entscheidung der Krankenkasse auf eigene Kosten zu beschaffen. EIN KOSTENERSTATTUNGSANSPRUCH BESTEHT IN DIESEM FALL NICHT.


Ich dachte ab Antragsstellung , und bei erfolgreicher KÜ , werden die Rezepte übernommen ?


Bin für jede Antwort dankbar...
moepens
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von moepens »

Vermutlich dient das entweder zur Abschreckung oder um juristisch unterstellen zu können, nicht "gutgläubig" zu handeln falls die Frist zur Entscheidung abläuft und die Genehmigungsfiktion eintritt. Das ist dann nämlich Voraussetzung zur Verschreibung mit Aussicht auf Kostenrückerstattung bis zum Urteil der Kasse. Ob das die Absicht ist müsste aber ein Rechtsexperte beurteilen...
yansche
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von yansche »

Martin Mainz hat geschrieben: Mi 21. Jul 2021, 22:44 Solange deine Arzt*in hinter dir steht, sollte das kein Problem sein, das ist wirklich das Wichtigste.
Die Ärztin steht wohl hinter mir und auch hinter vielen anderen Patienten mit PTBS/ K-PTBS. Ich fand so schön wie sie sagte (und das ist jetzt nicht gelogen): "Gegen Trauma gibt es keine Medikamente/ d.h. Standardtherapie - Punkt"
Das hat mir viele Sorgen genommen, gezeigt wie sie eben keine Göttin in Weiss ist sondern mir hilft Cannabis sauber und legal zu bekommen - Vielleicht hilft euch das nicht direkt aber es hat mir gezeigt einige Menschen denken um, auch Ärzte. Wir als Patienten haben auch eine große Verantwortung - Danke, dass Ihr hier aktiv seid - melde mich sobald es Neuigkeiten gibt (mein Antrag sollte nä. Woche zum MDK gehen).
Bin bereit den Weg bis zum Ende zu gehen, auch für andere.
Cannabispatient420
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Re: Diverse Fragen zum KK-Fragebogen

Beitrag von Cannabispatient420 »

CannaPhil hat geschrieben: Do 22. Jul 2021, 22:28 Hallo zusammen,

Ich habe heute die Eingangsbestätigung für meine KÜ bekommen.

Seltsamerweise steht darin:


"Bitte beachten sie: Diese Mitteilung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des Patientenrechtegesetzes. Ihr Antrag befindet sich noch in der Prüfung. Durch diese Mitteilung tritt die Genehmigungsfiktion nach Paragraph 13 Abs. 3a Satz 6 SGB V nicht ein. Zur Wahrung Ihres eventuellen Leisungsanspruchs empfehlen wir ihnen , davon abzusehen, sich die Leistung vor Entscheidung der Krankenkasse auf eigene Kosten zu beschaffen. EIN KOSTENERSTATTUNGSANSPRUCH BESTEHT IN DIESEM FALL NICHT.


Ich dachte ab Antragsstellung , und bei erfolgreicher KÜ , werden die Rezepte übernommen ?


Bin für jede Antwort dankbar...
Ich denke, dass die da nur abschrecken wollen. Natürlich hat die Genehmigungsfiktion immernoch Rechtsgeltung, sofern der KÜ-Antrag vollständig UND mit Nachweisen abgegeben wurde. Dann vergeht die Frist der KK, und wenn noch nichts da ist, ist die KK einfach "zu faul" oder "zu hilflos", gegen deinen Antrag zu entscheiden.
hans-dieter
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von hans-dieter »

Sehe ich auch so. Aber sie haben natürlich damit Recht, dass Du die Kosten nicht im nachhinein erstattet bekommst, falls du dir vorher schon was auf eigene Rechnung kaufst. Da habe ich schon viele mitbekommen, die deshalb nachher frustriert waren.
Also entweder auf die Entscheidung warten oder in den sauren Apfel beißen und selbst bezahlen..
CannaPhil
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von CannaPhil »

Ergebnis des MDK-Gutachtens: Medizinische Voraussetzungen für Leistungsgewährung eingeschränkt oder teilweise erfüllt -> Fachärztliche psychatrische Mitbeurteilung sowie die Konsultation eines schmerzmedizinischen Zentrums wird dringend empfohlen!


Was empfehlt ihr mir ?




ich bin bis jetzt bei keinem Psychater gewesen. Am 20. Okt startet meine multimodale Schmerztherapie !


In dieser Schmerztherapie arbeiten sie auch mit Blüten, aber man muss für die 2 Wochen Therapiezeit seine Medikamente inkl. Blüten selber dabei haben.


Was kann ich sonst noch tun ?

Ich hab einfach keine Ahnung wie ich das machen soll. Es war schon so schwer einen Arzt zu finden der den Antrag unterschreibt. Und jetzt noch einen Psychologen zu finden der dem Cannabis ebenfalls positiv gegenüber steht wird schwierig werden, denke ich...
moepens
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Re: Cannabis Antrag / Attest / Inhalt

Beitrag von moepens »

Vor allem: die Ruhe bewahren :) Vielleicht genügt ihnen die Unterstützung der multimodalen Therapie bzw. der zugehörigen psychologischen Betreuung. Vielleicht möchtest du auch eine Psychotherapie anfragen, das kann uU etwas dauern. Im Endeffekt gibt das dem verordnenden Arzt Sicherheit.
Franziskaner
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Medizinisches Cannabis Kasse?

Beitrag von Franziskaner »

Hallo zusammen,
Ich würde mir gerne Medizinisches Cannabis verschreiben lassen aufgrund ADHS, Angststörung, Depression, Schlafstörungen. Ich habe jetzt auch 2-3 Ärzte gefunden einmal 1 Kassenarzt und dann 2 Private. Meine Frage wäre. Wie läuft es mit der Kasse damit man es bezahlt bekommt? Oder muss man erst für eine Bestimmte Zeit bei einem Privat oder Facharzt sein welcher die Blüten auf Privat verschreibt?
Was empfiehlt sich denn zu sagen wenn man gefragt wird wieviel und ob man privat raucht?
Ich bedanke mich.
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