Medien und Politiker anschreiben

Hier gerne Aktionshinweise einstellen, egal ob online oder offline...
Florian Rister
Board-Administration
Beiträge: 3370
Registriert: Mo 13. Feb 2012, 15:43
Wohnort: Berlin

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Florian Rister »

Nice. Und das hattest du an die Grünen BaWü geschickt?
Legalisierungsbefürworter seit 2000
DHV-Mitglied seit 2010
DHV-Mitarbeiter seit 2014
Jörg
Beiträge: 99
Registriert: Mo 28. Apr 2014, 10:20

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Jörg »

nein, nicht direkt an BW, sondern an info@gruene.de, die scheinen das nach BW weitergeleitet zu haben, da die Antwort von presse@gruene-bw.de kam. Ich habe auch vor nochmal nachzuhaken, da ich eine "progressive" Drogenpolitik die auf den beschriebenen vier Säulen beruht nicht mittragen kann, solange es keinen leichteren Zugang zu Hanf als Medizin gibt und Kiffer weiter verfolgt werden.

Hab nochmal geantwortet:

Hallo Frau Jehne,

leider ist es Ihnen nicht gelungen ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Waren sie ursprünglich für eine Entkrimalisierung der Droge Hanf, so sprechen sie nun von einem Vier-Säulen-Modell das Sie ausweiten wollen. Als jahrelang in der Suchthilfe Tätigem sind mir diese vier Säulen bestens vertraut und keineswegs eine Neuerung der Grün/Roten Landesregierung, auch wenn sie neue "Programme" auflegen.
Der wesentliche Punkt ist für mich, dass weiterhin mind. 15% der deutschen Bevölkerung wie Schwerverbrecher behandelt werden, wenn sie ein nachweislich wenig schädliches und wenig suchterzeugendes natürliches Pflanzenprodukt rauchen und das der Zugang zu medizinischen Anwendungen von Hanf so erschwert ist, dass es nahezu unmöglich erscheint eine Ausnahmegenhemigung der BfArM zu erhalten (gegenwärtig ca 200 Pat. die THC bekommen können, keiner der diese billige Medizin selber anbauen darf). Bei dem zu vermeidenden Leid ist das für mich schlicht entwürdigend und nicht mit §1 GG vereinbar.
Ich stimme Ihnen zu wenn eine gesellschaftliche Veränderung einen langen Atem bedeutet, nicht umsonst wähle ich sie seit 30 Jahren, obwohl mir manche ihrer Entscheidungen in Regierungsverantwortung quer im Magen lagen und noch liegen. Politische Veränderungen erfordern aber auch Mut der verantwortlichen Parteien, und genau diesen lassen sie im Bezug auf Hanf gänzlich vermissen.
In ihrer mail finde ich entgegen ihrer Beschreibung keinen progressiven Ansatz, kein Wort über ihre Einstellung zur Legalisierung, kein Eingehen auf einen erleichterten Zugang zu Hanf als Medizin, keinen Hinweis, dass sie Modellprojekte planen oder diese unterrstützen. Statt dessen die Äußerungs, dass sie bei dem emotional aufgeladen Thema Drogen auf gesellschaftliche Kräfte angewiesen sind. Ich denke dieses Verhältnis bedingt sich gegenseitig, dass Sie zu diesem Thema keine progressive Position beziehen ist auch den von Ihnen angeführten NGO´s nicht förderlich und nicht geeignet der Emotionalität beruhigende Fakten gegenüberzustellen.
Mit aufrichtigem Bedauern

Jörg
Aitsch Dee
Beiträge: 66
Registriert: Mi 26. Jun 2013, 01:55

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Aitsch Dee »

Hallo liebe Mitstreiter,

ich habe mich mal kundig gemacht, wer denn in unserer Landesregierung das Justizministerium innehat.

Ich freute mich , dass es sich um eine Vertreterin des B90/Grünen handelt, war aber von Ihren Ausführungen (siehe Link) ein wenig enttäuscht. Besonders was Repression und Strafverfolgung angeht, macht man auch hier den Fehler die Symptome bekämpfen zu wollen, als die Ursachen durch eine anständige Umsetzung einer liberalen Drogenpolitik zu eliminieren.
Des Weiteren wird hier schon wieder mit angestiegenen THC Mengen im Produkt argumentiert...dies ist ja so überhaupt nicht richtig und spielt einer Argumentation pro Legalisierung eher in die Karten als dass es ein Contra Argument sein kann.

Ich bin im Augenblick leider krank und nicht in der Lage lange Debatten zu führen. (Dieser Post hat mich schon wieder all meine Kraft gekostet)

Ich möchte hiermit Georg oder jemand anderen wortgewandten "Kämpfer des Lichts" bitten dort mal in unserem Sinne zu argumentieren.

http://www.mj.niedersachsen.de/portal/l ... _psmand=13

lg
HD
Benutzeravatar
Gerd50
Beiträge: 1793
Registriert: Di 6. Mär 2012, 01:01

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Gerd50 »

Ich lese nur das übliche Geschwafel von Grünen im Schlepptau der SPD.
„Wenn wir erreichen können, dass die Menschen gar nicht erst Drogen konsumieren, sind
Therapie, Überlebenshilfe und Repression nicht mehr erforderlich..."
Traumtänzerei gepaart mit abwarten und Tee trinken, wie es der Presseinfo zu entnehmen
ist, lässt mich befürchten, dass sämtliche Versuche die Justizministerin zu erreichen, für's
Nirvana sind.

Mal sehen, was von der Pressemitteilung tatsächlich in der Presse landet. Dann heißt es,
Kommentare schreiben ;)
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
Hanfkraut
Beiträge: 864
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 14:07

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Hanfkraut »

Eine Adressen liste, sowie mailverteiler liste für das forum wäre sehr gut.
Eventuell noch eine Art anschreiben zum modifizieren zum Vorteil.

LG hanfkraut
Ärzte weigern sich!
Das cannabis Medizin Gesetzt hat versagt! Apotheken liefern nicht ! Kassen zahlen nicht!
https://hanfverband.de/files/normenkont ... 190910.pdf
Benutzeravatar
Gerd50
Beiträge: 1793
Registriert: Di 6. Mär 2012, 01:01

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Gerd50 »

Hanfkraut hat geschrieben:Eine Adressen liste, sowie mailverteiler liste für das forum wäre sehr gut.
Das halte ich nicht für praktikabel, da die Besetzung von Parlamenten nach Wahlen
wechselt, maillisten angepasst werden müssten. Bsp.: bei der letzten Bundestagswahl
zogen 229 neue Abgeordnete in den Bundestag ein. Das wäre also sehr aufwändig.

Auf den Parlamentsseiten im Netz, Bundestag, Landtag Niedersachsen, Senat Bremen etc.
findet man Angaben zu Abgeordneten mit Kontaktadressen.

Orts-, Kreisbüros der Parteien gibt es viele, auch hier halte ich eine Netzsuche für sinnvoll.
Bsp.: SPD Delmenhorst, CDU Bremen etc.
Eventuell noch eine Art anschreiben zum modifizieren zum Vorteil.
Auch das halte ich nicht für sinnvoll. Beispielsweise habe ich an "meinen" Landtagsabgeordneten
andere Fragen als an Gesundheitsminister Gröhe.

Wenn jemand Politiker anschreiben möchte, doch sich nicht schreibsicher fühlt, fragt im Forum.
Bei dem Job helfen wir uns gerne gegenseitig.
Ich glaube an alles. Außer an Menschen.
Martini
Beiträge: 230
Registriert: Fr 6. Feb 2015, 12:52
Wohnort: Augsburg

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Martini »

Ich habe die Email Adressen der Augsburger Stadträte zusammen gestellt.
Gebe sie gerne weiter.
Grüße aus Augsburg
Martini
In Augsburg leben 42.439 Cannabisnutzer. Wir sind Viele!! Bild
Benutzeravatar
M. Nice
Beiträge: 838
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 14:28
Wohnort: FreiStatt Bayern

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von M. Nice »

High zusammen,
habe der Mortler und dem Gröhe eine E-Mail geschrieben (falls eine Antwort kommt, werde ich diese hier veröffentlichen):

Fw: Unzureichende Versorgung mit Cannabis-Medizin
Von:
"XXXXXXXXXXX" <XXXXXXX@gmx.net>
An:
marlene.mortler.wk02@bundestag.de, hermann.groehe@bundestag.de
Datum:
23.02.2015 13:57:57

Hallo Frau Mortler, Herr Gröhe!
Wann bekomme ich wieder meine Cannabismedizin???-ist bis Heute und auch Morgen nicht lieferbar!

Reden Sie endlich Klartext, wie Sie den Patienten helfen wollen! Dronabinol hilft mir nicht!

Hilfe brauche ich jetzt und nicht erst nächstes Jahr! Was werden Sie beide deshalb kurzfristig tun?


Speziell an Sie Frau Mortler:
Sie behaupten immer wieder öffentlich, z.B.: "Studien zeigen, dass die Entwicklung des Gehirns nicht zwingend schon im Alter von 18 Jahren abgeschlossen ist. Der Konsum von Cannabis kann also auch bei über 18-Jährigen zu körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen führen. Daher können wir aus gesundheitlichen Gründen keine Legalisierung befürworten."

Was ist mit Alkohol? Sie wissen bestimmt, daß PSYCHISCHE UND VERHALTENSSÖRUNGEN DURCH ALKOHOL ganz oben steht, bei der Hauptdiagnose, vollstationär behandelter Patienten in Krankenhäusern!- und das bei Erwachsenen!
Statistisches Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten ... EB938.cae2

Müssen wir jetzt Alkohol auch unter Strafe stellen? Der ist noch viel gefährlicher als Cannabis!

Auf ihre Antworten bin ich sehr gespannt!

Beachten Sie auch meine e-mail vom 13.2.2015, an das Bundesministerium für Gesundheit-siehe unten.

Den freundlichen Gruß spare ich mir, aber ich wünsche, der Höflichkeit wegen, einen schönen Tag.
XXXXXX XXXXXXXX
XXXXXXX, X
93XXX XXXXXXX, aus dem FreiStatt Bayern
PS:
Wie viel, von den 4000 Litern Bier haben Sie, Frau Mortler, am Mittwoch in Passau getrunken? Bitte tun Sie uns allen einen Gefallen und konsumieren Sie keinen Alkohol mehr, weil Ihnen selbiger anscheinend psychischen Schaden zufügt!


Gesendet: Freitag, 13. Februar 2015 um 11:29 Uhr
Von: "XXXXXXXXXXX" <XXXXXXX@gmx.net>
An: info@bmg.bund.de

Betreff: Unzureichende Versorgung mit Cannabis-Medizin

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren, Herr XXXXX.

Ich bin seit über 11 Jahren chronischer Schmerzpatient (durch einen nicht selbst verschuldeten Verkehrsunfall) und besitze seit 2013 eine "Erlaubnis nach §3 Absatz 2 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)".

Das bedeutet, ich kann medizinische Cannabisblüten aus der Apotheke beziehen. So sieht die Theorie aus. Die Wirklichkeit ist aber anders. Leider ist es schon sehr oft passiert, daß kein med. Cannabis aus Holland geliefert wurde.

Das erste mal spürte ich diese Lieferausfälle, ganz am Anfang meiner Cannabistherapie. Ich bekam 2013 die "Erlaubnis", konnte die Therapie aber nicht beginnen, da kein med. Cannabis verfügbar war.

2014 gab es auch Lieferausfälle im November und Dezember.

Die medizinische Verfügbarkeit, am Anfang des Jahres 2015 war auch nicht gegeben und ich bekam deshalb nur eine kleine Teillieferung. Auch jetzt habe ich seit 10.02.2015 keine med. Cannabisblüten mehr. Diese immer wieder auftretenden Therapieunterbrechungen belasten meine Gesundheit sehr.

Ich bin ständig auf dieses Natur-Medikament angewiesen, um meine sehr starken Schmerzen erträglich zu machen. Letzte Woche hatte ich eine Operation und benötige meine Medizin deshalb jetzt besonders. Sie ist aber voraussichtlich bis in den März hinein nicht lieferbar!

Da es für mich leider keine Alternative zu Cannabis als Schmerzmittel gibt (wg. Nichtwirksamkeit / Unverträglichkeit), muß ich nun an den sehr starken Schmerzen und den noch zusätzlichen OP-Schmerzen unnötigerweise leiden.

Dronabinol kommt bei mir außerdem auch nicht in Frage, da die Wirksamkeit gegenüber den med. Hanfblüten nicht mal ansatzweise so gut ist.
 
 
Nun, zu Ihrer Info, das Prozedere, wie das med. Cannabis zum deutschen Patienten kommt:

Die Holländer haben eine Cannabisagentur gegründet. Diese ist nach dem Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel (engl. Single Convention on Narcotic Drugs), erforderlich, um med. Cannabis anzubauen.

Von dieser holländischen Cannabisagentur wurde die Fa. Bedrocan beauftragt, med. Cannabis anzubauen.

Die Fa. Fagron, importiert das holländische Bedrocan-Cannabis und liefert es an die deutschen Apotheken.
Zuerst werden natürlich die holländischen Patienten versorgt, wenn etwas übrig bleibt, werden die restlichen Patienten der EU bedient.
 
Leere Worte, wie die von der CSU (Mortler) und Herrn Bundesgesundheitsminister Gröhe angekündigte Gesetzesänderung, die den Zugang zu Cannabis für therapeutische Zwecke erleichtern und auch die Klärung der Kostenübernahme durch die Kassen, habe ich genug gehört. Wir brauchen eine sofortige Verbessung der Versorgung von med. Cannabis für Patienten! Hören Sie sich dazu die Rede, von Dr. med. Franjo Grotenhermen, auf der Dampfparade 2013 an ----->https://www.youtube.com/watch?v=eBP0dnAhzbI

Meine Kritik an Herrn Bundesgesundheitsminister Gröhe und das Bundesministerium für Gesundheit: Warum ist in DE noch keine Cannabisagentur gegründet worden? Dadurch könnte die Patientenversorgung hier gewährleistet werden und der Preis auf ein vernünftiges Maß sinken.

Was wollen Sie tun, um die deutschen Patienten endlich ausreichend medizinisch zu versorgen, wie lange müssen wir noch warten, bis sich etwas ändert? Wir Patienten wollen nicht länger unnötigerweise leiden. Legen Sie endlich Ihre ideologischen Scheuklappen ab, denn auch ich bezahle Ihren Ministerposten.

Googeln Sie einfach nach "Harry J. Anslinger", dann werden Sie feststellen, daß Cannabis nicht verboten wurde, weil es so schädlich oder gefährlich ist, sondern aus politischen-, wirtschaftlichen- und rassistischen-Gründen!

Übrigens sterben in Deutschland jährlich ca. 74.000 Menschen durch Alkoholkonsum und 100.000 bis 120.000 Menschen an den Folgen des Tabak-Rauchens. Diese Zahlen stammen aus dem Jahrbuch Sucht 2014 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS).

An Cannabis ist weltweit kein einziger Mensch gestorben, noch nie! - Da schauen Sie ! ! ! Diese Informationen sollten Ihnen aber schon bekannt sein!
 
 
 
Mein weiteres Vorgehen wird sein, wenn es meine Gesundheitliche Situation zu läßt, daß ich einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach §3 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) zum Anbau von Cannabis zur medizinischen Nutzung im Rahmen einer ärztlich begleiteten Selbsttherapie, an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte - Bundesopiumstelle - Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 - 53175 Bonn, stellen werde. Sollte mein Antrag abgelehnt werden, scheue ich mich nicht, mein Grundrecht auf ausreichende medizinische Versorgung, mit Hilfe des Sozialverband VdK, bis in die letzte Instanz einzuklagen.

Ich habe gar keine andere Möglichkeit, solange von Ihrer Seite kein Einlenken kommt.
 
 
Ich freue mich schon bin gespannt auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
XXXXXX XXXXXXXX
XXXXXXX X
93XXX XXXXXX
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Benutzeravatar
M. Nice
Beiträge: 838
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 14:28
Wohnort: FreiStatt Bayern

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von M. Nice »

Habe bis Heute keine Antwort der beiden "Christen" bekommen (auch nicht vom Bundesministerium für Gesundheit), deshalb gab es nun eine neue E-Mail von mir:





Fw: Unzureichende Versorgung mit Cannabis-Medizin
Von:
"XXXXXXXXXXX" <XXXXXXX@gmx.net>
An:
marlene.mortler.wk02@bundestag.de, hermann.groehe@bundestag.de
Datum:
27.03.2015 17:43:46


Hallo Ihr CSU / CDU Politiker (Fr. Mortler, Hr. Gröhe)!

Am 23.2.15 sendete ich Ihnen untere e-mail. Anscheinend halten Sie es nicht für nötig meine e-mail zu beantworten.
Das ist unverschämt, denn auch ich bezahle Sie.
Daran sieht man wie Ihnen kranke am Arsch vorbei gehen!


Es ist übrigens schon wieder keine Cannabis-Medizin, seit 16.3.15, lieferbar! Soll ich jetzt zum Regensburger Hauptbahnhof fahren und dort meine Medizin besorgen???



Ich kann auch anders, dann lasse ich mich aus gesundheitlichen Gründen so lange krank schreiben (Mein Arzt fragt mich sowieso immer,soll ich sie krank schreiben?), bis mich mein Arbeitgeber raus wirft, dann muß ich Sie beide wenigstens nicht mehr finanziell unterstützen. Soll doch der Staat für mich zahlen!




Ich wünsche Ihnen beiden noch einen schönen Tag und hoffe, daß Sie nicht krank werden und selbst, auf die nicht verfügbare Medizin angewiesen sein werden.

XXXXXX XXXXXXXX
XXXXXXX, X
93XXX XXXXXXX, aus dem FreiStatt Bayern

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Fw: Unzureichende Versorgung mit Cannabis-Medizin
Von:
"XXXXXXXXXXX" <XXXXXXX@gmx.net>
An:
marlene.mortler.wk02@bundestag.de, hermann.groehe@bundestag.de
Datum:
23.02.2015 13:57:57

Hallo Frau Mortler, Herr Gröhe!
Wann bekomme ich wieder meine Cannabismedizin???-ist bis Heute und auch Morgen nicht lieferbar!

Reden Sie endlich Klartext, wie Sie den Patienten helfen wollen! Dronabinol hilft mir nicht!

Hilfe brauche ich jetzt und nicht erst nächstes Jahr! Was werden Sie beide . . . . . .
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Benutzeravatar
M. Nice
Beiträge: 838
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 14:28
Wohnort: FreiStatt Bayern

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von M. Nice »

Da bis jetzt wenig Kommentare und Bewertungen auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung sind, würde ich mir ein bischen Unterstützung von Euch wünschen. Die Pseudo Christen sollen sehen, daß es viele sind, die mit dieser bayerischen Drogenpolitik nicht einverstanden sind. - Ändert sich die Drogenpolitik in Bayern, hat das mit Sicherheit Auswirkungen auf ganz Deutschland!


Ich hab schon damit angefangen, zu bewerten und zu kommentieren. :mrgreen:



https://www.youtube.com/watch?v=_hPWRO8hoGs

https://www.youtube.com/watch?v=lHTC2vw1fqw

https://www.youtube.com/watch?v=3Bcgqd0VJhk

https://www.youtube.com/watch?v=oV5g9mKEvQU



Viele Grüße aus dem FreiStatt Bayern
M. Nice
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Florian Rister
Board-Administration
Beiträge: 3370
Registriert: Mo 13. Feb 2012, 15:43
Wohnort: Berlin

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Florian Rister »

M. Nice hat geschrieben:Da bis jetzt wenig Kommentare und Bewertungen auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung sind, würde ich mir ein bischen Unterstützung von Euch wünschen. Die Pseudo Christen sollen sehen, daß es viele sind, die mit dieser bayerischen Drogenpolitik nicht einverstanden sind. - Ändert sich die Drogenpolitik in Bayern, hat das mit Sicherheit Auswirkungen auf ganz Deutschland!


Ich hab schon damit angefangen, zu bewerten und zu kommentieren. :mrgreen:



https://www.youtube.com/watch?v=_hPWRO8hoGs

https://www.youtube.com/watch?v=lHTC2vw1fqw

https://www.youtube.com/watch?v=3Bcgqd0VJhk

https://www.youtube.com/watch?v=oV5g9mKEvQU



Viele Grüße aus dem FreiStatt Bayern
M. Nice

Das oberste Video ist offline, bei den anderen kann ich keine Kommentare mehr finden. Wurden die wegmoderiert ? :)
Legalisierungsbefürworter seit 2000
DHV-Mitglied seit 2010
DHV-Mitarbeiter seit 2014
Benutzeravatar
M. Nice
Beiträge: 838
Registriert: Sa 31. Mär 2012, 14:28
Wohnort: FreiStatt Bayern

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von M. Nice »

Florian Rister hat geschrieben:
M. Nice hat geschrieben:Da bis jetzt wenig Kommentare und Bewertungen auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung sind, würde ich mir ein bischen Unterstützung von Euch wünschen. Die Pseudo Christen sollen sehen, daß es viele sind, die mit dieser bayerischen Drogenpolitik nicht einverstanden sind. - Ändert sich die Drogenpolitik in Bayern, hat das mit Sicherheit Auswirkungen auf ganz Deutschland!


Ich hab schon damit angefangen, zu bewerten und zu kommentieren. :mrgreen:



https://www.youtube.com/watch?v=_hPWRO8hoGs

https://www.youtube.com/watch?v=lHTC2vw1fqw

https://www.youtube.com/watch?v=3Bcgqd0VJhk

https://www.youtube.com/watch?v=oV5g9mKEvQU



Viele Grüße aus dem FreiStatt Bayern
M. Nice

Das oberste Video ist offline, bei den anderen kann ich keine Kommentare mehr finden. Wurden die wegmoderiert ? :)

Ja, das oberste ist offline,
bei den anderen drei kann ich meine Kommentare lesen, aber ich habe es auf einem anderen Browser probiert, da sind tatsächlich keine Kommentare mehr sichtbar, hab mich schon gewundert, daß keiner mit kommentiert und positiv bewertet.
Dieses CSU Gesindel verträgt anscheinend keine Kritik.
Rauchst du zwei Stund Hanf hinein, wirst du müd und schläfst bald ein!
Aitsch Dee
Beiträge: 66
Registriert: Mi 26. Jun 2013, 01:55

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Aitsch Dee »

Ich bin grade wieder auf 180 aufgrund der aktuellen Ereignisse.
Der Kampf spitzt sich zu, das Säbelrasseln wird lauter.

Ich hatte vor Frau Mortler mal eine Frage zu stellen.

lest meine Worte und beratet mich..

Ich habe fast Paranoia das überhaupt zu ihr zu schicken..krass.

Also lest selber.

**********************************************************************************************

Sehr geehrte Frau Mortler,

Anbei Beispiele von durchgefuehrten Hausdurchsuchungen aus dem Jahre 2008
Was den Betroffenen vorgeworfen wurde koennen Sie aus dem Artikel erfahren.

http://www.grow.de/Artikelseite_Justiz. ... 4e7a9dcd89

"Link bitte in die Browserzeile einfügen"(Anm weiss nicht warum der Link so nicht funktioniert)


Ich moechte danach nur von Ihnen wissen ob Sie damit leben koennen , anstatt Jugendliche vor dem boesen Cannabis zu "retten"
eher viele deren Existenzen durch die aktuelle Drogenpolitik mit der "repressiven Saeule" zu zerstoeren in Kauf nehmen ?

Das was aktuell waehrend Ihrer Amtszeit passiert ist Menschen verachtend und traegt mittelalterliche Zuege.

Ausgelaugte Argumente wie "falsches Signal" , "Noch eine weitere Droge freigeben", usw. koennen Sie sich gleich ersparen.

Seien Sie die fortschrittliche Frau die Sie darstellen wollen, und kehren Sie ab von dieser Versuendigung an unseren Mitmenschen.

Hexenverbrennung und Holocaust waren genug. Die Kriminalisierung und Verfolgung harmloser Hanf Anbauer und Konsumenten ist vergleichbar

Hoeren Sie bitte die Jagd auf harmlose Cannabis Konsumenten fuer geltendes Recht zu erklueren.

Die medizinische Nutzung von Cannabis, der Sie ja teilweise zustimmen, ist so erschwert, und zwangsweise mit kriminellen Handlungen verbunden,
sodass ich als Schmerzpatient ( 52J verh. eine erw.Tochter und keinesfalls ein Sozialfall) davor zurueckschrecke,
und wohl oder Ãuebel starke Medikamente mit schlimmen Nebenwirkungen nehmen muss um trotz meiner Krankheit fuer meine Familie da zu sein.
Dr. Thomasius hat in einem Radiointerview öffentlich zugegeben, dass Cannbis bei ADHS hilft unter dem ich schon seit Kindheit leide.
Trotzdem muss ich Methyphenidat nehmen, was auch beeinträchtigende Nebenwirkungen hat.Er meinte Cannabis hätte Nebenwirkungen, aber vielleicht sind die eher geringer ?

Ich befuerworte die Freigabe von Cannabis an vollae¤hrige Menschen auf Rezept und habe mich deswegen dem DHV angeschlossen.
Und , wir sind eine friedliebende Lobby, keinesfalls brutal, wie Sie uns einmal vorwarfen.

Ein erster Ansatz waere es speziell ausgebildete Aerzte per Klausel vom BtmG auszunehmen,
und Ihnen eine gewisse Menge kontrolliert hergestellte Cannabis zur Behandlung zuzugestehen.

Die Polizei darf bei Dealern gerne hart zugreifen, aber doch nicht bei dem Aelteren Herrn , der sich 3 Pflanzen anbauen will, um nicht
diesen kriminellen Gestalten ausgeliefert zu sein.

Ich erwarte eine vernünftige Antwort seien Sie Mensch und lassen Sie sich in Gottes Namen nicht vor den Karren der Prohibitionisten spannen.

mfg
HD





Jo das wars,
Sagt mal an ;)
lg
HD
Catwoman
Beiträge: 71
Registriert: Mi 11. Feb 2015, 20:31

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Catwoman »

Ich hole das Thema mal wieder vor,weil ich es Sinnvoll finde aufgrund der aktuellen Cannabis Debatte im Bundestag die Parteien direkt anzuschreiben.Es ist nun mal leider so das wir die Parteien überzeugen müssen,das eine Legalisierung Sinn macht.Also schreibt den Parteien freundlich,sachlich und vielleicht weniger emotional wie in dem vorigen Post.

CDU: info@cdu.de
angela.merkel@cdu.de

SPD: parteivorstand@spd.de

AFD: bgs@alternativefuer.de

FDP,Grüne und Linke braucht man ja nun nicht mehr überzeugen,daher lasse ich die mal weg.
Zuletzt geändert von Catwoman am Di 26. Jun 2018, 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
Nichts ist so hart wie das Leben,wenn man sagt was man denkt muß man mehr als alles geben...
Catwoman
Beiträge: 71
Registriert: Mi 11. Feb 2015, 20:31

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Catwoman »

Dreist finde ich von der CDU ja auch das Sie sich mit dem Cannabis als Medizin Gesetz rühmt.Vielleicht sollten alle Betroffenen,die eine Ablehnung von der Krankenkasse bekommen haben,der CDU mal ihre Erfahrungen schildern.
Zuletzt geändert von Catwoman am Di 26. Jun 2018, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
Nichts ist so hart wie das Leben,wenn man sagt was man denkt muß man mehr als alles geben...
Catwoman
Beiträge: 71
Registriert: Mi 11. Feb 2015, 20:31

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Catwoman »

Die AFD hat heute geantwortet:

Sehr geehrte XXXXXXX

zu dem Thema Cannabis haben die Mitglieder der AfD keine homogene Meinung. Hier muss noch mehr Aufklärungsarbeit innerhalb der Partei und der Gesellschaft geleistet werden. Da bin ich ganz bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXXXX
Nichts ist so hart wie das Leben,wenn man sagt was man denkt muß man mehr als alles geben...
littleganja

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von littleganja »

Catwoman hat geschrieben:Die AFD hat heute geantwortet:
Sehr geehrte XXXXXXX

zu dem Thema Cannabis haben die Mitglieder der AfD keine homogene Meinung. Hier muss noch mehr Aufklärungsarbeit innerhalb der Partei und der Gesellschaft geleistet werden. Da bin ich ganz bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXXXX

Frag mal bei der Afd was mit Panzerschokolade ist, wenn unsere Panzer nicht fahren und die Hubschrauber nicht fliegen, sollte wenigstens der Soldat versorgt sein :lol:

Finde aber lobenswert dass du dir die Arbeit machst!
Zuletzt geändert von littleganja am Di 27. Feb 2018, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
Catwoman
Beiträge: 71
Registriert: Mi 11. Feb 2015, 20:31

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Catwoman »

littleganja hat geschrieben:...
Frag mal bei der Afd was mit Panzerschokolade ist, wenn unsere Panzer nicht fahren und die Hubschrauber nicht fliegen, sollte wenigstens der Soldat versorgt sein :lol:

Finde aber lobenswert dass du dir die Arbeit machst!
Danke,darfst du gerne nachmachen und auch `n paar mails schreiben :D Je mehr Post die kriegen,umso besser ;)
Nichts ist so hart wie das Leben,wenn man sagt was man denkt muß man mehr als alles geben...
Benutzeravatar
bad guy
Beiträge: 389
Registriert: Di 21. Jul 2015, 10:27

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von bad guy »

Liebe Frau Daniela Ludwig
bezüglich Psychedelika

Inwiefern sind Sie ein würdiger Torhüter wen Sie noch nicht einmal da waren?

Ich war mal kurz da und ich finde Sie sollten das gefälligst auch mal gewesen sein wenn Sie da überhaupt irgendwie mit reden wollen.

Gruß
besorgter Bürger
Benutzeravatar
Vaporisator
Beiträge: 184
Registriert: Do 27. Feb 2020, 23:00

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Vaporisator »

Musst du ihr schreiben :D
Aber bei sowas sollte man auf Rechtschreibung achten als wärs ne Bewerbung. Macht sonst schlechte publicity ;)
Das kriminelle an Hanf ist das Verbot.
Felix420000
Beiträge: 1
Registriert: Mo 8. Feb 2021, 14:21

FRAGE:

Beitrag von Felix420000 »

https://hanfverband.de/faq/welche-parte ... nnabis-bin

Jeder, dem Cannabispolitik am Herzen liegt, sollte außerdem den Parteien mitteilen, warum er sie gewählt oder nicht gewählt hat. Das erhöht das Gewicht einer einzelnen Stimme enorm! Es reicht ein Dreizeiler:

"Ich habe Ihnen diesmal meine Stimme gegeben, weil Sie sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzen und erwarte von Ihnen, dass Sie das Thema die nächsten fünf Jahre auch voranbringen!"
"Ich hätte mir vorstellen können, Sie dieses Jahr bei der Bürgerschaftswahl zu wählen, habe aber wegen ihrer repressiven Drogenpolitik davon Abstand genommen."

Wo kann ich das angeben ??? wenn ich das auf meinen Wahlzettel schreibe wird er doch ungültig ?
Muss ich das direkt in ein Forum der jeweiligen Partei schreiben oder ???
Flo4200
Beiträge: 4
Registriert: Mo 8. Feb 2021, 14:42

Wie formuliere ich eine Aufforderung an eine Partei am besten

Beitrag von Flo4200 »

Sehr verehrte Damen und Herren,

Ich möchte auf diesem Wege an den Landtag der CDU als besorgter Bürger um eine Zielorientierte Legalisierung von Cannabis werben.

Es war noch nie so schlimm wie heute!

Höchst kriminelle Strukturen haben sich hier in unseren Reihen etabliert und halten nun mit großen Anstrengungen ihrerseits den Markt wenn man es so nennen kann in ihren Händen.
Große Vereinigungen der bekannten Szenen vergiften die Konsumenten mit allem was die Chemie hergibt!

Unabhängig von altbekannten Substanzen wie Blei Sand etc. Werden nun Stoffe produziert die über eine Art psychoaktive Wirkung den Konsumenten höchst abhängig machen!
Es kommt zu Schäden im gesamten Körper und auch der Geist leidet bei vielen darunter.

Ich fordere!

Kontrollierte Legalisierung und Abgabe durch geschultes Personal.

ThC Obergrenze! Nur bei schweren Krankheitsverläufen sollte man stark angereicherte Cannabis Produkte verschreiben ( Tourette-Syndrom, etc.)

Des Weiteren sollte geprüft werden ob sich der Zugang zu Alkohol und Tabak ebenso Cannabis in Deutschland erst ab einem Mindestalter von 21 Jahren erlaubt wird, wer heute 18 Jahre alt ist hat meist noch nicht genug Erfahrung um diese Substanzen nach Vernunft einzunehmen.

Weiterhin. Praventionsunterricht in Schulen zum Thema Drogen ( mehr Aufklärung auf offizieller Seite, man muss das Kind beim Namen nennen)

Härtere Strafen für denn Handel mit Chemischen Substanzen !

Damit sollte einher gehen das der Tatbestand schwerer zu Last liegen sollte wenn ein sogenannter Dealer mit "gestreckter" Ware handelt.


Um die Sicherheit unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen zu gewährleisten verlange ich das sie als Union sich dieser annehmen.


Gz BlaBlubb

Ich würde gerne unsere amtierende Regierung mit solchen Briefen überfluten da ich finde das es zu wenig Druck auf die Regierende Union gibt.

Bitte eddiert oder korrigiert alles was essenziell wäre /ist um einen solchen Brief dementsprechend wirksam zu gestalten :=)
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: FRAGE:

Beitrag von Cookie »

Felix420000 hat geschrieben: Mo 8. Feb 2021, 14:26 Wo kann ich das angeben ??? wenn ich das auf meinen Wahlzettel schreibe wird er doch ungültig ?
Muss ich das direkt in ein Forum der jeweiligen Partei schreiben oder ???
Ja, klar. NICHT auf den Wahlzettel ;). Du kannst das entweder auf dem guten alten Postweg tun, per e-mail oder in irgendeinem asozialen Medium deiner Wahl... ich bevorzuge e-mail.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Flo4200
Beiträge: 4
Registriert: Mo 8. Feb 2021, 14:42

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Flo4200 »

Im Anhang habe ich die Antwort auf mein schreiben von der CDU Hessen :(
Aber wenigstens habe ich eine Antwort bekommen...
Dateianhänge
Antwort Weisbrod1.pdf
(379.65 KiB) 683-mal heruntergeladen
Südhesse
Beiträge: 245
Registriert: Mi 3. Mär 2021, 18:48

Re: Medien und Politiker anschreiben

Beitrag von Südhesse »

Ich bin mal gespannt was die Antwort auf meine folgende Anfrage an die CDU/CSU sein wird:
Sehr geehrte Damen und Herren der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag,

ich als interessierter Bürger würde sehr gerne verstehen mit welcher Begründung der Bundestag online Glückspiel legalisiert hat, im Gegenzug allerdings weiterhin eine Cannabisfreigabe für Erwachsene vehement ablehnt.

Alleine in Hessen ist die Zahl der Glücksspielsüchtigen Menschen im vergangenen Jahr auf mehr als 31.500 gestiegen. Darunter sind auch sehr viele minderjährige und es werden gerade jetzt in der Coronakrise sicher deutlich mehr werden.

Nun muss man sagen, dass sowieso ein erheblicher Teil der Menschen die Glücksspiele, ob im Casino oder online (allerdings gerade online) nutzen süchtig ist.

Im Gegensatz dazu sind die Suchtgefahren die durch Cannabis ausgehen (gerade bei Erwachsenen) eher zu vernachlässigen und selbst bei Tabak und gerade auch bei Alkohol wesentlich gravierender.

Allerdings ist es so, dass durch eine Legalisierung von Cannabis ein funktionierender Jugendschutz eingerichtet werden kann was bei online Glücksspiel auch durch eine Legalisierung überhaupt nicht oder kaum gewährleistet werden kann.

Da ich mir sicher bin, dass der Bundestag diese Entscheidung mit hoher fachlicher Kompetenz und nach gründlicher Abwägung aller nur erdenklichen Risiken getroffen hat, würde auch ich als einfacher Bürger diesen Sachverhalt gerne verstehen.

Auf ihre Antwort würde ich mich sehr freuen

Hochachtungsvoll
xxxxxx xxxxxxx
"Der Hauptgrund für das Verbot von Cannabis ist der Effekt auf degenerierte Rassen. Cannabis lässt nicht-Weiße glauben, sie seien gleichwertig wie Weiße"
Harry Anslinger
Antworten

Zurück zu „Aktionen & Aktiv werden“