Erstrezept, musste nur Zuzahlung leisten, bin verwirrt ;-)
Verfasst: So 7. Jul 2019, 08:32
Hallo zusammen,
dies ist mein erster Beitrag im DHV-Forum, ich bin schon lange Zeit ein fleißiger Leser und sehr dankbar, dass es dieses Forum gibt.
Im Vorstellungsthread werde ich mich später auch noch etwas besser vorstellen.
Mir brennt eine Frage seit letzten Freitag unter den Nägeln, hier kurz zusammengefasst.
Ich habe dieses Jahr das 50. Lebensjahr erreicht und konsumiere zur Linderung von Panikattacken und Schmerzen regelmäßig Cannabis in sogenannter illegaler Eigenmedikamentation.
Ich wurde von meinen behandelnden Ärzten nach vielen Gesprächen und dem Nachweis meiner Erfolge als Cannabis-Patient eingestuft, nachdem sehr viele Medikamente durch den Konsum abgesetzt- oder auf ein minimal reduziert werden konnten.
Ich besitze mittlerweile einen Cannabinoid-Ausweis, es wurde zusammen mit dem Arzt der Fragebogen und eine Stellungnahme an die Krankenkasse übergeben und ein BTM-Erstrezept ausgestellt.
Bis hierhin ging alles seinen normalen Weg, doch jetzt kommt es.......
Mit dem BTM-Erstrezept bin ich zur Apotheke, hatte ausreichend Geld eingesteckt und ging davon aus, dass ich die Rechnung an die Krankenkasse übergeben werden soll.
Die nette Apothekerin stellte mir 3 x 5g Dosen auf den Tisch und sagte dann zu mir:
"10 Euro bitte".
Ich schaute die Dame mit ungläubigen Blicken an und sagte:
"Entschuldigen Sie bitte, da muss ein Irrtum bestehen, eigentlich muss ich den vollen Preis zahlen und dann mit der Rechnung zur Krankenkasse gehen"
Das Rezept wurde von allen in der Apotheke befindlichen Damen begutachtet und mir wurde versichert, dass alles passt und die Krankenkasse seit neustem die Kosten übernehmen muss.
Ich bin quasi raus aus der Apotheke und wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Egal, Kopfschüttelnd bin ich dann geradewegs zur DAK, da es sowieso geplant war den Fragebogen zur Kostenübernahme abgeben zu wollen.
Bei der DAK angekommen habe ich sofort die Dame darüber informiert was sich in der Apotheke abgespielt hat und ich etwas Bedenken habe, dass der Arzt das Rezept evtl. falsch ausgestellt hat.
Dass mein behandelnder Arzt wegen so etwas Ärger bekommt möchte ich gerne vermeiden und habe angeboten den Betrag in Vorleistung zu bezahlen.
Die nette Sachbearbeiterin bei der DAK hat dann gemeint, dass Sie ohnehin davon ausgeht, dass einer Kostenübername stattgegeben wird.
Ich hätte mich sehr gut vorbereitet, die Stellungnahme des Arztes und der Fragebogen seien super und es gäbe bestimmt keinen Grund eine Ablehnung zu erhalten.
"Wir lassen das jetzt einfach mal alles so laufen, Sie müssen jetzt nichts an uns bezahlen"
Zu Hause wieder angekommen hat mich immer mehr das beklemmende Gefühl erdrückt, dass hier etwas eigenartiges passiert sein muss.
Dann dachte ich mir, hey, nimm es einfach an, hattest heute einen Glückstag
Fühle mich komplett verwirrt und hoffe, dass hier evtl. jemand eine Erklärung dafür hat, bin um jede Antwort dankbar.......
der kleine Muck
dies ist mein erster Beitrag im DHV-Forum, ich bin schon lange Zeit ein fleißiger Leser und sehr dankbar, dass es dieses Forum gibt.
Im Vorstellungsthread werde ich mich später auch noch etwas besser vorstellen.
Mir brennt eine Frage seit letzten Freitag unter den Nägeln, hier kurz zusammengefasst.
Ich habe dieses Jahr das 50. Lebensjahr erreicht und konsumiere zur Linderung von Panikattacken und Schmerzen regelmäßig Cannabis in sogenannter illegaler Eigenmedikamentation.
Ich wurde von meinen behandelnden Ärzten nach vielen Gesprächen und dem Nachweis meiner Erfolge als Cannabis-Patient eingestuft, nachdem sehr viele Medikamente durch den Konsum abgesetzt- oder auf ein minimal reduziert werden konnten.
Ich besitze mittlerweile einen Cannabinoid-Ausweis, es wurde zusammen mit dem Arzt der Fragebogen und eine Stellungnahme an die Krankenkasse übergeben und ein BTM-Erstrezept ausgestellt.
Bis hierhin ging alles seinen normalen Weg, doch jetzt kommt es.......
Mit dem BTM-Erstrezept bin ich zur Apotheke, hatte ausreichend Geld eingesteckt und ging davon aus, dass ich die Rechnung an die Krankenkasse übergeben werden soll.
Die nette Apothekerin stellte mir 3 x 5g Dosen auf den Tisch und sagte dann zu mir:
"10 Euro bitte".
Ich schaute die Dame mit ungläubigen Blicken an und sagte:
"Entschuldigen Sie bitte, da muss ein Irrtum bestehen, eigentlich muss ich den vollen Preis zahlen und dann mit der Rechnung zur Krankenkasse gehen"
Das Rezept wurde von allen in der Apotheke befindlichen Damen begutachtet und mir wurde versichert, dass alles passt und die Krankenkasse seit neustem die Kosten übernehmen muss.
Ich bin quasi raus aus der Apotheke und wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Egal, Kopfschüttelnd bin ich dann geradewegs zur DAK, da es sowieso geplant war den Fragebogen zur Kostenübernahme abgeben zu wollen.
Bei der DAK angekommen habe ich sofort die Dame darüber informiert was sich in der Apotheke abgespielt hat und ich etwas Bedenken habe, dass der Arzt das Rezept evtl. falsch ausgestellt hat.
Dass mein behandelnder Arzt wegen so etwas Ärger bekommt möchte ich gerne vermeiden und habe angeboten den Betrag in Vorleistung zu bezahlen.
Die nette Sachbearbeiterin bei der DAK hat dann gemeint, dass Sie ohnehin davon ausgeht, dass einer Kostenübername stattgegeben wird.
Ich hätte mich sehr gut vorbereitet, die Stellungnahme des Arztes und der Fragebogen seien super und es gäbe bestimmt keinen Grund eine Ablehnung zu erhalten.
"Wir lassen das jetzt einfach mal alles so laufen, Sie müssen jetzt nichts an uns bezahlen"
Zu Hause wieder angekommen hat mich immer mehr das beklemmende Gefühl erdrückt, dass hier etwas eigenartiges passiert sein muss.
Dann dachte ich mir, hey, nimm es einfach an, hattest heute einen Glückstag
Fühle mich komplett verwirrt und hoffe, dass hier evtl. jemand eine Erklärung dafür hat, bin um jede Antwort dankbar.......
der kleine Muck