pepre hat geschrieben: Mi 1. Jun 2022, 11:51
Der Schlußsatz kommt mir vor wie ein Plädoyer für Modellprojekte

IdF würde eine Union an der Regierung das sofort wieder zurückrollen. Besseres Standing für Law & Order gibt es ja kaum...
Mir war schon nach den ersten Sätzen klar, wohin die Reise geht: dieser gewisse "Sprecher aus dem Off" wird gerne dann genommen, wenn es um etwas Bedenkliches geht. Er hat einfach die Stimme dazu, um latent "Gefahr" und "Bedrohung" mitschwingen zu lassen.
Ganz meine Meinung. Leider war die Sendung alles in Allem, besonders im ersten Teil, doch eher warnend zu verstehen. Man will dem Zuschauer erst mal zu verstehen geben, dass die Legalisierung von Cannabis (und Cannabis im Allgemeinen) doch eher eine Gefahr darstellt. Ein Spiel mit dem Feuer gewissermaßen. So als ob man den Einsatz von Asbest in Gebäuden wieder zulassen möchte.
An sich schätze ich Harald Lesch sehr, aber das kreide ich ihm auch nicht wirklich an was diese Sendung betrifft.
Gegen Ende der Sendung hatte ich eher das Gefühl, dass es doch eher neutral war. Hätte ich mir für die gesamte Sendung gewünscht.
Aber, so what, einen Einfluss auf die Legalisierung wird das nicht haben.
Da mache ich mir weit mehr Sorgen darüber, dass die politische Lage momentan sehr schlecht ist und ein großer Teil der Bevölkerung denkt, das läge daran, dass die CDU nicht mit in der Regierung sitzt.
PS
Am Ende fand ich den Einblick in die kanadische Art der Legalisierung sehr schön. Wenn ich ehrlich bin, wünsche ich mir das genauso wie es (laut dieser Sendung) in Kanada wohl läuft. Klar kann man auch da sicher noch was verbessern, aber sollte es so kommen, können wir echt froh sein.
"Der Hauptgrund für das Verbot von Cannabis ist der Effekt auf degenerierte Rassen. Cannabis lässt nicht-Weiße glauben, sie seien gleichwertig wie Weiße"
Harry Anslinger