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Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Di 31. Mai 2022, 15:08
von FraFraFrankenstein
Wie wird es aussehen? Eher wie ein Supermarkt ohne Fenster, oder eher wie ein Kiosk?
Es kommt natürlich auf das Einzugsgebiet an, aber es gibt auch Grenzen der Wirtschaftlichkeit.
In meiner Vorstellung ist das schon was größeres, als ein kleiner Tante Emma Laden. Vor allem im Ruhrgebiet, wo es vor Kundschaft nur so wimmelt. Da wären drei Kassen normal.

Ihr könnt eure Gedanken und Ideen hier zu dem Thema ausführlich niederschreiben, wenn es keine Romane von Hans Fallada sind.

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Mi 8. Jun 2022, 12:24
von whiteamnesiahaze
Ich denke, dass der Shop immer anders aussehen könnte und immer sehr individuell gestaltet ist. Ich stelle mir das eher wie ein Café vor, wo man das kaufen kann, aber auch gleichzeitig sitzen kann. Der eine ist eher was dunkler gestaltet, wo man sich entspannt hinsetzen kann, Kaffee trinken und reden kann und der andere ist hell, hat eine Sommerterrasse, wo man Sonne tanken kann.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Mi 8. Jun 2022, 13:04
von Cookie
Ich stelle mir ein Cannabis-Fachgeschäft genau so vor wie von Steckling beschrieben ;)!

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Mi 8. Jun 2022, 15:29
von FraFraFrankenstein
Ja, die Läden werden definitiv sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt dann natürlich auch einzuhaltende Vorgaben, aber der Spielraum wird groß sein. Mich interessiert eure Vorstellung davon.

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Mi 8. Jun 2022, 18:30
von Südhesse
Ich stelle mir das ganze so in etwa wie ein "System Bolaget" in Schweden vor. Eigentlich auch so wie ich denke, wie die Fachgeschäfte in Kanada aussehen.
Es wird wohl ein kleines bisschen was von einem dieser typischen E-Liquid Läden haben. Freundliches Ambiente, im Hintergrund leise chillige Musik. Man kann in einer Broschüre sehen was es alles gibt und sich das ganze dann an einer Theke bestellen. Wer ratlos dreinschaut wird nett gefragt ob er Beratung wünscht. An der Tür gibt es eine Ausweiskontrolle (geht so was nicht automatisiert mit Drehkreuz?).
Es gibt auf Wunsch natürlich eine Schnüffelprobe. Sehr wichtig wäre für mich eine reichhaltige Sortenvielfalt mit Beibehalt der typischen Sortennamen wie Northern Lights, White Widow, Pinneapple Kush etc..
Außerdem gibt es Aktivkohlefilter in verschiedenen Größen, Vaporizer und alles andere was man zum Pur "inhalieren" benötigt. Auch Lektüre wie allgemeine Bücher über Cannabis oder Kochbücher sollte es geben.
Beim Bestellen/Bezahlen wird noch ein kurzes aufklärendes Gespräch geführt und man geht glücklich über den Kauf seiner Wege.

Das Cannabis sollte als Blüten, Hasch und sonstigen Extrakten (von THC bis CBD only) und als Backwaren verkauft werden. Die Backwaren sollten in einer Konzentration verkauft werden, die für jederman "ungefährlich" ist solange man, z.B. nur einen ganzen Muffin isst (natürlich mit Angaben über die Inhaltsstoffe). Dinge wie Gummibärchen oder Lutscher bitte nicht, das finde ich zu "kindgerecht".

@FraFra
was meinst du mit: "die Läden werden definitiv sehr unterschiedlich aussehen" ?

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Mi 8. Jun 2022, 20:37
von FraFraFrankenstein
Südhesse hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 18:30 Die Backwaren sollten in einer Konzentration verkauft werden, die für jederman "ungefährlich" ist solange man, z.B. nur einen ganzen Muffin isst (natürlich mit Angaben über die Inhaltsstoffe). Dinge wie Gummibärchen oder Lutscher bitte nicht, das finde ich zu "kindgerecht".

@FraFra
was meinst du mit: "die Läden werden definitiv sehr unterschiedlich aussehen" ?
Die USA hat für Edibles glaube ich schon eine Höchstgrenze von 5 mg THC vorgesehen. Ich weiß aber nicht wo das steht.

Die Läden werden divers sein, weil es wohl keine Ketten gibt. Jeder Mensch hat andere Ideen, wie sein Laden auszusehen hat. Das meinte ich damit.

Ich werde ganz bestimmt keinen Laden eröffnen, aber in meinem Laden gäbe es keine Rauchwaren. Keine Bong, Keine Papers, Keine fertigen Joints. Rauch gehört nicht in die Lungen.
Jeder kann in seinem Laden tun was er will. Nein, es sollte nicht Gesetzlich verboten werden (vielleicht erst in 10 Jahren). Ich hoffe auf die Einsicht der Menschen. Du scheinst den Unterschied zwischen Rauchen und Vapen noch nicht zu kennen.

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Do 9. Jun 2022, 17:02
von Südhesse
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 20:37
Die Läden werden divers sein, weil es wohl keine Ketten gibt. Jeder Mensch hat andere Ideen, wie sein Laden auszusehen hat. Das meinte ich damit.

Ich werde ganz bestimmt keinen Laden eröffnen, aber in meinem Laden gäbe es keine Rauchwaren. Keine Bong, Keine Papers, Keine fertigen Joints. Rauch gehört nicht in die Lungen.

FraFra
Ah OK, ja es ist zu hoffen, dass der Markt dann nicht einigen wenigen finanzstarken Ketten gehört.

Rauchwaren zum Pur rauchen sind doch völlig OK (Aktivkohlefilter, schöne Purpfeifen etc. und natürlich auch Vaporizer) Dass es die in deinem Laden nicht gäbe ist aber auch völlig OK. Kann ja jeder selber entscheiden. Das sollte aber nicht so "geregelt" sein. So hast Du es aber auch nicht gemeint

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 16:15
von FraFraFrankenstein
Cannabisfachgeschäfte werden wahrscheinlich nur in ehemaligen Bankgebäuden mit Panzerglasschaltern eingerichtet werden können. Die erhöhten Sicherheitsanforderungen sind leider nötig, weil es in bar bezahlt werden soll. Da kommt am Abend schon mal leicht eine Summe von 12.000 Euro zusammen. :o

Sowas bleibt natürlich nicht den Krimminellen verborgen und es wird regelmäßig bewaffnete Überfälle auf Cannabisläden geben. So leicht kommt man sonst kaum an so viel Geld. Die Polizei muss noch häufiger Streifen in der Innenstadt fahren. Ist aber nicht mein Problem, da ich ja nur da einkaufe. 8-)

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 16:27
von Südhesse
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 16:15 Cannabisfachgeschäfte werden wahrscheinlich nur in ehemaligen Bankgebäuden mit Panzerglasschaltern eingerichtet werden können. Die erhöhten Sicherheitsanforderungen sind leider nötig, weil es in bar bezahlt werden soll. Da kommt am Abend schon mal leicht eine Summe von 12.000 Euro zusammen. :o

Sowas bleibt natürlich nicht den Krimminellen verborgen und es wird regelmäßig bewaffnete Überfälle auf Cannabisläden geben. So leicht kommt man sonst kaum an so viel Geld. Die Polizei muss noch häufiger Streifen in der Innenstadt fahren. Ist aber nicht mein Problem, da ich ja nur da einkaufe. 8-)

FraFra
Du hast ja echt ne krasse Sichtweise auf die Welt :roll:
Ganz oder gar nicht, Schwarz oder Weiss

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 16:28
von Martin Mainz
Naja, in einem durchschnittlichen Aldi kommen am Tag laut statista.de rund 200K€ zusammen und da gibts auch keine Überfälle, weil die Kassen regelmäßig in den Tresor geleert werden. So wird das bei C-Fachgeschäften wahrscheinlich auch laufen. Oder mehrmals am Tag zur Bank.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 16:43
von FraFraFrankenstein
In Amerika sind Überfälle auf Cannabisläden nichts besonderes. Viele Waffen und viel Armut passen nicht gut zusammen. Dort kann nur bar bezahlt werden und entsprechend hoch ist der krimminelle Druck auf die Läden. Wie gesagt, ist nicht mein Problem. Ich lege dann ein paar Blumen hin, wenn einer erschossen wurde.

Es wäre auch möglich, dass es gar keine Läden gibt, und jeder bestellt es blos bei Amazon. Geht auch. Ich habe nicht alle Antworten parat. :geek:

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 17:01
von Südhesse
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 16:43 In Amerika sind Überfälle auf Cannabisläden nichts besonderes. Viele Waffen und viel Armut passen nicht gut zusammen. Dort kann nur bar bezahlt werden und entsprechend hoch ist der krimminelle Druck auf die Läden. Wie gesagt, ist nicht mein Problem. Ich lege dann ein paar Blumen hin, wenn einer erschossen wurde.

FraFra
In Amerika sind auch Überfälle auf Tankstellen und auf Liquor Stores nichts besonderes.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 17:05
von FraFraFrankenstein
Südhesse hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 17:01

In Amerika sind auch Überfälle auf Tankstellen und auf Liquor Stores nichts besonderes.
Das bedeut, dass es Überfälle in DE nicht geben wird. Gott sei Dank. :lol:

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 17:22
von Südhesse
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 17:05
Südhesse hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 17:01

In Amerika sind auch Überfälle auf Tankstellen und auf Liquor Stores nichts besonderes.
Das bedeut, dass es Überfälle in DE nicht geben wird. Gott sei Dank. :lol:
War zugegebenermaßen nicht ganz glücklich hergeleitet :lol:
Was ich damit sagen will: Es wird wegen des Geldes welches in diesen Läden eingenommen wird nicht mehr Überfälle geben als in anderen Läden in denen viel Geld eingenommen wird. Zudem wird man ja auch mit Karte zahlen können. Es ist ja kein Bargeldzwang. Ich will aber auch keinen Kartenzwang.

Mich fasziniert über was für Dinge Du Dir Gedanken machst ;)

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 17:25
von FraFraFrankenstein
Südhesse hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 17:22
Mich fasziniert über was für Dinge Du Dir Gedanken machst ;)
Ich will einfach eine möglichst schnelle Legalisierung und dass es gut läuft, für alle. :)

FraFra Frankenstein

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 17:58
von Südhesse
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 17:25
Südhesse hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 17:22
Mich fasziniert über was für Dinge Du Dir Gedanken machst ;)
Ich will einfach eine möglichst schnelle Legalisierung und dass es gut läuft, für alle. :)

FraFra Frankenstein
Mit zu vielen Regelungen und Gängelungen gibt es vielleicht gar nix. Was mich momentan eher umtreibt, ist die Führerscheinfrage und eine Art von Entkriminalisierung mit Eigenanbau. Ganz besonders alllerdings die Führerscheinfrage. Und sich über kleinste Details (wie zahlt man in den Fachgeschäften) Gedanken zu machen, halte ich da echt für schräg.
Sollte sich nach der Legalisierung rausstellen, dass das Bargeld in Cannabisläden wirklich ein größeres Problem ist als in z.B. gut sortierten Whiskyläden (wüsste zwar nicht wieso, aber OK), dann bin ich gerne bereit, nur noch mit Karte zu zahlen (mach ich übrigens eh fast nur noch).

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Fr 10. Jun 2022, 18:59
von FraFraFrankenstein
Du kannst das gern für schräg halten. Ich bin kein Gesundheitspolitiker, sondern ein einfacher Verbraucher.

Ich bin für eine gesunde Regulierung des Marktes ohne Gängelungen der Kunden. Tut mir leid, wenn du jeden Vorschlag von mir als Gängelung empfindest. Der Markt braucht kluge Regeln, um gut zu funktionieren.

Die Führerscheinfrage halte ich genau wie du für extrem wichtig, aber bei dem Thema kann ich nichts zu beitragen, ausser dass ich einen THC-Wert von 10 nanogramm im Vollblut für vertretbar halte. Mit der Blutdebatte kommen wir aber auch nicht weiter. Es muss wohl andere Tests geben; ohne Blut und Urin.

Die Kriminalisierung muss sofort aufhören.

EDIT: Die Legalisierung in DE ist eine RIESENAUFGABE! Da genügt es nicht, nur über die Angebotspalette in den fertigen Läden zu unterhalten. Alle neuen Bereiche müssen intensiv beleuchtet werden, um ein schlechtes Ergebnis zu vermeiden. Schräg wäre es für mich, wenn wir nur über Edibles geredet haben und dann nach der Legalisierung alles in Sack und Asche versinkt, weil wir wichtige Bereiche vergessen haben.

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 10:12
von FraFraFrankenstein
Wie stellt Ihr Euch einen Cannabisladen auf dem Lande vor? Ich glaube kaum, dass sich ein vollwertiger Shop dort lohnen wird. Es wird wohl auf eine begrenzte Angebotspalette hinauslaufen, mit nur einem Verkäufer. Und dieser Verkäufer wird das vielleicht auch nur nebenher machen, so das die Verkaufszeiten für Cannabis stark eingeschränkt sind. Zum Beispiel nur 2 Stunden am Tag zwischen 13 und 15 Uhr.

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 10:51
von Cookie
Deine "Sorgen" möchte ich nicht haben... wichtiger ist mir eine gescheite Regelung zum Eigenanbau, die kommen wird / muss.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 17:49
von FraFraFrankenstein
Auf dem Lande, wird ein Cannabisfachgeschäft etwa so aussehen, wie eine Bäckerei oder eine KFZ-Werkstatt, weil es dort verkauft wird. Zu festgelegten Zeiten und mit einem sehr begrenzten Angebot.

Es wird wohl ein paar Vaporizer geben, 6 Sorten Weed und 2 Sorten Haschisch. Wer mehr Auswahl möchte, der muss in die Stadt umziehen, oder selbst was anbauen. Platz gibt es ja genug auf dem Lande und einen Misthaufen gibt es bestimmt auch irgendwo.

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 18:04
von Südhesse
Ich glaube auf dem Land wird es gar keine Fachgeschäfte geben. Damit meine ich aber so richtig am Arsch der Welt auf dem Land. Daher halte ich auch erstens den Eigenanbau für extrem wichtig und zweitens den Onlinehandel.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 18:25
von FraFraFrankenstein
Südhesse hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 18:04 Ich glaube auf dem Land wird es gar keine Fachgeschäfte geben. Damit meine ich aber so richtig am Arsch der Welt auf dem Land. Daher halte ich auch erstens den Eigenanbau für extrem wichtig und zweitens den Onlinehandel.
Na klar, bei zehn Häusern und einem Schützenverein lohnt sich kein Cannabisfachgeschäft, aber bei vorhandener Infrastruktur (Bäcker, Lottoshop, KFZ-Mechaniker) ist ein Minishop meiner Meinung nach schon möglich. Der Verkäufer bräuchte nur eine Schulung, ein Bezahlterminal, und einen Aufkleber fürs Schaufenster. Schon ist das Angebot an legalen Drogen eröffnet. So wie früher beim Dealer, nur dass man jetzt beraten wird und mit Karte bezahlen kann. Wo ist das Problem?

FraFra

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 18:49
von Martin Mainz
Ich denke auch, die werden wie die normalen Stadtshops sein, halt so klein, daß es sich lohnt. Nach ner Weile kennt man ja auch seine Kunden, was auf dem Dorf auch nicht immer gewollt ist. Sexshops findet man da auch eher selten.

Deswegen: Online und fertig.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 19:17
von Südhesse
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 18:25 Wo ist das Problem?
FraFra
Hab ich nicht behauptet, dass es ein Problem darstellt.
Natürlich wird es Dörfer von vielleicht 5000 Einwohnern geben in denen es auch einen Cannabisshop geben wird, sofern sich das für jemanden lohnt und der Bock hat in einem Dorf so einen Laden zu eröffnen. Ich denke aber, dass das die absolute Ausnahme sein wird. Ich glaube auch nicht, dass das von staatlicher Seite so geregelt wird, dass darauf geachtet wird, dass flächendeckend immer ein Shop in der Nähe ist. Vielleicht kann man es ja so machen wie in Schweden mit den Systembolaget. Dort gibt es diese Läden für Alkohol auf dem Land auch nicht, es gibt aber überall kleine Kaufläden die eine Lizenz haben das gewünschte für ihre Kunden zu bestellen. Kann ja gut sein, dass man dann in der Dorftankstelle eine Bestellung aufgeben kann (wenn es keinen Onlinehandel gibt) und sich das 1 oder 2 Tage später abholen kann.

Re: Wie stellt ihr euch ein Cannabisfachgeschäft vor?

Verfasst: Sa 2. Jul 2022, 19:50
von FraFraFrankenstein
Südhesse hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 19:17
FraFraFrankenstein hat geschrieben: Sa 2. Jul 2022, 18:25 Wo ist das Problem?
FraFra
Hab ich nicht behauptet, dass es ein Problem darstellt.
Natürlich wird es Dörfer von vielleicht 5000 Einwohnern geben in denen es auch einen Cannabisshop geben wird, sofern sich das für jemanden lohnt und der Bock hat in einem Dorf so einen Laden zu eröffnen. Ich denke aber, dass das die absolute Ausnahme sein wird. Ich glaube auch nicht, dass das von staatlicher Seite so geregelt wird, dass darauf geachtet wird, dass flächendeckend immer ein Shop in der Nähe ist. Vielleicht kann man es ja so machen wie in Schweden mit den Systembolaget. Dort gibt es diese Läden für Alkohol auf dem Land auch nicht, es gibt aber überall kleine Kaufläden die eine Lizenz haben das gewünschte für ihre Kunden zu bestellen. Kann ja gut sein, dass man dann in der Dorftankstelle eine Bestellung aufgeben kann (wenn es keinen Onlinehandel gibt) und sich das 1 oder 2 Tage später abholen kann.
Das hört sich für mich nach einer guten Lösung an. Danke.

Die kleinen Läden haben weniger Platz zur Verfügung und deshalb ein kleineres Angebot als in der Großstadt, aber sie können jederzeit Sachen für die Kunden beim Staatlichen Großhandel nachbestellen. Das machen sie online. So ist die Versorgung auch auf dem Lande optimal.

Für mich ist aber die Grenze der Wirtschaftlichkeit nicht leicht einzuschätzen. Ab wann würde so ein kleiner, vollwertiger Laden mit einem Verkäufer unwirtschaftlich? Müsste dann Staatlich subventioniert werden? Zumindest im ersten Jahr?

EDIT: Die Frage mit dem "Problem" war eher rein rhetorischer Natur. Einfach ignorieren. :D