Die "juristische Aufarbeitung" des Falls ist fast noch skandalöser als der Fall selber:
http://www.all-in.de/nachrichten/rundsc ... 57,1874792
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/k ... 15057.html
meine persönliche Zusammenfassung:
-35.000 frewillige Geldleistung durch den Täter an die Vergewaltigte (vielleicht noch in Bar bezahlt?

) Im Ernst: Wo kam das Geld her?
-Ein von der Staatsanwaltschaft als strafmildernd gewertetes Geständnis, wonach er 1,8 Kilo Kokain in verschiedenen Qualitätsstufen in diversen Verpackungen zum Eigenverbrauch besessen hat. Angeblich von einem Staatsanwalt überlassen worden. Wer war dieser Staatsanwalt? (edit: Ist ein bereits verstorbener Staatsanwalt...)
-Die Ermittlungsrichter sagen aus, Armin N (der Polizeipräsident) habe angegeben, das Kokain aus der Asservatenkammer gehabt zu haben. Was stimmt jetzt?
-Er gibt zu, seit 1994 konsumiert zu haben. Niemand ermittelt damalige Käufe oder Besitzvergehen
-Eine Staatsanwaltschaft, die am ersten Tag schon einen Deal mit einem Schwerverbrecher sucht
-Keine Aussage der Vergewaltigten
-Bei einem Zuhörer, der Audioaufnahmen anfertigt, wird das Handy beschlagnahmt und ein Strafantrag durch die Anwälte des Vergewaltigers, Kokainbesitzers und Polizeipräsidenten Armin N. gestellt.
-Der Angeklagte zeigt keine Regung. Seine Reue zeigt er nur mit Worten, die er von einem Zettel abliest. Die Staatsanwaltschaft scheint begeistert zu sein von soviel Demut...