Die Repression - Ein Mißverständnis?
Verfasst: Do 6. Aug 2015, 11:47
In letzter Zeit hat man gelegentlich Statements von (meist höheren/führenden) Polizeibeamten zu hören gekriegt, in denen sich die Polizei als eine Art uniformierter Sozialarbeiter darstellt, die direkt eingreift, wenn für (jugendliche) Konsumenten Gefahr droht.
"Unsere" Drogenpolitik beruht auf vier Säulen:
1. Prävention (Aufklärung)
2. Behandlung (Therapie)
3. Überlebenshilfe/Schadensminimierung
4. Angebotsreduzierung/repressive Maßnahmen
Was mich besonders stört, ist die Tatsache, daß Polizeibeamte überhaupt nicht in der Lage sind, diese Aufgabe zu erfüllen (Sozialarbeiter studieren jahrelang und machen Fortbildungen, um als Drogenstreetworker arbeiten zu können, Polizisten machen das mal so locker nebenher?) und sollten sich eigentlich auch um wichtigere Dinge kümmern. Nebenbei ist hier auch das Legalitätsprinzip kontraproduktiv.
Diese Vorgehensweise wird gelegentlich als "Generalprävention" bezeichnet. Letztendlich ist es nur der klägliche (und erfolglose) Versuch einer stumpfen Abschreckungsstrategie, bei der einzelne Opfer möglichst öffentlich gerupft werden, um so ein Klima von Angst und Denunziation zu fördern, in dem Konsum aus Angst vor Bestrafung unterbleiben soll.
Repression ist nicht Prävention. Das sind zwei verschiedene Säulen.
(Die Effektivität der Säulen und die asymmetrische Verteilung von Geldern auf die vier Säulen sind nochmal ein anderes Thema.)
"Unsere" Drogenpolitik beruht auf vier Säulen:
1. Prävention (Aufklärung)
2. Behandlung (Therapie)
3. Überlebenshilfe/Schadensminimierung
4. Angebotsreduzierung/repressive Maßnahmen
Was mich besonders stört, ist die Tatsache, daß Polizeibeamte überhaupt nicht in der Lage sind, diese Aufgabe zu erfüllen (Sozialarbeiter studieren jahrelang und machen Fortbildungen, um als Drogenstreetworker arbeiten zu können, Polizisten machen das mal so locker nebenher?) und sollten sich eigentlich auch um wichtigere Dinge kümmern. Nebenbei ist hier auch das Legalitätsprinzip kontraproduktiv.
Diese Vorgehensweise wird gelegentlich als "Generalprävention" bezeichnet. Letztendlich ist es nur der klägliche (und erfolglose) Versuch einer stumpfen Abschreckungsstrategie, bei der einzelne Opfer möglichst öffentlich gerupft werden, um so ein Klima von Angst und Denunziation zu fördern, in dem Konsum aus Angst vor Bestrafung unterbleiben soll.
Repression ist nicht Prävention. Das sind zwei verschiedene Säulen.
(Die Effektivität der Säulen und die asymmetrische Verteilung von Geldern auf die vier Säulen sind nochmal ein anderes Thema.)