Manipulation mittels Sprache am Beispiel 'Sucht'
Verfasst: So 22. Jul 2012, 18:21
Die deutsche Sprache ist eine sehr genaue Sprache. Wie Orwell in seinem Werk 1984 schon beschrieb, wird durch Neusprech und die Einverleibung der Worte ganz hervorragend unterdrückt.
Beispiele dafür finden wir auch in Deutschland.
Z.B. das Wort "Sucht" (Zitat aus Wikipedia):
"Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In der Fachwelt ist er ersetzt worden durch die Begriffe
Abhängigkeitssyndrom für substanzgebundene Abhängigkeiten und
Impulskontrollstörung, Zwangsstörung oder Verhaltenssucht für nicht-substanzgebundene Abhängigkeiten ;
in zahlreichen offiziellen und inoffiziellen Einrichtungen wird der Begriff „Sucht“ allerdings weiterhin verwendet.[1]" [1: ↑ Zum Beispiel die Abteilung „Drogen und Sucht des Bundesgesunheitsministeriums, das „Projekt Suchtforschung“ des Bundesbildungsministeriums, die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie],
Oder auch der Drogen- und Suchtrat der Drogenbeauftragten Dyckmans der Bundsregierung.
In Wikipedia heißt es weiter zur Wortbedeutung:
"Das Wort „Sucht“ (germ. suhti-, ahd. suht, suft, mhd. suht) geht auf „siechen“ (ahd. siechen, mhd. siuchan) zurück, das Leiden an einer Krankheit. Im heutigen Sprachgebrauch ist das Adjektiv „siech“ (vergleiche auch engl. sick, ndl. ziek) nur noch regional gebräuchlich.
Bereits 1888 definierte Meyers Konversationslexikon „Sucht“ als ein in der Medizin veraltetes Wort, das früher ganz allgemein Krankheit bedeutete, z. B. in Schwindsucht, Wassersucht, Fettsucht, Fallsucht, Gelbsucht.
Diese historischen Krankheitsbezeichnungen beschrieben meist nur das auffälligste Symptom. Der Schwindsüchtige „schwindet dahin“, im Wassersüchtigen sammelt sich Wasser, der Fettsüchtige ist zu fett, der Gelbsüchtige verfärbt sich gelb, der Trunksüchtige trinkt zu viel. Durch Verwendungen wie Tobsucht und Mondsucht wurde Sucht auch als krankhaftes Verlangen verstanden.[2] Daraus entstand im 20. Jahrhundert der moderne Suchtbegriff im Sinne von Abhängigkeit. Anfänglich bezog er sich nur auf die Trunksucht (Alkoholkrankheit). Später wurden auch andere Abhängigkeiten als Sucht bezeichnet.
Im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) existierte der Begriff Sucht von 1957 bis 1963. Danach wurde er zunächst durch Missbrauch und Abhängigkeit ersetzt. Schließlich wurde nach 1969 das Missbrauchskonzept zugunsten vier definierter Klassen des Gebrauchs verworfen[3]:
Unerlaubter Gebrauch ist ein von der Gesellschaft nicht tolerierter Gebrauch.
Gefährlicher Gebrauch ist ein Gebrauch mit wahrscheinlich schädlichen Folgen für den Konsumenten.
Dysfunktionaler Gebrauch liegt vor, wenn psychischen oder sozialen Anforderungen nicht mehr gerecht geworden werden kann.
Schädlicher Gebrauch hat bereits schädliche Folgen (Zellschäden, psychische Störung) hervorgerufen.
Diese Bezeichnungen haben in das ICD-10 Eingang gefunden, allerdings findet sich im DSM-IV nach wie vor die Bezeichnung „Missbrauch“. Der professionelle und wissenschaftliche Sprachgebrauch in den Bereichen Medizin und Soziale Arbeit bevorzugt mittlerweile die Formulierungen des ICD-10 und spricht vom Abhängigkeitssyndrom.
Die Vermeidung des Terminus Sucht sollte die Stigmatisierung Erkrankter vermeiden und deutlich machen, dass es sich beim Abhängigkeitssyndrom um eine Krankheit handelt. Die Begrenzung des Abhängigkeitssyndroms auf stoffliche Abhängigkeiten macht zudem auf Unterschiede zu nichtstofflichen Abhängigkeiten aufmerksam; der Begriff ist damit differenzierter als der der Sucht, der unterschiedslos stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten umfasst.
In der Gesellschaft hat sich die Neuformulierung bisher kaum durchgesetzt. „Sucht“ ist weiterhin weit verbreitet und wird auch durch die Medien noch sehr häufig benutzt."
Es ist ja klar, wo hier der Hase im Pfeffer liegt. Und wer beteiligt sich an dem Festhalten der alten Formulierung? Die Bundesregierung! Die Drogenbeauftragte! Die Personen die für das Volk da sein sollten, halten an dem stigmatisierenden Begriff fest!
Ein Zitat aus "Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik", veröffentlicht im Februar dieses Jahres von der offiziellen Drogenbeauftragten der Bundesregierung Mechthild Dyckmans:
"Unser Menschenbild – Wie sehen wir den Menschen?
Abhängige sind kranke Menschen, die umfassende medizinische Hilfe und Unterstützung brauchen. Sucht ist eine Krankheit, die jeden betreffen kann. Sie ist kein persönliches Versagen, sondern oft Ergebnis individuel- ler Lebensumstände und Lebenserfahrungen.
Unser Menschenbild geht vom freien, unabhängigen Menschen aus. Wer abhängig ist, kann nicht frei über sein Leben entscheiden."
Die Stigmatisierung geht so weit, dass von "Sucht" betroffene nicht mehr frei über sein Leben entscheiden kann. Warum kann? Weil er es nicht darf, weil andere diese Entscheidungsmacht erhalten, die die Repression und so genannte Therapie oder Suchthilfe durchführen.
EMPÖRT euch! Seid zornig, ganz im Sinne von Georg Schramm! "Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht" (Zitat geht auf Papst Gregor I. zurück)
Ladet euch die pdf herunter, und zeigt Widersprüche auf!
Postet hier Ausschnitte und kommentiert sie! Verteilt die Information, macht Leute darauf aufmerksam, wie hier stigmatisiert und diskriminiert werden soll! Es geht um unser Leben!
pdf: http://drogenbeauftragte.de/fileadmin/d ... ung-Dt.pdf
Pdf muss in Word Datei umgewandelt werden, weil die Drogenbeauftragte da aus Furcht vor Zitierung dieses Schwachsinns eine Sperre des Kopierens eingebaut hat.
Beispiele dafür finden wir auch in Deutschland.
Z.B. das Wort "Sucht" (Zitat aus Wikipedia):
"Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In der Fachwelt ist er ersetzt worden durch die Begriffe
Abhängigkeitssyndrom für substanzgebundene Abhängigkeiten und
Impulskontrollstörung, Zwangsstörung oder Verhaltenssucht für nicht-substanzgebundene Abhängigkeiten ;
in zahlreichen offiziellen und inoffiziellen Einrichtungen wird der Begriff „Sucht“ allerdings weiterhin verwendet.[1]" [1: ↑ Zum Beispiel die Abteilung „Drogen und Sucht des Bundesgesunheitsministeriums, das „Projekt Suchtforschung“ des Bundesbildungsministeriums, die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie],
Oder auch der Drogen- und Suchtrat der Drogenbeauftragten Dyckmans der Bundsregierung.
In Wikipedia heißt es weiter zur Wortbedeutung:
"Das Wort „Sucht“ (germ. suhti-, ahd. suht, suft, mhd. suht) geht auf „siechen“ (ahd. siechen, mhd. siuchan) zurück, das Leiden an einer Krankheit. Im heutigen Sprachgebrauch ist das Adjektiv „siech“ (vergleiche auch engl. sick, ndl. ziek) nur noch regional gebräuchlich.
Bereits 1888 definierte Meyers Konversationslexikon „Sucht“ als ein in der Medizin veraltetes Wort, das früher ganz allgemein Krankheit bedeutete, z. B. in Schwindsucht, Wassersucht, Fettsucht, Fallsucht, Gelbsucht.
Diese historischen Krankheitsbezeichnungen beschrieben meist nur das auffälligste Symptom. Der Schwindsüchtige „schwindet dahin“, im Wassersüchtigen sammelt sich Wasser, der Fettsüchtige ist zu fett, der Gelbsüchtige verfärbt sich gelb, der Trunksüchtige trinkt zu viel. Durch Verwendungen wie Tobsucht und Mondsucht wurde Sucht auch als krankhaftes Verlangen verstanden.[2] Daraus entstand im 20. Jahrhundert der moderne Suchtbegriff im Sinne von Abhängigkeit. Anfänglich bezog er sich nur auf die Trunksucht (Alkoholkrankheit). Später wurden auch andere Abhängigkeiten als Sucht bezeichnet.
Im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) existierte der Begriff Sucht von 1957 bis 1963. Danach wurde er zunächst durch Missbrauch und Abhängigkeit ersetzt. Schließlich wurde nach 1969 das Missbrauchskonzept zugunsten vier definierter Klassen des Gebrauchs verworfen[3]:
Unerlaubter Gebrauch ist ein von der Gesellschaft nicht tolerierter Gebrauch.
Gefährlicher Gebrauch ist ein Gebrauch mit wahrscheinlich schädlichen Folgen für den Konsumenten.
Dysfunktionaler Gebrauch liegt vor, wenn psychischen oder sozialen Anforderungen nicht mehr gerecht geworden werden kann.
Schädlicher Gebrauch hat bereits schädliche Folgen (Zellschäden, psychische Störung) hervorgerufen.
Diese Bezeichnungen haben in das ICD-10 Eingang gefunden, allerdings findet sich im DSM-IV nach wie vor die Bezeichnung „Missbrauch“. Der professionelle und wissenschaftliche Sprachgebrauch in den Bereichen Medizin und Soziale Arbeit bevorzugt mittlerweile die Formulierungen des ICD-10 und spricht vom Abhängigkeitssyndrom.
Die Vermeidung des Terminus Sucht sollte die Stigmatisierung Erkrankter vermeiden und deutlich machen, dass es sich beim Abhängigkeitssyndrom um eine Krankheit handelt. Die Begrenzung des Abhängigkeitssyndroms auf stoffliche Abhängigkeiten macht zudem auf Unterschiede zu nichtstofflichen Abhängigkeiten aufmerksam; der Begriff ist damit differenzierter als der der Sucht, der unterschiedslos stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten umfasst.
In der Gesellschaft hat sich die Neuformulierung bisher kaum durchgesetzt. „Sucht“ ist weiterhin weit verbreitet und wird auch durch die Medien noch sehr häufig benutzt."
Es ist ja klar, wo hier der Hase im Pfeffer liegt. Und wer beteiligt sich an dem Festhalten der alten Formulierung? Die Bundesregierung! Die Drogenbeauftragte! Die Personen die für das Volk da sein sollten, halten an dem stigmatisierenden Begriff fest!
Ein Zitat aus "Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik", veröffentlicht im Februar dieses Jahres von der offiziellen Drogenbeauftragten der Bundesregierung Mechthild Dyckmans:
"Unser Menschenbild – Wie sehen wir den Menschen?
Abhängige sind kranke Menschen, die umfassende medizinische Hilfe und Unterstützung brauchen. Sucht ist eine Krankheit, die jeden betreffen kann. Sie ist kein persönliches Versagen, sondern oft Ergebnis individuel- ler Lebensumstände und Lebenserfahrungen.
Unser Menschenbild geht vom freien, unabhängigen Menschen aus. Wer abhängig ist, kann nicht frei über sein Leben entscheiden."
Die Stigmatisierung geht so weit, dass von "Sucht" betroffene nicht mehr frei über sein Leben entscheiden kann. Warum kann? Weil er es nicht darf, weil andere diese Entscheidungsmacht erhalten, die die Repression und so genannte Therapie oder Suchthilfe durchführen.
EMPÖRT euch! Seid zornig, ganz im Sinne von Georg Schramm! "Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht" (Zitat geht auf Papst Gregor I. zurück)
Ladet euch die pdf herunter, und zeigt Widersprüche auf!
Postet hier Ausschnitte und kommentiert sie! Verteilt die Information, macht Leute darauf aufmerksam, wie hier stigmatisiert und diskriminiert werden soll! Es geht um unser Leben!
pdf: http://drogenbeauftragte.de/fileadmin/d ... ung-Dt.pdf
Pdf muss in Word Datei umgewandelt werden, weil die Drogenbeauftragte da aus Furcht vor Zitierung dieses Schwachsinns eine Sperre des Kopierens eingebaut hat.