Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
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PatientZero
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Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Hallo,
Ich möchte mit meinem Hausarzt die Kostenübernahme bei meiner Krankenkasse beantragen (Barmer GEK).
Die Krankenkasse sagte mir am Telefon das der Arzt das macht, allerdings hat er wenig Ahnung und ich möchte ihm so viel Papierkram wie möglich abnehmen. Gibt es einen Vordruck, oder ist der Antrag formlos? Danke für eure Hilfe.
Jetzt wurde mir aber von anderen Patienten erzählt dass man den am besten direkt selbst stellt und zwar so schnell wie möglich. Gibt es da einen Unterschied wer den Antrag stellt, oder ist das egal? Ich finde leider keine Information wie ich da genau vorgehen sollte. Ich meine auch hier im Forum etwas gelesen zu haben, finde es jetzt aber nicht mehr.
Oder kennt jemand eine guten Antrag den man sich Mal online anschauen kann?
Ich möchte mit meinem Hausarzt die Kostenübernahme bei meiner Krankenkasse beantragen (Barmer GEK).
Die Krankenkasse sagte mir am Telefon das der Arzt das macht, allerdings hat er wenig Ahnung und ich möchte ihm so viel Papierkram wie möglich abnehmen. Gibt es einen Vordruck, oder ist der Antrag formlos? Danke für eure Hilfe.
Jetzt wurde mir aber von anderen Patienten erzählt dass man den am besten direkt selbst stellt und zwar so schnell wie möglich. Gibt es da einen Unterschied wer den Antrag stellt, oder ist das egal? Ich finde leider keine Information wie ich da genau vorgehen sollte. Ich meine auch hier im Forum etwas gelesen zu haben, finde es jetzt aber nicht mehr.
Oder kennt jemand eine guten Antrag den man sich Mal online anschauen kann?
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Hallo,
Den Antrag auf Kostenübernahme stellt in der Regel der Versicherte selbst, natürlich kann auch der Arzt oder ein gesetzlicher Betreuer/Vormund den Antrag stellen, Formlos.
Hiermit beantrage ich die Kostenübernahme für z.b. Cannabis Blüten wegen xxxxx und Attest und ggf Kopie Privatrezept dazu....
Arztfragebogen kommt dann ggf....
Peace
Den Antrag auf Kostenübernahme stellt in der Regel der Versicherte selbst, natürlich kann auch der Arzt oder ein gesetzlicher Betreuer/Vormund den Antrag stellen, Formlos.
Hiermit beantrage ich die Kostenübernahme für z.b. Cannabis Blüten wegen xxxxx und Attest und ggf Kopie Privatrezept dazu....
Arztfragebogen kommt dann ggf....
Peace
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Super, danke. Das hilft mir schon weiter, okay dann lege ich mal los und halte euch auf dem laufenden! 
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Mach das, viel GlückPatientZero hat geschrieben:Super, danke. Das hilft mir schon weiter, okay dann lege ich mal los und halte euch auf dem laufenden!
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ich habe meinen Antrag dann doch etwas ausführlicher gemacht nachdem ich hier und in den anderen Foren (ACM, medic...) einiges gelesen habe z.b. zu Anträgen bei denen die Genehmigungsfiktion nicht greift weil er nicht ausreichend genau war bzw. keine Dosierung/Menge oder genaue Sorte der Cannabisblüten angegeben war.
Atteste/Befunde/2 seitiger Arztbrief/letzte Krankschreibung/Kopien der Privatrezepte inklusive Dosierungsangaben. ich habe es einerseits allgemein gehalten (cannabisblüten Inhalation...) mit dem Hinweis dass man noch weitere testen muss, aber auch die verschriebenen Sorten genannt die mir bisher gut bekommen haben und die Symptome am besten gelindert haben. Zu der Dosierung, und Inhalation per Vaporizer hat der Arzt auch ein paar Details geschrieben.
Ich bin gespannt wie es weiter geht. Den Antrag habe ich per Einschreiben verschickt mit Rückschein. Er ist am 24.05 bei der Krankenkasse eingegangen. Ich frage mich ob die mir den Arztfragebogen schicken, oder direkt meinem Hausarzt was aber auch okay wäre.
Atteste/Befunde/2 seitiger Arztbrief/letzte Krankschreibung/Kopien der Privatrezepte inklusive Dosierungsangaben. ich habe es einerseits allgemein gehalten (cannabisblüten Inhalation...) mit dem Hinweis dass man noch weitere testen muss, aber auch die verschriebenen Sorten genannt die mir bisher gut bekommen haben und die Symptome am besten gelindert haben. Zu der Dosierung, und Inhalation per Vaporizer hat der Arzt auch ein paar Details geschrieben.
Ich bin gespannt wie es weiter geht. Den Antrag habe ich per Einschreiben verschickt mit Rückschein. Er ist am 24.05 bei der Krankenkasse eingegangen. Ich frage mich ob die mir den Arztfragebogen schicken, oder direkt meinem Hausarzt was aber auch okay wäre.
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ich habe bisher noch keine Bestätigung bekommen ( ausser durch das Einschreiben) sollte man dort nachfragen oder weckt man damit schlafende Hunde? Ist ja schon 10 Tage her...
Aber ich werde wohl lieber erst Mal warten dass die sich melden.
Aber ich werde wohl lieber erst Mal warten dass die sich melden.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Mindestens erst ab 22 Tage ab Zugang Antrag Krankenkasse, dort melden (wenn kein MDK eingeschaltet wurde), nicht vorher!PatientZero hat geschrieben:Ich habe bisher noch keine Bestätigung bekommen ( ausser durch das Einschreiben) sollte man dort nachfragen oder weckt man damit schlafende Hunde? Ist ja schon 10 Tage her...
Aber ich werde wohl lieber erst Mal warten dass die sich melden.
Falls die den MDK einschalten müssen die dich sofort schriftlich darüber informieren, unverzüglich!
Wenn die Frist rum ist tritt die Genehmigungsfiktion ein
Daher abwarten und Tee rauchen
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Cool, Danke für die schnelle Antwort. Dann warte ich jetzt lieber, habe mir schon gedacht dass das besser ist.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Geduld ist auch keine Stärke von mirPatientZero hat geschrieben:Cool, Danke für die schnelle Antwort. Dann warte ich jetzt lieber, habe mir schon gedacht dass das besser ist.
Melde dich nochmal wenn die 22 Tage besser 23 vorbei sind, dann machen wir denen Feuer unterm Arsch
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
...Lieber 25 Tg wg Feiertag etc.... Auf keine Fall dort anrufen !!!littleganja hat geschrieben: Melde dich nochmal wenn die 22 Tage besser 23 vorbei sind, dann machen wir denen Feuer unterm Arsch
*** seit wann sind Pflanzen illegal ? ***
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Die haben meinem Arzt den Fragebogen geschickt, er hat sich sofort bei mir gemeldet und wir haben ihn zusammen ausgefüllt. Der Fragebogen kam per Post und ging per Fax zurück an die Krankenkasse.
Jetzt kann man nur warten und hoffen.
Jetzt kann man nur warten und hoffen.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Wenn noch nix kam mit MDK usw, dann ist der Stichtag der 15.06.2018, am 18.06 kannst du dich dann da melden zwecks Genehmigungsfiktion!PatientZero hat geschrieben:Die haben meinem Arzt den Fragebogen geschickt, er hat sich sofort bei mir gemeldet und wir haben ihn zusammen ausgefüllt. Der Fragebogen kam per Post und ging per Fax zurück an die Krankenkasse.
Jetzt kann man nur warten und hoffen.
Sind ja nur noch wenige Tage
Deine Zeichen stehen gut, unfassbar daß die das nach über einem Jahr immer noch nicht geschnallt haben
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Das hört sich ja echt positiv an, danke für dein Feedback. Mann ist das spannend...
Genau, ich habe bisher keine Info/Hinweis zu dem MDK bekommen. Genauer gesagt habe ich überhaupt nichts von der Kasse bekommen: Keine Rückmeldung ob mein Antrag dort eingegangen ist und der Fragebogen jetzt ging direkt an meinen Arzt ohne irgendeine Info an mich.
Genau, ich habe bisher keine Info/Hinweis zu dem MDK bekommen. Genauer gesagt habe ich überhaupt nichts von der Kasse bekommen: Keine Rückmeldung ob mein Antrag dort eingegangen ist und der Fragebogen jetzt ging direkt an meinen Arzt ohne irgendeine Info an mich.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Deren Dummheit ist am Ende dein Glück, falls die Genehmigungsfiktion wirklich Eintritt, dürfen die dir dann auch noch die Privatrezepte ggf Arztrechnungen, ab Antragstellung rückerstatteten!PatientZero hat geschrieben:Das hört sich ja echt positiv an, danke für dein Feedback. Mann ist das spannend...
Genau, ich habe bisher keine Info/Hinweis zu dem MDK bekommen. Genauer gesagt habe ich überhaupt nichts von der Kasse bekommen: Keine Rückmeldung ob mein Antrag dort eingegangen ist und der Fragebogen jetzt ging direkt an meinen Arzt ohne irgendeine Info an mich.
Die Barmer ist bekannt dafür......
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Der Hammer: Am Freitag kam ein Brief bei mir an, datiert auf den 13.06. in dem steht dass sie es ablehnen müssen falls ich Unterlagen nicht nachreiche. Der Fragebogen würde fehlen, der Brief ist also einen Tag nachdem sie meinem Arzt den Fragebogen geschickt haben rausgegangen. Dort steht falls sie die fehlenden Unterlagen bekommen schalten sie jetzt noch automatisch den MDK ein.
Das bedeutet doch dass sie 20 Tage nichts gemacht haben, und MDK noch nicht eingeschaltet ist. Ich gehe aber davon aus dass ich am Montag einen Brief bekomme datiert auf Donnerstag oder Freitag in dem steht das MDK eingeschaltet wird. Ist das rechtens, das kommt selbst mir als Laie komisch vor.
Positiv ist dass als Eingangsdatum in diesem Schreiben auch der 24.05. angegeben wird also genau der Tag den ich im Einschreiben Rückschein stehen habe. Wie gesagt ist es die erste Reaktion auf meinen Antrag überhaupt, genau am 22. Tag (abzüglich dem einen Feiertag) habe ich den Brief erhalten... (wie zählt man die Tage überhaupt? Zählt der erste und letzte Tag?)
https://imgur.com/a/C7bwCWC
Und warum liest sich das überhaupt wie eine Ablehnung, vielleicht sollte ich pro forma Widerspruch einlegen?
Das bedeutet doch dass sie 20 Tage nichts gemacht haben, und MDK noch nicht eingeschaltet ist. Ich gehe aber davon aus dass ich am Montag einen Brief bekomme datiert auf Donnerstag oder Freitag in dem steht das MDK eingeschaltet wird. Ist das rechtens, das kommt selbst mir als Laie komisch vor.
Positiv ist dass als Eingangsdatum in diesem Schreiben auch der 24.05. angegeben wird also genau der Tag den ich im Einschreiben Rückschein stehen habe. Wie gesagt ist es die erste Reaktion auf meinen Antrag überhaupt, genau am 22. Tag (abzüglich dem einen Feiertag) habe ich den Brief erhalten... (wie zählt man die Tage überhaupt? Zählt der erste und letzte Tag?)
https://imgur.com/a/C7bwCWC
Und warum liest sich das überhaupt wie eine Ablehnung, vielleicht sollte ich pro forma Widerspruch einlegen?
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Im Gesetz steht der MDK muss unverzüglich eingeschalteten werden!
Da die bis Dato den MDK immer noch nicht eingeschaltet haben, gilt die 3 Wochen Frist!
Wenn die irgendein Arztfragebogen ausgefüllt haben möchten, dies geschieht nicht, können die ablehnen, geschieht das nicht tritt die Genehmigungsfiktion ein!
Mach es so wie ich gesagt habe, evtl auch mit Anwalt....
Da die bis Dato den MDK immer noch nicht eingeschaltet haben, gilt die 3 Wochen Frist!
Wenn die irgendein Arztfragebogen ausgefüllt haben möchten, dies geschieht nicht, können die ablehnen, geschieht das nicht tritt die Genehmigungsfiktion ein!
Mach es so wie ich gesagt habe, evtl auch mit Anwalt....
Zuletzt geändert von littleganja am Sa 16. Jun 2018, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ja, das ist auch ein starkes Stück dass die wenn ich und der Doc innerhalb eines tages reagieren so tun als würden wir nicht kooperien. Dabei höre ich jetzt nach ~3 Wochen das erste mal von der Krankenkasse. Meinem Arzt kann man nichts vorzuwerfen, der hat sich wirklich super verhalten und direkt reagiert!
Was meinst du soll ich jetzt den Anwalt ein Schreiben aufsetzen lassen? (Steht quasi schon in den Startlöchern)
Dort die ganze Situation beschreiben, Mitwirkungspflicht etc. ? Und dann darauf berufen dass die Genehmigungsfiktion eingetroffen ist? Oder erst mal anrufen, und denen das am Telefon erklären am Dienstag(Je nachdem was am Montag kommt?).
EDIT: Ich glaube ich habe mir das eben selbst beantwortet oder, Danke auf jeden Fall an dich LittleGanja für die Hilfe/Beistand!
Was meinst du soll ich jetzt den Anwalt ein Schreiben aufsetzen lassen? (Steht quasi schon in den Startlöchern)
Dort die ganze Situation beschreiben, Mitwirkungspflicht etc. ? Und dann darauf berufen dass die Genehmigungsfiktion eingetroffen ist? Oder erst mal anrufen, und denen das am Telefon erklären am Dienstag(Je nachdem was am Montag kommt?).
EDIT: Ich glaube ich habe mir das eben selbst beantwortet oder, Danke auf jeden Fall an dich LittleGanja für die Hilfe/Beistand!
Zuletzt geändert von PatientZero am Sa 16. Jun 2018, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ja Anwalt soll starten, wenn die 3 Wochen vorbei sind!PatientZero hat geschrieben:Ja, das ist auch ein starkes Stück dass die wenn ich und der Doc innerhalb eines tages reagieren so tun als würden wir nicht kooperien. Dabei höre ich jetzt nach ~3 Wochen das erste mal von der Krankenkasse. Meinem Arzt kann nichts vorzuwerfen, der hat sich wirklich super verhalten und direkt reagiert!
Was meinst du soll ich jetzt den Anwalt ein Schreiben aufsetzen lassen? (Steht quasi schon in den Startlöchern)
Dort die ganze Situation beschreiben, Mitwirkungspflicht etc. ? Und dann darauf berufen dass die Genehmigungsfiktion eingetroffen ist?
Bei fehlender Mitwirkungspflicht müssen/können die ablehnen, geschieht das nicht tritt die Genehmigungsfiktion ein!
Ich bin mir sicher ohne dich zu kennen, daß du mit Sicherheit kooperiert hast....
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Okay alles klar, danke noch mal für deinen Einsatz. Das ist wirklich eine Stütze.
Ja also wie gesagt ich weiss nicht wie ich hätte besser kooperieren sollen, ich hab bis Freitag nicht mal eine Rückmeldung oder irgendwas anderes erhalten. Bis auf den Kontakt mit meinem Arzt der den Fragebogen einen Tag nachdem er den Fragebogen bekommen hat ausgefüllt und in meiner Anwesenheit von der Sprechstundenhilfe an die Krankenkasse gefaxt hat.
Auf dem Fragebogen war von der Krankenkasse ein handschriftliche Notiz mit der Faxnummer, name und dem Datum (12.06.2018) und der Bitte dass per Fax der Krankenkasse zukommen zu lassen was direkt gemacht wurde.
Ja also wie gesagt ich weiss nicht wie ich hätte besser kooperieren sollen, ich hab bis Freitag nicht mal eine Rückmeldung oder irgendwas anderes erhalten. Bis auf den Kontakt mit meinem Arzt der den Fragebogen einen Tag nachdem er den Fragebogen bekommen hat ausgefüllt und in meiner Anwesenheit von der Sprechstundenhilfe an die Krankenkasse gefaxt hat.
Auf dem Fragebogen war von der Krankenkasse ein handschriftliche Notiz mit der Faxnummer, name und dem Datum (12.06.2018) und der Bitte dass per Fax der Krankenkasse zukommen zu lassen was direkt gemacht wurde.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ja also, dann kannst beweisen daß du mitgearbeitet hast, was bei Eintritt der Genehmigungsfiktion eh Wurst ist, wie gesagt dann müssen die Ablehnen (bei mangelnder Mitwirkungspflicht)! Genau aus dem Grund gibt es die Genehmigungsfiktion....PatientZero hat geschrieben:Okay alles klar, danke noch mal für deinen Einsatz. Das ist wirklich eine Stütze.
Ja also wie gesagt ich weiss nicht wie ich hätte besser kooperieren sollen, ich hab bis Freitag nicht mal eine Rückmeldung oder irgendwas anderes erhalten. Bis auf den Kontakt mit meinem Arzt der den Fragebogen einen Tag nachdem er den Fragebogen bekommen hat ausgefüllt und in meiner Anwesenheit von der Sprechstundenhilfe an die Krankenkasse gefaxt hat.
Auf dem Fragebogen war von der Krankenkasse ein handschriftliche Notiz mit der Faxnummer, name und dem Datum (12.06.2018) und der Bitte dass per Fax der Krankenkasse zukommen zu lassen was direkt gemacht wurde.
Dein Anwalt wird es richten, halte uns auf dem laufenden.
Alles gute wünsche ich dir
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PatientZero
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Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ich hatte mich glaube ich falsch ausgedrückt. LG hast du den Brief im Link gesehen?
Genau gelesen ist der Brief eine Ablehnung, mit widerspruchshinweis/Rechtsbelehrung. Wenn ich nachrechne ist das Datum 13.06. der 20. Tag. D.h. diese Ablehnung wurde innerhalb der Frist getroffen. Aus meiner Sicht nichtig weil der Arzt doch am gleichen Tag die fehlenden Unterlagen auch innerhalb der Frist per fax nachgereicht hat.
Beides hat sich offensichtlich zeitlich überschnitten. Der Mitarbeiter bei der KK wird daraufhin den Brief mit der Einschaltung des MDKs aufgesetzt haben der mich vielleicht noch erwartet. Der ist dann datiert auf den 13.06 oder 14.06 (und damit innerhalb von 21 Tagen, bzw. mit dem 14.06 am 21. Tag) und damit haben sie die Frist eingehalten.
Allerdings schon komisch dass der Brief dann so lange braucht. Ich sehe dann am Montag, ob das wirklich der Fall ist. Das wäre echt schlau gemacht.
Ich hätte dann wohl höchstens wie von dir beschrieben die Möglichkeit mich darauf zu berufen dass die nicht unverzüglich den MDK eingeschaltet haben. Dazu werden die aber vermutlich sagen dass mein Antrag trotz des Umfangs keinen Arztfragebogen enthält und damit unvollständig war. Allerdings wird dann wenigstens mein Antrag weiter bearbeitet, zumindest steht dass ja so schon drin...
Okay, ich lasse ich das spekulieren jetzt und frage den Anwalt.
Genau gelesen ist der Brief eine Ablehnung, mit widerspruchshinweis/Rechtsbelehrung. Wenn ich nachrechne ist das Datum 13.06. der 20. Tag. D.h. diese Ablehnung wurde innerhalb der Frist getroffen. Aus meiner Sicht nichtig weil der Arzt doch am gleichen Tag die fehlenden Unterlagen auch innerhalb der Frist per fax nachgereicht hat.
Beides hat sich offensichtlich zeitlich überschnitten. Der Mitarbeiter bei der KK wird daraufhin den Brief mit der Einschaltung des MDKs aufgesetzt haben der mich vielleicht noch erwartet. Der ist dann datiert auf den 13.06 oder 14.06 (und damit innerhalb von 21 Tagen, bzw. mit dem 14.06 am 21. Tag) und damit haben sie die Frist eingehalten.
Allerdings schon komisch dass der Brief dann so lange braucht. Ich sehe dann am Montag, ob das wirklich der Fall ist. Das wäre echt schlau gemacht.
Ich hätte dann wohl höchstens wie von dir beschrieben die Möglichkeit mich darauf zu berufen dass die nicht unverzüglich den MDK eingeschaltet haben. Dazu werden die aber vermutlich sagen dass mein Antrag trotz des Umfangs keinen Arztfragebogen enthält und damit unvollständig war. Allerdings wird dann wenigstens mein Antrag weiter bearbeitet, zumindest steht dass ja so schon drin...
Okay, ich lasse ich das spekulieren jetzt und frage den Anwalt.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Jetzt habe ich erst den Link entdeckt
Jedoch darf die Krankenkasse ohne Einschaltung MDK (wenn der Antrag komplett ist d.h. Antrag von dir & Attest Kassenarzt), NICHT ablehnen
Daher Montag zum Anwalt, Beratungshilfeschein bekommst du bei Mittellosigkeit im zuständigen Amtsgericht.
Ist 100% rechtswidrig die Ablehnung ohne MDK!
Es zählt auch der Posteingang des Ablehnungsschreiben, nicht die Datierung auf dem Brief!
Jedoch darf die Krankenkasse ohne Einschaltung MDK (wenn der Antrag komplett ist d.h. Antrag von dir & Attest Kassenarzt), NICHT ablehnen
Daher Montag zum Anwalt, Beratungshilfeschein bekommst du bei Mittellosigkeit im zuständigen Amtsgericht.
Ist 100% rechtswidrig die Ablehnung ohne MDK!
Es zählt auch der Posteingang des Ablehnungsschreiben, nicht die Datierung auf dem Brief!
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PatientZero
- Beiträge: 67
- Registriert: Di 24. Apr 2018, 19:27
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Ach okay. Und wie ist es mit dem Schreiben das MDK eingeschaltet wird, vorausgesetzt dass kommt jetzt noch dafür gilt aber dann doch das Datum der Entscheidung oder auch das Datum wann ich den Brief bekommen habe?
Was ich damit andeuten will ist: Das durch meine zeitnahe Mitwirkung innerhalb der Frist der Brief / Ablehnung hinfällig ist und es jetzt darum gehen sollte wann der MDK eingeschaltet wurde. Falls das überhaupt der Fall ist, ich gehe aber stark davon aus. Falls sie den aber nicht eingeschaltet haben ist die Frist der 3 Wochen bereits abgelaufen!? Je nachdem was da als Datum im Brief steht, bzw. ob der Tag des Eingangs oder das Datum in dem MDK benachrichtigungsbrief zählt...
Dummerweise hat der Briefumschlag kein Datum/Briefmarke (Überhaupt nichts, ausser meiner Anschrift etc.) ich kann also schlecht beweisen dass ich den am Freitag (22. Tag) bekommen habe.
Was ich damit andeuten will ist: Das durch meine zeitnahe Mitwirkung innerhalb der Frist der Brief / Ablehnung hinfällig ist und es jetzt darum gehen sollte wann der MDK eingeschaltet wurde. Falls das überhaupt der Fall ist, ich gehe aber stark davon aus. Falls sie den aber nicht eingeschaltet haben ist die Frist der 3 Wochen bereits abgelaufen!? Je nachdem was da als Datum im Brief steht, bzw. ob der Tag des Eingangs oder das Datum in dem MDK benachrichtigungsbrief zählt...
Dummerweise hat der Briefumschlag kein Datum/Briefmarke (Überhaupt nichts, ausser meiner Anschrift etc.) ich kann also schlecht beweisen dass ich den am Freitag (22. Tag) bekommen habe.
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littleganja
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Im Notfall deine Mutter oder einen Bekannten als Zeuge bennen zwecks Briefeingang oder Briefträger fragen ob er sich erinnern kann schriftlich geben lassen. Der Absender muss beweisen wann der Brief bei dir eingegangen ist nicht umgekehrt, wenn du Zeugen hast umso besser...
Glaube nicht dass die den MDK noch einschalten, die Ablehnung hast du ja bekommen.
Falls die eingeschaltet hätten, hätten die dich darüber schriftlich informieren müssen. So oder so was die machen geht nicht!
Glaube nicht dass die den MDK noch einschalten, die Ablehnung hast du ja bekommen.
Falls die eingeschaltet hätten, hätten die dich darüber schriftlich informieren müssen. So oder so was die machen geht nicht!
Re: Wie und wer stellt den Antrag auf Kostenübernahme?
Würde so oder so einen Anwalt einschalten, der Akteneinsicht nehmen wird!
Der Brief der Barmer soll wohl eine Ablehnung sein???
Schon weil die Fristen alle hier sehr knapp sind, solltest Du m.E. unbedingt einen Anwalt einschalten...
Sicher sind hier verschiedene Aspekte zu prüfen..z.B.
- keine rechtzeitige Info wg MDK Einschaltung bzw keine MDK Einschaltung?
- Ablehnung ohne MDK bzw ohne angemessenen Frist den Fragebogen zu beantworten
- Ist Eingang beim Versicherten oder Entscheidung der GKV relevant? (hier gibt es unterschiedliche Rechtsprechungen)
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Der Anwalt bekommt das schon hin !
Der Brief der Barmer soll wohl eine Ablehnung sein???
Schon weil die Fristen alle hier sehr knapp sind, solltest Du m.E. unbedingt einen Anwalt einschalten...
Sicher sind hier verschiedene Aspekte zu prüfen..z.B.
- keine rechtzeitige Info wg MDK Einschaltung bzw keine MDK Einschaltung?
- Ablehnung ohne MDK bzw ohne angemessenen Frist den Fragebogen zu beantworten
- Ist Eingang beim Versicherten oder Entscheidung der GKV relevant? (hier gibt es unterschiedliche Rechtsprechungen)
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Der Anwalt bekommt das schon hin !
*** seit wann sind Pflanzen illegal ? ***