Cannabis-Clubs
Re: Cannabis-Clubs
Alles was irgendwie als Verkauf ausgelegt werden kann ist tabu.
Ähnlich ist der deutsche Entwurf aufgebaut.
Das Wort "Verkauf" wird peinlichst vermieden, nur das Wort "Weitergabe"
wird gebraucht.
Ähnlich ist der deutsche Entwurf aufgebaut.
Das Wort "Verkauf" wird peinlichst vermieden, nur das Wort "Weitergabe"
wird gebraucht.
Zuletzt geändert von LaMaria am Fr 14. Jul 2023, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Cannabis-Clubs
@genericT Im Prinzip ja, nur werden da dann due tatsächlichen Kosten aufgeteilt.
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Cannabis-Clubs
Es darf also kein Unkostenbeitrag in der Form €/Gramm erhoben werden. Statt dessen wird gestaffelt abgegeben: pro Monat 2g, 5g, 10g, 20g, usw. Inkludiert sind auch Samen oder Stecklinge. Analog dazu werden vermutlich die Mitgliedsbeiträge steigen (linear, logarithmisch, whatever). Alles nur, um den juristischen Anschein aufrecht zu erhalten, dass kein Verkauf stattfindet.§ 24 Mitgliedsbeiträge
Mitgliedsbeiträge der Anbauvereinigung können als Grundbeträge mit zusätzlichen
Pauschalen gestaffelt im Verhältnis zu den an die Mitglieder weitergegebenen Mengen
Cannabis und Vermehrungsmaterial festgelegt werden.
§ 25 Selbstkostendeckung
(1) Anbauvereinigungen dürfen für die Weitergabe von Cannabis und Vermehrungs-
material an ihre Mitglieder neben den satzungsgemäßen Mitgliedsbeiträgen nach § 24
keine weiteren Entgelte verlangen.
...
(3) Anbauvereinigungen haben für die Weitergabe von Vermehrungsmaterial an an-
dere Anbauvereinigungen oder an Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und
nicht in ihr Mitglied sind, vom jeweiligen Empfänger die Erstattung der für die Herstellung
des weitergegebenen Vermehrungsmaterials entstandenen Kosten zu verlangen.
Ausnahme: Vermehrungsmaterial darf in "€/Stück" an andere CSCs und/oder Nichtmitglieder "verkauft" werden.
Ich frage mich, wie das mit dem Gelgenheitskonsument, der unregelmäßig alle paar Monate mal 2g haben will, dann ablaufen soll. Der muss dann 2g pro Monat wegquarzen, ob er will oder nicht?!
Zuletzt geändert von pepre am Fr 14. Jul 2023, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Cannabis-Clubs
Mhh sehe bei dieser Art ehrlich gesagt auch Probleme.LaMaria hat geschrieben: Fr 14. Jul 2023, 14:39 @genericT Im Prinzip ja, nur werden da dann due tatsächlichen Kosten aufgeteilt.
Was ist wenn ein Mitglied eine teure Anschaffung nicht anteilig tragen kann?
Wenn z.B. ein neues Sicherheitssystem installiert werden soll, das 20.000 Euro kostet. Die Kosten werden dann anteilig auf die 20 Mitglieder verteilt. Werden die beiden, die die 1000 Euro nicht zahlen können dann ausgeschlossen? Werden die 2000 Euro dann auf die restlichen 18 Mitglieder verteilt? Die haben aber ja vorher nur den 1000 Euro zugestimmt.
Um das Problem zu lösen müsste man im Vorfeld jede kleinste neue Anschaffung diskutieren. Und wenn man kein einstimmiges, positives 100% Ergebnis erhält, wird es wieder verworfen.
Da finde ich das Haushalten mit einer Vereinskasse finanziert mit Mitgliedsbeiträgen wesentlich einfacher.
Re: Cannabis-Clubs
Glaubst du die lassen diese Regelung so bestehen?pepre hat geschrieben: Fr 14. Jul 2023, 15:57Es darf also kein Unkostenbeitrag in der Form €/Gramm erhoben werden. Statt dessen wird gestaffelt abgegeben: pro Monat 2g, 5g, 10g, 20g, usw. Inkludiert sind auch Samen oder Stecklinge. Analog dazu werden vermutlich die Mitgliedsbeiträge steigen (linear, logarithmisch, whatever). Alles nur, um den juristischen Anschein aufrecht zu erhalten, dass kein Verkauf stattfindet.§ 24 Mitgliedsbeiträge
Mitgliedsbeiträge der Anbauvereinigung können als Grundbeträge mit zusätzlichen
Pauschalen gestaffelt im Verhältnis zu den an die Mitglieder weitergegebenen Mengen
Cannabis und Vermehrungsmaterial festgelegt werden.
§ 25 Selbstkostendeckung
(1) Anbauvereinigungen dürfen für die Weitergabe von Cannabis und Vermehrungs-
material an ihre Mitglieder neben den satzungsgemäßen Mitgliedsbeiträgen nach § 24
keine weiteren Entgelte verlangen.
...
(3) Anbauvereinigungen haben für die Weitergabe von Vermehrungsmaterial an an-
dere Anbauvereinigungen oder an Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und
nicht in ihr Mitglied sind, vom jeweiligen Empfänger die Erstattung der für die Herstellung
des weitergegebenen Vermehrungsmaterials entstandenen Kosten zu verlangen.
Ausnahme: Vermehrungsmaterial darf in "€/Stück" an andere CSCs und/oder Nichtmitglieder "verkauft" werden.
Wo im Gesetz ist denn die Ausnahme mit "€/Stück" festgelegt?
Re: Cannabis-Clubs
§25 Abs 3.genericT hat geschrieben: Fr 14. Jul 2023, 16:04 Wo im Gesetz ist denn die Ausnahme mit "€/Stück" festgelegt?
Da es sich um Stecklinge und/oder Samen handelt, wird sich wohl praktikablerweise ein Stückpreis etablieren. Alles andere macht ja wenig Sinn. - Gut, wenn die Stecklinge bereits 25cm hoch sind, dann sieht's vielleicht anders aus. Staffelpreise für unterschiedliche Größen¹...
Kommt darauf an, wer das letzte Wort hat. Wenn das die Juristen sind, dann spielt die Praxistauglichkeit der Gesetze erfahrungsgemäß nur eine sehr untergeordnete Rolle. — Schlußendlich wird das dann wieder eine ABM für Juristen: bis das praxistauglich ist, werden zig Urteile bis in die höchsten Instanzen gesprochen werden müssen. Arbeit für mehrere Jahrzehnte!Glaubst du die lassen diese Regelung so bestehen?
---
¹ "Steckling, 120cm, buschig, kurz vor der Blüte: 120€ Unkostenbeitrag"
Re: Cannabis-Clubs
Kuckst du: grundlegende Finanzierung.
So macht das Sinn, vor allem beim Prinzip "klein anfangen, langsam größer werden". Wenn du das alles von vorneherein über Mitgliedsbeiträge abwickeln willst, dann landest du punktgenau in immensen Defiziten, sofern man nicht horrende Mitgliedsbeiträge abkassiert.
Der Referentenentwurf ist ein völlig unrealistisches und unpraktisches Konstrukt. Quasi: Hanf nur für Reiche, denen ein paar k€ pro Jahr egal sind. Der sporadische Konsument mit 10g/Jahr (für Festivals, Konzerte, Feiern, etc) wird überhaupt nicht mitgedacht und -genommen. Er wird wohl weiter auf dem Schwarzmarkt seinen Konsum decken müssen, sofern er nicht Dagobert heißt.
Zudem gibt man völlig ohne Not die direkte Lenkungswirkung "Gras kostet Geld" auf. Die Message "ob du 2 oder 10g rauchst ist egal, kostet eh das gleiche" finde ich nicht pädagogisch.
So macht das Sinn, vor allem beim Prinzip "klein anfangen, langsam größer werden". Wenn du das alles von vorneherein über Mitgliedsbeiträge abwickeln willst, dann landest du punktgenau in immensen Defiziten, sofern man nicht horrende Mitgliedsbeiträge abkassiert.
Der Referentenentwurf ist ein völlig unrealistisches und unpraktisches Konstrukt. Quasi: Hanf nur für Reiche, denen ein paar k€ pro Jahr egal sind. Der sporadische Konsument mit 10g/Jahr (für Festivals, Konzerte, Feiern, etc) wird überhaupt nicht mitgedacht und -genommen. Er wird wohl weiter auf dem Schwarzmarkt seinen Konsum decken müssen, sofern er nicht Dagobert heißt.
Zudem gibt man völlig ohne Not die direkte Lenkungswirkung "Gras kostet Geld" auf. Die Message "ob du 2 oder 10g rauchst ist egal, kostet eh das gleiche" finde ich nicht pädagogisch.
Re: Cannabis-Clubs
Der Teil erschließt sich mir nicht ganz. Die gestaffelten Pauschalen bilden doch die Kosten gewissermaßen ab.pepre hat geschrieben: Fr 14. Jul 2023, 16:42
Zudem gibt man völlig ohne Not die direkte Lenkungswirkung "Gras kostet Geld" auf. Die Message "ob du 2 oder 10g rauchst ist egal, kostet eh das gleiche" finde ich nicht pädagogisch.
Das bedenkliche hier ist doch eher, dass man dann keine Preisunterschiede mehr zwischen verschiedenen Sorten abbilden kann.
Re: Cannabis-Clubs
Es ist für die Mitglieder transparenter und weniger spekulativ als feste Mitgliedsbeiträge. Aber nach dem Entwurf auch nicht möglich, da eine Finanzierung über Mitgliedsbeiträge vorgeschrieben wird.genericT hat geschrieben: Fr 14. Jul 2023, 16:01
Mhh sehe bei dieser Art ehrlich gesagt auch Probleme.
Was ist wenn ein Mitglied eine teure Anschaffung nicht anteilig tragen kann?
Wenn z.B. ein neues Sicherheitssystem installiert werden soll, das 20.000 Euro kostet. Die Kosten werden dann anteilig auf die 20 Mitglieder verteilt. Werden die beiden, die die 1000 Euro nicht zahlen können dann ausgeschlossen? Werden die 2000 Euro dann auf die restlichen 18 Mitglieder verteilt? Die haben aber ja vorher nur den 1000 Euro zugestimmt.
Um das Problem zu lösen müsste man im Vorfeld jede kleinste neue Anschaffung diskutieren. Und wenn man kein einstimmiges, positives 100% Ergebnis erhält, wird es wieder verworfen.
Da finde ich das Haushalten mit einer Vereinskasse finanziert mit Mitgliedsbeiträgen wesentlich einfacher.
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Cannabis-Clubs
Ach, das kann man hintricksen. Sowas wie: die Pauschalenstufen entsprechen Konsumeinheiten, und die verschiedenen Grassorten haben verschiedene Faktoren für die Konsumeinheiten.genericT hat geschrieben: Fr 14. Jul 2023, 17:12 Die gestaffelten Pauschalen bilden doch die Kosten gewissermaßen ab.
Das bedenkliche hier ist doch eher, dass man dann keine Preisunterschiede mehr zwischen verschiedenen Sorten abbilden kann.
Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass dieser Pauschalen-Mist so nicht Gesetz wird, denn er ist einfach hanebüchender Quatsch. Wenn man das alles nur über Mitgliedsbeiträge finanziert, so werden diese immens hoch werden, quasi nur für Dauerkiffer mit hohen Konsummengen lohnend.
Die ganzen Gelegenheitskonsumenten (alle paar Wochenenden mal ein, zwei, drei Tüten für besondere Anlässe) werden
entweder auf dem Schwarzmarkt verbleiben (wahrscheinlichste Variante) oder Homegrower werden (Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis). Wenn sie dann noch andere Sorten von anderen Homegrowern zum Durchprobieren tauschen wollen (so wie man das mit Genußartikeln üblicherweise macht), dann machen sie sich strafbar. Und diese Strafen wurden erhöht statt verringert. Mit Verlaub: das gesamte geplante Abgabesystem ist völlig hirnrissig.
Ich denke, dass hier der Gedanke "Auf keinen Fall wie kapitalistischen Verkauf aussehen lassen!" Pate stand. Wahrscheinlich wurde Lauterbach eingeimpft, dass das nur so möglich sei, weil ansonsten die gegnerischen Juristen ein Faß aufmachen. Anders ist die Absurdität des Konstrukts gar nicht zu erklären. Dass gleichzeitig die gesamte Genußkultur weggeholzt wird, ist für seinen rein medizinischen Tunnelblick wohl ein angenehmer Nebeneffekt.
Re: Cannabis-Clubs
https://www.bundesgesundheitsministeriu ... ontrol-681
39. Wie kann ich Mitglied werden? Welche Pflichten ergeben sich aus
der Mitgliedschaft in einer Anbauvereinigung?
......Mitglieder haben aktiv beim Anbau mitzuwirken.....
Paragraf 17 (2) CanG
sagte das gleiche,
War mir neu, hatte ich übersehen.
Wie sollen 500 Mitglieder aktiv mitwirken?
Buds trimmen ist zwar wirklich sehr arbeitsintensiv, aber soviel Leute....

39. Wie kann ich Mitglied werden? Welche Pflichten ergeben sich aus
der Mitgliedschaft in einer Anbauvereinigung?
......Mitglieder haben aktiv beim Anbau mitzuwirken.....
Paragraf 17 (2) CanG
sagte das gleiche,
War mir neu, hatte ich übersehen.
Wie sollen 500 Mitglieder aktiv mitwirken?
Buds trimmen ist zwar wirklich sehr arbeitsintensiv, aber soviel Leute....
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Cannabis-Clubs
Oder soll jeder seine eigenen Pflanzen anbauen und versorgen?

Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Cannabis-Clubs
Also ... was ich ja garnicht so schlecht fände: wenn es nach dem Inkrafttreten dieses monströsen Gesetzes überhaupt keine CSC bilden täten. Man kann doch auch so damit auskommen: jeder kann 3 Pflänzchen betütteln und mit 25 g über die Straße laufen - was ja schon ne ordentliche "Tüte" voll ist. Und wemma inne Kontrolle kommt und keine Pflänzchen auf'm Balkon hat, weiß man eigentlich auch schon, was man sagen muß:
In Leipzig und auch sonstwo steht es nämlich in den Pressemitteilungen der Polizei (hilfsweise den lokalen Käseblättchen), wo der Schwarzmarkt "auf der Straße" stattfindet (in Leipzig va im Viertel um die Eisenbahnstraße, das im Volxmund "Gaza-Streifen" genannt wird und wo zeitweise eine "Waffenverbotszone" errichtet worden war, wo man noch nicht einmal einen Schraubenzieher in der Fahrradtasche haben durfte) und da hat man dann das Zeug von einem jungen Mann gekauft, so 20-25 Jahre alt, schlank (oder muskulös), arabischer Typus, gepflegter Vollbart, NYC-Basecap, dunkeles tshirt, jeans, weisse sneakers, gebrochene deutsche Sprache ... oder gleich auf (gebrochenem) englisch ... ob man ihn wiedererkennen würde, weiß man nicht, weil es war ja schon dunkel ... und das war's dann - "the usual suspects", von denen man übrigens auch die Samen für die Pflänzchen auf dem Balkon gekauft haben könnte ...
Hier in Leipzig wird eh nur noch der (Groß-)handel verfolgt - die Kiffer interessieren die Bullerei nicht mehr, solange es nicht zu "Rauschtaten" (va im Straßenverkehr) kommt.
Vielleicht wäre das der beste Weg, denen da oben im Politbüro und im ZK zu zeigen, daß sie schon lange jeden Bezug zur Realität verloren haben ?!
In Leipzig und auch sonstwo steht es nämlich in den Pressemitteilungen der Polizei (hilfsweise den lokalen Käseblättchen), wo der Schwarzmarkt "auf der Straße" stattfindet (in Leipzig va im Viertel um die Eisenbahnstraße, das im Volxmund "Gaza-Streifen" genannt wird und wo zeitweise eine "Waffenverbotszone" errichtet worden war, wo man noch nicht einmal einen Schraubenzieher in der Fahrradtasche haben durfte) und da hat man dann das Zeug von einem jungen Mann gekauft, so 20-25 Jahre alt, schlank (oder muskulös), arabischer Typus, gepflegter Vollbart, NYC-Basecap, dunkeles tshirt, jeans, weisse sneakers, gebrochene deutsche Sprache ... oder gleich auf (gebrochenem) englisch ... ob man ihn wiedererkennen würde, weiß man nicht, weil es war ja schon dunkel ... und das war's dann - "the usual suspects", von denen man übrigens auch die Samen für die Pflänzchen auf dem Balkon gekauft haben könnte ...
Hier in Leipzig wird eh nur noch der (Groß-)handel verfolgt - die Kiffer interessieren die Bullerei nicht mehr, solange es nicht zu "Rauschtaten" (va im Straßenverkehr) kommt.
Vielleicht wäre das der beste Weg, denen da oben im Politbüro und im ZK zu zeigen, daß sie schon lange jeden Bezug zur Realität verloren haben ?!
Re: Cannabis-Clubs
naja die werden auch aktiv, indem sich austauscht und Ratschläge gibtLaMaria hat geschrieben: So 16. Jul 2023, 15:36 https://www.bundesgesundheitsministeriu ... ontrol-681
39. Wie kann ich Mitglied werden? Welche Pflichten ergeben sich aus
der Mitgliedschaft in einer Anbauvereinigung?
......Mitglieder haben aktiv beim Anbau mitzuwirken.....
Paragraf 17 (2) CanG
sagte das gleiche,
War mir neu, hatte ich übersehen.
Wie sollen 500 Mitglieder aktiv mitwirken?
Buds trimmen ist zwar wirklich sehr arbeitsintensiv, aber soviel Leute....
![]()
Cannabis Social Club Chemnitz e.V. i.G.
www.cannabis-Chemnitz.com
www.cannabis-Chemnitz.com
-
sleepy joe
- Beiträge: 7
- Registriert: Mi 12. Apr 2023, 19:32
Re: Cannabis-Clubs
Eine Studie in den USA, die ich mir näher nicht angeschaut habe, wollte mal gezeigt haben, dass der Wachstum einer Pflanze zunimmt, wenn man sozial mit ihr interagiert (spricht). Insofern scheint logisch, was hunderte Mitglieder in Zukunft zu tun haben werden... 
Re: Cannabis-Clubs
gibt es schon eine Liste mit Projekten Cannabis Social Clubs ? konnte keine finden 
Re: Cannabis-Clubs
https://csc-dachverband.de/. Komplett ist diese Liste aber nicht.Cosmo01 hat geschrieben: Fr 8. Sep 2023, 20:42 gibt es schon eine Liste mit Projekten Cannabis Social Clubs? konnte keine finden![]()
Re: Cannabis-Clubs
Wow, 500 Mitglieder, hunderttausende Euro als Anfangskapital, monatliche Betriebskosten von einigen tausend Euro, eigene Sorten züchten, großes Angebot an Pflanzen mit unterschiedlichem THC Gehalt, super Räumlichkeiten, in denen man sein erworbenes Cannabis rauchen kann usw,usw.
Was habt ihr denn alles vor?? Wie wäre es, wenn man klein anfängt und steigert sich dann, gegebenenfalls. Es ist ja nicht so, dass die Gemeindeverwaltungen jetzt Luftsprünge machen, weil der Genuss von Cannabis legal ist. Die werden uns schon genug Steine in den Weg legen. Das fängt an bei Nutzungsänderungen bei einem Wohnhaus oder einer Scheune zum Anbau von Cannabis. Parkplätze für Clubmitglieder und Besucher, Sanitäranlagen und Umkleideräume für m/w/d. Die Verwaltungen der Gemeinden werden alle Register ziehen, um den Traum von manchen Clubgründer zu verhindern. Da kann es unter Umständen sehr lange dauern, bis zur ersten Ernte. Wer ein Haus gebaut hat, der kann ein Lied davon singen, wie lange es dauern kann, bis der erste Spatenstich erfolgen kann. Und da sind die Unstimmigkeiten unter Mitgliedern noch lange nicht mitgerechnet.
Wogegen ich allerdings bin, ist der kommerzielle Anbau und Vertrieb, denn wer dann seine Hände im Spiel hat, dürfte jedem klar sein.
Es sollte schon so sein, dass der Konsument, der vor der Legalisierung immer damit rechnen musste, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, jetzt selbst gestalten kann, wie er anbauen will. Natürlich immer im Rahmen der Gesetzmäßigkeit.
Was habt ihr denn alles vor?? Wie wäre es, wenn man klein anfängt und steigert sich dann, gegebenenfalls. Es ist ja nicht so, dass die Gemeindeverwaltungen jetzt Luftsprünge machen, weil der Genuss von Cannabis legal ist. Die werden uns schon genug Steine in den Weg legen. Das fängt an bei Nutzungsänderungen bei einem Wohnhaus oder einer Scheune zum Anbau von Cannabis. Parkplätze für Clubmitglieder und Besucher, Sanitäranlagen und Umkleideräume für m/w/d. Die Verwaltungen der Gemeinden werden alle Register ziehen, um den Traum von manchen Clubgründer zu verhindern. Da kann es unter Umständen sehr lange dauern, bis zur ersten Ernte. Wer ein Haus gebaut hat, der kann ein Lied davon singen, wie lange es dauern kann, bis der erste Spatenstich erfolgen kann. Und da sind die Unstimmigkeiten unter Mitgliedern noch lange nicht mitgerechnet.
Wogegen ich allerdings bin, ist der kommerzielle Anbau und Vertrieb, denn wer dann seine Hände im Spiel hat, dürfte jedem klar sein.
Es sollte schon so sein, dass der Konsument, der vor der Legalisierung immer damit rechnen musste, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, jetzt selbst gestalten kann, wie er anbauen will. Natürlich immer im Rahmen der Gesetzmäßigkeit.
Re: Cannabis-Clubs
Hey Drum, ich stimme dir voll und ganz zu. Das Konzept des CSC wirkt wirklich ziemlich komplex und scheint alles andere als wirtschaftlich zu sein. Es hat den Anschein, als wäre es von Beginn an zum Scheitern verurteilt gewesen. Aber weißt du, in einem Punkt sehe ich durchaus Potenzial: Stell dir vor, das Ganze findet in einem kleinen, überschaubaren Freundeskreis statt, wo man einander wirklich vertraut. Ich könnte mir vorstellen, dass es besonders im ländlichen Raum funktionieren könnte, weit weg von den hohen Kosten und dem Trubel der großen Städte.