Unlängst hielten Beamte der Verkehrspolizei München in Unterhaching ein Fahrschulauto an - und tatsächlich stand der 30 Jahre alte Fahranfänger unter dem Einfluss von Marihuana. Ein Glückstreffer? Nicht wirklich, sagt Marcus da Gloria Martins. Der Polizist weiß, woran seine Kollegen Drogen im Straßenverkehr erkennen.
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An der Fahrweise nicht immer, weil sich die Droge nicht immer offenkundig auf die Fahrweise niederschlägt. Aber die Kollegen sind erfahren. Es ist die Gesamtsumme der Elemente, die sie wahrnehmen, oft auch erst in der Kontrolle selbst: wässrige Augen, arg überdreht, reagiert nicht auf akustische Reize. Dann schauen die Kollegen, an was das liegt. Es könnte nämlich auch eine schlichte Trunkenheitsfahrt sein, die Verhaltensmuster sind da ganz ähnlich."
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/lan ... -1.2708944
Der Hr. Martins hat auf dem Bild doch nicht etwa "wässrige" Augen ?!
"Wir wollen nur denjenigen mit einer Nadel konfrontieren, der wahrscheinlich Drogen genommen hat."
Weil er da eh bald dran hängt ?
"Können die Schnelltests verweigert werden?
Ja, das kriegt der Proband bei der Kontrolle auch gesagt. Wenn er den Test verweigert, müssen die Beamten noch viel besser beschreiben und erklären können, was genau eine erzwungene Blutentnahme rechtfertigen würde."
!!!