Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Der is selbstständig und darf keine 2300€ haben, hone unterstellung des handels?
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Bundespolizisten stellten bei einer Kontrolle am Haltepunkt Schwarzenberg-Neuwelt am gestrigen Samstagmorgen bei einem 17-jährigen Afghanen illegale Betäubungsmittel fest. Der abgelehnte Asylbewerber mit derzeitigem Wohnsitz im Erzgebirgskreis hatte knapp 6 Gramm eines Cannabisproduktes dabei - für ihn war es ein Mittel gegen seine Zahnschmerzen. Die Beamten stellten das Betäubungsmittel sicher und erstatteten Strafanzeige. "
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/74166/3719157
Hm, Schutzbehauptung ? Das mit dem medizinischen Aspekten dürften sich auch bei unseren neuen Mitbewohnern rumsprechen.
Und das ist für uns Patienten nicht ohne, weil die Polizei so weiter von Dealerei etc. ausgeht und wir echten Patienten so weiter unter einer sehr erniedrigen Verfolgung leiden müssen.
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/74166/3719157
Hm, Schutzbehauptung ? Das mit dem medizinischen Aspekten dürften sich auch bei unseren neuen Mitbewohnern rumsprechen.
Und das ist für uns Patienten nicht ohne, weil die Polizei so weiter von Dealerei etc. ausgeht und wir echten Patienten so weiter unter einer sehr erniedrigen Verfolgung leiden müssen.
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DanielZappel
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- Registriert: Mi 26. Apr 2017, 14:26
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
So schauts aus. Aber man darf ja nichts sagen...
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Wenn ein Flüchtling schwer krank ist und ihm nur Cannabis hilft, dann ist er eine arme Sau, falls er sauber bleiben möchte. In einer Krankenversicherung ist er nicht und ob er wohl einen Arzt finden würde, der überteuertes Gras verschreibt, dass er sich nicht leisten kann? Ist jetzt nicht auf diesen Typ in dem Bericht bezogen aber grundsätzlich...
Schikane von Patienten seitens der Polizisten hat "Tradition" und ist system-immanent, was man z.B. am "Profiling" sieht. Dann wird eben jemand dessen Äußeres dem Klischee entspricht öfter kontrolliert. Das wird sich kaum ändern solange die gesetzlichen Rahmenbedingungen so sind.
Schikane von Patienten seitens der Polizisten hat "Tradition" und ist system-immanent, was man z.B. am "Profiling" sieht. Dann wird eben jemand dessen Äußeres dem Klischee entspricht öfter kontrolliert. Das wird sich kaum ändern solange die gesetzlichen Rahmenbedingungen so sind.
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ein sehr positiver Bericht ! Hätte ich dieser Stelle nicht erwartet ...
"Wie sinnvoll ist der Einsatz von Cannabis in der Medizin?
...
Was sind die Vorteile von Cannabis im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten?
Cannabis hat im Vergleich zu den herkömmlichen Schmerzmitteln eine sehr gute Verträglichkeit bei verhältnismäßig geringer Wirkung auf die inneren Organe. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist letztendlich von einer sehr zufriedenstellenden Langzeitverträglichkeit auszugehen, wobei eine fachgerechte ärztliche Betreuung natürlich unbedingt anzuraten ist. Als "Naturmittel" genießt Cannabis bei vielen meiner Patienten einen hohen Vertrauensvorschuss.
...
Bei welchen Krankheiten kann Cannabis schädlich sein?
Vorsichtig sollte man z. B. bei Suchterkrankungen, auch in der Vorgeschichte des Patienten, sein, auch bestimmte psychische Erkrankungen können eine Cannabis-Behandlung erschweren oder sogar auch unmöglich machen.
...
Es gibt immer wieder Geschichten, dass Menschen mithilfe von Cannabis von Krebs geheilt wurden. Ist so etwas möglich?
Eine Heilung vom Krebs durch Cannabis ist mir in meiner täglichen Tätigkeit als Schmerztherapeut bisher (leider) noch nicht begegnet. Jedoch hat jeder übermäßige Schmerzzustand auch eine ungünstige Auswirkung auf unser körpereigenes Immunsystem, so dass eine gute Schmerztherapie gewissermaßen immer auch für unsere Immunabwehr sehr hilfreich ist. Die häufig pflanzliche Herkunft der Cannabis-Medikamente stellt bei vielen Patienten zusätzlich einen beruhigenden Aspekt dar, insbesondere wenn ohnehin schon viele "Chemie-Hämmer" eingenommen werden müssen.
...
Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass die Patienten, die Cannabis akut vertragen, auch nach langjähriger medikamentöser Einnahme keine signifikanten Gesundheitsschäden an Leber, Niere oder Gehirn fürchten müssen. "
https://www.bildderfrau.de/gesundheit/a ... dizin.html
"Wie sinnvoll ist der Einsatz von Cannabis in der Medizin?
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Was sind die Vorteile von Cannabis im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten?
Cannabis hat im Vergleich zu den herkömmlichen Schmerzmitteln eine sehr gute Verträglichkeit bei verhältnismäßig geringer Wirkung auf die inneren Organe. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist letztendlich von einer sehr zufriedenstellenden Langzeitverträglichkeit auszugehen, wobei eine fachgerechte ärztliche Betreuung natürlich unbedingt anzuraten ist. Als "Naturmittel" genießt Cannabis bei vielen meiner Patienten einen hohen Vertrauensvorschuss.
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Bei welchen Krankheiten kann Cannabis schädlich sein?
Vorsichtig sollte man z. B. bei Suchterkrankungen, auch in der Vorgeschichte des Patienten, sein, auch bestimmte psychische Erkrankungen können eine Cannabis-Behandlung erschweren oder sogar auch unmöglich machen.
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Es gibt immer wieder Geschichten, dass Menschen mithilfe von Cannabis von Krebs geheilt wurden. Ist so etwas möglich?
Eine Heilung vom Krebs durch Cannabis ist mir in meiner täglichen Tätigkeit als Schmerztherapeut bisher (leider) noch nicht begegnet. Jedoch hat jeder übermäßige Schmerzzustand auch eine ungünstige Auswirkung auf unser körpereigenes Immunsystem, so dass eine gute Schmerztherapie gewissermaßen immer auch für unsere Immunabwehr sehr hilfreich ist. Die häufig pflanzliche Herkunft der Cannabis-Medikamente stellt bei vielen Patienten zusätzlich einen beruhigenden Aspekt dar, insbesondere wenn ohnehin schon viele "Chemie-Hämmer" eingenommen werden müssen.
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Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass die Patienten, die Cannabis akut vertragen, auch nach langjähriger medikamentöser Einnahme keine signifikanten Gesundheitsschäden an Leber, Niere oder Gehirn fürchten müssen. "
https://www.bildderfrau.de/gesundheit/a ... dizin.html
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Nachfrage steigt weltweit rapide an
Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt rapide an, so der kanadische Anbieter Tilray, nach eigenen Angaben weltweit führend in der Erforschung und Entwicklung des Medizinalhanfs. "
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... apide.html
Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt rapide an, so der kanadische Anbieter Tilray, nach eigenen Angaben weltweit führend in der Erforschung und Entwicklung des Medizinalhanfs. "
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... apide.html
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Kassen lehnen Erstattung der Kosten oft ab
Cannabis auf Rezept – doch die Kostenerstattung muss von den Kassen genehmigt werden. Nur jeder zweite Antrag geht durch.
Anträge auf die Kostenübernahme von Cannabinoiden müssen von Kassen oft abgelehnt werden. Oft reiche die Schwere der angegebenen Erkrankung für die Kostenerstattung nicht aus, wie eine Anfrage der "Ärzte Zeitung" bei verschiedenen Kassen zeigt.
"Es werden teilweise Anträge bei eindeutig nicht schwerwiegenden Erkrankungen gestellt", teilt die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See mit. Vermehrtes Schwitzen an Händen und Füßen oder Antriebslosigkeit seien keine plausiblen Gründe. Bislang gingen 432 Anträge auf Kostenübernahme von Cannabinoiden bei der Knappschaft ein. 53 Prozent davon habe man abgelehnt, so eine Sprecherin. Sofern die Voraussetzungen nach Paragraf 31 Abs. 6 SGB V nicht vorlägen, sei es auch unerheblich, ob der Versicherte zuvor vom BfArM eine Ausnahmegenehmigung erhalten habe.
...
Bei den Betriebskrankenkassen gingen bislang fast 650 Anträge ein, so eine vorläufige Auswertung für etwa die Hälfte aller BKKen. 52 Prozent davon hätte die BKK positiv entschieden, sagte Sprecherin Andrea Röder. Ein Grund dafür, Anträge abzulehnen, sind auch bei der BKK Erkrankungen, die nicht schwerwiegend genug sind. "Sturzneigungen bei einer älteren Dame oder leichte Formen von ADHS reichen nicht aus, um cannabishaltige Produkte einsetzen zu dürfen." "
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... ft-ab.html
Hoffentlich wird bald erkannt, das Cannabis auch bei leichteren Erkrankungen gut und Nebenwirkungsarm hilft. Da da wird wohl die Pharma davor sein, geht ja nicht, das Ibu, Aspirin etc. verschmäht wird.
Cannabis auf Rezept – doch die Kostenerstattung muss von den Kassen genehmigt werden. Nur jeder zweite Antrag geht durch.
Anträge auf die Kostenübernahme von Cannabinoiden müssen von Kassen oft abgelehnt werden. Oft reiche die Schwere der angegebenen Erkrankung für die Kostenerstattung nicht aus, wie eine Anfrage der "Ärzte Zeitung" bei verschiedenen Kassen zeigt.
"Es werden teilweise Anträge bei eindeutig nicht schwerwiegenden Erkrankungen gestellt", teilt die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See mit. Vermehrtes Schwitzen an Händen und Füßen oder Antriebslosigkeit seien keine plausiblen Gründe. Bislang gingen 432 Anträge auf Kostenübernahme von Cannabinoiden bei der Knappschaft ein. 53 Prozent davon habe man abgelehnt, so eine Sprecherin. Sofern die Voraussetzungen nach Paragraf 31 Abs. 6 SGB V nicht vorlägen, sei es auch unerheblich, ob der Versicherte zuvor vom BfArM eine Ausnahmegenehmigung erhalten habe.
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Bei den Betriebskrankenkassen gingen bislang fast 650 Anträge ein, so eine vorläufige Auswertung für etwa die Hälfte aller BKKen. 52 Prozent davon hätte die BKK positiv entschieden, sagte Sprecherin Andrea Röder. Ein Grund dafür, Anträge abzulehnen, sind auch bei der BKK Erkrankungen, die nicht schwerwiegend genug sind. "Sturzneigungen bei einer älteren Dame oder leichte Formen von ADHS reichen nicht aus, um cannabishaltige Produkte einsetzen zu dürfen." "
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... ft-ab.html
Hoffentlich wird bald erkannt, das Cannabis auch bei leichteren Erkrankungen gut und Nebenwirkungsarm hilft. Da da wird wohl die Pharma davor sein, geht ja nicht, das Ibu, Aspirin etc. verschmäht wird.
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ja klar mit so händen kommt man gut duchrs leben
Xxx
Xxx
Zuletzt geändert von Duck am Mi 20. Jun 2018, 07:46, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Und es wird mit Vehemenz versucht, das Naturprodukt schlecht zu reden
Nur seltsam, das es jahrelang bei vielen gut funktioniert hat
" Cannabis: Therapie mit Tücken
Seit März dürfen Ärzte Cannabisblüten als Arznei verordnen. Warum manche Experten das kritisch sehen und einen therapeutischen Rückschritt beklagen
...
Etwa, weil die medizinische Wirkung von Cannabis nicht ausreichend belegt ist. Oder weil bei schweren Krankheiten schon lange keine getrockneten Pflanzenteile mehr zum Einsatz kommen, deren Wirkstoffgehalt zu stark schwankt. Eine genauere Dosierung ermöglichen Extrakte, die auf einen bestimmten Gehalt standardisiert sind, oder isolierte Pflanzenwirkstoffe.
"Den Cannabis-Wirkstoff Dronabinol setzen Ärzte seit Jahren mit Erfolg ein", betont Dr. Michael Hörnig, Leiter des Prüflaboratoriums des Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC). "Die Blüten eignen sich allenfalls als Bestandteil von Rezeptur- und Fertigarzneimitteln, eher aber zur Gewinnung der Cannabis-Wirkstoffe, zu denen wir bereits Qualitätsvorschriften veröffentlicht haben."
Vor allem das Rauchen von Cannabis sehen Experten kritisch: "Beim Inhalieren variiert die aufgenommene Wirkstoffmenge so stark, dass eine gleichbleibende Dosierung nicht möglich ist", sagt Dr. Holger Reimann, Leiter des Pharmazeutischen Laboratoriums des Neuen Rezeptur-Formulariums, wie der DAC eine Einrichtung der Apothekerschaft. "Da die Gefahr einer Überdosierung groß ist, können rauschartige Zustände auftreten."
...
Nicht zuletzt wegen der fehlerträchtigen Verschreibungen würden viele Ärzte Fertigarzneien auf Cannabis-Basis bevorzugen. Davon gibt es in Deutschland aber derzeit nur zwei. Michael Hörnig bezweifelt, dass es mehr werden: "Da Cannabis-Fertigarzneimittel für Pharmafirmen wirtschaftlich unattraktiv sind, werden wohl künftig die meisten Präparate in der Apotheke angefertigt.""
http://www.apotheken-umschau.de/Therapi ... 41071.html
Nur seltsam, das es jahrelang bei vielen gut funktioniert hat
" Cannabis: Therapie mit Tücken
Seit März dürfen Ärzte Cannabisblüten als Arznei verordnen. Warum manche Experten das kritisch sehen und einen therapeutischen Rückschritt beklagen
...
Etwa, weil die medizinische Wirkung von Cannabis nicht ausreichend belegt ist. Oder weil bei schweren Krankheiten schon lange keine getrockneten Pflanzenteile mehr zum Einsatz kommen, deren Wirkstoffgehalt zu stark schwankt. Eine genauere Dosierung ermöglichen Extrakte, die auf einen bestimmten Gehalt standardisiert sind, oder isolierte Pflanzenwirkstoffe.
"Den Cannabis-Wirkstoff Dronabinol setzen Ärzte seit Jahren mit Erfolg ein", betont Dr. Michael Hörnig, Leiter des Prüflaboratoriums des Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC). "Die Blüten eignen sich allenfalls als Bestandteil von Rezeptur- und Fertigarzneimitteln, eher aber zur Gewinnung der Cannabis-Wirkstoffe, zu denen wir bereits Qualitätsvorschriften veröffentlicht haben."
Vor allem das Rauchen von Cannabis sehen Experten kritisch: "Beim Inhalieren variiert die aufgenommene Wirkstoffmenge so stark, dass eine gleichbleibende Dosierung nicht möglich ist", sagt Dr. Holger Reimann, Leiter des Pharmazeutischen Laboratoriums des Neuen Rezeptur-Formulariums, wie der DAC eine Einrichtung der Apothekerschaft. "Da die Gefahr einer Überdosierung groß ist, können rauschartige Zustände auftreten."
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Nicht zuletzt wegen der fehlerträchtigen Verschreibungen würden viele Ärzte Fertigarzneien auf Cannabis-Basis bevorzugen. Davon gibt es in Deutschland aber derzeit nur zwei. Michael Hörnig bezweifelt, dass es mehr werden: "Da Cannabis-Fertigarzneimittel für Pharmafirmen wirtschaftlich unattraktiv sind, werden wohl künftig die meisten Präparate in der Apotheke angefertigt.""
http://www.apotheken-umschau.de/Therapi ... 41071.html
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Kassen und Apotheken sind am Zug
Angesichts gestiegener Preise für Cannabis in Form von Blüten will das BMG eine separate Lösung.
Die Preise für Cannabis in Form von Blüten haben sich stark erhöht, seit Cannabis als Folge einer Gesetzesänderung von Ärzten beispielsweise Schmerzpatienten verschrieben werden kann. Informationen über die Höhe der Preise lägen der Bundesregierung jedoch nicht vor, heißt es in der Antwort von BMG-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz auf eine parlamentarische Anfrage des SPD-Abgeordneten Burkhard Blienert. Das Ministerium habe den Deutschen Apothekenverband und den GKV-Spitzenverband aufgefordert, abweichend von den Zuschlägen der Arzneimittelpreisverordnung eine eigene Vereinbarung zu treffen – wie bei anderen Rezepturen auch. Die Verhandlungen dazu liefen."
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... n-zug.html
Ein Hoffnungsschimmer für unsere Privatrezeptler?
Angesichts gestiegener Preise für Cannabis in Form von Blüten will das BMG eine separate Lösung.
Die Preise für Cannabis in Form von Blüten haben sich stark erhöht, seit Cannabis als Folge einer Gesetzesänderung von Ärzten beispielsweise Schmerzpatienten verschrieben werden kann. Informationen über die Höhe der Preise lägen der Bundesregierung jedoch nicht vor, heißt es in der Antwort von BMG-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz auf eine parlamentarische Anfrage des SPD-Abgeordneten Burkhard Blienert. Das Ministerium habe den Deutschen Apothekenverband und den GKV-Spitzenverband aufgefordert, abweichend von den Zuschlägen der Arzneimittelpreisverordnung eine eigene Vereinbarung zu treffen – wie bei anderen Rezepturen auch. Die Verhandlungen dazu liefen."
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... n-zug.html
Ein Hoffnungsschimmer für unsere Privatrezeptler?
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DonHibachi
- Beiträge: 79
- Registriert: Mi 24. Mai 2017, 00:26
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Hoffnung auf jeden Fall. Aber auch die Kassen werden die Preise nichtmehr ganz so scheuen und mehr Genehmigungen ausstellen.
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Vorankündigung Spon Print :
" Nach dem Rausch
Ein neues Gesetz sollte dafür sorgen, dass Schwerstkranke und Schmerzpatienten Cannabis auf Kassenrezept erhalten. Doch die Lage hat sich derzeit für viele Patienten verschlechtert.
Durch die Küche zieht ein Duft von Kaffee und Cannabis. Die Sonne scheint auf die karierte Tischdecke, von draußen dringt das Brummen eines Rasenmähers. Christian Dittrich macht sich bereit für den Arbeitstag, in zwei Stunden beginnt seine Schicht. ..."
https://magazin.spiegel.de/SP/2017/36/1 ... index.html
Na endlich thematisiert das ein Deutschlandweit oft gelesenes Nachrichtenmagazin.
Edit 2.9. 10:50
"Das Bundesgesundheitsministerium hat Engpässe bei der Versorgung von Schwerstkranken mit medizinischem Cannabis eingeräumt. "Es liegen derzeit Meldungen vor, dass einige Sorten Cannabisblüten im Einzelfall nicht lieferbar sind", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Das berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe.
Seit März können Schwerstkranke und Schmerzpatienten in besonderen Fällen Cannabis auf Rezept beziehen. Nach SPIEGEL-Informationen sind inzwischen Tausende Anträge auf Kostenübernahme bei den gesetzlichen Krankenkassen eingegangen. Das AOK-Lager zählt demnach 3600 Anträge, bei den Ersatzkassen waren es Ende Juni 2000, bei den befragten Betriebskrankenkassen sind es mindestens 650. Nach Kassenangaben wurden 50 bis 60 Prozent der Anträge bewilligt. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)
Kooperation von den Kassen gefordert
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mahnt die Kassen zur Kooperation: "Auch von den Krankenkassen erwarte ich, dass sie das Gesetz im Sinne der Patientinnen und Patienten umsetzen, so wie der Gesetzgeber das gewollt hat. Wir werden das sehr eng begleiten." Das Ministerium hat die Spitzenverbände von Apothekern und Krankenkassen aufgefordert, über eine Reduzierung der Cannabisabgabepreise zu verhandeln.
Die Opposition geht davon aus, dass das Gesetz möglicherweise korrigiert werden muss. Wenn es nicht gelinge, Kassen und Ärzten ihre Pflichten bei der Umsetzung des Gesetzes deutlich zu machen, "muss das Parlament diese Aufgabe übernehmen und das Gesetz notfalls nachschärfen", sagt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Terpe.
Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - ab Samstagmorgen erhältlich."
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 65670.html
" Nach dem Rausch
Ein neues Gesetz sollte dafür sorgen, dass Schwerstkranke und Schmerzpatienten Cannabis auf Kassenrezept erhalten. Doch die Lage hat sich derzeit für viele Patienten verschlechtert.
Durch die Küche zieht ein Duft von Kaffee und Cannabis. Die Sonne scheint auf die karierte Tischdecke, von draußen dringt das Brummen eines Rasenmähers. Christian Dittrich macht sich bereit für den Arbeitstag, in zwei Stunden beginnt seine Schicht. ..."
https://magazin.spiegel.de/SP/2017/36/1 ... index.html
Na endlich thematisiert das ein Deutschlandweit oft gelesenes Nachrichtenmagazin.
Edit 2.9. 10:50
"Das Bundesgesundheitsministerium hat Engpässe bei der Versorgung von Schwerstkranken mit medizinischem Cannabis eingeräumt. "Es liegen derzeit Meldungen vor, dass einige Sorten Cannabisblüten im Einzelfall nicht lieferbar sind", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Das berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe.
Seit März können Schwerstkranke und Schmerzpatienten in besonderen Fällen Cannabis auf Rezept beziehen. Nach SPIEGEL-Informationen sind inzwischen Tausende Anträge auf Kostenübernahme bei den gesetzlichen Krankenkassen eingegangen. Das AOK-Lager zählt demnach 3600 Anträge, bei den Ersatzkassen waren es Ende Juni 2000, bei den befragten Betriebskrankenkassen sind es mindestens 650. Nach Kassenangaben wurden 50 bis 60 Prozent der Anträge bewilligt. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)
Kooperation von den Kassen gefordert
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mahnt die Kassen zur Kooperation: "Auch von den Krankenkassen erwarte ich, dass sie das Gesetz im Sinne der Patientinnen und Patienten umsetzen, so wie der Gesetzgeber das gewollt hat. Wir werden das sehr eng begleiten." Das Ministerium hat die Spitzenverbände von Apothekern und Krankenkassen aufgefordert, über eine Reduzierung der Cannabisabgabepreise zu verhandeln.
Die Opposition geht davon aus, dass das Gesetz möglicherweise korrigiert werden muss. Wenn es nicht gelinge, Kassen und Ärzten ihre Pflichten bei der Umsetzung des Gesetzes deutlich zu machen, "muss das Parlament diese Aufgabe übernehmen und das Gesetz notfalls nachschärfen", sagt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Terpe.
Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - ab Samstagmorgen erhältlich."
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 65670.html
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Medizinisches Cannabis - Kölner importiert Gras aus Kanada
Mangelware medizinisches Cannabis: Seit Monaten beklagen Patienten, Apotheken und Importeure einen Engpass (EXPRESS berichtete). Der Kölner Importeur David Henn (27), Geschäftsführer der Firma Cannamedical mit Sitz am Kaiser-Wilhelm-Ring, hat jetzt gehandelt.
„Wir erhalten täglich über 300 Anfragen von mittlerweile sehr verärgerten Apothekern, deren Kunden schon länger auf ihre Medizin warten“, berichtet Henn. Und weiter: „Unsere Firma hat jetzt einen neuen Liefervertrag mit dem kanadischen Hersteller «Peace natural» abgeschlossen. Die erste Charge ist für Oktober geplant und wird 50 Kilo betragen, insgesamt planen wir jährlich zwei Tonnen zu importieren.“
Doch bis es dazu kommt, benötigt Henn noch grünes Licht von der Bundesopiumstelle in Bonn, wo der Antrag für die Einfuhr bereits gestellt ist. Das ist aber laut Henn nur noch Formsache.
Im Vergleich: Der holländische Hersteller Bedrocan könnte eigentlich 100 Kilo pro Woche liefern. "
http://www.express.de/koeln/medizinisch ... a-28264354
Mangelware medizinisches Cannabis: Seit Monaten beklagen Patienten, Apotheken und Importeure einen Engpass (EXPRESS berichtete). Der Kölner Importeur David Henn (27), Geschäftsführer der Firma Cannamedical mit Sitz am Kaiser-Wilhelm-Ring, hat jetzt gehandelt.
„Wir erhalten täglich über 300 Anfragen von mittlerweile sehr verärgerten Apothekern, deren Kunden schon länger auf ihre Medizin warten“, berichtet Henn. Und weiter: „Unsere Firma hat jetzt einen neuen Liefervertrag mit dem kanadischen Hersteller «Peace natural» abgeschlossen. Die erste Charge ist für Oktober geplant und wird 50 Kilo betragen, insgesamt planen wir jährlich zwei Tonnen zu importieren.“
Doch bis es dazu kommt, benötigt Henn noch grünes Licht von der Bundesopiumstelle in Bonn, wo der Antrag für die Einfuhr bereits gestellt ist. Das ist aber laut Henn nur noch Formsache.
Im Vergleich: Der holländische Hersteller Bedrocan könnte eigentlich 100 Kilo pro Woche liefern. "
http://www.express.de/koeln/medizinisch ... a-28264354
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Klingt ja vielversprechend. Das müsste dann das hier sein: https://peacenaturals.com/products/Sabine hat geschrieben:http://www.express.de/koeln/medizinisch ... a-28264354
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studenmuenster
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- Registriert: Mo 27. Mär 2017, 10:50
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Peace Naturals wird in Deutschland unter dem Namen Pedanios schon längst vertrieben, also nix neues.moepens hat geschrieben:Klingt ja vielversprechend. Das müsste dann das hier sein: https://peacenaturals.com/products/Sabine hat geschrieben:http://www.express.de/koeln/medizinisch ... a-28264354
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ist das dann eine andere Firma? Weil die Sorten in derem kanadischen Programm sind ja ganz andere.
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studenmuenster
- Beiträge: 107
- Registriert: Mo 27. Mär 2017, 10:50
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Hä? Peace Naturals ist der Hersteller, Pedanios vertreibt bestimme Sorten in Deutschland unter eigenen Namen. Auf die Sorte kann aber anhand der Farbkodierung + THC/CBD Gehalt rückgeschlossen werden.moepens hat geschrieben:Ist das dann eine andere Firma? Weil die Sorten in derem kanadischen Programm sind ja ganz andere.
Jedoch ist zu berücksichtigen, dass Aurora Cannabis Pedanios gekauft hat. Aurora und Peace Naturals sind in Kanada Konkurrenten. Eigentlich hieß es aber, dass die Verträge zwischen Pedanios und Peace Naturals bestehen bleiben. Natürlich kann es sein, dass Peace Naturals weitere Importverträge schließt, sich auf Dauer von Pedanios trennt (oder umgekehrt) und dann die Sorten unter den Originalnamen oder noch anderen Namen vertrieben werden.
Die Pressemitteilung an sich sollte mit Vorsicht genossen werden. So lange keine wirklich neuen Hersteller gefunden werden, wird sich nicht viel ändern.
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Hole nochmal den "Spiegel"artikel hoch
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 65670.html
Auch wenn man ihn nicht lesen kann (wir wissen ja, was so ungefähr drin steht), kommentieren/Kommentare lesen, geht!
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 65670.html
Auch wenn man ihn nicht lesen kann (wir wissen ja, was so ungefähr drin steht), kommentieren/Kommentare lesen, geht!
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Das sind ja komplizierte Verhältnisse. Danke für die Infos!studenmuenster hat geschrieben:Hä? Peace Naturals ist der Hersteller, Pedanios vertreibt bestimme Sorten in Deutschland unter eigenen Namen. Auf die Sorte kann aber anhand der Farbkodierung + THC/CBD Gehalt rückgeschlossen werden.moepens hat geschrieben:Ist das dann eine andere Firma? Weil die Sorten in derem kanadischen Programm sind ja ganz andere.
Jedoch ist zu berücksichtigen, dass Aurora Cannabis Pedanios gekauft hat. Aurora und Peace Naturals sind in Kanada Konkurrenten. Eigentlich hieß es aber, dass die Verträge zwischen Pedanios und Peace Naturals bestehen bleiben. Natürlich kann es sein, dass Peace Naturals weitere Importverträge schließt, sich auf Dauer von Pedanios trennt (oder umgekehrt) und dann die Sorten unter den Originalnamen oder noch anderen Namen vertrieben werden.
Die Pressemitteilung an sich sollte mit Vorsicht genossen werden. So lange keine wirklich neuen Hersteller gefunden werden, wird sich nicht viel ändern.
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Traurig, aber vorhersehbar
Die ablehnende Haltung der GKV gegenüber Cannabis
Wer Anfang März noch glaubte, die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) würde dem Gesetzgeber folgen und den Einsatz von Cannabis als Medizin für schwerkranke Menschen erleichtern, der schlägt gerade hart auf dem Boden der Realität auf.
Zugegeben, der Einsatz von Cannabis als Medizin ist – auch unter Experten unverändert – umstritten. Einer überschaubaren Anzahl kontrollierter klinischer Studien steht eine unüberschaubare Anzahl an kasuistischen Erfolgsgeschichten bei Menschen mit unterschiedlichsten therapieschwierigen Krankheiten gegenüber. Entsprechend divergent waren (und sind) die Positionen der externen Evidenz und der individuellen Anwendungserfahrung. Die Befürworter setzen sich für eine Vereinfachung des medizinischen Einsatzes von Cannabis als Medizin ein. Mit den Gegnern – unter anderen angeführt durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) – lieferten sich die Befürworter lange Zeit einen taktischen Stellungskrieg, bei dem vor allem die Seite der GKV durch den trickreichen argumentativen Ausbau ihrer erstattungsverweigernden Positionen jahrelang den Einsatz von Cannabis als Medizin erfolgreich behinderte.
...
Dass diese Ausnahmeregelung nun von den Kassen bzw. dem Medizinischen Dienst pervertiert und die Ablehnung der Kostenübernahme meist unter Verweis auf die unzureichende bzw. unzureichend belegte "Schwere der Erkrankung" bzw. das unvollständige Ausschöpfen aller in Deutschland theoretisch zur Verfügung stehenden (zugelassenen) Behandlungsalternativen als Regelfall exekutiert wird, ärgert!"
https://www.aerztezeitung.de/medizin/kr ... g-gkv.html
Die ablehnende Haltung der GKV gegenüber Cannabis
Wer Anfang März noch glaubte, die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) würde dem Gesetzgeber folgen und den Einsatz von Cannabis als Medizin für schwerkranke Menschen erleichtern, der schlägt gerade hart auf dem Boden der Realität auf.
Zugegeben, der Einsatz von Cannabis als Medizin ist – auch unter Experten unverändert – umstritten. Einer überschaubaren Anzahl kontrollierter klinischer Studien steht eine unüberschaubare Anzahl an kasuistischen Erfolgsgeschichten bei Menschen mit unterschiedlichsten therapieschwierigen Krankheiten gegenüber. Entsprechend divergent waren (und sind) die Positionen der externen Evidenz und der individuellen Anwendungserfahrung. Die Befürworter setzen sich für eine Vereinfachung des medizinischen Einsatzes von Cannabis als Medizin ein. Mit den Gegnern – unter anderen angeführt durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) – lieferten sich die Befürworter lange Zeit einen taktischen Stellungskrieg, bei dem vor allem die Seite der GKV durch den trickreichen argumentativen Ausbau ihrer erstattungsverweigernden Positionen jahrelang den Einsatz von Cannabis als Medizin erfolgreich behinderte.
...
Dass diese Ausnahmeregelung nun von den Kassen bzw. dem Medizinischen Dienst pervertiert und die Ablehnung der Kostenübernahme meist unter Verweis auf die unzureichende bzw. unzureichend belegte "Schwere der Erkrankung" bzw. das unvollständige Ausschöpfen aller in Deutschland theoretisch zur Verfügung stehenden (zugelassenen) Behandlungsalternativen als Regelfall exekutiert wird, ärgert!"
https://www.aerztezeitung.de/medizin/kr ... g-gkv.html
- Martin Otto
- Beiträge: 64
- Registriert: Fr 30. Jun 2017, 16:56
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Auf Spiegel-plus gibt es einen Artikel von heute:
http://www.spiegel.de/spiegel/das-geset ... 65974.html
Leider kann ich mir das Lesen nicht leisten....
Gruß, Martin
http://www.spiegel.de/spiegel/das-geset ... 65974.html
Leider kann ich mir das Lesen nicht leisten....
Gruß, Martin
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"DAPI-Auswertung
Apotheken geben immer mehr Cannabis auf Rezept ab
Die Zahl der Cannabisverordnungen zulasten der GKV nimmt seit Inkrafttreten des Cannabisgesetzes kontinuierlich zu. Auch die Zahl der abgegebenen Einheiten Cannabisblüten ist angestiegen. Das geht aus Abrechnungsdaten hervor, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut ausgewertet hat. Wie vielen Patienten Cannabis verordnet wurde, darüber gibt es keine Informationen.
Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Apotheken mehr als 10.000 Einheiten Cannabisblüten zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben: Auf ärztliche Verordnung wurden Patienten bis Ende Juni mit insgesamt rund 10.600 Cannabis-haltigen Zubereitungen oder unverarbeiteten Cannabisblüten versorgt (März: 564 Abgabeeinheiten; April: 1.468; Mai: 3.666, Juni: 4.921). ... Verordnungen auf Privatrezept wurden nicht erfasst.
Auch die Anzahl der Rezepte über Cannabisblüten und deren Zubereitungen, die Apotheken insgesamt belieferten, stieg stetig von Monat zu Monat (März: 488 Rezepte, April: 884, Mai: 1.518, Juni: 2.213). Insgesamt sind bislang etwa 5100 Rezepte eingelöst worden.
...
Auswertungen, wie viele Patienten mit Cannabisblüten versorgt oder welche Mengen ihnen verordnet wurden, sind nicht möglich. "
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... /chapter:1
Apotheken geben immer mehr Cannabis auf Rezept ab
Die Zahl der Cannabisverordnungen zulasten der GKV nimmt seit Inkrafttreten des Cannabisgesetzes kontinuierlich zu. Auch die Zahl der abgegebenen Einheiten Cannabisblüten ist angestiegen. Das geht aus Abrechnungsdaten hervor, die das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut ausgewertet hat. Wie vielen Patienten Cannabis verordnet wurde, darüber gibt es keine Informationen.
Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Apotheken mehr als 10.000 Einheiten Cannabisblüten zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben: Auf ärztliche Verordnung wurden Patienten bis Ende Juni mit insgesamt rund 10.600 Cannabis-haltigen Zubereitungen oder unverarbeiteten Cannabisblüten versorgt (März: 564 Abgabeeinheiten; April: 1.468; Mai: 3.666, Juni: 4.921). ... Verordnungen auf Privatrezept wurden nicht erfasst.
Auch die Anzahl der Rezepte über Cannabisblüten und deren Zubereitungen, die Apotheken insgesamt belieferten, stieg stetig von Monat zu Monat (März: 488 Rezepte, April: 884, Mai: 1.518, Juni: 2.213). Insgesamt sind bislang etwa 5100 Rezepte eingelöst worden.
...
Auswertungen, wie viele Patienten mit Cannabisblüten versorgt oder welche Mengen ihnen verordnet wurden, sind nicht möglich. "
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... /chapter:1
- Martin Mainz
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Jetzt wäre mal interessant, wie sich bei den Beantragern der sonstige Medikamentenverbrauch entwickelt.
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Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
"Der Kampf um die grüne Droge auf Rezept
Seit März gilt ein Gesetz, das Patienten den Zugang zur Cannabis-Therapie erleichtern soll. Doch in der Praxis hakt es, wie ein Fall aus dem Saarland zeigt.
„Ich bin kein Drogi“, sagt Pascal Semeraro. Er rauche keine Joints für den Rausch. Der entspannende Dampf aus dem Vaporizer, einem kleinen schwarzen Kästchen, hilft ihm, die Leiden zu unterdrücken. Seit 2012 kämpft der 29-jährige Völklinger gegen Fibromyalgie, eine rheumatische Erkrankung, die sich vor allem durch beißende Schmerzen bemerkbar macht. Dazu kommen Angstzustände, Panikattacken und Depressionen. „Jeder Tag war beschissen. Ich hab‘ mich wie gerädert gefühlt. Bin nicht aus dem Bett gekommen“, beschreibt Semeraro – wie in einer „Zombiewelt“ hat er sich gefühlt. Über die Ursachen der Erkrankung möchte er nicht sprechen. Eine schlimme Ehe erwähnt er nur beiläufig. Details teile er nur mit seinen engsten Freunden, sagt der Vater eines einjährigen Sohnes. Von 2012 bis 2016 häufen sich seine Krankenhausaufenthalte. Am Ende muss er 22 Tabletten schlucken – jeden Tag. Darunter starke Opiate, Morphine, Antidepressiva. Als „total sediert“ beschreibt er seinen damaligen Zustand.
...
Als er keinen Arzt findet, wendet sich Pascal Semeraro an Apotheken. Auch die dürfen Cannabis-Produkte nun grundsätzlich abgeben. Die Suche ist erneut mühsam, bis er in Wadgassen fündig wird. „Da gab es eine Apotheke, die schon einmal Cannabisblüten bestellt hatte und mir auch einen Arzt nennen konnte, der Cannabis verschreibt.“ Dieser Arzt sieht auch bei Semeraro gute Entwicklungschancen mit Cannabis und verschreibt es ihm. Sogleich stellt Semeraro einen Antrag bei seiner Krankenkasse, der IKK Südwest.
...
Die IKK Südwest teilt auf SZ-Nachfrage mit, dass sie alle Anträge an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weiterleitet und sich an dessen Beurteilung orientiert. Bis Mitte Juni hat die Kasse 55 Anträge auf Cannabis erhalten, 15 bereits genehmigt, 23 abgelehnt. Für Pascal Semeraros Antrag gibt der MDK grünes Licht – zunächst. Der Patient bekommt auch den Vaporizer, den Verdampfer, denn Cannabis sollte nicht einfach geraucht werden: ...
Drei Mal am Tag packt der 29-Jährige 0,2 Gramm in den Vaporizer und dämpft damit seine Schmerzen. Stolz erzählt er, dass er jetzt auf 21 der 22 Tabletten verzichten kann. Er wird wieder aktiver. Erst vor Kurzem hatte er, der wegen seiner Krankheit arbeitslos ist, ein Gespräch beim Jobcenter. Doch dann der Schock: In einem zweiten Brief zieht die IKK Südwest ihre Zusage zurück, beruft sich auf einen Fehler des MDK. Semeraro schaltet eine Anwältin ein, mit der er seitdem um die Übernahme der Kosten für das Cannabis kämpft.
...
Nach Meinung des Linken-Politikers Lander dauert es wohl bis 2019, bis in Deutschland angebaut werden kann. Das neue Gesetz kritisiert er als „schlecht formuliert“. Die Rahmenbedingungen stimmten einfach nicht. „Wenn dann Lieferengpässe entstehen oder die Pharmaindustrie die Preise einfach festlegen kann, und nicht ganz klar definiert ist, wer Cannabis bekommen darf und wann die Krankenkassen klar übernehmen müssen, kann es sein, dass Patienten in die Illegalität gedrängt werden.“ Außerdem sei mit der Absetzung der Medikamente, die Opiate enthalten, ein schwerer Entzug verbunden. Gemeinsam mit Pascal Semeraro kämpft er dafür, über medizinisches Cannabis aufzuklären, mit Vorurteilen aufräumen und eine Verbesserung des Gesetzes anzustoßen. „Wir sind die Alpha-Generation“, sagt er. „Wir müssen dafür kämpfen, dass es der nächsten Generation besser geht.“"
https://www.saarbruecker-zeitung.de/pol ... id-4809677
Seit März gilt ein Gesetz, das Patienten den Zugang zur Cannabis-Therapie erleichtern soll. Doch in der Praxis hakt es, wie ein Fall aus dem Saarland zeigt.
„Ich bin kein Drogi“, sagt Pascal Semeraro. Er rauche keine Joints für den Rausch. Der entspannende Dampf aus dem Vaporizer, einem kleinen schwarzen Kästchen, hilft ihm, die Leiden zu unterdrücken. Seit 2012 kämpft der 29-jährige Völklinger gegen Fibromyalgie, eine rheumatische Erkrankung, die sich vor allem durch beißende Schmerzen bemerkbar macht. Dazu kommen Angstzustände, Panikattacken und Depressionen. „Jeder Tag war beschissen. Ich hab‘ mich wie gerädert gefühlt. Bin nicht aus dem Bett gekommen“, beschreibt Semeraro – wie in einer „Zombiewelt“ hat er sich gefühlt. Über die Ursachen der Erkrankung möchte er nicht sprechen. Eine schlimme Ehe erwähnt er nur beiläufig. Details teile er nur mit seinen engsten Freunden, sagt der Vater eines einjährigen Sohnes. Von 2012 bis 2016 häufen sich seine Krankenhausaufenthalte. Am Ende muss er 22 Tabletten schlucken – jeden Tag. Darunter starke Opiate, Morphine, Antidepressiva. Als „total sediert“ beschreibt er seinen damaligen Zustand.
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Als er keinen Arzt findet, wendet sich Pascal Semeraro an Apotheken. Auch die dürfen Cannabis-Produkte nun grundsätzlich abgeben. Die Suche ist erneut mühsam, bis er in Wadgassen fündig wird. „Da gab es eine Apotheke, die schon einmal Cannabisblüten bestellt hatte und mir auch einen Arzt nennen konnte, der Cannabis verschreibt.“ Dieser Arzt sieht auch bei Semeraro gute Entwicklungschancen mit Cannabis und verschreibt es ihm. Sogleich stellt Semeraro einen Antrag bei seiner Krankenkasse, der IKK Südwest.
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Die IKK Südwest teilt auf SZ-Nachfrage mit, dass sie alle Anträge an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weiterleitet und sich an dessen Beurteilung orientiert. Bis Mitte Juni hat die Kasse 55 Anträge auf Cannabis erhalten, 15 bereits genehmigt, 23 abgelehnt. Für Pascal Semeraros Antrag gibt der MDK grünes Licht – zunächst. Der Patient bekommt auch den Vaporizer, den Verdampfer, denn Cannabis sollte nicht einfach geraucht werden: ...
Drei Mal am Tag packt der 29-Jährige 0,2 Gramm in den Vaporizer und dämpft damit seine Schmerzen. Stolz erzählt er, dass er jetzt auf 21 der 22 Tabletten verzichten kann. Er wird wieder aktiver. Erst vor Kurzem hatte er, der wegen seiner Krankheit arbeitslos ist, ein Gespräch beim Jobcenter. Doch dann der Schock: In einem zweiten Brief zieht die IKK Südwest ihre Zusage zurück, beruft sich auf einen Fehler des MDK. Semeraro schaltet eine Anwältin ein, mit der er seitdem um die Übernahme der Kosten für das Cannabis kämpft.
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Nach Meinung des Linken-Politikers Lander dauert es wohl bis 2019, bis in Deutschland angebaut werden kann. Das neue Gesetz kritisiert er als „schlecht formuliert“. Die Rahmenbedingungen stimmten einfach nicht. „Wenn dann Lieferengpässe entstehen oder die Pharmaindustrie die Preise einfach festlegen kann, und nicht ganz klar definiert ist, wer Cannabis bekommen darf und wann die Krankenkassen klar übernehmen müssen, kann es sein, dass Patienten in die Illegalität gedrängt werden.“ Außerdem sei mit der Absetzung der Medikamente, die Opiate enthalten, ein schwerer Entzug verbunden. Gemeinsam mit Pascal Semeraro kämpft er dafür, über medizinisches Cannabis aufzuklären, mit Vorurteilen aufräumen und eine Verbesserung des Gesetzes anzustoßen. „Wir sind die Alpha-Generation“, sagt er. „Wir müssen dafür kämpfen, dass es der nächsten Generation besser geht.“"
https://www.saarbruecker-zeitung.de/pol ... id-4809677
Re: Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Abenteuer Leben täglich
Jagd nach Drogenschmugglern
Folge 177 Staffel 2017
Immer wieder versuchen Schmuggler Drogen über die Grenze nach Deutschland zu bringen. Wir waren mit Polizisten unterwegs, die genau das verhindern wollen. Mehr als einmal wurden sie fündig.
13.09.2017 16:55 | 10:32 Min | © kabel eins
Was zum Schluß noch kommt ist die Kontrolle eines PKWs, da hat ein mann legal vor der Polizei sein Medikamet eingenommen. Die Polizist waren da sehr offen auch mit seiner Genehmigung. Denke wenn solche Beiträge öfters kommen, dann hilft uns da viel weiter.
https://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-l ... glern-clip
Jagd nach Drogenschmugglern
Folge 177 Staffel 2017
Immer wieder versuchen Schmuggler Drogen über die Grenze nach Deutschland zu bringen. Wir waren mit Polizisten unterwegs, die genau das verhindern wollen. Mehr als einmal wurden sie fündig.
13.09.2017 16:55 | 10:32 Min | © kabel eins
Was zum Schluß noch kommt ist die Kontrolle eines PKWs, da hat ein mann legal vor der Polizei sein Medikamet eingenommen. Die Polizist waren da sehr offen auch mit seiner Genehmigung. Denke wenn solche Beiträge öfters kommen, dann hilft uns da viel weiter.
https://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-l ... glern-clip
Ich bin ich und das ist gut so 