Cannabis und ADHS
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illumination-kafkas
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Re: Cannabis und ADHS
Mal eine kritische Betrachtung des Themas:
http://news.doccheck.com/de/blog/post/5 ... -bei-adhs/
Ja, die Studien sind viel zu klein und wir wissen nicht, wann und wem Cannabis bei ADHS hilft oder wie es sich langfristig auswirkt. Die Krankenkassen sollen, dem Autor zufolge, nicht für die Kosten aufkommen müssen, weil die Lage hier sehr unklar ist.
Ich teile diese Sichtweise nicht, da ich glaube, dass es ausreichend Erfahrungsberichte über positive Wirkungen gibt. Der Autor stellt es außerdem so dar als würde Cannabis unbedingt die ADHS-Symptome verstärken, weil es dies bei Leuten ohne ADHS auch macht. Meines Erachtens spielt die Dosierung (mehr noch als bei MPH) eine wesentliche Rolle.
http://news.doccheck.com/de/blog/post/5 ... -bei-adhs/
Ja, die Studien sind viel zu klein und wir wissen nicht, wann und wem Cannabis bei ADHS hilft oder wie es sich langfristig auswirkt. Die Krankenkassen sollen, dem Autor zufolge, nicht für die Kosten aufkommen müssen, weil die Lage hier sehr unklar ist.
Ich teile diese Sichtweise nicht, da ich glaube, dass es ausreichend Erfahrungsberichte über positive Wirkungen gibt. Der Autor stellt es außerdem so dar als würde Cannabis unbedingt die ADHS-Symptome verstärken, weil es dies bei Leuten ohne ADHS auch macht. Meines Erachtens spielt die Dosierung (mehr noch als bei MPH) eine wesentliche Rolle.
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DanielZappel
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Re: Cannabis und ADHS
Also. Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Hab schon ziiiemlich viel durch. Am besten wirkt bei mir eine Kombination aus Medikinet und Cannabis. Medikinet nehme ich gleich morgens. Und nicht ganz vorgeschrieben (vom Hersteller
) nehme ich 10 Milligramm zerkaut (widerlich, aber man gewöhnt sich dran) für einen relativ schnellen Wirkungseintritt. Ich muss dazu sagen, ich bin ein ziemlicher nonresponder auf fast alles. Von Amphetaminen schlafe ich ziemlich gut^^. Aber das ist ja typisch mit dem paradox.
Nach ca. 2h nehme ich dann eine 20mg Kapsel retardiert. Üblicherweise komm ich so über den Tag. Mittags und Abends Cannabis. Z.zt etwa 0,5 bis 1g. Aber das hängt auch von der Tagesform und Ernährung ab.
Medikinet scheint viel Zucker zu verbrauchen im bisher nicht so ganz erforschten Prozess.
Warum nun Cannabis ?
Ohne Wirkt das Medikinet morgens auch gut. Lässt es aber dann nach, falle ich ohne Cannabis in ein mehrstündiges Loch, weil, so las ich, eben kein Dopamin mehr im Speicher ist. Cannabis verhindert diese Kettenreaktion. Depression fällt weg, ich schlafe ruhig, keinen hangover .
Ohne Cannabis brauche ich mehr medikinet 60-80mg, zusätzlich zopiklon um zu schlafen und lyrica als Antidepressivum.
Da ist mir die Kombi aus 20-30mg medikinet und bissl gras ohne jede Nebenwirkung 1000 mal lieber. Gerade die hazesorten helfen unbeschreiblich gut. Ich lebe in dieser Zeit, kann arbeiten, depries bleiben weg oder haben nur 30 min Gastspiel. Panikattacken sind reduziert. Kurz: ich darf Mensch sein.
Nach ca. 2h nehme ich dann eine 20mg Kapsel retardiert. Üblicherweise komm ich so über den Tag. Mittags und Abends Cannabis. Z.zt etwa 0,5 bis 1g. Aber das hängt auch von der Tagesform und Ernährung ab.
Medikinet scheint viel Zucker zu verbrauchen im bisher nicht so ganz erforschten Prozess.
Warum nun Cannabis ?
Ohne Wirkt das Medikinet morgens auch gut. Lässt es aber dann nach, falle ich ohne Cannabis in ein mehrstündiges Loch, weil, so las ich, eben kein Dopamin mehr im Speicher ist. Cannabis verhindert diese Kettenreaktion. Depression fällt weg, ich schlafe ruhig, keinen hangover .
Ohne Cannabis brauche ich mehr medikinet 60-80mg, zusätzlich zopiklon um zu schlafen und lyrica als Antidepressivum.
Da ist mir die Kombi aus 20-30mg medikinet und bissl gras ohne jede Nebenwirkung 1000 mal lieber. Gerade die hazesorten helfen unbeschreiblich gut. Ich lebe in dieser Zeit, kann arbeiten, depries bleiben weg oder haben nur 30 min Gastspiel. Panikattacken sind reduziert. Kurz: ich darf Mensch sein.
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illumination-kafkas
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- Registriert: Mi 12. Apr 2017, 16:48
Re: Cannabis und ADHS
Mein Antrag wurde abgelehnt. Habe einen extra Thread daraus gemacht, weil es auch noch um die Indikation "Morbus Crohn" geht. Falls das nicht okay ist, kann man den ja vielleicht wieder hier dranschneiden.
Depressionen / ADHS Arzt recht reserviert..
Hallo zusammen,
ich leide seit Jahren an Depressionen und ADHS, beides diagnostiziert und in Behandlung. Als ich meinen Hausarzt auf die Verschreibung von Cannabis angesprochen habe, reagierte er relativ reserviert. Da ich nächste Woche den nächsten Termin bei ihm habe, wollte ich mich noch ein wenig "schlau" machen, um für das nächste Gespräch besser vorbereitet zu sein.
Ich möchte eigentlich bei diesem Arzt bleiben, möchte nur für den Fall aller Fälle wissen, ob im Raum Hannover Anlaufstellen für dieses Thema bekannt sind.
lg
ich leide seit Jahren an Depressionen und ADHS, beides diagnostiziert und in Behandlung. Als ich meinen Hausarzt auf die Verschreibung von Cannabis angesprochen habe, reagierte er relativ reserviert. Da ich nächste Woche den nächsten Termin bei ihm habe, wollte ich mich noch ein wenig "schlau" machen, um für das nächste Gespräch besser vorbereitet zu sein.
Ich möchte eigentlich bei diesem Arzt bleiben, möchte nur für den Fall aller Fälle wissen, ob im Raum Hannover Anlaufstellen für dieses Thema bekannt sind.
lg
Re: Depressionen / ADHS Arzt recht reserviert..
Was heißt "in Behandlung"? Cannabis gibt es atm eben nur bei Therapieresistenz. In deinem (und meinem) Fall müsste sich erst gezeigt haben, dass die Bandbreite bestehender Medis (MPH, SSNRIs, NaRIs....) keinen Erfolg haben bzw. die Nebenwirkungen zu groß sind. IMO ist ein normaler HA bei sowas auch der falsche Ansprechpartner. Mein PsyDoc hingegen ist recht erfahren mit all dem Psychokram und den ganzen Medikamenten und Substanzen. Ohne ihn hätte ich es auch recht schwer gehabt einen Doc zu finden der es verschreibt.
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littleganja
Re: Depressionen / ADHS Arzt recht reserviert..
quan hat geschrieben:Was heißt "in Behandlung"? Cannabis gibt es atm eben nur bei Therapieresistenz. In deinem (und meinem) Fall müsste sich erst gezeigt haben, dass die Bandbreite bestehender Medis (MPH, SSNRIs, NaRIs....) keinen Erfolg haben bzw. die Nebenwirkungen zu groß sind. IMO ist ein normaler HA bei sowas auch der falsche Ansprechpartner. Mein PsyDoc hingegen ist recht erfahren mit all dem Psychokram und den ganzen Medikamenten und Substanzen. Ohne ihn hätte ich es auch recht schwer gehabt einen Doc zu finden der es verschreibt.
Stimmt so nicht
Er kann es dir sofort auf Privatrezept schreiben, bei der Kostenübernahme sieht es schon anders aus, da ist es besser wenn du etwas von dem Chemie - Gift genommen hast und entweder die Nebenwirkungen zu stark waren oder keine Wirkung hatte.
Ansprechpartner ist/kann jeder Arzt für dich sein, ausgenommen Zahn & Tierärzte, die dürfen es nicht verschreiben.
Erkläre dem Arzt wie Cannabis dir hilft, sage ihm das du es schon getestet hast, wenn es so war, suche dir bei z.b. IACM Beispiele dafür, wie Cannabis bei ADHS und deinen anderen Krankheiten hilft. Erkläre ihm das du nicht das Ziel hast dich zu berauschen, sondern zu behandeln, zeig ihm die Gefahren von z.b. Ritalin auf usw.
Ärzte hassen es Arbeit zu haben, die musst du ihm so gut du kannst abnehmen, sag ihm noch das du es nicht an die große Glocke hängst wenn er dir die gewünschte Medizin verschreibt, evtl. biete ihm eine Verzichtserklärung für etwaige Nebenwirkungen an. Sonst wenn das alles nicht fruchtet nen anderen Arzt suchen, viele stecken so tief im Sumpf der Pharma Lobby und bekommen viel Kohle, so dass man die Abneigung als Kapitalist schon nachvollziehen kann
P.S. Langsam kommt in mir das Gefühl auf, dass es die Pharmalobby sogar hier ins Forum in Form von Trollen schafft. Evtl. passen denen die Rechtstipps hier nicht oder das Apotheker mit uns zusammen arbeiten und nicht so asozial wie der Rest sind? Keine Ahnung woran es liegt? Ich weiß nur eins, wir gewinnen am Ende
Re: Depressionen / ADHS Arzt recht reserviert..
Danke, für den Beitrag! Das hilft mir schonmal ein wenig weiter. Ich habe morgen den nächsten Termin bei ihm, und werde versuchen da in diese Richtung zu argumentieren. Ich war beim ersten Termin zu verunsichert, und mir fiel 8 wie so oft ) erst hinterher ein was ich alles hätte sagen können.littleganja hat geschrieben:quan hat geschrieben:Was heißt "in Behandlung"? Cannabis gibt es atm eben nur bei Therapieresistenz. In deinem (und meinem) Fall müsste sich erst gezeigt haben, dass die Bandbreite bestehender Medis (MPH, SSNRIs, NaRIs....) keinen Erfolg haben bzw. die Nebenwirkungen zu groß sind. IMO ist ein normaler HA bei sowas auch der falsche Ansprechpartner. Mein PsyDoc hingegen ist recht erfahren mit all dem Psychokram und den ganzen Medikamenten und Substanzen. Ohne ihn hätte ich es auch recht schwer gehabt einen Doc zu finden der es verschreibt.
Stimmt so nichtDer Arzt muss dir nicht bevor er Cannabis verschreibt kann, dich jeden Chemie - Müll testen lassen, so war es vorher.
Er kann es dir sofort auf Privatrezept schreiben, bei der Kostenübernahme sieht es schon anders aus, da ist es besser wenn du etwas von dem Chemie - Gift genommen hast und entweder die Nebenwirkungen zu stark waren oder keine Wirkung hatte.
Ansprechpartner ist/kann jeder Arzt für dich sein, ausgenommen Zahn & Tierärzte, die dürfen es nicht verschreiben.
Erkläre dem Arzt wie Cannabis dir hilft, sage ihm das du es schon getestet hast, wenn es so war, suche dir bei z.b. IACM Beispiele dafür, wie Cannabis bei ADHS und deinen anderen Krankheiten hilft. Erkläre ihm das du nicht das Ziel hast dich zu berauschen, sondern zu behandeln, zeig ihm die Gefahren von z.b. Ritalin auf usw.
Ärzte hassen es Arbeit zu haben, die musst du ihm so gut du kannst abnehmen, sag ihm noch das du es nicht an die große Glocke hängst wenn er dir die gewünschte Medizin verschreibt, evtl. biete ihm eine Verzichtserklärung für etwaige Nebenwirkungen an. Sonst wenn das alles nicht fruchtet nen anderen Arzt suchen, viele stecken so tief im Sumpf der Pharma Lobby und bekommen viel Kohle, so dass man die Abneigung als Kapitalist schon nachvollziehen kann
P.S. Langsam kommt in mir das Gefühl auf, dass es die Pharmalobby sogar hier ins Forum in Form von Trollen schafft. Evtl. passen denen die Rechtstipps hier nicht oder das Apotheker mit uns zusammen arbeiten und nicht so asozial wie der Rest sind? Keine Ahnung woran es liegt? Ich weiß nur eins, wir gewinnen am Ende
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littleganja
Re: Depressionen / ADHS Arzt recht reserviert..
Ohne Vorbereitung läuft nix im LebenDanke, für den Beitrag! Das hilft mir schonmal ein wenig weiter. Ich habe morgen den nächsten Termin bei ihm, und werde versuchen da in diese Richtung zu argumentieren. Ich war beim ersten Termin zu verunsichert, und mir fiel 8 wie so oft ) erst hinterher ein was ich alles hätte sagen können.
Du musst halt auch den Arzt verstehen, ich habe ja keine Ahnung wie alt der ist, die Propaganda dauert nun schon über 40 Jahre an. Viele Ärzte setzen Cannabis mit Heroin gleich, obwohl hier auch eine Doppelmoral vorhanden ist, das Heroin wird ja schon seit Anfang 1900 bis heute von Ärzten wenn auch nur in Chemischen Auszügen verschrieben. Ebenfalls Kokain in Form von Morphium, deswegen verstehe ich zur einen Hälfte die Furcht vor der bösen Droge Cannabis, die andere Hälfte jedoch begreift es nicht, wie man schädlichere und abhängig machende Drogen als Mediziner bevorzugen kann. Ganz zu schweigen von den Amphetaminen in Form von Ritalin oder fürs krasse Gegenteil Schlaftabletten. Alles kein Problem vom Arzt zu bekommen doch bei Cannabis hört der Spaß auf.
Bei IACM findest du glaube ich auch einen Leitfaden für das Arztgespräch, evtl. das auch mal anschauen.
Re: Depressionen / ADHS Arzt recht reserviert..
Das ist mir bewusst, und ich verstehe meinen Arzt auch.. trotzdem ist man im ersten Moment schon enttäuschtlittleganja hat geschrieben:Ohne Vorbereitung läuft nix im LebenDanke, für den Beitrag! Das hilft mir schonmal ein wenig weiter. Ich habe morgen den nächsten Termin bei ihm, und werde versuchen da in diese Richtung zu argumentieren. Ich war beim ersten Termin zu verunsichert, und mir fiel 8 wie so oft ) erst hinterher ein was ich alles hätte sagen können.![]()
Du musst halt auch den Arzt verstehen, ich habe ja keine Ahnung wie alt der ist, die Propaganda dauert nun schon über 40 Jahre an. Viele Ärzte setzen Cannabis mit Heroin gleich, obwohl hier auch eine Doppelmoral vorhanden ist, das Heroin wird ja schon seit Anfang 1900 bis heute von Ärzten wenn auch nur in Chemischen Auszügen verschrieben. Ebenfalls Kokain in Form von Morphium, deswegen verstehe ich zur einen Hälfte die Furcht vor der bösen Droge Cannabis, die andere Hälfte jedoch begreift es nicht, wie man schädlichere und abhängig machende Drogen als Mediziner bevorzugen kann. Ganz zu schweigen von den Amphetaminen in Form von Ritalin oder fürs krasse Gegenteil Schlaftabletten. Alles kein Problem vom Arzt zu bekommen doch bei Cannabis hört der Spaß auf.
Bei IACM findest du glaube ich auch einen Leitfaden für das Arztgespräch, evtl. das auch mal anschauen.
Den Leitfaden werde ich mir mal durchlesen. Danke für den Tipp!
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Tugglebend
- Beiträge: 8
- Registriert: Mi 16. Aug 2017, 16:07
ADHS Kostenübernahme durch Krankenkasse
Hallo,
Ich wüsste gern ob es irgendwo da draußen jemanden gibt, der/die von seinem Arzt/Ärztin Cannabisblüten zur Behandlung von AD(H)S verschrieben und die Kosten für die Therapie von seiner gesetzlichen Krankenkasse erstattet bekommt.
Falls es den ein oder anderen Fall geben sollte, würde mich natürlich auch interessieren um welche Kasse es sich handelt und wie schwer es war die Kostenübernahme bewilligt zu bekommen. Interessant wäre vielleicht auch zu wissen
ob der /diejenige zuvor Erlaubnisinhaber war.
Schönen Dank im Vorraus!
Ich wüsste gern ob es irgendwo da draußen jemanden gibt, der/die von seinem Arzt/Ärztin Cannabisblüten zur Behandlung von AD(H)S verschrieben und die Kosten für die Therapie von seiner gesetzlichen Krankenkasse erstattet bekommt.
Falls es den ein oder anderen Fall geben sollte, würde mich natürlich auch interessieren um welche Kasse es sich handelt und wie schwer es war die Kostenübernahme bewilligt zu bekommen. Interessant wäre vielleicht auch zu wissen
ob der /diejenige zuvor Erlaubnisinhaber war.
Schönen Dank im Vorraus!
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DanielZappel
- Beiträge: 313
- Registriert: Mi 26. Apr 2017, 14:26
Re: ADHS Kostenübernahme durch Krankenkasse
Jein.
Also ich habe zur Zeit eine Kostenübernahme. Allerdings per Anwalt erzwungen.
Wirst du wohl auch tun müssen. Da geht kein weg dran vorbei im Moment.
Wenn du stirbt, hastdu ne 50:50 Chance. Makaber, aber Realität.
Meine Erfahrung mit ADHS kannst du hier im Forum verfolgen. Auch zu Depression und Schlafstörung.
Das sind so meine 3 Hauptprobleme, die ich mit Cannabis und medikinet fast komplett im Griff habe.
Nicht alle Pillen sind schlecht. Die Kombination von Natur und pharma ist da sehr vielversprechend, weil sich die Dosis locker vierteln lässt.
Weniger Nebenwirkung durch Medikinet, es wird verstärkt. Bin von 80 auf ca 10-15mg runter. Mit Cannabis.
Schlafstörung hatte ich vor Monaten das letzte mal, depris auch lang nicht mehr. Ich bin im Prinzip grad komplett stabil.
Also ich habe zur Zeit eine Kostenübernahme. Allerdings per Anwalt erzwungen.
Wirst du wohl auch tun müssen. Da geht kein weg dran vorbei im Moment.
Wenn du stirbt, hastdu ne 50:50 Chance. Makaber, aber Realität.
Meine Erfahrung mit ADHS kannst du hier im Forum verfolgen. Auch zu Depression und Schlafstörung.
Das sind so meine 3 Hauptprobleme, die ich mit Cannabis und medikinet fast komplett im Griff habe.
Nicht alle Pillen sind schlecht. Die Kombination von Natur und pharma ist da sehr vielversprechend, weil sich die Dosis locker vierteln lässt.
Weniger Nebenwirkung durch Medikinet, es wird verstärkt. Bin von 80 auf ca 10-15mg runter. Mit Cannabis.
Schlafstörung hatte ich vor Monaten das letzte mal, depris auch lang nicht mehr. Ich bin im Prinzip grad komplett stabil.
Diagnose ADHS - EEG mit Cannabis
Ich hoffe es kann mir jemand halbwegs sicher zu der Frage eine Auskunft geben, ob es beim Erstellen eines sog. EEG´s beim Nervendoktor eine Rolle spielt, wenn der Patient mit Cannabis mediziniert ist, während die Messung der Hirnströme durchgeführt wird?
Weil ich hab gestern einen eben solches EEG unter Ankündigung dessen aufzeichnen lassen, nur wie viel Wert hat es denn meinen Kopf und dessen Aktivität zu "messen", wenn ich gerade in medizinierter "Bestform" bin?
Noch eine kurze Erklärung:
der erste Mediziner hat einen instabilen 9/11er Rhythmus festgestellt, der gestrige (unter Cannabis) einen leicht unregelmäßigen 9/10er diagnostiziert... Mhhh... ja was denn nun? Sehe ich das falsch, dass Cannabis sogar lt. dieser zwei Diagnosen eindeutig bei mir wirksam ist?
Der Rhytmus ändert sich unter Cannabis doch von instabil auf leicht unregelmäßig, was doch eine Verbesserung darstellt?
Weil ich hab gestern einen eben solches EEG unter Ankündigung dessen aufzeichnen lassen, nur wie viel Wert hat es denn meinen Kopf und dessen Aktivität zu "messen", wenn ich gerade in medizinierter "Bestform" bin?
Noch eine kurze Erklärung:
der erste Mediziner hat einen instabilen 9/11er Rhythmus festgestellt, der gestrige (unter Cannabis) einen leicht unregelmäßigen 9/10er diagnostiziert... Mhhh... ja was denn nun? Sehe ich das falsch, dass Cannabis sogar lt. dieser zwei Diagnosen eindeutig bei mir wirksam ist?
Der Rhytmus ändert sich unter Cannabis doch von instabil auf leicht unregelmäßig, was doch eine Verbesserung darstellt?
Zuletzt geändert von cheffe79 am Do 24. Aug 2017, 00:00, insgesamt 1-mal geändert.
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littleganja
Re: Diagnose ADHS - EEG mit Cannabis
Ich glaube nicht dass du hier auf deine Frage eine Antwort bekommst, dazu müsste hier jemand Fachmann in genau diesem Gebiet sein und ich vermute mal dass sind nur Ärzte.
Warum meldest du dich nicht mal in einem Forum an wo Ärzte sind, schilderst deinen Fall und wartest mal auf die Antworte. Dann kannst du uns ja mal aufklären wo sich da was und wie verbessert, ist im Prinzip eigentlich interessant.
Der Rhythmus von 9/11 whaaaat Unregelmäßig & regelmäßig whaaaat ich verstehe nur Bahnhof
Warum meldest du dich nicht mal in einem Forum an wo Ärzte sind, schilderst deinen Fall und wartest mal auf die Antworte. Dann kannst du uns ja mal aufklären wo sich da was und wie verbessert, ist im Prinzip eigentlich interessant.
Der Rhythmus von 9/11 whaaaat Unregelmäßig & regelmäßig whaaaat ich verstehe nur Bahnhof
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Tugglebend
- Beiträge: 8
- Registriert: Mi 16. Aug 2017, 16:07
Re: ADHS Kostenübernahme durch Krankenkasse
Danke für deine Nachricht!
Deine Erfahrungen in Sachen Medikation (Metylphenidat und Cannabis kombiniert) kann ich nur bestätigen.
Schade,ich habe es zwar schon befürchtet das sich nicht viele auf meine Frage melden aber irgendwie doch
gehofft dass es den ein oder anderen gibt der mit dieser Diagnose positive Erfahrungen mit seiner Kasse gemacht hat.
Ist schon ne ziemlich harte Nummer vom Gesundheitsministerium, Patienten nun mit den allseits bekannten
Umsetzungsproblemen der neuen Regelung, im Stich zu lassen.
Ehrlich gesagt will ich nichtmal eine Kostenübernahme!
Ich war Erlaubnisinhaber und fand die Regelung, abgesehen vom Preis, so wie sie war, nicht schlecht.
Auch wenn es etwas umständlicher ist, wäre es für mich auch praktikabel mein Cannabis via Privatrezept
auf eigene Kosten zu erwerben aber bei derzeit, ich glaube, 22,50€, muss ich leider passen..
Man bedenke, dass es wenn man sich etwas umhört, Cannabisblüten durchaus auch für 10,- und darunter erhältlich ist!
Dies ist leider wie wir alle wissen illegal und aufgrund dieses Umstandes, nicht einfach gezielt Sorten mit bestimmten Eigenschaften in gleichbleibender (guter oder wenigstens unbedenklicher) Qualität zu erwerben, was meines Erachtens zu Therapiezwecken zwingend erforderlich ist.
Eine Alternative wäre hier tatsächlich der Eigenanbau da man hier zumindest größere Chargen mit gleichen Eigenschaften auf die man sich einstellen kann erhält.
Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass man derzeit nicht so schlechte Karten hat eine entsprechende
Genehmigung zu erhalten oder zumindest durch die Antragsstellung den Druck auf die Behörden zu erhöhen, bei der Umsetzung des Gesetzes nachzubessern und Klarheit zu verschaffen.
Da man wenn überhaupt aber allenfalls eine Genehmigung für einen Anbau im Hochsicherheitstrakt erhalten würde
und dort gezwungen ist seine Pflanzen unter Kunstlicht zu kultivieren obwohl draußen die Sonne scheint,
finde ich auch das irgendwie albern..
Deine Erfahrungen in Sachen Medikation (Metylphenidat und Cannabis kombiniert) kann ich nur bestätigen.
Schade,ich habe es zwar schon befürchtet das sich nicht viele auf meine Frage melden aber irgendwie doch
gehofft dass es den ein oder anderen gibt der mit dieser Diagnose positive Erfahrungen mit seiner Kasse gemacht hat.
Ist schon ne ziemlich harte Nummer vom Gesundheitsministerium, Patienten nun mit den allseits bekannten
Umsetzungsproblemen der neuen Regelung, im Stich zu lassen.
Ehrlich gesagt will ich nichtmal eine Kostenübernahme!
Ich war Erlaubnisinhaber und fand die Regelung, abgesehen vom Preis, so wie sie war, nicht schlecht.
Auch wenn es etwas umständlicher ist, wäre es für mich auch praktikabel mein Cannabis via Privatrezept
auf eigene Kosten zu erwerben aber bei derzeit, ich glaube, 22,50€, muss ich leider passen..
Man bedenke, dass es wenn man sich etwas umhört, Cannabisblüten durchaus auch für 10,- und darunter erhältlich ist!
Dies ist leider wie wir alle wissen illegal und aufgrund dieses Umstandes, nicht einfach gezielt Sorten mit bestimmten Eigenschaften in gleichbleibender (guter oder wenigstens unbedenklicher) Qualität zu erwerben, was meines Erachtens zu Therapiezwecken zwingend erforderlich ist.
Eine Alternative wäre hier tatsächlich der Eigenanbau da man hier zumindest größere Chargen mit gleichen Eigenschaften auf die man sich einstellen kann erhält.
Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass man derzeit nicht so schlechte Karten hat eine entsprechende
Genehmigung zu erhalten oder zumindest durch die Antragsstellung den Druck auf die Behörden zu erhöhen, bei der Umsetzung des Gesetzes nachzubessern und Klarheit zu verschaffen.
Da man wenn überhaupt aber allenfalls eine Genehmigung für einen Anbau im Hochsicherheitstrakt erhalten würde
und dort gezwungen ist seine Pflanzen unter Kunstlicht zu kultivieren obwohl draußen die Sonne scheint,
finde ich auch das irgendwie albern..
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DonHibachi
- Beiträge: 79
- Registriert: Mi 24. Mai 2017, 00:26
ADHS Kostenübernahme durch Krankenkasse
Zuletzt geändert von DonHibachi am Sa 26. Aug 2017, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Tugglebend
- Beiträge: 8
- Registriert: Mi 16. Aug 2017, 16:07
Re: ADHS Kostenübernahme durch Krankenkasse
Danke für deine Tipps DonHibachi! Insbesondere der mit der Aufzeichnung des Gesprächs..Sehr Geil!!!
Es hört sich an, als hättest du deine Kostenübernahme problemlos bewilligt bekommen.
Ist das so? Bei welcher Krankenkasse bist du versichert?
Es hört sich an, als hättest du deine Kostenübernahme problemlos bewilligt bekommen.
Ist das so? Bei welcher Krankenkasse bist du versichert?
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HilfeSuchendADHS
- Beiträge: 4
- Registriert: Mi 30. Aug 2017, 12:26
Cannabis bei ADHS
Hallo liebe Community,
nach langem stillen mitlesen, habe ich mich nun aufgrund der aktuellen Ereignisse dazu entschlossen mich hier anzumelden und meine Frage hier zu stellen.
Alter 26, männlich
Nun ich konsumiere seit März 2016 Cannabis, erst in geringeren Dosen, bis sich diese bei ca 1g/Tag eingependelt hat. Angefangen hat das ganze damit, dass ich nur noch unter "Dauerstrom" gestanden bin und gar nicht mehr abschalten konnte, an Schlaf war kaum zu denken. Ich war nur auf Achse unterwegs, beruflich habe ich letztes Jahr als Azubi im IT-Bereich viel geleistet. 2 Auslandsaufenthalte ( 2 und 6 Wochen)
Im Dezember kam dann der erste Crash ( 4 Std am Stück geredet wie ein Wasserfall, mein ganzes Leben reflektiert) dadurch auf einen IQ-Test gekommen. Ergebnis war sehr gut. Genauere Angaben möchte ich dazu nicht machen.
Dann kam die Zwischenprüfung, habe gebüffelt wie ein Ochse, nebenbei trotzdem 8-10 Std gearbeitet.
März 2017 ging es dann mit meiner Gesundheit bergab, bis ich mich schließlich Anfang Mai selbst eingewiesen habe.
In der Klinik wurde mir dann die Diagnose Adultes ADHS gestellt, kombiniert mit wiederkehrenden depressiven Episoden. Zusätzlich erfülle ich noch die Borderlinekriterien, wobei es bei ADHS+Komorbitäten oft zu Fehldiagnosen kommt.
Während des 6 wöchigen Klinikaufenthalts habe ich bis Ende Woche 6 nicht konsumiert. In Woche 6 kamen einige psychische Auslöser dazu und bamm... Kontrollverlust und Konsum am Wochenende. Habe den Konsum sofort zu gegeben.
Jetzt dichten mir die Ärzte aufgrund der kaum gesunkenen Werte über 6 Wochen regelmäßigen Konsum vor.
Dazu sollte noch erwähnt werden, bei 1g/Tag über 1 Jahr hinweg und dann noch 5kg Gewichtsverlust während des Klinikaufenthalts, sollte doch eigentlich den Ärzten klar sein, das mein Wert mehrere Wochen braucht bis er wieder auf 0 ist.
Außerdem bin ich in einem Wiedereingliederungsverfahren in der Arbeit, die dortige Psychologin kann und darf mir keine direkte Empfehlung aussprechen, würde mich aber dabei untersützen die Motive auszuarbeiten, warum der Konsum bei hilfreich ist und wieso ich gerne auf Medikinet etc... verzichten möchte.
Das Problem: Finde einen Verhaltenstherapeuten und Psychiater, der jemanden dabei untersützt, obwohl die Klinik mir eine Abhängigkeit ankreidet. In der Vergangenheit z.b. auf Dienstreisen oder im Urlaub habe ich auch von heut auf morgen abgesetzt und es ist auch kein Problem für mich mal nicht zu rauchen. Ich nehme halt dann in Kauf, dass meine Symptome mehr zum Vorschein kommen.
Hier ein paar der Symptome gegen die mein Konsum hilft:
- Abschwächung von depressiven Stimmungen
- Verringerung folgender ADHS-Symptomatiken:
- hohes Anspannungslevel, gerade dieses Anspannungslevel wird oft von außen so wahrgenommen: „ Jetzt wart doch mal, mach mal langsamer usw..“ Diese Alltagssituationen versuche ich immer mehr zu verstehen was dort abläuft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich oft aufgrund des Anspannungslevels in ein erhöhtes Aktivitätsniveau rutsche. Dort wirke ich dann eben schnell, hektisch etc… Meine eigene Wahrnehmung ist da überhaupt nicht mehr wirklich wahrnehmbar. Oft kann ich mich an solche Tage nur sehr schemenhaft erinnern. Ich bin dann richtig ruhe und rastlos.
- Innere Unruhe oft auch körperlich spürbar ( unruhige Beine, fast jeden Tag spürbar)
- bessere Konzentrationsfähigkeit auch am Tag danach ( Folge des Abbaus des Anspannungslevels am Abend)
- Verbesserung der Einschlafproblematik ( Ohne Konsum: Ist es oft 2-3 Uhr Nachts bis ich einschlafe, dabei ist es egal ob ich viel oder wenig getan habe, ob ich körperlich erschöpft bin oder nicht. Einzige Ausnahme: Totale Erschöpfung, da schlafe ich dann auch im Sitzen ein, diese Schlafprobleme habe ich schon immer gehabt. D.h. sie kommen nicht vom Konsum. Seit dem Konsum habe ich mehr regelmäßige Einschlafzeiten als davor. Fast täglich spätestens gg 23-0 Uhr d.h. 7-8 Std Schlaf pro Tag ggf. schaffe ich es damit sogar früher ins Bett falls ich gg 6 Uhr aufstehen muss geht’s gg 22 Uhr ins Bett) Zusatz: 3-4x pro Jahr „ Restless leg Syndrom“ da schlafe ich dann gar nicht die ganze Nacht.
-> Bei zu wenig Schlaf unter 6 Std. Wache ich dann morgens oft in der REM2-Phase auf, soweit man das aufwachen nennen kann. Zustand der Schlafparalyse. Manchmal auch Nachts Schlafparalyse, teilweise sogar mit Halluzinationen ( das ist durchaus normal bei einer Schlafparalyse) „Alpträume“ die extrem Real wirken. Kenne ich auch schon aus der Vergangenheit, dass mein Kopf mir manchmal reale Horrorträume verpasst wusste ich, aber im Zuge mit ADHS und co. Habe ich eben nachgeschlagen, was das genau ist. Ergebnis: Schlafparalyse.
- Vergesslichkeit und Unordnung nehmen ab. Am besten kann man das so beschreiben: Solange ich im „Stress“ stecke, funktioniert meine Alltagsstruktur nur noch sehr schwer. (Wäsche waschen etc…) Nachdem Konsum und damit einhergehender Stressabbau, kann ich meinen Kopf wieder vernünftig sortieren und greife auch Alltagsaufgaben an und vergesse sie nicht mehr. Im Gesamten laufe ich damit stabiler als ohne.
- Emotionale Labilität wird dadurch stabilisiert. Einerseits wirkt es antidepressiv, also gegen negative Gedankenspiralen, andererseits dämpft es die überschwinglichen Gedanken auch ein wenig ein. ( Auf dem Boden der Tatsachen bleiben, nicht immer alles sofort aufladen)
- Es wird mir möglich Einfluss auf meine emotionalen Gedanken zu nehmen. z.B. Kann ich dann bewusst negative Gedanken ausschalten und durch positive ersetzen. Oder ein weiteres Beispiel ist die Selbstreflektion, solange ich in meinem „Stress“ gefangen bin, gelingt es mir nicht, eine Selbstreflektion vernünftig durchzuführen( Das kann jeder gesunde Mensch) d.h. im Normalzustand, kann ich meine emotionalen(subjektiv bewertenden) Gedanken nicht richtig einordnen oder entsprechend zuordnen. Erst wenn ich entspannt und stressfrei bin, wird es mir möglich diese zuordnen, entsprechend zu analysieren und zu verstehen und daraus neue Motivation und Kraft zu ziehen.
Unterlagen technisch bin ich schon gut vorbereitet. Darum kümmere ich mich schon seit letztem Jahr, da wusste ich zwar nicht das ich ADHS habe, aber ich wusste eben das ich dadurch mein Leben mehr Struktur, Gelassenheit, Durchhaltevermögen etc... bekommt. Insgesamt einfach "normaler" gestaltet. Durch die Diagnose weiß ich jetzt zumindest, woher meine Probleme in der Vergangenheit gekommen sind. Unentdecktes ADHS mit psychischen Folgen.
Die ADHS Diagnose lautet:
Aufmerksamkeitsdefizit alle Kriterien der Leitlinie erfüllt.
Hyperaktivität alle Kriterien erfüllt.
Impulsivität nicht stark ausgeprägt, wobei das eben die Beobachtungen in der Klinik sind ( Geschütztes fast stressfreies Umfeld)
Der aktuelle Arztbericht der Klinik enthält außerdem einige Fehler, ich überlege ob ich diesen nicht anfechte.
Die eigentliche Frage lautet, habe ich damit überhaupt noch Chancen auf med. Cannabis? Ich sammle sehr viele Unterlagen um meine Behauptungen und Erfahrungen zu stützen ( Führe eine Art medizinisches Tagebuch, habe die Verschreibungshilfe für Ärzte von Dr. Franjo Grothenhermen bestellt, habe dutzende Dokumente über Cannabis, Sucht, ADHS recherchiert, abgespeichert und bin gerade dabei diese zu sortieren und entsprechend auszudrucken)
Liebe Grüße
HilfeSuchendADHS
nach langem stillen mitlesen, habe ich mich nun aufgrund der aktuellen Ereignisse dazu entschlossen mich hier anzumelden und meine Frage hier zu stellen.
Alter 26, männlich
Nun ich konsumiere seit März 2016 Cannabis, erst in geringeren Dosen, bis sich diese bei ca 1g/Tag eingependelt hat. Angefangen hat das ganze damit, dass ich nur noch unter "Dauerstrom" gestanden bin und gar nicht mehr abschalten konnte, an Schlaf war kaum zu denken. Ich war nur auf Achse unterwegs, beruflich habe ich letztes Jahr als Azubi im IT-Bereich viel geleistet. 2 Auslandsaufenthalte ( 2 und 6 Wochen)
Im Dezember kam dann der erste Crash ( 4 Std am Stück geredet wie ein Wasserfall, mein ganzes Leben reflektiert) dadurch auf einen IQ-Test gekommen. Ergebnis war sehr gut. Genauere Angaben möchte ich dazu nicht machen.
Dann kam die Zwischenprüfung, habe gebüffelt wie ein Ochse, nebenbei trotzdem 8-10 Std gearbeitet.
März 2017 ging es dann mit meiner Gesundheit bergab, bis ich mich schließlich Anfang Mai selbst eingewiesen habe.
In der Klinik wurde mir dann die Diagnose Adultes ADHS gestellt, kombiniert mit wiederkehrenden depressiven Episoden. Zusätzlich erfülle ich noch die Borderlinekriterien, wobei es bei ADHS+Komorbitäten oft zu Fehldiagnosen kommt.
Während des 6 wöchigen Klinikaufenthalts habe ich bis Ende Woche 6 nicht konsumiert. In Woche 6 kamen einige psychische Auslöser dazu und bamm... Kontrollverlust und Konsum am Wochenende. Habe den Konsum sofort zu gegeben.
Jetzt dichten mir die Ärzte aufgrund der kaum gesunkenen Werte über 6 Wochen regelmäßigen Konsum vor.
Dazu sollte noch erwähnt werden, bei 1g/Tag über 1 Jahr hinweg und dann noch 5kg Gewichtsverlust während des Klinikaufenthalts, sollte doch eigentlich den Ärzten klar sein, das mein Wert mehrere Wochen braucht bis er wieder auf 0 ist.
Außerdem bin ich in einem Wiedereingliederungsverfahren in der Arbeit, die dortige Psychologin kann und darf mir keine direkte Empfehlung aussprechen, würde mich aber dabei untersützen die Motive auszuarbeiten, warum der Konsum bei hilfreich ist und wieso ich gerne auf Medikinet etc... verzichten möchte.
Das Problem: Finde einen Verhaltenstherapeuten und Psychiater, der jemanden dabei untersützt, obwohl die Klinik mir eine Abhängigkeit ankreidet. In der Vergangenheit z.b. auf Dienstreisen oder im Urlaub habe ich auch von heut auf morgen abgesetzt und es ist auch kein Problem für mich mal nicht zu rauchen. Ich nehme halt dann in Kauf, dass meine Symptome mehr zum Vorschein kommen.
Hier ein paar der Symptome gegen die mein Konsum hilft:
- Abschwächung von depressiven Stimmungen
- Verringerung folgender ADHS-Symptomatiken:
- hohes Anspannungslevel, gerade dieses Anspannungslevel wird oft von außen so wahrgenommen: „ Jetzt wart doch mal, mach mal langsamer usw..“ Diese Alltagssituationen versuche ich immer mehr zu verstehen was dort abläuft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich oft aufgrund des Anspannungslevels in ein erhöhtes Aktivitätsniveau rutsche. Dort wirke ich dann eben schnell, hektisch etc… Meine eigene Wahrnehmung ist da überhaupt nicht mehr wirklich wahrnehmbar. Oft kann ich mich an solche Tage nur sehr schemenhaft erinnern. Ich bin dann richtig ruhe und rastlos.
- Innere Unruhe oft auch körperlich spürbar ( unruhige Beine, fast jeden Tag spürbar)
- bessere Konzentrationsfähigkeit auch am Tag danach ( Folge des Abbaus des Anspannungslevels am Abend)
- Verbesserung der Einschlafproblematik ( Ohne Konsum: Ist es oft 2-3 Uhr Nachts bis ich einschlafe, dabei ist es egal ob ich viel oder wenig getan habe, ob ich körperlich erschöpft bin oder nicht. Einzige Ausnahme: Totale Erschöpfung, da schlafe ich dann auch im Sitzen ein, diese Schlafprobleme habe ich schon immer gehabt. D.h. sie kommen nicht vom Konsum. Seit dem Konsum habe ich mehr regelmäßige Einschlafzeiten als davor. Fast täglich spätestens gg 23-0 Uhr d.h. 7-8 Std Schlaf pro Tag ggf. schaffe ich es damit sogar früher ins Bett falls ich gg 6 Uhr aufstehen muss geht’s gg 22 Uhr ins Bett) Zusatz: 3-4x pro Jahr „ Restless leg Syndrom“ da schlafe ich dann gar nicht die ganze Nacht.
-> Bei zu wenig Schlaf unter 6 Std. Wache ich dann morgens oft in der REM2-Phase auf, soweit man das aufwachen nennen kann. Zustand der Schlafparalyse. Manchmal auch Nachts Schlafparalyse, teilweise sogar mit Halluzinationen ( das ist durchaus normal bei einer Schlafparalyse) „Alpträume“ die extrem Real wirken. Kenne ich auch schon aus der Vergangenheit, dass mein Kopf mir manchmal reale Horrorträume verpasst wusste ich, aber im Zuge mit ADHS und co. Habe ich eben nachgeschlagen, was das genau ist. Ergebnis: Schlafparalyse.
- Vergesslichkeit und Unordnung nehmen ab. Am besten kann man das so beschreiben: Solange ich im „Stress“ stecke, funktioniert meine Alltagsstruktur nur noch sehr schwer. (Wäsche waschen etc…) Nachdem Konsum und damit einhergehender Stressabbau, kann ich meinen Kopf wieder vernünftig sortieren und greife auch Alltagsaufgaben an und vergesse sie nicht mehr. Im Gesamten laufe ich damit stabiler als ohne.
- Emotionale Labilität wird dadurch stabilisiert. Einerseits wirkt es antidepressiv, also gegen negative Gedankenspiralen, andererseits dämpft es die überschwinglichen Gedanken auch ein wenig ein. ( Auf dem Boden der Tatsachen bleiben, nicht immer alles sofort aufladen)
- Es wird mir möglich Einfluss auf meine emotionalen Gedanken zu nehmen. z.B. Kann ich dann bewusst negative Gedanken ausschalten und durch positive ersetzen. Oder ein weiteres Beispiel ist die Selbstreflektion, solange ich in meinem „Stress“ gefangen bin, gelingt es mir nicht, eine Selbstreflektion vernünftig durchzuführen( Das kann jeder gesunde Mensch) d.h. im Normalzustand, kann ich meine emotionalen(subjektiv bewertenden) Gedanken nicht richtig einordnen oder entsprechend zuordnen. Erst wenn ich entspannt und stressfrei bin, wird es mir möglich diese zuordnen, entsprechend zu analysieren und zu verstehen und daraus neue Motivation und Kraft zu ziehen.
Unterlagen technisch bin ich schon gut vorbereitet. Darum kümmere ich mich schon seit letztem Jahr, da wusste ich zwar nicht das ich ADHS habe, aber ich wusste eben das ich dadurch mein Leben mehr Struktur, Gelassenheit, Durchhaltevermögen etc... bekommt. Insgesamt einfach "normaler" gestaltet. Durch die Diagnose weiß ich jetzt zumindest, woher meine Probleme in der Vergangenheit gekommen sind. Unentdecktes ADHS mit psychischen Folgen.
Die ADHS Diagnose lautet:
Aufmerksamkeitsdefizit alle Kriterien der Leitlinie erfüllt.
Hyperaktivität alle Kriterien erfüllt.
Impulsivität nicht stark ausgeprägt, wobei das eben die Beobachtungen in der Klinik sind ( Geschütztes fast stressfreies Umfeld)
Der aktuelle Arztbericht der Klinik enthält außerdem einige Fehler, ich überlege ob ich diesen nicht anfechte.
Die eigentliche Frage lautet, habe ich damit überhaupt noch Chancen auf med. Cannabis? Ich sammle sehr viele Unterlagen um meine Behauptungen und Erfahrungen zu stützen ( Führe eine Art medizinisches Tagebuch, habe die Verschreibungshilfe für Ärzte von Dr. Franjo Grothenhermen bestellt, habe dutzende Dokumente über Cannabis, Sucht, ADHS recherchiert, abgespeichert und bin gerade dabei diese zu sortieren und entsprechend auszudrucken)
Liebe Grüße
HilfeSuchendADHS
- Martin Mainz
- Board-Administration
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Re: Cannabis bei ADHS
Hallo HilfeSuchendADHS und willommen im Forum!
Was genau ist Deine Frage? Das kann ich der Wall of Text irgendwie nicht recht erkennen...
Gruß, Martin
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Ehrenamtlicher Foren-Putzer
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Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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HilfeSuchendADHS
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Re: Cannabis bei ADHS
Hallo Martin,
danke erstmal für deine Antwort und den Hinweis.
Ich versuche die Frage etwas heraus zu picken.
Besteht weiterhin die Chance auf medizinisches Cannabis trotz Kontradiagnose?
In weit könnte es sinnvoll sein den Arztbericht anzufechten?
Grüße
HilfeSuchendADHS
danke erstmal für deine Antwort und den Hinweis.
Ich versuche die Frage etwas heraus zu picken.
Besteht weiterhin die Chance auf medizinisches Cannabis trotz Kontradiagnose?
In weit könnte es sinnvoll sein den Arztbericht anzufechten?
Grüße
HilfeSuchendADHS
Re: Cannabis bei ADHS
Hallo, ich glaube du hast gute Chancen.
Meinst du mit Kontradiagnose, bloß die Abhängigkeit? Oder habe ich etwas überlesen?
Abhängigkeit würde ich nicht anfechten. Regelmässiger Konsum vor Klinik und Rückfall, lassen erstmal kaum einen anderen Schluss zu.
Das Gegenteil zu beweisen wird lange dauern und ist nicht notwendig.
Für einen potenziellen Arzt, mit Verständniss für Cannabis und ADHS, wird das kein Stigma sein.
Cannabis hilft dir offenbar am besten, es ist nachvollziehbar, dass du in der Klinik wieder zu Cannabis gegriffen hast. Abhängigkeit ist normal bei regelmäßigem Konsum.
Versuche den Klinikaufenthalt und die Abhängigkeit in deine Argumentation mit auf zunehmen.
Du kommst ohne Cannabis überhaupt nicht zurecht, deine Symptome sind zu stark. Selbst in dem geschützen Klinikumfeld, war es nicht lange möglich ohne Cannabis auszukommen.
Deshalb benötigst du dringend Cannabis.
Du musst den richtigen Arzt finden, er wird das sicher verstehen.
Das würde ich für mich behalten. Oder zumindest so formulieren, dass es dir bloß kurzzeitig, unter großer Anstrengung, möglich ist auf das Medikament zu verzichten und die schwere der Symptome und die damit einhergehende Belastung, nach einiger Zeit nicht mehr akzeptabel ist.
Deshalb hast du ja auch in der Klinik gekifft.
Meinst du mit Kontradiagnose, bloß die Abhängigkeit? Oder habe ich etwas überlesen?
Abhängigkeit würde ich nicht anfechten. Regelmässiger Konsum vor Klinik und Rückfall, lassen erstmal kaum einen anderen Schluss zu.
Das Gegenteil zu beweisen wird lange dauern und ist nicht notwendig.
Für einen potenziellen Arzt, mit Verständniss für Cannabis und ADHS, wird das kein Stigma sein.
Cannabis hilft dir offenbar am besten, es ist nachvollziehbar, dass du in der Klinik wieder zu Cannabis gegriffen hast. Abhängigkeit ist normal bei regelmäßigem Konsum.
Versuche den Klinikaufenthalt und die Abhängigkeit in deine Argumentation mit auf zunehmen.
Du kommst ohne Cannabis überhaupt nicht zurecht, deine Symptome sind zu stark. Selbst in dem geschützen Klinikumfeld, war es nicht lange möglich ohne Cannabis auszukommen.
Deshalb benötigst du dringend Cannabis.
Du musst den richtigen Arzt finden, er wird das sicher verstehen.
HilfeSuchendADHS hat geschrieben:...In der Vergangenheit z.b. auf Dienstreisen oder im Urlaub habe ich auch von heut auf morgen abgesetzt und es ist auch kein Problem für mich mal nicht zu rauchen. Ich nehme halt dann in Kauf, dass meine Symptome mehr zum Vorschein kommen.
Das würde ich für mich behalten. Oder zumindest so formulieren, dass es dir bloß kurzzeitig, unter großer Anstrengung, möglich ist auf das Medikament zu verzichten und die schwere der Symptome und die damit einhergehende Belastung, nach einiger Zeit nicht mehr akzeptabel ist.
Deshalb hast du ja auch in der Klinik gekifft.
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HilfeSuchendADHS
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- Registriert: Mi 30. Aug 2017, 12:26
Re: Cannabis bei ADHS
HerrChaos hat geschrieben:Hallo, ich glaube du hast gute Chancen.
Meinst du mit Kontradiagnose, bloß die Abhängigkeit? Oder habe ich etwas überlesen?
Abhängigkeit würde ich nicht anfechten. Regelmässiger Konsum vor Klinik und Rückfall, lassen erstmal kaum einen anderen Schluss zu.
Das Gegenteil zu beweisen wird lange dauern und ist nicht notwendig.
Für einen potenziellen Arzt, mit Verständniss für Cannabis und ADHS, wird das kein Stigma sein.
Cannabis hilft dir offenbar am besten, es ist nachvollziehbar, dass du in der Klinik wieder zu Cannabis gegriffen hast. Abhängigkeit ist normal bei regelmäßigem Konsum.
Versuche den Klinikaufenthalt und die Abhängigkeit in deine Argumentation mit auf zunehmen.
Du kommst ohne Cannabis überhaupt nicht zurecht, deine Symptome sind zu stark. Selbst in dem geschützen Klinikumfeld, war es nicht lange möglich ohne Cannabis auszukommen.
Deshalb benötigst du dringend Cannabis.
Du musst den richtigen Arzt finden, er wird das sicher verstehen.
HilfeSuchendADHS hat geschrieben:...In der Vergangenheit z.b. auf Dienstreisen oder im Urlaub habe ich auch von heut auf morgen abgesetzt und es ist auch kein Problem für mich mal nicht zu rauchen. Ich nehme halt dann in Kauf, dass meine Symptome mehr zum Vorschein kommen.
Das würde ich für mich behalten. Oder zumindest so formulieren, dass es dir bloß kurzzeitig, unter großer Anstrengung, möglich ist auf das Medikament zu verzichten und die schwere der Symptome und die damit einhergehende Belastung, nach einiger Zeit nicht mehr akzeptabel ist.
Deshalb hast du ja auch in der Klinik gekifft.
Hallo HerrChaos,
Mit Kontraindiagnose meine ich die Abhängigkeit.
Deinen Rat sehe ich durchaus als interessanten und eventuell sogar erfolgreichen Ansatz.
Die Abhängigkeit direkt werde ich eventuell nicht anfechten. Den Arztbericht als solches schon, da dort noch einige Fehler und falsche Aussagen verankert sind, die nicht im Bezug zu Cannabis stehen.
Das ich einem Arzt oder Therapeuten den Bezug zur Symptomatik erklären konnte, soweit bin ich noch gar nicht gekommen.
Viele hören das Wort "Cannabis" und schalten sofort auf Stur. Die Suche für einen geeigneten Arzt hier in Bayern gestaltet sich noch etwas sehr schwer.
Danke für deinen Ratschlag, ich werde gleich vor weg eine Art Handout anfertigen, bei dem ich genauer auf die Symptome und die Linderung durch Cannabis eingehe und warum es für mich überlebenswichtig ist.
Aktuell habe ich seit einer Woche nicht konsumiert und merke schon wie meine Strukturen wieder anfangen zu bröckeln und mir wieder alles aus den Händen gleitet. Diese Beobachtungen werde ich entsprechend mit einbauen in das "Handout". Mal schauen bei wie vielen Ärzten ich anklopfen muss, bis ich Erfolg habe.
Viele Grüße
HilfeSuchendADHS
-
HilfeSuchendADHS
- Beiträge: 4
- Registriert: Mi 30. Aug 2017, 12:26
Re: Cannabis bei ADHS
Update:
Die Arztsuche gestaltet sich mehr als kompliziert. Aktueller Ansatz ist erstmal Medikinet voraussichtlich ab Mitte November. Bis dahin werde ich auf Cannabis erstmal verzichten... auch wenn das bedeutet, dass mein Alltag richtig schwer wird. Symptome wie: Vergesslichkeit, Desorganisiertheit, Impulsivität ( Gute Beispiele: Ungeduld, Eifersucht) nehmen zu. Das typische "1000 Tausend Dingen verlaufen und nichts zu Ende bringen" nimmt auch deutlich zu. Meine Unzufriedenheit und mein dadurch verbundenes Leiden nimmt jeden Tag zu. Für Ärztetipps bin ich sehr dankbar. Aktuell war ich bei einer Neurologin, diese hat mir eben die Behandlung mit Medikinet Adult angeboten. Haltung zu Cannabis mehr als negativ. Sie führte die Argumente der Intelligenzminderung an und des "Amotivationssyndroms" . Über THC-Halbwertszeiten und Anwendung bei ADHS wusste sie nichts und das als "ADHS-Spezialistin". Es ist sehr schockierend wie wenig Ärzte sich überhaupt damit auseinander setzen. Von allen Ärzten und Therapeuten bis jetzt nur negative Rückmeldungen.
Ich nehme die Abstinenz weiterhin in Kauf und bin auf Medikinet gespannt. Eventuell hilft es ja ganz gut.
So long
HilfeSuchendADHS
Die Arztsuche gestaltet sich mehr als kompliziert. Aktueller Ansatz ist erstmal Medikinet voraussichtlich ab Mitte November. Bis dahin werde ich auf Cannabis erstmal verzichten... auch wenn das bedeutet, dass mein Alltag richtig schwer wird. Symptome wie: Vergesslichkeit, Desorganisiertheit, Impulsivität ( Gute Beispiele: Ungeduld, Eifersucht) nehmen zu. Das typische "1000 Tausend Dingen verlaufen und nichts zu Ende bringen" nimmt auch deutlich zu. Meine Unzufriedenheit und mein dadurch verbundenes Leiden nimmt jeden Tag zu. Für Ärztetipps bin ich sehr dankbar. Aktuell war ich bei einer Neurologin, diese hat mir eben die Behandlung mit Medikinet Adult angeboten. Haltung zu Cannabis mehr als negativ. Sie führte die Argumente der Intelligenzminderung an und des "Amotivationssyndroms" . Über THC-Halbwertszeiten und Anwendung bei ADHS wusste sie nichts und das als "ADHS-Spezialistin". Es ist sehr schockierend wie wenig Ärzte sich überhaupt damit auseinander setzen. Von allen Ärzten und Therapeuten bis jetzt nur negative Rückmeldungen.
Ich nehme die Abstinenz weiterhin in Kauf und bin auf Medikinet gespannt. Eventuell hilft es ja ganz gut.
So long
HilfeSuchendADHS
- Martin Mainz
- Board-Administration
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- Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39
Re: Cannabis bei ADHS
Danke für die Rückmeldung!
Ehrenamtlicher Foren-Putzer
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Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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DanielZappel
- Beiträge: 313
- Registriert: Mi 26. Apr 2017, 14:26
Re: Cannabis bei ADHS
Medikinet ist an sich nicht schlecht.
Zu beachten ist aber wie bei vielen anderen media auch: viel hilft nicht viel.
Mit der Dosis steigen die Nebenwirkungen.
Versuche, auf möglichst wenig zu dosieren. Ich komme mit 10-20 mg plus Cannabis sehr gut klar. Neues Leben fast.
Obwohl. Doch. Ich habe ein neues Leben dadurch. Kann ich dankbar so sagen.
Also: die Einstellung ist bissel tricky beim medikinet.
Ich komm mit der vorausberechneten retardzeit nicht zurecht. Deshalb zerkaue ich die Kügelchen mit Kaugummi. 5mg Einzel.
Aber muss nan selbst lernen. Fang niedrig dosiert an. Achte auf deine Körpertemperatur und Blutzucker. Du wirst mehr Energieumsatz haben. Viel Erfolg !
Zu beachten ist aber wie bei vielen anderen media auch: viel hilft nicht viel.
Mit der Dosis steigen die Nebenwirkungen.
Versuche, auf möglichst wenig zu dosieren. Ich komme mit 10-20 mg plus Cannabis sehr gut klar. Neues Leben fast.
Obwohl. Doch. Ich habe ein neues Leben dadurch. Kann ich dankbar so sagen.
Also: die Einstellung ist bissel tricky beim medikinet.
Ich komm mit der vorausberechneten retardzeit nicht zurecht. Deshalb zerkaue ich die Kügelchen mit Kaugummi. 5mg Einzel.
Aber muss nan selbst lernen. Fang niedrig dosiert an. Achte auf deine Körpertemperatur und Blutzucker. Du wirst mehr Energieumsatz haben. Viel Erfolg !
- Hans Dampf
- Beiträge: 1192
- Registriert: Fr 29. Sep 2017, 12:31
Re: Cannabis bei ADHS
Fast das gleiche hier.DanielZappel hat geschrieben:Medikinet ist an sich nicht schlecht.
Zu beachten ist aber wie bei vielen anderen media auch: viel hilft nicht viel.
Mit der Dosis steigen die Nebenwirkungen.
Versuche, auf möglichst wenig zu dosieren. Ich komme mit 10-20 mg plus Cannabis sehr gut klar. Neues Leben fast.
Obwohl. Doch. Ich habe ein neues Leben dadurch. Kann ich dankbar so sagen.
Also: die Einstellung ist bissel tricky beim medikinet.
Ich komm mit der vorausberechneten retardzeit nicht zurecht. Deshalb zerkaue ich die Kügelchen mit Kaugummi. 5mg Einzel.
Aber muss nan selbst lernen. Fang niedrig dosiert an. Achte auf deine Körpertemperatur und Blutzucker. Du wirst mehr Energieumsatz haben. Viel Erfolg !
Ich nehme allerdings Ritalin Adult und pendle noch zwischen 10 und 20 mg. Die Retard-Wirkung funktioniert für mich zufriedenstellend. Einnahmetermin ist meist um 7 Uhr herum.
Am Wochenende verzichte ich darauf. Aber dazu gibt es unter den Ärzten auch unterschiedliche Meinungen. Ich bin ganz froh, dass meine Therapeutin mit das explizit empfohlen hat.