Ich verstehe dieses Argument von der schlechten Dosierbarkeit nicht. Und genau genommen gilt dass für jedes Medikament. Wenn man sich mal alleine die Wirkstoffkonzentrationen anschaut. Die springen teilweise in 100%-Sprüngen.mad hat geschrieben:Kurzes Update:
Habe nun zwischenzeitlich Folsäue und Magnesium probiert -> 0 Wirkung! Danach nun seit ca. einem Monat Restex. Tatsächlich wirkt es gar nicht mal schlecht. Einschlafen innerhalb von 30 Minuten (ein Traum!). Allerdings tagsüber starkes Schwitzen + manchmal wie ein Brett vorm Kopf / Blackout. Da mein Neurologe sich mit Cannabis nicht auskennt, hatte ich heute einen Termin bei einem Schmerzarzt. Habe nun eben erstmals Sativex genommen.
Meine Vermutung ist allerdings (aufgrund Patientenberichten), dass Sativex nicht gut für das Einschlafen ist. Ich soll es jetzt einen Monat testen. Wenn es dann nicht so gut wirkt, testen wir Cannabisblüten. Eigentlich mag er Blüten nicht, da sie nicht so gut zu dosieren sind. Allerdings sieht er sich eher als Berater und möchte mich bei der Suche nach dem richtigen Medikament unterstützen. Aufgrund des Preises, der Einnahmeform (Verdampfen) und der Wirkungsvielfalt sind mir Blüten eigentlich auch lieber.
Es hat sich insbesondere gezeigt, dass ich bestens bzgl. aller möglichen Medikamente vorbereitet bin inkl. Wirkung und Nebenwirkung. Auch bei den Blüten bzgl. Einnahme hatte ich sehr viele gute Argumente.
Den Geschmack von Sativex finde ich übrigens gar nicht schlimm; schmeckt irgendwie wie Hasch.
Ich kann mir nicht vorstellen dass solche Dosen für jeden gleich gut passen. Man haut halt einfach so viel rein dass es sicher funktioniert und freut sich über das Ergebnis. Wenn ich das bei Cannabis mache, dann bin ich erst mal überdosiert und achte beim nächsten Mal drauf. Es ist nicht einfach sich auf Cannabis einzustellen, aber prinzipiell von jedem erlernbar.
Ach ja, danke für die Updates, ich finde es ja cool wie entspannt du das erzählst!