Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Gesundheitliche Aspekte und Risiken durch den Konsum inkl. Streckmittelproblematik.
Europameister17
Beiträge: 42
Registriert: Di 31. Okt 2017, 19:51

Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Europameister17 »

Hallo,
habe da mal eine Frage!

Menschen die keinstenfalls THC konsumieren wollen oder können (20% der Menschen können Anandamid nicht/kaum abbauen im Gehirn und bekommen von THC i.d.R. sehr unangenehme Zustände!)

Wie kann man das feststellen?
Also, wenn mann aber immer erregt ist dann kann man Anadamid abbauen oder bräuchte es.
Es entspannt und Beruhigt?
LG Petra
littleganja

Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von littleganja »

Europameister17 hat geschrieben:Hallo,
habe da mal eine Frage!

Menschen die keinstenfalls THC konsumieren wollen oder können (20% der Menschen können Anandamid nicht/kaum abbauen im Gehirn und bekommen von THC i.d.R. sehr unangenehme Zustände!)

Wie kann man das feststellen?
Also, wenn mann aber immer erregt ist dann kann man Anadamid abbauen oder bräuchte es.
Es entspannt und Beruhigt?
LG Petra

Habe ich so noch nie gehört...... 20% aller Menschen, wirklich? Was geschieht dann wenn man Cannabis konsumiert?
Europameister17
Beiträge: 42
Registriert: Di 31. Okt 2017, 19:51

Re: Linksammlung Cannabis gegen Krebs

Beitrag von Europameister17 »

Hallo,
keine Ahnung, ich habe das hier von jemandem übernommen der das geschrieben hat.
Würde mich auch interessieren.
lg Petra
MonaLisa
Beiträge: 226
Registriert: Di 27. Feb 2018, 18:44

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von MonaLisa »

Sehr interessantes Thema. Schade, dass sich noch kein Betroffener dazu geäußert hat.
m0rb
Beiträge: 200
Registriert: Mi 15. Nov 2017, 15:16
Wohnort: Einzugsgebiet Männerheim

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von m0rb »

was hat das eine mit dem anderen zu tun? Anandamid bindet an die selben rezeptoren wie THC und kann dieses auch von ihnen verdrängen, um selbst anzudocken.

wenn jmd zuviel Anandamid im Hirn hätte, könnte THC nicht wirken - ob sowas vorkommt hat mir wikipedia auf die schnelle nicht verraten.
ist in kakao und schokolade, ber nie gehört, dass das auch natürlich in menschen vorkäme. ich behaupte einfach mal URBAN LEGEND, bis mir jemand das gegenteil beweist.

wäre jeder fünfte allergisch auf THC, hätte ich das sicher schon mal gehört.
Fraagender

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Fraagender »

Das hat Europameister wahrscheinlich von mir.

Und ich habs von einer Seite aus Amerika, wo top erklärt wird wie THC wirkt.

Die meinten man wisse mittlerweile dass 20% der Menschen Anandamid nicht richtig abbauen können und i.d.R. keine guten Erfahrungen mit THC machen...

Aber müsst selbst erst googlen ums zu finden
Europameister17
Beiträge: 42
Registriert: Di 31. Okt 2017, 19:51

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Europameister17 »

Hallo,
ich wollte mal fragen , ihr schreibt hier von Anamid.
Ist das was anderes wie ThC oder gibt es da ein unterschied?
LG Petra
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Martin Mainz »

Europameister17 hat geschrieben:Hallo,
ich wollte mal fragen , ihr schreibt hier von Anamid.
Ist das was anderes wie ThC oder gibt es da ein unterschied?
LG Petra
Musste ich auch erst mal nachlesen.

Arachidonylethanolamid, auch Anandamid genannt, ist das Ethanolamin-Derivat der Arachidonsäure, einer vierfach ungesättigten Fettsäure, die besonders häufig im zentralen Nervensystem vorkommt. Anandamid wird vom Körper selbst gebildet und ist somit eine endogene Substanz.
Inhaltsverzeichnis

Anandamid (von skt. Ananda: Freude oder reines Glück) bindet an die Cannabinoid-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems, an denen auch das THC der Cannabis-Pflanze andockt. Es ist bei ausreichender Dosierung auch in der Lage, THC und weitere Cannabinoide zu verdrängen.



Quelle Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Anandamid
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Europameister17
Beiträge: 42
Registriert: Di 31. Okt 2017, 19:51

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Europameister17 »

Hallo,
danke für deine schmelle Antwort.
Weist du was das heist im Bzug auf verträglichkeit.
Wenn jetzt im Gehirn gemessen wurde das man einen Anandamidmagel hat, könnte dann ThC verträglich sein?
LG Petra
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Martin Mainz »

Europameister17 hat geschrieben:Weist du was das heist im Bzug auf verträglichkeit.
Leider habe ich da auch keine Ahnung, hab dazu im Netz gesucht und nichts dazu gefunden, vor allem nichts zu den angeblichen 20%
Vapelife13
Beiträge: 443
Registriert: Sa 9. Sep 2017, 11:18

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Vapelife13 »

hier habe ich gerade entdeckt. vielleicht hilft's:

http://www.hanf-magazin.com/medizin/can ... mus-kifft/
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Anandamid - Unverträglichkeit von THC

Beitrag von Martin Mainz »

Vapelife13 hat geschrieben:hier habe ich gerade entdeckt. vielleicht hilft's:

http://www.hanf-magazin.com/medizin/can ... mus-kifft/
Dem THC sehr ähnliches endogenes Cannabinoid

Beim Cannabis denken viele zuerst einmal an Kiffen und High sein. Dabei ist dieses High als Rauschwirkung auf ein einziges Phytocannabinoid zurück zu führen. Alle anderen Phytocannabinoide beeinflussen höchstens dieses High vom THC, machen für sich alleine jedoch nicht high. Beim Cannabis und den Cannabinoiden kann jedoch auch an das Endocannabinoid-System gedacht werden. Hier werden körpereigene Cannabinoide als sogenannte Endocannabinoide ausgeschüttet. Anandamid war das erste im Jahr 1992 entdeckte endogene Cannabinoid. Es ist dem Delta-9-THC sehr ähnlich. Kifft unser Körper?
...
Der vollständige Name von Anandamid lautet „Arachidonyletanolamid“. Die Summenformel lautet C22H37NO2. Die Summenformel von Delta-9-THC lautet C21H30O2. Die Wirkung beider Moleküle ist sehr ähnlich, sie sind jedoch bei den enthaltenen Atomen und vor allem bei deren Anordnung zueinander ganz verschieden. Im 3D Modell wären sich die beiden Moleküle hingegen wieder sehr ähnlich.
...
Im Entdeckungsjahr 1992 waren die Kreise der Forscher rund um die medizinische Wirkweise von Cannabinoiden noch viel überschaubarer, als in der Gegenwart.
...
Als Molekül ist Anandamid das Ethanolamin-Derivat der Arachidonsäure und ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure. Vor allem im zentralen Nervensystem ist das Vorkommen oder die Konzentration höher. Es bindet an den CB1 und CB2 Rezeptoren sowie an den Vanilloid-TRPV1 Rezeptor. Auffällig ist das erhöhte Interagieren von Anandamid in Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung sowie der Gedankenverarbeitung und den Bewegungsabläufen zuständig sind. Hier wird es eine besondere Rolle spielen, so die naheliegende Annahme.

Anandamid ist genau wie THC Fettlöslich. Es ist nicht das einzig entdeckte endogene Cannabinoid. Es ist jedoch das endogene Gegenstück zum THC, auch wenn der Mensch hier kaum Einfluss auf seine „Dosis“ nehmen kann. Anandamid wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein entscheidendes und nicht ersetzbares endogenes Cannabinoid sein, wenn es um die Erlangung vom Wohlbefinden geht. Diese „Glückseligkeit“, die bereits im Namen von Anandamid enthalten ist, wäre jedoch nur ein Wirkmechanismus. Die anderen Wirkungen werden jedoch ebenfalls ein Wohlbefinden ermöglichen, da sie dazu beitragen, den Organismus „in der Mitte“ und damit körperlich und geistig gesund halten.



Gut erklärt, aber das sagt halt nichts über die Unverträglichkeit.
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
christl57
Beiträge: 3
Registriert: So 1. Apr 2018, 13:57

Unverträglichkeit und Rückgabe an Apo

Beitrag von christl57 »

Vertrage das med.Canabis nicht, wohin mit dem nicht benötigtem? Kann ich es in der Apotheke wieder abgeben?
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mo 2. Apr 2018, 10:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: unverträglichkeit

Beitrag von Martin Mainz »

Ja, das kannst Du da wieder abgeben. Vielleicht solltest Du mit Deinem Arzt ein paar andere Sorten testen?
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
christl57
Beiträge: 3
Registriert: So 1. Apr 2018, 13:57

Re: unverträglichkeit

Beitrag von christl57 »

Danke, das hilft mir sehr
Duck
Beiträge: 1204
Registriert: So 29. Jan 2017, 14:56

Re: unverträglichkeit

Beitrag von Duck »

Wenns versiegelt ist würd ich es dem Doktor anbieten evtl kann er es als probe partienten weiterreichen?
christl57
Beiträge: 3
Registriert: So 1. Apr 2018, 13:57

Re: unverträglichkeit

Beitrag von christl57 »

vielen Dank, gute Idee. Hilft mir sehr weiter
moepens
Beiträge: 1177
Registriert: Fr 16. Jun 2017, 07:45

Re: unverträglichkeit

Beitrag von moepens »

Übrigens kann CBD die Verträglichkeit von THC-haltigen Cannabispräparaten sehr verbessern. CBD selbst wurde von der WHO im Dezember letzten Jahres als unbedenklich eingestuft.
Derunverträgliche
Beiträge: 1
Registriert: Mo 4. Feb 2019, 21:46

Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Derunverträgliche »

Ey,
Bei mir ist genau das gleiche!
Habe davor zweimal gekifft, dann kam der von dir beschriebene Zustand immer nach einer Zeit. Beim ersten Mal waren es brownies wo ich definitiv die überdosis erwischt hatte und das Gefühl überhaupt nicht gewohnt war, außerdem im Schullandheim... war dann am nächsten morgen zum Glück wieder weg! Letztes Mal was jetzt c.a vier Wochen her ist hat es angehalten. Erst dachte ich auch ich hätte Kreislaufprobleme und mir wäre schwindelig. Mittlerweile ist es etwas besser aber dieses neben sich stehen bleibt hartnäckig. Hast du irgendwelche tipps was bei dir geholfen hat und wie lange hat es bei dir gedauert bis es entgültig weg war?
Danke schonmal und gut das ich nicht alleine bin (-:
Umbrella-Man
Beiträge: 69
Registriert: So 19. Aug 2018, 22:15

Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Umbrella-Man »

In den USA ist es mittlerweile bekannt dass ca. 1/5tel aller Menschen THC nicht richtig im Gehirn abbauen können. Diese reagieren extrem sensibel auf Cannabis, da es sich extrem langsam abbaut und wo andere eine kurze High-Kurve haben, haben die nen "Bonus" - der aber meist als unangenehm empfunden wird...

Da gibts Grafiken im Internet mit vergleichen wie die Kurven von normalen Menschen sind und Kurven von Menschen mit diesem "Abbauproblem" (die sind Naturhigh... meiner Meinung nach). Die Kurven sind zu krass... man könnte meinen die Leute haben ein Geschenk bekommen... aber anscheinend ist das nicht angenehm :-)

Aber bitte Leute... was versteht ihr unter 3 Bilder die Sekunde?

Versteht ihr darunter dass alles langsamer abläuft oder euch Strecken die ihr lauft extreeeeem lang vorkommen?

Wenn es eher sowas ist - das ist stink normal - Cannabis hat Bewusstseinsverändernde Eigenschaften! Das macht vor allem Anfangs nicht einfach nur dicht... Da kann viel passieren...

Ich stand früher nach der ersten Nacht - die wirklich schon psychedelisch war - am nächsten Morgen total neben mir... bekam schon fast Angst so sehr stand ich neben mir... aber das trat so nie wieder auf..
Benutzeravatar
Martin Otto
Beiträge: 64
Registriert: Fr 30. Jun 2017, 16:56

Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von Martin Otto »

Hallo!
Mir erschließt sich auch nach mehrmaligem lesen der Posts nicht, wo das Problem liegt, bzw. hier unter "Cannabis als Medizin" Unverträglichkeiten beim Konsum von Cannabis (vermutlich von der Straße) erörtert werden.
Vielleicht einfach nicht konsumieren was einem nicht bekommt?
TOM 1
Beiträge: 63
Registriert: Mo 29. Jan 2018, 12:00

Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von TOM 1 »

THC in Cannabis und deren anderen Bestandteile wirken sich "individuell" auf einen Menschen aus.
Extrem einfach erklärt bedeutet dies, daß es Menschen gibt welche "Cannabis" "vertragen" und andere nicht!
Dies hängt mit komplizierten inneren Vorgängen im menschlichen Körper zusammen.
Lehnt mein Körper eine "Substanz" im Vorfeld/anfangs ab, würde ich auf meinen Körper hören!
Cannabis besitzt für manche Menschen eine Unverträglichkeit, wie es jede andere Substanz besitzen kann !!

Allergische Reaktionen oder andere Unverträglichkeiten/Überempfindlichkeiten sind nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten!
Cannabis ist KEIN Allheilmittel - obwohl das Wirkungsspektrum dieser Pflanze relativ hoch sowie vielseitig ist.
Es ist nur - eine Medizin von vielen - die manchem helfen kann(!!).

!!! Wähle niemals eine Medizin, welche Dir nicht bekommt - höre auf deinen Körper !!!
xator
Beiträge: 31
Registriert: Mi 28. Feb 2018, 15:37

Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von xator »

Wenn ich das hier lese, frage ich mich was das mit Cannabis als Medizin zu tun hat.
Benutzeravatar
BUMMBUMM
Beiträge: 402
Registriert: Do 23. Aug 2018, 10:43
Wohnort: Hannover

Re: Starke Cannabis-Unverträglichkeit

Beitrag von BUMMBUMM »

und ich frag mich wieso wegen sowas ein 3,5 jahre alter thread ausgegraben wird...
gibt locker nen duzend aktuellerer "Ich vertrags nicht, nehms aber trotzdem" oder ähnlicher "Safer Use? Ich nix englisch" Threads. :lol:
Normal sind oder landen die auch in "Sonstiges".
Rpxtemt
Beiträge: 3
Registriert: Mo 11. Feb 2019, 23:18

Benommenheit seit 3 Tagen

Beitrag von Rpxtemt »

Hallo.
Ich habe vor ca 3 Tagen zum ersten Mal THC-Haltiges Gras konsumiert, davor schon ein paar mal nur CBD (dort hatte ich ähnliche Effekte wie die die ich gleich beschreiben werde, aber bei weitem nicht so schlimm und vorallem so lange). Das Gras war zu 100 Prozent rein, da es ein Freund von mir selbst angebaut hat.
Ich hab also ein paar Züge vom vaporizer genommen, alles war gut. Aber seit dem Tag danach habe ich so ein komisches Benommenheitsgefühl und ein Taubheitsgefühl, das während des Tages manchmal mehr und manchmal weniger wird, aber nie aufhört. Es fühlt sich ein bisschen so an als würde ich den ganzen Tag träumen.
Meine Freunde, die auch zum ersten Mal thc konsumiert hatten, haben nichts dergleichen empfunden.
Ich weiß echt nicht woran noch liegen könnte, ich dachte zuerst vielleicht am Blutdruck und bin deshalb so wie gewohnt ins Fitnessstudio gegangen, ohne Wirkung.
Ich weiß echt nicht was ich noch machen kann.
LG Paul
Antworten

Zurück zu „Gesundheit, Risiken & Wirkung“