Sammlung Philippinen
Re: "Philippinen-Präsident ruft zum Mord an Süchtigen auf"
Sehr traurig, jetzt macht dieser Wahnsinn auch noch Schule! Aber wenn man für Drogenbesitz/-handel/-konsum die Todesstrafe vorsieht, darf man sich nicht wundern, dass "die Behörden" diese kranke Herangehensweise quasi nur als konsequent erachten. Wo bleibt der Ruf nach Sanktionen (schon bei Duterte und seinen Häschern)?
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Re: "Philippinen-Präsident ruft zum Mord an Süchtigen auf"
"Zahl getöteter Drogenhändler in Indonesien stark gestiegen
Die indonesische Polizei hat laut Amnesty in diesem Jahr 60 mutmaßliche Drogenhändler erschossen. Damit folge das Land dem Beispiel der Philippinen.
Die Polizei hat in Indonesien laut einem Bericht von Amnesty International in diesem Jahr 60 mutmaßliche Drogenhändler getötet. Das seien mehr als drei Mal so viel wie im gesamten Jahr zuvor, teilte die Organisation mit. Die Entwicklung geht auf eine veränderte Politik zurück: Im vergangenen Monat hatte Indonesiens Präsident Joko Widodo angeordnet, dass die Polizei "gnadenlos" auf Drogenhändler schießen solle, wenn diese sich einer Festname widersetzen.
Der Generalsekretär von Amnesty in Indonesien, Usman Hamid, sprach von einer "schockierenden Eskalation". Die indonesischen Behörden würden sich ein Beispiel an den Philippinen nehmen. Dort billigt Präsident Rodrigo Duterte im Kampf gegen tatsächliche und vermeintliche Drogenhändler ausdrücklich auch Selbstjustiz. "Die Behörden müssen sich daran erinnern, dass jeder – auch Leute, denen Drogenvergehen zur Last gelegt werden – ein Recht auf Leben hat, das zu allen Zeiten respektiert werden muss.""
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... et-polizei
Die indonesische Polizei hat laut Amnesty in diesem Jahr 60 mutmaßliche Drogenhändler erschossen. Damit folge das Land dem Beispiel der Philippinen.
Die Polizei hat in Indonesien laut einem Bericht von Amnesty International in diesem Jahr 60 mutmaßliche Drogenhändler getötet. Das seien mehr als drei Mal so viel wie im gesamten Jahr zuvor, teilte die Organisation mit. Die Entwicklung geht auf eine veränderte Politik zurück: Im vergangenen Monat hatte Indonesiens Präsident Joko Widodo angeordnet, dass die Polizei "gnadenlos" auf Drogenhändler schießen solle, wenn diese sich einer Festname widersetzen.
Der Generalsekretär von Amnesty in Indonesien, Usman Hamid, sprach von einer "schockierenden Eskalation". Die indonesischen Behörden würden sich ein Beispiel an den Philippinen nehmen. Dort billigt Präsident Rodrigo Duterte im Kampf gegen tatsächliche und vermeintliche Drogenhändler ausdrücklich auch Selbstjustiz. "Die Behörden müssen sich daran erinnern, dass jeder – auch Leute, denen Drogenvergehen zur Last gelegt werden – ein Recht auf Leben hat, das zu allen Zeiten respektiert werden muss.""
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... et-polizei
Philippines President Duterte says he is using cannabis
Philippines President Duterte says he is using cannabis
Septuagenarian leader says he needs cannabis to cope with hectic schedule.
https://gulfnews.com/world/asia/philipp ... 1.60723970
Hahahaha
!
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https://gulfnews.com/world/asia/philipp ... 1.60723970
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Re: Sammlung Philippinen
ok also es ist unklar ob der Phillipinische präsident, der in der vergangenheit eher durch sehr repressionistische haltung aufgefallen ist, tatsächlich die einnahme von cannabis zugegeben hat, oder ob das nur ein witz von ihm gewesen sein soll.
Re: Sammlung Philippinen
Philippinen: Duterte will von Cannabis als Medizin nichts wissen
Präsident Rodrigo Duterte verspricht, am Verbot für Medizinalhanf festzuhalten und „seinen Krieg gegen Drogen“ fortzusetzen.
https://hanfjournal.de/2019/03/11/phili ... ts-wissen/
Präsident Rodrigo Duterte verspricht, am Verbot für Medizinalhanf festzuhalten und „seinen Krieg gegen Drogen“ fortzusetzen.
https://hanfjournal.de/2019/03/11/phili ... ts-wissen/
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Re: Sammlung Philippinen
Der Alltag eines Drogendealers im Land mit den strengsten Drogengesetzen der Welt
In den Philippinen hat der rigorose Kampf gegen Drogenkriminalität schon Tausende Todesopfer gefordert. Ein Dealer erzählt, wieso er das lebensgefährliche Risiko trotzdem eingeht.
Der 44-jährige Datu Puti lebt in der philippinischen Hauptstadt Manila und verkauft dort seit 16 Jahren verschiedene Cannabis-Produkte, von Gras über Edibles bis hin zu Medikamenten. Dadurch geht er ein sehr großes Risiko ein: Auf den Philippinen herrschen weltweit mit die strengsten Drogengesetze. Wer dort Drogen konsumiert, besitzt oder dealt, wird hart bestraft oder muss sogar um sein Leben fürchten. Zwischen Juli 2016 und November 2018 ging Präsident Rodrigo Duterte so knallhart gegen Drogen vor, dass laut offiziellen Berichten mehr als 5.000 Philippiner und Philippinerinnen umgekommen sein sollen. Menschenrechtsorganisationen sprechen von fast 12.000 Opfern.
Wir haben mit Puti, der seinen richtigen Namen aus offensichtlichen Gründen hier nicht lesen will, per verschlüsseltem Messenger darüber gesprochen, warum er sein Geschäft trotz des lebensgefährlichen Risiko weiter durchziehen will.
https://www.vice.com/de/article/59783a/ ... bis-gewalt
In den Philippinen hat der rigorose Kampf gegen Drogenkriminalität schon Tausende Todesopfer gefordert. Ein Dealer erzählt, wieso er das lebensgefährliche Risiko trotzdem eingeht.
Der 44-jährige Datu Puti lebt in der philippinischen Hauptstadt Manila und verkauft dort seit 16 Jahren verschiedene Cannabis-Produkte, von Gras über Edibles bis hin zu Medikamenten. Dadurch geht er ein sehr großes Risiko ein: Auf den Philippinen herrschen weltweit mit die strengsten Drogengesetze. Wer dort Drogen konsumiert, besitzt oder dealt, wird hart bestraft oder muss sogar um sein Leben fürchten. Zwischen Juli 2016 und November 2018 ging Präsident Rodrigo Duterte so knallhart gegen Drogen vor, dass laut offiziellen Berichten mehr als 5.000 Philippiner und Philippinerinnen umgekommen sein sollen. Menschenrechtsorganisationen sprechen von fast 12.000 Opfern.
Wir haben mit Puti, der seinen richtigen Namen aus offensichtlichen Gründen hier nicht lesen will, per verschlüsseltem Messenger darüber gesprochen, warum er sein Geschäft trotz des lebensgefährlichen Risiko weiter durchziehen will.
https://www.vice.com/de/article/59783a/ ... bis-gewalt
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Re: Sammlung Philippinen
Hallo ihr Lieben,
ich dachte mir, ich pushe mal diesen Bereich hier etwas.
Die katastrophalen Zustände auf den Philippinen werden / wurden weltweit kritisiert, als Duterte seinen "War on Drugs" ausgerufen hat.
Gibt es Erkenntnisse zur heutigen Situation? Nach einer Google-Suche muss ich ernüchtert feststellen, dass das kaum mehr von der Presse
thematisiert wird. Sind sämtliche Drogendealer und Konsumenten inzwischen tot oder inhaftiert? Gibt es aktuelle Zahlen?
Damals noch großer Aufreger, wirkt die Situation inzwischen eher mysteriös und kaum greifbar.
Duterte hatte seine völkerrechtswidrige Politik verteidigt, indem er die Verfolgung von Drogengebraucher*innen mit der Verfolgung
von Personen jüdischen Glaubens während des Holocaust verglichen hat, erntete aber internationale Kritik dafür und hat diese Aussage zurück genommen.
Meines Erachtens nach sind die Parallelen zum Holocaust unverkennbar. Der einzige Grund, warum das geleugnet wird, ist um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden.
Duterte hatte sogar ein Ost gegen West-Bündnis angedeutet, sollten die westlichen Staaten sich weiterhin einmischen.
(Ob es deswegen keine aktuellen Berichte gibt? Weil man keine schlafenden Hunde wecken will?)
Aber das schätze ich als ähnlich schlimm ein wie die Leugnung des Holocaust, was unter Strafe steht. Das System der Prohibition ist es, das diese Gräueltaten heraufbeschworen hat und genau wie während der NS-Zeit die Menschen an die Idee und Ideologie des Antisemitismus geglaubt haben, glauben die Menschen auf den Philippinen mehrheitlich, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Gehirnwäsche vom Staat, auf den Gipfel getrieben. Anti-Drogen-Propaganda hat auf den Philippinen die gleiche Qualität wie Antisemitismus-Propaganda zur Hitlerzeit.
Wie komme ich darauf, diesen Bereich hier zu pushen?
Nun ja, das Internet ist kein rechtsfreier Raum, ich muss meine Worte sorgsam auswählen.
Daniela Ludwig hat kürzlich erst Personen verunglimpft, die sie wegen ihrer Haltung zur Drogenpolitik als Nazi bezeichnet haben. Was mit diesen Menschen nicht stimmen würde hat sie gefragt und sich betroffen gezeigt. Ich bezeichne Frau Ludwig nicht als Nazi, ich behaupte nicht, dass sie auf den Philippinen war und den Abzug der Pistole betätigt hat. Ich behaupte nicht, dass sie damals den Hahn der Gaskammer aufgesperrt hat. Davon möchte ich mich vorsorglich im Vorfeld distanzieren.
Was ich meines Erachtens nach aber mit Fug und Recht behaupten kann, ist, dass Frau Ludwig ein System befürwortet, das auf den Philippinen für eine Menschenverfolgung sorgt, die, nicht in Quantität aber mit Qualität, der Judenverfolgung in nichts nachsteht.
Ähnlich verwirrt oder ideologiegetrieben waren auch die Menschen der NS-Zeit. Anti-Semitismus-Propaganda hatte das Volk ähnlich beeinflusst wie unsere Anti-Drogen-Propaganda der 90er (s.: "Keine Macht den Drogen!"), die aller Wahrscheinlichkeit nach sehr tief in Frau Ludwig fest sitzt und kein evidenzbasiertes modernes Denken zulässt.
Ich bezeichne Frau Ludwig nicht als Nazi, aber mit dem Hintergrund der Tötungen auf den Philippinen kann ich jene verstehen, die es tun.
Besonders, wenn es sich bei diesen Personen um Menschen handelt, die Aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Hautfarbe wegen öfter kontrolliert werden.
Wie ist eure Meinung zu diesen Ansichten? Liege ich grundfalsch? Oder steckt ein Körnchen Wahrheit mit drin, das von den richtigen Personen gar genutzt werden könnte? Ich hoffe auf rege Beteiligung, grüne Grüße!
ich dachte mir, ich pushe mal diesen Bereich hier etwas.
Die katastrophalen Zustände auf den Philippinen werden / wurden weltweit kritisiert, als Duterte seinen "War on Drugs" ausgerufen hat.
Gibt es Erkenntnisse zur heutigen Situation? Nach einer Google-Suche muss ich ernüchtert feststellen, dass das kaum mehr von der Presse
thematisiert wird. Sind sämtliche Drogendealer und Konsumenten inzwischen tot oder inhaftiert? Gibt es aktuelle Zahlen?
Damals noch großer Aufreger, wirkt die Situation inzwischen eher mysteriös und kaum greifbar.
Duterte hatte seine völkerrechtswidrige Politik verteidigt, indem er die Verfolgung von Drogengebraucher*innen mit der Verfolgung
von Personen jüdischen Glaubens während des Holocaust verglichen hat, erntete aber internationale Kritik dafür und hat diese Aussage zurück genommen.
Meines Erachtens nach sind die Parallelen zum Holocaust unverkennbar. Der einzige Grund, warum das geleugnet wird, ist um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden.
Duterte hatte sogar ein Ost gegen West-Bündnis angedeutet, sollten die westlichen Staaten sich weiterhin einmischen.
(Ob es deswegen keine aktuellen Berichte gibt? Weil man keine schlafenden Hunde wecken will?)
Aber das schätze ich als ähnlich schlimm ein wie die Leugnung des Holocaust, was unter Strafe steht. Das System der Prohibition ist es, das diese Gräueltaten heraufbeschworen hat und genau wie während der NS-Zeit die Menschen an die Idee und Ideologie des Antisemitismus geglaubt haben, glauben die Menschen auf den Philippinen mehrheitlich, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Gehirnwäsche vom Staat, auf den Gipfel getrieben. Anti-Drogen-Propaganda hat auf den Philippinen die gleiche Qualität wie Antisemitismus-Propaganda zur Hitlerzeit.
Wie komme ich darauf, diesen Bereich hier zu pushen?
Nun ja, das Internet ist kein rechtsfreier Raum, ich muss meine Worte sorgsam auswählen.
Daniela Ludwig hat kürzlich erst Personen verunglimpft, die sie wegen ihrer Haltung zur Drogenpolitik als Nazi bezeichnet haben. Was mit diesen Menschen nicht stimmen würde hat sie gefragt und sich betroffen gezeigt. Ich bezeichne Frau Ludwig nicht als Nazi, ich behaupte nicht, dass sie auf den Philippinen war und den Abzug der Pistole betätigt hat. Ich behaupte nicht, dass sie damals den Hahn der Gaskammer aufgesperrt hat. Davon möchte ich mich vorsorglich im Vorfeld distanzieren.
Was ich meines Erachtens nach aber mit Fug und Recht behaupten kann, ist, dass Frau Ludwig ein System befürwortet, das auf den Philippinen für eine Menschenverfolgung sorgt, die, nicht in Quantität aber mit Qualität, der Judenverfolgung in nichts nachsteht.
Ähnlich verwirrt oder ideologiegetrieben waren auch die Menschen der NS-Zeit. Anti-Semitismus-Propaganda hatte das Volk ähnlich beeinflusst wie unsere Anti-Drogen-Propaganda der 90er (s.: "Keine Macht den Drogen!"), die aller Wahrscheinlichkeit nach sehr tief in Frau Ludwig fest sitzt und kein evidenzbasiertes modernes Denken zulässt.
Ich bezeichne Frau Ludwig nicht als Nazi, aber mit dem Hintergrund der Tötungen auf den Philippinen kann ich jene verstehen, die es tun.
Besonders, wenn es sich bei diesen Personen um Menschen handelt, die Aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Hautfarbe wegen öfter kontrolliert werden.
Wie ist eure Meinung zu diesen Ansichten? Liege ich grundfalsch? Oder steckt ein Körnchen Wahrheit mit drin, das von den richtigen Personen gar genutzt werden könnte? Ich hoffe auf rege Beteiligung, grüne Grüße!
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Re: Sammlung Philippinen
What?HanfBär hat geschrieben: Sa 18. Jul 2020, 10:23 Meines Erachtens nach sind die Parallelen zum Holocaust unverkennbar. Der einzige Grund, warum das geleugnet wird, ist um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden.
Dieser Vergleich ist absolut daneben. Juden zu verfolgen, einzukerkern und zu vernichten ist wohl kaum vergleichbar mit Drogenprohibition, auch wenn dabei Menschen sterben.HanfBär hat geschrieben: Sa 18. Jul 2020, 10:23 ...auf den Philippinen für eine Menschenverfolgung sorgt, die, nicht in Quantität aber mit Qualität, der Judenverfolgung in nichts nachsteht.
Zum Thema: Duterte hat irgendwann zugegeben, daß er selbst Cannabis als Medizin verwendet. Daraufhin wurde es ziemlich ruhig um das Thema. Findest du hier irgendwo weiter vorne im Strang.
Re: Sammlung Philippinen
Drogengebraucher*innen zu verfolgen, einzukerkern und auf offener Straße zu vernichten ist also weniger schlimm, als das gleiche mit Juden zu machen?
Der Staat bildet ein Feindbild einer Volksgruppe, dem dann von der Bevölkerung in gemeinsamem Konsens mit Hass, Misstrauen und Gewalt begegnet wird. Holocaust?!
Aber in der Hauptsache ging es mir darum, dass unsere Drogenbeauftragte Menschen die sie Nazi schimpfen für Plem Plem hält und diese Menschen aus der Drogenszene kommen. Ich wollte lediglich eingehend begründen, warum ich diese Menschen verstehen kann. Rassismus ist in Deutschland immer noch an der Tagesordnung, wird nur nicht offen gezeigt und ich kann verstehen, wenn ein z.B. Türke sich über zu viele Kontrollen seitens der Staatsmacht beschwert, dieses Verhalten mit Prohibition und eben dann mit unserer Drogenbeauftragten assoziiert und unterdrückte Frustration ausbricht, wenn er sie Nazi schimpft.
Sorry, den Strang habe ich ehrlich gesagt nur überflogen, wie erwähnt habe ich auch kaum Presseartikel gefunden. Das Duterte Cannabis als Medizin verwendet hat ist interessant, wirft in mir aber eher nur mehr Fragen auf. Ein Drug User knallt Drug User ab, weil sie Drugs usen? W-T-F
Nachtrag: Nope, gerade in deinen lieben Strang rein geschaut, Duterte lehnt Cannabis als Medizin ab, öffnet das nicht für sein Land und wird im Krieg gegen Drogen kein bisschen weicher.
Also, um das Thema ist es ruhig geworden, ok. Ob heute noch Menschen auf den Philippinen mit der Erlaubnis des Staates getötet werden, ist wohl unklar.
Den letzten Artikel dazu habe ich von Januar 2019 im Tagesspiegel gelesen und da ist immer noch von Tötungen die Rede.
Nachtrag:
Ich hab mich jetzt mal getraut, den aktuelleren Artikel der Vatican News zu öffnen (würg). Interessanterweise sehr objektiv gehalten, die Meinung der christlichen Kirche steht in dem Artikel nicht drin. OMG da drin steigen die Zahlen auf 27000 Getötete.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... frage.html
Der Staat bildet ein Feindbild einer Volksgruppe, dem dann von der Bevölkerung in gemeinsamem Konsens mit Hass, Misstrauen und Gewalt begegnet wird. Holocaust?!
Aber in der Hauptsache ging es mir darum, dass unsere Drogenbeauftragte Menschen die sie Nazi schimpfen für Plem Plem hält und diese Menschen aus der Drogenszene kommen. Ich wollte lediglich eingehend begründen, warum ich diese Menschen verstehen kann. Rassismus ist in Deutschland immer noch an der Tagesordnung, wird nur nicht offen gezeigt und ich kann verstehen, wenn ein z.B. Türke sich über zu viele Kontrollen seitens der Staatsmacht beschwert, dieses Verhalten mit Prohibition und eben dann mit unserer Drogenbeauftragten assoziiert und unterdrückte Frustration ausbricht, wenn er sie Nazi schimpft.
Sorry, den Strang habe ich ehrlich gesagt nur überflogen, wie erwähnt habe ich auch kaum Presseartikel gefunden. Das Duterte Cannabis als Medizin verwendet hat ist interessant, wirft in mir aber eher nur mehr Fragen auf. Ein Drug User knallt Drug User ab, weil sie Drugs usen? W-T-F
Nachtrag: Nope, gerade in deinen lieben Strang rein geschaut, Duterte lehnt Cannabis als Medizin ab, öffnet das nicht für sein Land und wird im Krieg gegen Drogen kein bisschen weicher.
Also, um das Thema ist es ruhig geworden, ok. Ob heute noch Menschen auf den Philippinen mit der Erlaubnis des Staates getötet werden, ist wohl unklar.
Den letzten Artikel dazu habe ich von Januar 2019 im Tagesspiegel gelesen und da ist immer noch von Tötungen die Rede.
Nachtrag:
Ich hab mich jetzt mal getraut, den aktuelleren Artikel der Vatican News zu öffnen (würg). Interessanterweise sehr objektiv gehalten, die Meinung der christlichen Kirche steht in dem Artikel nicht drin. OMG da drin steigen die Zahlen auf 27000 Getötete.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... frage.html
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Re: Sammlung Philippinen
Nazivergleiche sind eigentlich nie hilfreich - anyway.
Das was da immer noch abgeht ist schon der Wahnsinn.
Das was da immer noch abgeht ist schon der Wahnsinn.
Und 82% der Bevölkerung findens ok? Die sind entweder gut im Wegschauen oder man hat irgendwie nicht alle gefragt.Philippinische NGOs prangern an, dass es bei den Razzien immer wieder zu Polizeigewalt gegen Unschuldige kommt; Hunderte von Kindern seien im Kreuzfeuer des Anti-Drogenkriegs gestorben, Tausende verwaist und gezwungen, auf der Straße zu leben, zieht Human Rights Watch Bilanz. Die philippinischen Behörden stellen dagegen die „Erfolge“ des Drogen-Kampfes heraus: er habe mehr als 400.000 Drogenabhängigen die Rehabilitation ermöglicht, 193.000 in Drogendelikte Verwickelte hinter Gitter gebracht, behaupten die Behörden laut Medienberichten. Dass es mehr als 27.000 Todesfälle zu beklagen gibt, leugneten sie. Erst im Juli hat Duterte den Kongress aufgefordert, für drogenbezogene Verbrechen und Korruption wieder die Todesstrafe einzuführen.
Re: Sammlung Philippinen
Also ich sehe da wieder starke Parallelen zur NS-Zeit. Wer nicht mitgemacht hatte, derjenige hatte weggeschaut.Und 82% der Bevölkerung findens ok? Die sind entweder gut im Wegschauen oder man hat irgendwie nicht alle gefragt.
Der Rest hatte Angst sich zu äußern. Aber alle wurden durch die Anti-Semitismus-Propaganda beeinflusst und fanden den Holocaust "ok".
Die wenigsten waren sich im Klaren darüber, dass sie Lügen des Staatsapparats geglaubt haben.
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Re: Sammlung Philippinen
Ihr verrennt euch da in einen Vergleich, den ich so ehrlich nicht angestrebt habe. Es geht nicht darum, was schlimmer war!
Egal ob Juden verfolgt und getötet werden oder Menschen, die auf Grund ihrer Abhängigkeit oder Leidenschaft zu Drogen verfolgt und getötet werden.
Wenn man das Leben eines Juden auf die eine Seite der Wagschale legt und das Leben eines Drogengebrauchers auf die andere, bleibt die Waage im Gleichgewicht. Beide Leben sind gleich viel wert und schützenswert.
Es geht um die Gehirnwäsche in den Köpfen des Volkes und darum, welche Schäden zielgerichtete falsche Propaganda anrichten kann.
Wenn 82% der Bevölkerung mit völkerrechtswidrigen Ermordungen einverstanden sind, ziehe ich da meine Schlüsse draus. Meines Erachtens nach ist sowas nicht normal und eine ähnliche Gehirnwäsche wurde der Bevölkerung Deutschlands zur NS-Zeit auch zu teil.
Richtig bitter ist, dass die Ermordung von Drogengebraucher*innen scheinbar noch eher akzeptiert und hin genommen wird, als die Ermordung von Juden, weil Drogengebraucher*innen als kriminell gelten und ganz böse Dinge anstellen, wenn die auf freiem Fuß bleiben. Wir wissen, dass es nicht so ist und versuchen unsere Mitmenschen aufzuklären und ihnen aufzuzeigen, dass Menschen die Drogen nehmen eben genau das sind: Menschen. Zum Glück lebe ich heute in einem freien Staat mit Meinungsäußerung und darf zu allem meinen Senf dazu geben ohne fürchten zu müssen dafür in einer Zelle zu landen.
Egal ob Juden verfolgt und getötet werden oder Menschen, die auf Grund ihrer Abhängigkeit oder Leidenschaft zu Drogen verfolgt und getötet werden.
Wenn man das Leben eines Juden auf die eine Seite der Wagschale legt und das Leben eines Drogengebrauchers auf die andere, bleibt die Waage im Gleichgewicht. Beide Leben sind gleich viel wert und schützenswert.
Es geht um die Gehirnwäsche in den Köpfen des Volkes und darum, welche Schäden zielgerichtete falsche Propaganda anrichten kann.
Wenn 82% der Bevölkerung mit völkerrechtswidrigen Ermordungen einverstanden sind, ziehe ich da meine Schlüsse draus. Meines Erachtens nach ist sowas nicht normal und eine ähnliche Gehirnwäsche wurde der Bevölkerung Deutschlands zur NS-Zeit auch zu teil.
Richtig bitter ist, dass die Ermordung von Drogengebraucher*innen scheinbar noch eher akzeptiert und hin genommen wird, als die Ermordung von Juden, weil Drogengebraucher*innen als kriminell gelten und ganz böse Dinge anstellen, wenn die auf freiem Fuß bleiben. Wir wissen, dass es nicht so ist und versuchen unsere Mitmenschen aufzuklären und ihnen aufzuzeigen, dass Menschen die Drogen nehmen eben genau das sind: Menschen. Zum Glück lebe ich heute in einem freien Staat mit Meinungsäußerung und darf zu allem meinen Senf dazu geben ohne fürchten zu müssen dafür in einer Zelle zu landen.
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Re: Sammlung Philippinen
Das ist eben das Problem bei Nazivergleichen. Du machst da ein Faß auf, das man lieber zulassen sollte, sonst gehts am Ende völlig am Thema vorbei.HanfBär hat geschrieben: So 19. Jul 2020, 06:44 Ihr verrennt euch da in einen Vergleich, den ich so ehrlich nicht angestrebt habe. Es geht nicht darum, was schlimmer war!...
Re: Sammlung Philippinen
Das kann ich nicht. Also irgendein Fass zu lassen meine ich. Dann kann ich auch die NS-Zeit leugnen, wenn ich nicht darüber diskutieren soll. Die Augen zu schließen und die Geschichte auszublenden, wäre der völlig falsche Weg.Martin Mainz hat geschrieben: So 19. Jul 2020, 08:06Das ist eben das Problem bei Nazivergleichen. Du machst da ein Faß auf, das man lieber zulassen sollte, sonst gehts am Ende völlig am Thema vorbei.HanfBär hat geschrieben: So 19. Jul 2020, 06:44 Ihr verrennt euch da in einen Vergleich, den ich so ehrlich nicht angestrebt habe. Es geht nicht darum, was schlimmer war!...
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Re: Sammlung Philippinen
Das Fass ist der Vergleich, das solltest du zulassen. Nicht das Thema generell. Sonst sind irgendwann alle Nazis und das ist dann nix besonderes mehr.
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Re: Sammlung Philippinen
Philippinen vor der Wahl - Rückfall in eine blutige Vergangenheit?
Erstmals seit dem Umsturz greift wieder ein Marcos nach dem höchsten Staatsamt der Philippinen. Glaubt man den Umfragen, dann stehen die Chancen für Marcos junior gut. Zuletzt wurden 56 Prozent Zustimmung für ihn gemessen.
...
Er führt mit großem Abstand vor der liberalen Kandidatin Leni Robredo, die auf 24 Prozent kommt. Die Glaubwürdigkeit dieses Trends ist auf den Philippinen allerdings umstritten, da Wahlumfragen schon öfter falsch gelegen haben.
...
Auf öffentlichen Wahlveranstaltungen schafft es Robredo, deutlich mehr Anhänger zu versammeln als Marcos. Daher ist auf den Philippinen in diesen Tagen häufig ein Satz zu hören: Die beste Umfrage ist die Wahl - am Montag, den 9. Mai.
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... l-101.html
Offizielles Ergebnis steht noch aus, aber: Nach inoffiziellen Ergebnissen von Dienstag bekam Ferdinand "Bongbong" Marcos Jr. nach Auszählung von 96,55 Prozent der abgegebenen Stimmen mehr als doppelt so viele Stimmen wie seine schärfste Konkurrentin, die Oppositionsführerin Leni Robredo. https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... s-101.html
Erstmals seit dem Umsturz greift wieder ein Marcos nach dem höchsten Staatsamt der Philippinen. Glaubt man den Umfragen, dann stehen die Chancen für Marcos junior gut. Zuletzt wurden 56 Prozent Zustimmung für ihn gemessen.
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Er führt mit großem Abstand vor der liberalen Kandidatin Leni Robredo, die auf 24 Prozent kommt. Die Glaubwürdigkeit dieses Trends ist auf den Philippinen allerdings umstritten, da Wahlumfragen schon öfter falsch gelegen haben.
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Auf öffentlichen Wahlveranstaltungen schafft es Robredo, deutlich mehr Anhänger zu versammeln als Marcos. Daher ist auf den Philippinen in diesen Tagen häufig ein Satz zu hören: Die beste Umfrage ist die Wahl - am Montag, den 9. Mai.
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... l-101.html
Offizielles Ergebnis steht noch aus, aber: Nach inoffiziellen Ergebnissen von Dienstag bekam Ferdinand "Bongbong" Marcos Jr. nach Auszählung von 96,55 Prozent der abgegebenen Stimmen mehr als doppelt so viele Stimmen wie seine schärfste Konkurrentin, die Oppositionsführerin Leni Robredo. https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... s-101.html
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