Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Schwierig, aber nicht unmöglich: Kostenübernahme durch Krankenkassen.
Parapain
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Registriert: Mi 21. Nov 2018, 06:02

Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Parapain »

Es ist zum heulen mit meiner privaten DEBEKA KRANKENKASSE

Ich hatte vor vielen Jahren einen sehr schweren Autounfall und wurde Querschnittgelähmt und sitze im Rollstuhl! Sie will lieber dass ich mich weiterhin vergifte mit chemischen Keulen und Tabletten 💊 und nach 25 Jahren Morphiumkonsum 1100mg täglich und 30 anderer Medikamente so langsam hat mein Magen quasi die Arbeit eingestellt. Ich habe so starke Magenschmerzen dass ich ständig in der Notaufnahme liege.

Ich nehme schon seit 20 Jahren Cannabis zu mir, sofern es die Rechtslage entspricht. Heute könnte ich Sativex dass bei mir überhaupt keine Wirkung zeigt in den Müll kicken denn ich brauche kein CBD sondern 20% THC haltige Cannabisblüten, die fast alle Medikamente ersetzen würden und ich würde mehr als 2800,-€ der Kasse mtl ersparen!

Jetzt gibt der Staat ein Gesetz heraus, wenn auch mit schwammigen Infos, damit man als schwerkranker Krüppel endlich Cannabis auf Rezept erhält und däs mit Pflegestufe V und jetzt bekommt man mit scheinheiligen Fragen Seitens der DEBEKA die Genehmigung für Cannabis aberkannt. Was soll das? Sativex und Canemes wirken nicht bei mir und die Suchtstoffe wie Morphium und was sie anrichten brauche ich nicht erwähnen. Ich bezahle über 1200€ mtl private Debeka Krankenkassen Beiträge und bekomme das Todesurteil serviert, da ich nur noch mehr krank machende Chemie erhalte die Tausende von Euros kosten, aber für etwas Cannabis Blüten ca 30g im Monat hat man kein Geld und Sinn übrig! Schämt Euch Debeka und ihr wollt die beste Krankenversicherung sein?

Als ich noch jung und gesund war da hat die Debeka zum Vertragsabschluss mir die Füße geküsst und Vieles versprochen und heute weiß man nichts mehr von den leeren Versprechen und bekomme nen Tritt in meinen Tauben Hintern und man lässt mich in Sachen Schmerzbekämpfung heute alleine! Ich habe eine Kompressionsfraktur BWK 8-12 und LWK 1, Pneumothorax, viele Knochenbrüche, Hepatitis B nach Bluttransfusion und dann Diabetes Mellitus II. Weiterhin viele andere schmerzhafte Krankheiten wobei Cannabis helfen könnte!

Also ich weiß nicht wie krank man noch sein muss damit endlich Cannabis zuerkannt wird! Traurig DEBEKA sehr traurig ☹️ Somit wird man wieder auf die Kriminelle Bahn geworfen damit man sein Besser wirkendes Kraut rauchen darf! Der Debeka ist es doch egal wie du verreckst Hauptsache bald mit deren Chemie, damit ein Kostentreiber weniger in der Debeka Mitglied ist!

Nein 👎 Danke DEBEKA!!!
Zuletzt geändert von Martin Mainz am Mi 21. Nov 2018, 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze ergänzt
Patient_H
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Patient_H »

Hi, hast du geklagt?
Parapain
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Parapain »

Hey! Nein kann noch nicht klagen, da ich den Ablehnungsbescheid von meiner KV benötige! So ein Mist! Wie krank muss man denn noch sein?

Liebe Grüße
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Gunter_H
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Gunter_H »

Sind das die Fragen der DEBEKA die von Dir beantwortet werden sollen?

„Bitte senden Sie uns einen ärztlichen Verlaufsbericht aus dem hervorgeht
- wegen welcher Erkrankungen das Medikament verordnet wurde
- wie sich der Behandlungsverlauf darstellt und welches Therapieziel verfolgt wird
- ob und in welchem Umfang das Medikament (Dosierung, Therapiedauer und ggf. in Kombination mit anderen Arzneimitteln) weiterhin verordnet werden soll."

Zu Problemen mit den PKVs sieh auch hier:
viewtopic.php?f=22&t=7700&p=55802&hilit=pkv#p55798
*** seit wann sind Pflanzen illegal ? ***
sherwood
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von sherwood »

Hallo zusammen,
die DAK macht mich fertig!

Grob zusammengefasst.
18.10.18 Arztfragebogen zur Kostenübernahme durch meinen Arzt versendet.
01.11.18 Zwischenstatus von der DAK, Weiterleitung an den MDK.
22.11.18 Ablehnung da Erkrankung nicht schwerwiegend und Alternativen nicht ausgeschöpft. MDK Gutachten war nicht dabei.
06.12.18 Widerspruch durch mich und meinem Arzt eingelegt, mit bitte um Zusendung des MDK Gutachtens.
07.01.19 MDK Gutachten erhalten.

In dem MDK Gutachten wird meine Krankheit als schwerwiegend anerkannt (Widersprüchlich zu deren Ablehnungsschreiben). Ebenso sind die positiven Einwirkungen auf den Krankheitsverlauf anerkannt worden (Durch Privatrezept dreimonatige Einnahme von Cannabis). Leider hat das MDK unterschlagen, dass ich keine Tabletten mehr einnehmen kann, da mein Magen durch jahrzehntelanger Medikamenteneinnahme das nicht mehr verkraftet. Alle genannten Alternative haben extreme Nebenwirkungen, welche mich direkt in die Frührente befördern würden. Durch die prophylaktische Einnahme von Cannabis habe ich meine Attacken um 50% senken können.

Ein Telefonat mit der DAK Fachabteilung war mehr als frustrierend. Mir kommt es vor, als wird hier absichtlich auf Zeit gespielt und alles getan meine etwas besseren Aussichten auf Lebensqualität entgegen zu wirken.

Jetzt meine Fragen.
1. Da die Fristen eingehalten wurden, denke ich das Genehmigungsfiktion nicht eintritt?
2. In dem Schreiben mit dem Gutachten wird darauf hingewiesen, dass durch Rücknahme des Widerspruchs die Möglichkeit besteht erneut einen Antrag zu stellen. Das würde den ganzen Prozess doch noch weiter raus ziehen, oder? Wenn ich mich nicht bis zum 24.1.19 melde, wird der Fall als erledigt angesehen.
3. Was wäre der nächste Schritt dies zu Beschleunigen, müsste ich jetzt eine ""Einstweilige Anordnung" durchführen? Oder muss ich gleich am Sozialgericht klagen?
4. Geht das ganze wirklich nur mit Anwalt und Gerichtsverfahren? Ich werde langsam müde und habe keine Lust auf noch mehr Kosten und Kopfschmerzen.

Ich verstehe nicht, warum ich mich erst vergiften muss und das Risiko extremer Nebenwirkungen durch alternative Medikamente auf mich nehmen muss, wenn Cannabis bei mir (momentan) gut anspricht?


Wie sind Eure Erfahrungen mit der DAK bzw. ist das ein normales Vorgehen oder gibt es überhaupt Chancen auf Erfolg?
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Cookie
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Cookie »

Also ich kann nicht wirklich helfen, aber es ist nicht erforderlich, irgendwelche anderen Medikamente zu schlucken nur damit sie zustimmen. Sie sagen das zwar immer, aber es ist gelogen!

Der nächste Schritt wird wohl der Gang vors Gericht sein. So leid es mir tut.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
sherwood
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von sherwood »

Hast du irgendwelche nachweise oder Quellen die belegen, dass man nicht alle Medikamente probieren muss?
Das würde mir evtl. bei meinem Widerspruch helfen.
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Gunter_H
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Gunter_H »

Schau mal hier besonders Ziff. 3 !!!

https://hanfverband-forum.de/viewtopic. ... 7ae5662686
*** seit wann sind Pflanzen illegal ? ***
sherwood
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von sherwood »

Danke für den Hinweis.
Studien wurden schon dem Arztfragebogen hinzugefügt, aber wohl auch vom MDK ignoriert.
Das Gutachten hat die Wirksamkeit in dieser Beziehung bei mir auch nicht angezweifelt.

Ziffer 2 hat ein paar Hinweise, die evtl. im Arztfragebogen nicht richtig hervorgehoben wurden bzw. untergingen.
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Cookie
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Cookie »

sherwood hat geschrieben: Di 15. Jan 2019, 17:16 Hast du irgendwelche nachweise oder Quellen die belegen, dass man nicht alle Medikamente probieren muss?
Das würde mir evtl. bei meinem Widerspruch helfen.
Nun, die beste Quelle ist das Gesetz selbst. Dort ist nirgendwo die Rede von "Austherapiertheit" oder "anderen Medikamenten". Im Gegenteil, dort steht dass es reicht, wenn Du voraussichtlich besser auf Cannabis reagierst (sinngemäß). Die Therapiehoheit hat der Arzt.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
User78
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Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von User78 »

Hallo meine Lieben,
auch bei mir hat meine private Krankenkasse jetzt in zweiter Instanz entschieden und die Kostenübernahme mit der Begründung für eine ADHS Behandlung abgelehnt, es gebe zu wenig wissenschaftliche Studien.
Jetzt bleibt mir wohl nur noch der Klageweg, aber ich finde bisher in München keinen Anwalt der bereit ist eine einstweilige Anordnung vor Gericht zu erwirken.
Kennt jemand einen Anwalt in München der mit der Thematik vertraut ist und mein Mandat übernimmt?
Hoyol2
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Registriert: Fr 24. Jul 2020, 14:48

Re: Ablehnung Cannabis Kostenübernahme - Widerspruch

Beitrag von Hoyol2 »

Hallo ich bin 29 Rentner und schwerbehinderte. Ich habe einen gendefekt ein sogenanntes ehlers danlos syndrom.
Mir kugeln fast alle Gelenke aus und ein ich kann kaum lange laufen ich kann nicht sitzen auf harten Stühlen, ich habe fast permanent schmerzen vom bewegungsapperat über darm Krämpfe und permanenter Übelkeit.
Mein Problem ist schmertztabletten helfen nicht da die schmerzen von Bewegungen und Haltungen verursacht werden und sofort auftreten und aber auch am selben Tag wieder verschwienden. Durch die bindegewesschwäche habe ich Magen und darm Krämpfe den ganzen Tag ( 50 m joggen und ich muss fast reiern weil es mir den Magen so runterzieht) ich bin 1.90 groß und habe noch 62 kg Tendenz fallend weil ich es mir nicht mehr leisten kann meine Medizin privat zu bezahlen bei der Apotheke.
Seit ich damit angefangen habe kann ich wieder schlafen essen laufen joggen ( rennen noch nicht) ich kann meinen Alltag bewältigen.
Krankenkasse schon beantragt auch Wiederspruch auch Wiederspruch mdk ist heute per Post gekommen die Ablehnung jetzt meine Frage wer kann mir weiter Tipps geben wie es weitergeht ich habe leider niemanden der mir ordentlich helfen kann nicht mal mei. Hausarzt gibt sich mühe seine Aussage ( jetzt hast es ja) ich musste nachhaken damit er auch zur Krankenkasse was schreibt aber ich glaube das hätt er nicht gemacht. Und ja ich glaube ab jetzt kann man zum Anwalt oder? Oder kennt jemand fleißige elärzte die wirklich helfen wollen?

Lg
Achja ich bin bei der aok Bayern
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